DE1211138B - Verfahren zur Extraktion von aliphatischen Chlorhydrinen - Google Patents
Verfahren zur Extraktion von aliphatischen ChlorhydrinenInfo
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- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C29/00—Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
- C07C29/74—Separation; Purification; Use of additives, e.g. for stabilisation
- C07C29/76—Separation; Purification; Use of additives, e.g. for stabilisation by physical treatment
- C07C29/86—Separation; Purification; Use of additives, e.g. for stabilisation by physical treatment by liquid-liquid treatment
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
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Auslegetag:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
C07c
Deutsche KL: 12 ο-5/04
1211138
P29020IVb/12o
20. März 1962
24. Februar 1966
P29020IVb/12o
20. März 1962
24. Februar 1966
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Gewinnung von Chlorhydrinen, und
zwar insbesondere der Chlorhydrine von Propylen, ζ. B. Glycerindichlorhydrin und Propylenchlorhydrin
aus wäßrigen Lösungen.
Die Herstellung von Glycerindichlorhydrin erfolgt meistens durch Reaktion von Allylchlorid mit Chlor
in einem wäßrigen Medium. Um das Produkt in größtmöglicher Ausbeute zu erhalten, wird die Lösung in
verhältnismäßig verdünntem Zustand hergestellt. Im allgemeinen weisen die Lösungen weniger als 10%
des Glycerindichlorhydrins, vorzugsweise 2 bis 4%, auf. Die besten Ausbeuten werden — bei industriellem
Maßstab — erhalten, wenn der Glycerindichlorhydringehalt im Wasser unter 2 bis 3 Gewichtsprozent
gehalten wird.
Die Gewinnung des Dichlorhydrins aus einem derartig verdünnten Gemisch bringt bestimmte Probleme
mit sich. Zwar kann das Gemisch fraktioniert werden, doch ist dies teuer. Aus mehreren Gründen
ist die Auswahl von Lösungsmitteln schwierig, die sich wirksam zur Gewinnung des Dichlorhydrins aus dem
wäßrigen Medium verwenden lassen. Erstens reagieren einige Lösungsmittel mit dem Chlorhydrin. Andere
lassen sich nach Durchführung der Extraktion nicht leicht vom Chlorhydrin abtrennen. Noch andere sind
nicht beständig genug, und viele haben schlechte Verteilungskoeffizienten. Es zeigte sich, daß viele
gute Lösungsmittel entweder eine unerwünscht hohe Löslichkeit in Wasser haben oder in großen Mengen
zur Erzielung einer wirksamen Extraktion des Dichlorhydrins aus dem Wasser erforderlich sind.
Es wurde ein Verfahren zur Extraktion von aliphatischen Chlorhydrinen, welche bis zu 4 Kohlenstoffatome
enthalten und in einer wäßrigen Lösung gelöst sind, mit organischen Lösungsmitteln gefunden,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man als Lösungsmittel einen flüssigen Phosphorsäureester verwendet.
Beispiele für die zu diesem Zweck verwendbaren Alkylphosphate sind Tris-(2-äthylhexyl)-phosphat, Tributyl-phosphat,
Butyldioctylphosphat, Tri-n-octylphosphat, Trihexylphosphat, Tridecylphosphat, Trioctadecylphosphat.
In der gleichen Weise können Arylphosphatester verwendet werden. Wirksame Lösungsmittel für diesen
Zweck sind z. B. Tricresylphosphat, Dicresylphenylphosphat,Diphenylcresylphosphat,Triphenylphosphat,
2-Äthylhexyldiphenylphosphat, o-Chlorphenyldiphenylphosphat,
Bis-(p-tert.butylphenyl)-phenylphosphat, Didecylphenylpliosphat. Alle diese Lösungsmittel besitzen
jedoch eine gewisse Giftigkeit, und daher muß Verfahren zur Extraktion von aliphatischen
Chlorhydrinen
Chlorhydrinen
Anmelder:
Pittsburgh Plate Glass Company, Pittsburgh, Pa.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Beil, A. Hoeppener und Dr. H. J. Wolff,
Rechtsanwälte,
Frankfurt/M.-Höchst, Adelonstr. 58
Als Erfinder benannt:
Malcolm Korach, Corpus Christi, Tex. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. März 1961 (98 752) - -
ihre Abtrennung von dem Dichlorhydrin durch Destillation oder auf sonstige Weise sehr genau vorgenommen
werden.
