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DE1210979B - Vorrichtung zur Regelung der Staerken bzw. Flaechengewichte der Schichten einer beschichteten Kordgewebebahn - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Staerken bzw. Flaechengewichte der Schichten einer beschichteten Kordgewebebahn

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Publication number
DE1210979B
DE1210979B DED33164A DED0033164A DE1210979B DE 1210979 B DE1210979 B DE 1210979B DE D33164 A DED33164 A DE D33164A DE D0033164 A DED0033164 A DE D0033164A DE 1210979 B DE1210979 B DE 1210979B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thickness
rubber
measuring
film
layers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED33164A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Gordin
Sidney Walter Gough
Wylde Green
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dunlop Rubber Co Ltd
Original Assignee
Dunlop Rubber Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dunlop Rubber Co Ltd filed Critical Dunlop Rubber Co Ltd
Publication of DE1210979B publication Critical patent/DE1210979B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/22Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length
    • B29C43/24Calendering
    • B29C43/245Adjusting calender parameters, e.g. bank quantity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/04Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising reinforcements only, e.g. self-reinforcing plastics
    • B29C70/28Shaping operations therefor
    • B29C70/40Shaping or impregnating by compression not applied
    • B29C70/50Shaping or impregnating by compression not applied for producing articles of indefinite length, e.g. prepregs, sheet moulding compounds [SMC] or cross moulding compounds [XMC]
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2309/00Use of inorganic materials not provided for in groups B29K2303/00 - B29K2307/00, as reinforcement
    • B29K2309/08Glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Regelung der Stärken bzw.
  • Flächengewichte der Schichten einer beschichteten Kordgewebebahn Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Stärken bzw. Flächengewichte der eine zweiseitig mit plastischem Werkstoff, wie z. B.
  • Gummi oder Kunststoff, beschichtete Kordgewebebahn bildenden Schichten bei deren Herstellung, worin die Schichtstärken od. dgl. die Regelgrößen und die Walzenspaltweiten von Beschichtungskalandern die Stellgrößen sind.
  • Es ist an sich bekannt, Gewebebahnen od. dgl. mit einem Kunststoff, Gummi oder ähnlichem plastischem Werkstoff in einem B eschichtungskalander zu beschichten. Ebenso ist die fortlaufende Messung oder Dicke der Stärke des aufzuschichtenden Werkstoffes und eine Einregelung auf konstante Stärke in einer Zweipunktregelung bekannt. Ausgehend von diesem Stand der Technik soll mit der Erfindung die Aufgabe gelöst werden, eine Kordgewebebahn auf ihren beiden Seiten mit Gummi, Kunststoff, Kautschuk od. dgl. zu beschichten und dabei nach Wahl die Stärke oder das Flächengewicht der beschichteten Bahn oder das Stärkevelrhältnis der aufzutragenden Schichten auf vorgegebenen Werten zu halten.
  • Die Erfindung geht also aus von einer Vorrichtung zur Regelung der Stärken bzw. Flächengewichte der eine zweiseitig mit plastischem Werkstoff, wie z. B.
  • Gummi oder Kunststoff, beschichtete Kordgewebebahn bildenden Schichten bei deren Herstellung, worin die Schichtstärken od. dgl. die Regelgrößen und die Walzenspaltweiten von Beschichtungskalandern die Stellgrößen sind, und zeichnet sich aus durch je eine Meßeinrichtung zum Messen der Stärke der einen Gummischicht, zum Messen der Stärke der anderen Gummischicht oder der Gewebebahn und zum Messen der Stärke der Gesamtheit aller drei Schichten sowie durch Stellglieder zum Verstellen der die Stärke der beiden Gummischichten bestimmenden Spaltweiten und ferner dadurch, daß auf zwei Sollwerte eingeregelt wird, nämlich einmal auf das Verhältnis der Schichtstärken oder Flächengewichte der beiden Gummischichten und zum anderen auf die Gesamtstärke, wobei eine Verriegelung vorgesehen ist, die die Einregelung auf die Gesamtstärke während der Einregelung auf das Verhältnis verhindert. Mit einer solchen Regelvorrichtung ist es möglich, das Verhältnis der Stärken oder der Flächengewichte zweier Filme oder Schichten aus Kunststoff oder Kautschuk od. dgl. so nahe wie möglich an einem vorgegebenen Wert und außerdem die Dicke oder das Flächengewicht des beschichteten Gewebes nach Verlassen des Kalanders so nahe wie möglich auf einem zweiten vorgegebenen Wert zu halten. Durch die gegenseitige Verriegelung der beiden Regelvorgänge ist es möglich, weitgehend dieselben Bau- und Schaltungsteile zu verwenden.
