DE1211580B - Befestigungsvorrichtung fuer einen Stiel an einem Besen, Schrubber od. dgl. - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer einen Stiel an einem Besen, Schrubber od. dgl.Info
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25G3/00—Attaching handles to the implements
- B25G3/02—Socket, tang, or like fixings
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
A46c
Deutsche Kl.: 9 c-3/04
Nummer: 1211580
Aktenzeichen: B 78873III/9 c
Anmeldetag: 10. Oktober 1964
Auslegetag: 3. März 1966
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für einen Stiel an einem Besen, Schrubber
od. dgl., bestehend aus einer in das Bohrloch im Besenkörper einsetzbaren, zweiteiligen Hülse mit
Innegewinde, in die das mit einer Außengewindekappe versehene Stielende einschraubbar ist.
Bei den bekannten Befestigungsvorrichtungen dieser Art ist die meist konische Außengewindekappe
mit einem eingängigen Withworth-Gewinde versehen, mit dem sie in das entsprechende Gewinde der zweiteiligen
Hülse eingeschraubt wird, die sich hierbei spreizt und fest gegen die Wandungen der Bohrung
im Besen- oder Schrubberkörper eingepreßt wird.
Bei den zweiteiligen Hülsen besteht der Nachteil, daß jede Hälfte anders ausgebildet werden muß,
wenn sich ein fortlaufendes Gewinde ergeben soll, das dem Gewinde der Stielkappe entspricht. Es ist
zwar möglich, beide Gewindehälften gleich auszubilden. In diesem Falle liegen aber an der Stoßstelle
die Zähne des Gewindes der einen Hälfte im Gebiet der Einschnitte des Gewindes der anderen
Hälfte. Schraubt man dann die Gewindekappe ein, so werden die beiden Hälften der Hülse in axialer
Richtung gegeneinander verschoben, wobei sich diese Hälften verziehen und verklemmen können und
gleichzeitig den Besenkörper beschädigen. Außerdem stehen an der Oberseite des Besen- oder Schrubberkörpers
zwei scharfe Kanten vor, die unerwünscht sind, da man sich an ihnen verletzen kann. Auch
können sie eine Beschädigung eines über das Schrubberholz gelegten Scheuertuches verursachen.
Es sind zwar schon in axialer Richtung geschlitzte, einteilige Hülsen bekannt, bei denen dieser Nachteil
nicht auftritt. Diese einteiligen Hülsen sind aber im Preßverfahren schwierig herzustellen und erfordem
mindestens zwei Arbeitsgänge, wobei zunächst der Ring als aufgewickelter Halbkreis im Druckgußverfahren
hergestellt und danach mit einem Preßwerkzeug in seine endgültige Form gedrückt werden
muß. Beim Eintreiben des Ringes in die Bohrung des Besenkörpers läßt es sich auch nicht immer vermeiden,
daß sich die im Bereich des Schlitzes einander gegenüberliegenden Kanten der Hülse gegeneinander
verschieben.
Diese Nachteile werden mit der Erfindung dadurch vermieden, daß das Innengewinde der zweiteiligen
Hülse als mehrgängiges Gewinde ausgebildet ist. Vorzugsweise beginnen und enden auf jeder Hälfte
der Hülse mindestens zwei Gewindegänge.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß sich die beiden Hälften der Hülse beim Einschrauben der
Gewindekappe nicht verschieben, da das eingängige Befestigungsvorrichtung für einen Stiel an einem
Besen, Schrubber od. dgl.
Anmelder:
Edgar Barg, Köln-Merheim, Kratzweg 32
Als Erfinder benannt:
Edgar Barg, Köln-Merheim
Edgar Barg, Köln-Merheim
Gewinde der Gewindekappe, dessen Steigung der Steigung des mehrgängigen Innengewindes der Hülse
entspricht, stets einen passenden Gewindegang findet. Nach der Erfindung können daher die beiden
Hälften der Hülse einander völlig gleich ausgebildet sein. Das hat wieder den Vorteil einer einfachen und
billigen Fertigung der Hülse.
Um die beiden Hälften der Hülse an einer gegenseitigen Verschiebung in axialer Richtung zu hindern,
ist nach der Erfindung jede Hälfte der Hülse an ihrer einen radialen Stirnfläche mit einer Ausnehmung
und an ihrer anderen radialen Stirnfläche mit einem entsprechenden Nocken versehen, der mit
geringem Spiel in die Ausnehmung der anderen Hälfte paßt.