Zur Erzielung bester Ergebnisse sollten die Phosphate von Hydroxyverbindungen mit 6 oder mehr
Kohlenstoffatomen verwendet werden. Das vorgesehene Phosphat sollte eine 'Wasserlöslichkeit unter
1,0 g (vorzugsweise unter 0,10 g) pro Liter bei 2O0C aufweisen und sollte zur Erleichterung der Abtrennung
von dem Chlorhydrin vorzugsweise einen Siedepunkt über etwa 200° C bei einem Druck von 760 mm haben.
DieernndungsgemäßenPhosphatesterhaben ungewöhnlich
hohe Verteilungskoeffizienten für Glycerindichlorhydrin in wäßrigem Medium. Tris-(2-äthylhexyl)-phosphat
z. B. hat einen Verteilungskoeffizienten von 15. Das heißt, wenn man eine Lösung des Dichlorhydrins
in Wasser mit einer Menge dieses organischen Phosphatesters schüttelt, so kann man nach Trennung
der Phasen feststellen, daß die Konzentration des Dichlorhydrins in dem flüssigen Phosphat bis zum
15fachen der Konzentration des Dichlorhydrins in der wäßrigen Phase beträgt. In gleicher Weise haben die
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anderen erfindungsgemäßen Phosphate Verteilungskoeffizienten von 7 bis 15 oder mehr. Durch Entwicklung
eines wasserlöslichen Salzes, wie z. B. eines Alkalimetallchlorids od. dgl. in der Epichlorhydrinlösung,
kann der Verteilungskoeffizient sogar noch auf höhere Werte gesteigert werden.
Ein weiterer Vorteil dieser organischen Phosphate besteht darin, daß sie sich nach vollzogener Extraktion
leicht vom Dichlorhydrin abtrennen lassen. Das Dichlorhydrin kann daher auf übliche Weise ohne
Inanspruchnahme komplizierter Fraktionierverfahren abdestilliert werden. Im übrigen sind diese Phosphate
unter den Extraktionsbedingungen beständig und haben eine außerordentlich niedrige Löslichkeit in
Wasser. Es besteht daher nur geringe Möglichkeit, daß Lösungsmittel mit der Wasserphase verlorengeht.
Zur Durchführung des Verfahrens bringt man die wäßrige Dichlorhydrinlösung mit dem Lösungsmittel
in Kontakt und danach die Phasen sich trennen. Aus der auf diese Weise erzielten Dichlorhydrin-flüssige-Phosphatlösung
wird sodann das Dichlorhydrin abdestilliert, und das Lösungsmittel wird zur Extraktion
von weiterem Dichlorhydrin aus der wäßrigen Lösung im Kreislauf geführt.
Der Phosphatester kann gegebenenfalls mit verschiedenen flüssigen Verdünnungsmitteln zur Verbesserung
der Dichte- oder Viskositätseigenschaften der Lösungsmittelphase verdünnt werden. Sie sollten
inert und im wesentlichen unlöslich in Wasser sein. Zu diesem Verdünnungsmittel zählen flüssige Kohlen-Wasserstoffe,
wie z. B. Hexan, Heptan, n-Octan, Methylcylohexan, Ketone, wie z. B. Diisobutylketon,
hochsiedende Petroleumnaphthas, Kerosin, «-Methylnaphthalin u. dgl.
Als Exstraktionstemperatur kann jede geeignete Temperatur angewandt werden, bei der sich die
wäßrige Chlorhydrinlösung und das Lösungsmittel in flüssigem Zustand befinden. Temperaturen von 15 bis
1000C sind zweckmäßig. Es sind jedoch auch andere Temperaturen zulässig, solange die wäßrige Lösung
des Chlorhydrins und des .flüssigen Phosphatesters (in dieser Form oder bei Verdünnung mit einem
Verdünnungsmittel) in flüssigem Zustand bleibt und weder das Chlorhydrin noch der Phosphatester in
einem Umfang hydrolysiert werden, der mehr als 22,6 kg je Tonne des erzeugten konzentrierten Chlorhydrins
entspricht.