  • Mit Vorteil läßt sich der Regler nach der Erfindung auf Vierwalzenkalander anwenden. Die Meßzellen arbeiten entweder auf dem Rückstreuprinzip oder Durchstrahlungsprinzip. Vorzugsweise werden kontinuierlich arbeitende, auf ß-Strahlen ansprechende Meßzellen verwendet, wobei jede der Vorrichtungen aus einer ß-Strahlenquelle, vorzugsweise Strontium 90 oder Thallium 204, und aus einem entsprechend angebrachten Strahlendetektor, wie vorzugsweise einer Ionisationskammer, besteht.
  • Ebensogut können auch Geigerzähler, Fotovervielfacher oder Fotowiderstände Verwendung finden.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen sollen im folgenden zwei Ausführungsformen der Erfindung näher beschrieben werden.
  • Fig. 1 ist ein schematisches Blockschaltbild eines Vierwalzenkalanders in Seitenansicht nebst der zugehörigen Gerätebestückung; F i g. 2 ist ein schematisches Blockschaltbild eines Vierwalzenkalanders, ähnlich dem in F i g. 1 dar gestellten, aber mit einer anderen Gerätebestückung.
  • Gemäß Fig. 1 besteht ein Vierwalzenkalander aus den zylindrischen Walzen 2, 3, 4 und 5. Die Walze 3 dreht sich in festen Lagern 6, von denen nur eins zu sehen ist. Die Walzen 2 und 4 lassen sich auf die Walze 3 zu- oder wegbewegen, und zwar mittels Leitspindeln 7 und 8, die an den Lagerblöcken 9 und 10 befestigt sind. Die Leitspindeln können von den Motoren und M3 verstellt werden, da die Lagerblöcke sich in den S&nlitzen 11 und 12 verschieben lassen. Die Walze 5 ist in ähnlicher Weise mit Lagerblöcken 13 versehen, die mittels Leitspindeln 15, die vom Motor M2 gedreht werden, in Schlitzen 14 verschiebbar sind. Die Walze 5 kann auf diese Weise zur Walze 4 hin verschoben oder von ihr weggezogen werden. Die beweglichen Lagerblöcke und die Leitspindeln sind an beiden Seiten der Kalanderwalzen angebracht. Die Leitspindeln sind durch Zahnräder so untereinander verbunden, daß sich die beiden Seiten jeder Walze gleichseitig verschieben.
  • Die Kalanderwalzen werden durch eine (nicht eingezeichnete) Antriebsvorrichtung in Richtung der Pfeile in Drehung versetzt, wobei eine Gewebebahn 16 den Spalt zwischen den Walzen 3 und 4 passiert.
  • Den Spalten zwischen den Walzen 2 und 3 bzw. 4 und 5 werden unvulkanisierte Gummistreifen 17 und 18 zugeführt, welche in Form von Filmen 19 und 20 auf der Oberfläche der Walzen 3 und 4 erscheinen und zum Spalt zwischen den Walzen 3 und 4 transportiert werden, wo die Filmel9 und 28 auf die Gewebebahn 16 aufgebracht werden. Das so beschichtete Gewebe 21 verläßt dann den Kalander in der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung.