Die innere Mantelfläche der Hülse kann zylindrisch sein. Vorzugsweise ist sie jedoch konisch ausgebildet.
Die Erfindung wird durch die Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles einer Befestigungsvorrichtung
für einen Stiel an einem Besen, Schrubber od. dgl. näher erläuter, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Hälfte einer zweiteiligen Hülse in einer axonometrischen Darstellung und
F i g. 2 eine zweiteilige Hülse mit eingeschraubter Gewindekappe in einem senkrechten Schnitt.
Die Hälften 10 α und 10 b einer zweiteiligen Hülse
10 sind in die Bohrung 11 eines Besen- oder Schrubberkörpers 12 eingesetzt. Die innere Mantelfläche 13
der Hülse 10 ist konisch ausgebildet und trägt ein mehrgängiges Gewinde 14, dessen Steigung der
Steigung des eingängigen Whitworth-Gewindes 15 einer Außengewindekappe 16 entspricht, die am
äußeren Ende des Besen- oder Schrubberstieles 17 befestigt ist. Auf jeder Hälfte 10a, 10 f>
der Hülse 10 beginnen am oberen Rand zwei Gewindegänge 14 a und 14 b, deren Ausläufe 18 α und 18 b abgeschrägt
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sind und senkrecht untereinanderliegen. Entsprechend enden am unteren Rand einer jeden
Hälfte 10 a, 10 b der Hülse 10 zwei Gewindegänge.
Jeweils zwei Gewindegänge des Innengewindes 14 kommen zwischen zwei Gewindegängen des Kappenaußengewindes
15 zu liegen. Beim Einschrauben des mit einer Außengewindekappe 16 versehenen Stieles
17 können sich die Gewindegänge 15 dieser Kappe den jeweils passenden Gewindegang des mehrgängigen
Gewindes 14 suchen, ohne daß sich die beiden Hälften 10 a und 10 & der Hülse 10 gegeneinander
verschieben.
Beide Hälften 10 a und 10 & der Hülse 10 sind einander
völlig gleich ausgebildet, und jede Hülsenhälfte weist an ihrer einen radialen Stirnfläche 19
eine Ausnehmung 20 und an ihrer anderen radialen Stirnfläche 21 einen entsprechenden Nocken 22 auf,
der mit geringem Spiel in die Ausnehmung 20 der anderen Hülsenhälfte paßt.
Am Außenmantel der Hülse 10 sind an sich bekannte Widerhaken 23 angeordnet, die sich in das
Holz des Besen- oder Schrubberkörpers 12 eingraben und den festen Sitz der Hülse 10 im Bohrloch
11 gewährleisten.
Claims (4)
1. Befestigungsvorrichtung für einen Stiel an einem Besen, Schrubber od. dgl., bestehend aus
einer in das Bohrloch im Besenkörper einsetzbaren, zweiteiligen Hülse mit Innengewinde, in
die das mit einer Außengewindekappe versehene Stielende einschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Innengewinde der Hülse (10) als mehrgängiges Gewinde ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Hälfte (10 a, 10 b)
der Hülse (10) mindestens zwei Gewindegänge (14 α und 14 b) beginnen und enden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften
(10 a und 10 b) der Hülse (10) einander völlig gleich ausgebildet und in axialer Richtung nicht
gegeneinander verschiebbar sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hälfte (10 α
und 10 b) der Hülse (10) an ihrer einen radialen Stirnfläche (19) eine Ausnehmung (20) und an
ihrer anderen radialen Stirnfläche (21) einen entsprechenden Nocken (22) aufweist, der mit geringem
Spiel in die Ausnehmung (20) der anderen Hälfte (10 b bzw. 10 a) paßt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 814 421,
845 821.
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 814 421,
845 821.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 510/3 2.66 © Bundesdruckerei Berlin
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| BE670549D BE670549A (de) | 1964-10-10 | 1965-10-06 |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1211580B true DE1211580B (de) | 1966-03-03 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3122103A1 (de) * | 1981-06-04 | 1982-12-23 | Henry Morton 06880 Weston Conn. Unger | Als teleskoprohr ausgebildete griffstange |
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Also Published As
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