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DE1211364B - Abteil in einem Tonmoebel - Google Patents

Abteil in einem Tonmoebel

Info

Publication number
DE1211364B
DE1211364B DEG37243A DEG0037243A DE1211364B DE 1211364 B DE1211364 B DE 1211364B DE G37243 A DEG37243 A DE G37243A DE G0037243 A DEG0037243 A DE G0037243A DE 1211364 B DE1211364 B DE 1211364B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compartment
communication device
cross
floor
contour
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG37243A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Pfeifer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG37243A priority Critical patent/DE1211364B/de
Publication of DE1211364B publication Critical patent/DE1211364B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
    • A47B81/06Furniture aspects of radio, television, gramophone, or record cabinets

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Abteil in einem Tonmöbel Die Erfindung betrifft ein Abteil in einem Tonmöbel, z. B. Musikschrank, Musiktruhe oder Fernsehkombination. Dieses Abteil soll wahlweise als Ablege-bzw. Abstellfach, z. B. für Tonbandkoffergeräte, Tonbandkassetten, Schallplatten usw., oder für den nachträglichen Einbau eines elektrischen Nachrichtengerätes benutzbar sein. Letzteres wird dadurch ermöglicht, daß der Boden des Abteils durch Auftrennen vorgearbeiteter Querschnittsschwächungen, die entsprechend der Kontur des einzusetzenden Nachrichtengerätes verlaufen, in einen Rahmen für das Nachrichtengerät umwandelbar ist.
  • Stellne geschwächten Querschnitts zwecks leichten Herstellens einer nachträglich benötigten öffnung begrenzter Abmessung sind bei Kunststoff- und Keramikgehäusen elektrischer Schalter und Geräte bekannt. Für die nachträglich benötigten öffnungen werden die Stellen geschwächten Querschnitts mit Hilfe einer Zange im Bedarfsfall herausgebrochen, um nachträglich Raum für die Einführung von Zuleitungen zu schaffen.
  • Ferner sind Musikschränke und Musiktruhen bekannt, die in der Regel neben einem hochwertigen Rundfunkempfänger einen Plattenspieler bzw. Plattenwechsler und/oder ein Magnetton- bzw. Phonogerät enthalten. Um auch dem weniger finanzkräftigen Käufer die Anschaffung hochwertig ausgestatteter Musikschränke bzw. -truhen zu erleichtern, deren zugehörige Wiedergabegeräte allein schon verhältnismäßig teuer sind, ist eine etappenweise Ergänzung erwünscht. Dabei kann sich der Käufer zunächst den Musikschrank mit z. B. dem Rundfunkgerät zulegen und sich dann später noch z. B. einen Plattenwechsler und/oder ein Magnettongerät anschaffen. Dabei ist es bekannt, daß für die nachträgliche Aufnahme eines Magnetton-, Phono- oder anderen Gerätes bestimmte Fach, um es zunächst zur Ablage von z. B. Schallplatten oder Programmen zu verwenden, mit einer Bodenplatte zu versehen, aus der im Fall des nachträglichen Einbaus z. B. eines Magnettongerätes mit Hilfe einer Schablone eine entsprechende, zum Einsetzen des betreffenden Gerätes geeignete Aussparung ausgesägt wird. Diese Arbeit, durch den Kunden vorgenommen, führt wegen dessen oft fehlender Sachkenntnis, aus Mangel an geeigneten Werkzeugen und gegebenenfalls mangelnder Zugänglichkeit zu einer unsauber und ungenau gearbeiteten öffnung für das einzustellende Gerät. Ferner ist der Musikschrank od. dgl. mitsamt seinen Geräten Verschmutzungen und Beschädigungen ausgesetzt. Zur Vermeidung der Nachteile dieses Herstellungsverfahrens ist es auch bekannt, die Bodenplatte bereits beim Zusammenbau des betreffenden Musikschrankes fabrikseitig mit einer ausgefrästen Öffnung zur Aufnahme des später einzubauenden Gerätes zu versehen und diese öffnung mit einer zusätzlichen Hartpapier- oder Sperrholzplatte abzudecken, die mit Schrauben am restlichen Teil der Bodenplatte befestigt wird. Diese Abdeckung ist je nach Gestaltung mehr oder weniger aufwendig, zumal sie leicht demontierbar sein muß; bei mangelnder Gestaltung neigt sie zu gerade bei Musikschränken oder -truhen besonders störenden Klirrerscheinungen. Eine solche zusätzliche Abdekkung wird für den Besitzer des Musikschrankes od. dgl. nach dem nachträglichen Einbau des betreffenden Gerätes meist wertlos.