  • Durch automatische Betätigung der Stellmotoren M, und M2 ist es möglich, die Dicken der Filme 19 und 20 getrennt zu steuern und damit sowohl das Verhältnis der Dicken der beiden Filme, mit denen das Gewebe 16 beschichtet wird, zu beeinflussen alsauch die Gesamtdicke des beschichteten Gewebes 21. Der Motor M3 ist mit einer Handverstellung versehen, weil der Spalt zwischen den Walzen 3 und 4 nicht einer ständigen Steuerung bedarf. Zur Steuerung der Motoren und M2 dient folgende Anordnung: Über dem Gummifilm 19 bzw. 20 sind Meßgeräte oder -zellen 22 und 23 zur Messung rückgesteuerter ß-Strahlung angebracht. Die Ausgangssignale der Zellen 22 und 23, die von der Strahlung herrühren, die von den Gummifilmen, auf deren Rückseite sich das Metall der Kalanderwalzen befindet, zurückgestreut werden, ist ein Maß für das Flächengewicht (im folgenden kurz »Gewicht« genannt) des Gummifilmes und darnit ein Maß für seine Dicke, vorausgesetzt, daß die Mischungszusammensetzung der Filme konstant bleibt.
  • Die Ausgangssignale der Zellen 22 und 23 gehen in Verstärker 24 bzw. 25, und die Ausgänge dieser Verstärker 24 und 25 werden in einem Komparator 26 bezüglich des Filmgewichtsverhältnisses untereinander verglichen. Der Komparator 26 liefert ein Ausgangssignal, welches der Abweichung des Verhältnisses der Filmgewichte von einem vorgegebenen Wert proportional ist, wobei dieses Ausgangssignal positiv oder negativ ist, je nachdem, ob das Verhältnis des Gewichtes des Filmes 19 zum Gewicht des Filmes 20 größer oder kleiner ist als das erwähnte vorgegebene Verhältnis. Normalerweise sollen die Filmgewichte gleich sein.
  • Falls es erforderlich ist, die tatsächlichen Gewichte der Gummifilme zu bestimmen, können die Ausgangssignale bezüglich der Mischungsvariationen mittels eines Kompensators 27 kompensiert werden.
  • Der Kompensator 27 wird von einem ß-Strahlungs-Rückstreumesser 28 betätigt, der auf ein Stück Gummi gerichtet ist, dessen Dicke einen »Sättigungswert« übersteigt und der ein Ausgangssignal liefert, das ausschließlich von der Mischungszusammensetzung des Gummis abhängt. Dieses Ausgangssignal kann dazu verwandt werden, die Ausgangssignale der Zellen22 und 23 zu korrigieren. Falls sich die Gummifilme 19 und 20 in ihrer Zusammensetzung voneinander -unterscheiden, muß man zwei Einheiten 26 und die dazugehörigen Einheiten 27 vorsehen, von denen sich je eine vor jeder Gummistreifenzufuhr befindet, um auf diese Weise das Ausgangssignal jeder Meßzelle zu kompensieren.
  • Das Ausgangssignal des Komparators 26 zum Vergleich der Filmgewichte geht in eine Motorsteuereinheit 29. Diese enthält Schaltelemente, die auf den Betrag und das Vorzeichen des Ausgangssignals vom Komparator ansprechen und ihrerseits Signale zur Betätigung der Walzenstelimotoren M1 und M2 liefern, die auf diese Weise die entsprechenden Abweichungen im Verhältnis der Filmgewichte korrigieren. Die Motorsteuereinheit 29, die ausführlich in der gleichzeitig eingereichten Anmeldung entsprechend der britischen Patentanmeldung 13647/59 vom 22. 4. 1959 beschrieben ist, liefert ein »Dauersignal«, welches zur Folge hat, daß die Motoren M1 und M2 während einer Periode von kurzer oder langer Dauer laufen, je nachdem, ob die Abweichung im Verhältnis der Filmgewichte, die korrigiert werden soll, eine kleine oder eine größere vorgegebene Toleranzgrenze überschreitet.