Selbstverständlich kann das obengenannte Verfahren kontinuierlich, z·. B. in einer Extraktionskolonne,
durchgeführt werden, in der das Lösungsmittel in den unteren Teil der Kolonne und die wäßrige Dichlorhydrinlösung
in den oberen Teil der Kolonne eingeführt wird. Die organische Lösung wird aus dem oberen
Ende der Kolonne abgezogen, und das von Dichlorhydrin befreite Wasser wird aus dem unteren Ende
der Kolonne abgezogen.
Wie bereits oben erwähnt wurde, kann eine noch schärfere Trennung des Dichlorhydrins von der wäßrigen
Lösung bewirkt (d. h. der Verteilungskoeffizient zugunsten des organischen Lösungsmittels gesteigert)
werden, wenn man in der Dichlorhydrinlösung eine gewisse Menge eines Alkalimetallhalogenids, vorzugsweise
Alkalimetallchlorid, insbesondere Natriumchlorid vorsieht. Normalerweise sollte dieses Salz in einer
Menge von 5 g Salz pro Liter Dichlorhydrinlösung bis zu deren Sättigung zugesetzt werden!
Es ist bekannt, zur Extraktion von Chlorhydrinen aus wäßrigen Lösungen Diäthyläther zu verwenden.
Dieses Lösungsmittel ist wegen seines niedrigen Siedepunktes und seiner nur geringen Löslichkeit
in Wasser (75 g/l) technisch für den vorliegenden Zweck nicht brauchbar. Bei der Extraktion von
wäßrigen Lösungen von Dichlorhydrinen besteht nun aber das Problem darin, einerseits das Dichlorhydrin
in höchster Reinheit zu erhalten und andererseits das für die Extraktion verwendete Lösungsmittel möglichst
verlustlos und ohne Zersetzung, also rein, zurückzugewinnen. Da Dichlorhydrine verhältnismäßig hohe
Siedepunkte haben, und da allgemein die Ansicht besteht, daß man die Dichlorhydrine nicht den hohen
Destüliertemperaturen wegen Gefahr der Zersetzung aussetzen soll, so bestand bisher die technische Regel,
Extraktionsmittel zu verwenden, die tiefer als Dichlorhydrine sieden, so daß ein gefahrloses Abdestülieren
möglich war. Hierbei ergab sich aber die Schwierigkeit, daß Dichlorhydrin in der gewünschten Reinheit nicht
erhalten werden konnte.. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, höchste Reinheit des Extraktionsgutes
zu erzielen. Weiterhin ist zu bemerken, daß es aus wirtschaftlichen Gründen äußerst wichtig
ist, daß die Extraktionsmittel möglichst verlustlos und in wiederverwendbarer und reiner Form zurückgewonnen
werden können. Die Wirtschaftlichkeit der Herstellung von Dichlorhydrinen verträgt keinen
Verlust an Extraktionsmitteln, wie er bei der Verwendung von flüchtigen oder niedrigsiedenden Lösungsmitteln
eintritt. Demgegenüber können die erfindungsgemäß verwendeten Extraktionsmittel leicht
verlustlos und ohne Zersetzung bei der Destillation zurückgewonnen werden. Die Produkte besitzen gute
Verteilungskoeffizienten. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrem hohen Siedepunkt, der bei über 200 ° C und damit
über dem Siedepunkt des Dichlorhydrins liegt, was das Arbeiten, wie dargelegt, sehr erleichtert.
Es wurde eine wäßrige Lösung hergestellt, die 37 g l,3-Dichlor-2-propanol in 31 Wasser und etwa
1 Gewichtsprozent HCl enthielt. Mengen von je 300 ecm dieser Lösung wurden 1 Minute mit 50 ecm
Tri-o-cresylphosphat geschüttelt; dann ließ man das Gemisch stehen, bis das Gleichgewicht erreicht war.