  • Es ist weiter ein Abteil der eingangs näher bezeichneten Gattung bekannt, welches einen fest eingebauten Boden mit vorgearbeiteten, nachträglich auftrennbaren Querschnittsschwächungen aufweist. In den Boden ist nach Auftrennen des im Querschnitt geschwächten Konturenzugs das Nachrichtengerät wie in einen Rahmen einsetzbar. Bei dieser bekannten Ausführung geht ein großer Teil des Abteils (nämlich der, den das später einzubauende Nachrichtengerät einnimmt) zur Benutzung als Ablege- bzw. Abstellfach verloren, weil der Boden des Faches durch einen fest im Musikschrank eingebauten Teil gebildet wird, welcher nach Auftrennen der vorgearbeiteten Querschnittsschwächungen denjenigen Rahmen darstellt, in dem das Nachrichtengerät derart einsetzbar ist, daß es mit seiner Frontplatte nahezu aufsitzt. Dadurch können in dem Fach nur kleine oder flachere Teile abgelegt werden; das wünschenswerte Abstellen eines Tonbandkoffergerätes od. dgl. ist nicht möglich.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung ein Abteil der eingangs näher bezeichneten Gattung, welches den vorerwähnten Nachteil der bekannten Einrichtung dadurch gemäß der Erfindung vermeidet, daß das Abteil als Ablege- bzw. Abstellfach einen doppelten Boden besitzt, dessen unterer Boden fest eingebaut ist und dessen oberer, mit vorgearbeiteten Querschnitts- Schwächungen versehene Boden auf dem unteren lösbar aufliegt und daß für den Einbau des Nachrichtengerätes dagegen der lösbare obere Boden nach Auftrennen der Querschnittsschwächungen im Abteil derart mit Abstand vom unteren Boden gehaltert wird, daß das Nachrichtengerät in ein durch die Abteilwände gebildetes Gehäuse einsetzbar ist. Durch diese Ausbildung kann ein wesentlich, gegebenenfalls mehrfach größerer Raum als Ablege- bzw. Abstellfach ausgenützt werden. Ferner ist nach der Umwandlung des Abteils das eingesetzte Nachrichtengerät allseitig von Wänden umschlossen und dadurch besser gegen mechanische Beschädigungen und Verunreinigungen geschützt.
  • Im folgenden wird an Hand der F i g. 1 bis 6 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Von diesen Figuren zeigt F i g. 1 einen Blick auf ein geöffnetes, erfindungsgemäß ausgebildetes Abteil in einem Musikschrank in perspektivischer Darstellung, F i g. 2 einen Blick von oben in das Abteil mit dem fest eingebauten unteren Boden, F i g. 3 einen Blick in das Abteil mit dem oberen, lösbaren Boden, F i g. 4 den Schnitt A -B der F i g. 3, F i g. 5 im wesentlichen die Rückansicht der Rückwand des Abteils und F i g. 6 im wesentlichen die Rückansicht einer in die Rückwand eingesetzten Wanne mit Öffnungen für die rückwärtigen elektrischen Anschlußteile.