  • Dieses Signal wird den Kontaktgebern (Schützen) Fl, Rl und F2, R2, die mit den Motoren Ml und M2 verbunden sind, zugeführt, und zwar über einen (noch zu beschreibenden) Antikoinzidenzschalter 30 und einen Schaltungswähler 31.
  • Die Schütze F1 und Rl schalten den Motor Ml so, daß die Walze 2 entweder auf die Walze 3 zu- oder von ihr wegbewegt wird. Dadurch nimmt das Gewicht des Films 19 entweder ab oder zu. In ähnlicher Weise arbeiten die Schütze F2 und R2 und veranlassen so den Motor M2, die Walze 5 entweder auf die Walze 4 zu- oder sie von ihr wegzubewegen. Dadurch nimmt das Gewicht des Films 20 entweder zu oder ab. Die Motorsteuereinheit 29 liefert ein »Richtungssignal«, welches den Schaltungswähler 31 betätigt und diesen veranlaßt, je nach dem Vorzeichen -des- »Richtungssignals« entweder die Schütze F1 und R2 oder die Schütze F2 und Rl gleichzeitig einzuschalten und auf diese Weise die Motoren Ml und M2 in einem solchen Drehsinn in Gang zu setzen, daß entweder das Gewicht des Films 19 verringert und gleichzeitig das Gewicht des Films 2() erhöht wird oder daß das Gewicht des Films 1L9 erhöht und gleichzeitig das Gewicht des Films 20 verringert wird. Diese Schaltungsart gestattet, das Gesamtgewicht des beschichteten Bandmater,ials 21 konstant zu halten, während das Verhältnis der Gewichte der Filme 19 und 20 geändert werden kann.
  • Das Gesamtgewicht des beschichteten Bandmaterials 21 wird mittels einer ß-Strahlen-Durchstrahlungsvorrichtung 32 gemessen, welche ein Ausgangssignal liefert, das über einen Verstärker 33 einer Motorsteuereinheit 34 zugeführt wird. Die Motorkontrolleinheit 34 arbeitet ähnlich wie die Einheit 29.
  • Sie liefert »Dauersignale«, welche die Motoren Affl und M2 veranlassen, kurze oder längerer Zeitabschnitte zu laufen, je nachdem eine Abweichung des Gesamtgewichtes des beschichteten Bandmiaterials 21 eine untere oder obere vorgegebene Toleranzgrenze überschreitet. Diese Signale werden den Schützen F1, R" F2, R2 über den Antikoinzidenzschalter 30 und einen Schaltungswähler 35 zugeführt.
  • Der Schaltungswähler 35 wird von einem »Richtungssignal« aus der Einheit34 gesteuert und sorgt dafür, daß die Motoren Mt und M2 entweder die Walzen 2 und 5 auf die Walzen 3 und 4 hin verstellen oder die Walzen 2 und 5 von den Walzen 3 und 4 weg verschieben, je nach dem Vorzeichen des »Richtungssignals«. Der Schaltungswähler 35 wählt auf diese Weise entweder die Schütze F, und F2 zur gemeinsamen Schaltung aus oder die Schütze Rl und R2. Diese Anordnung gestattet, das Gesamtgewicht des beschichteten bandförmigen Materials 21 zu ändern, ohne das Gewichtsverhältnis der Filme 19 und 20 zu beeinflussen.
  • Es ist wesentlich, daß die Steuereinheit 34 nicht zur selben Zeit mit den Schützen Fl, Rl, F2, R2 verbunden ist wie die Einheit 29, und aus diesem Grund ist der Antikoinzidenzschalter 30 vorgesehen.