Die Konzentration des Dichlorhydrins in der auf diese Weise erzielten organischen Phase und in der Wasserphase
wurde gemessen, und der Verteilungskoeffizient wurde errechnet, wobei man die Konzentration des
Dichlorhydrins in Gramm/Liter in der organischen Phase durch die Konzentration des Dichlorhydrins
in Gramm/Liter in der wäßrigen Phase teilte, was einen Koeffizienten von 7,4 ergab. Bei einem ähnlichen Versuch
unter Verwendung eines Teils der Lösung, die pro Liter 30 g NaCl enthielt, errechnete man einen
Verteilungskoeffizienten von 8,5.
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde unter Verwendung von Tris-(2-äthylhexyl)-phosphat wiederholt.
Bei 25°C betrug der Verteilungskoeffizient 15,5, und
bei Verwendung einer Lösung, die pro Liter 30 g NaCl enthielt, errechnete man einen Koeffizienten
von 19,8.
In der folgenden Tabelle sind die Verteilungskoeffizienten anderer Phosphate aufgeführt, die auf
die gleiche Weise ermittelt wurden.
2-Äthylhexyldiphenylphosphat
Cresylphenylphosphat
(handelsübliches Gemisch)
(handelsübliches Gemisch)
o-Chlorphenyldiphenylphosphat
Bis-(p-tert.butylphenyl)-phosphat ,
Glycerindichlorhydrinlösung
enthält:
kein
NaCl
NaCl
10,3
7,9
6,3
7,9
6,3
4,4
30 g NaCl
pro Liter
Lösung
11,5
9,0
7,2
7,1
9,0
7,2
7,1
Eine wäßrige Lösung, die 4,12 Gewichtsprozent l,3-Dichlor-2-propanol und 1 Gewichtsprozent HCl
enthielt, wurde in das obere Ende einer mit Füllkörpern gefüllten, von einem Mantel umgebenen 1,21 cm
langen Säule mit einem Durchmesser von 2,54 cm mit einer Geschwindigkeit von 2,5 ecm Lösung pro
Minute eingeführt (wobei die Temperatur des Mantels bei 620C gehalten wurde). Handelsübliches Tricresylphosphat
wurde im Umfang von 2,5 ccm/Minute in den unteren Teil der Säule eingeführt, und die der
Säule zugeführten Flüssigkeiten wurden bei 55° C gehalten, wobei das Lösungsmittel aus dem oberen
Teil der Kolonne und die wäßrige Phase aus dem unteren Teil abgezogen wurde. 92% des obengenannten
Dichlorhydrins wurden durch das aus dem oberen Teil der Kolonne abgezogene Tricresylphosphat
extrahiert.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung eignet sich besonders für die Verbesserung der Ausbeute von
Glycerindichlorhydrin und ähnlichen Chlorhydrinen. Bekanntlich können diese Chlorhydrine durch Reaktion
eines Olefins, wie z. B. Äthylen, Propylen, Butylen, oder deren Chlorderivate, wie z. B. Allylchlorid mit
Chlor, in einem wäßrigen Medium hergestellt werden. Infolge der bei der Gewinnung des Chlorhydrins oder
seines entsprechenden Epoxyds auftretenden Probleme wird dieses Material normalerweise in Konzentrationen
von 3 bis 6 Gewichtsprozent oder mehr hergestellt. Die Ausbeuten liegen selten über 90% der theoretisch
berechneten Ausbeute.