  • In der F i g. 1 ist ein Musikschrank 1 dargestellt, in dessen linken Teil ein Rundfunkempfänger eingebaut ist. Das rechts vorgesehene, geöffnete Abteil 2 ist zunächst als Ablege- bzw. Abstellfach für z. B. Schallplatten, Programme, Tonbandkassetten oder Tonbandkoffergeräte gedacht. Um auch dem weniger finanzkräftigen Käufer eines derartigen Musikschrankes die etappenweise Ergänzung zu erleichtern, ist das Abteil derart ausgebildet, daß es auch einem Laien möglich ist, ein erst später angeschafftes Nachrichtengerät, z. B. Magnettongerät 3 oder Plattenwechsler, mit einfachen Handgriffen und ohne besonderen Arbeits- und Werkzeugaufwand einzubauen.
  • Für diesen Zweck weist das Abteil t, solange es als Ablege- bzw. Abstellfach gebraucht wird, einen doppelten Boden 4, 5 auf, dessen unterer Boden 4 fest eingebaut ist und dessen oberer, an der Unterseite mit vorgearbeiteten Querschnittsschwächungen versehener Boden 5 auf dem unteren abnehmbar aufliegt. Vorzugsweise ist der obere Boden 5 mittels vier Senkholzschrauben an den vier Ecken mit dem unteren Boden 4 abnehmbar verschraubt. Die der Kontur des einzusetzenden Nachrichtengeräts - z. B. Magnettongeräts 3 - entsprechend verlaufenden Querschnittsschwächungen 6 sind eingefräst.
  • Beim nachträglichen Einbau des Nachrichtengerätes ist der obere Boden 5 durch einfaches Auftrennen - z. B. mittels eines Messers - der vorgearbeiteten Querschnittsschwächungen 6 in einen Rahmen 7 umwandelbar, in den das Nachrichtengerät derart einsetzbar ist, daß es mit seiner Deckplatte 8 nahezu aufsitzt. Dieser Rahmen wird in der für das jeweilige Nachrichtengerät erforderlichen Höhe in dem Abteil z. B. durch Schraub- oder Schnappverbindungen gehaltert. Zu diesem Zweck sind in die Innenflächen des Abteils in der für die betreffenden Nachrichtengeräte erforderlichen Höhe Schraubbuchsen 9 oder dergleichen Halteteile für die Befestigung von Haltewinkeln od. dgl. eingesetzt. In dem unteren Boden 4 sind bereits anfangs die für den nachträglichen Einbau des Nachrichtengerätes benötigten Öffnungen 10,11 - z. B. für die Halterung 10 und/ oder die Lüftung 11- vorgesehen.
  • Auch können in zumindest einer Seitenwand, z. B. der Rückwand 12, auftrennbare Querschnittsschwächungen 13, 13' vorgesehen werden, die entsprechend der Kontur z. B. einer einsetzbaren Wanne 14 (F i g. 6) verlaufen, welche Öffnungen für den Durchtritt der rückwärts am Nachrichtengerät sitzenden elektrischen Anschlußteile 15 aufweist. Hier sind die nachträglich auftrennbaren, insbesondere durch Fräsen hergestellten Querschnittsschwächungen 13 in der Außenfläche einer Wand des Abteils angebracht, so daß sie beim Blick in das Abteil nicht sichtbar sind und auch während der Benutzung des Abteils als Ablege- bzw. Abstellfach nicht stören.