  • Der Schalter 30 ist ein elektromagnetisch betätigter Schalter mit zwei Polen und zwei Schaltstellungen, der normalerweise die »Dauersignale« aus der Steuereinheit 34 auf den Schaltungswähler 35 gibt und verhindert, daß »Dauersignale« von der Einheit 29 den -Schaltungswähler 31 erreichen. Ein von einem Signal aus der Einheit 29 betätigter Kippverstärker 36 betätigt den Schalter 30 und verbindet die Einheit 29 mit der Einheit 31, sobald das Verhältnis der Filmgewichte geändert werden muß, d. h. sobald das Ausgangssignal des Komparators 26 eine untere vorgegebene Toleranzgrenze übersdhreitet. Wenn der Schalter 30 in Tätigkeit tritt, wird die Einheit 34 abgeschaltet, und die Motoren Mi und M2 werden so lange von der Einheit 29 gesteuert, bis das Gewichtsverhältnis der Filme wieder innerhalb der gewünschten Toleranzgrenze liegt. Wenn der Schalter 30 in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückkehrt, wird die Steuereinheit 34 mit dem Schaltungswähler 35 verbunden.
  • In Fig. 2 ist eine etwas andere Anordnung der Meßzellen zur Messung des Filmgewichtes dargestellt, zusammen mit zusätzlichen elektronischen Einheiten, die für diese abgeänderte Anordnung erforderlich sind. Einheiten, die mit den entsprechenden Einheiten in Fig. 1 identisch sind, haben das gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 1.
  • Die Anordnung nach Fig. 2 wurde für solche Fälle entwickelt, bei denen vor der Walze 4 zu wenig Platz zur Anbringung einer ß-Strahlen-Rückstreumeßzelle besteht, so daß also die direkte Messung des Gewichtes des Films 20 unmöglich ist. Das Gewicht des Films 19 (W2) wird in gleicher Weise gemessen wie beim vorhergehenden Beispiel, und zwar mittels der Zelle 22 und des Verstärkers 24, dessen Ausgangssignal bezüglich Schwankungen der Mischungszusammensetzung mittels des Kompensators 27 kompensiert wird.
  • Eine mit ß-Strahlen arbeitende Durchstrahlungsmeßzelle 37 mißt das Gewicht (Wi) des Gewebes 16.
  • Das Ausgangssignal der Zelle 37 wird einer Addiereinheit 39 über einen Verstärker 38 zugeleitet.
  • In der Addiereinheit 39 werden die Signale, die den Gewichten Wi und W2 entsprechen, addiert, und das resultierende Signal wird einer Subtrahiereinheit 40 zugeleitet.
  • Die Subtrahiereinheit 40 subtrahiert das Signal aus der Einheit 39 (W1 + W2) von einem Signal W4, welches von der Verstärkereinheit 33 zur Bestimmung des Gesamtgewichtes geliefert wird, und speist das resultierende Signal W3 in den Filmgewichtskomparator 26 ein.
  • Das Gesamtgewicht W, ist gleich W1 + W2 plus dem Gewicht des Films 20, und mithin entspricht W3, welches gleich W4- (W1 + W2) ist, dem Gewicht des Films 20. Der restliche Teil der Apparatur ist identisch mit den in F i g. 1 gezeigten Teilen.
  • Das oben beschriebene Steuersystem ist ebenfalls anwendbar auf einen Dreiwalzen-Tandemkalander, wobei an den Instrumenten am ersten Kalander eine entsprechende Zeitkonstante einstellbar sein muß, die den Transport des Gewebes von einem Kalander zum anderen berücksichtigt. Im letzteren Fall dient ein Satz von drei Kalanderwalzen zur Beschichtung der einen Gewebeseite mit Gummi und der andere Satz von drei Walzen zur Beschichtung der anderen Gewebeseite mit Gummi.
  • Das oben beschriebene Steuersystem läßt sich nicht nur auf Kalander anwenden, sondern auch auf andere Vorrichtungen zur Herstellung oder Beschichtung von bandförmigen Materialien, wie z. B. Streichmaschinen, bei welchen die Dicke des auf eine Gewebebahn aufgebrachten Gummifilms durch die Anderung der Stellung des Abstreichmessers relativ zum Gewebe gesteuert wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Regelung der Stärken bzw.