Im erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, Chlorhydrine in Konzentrationen unter 2 bis 3 Gewichtsprozent
herzustellen und zu gewinnen, wobei man einfach die während der Reaktion anwesende
Wassermenge reguliert und die erhaltene Lösung mit einem flüssigen Phosphatester der oben beschriebenen
Art extrahiert. Auf diese Weise ist es möglich, das Chlorhydrin in Mengen von 95 % und mehr, bezogen
auf die theoretische Ausbeute, herzustellen und zu extrahieren. Dies stellt einen bedeutenden wirtschaftlichen
Vorteil gegenüber anderen Verfahren dar. Das folgende Beispiel dient zur Erläuterung:
g Beispiel4
Eine wäßrige Lösung von Glycerindichlorhydrin wurde dadurch hergestellt, daß man einen Wasserstrom
in einer kreisförmigen Bahn in einem Umfang von 6,81 pro Minute durch einen 63,5 cm langen Turm
ίο mit einem Durchmesser von 71 mm leitete, Wasser aus
dem oberen Teil des Turmes abzog und es in seinen unteren Teil einführte, während man flüssiges Allylchlorid
in einem Umfang von 2 ecm pro Minute in den unteren Teil des Turmes einführte sowie auch genügend
Chlor zur Lieferung von etwa 2% Chlorüberschuß, bezogen auf das Allylchlorid. Sobald die Konzentration
des Glycerinchlorhydrins etwa 1,83 % erreichte, wurde Wasser in das Kreislaufsystem eingeführt, und
die Lösung wurde kontinuierlich abgezogen, wobei die Chlorhydrinkonzentration bei etwa 1,83 Gewichtsprozent
gehalten wurde. Die Chlorhydrinausbeute betrug etwa 95,8% der theoretischen Ausbeute,
bezogen auf das Allylchlorid.
Eine Menge dieser wäßrigen Lösung wird wie im Beispiel 2 mit Tris-(2-äthylhexyl)-phosphat extrahiert, und das Chlorhydrin wird durch den Phosphatester· praktisch vollständig extrahiert.
Eine Menge dieser wäßrigen Lösung wird wie im Beispiel 2 mit Tris-(2-äthylhexyl)-phosphat extrahiert, und das Chlorhydrin wird durch den Phosphatester· praktisch vollständig extrahiert.
Nach der vorliegenden Erfindung ergab es sich, daß sich auf die gleiche Weise auch andere Chlorhydrine
von wäßrigen Lösungen abtrennen lassen. Zum Beispiel kann Propylenchlorhydrin aus einer wäßrigen
Lösung, die Proyplenchlorhydrin enthält, unter Verwendung der erfindungsgemäßen Lösungsmittel extrahiert
werden.
In ähnlicher Weise können Butylenchlorhydrin, Butadienchlorhydrin oder Isobutylenchlorhydrin oder
ein ähnliches Chlorhydrin bis zu 4 Kohlenstoffatomen aus wäßriger Lösung extrahiert werden. Auch Äthylenchlorhydrin
kann auf diese Weise extrahiert werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Extraktion von aliphatischen Chlorhydrinen, welche bis zu 4 Kohlenstoffatome
enthalten und in einer wäßrigen Lösung gelöst sind, mit organischen Lösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Lösungsmittel einen flüssigen Phosphorsäureester verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Trioctylphosphat
verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel einen
Ester eines Alkohols mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen berwendet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 051 266, 1 035 634.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 051 266, 1 035 634.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US9875261A | 1961-03-28 | 1961-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1211138B true DE1211138B (de) | 1966-02-24 |
Family
ID=22270734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962P0029020 Pending DE1211138B (de) | 1961-03-28 | 1962-03-20 | Verfahren zur Extraktion von aliphatischen Chlorhydrinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1211138B (de) |
| GB (1) | GB921413A (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US4665240A (en) * | 1986-05-27 | 1987-05-12 | Shell Oil Company | Process for the production of dichlorohydrin |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035634B (de) * | 1956-04-30 | 1958-08-07 | Solvay | Verfahren zur Herstellung von ª-Epichlorhydrin |
| DE1051266B (de) * | 1954-02-27 | 1959-02-26 | Degussa | Verfahren zur Herstellung von Chlorhydrinen |
-
1961
- 1961-12-27 GB GB4618761A patent/GB921413A/en not_active Expired
-
1962
- 1962-03-20 DE DE1962P0029020 patent/DE1211138B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051266B (de) * | 1954-02-27 | 1959-02-26 | Degussa | Verfahren zur Herstellung von Chlorhydrinen |
| DE1035634B (de) * | 1956-04-30 | 1958-08-07 | Solvay | Verfahren zur Herstellung von ª-Epichlorhydrin |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB921413A (en) | 1963-03-20 |
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