  • Für den wahlweisen Einbau eines Nachrichtengerätes mehrerer Gerätetypen (z. B. mehrerer Magnettongerätetypen) und/oder mehrerer Gerätearten (z. B. Magnettongeräte, Plattenwechsler) werden in der Unterseite des oberen Bodens 5 und/oder in anderen Abteilwänden außenseitig mehrere querschnittsgeschwächte, sich gegebenenfalls überschneidende Konturenzüge 16,16',17 vorgesehen, deren jeweils einer, der dem ausgewählten Gerät entspricht, z. B. durch Ritzen mittels eines Messers aufgetrennt wird. Auf diese Weise ist der Käufer des betreffenden Tonmöbels nicht an die Anschaffung eines bestimmten Nachrichtengerätes gebunden, sondern hat die Wahl innerhalb verschiedener Typen einer Geräteart und sogar zwischen verschiedenen Gerätearten. Die Konturenzüge 16,16' sind für den wahlweisen Einbau eines Magnettongerätes 3 mehrerer Magnettongerätetypen und der Konturenzug 17 für den bedarfsweisen Einbau eines Plattenwechslers bestimmt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Abteil in einem Tonmöbel, welches wahlweise als Ablege- bzw. Abstellfach oder für den nachträglichen Einbau eines elektrischen Nachrichtengerätes benutzbar ist, letzteres dadurch, daß der Boden des Abteils durch Auftrennen vorgearbeiteter Querschnittsschwächungen, welche entsprechend der Kontur des einzusetzenden Nachrichtengerätes verlaufen, in einen Rahmen für das Nachrichtengerät umwandelbar ist, d a -durch gekennzeichnet,daßdasAbteil (2) als Ablege- bzw. Abstellfach einen doppelten Boden (4, 5) besitzt, dessen unterer Boden (4) fest eingebaut ist und dessen oberer, mit den vorgearbeiteten Querschnittsschwächungen (16) versehener Boden (5) auf dem unteren lösbar aufliegt, und daß für den Einbau des Nachrichtengerätes (3) dagegen der lösbare obere Boden nach Auftrennen der Querschnittsschwächungen (16) im Abteil derart mit Abstand vom unteren Boden gehaltert wird, daß das Nachrichtengerät in ein durch die Abteilwandungen gebildetes Gehäuse einsetzbar ist.
  2. 2. Abteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Boden (4) die für den nachträglichen Einbau des Nachrichtengerätes (3) benötigten Öffnungen (z. B. 10,11) vorgesehen sind.
  3. 3. Abteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in zumindest einer Seitenwand (12) vorgearbeitete, bedarfsweise auftrennbare Querschnittsschwächungen (1.3) vorgesehen sind, die entsprechend der Kontur eines einzusetzenden Geräteteils (z. B. einer Wanne 14 für elektrische Anschlußteile 15) verlaufen.
  4. 4. Abteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Unterseite des oberen Bodens (5) und/oder in anderen Abteilwänden (12) für den wahlweisen Einbau eines Nachrichtengerätes von mehreren Gerätetypen oder mehreren Gerätearten oder von zugehörigen Teilen (14) mehrere querschnittsgeschwächte Konturenzüge (16,16',17) vorgesehen sind, deren jeweils einer, der dem ausgewählten Nachrichtengerät (3) bzw. Zusatzteil (14) dieses Gerätes entspricht, aufgetrennt wird.
  5. 5. Abteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgearbeiteten, insbesondere durch Fräsen hergestellten Querschnittsschwächungen (16) in der dem Abteilinnern abgewandten Fläche einer oder mehrerer Wände des Abteils vorgesehen sind.
DEG37243A 1963-03-02 1963-03-02 Abteil in einem Tonmoebel Pending DE1211364B (de)

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DE1211364B true DE1211364B (de) 1966-02-24

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3304618A1 (de) * 1983-02-10 1984-08-16 Richard 8000 München Munk Umkleidungsgehaeuse fuer raeumlich funtionell verbundene elektronische bild- und tonapparate, versenkbaren plattenspieler versenkbaren lasertonapparat, fernseher, videogeraet, band- cassettenspieler, nebenkomponenten und lautsprecher
EP0700648A3 (de) * 1994-09-02 1998-01-07 MAIOR CUCINE S.p.A. Modulares Element für Küchen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3304618A1 (de) * 1983-02-10 1984-08-16 Richard 8000 München Munk Umkleidungsgehaeuse fuer raeumlich funtionell verbundene elektronische bild- und tonapparate, versenkbaren plattenspieler versenkbaren lasertonapparat, fernseher, videogeraet, band- cassettenspieler, nebenkomponenten und lautsprecher
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