    Flächengewichte der eine zweiseitig mit plastischem Werkstoff, wie z. B. Gummi oder Kunststoff, beschichtete Kordgewebebahn bildenden Schichten bei deren Herstellung, worin die Schichtstärken od. dgl. die Regelgrößen und die Walzenspaltweiten von Beschichtungskalandern die Stellgrößen sind, gelr;ennzeichnet durch je eine Meßeinrichtung zum Messen der Stärke der einen Gummischicht, zum Messen der Stärke der anderen Gummischicht oder der Gewebebahn und zum Messen der Stärke der Gesamtheit aller drei Schichten, sowie durch Stellglieder zum Verstellen der die Stärke der beiden Gummischichten bestimmenden Spaltweiten und ferner dadurch, daß auf zwei Sollwerte eingeregelt wird, nämlich einmal auf das Verhältnis der Schichtstärken oder Flächengewichte der beiden Gummischichten und zum anderen auf die Gesamtstärke, wobei eine Verriegelung vorgesehen ist, die die Einregelung auf die Ges amtstärke während der Einregelung auf das Velhältnis verhindert.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Verwendung an einem Vierwalzenkalander.
  3. 3. Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je eine ß-Strahlen-Rückstreumeßzelle (22, 23) in der Nähe einer Kalanderwalze zur Messung der Dicke des auf der Walze befindlichen Gummifilmes angebracht ist und daß die Zelle zur Bestimmung der Gesamtdicke der beschichteten Bahn eine fiStrahlen-Durchstrahlungsmeßzelle (32) ist.
  4. 4. Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 zur Messung der Gummifilmdicke auf einer Kalanderwalze mit einer ß-Strahlen-Rückstreumeßzelle (22), gekennzeichnet durch eine zweite ß-Strahlen-Durchstrahlungsmeßzelle (37) zur Messung der Dicke der Gewebebahn vor der Beschichtung mit Gummi, durch Vorrichtungen (27, 24, 26) zur Kompensation des Ausgangssignals der ß-Strahlen-Rückstreumeßzelle, das durch Schwankungen der Mischungszusammensetzung beeinflußt wird, und durch weitere Vorrichtungen (39) sowohl zur Addition von Signalen aus den Zellen zur Messung der Gewebedicke und der Dicke des Gummifilmes als auch zur Subtraktion(40) des aus der Addition der Signale resultierenden Signals von einem Signal aus der Zelle zur Messung der Gesamtdicke des beschichteten Gewebes, wodurch sich ein Signal ergibt, welches der Dicke des anderen Gummifilmes entspricht.
  5. 5. Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei Steuergliedern zum Steuern der als Motoren ausgebildeten Stellglieder das erste auf die Regelabweichung der Gesamtdicke des beschichteten Streifens und das zweite auf die Regelabweichungen des Ver- hältnisses der Filmdicke anspricht, wobei die Steuerglieder der Regelvorrichtung Zeitgeber enthalten, die dafür sorgen, daß jedes der Stellglieder in beiden Richtungen für kürzere oder längere Zeitabschnitte in-Gang gesetzt wird, je nachdem, ob die Abweichungen eine kleinere oder eine größere Toleranzgrenze uberschreiten, und wobei außerdem ein Antikoinzidenzschalter (30) vorgesehen ist, der dafür sorgt, daß das erste Steuerglied nicht mit dem ihm zugeordneten Steuerglied während desjenigen Zeitabschnittes verbunden ist, in dem das zweite Steuerglied in Tätigkeit ist.
  6. 6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antikoinzidenzschalter (30) aus einem doppelpoligen Schalter mit zwei Schaltstellungen besteht, wobei in der einen Schaltstellung das erste Steuerglied die Spaltstellmotoren betätigt und in der anderen Schaltstellung das zweite Steuerglied die Spaltstellmotoren betätigt und wobei der Schalter durch ein Signal von dem ersten Steuerglied betätigt wird, sobald eine Abweichung im Verhältnis der Filmdicken über eine vorgegebene Toleranzgrenze auftritt, dergestalt, daß das zweite Steuerglied die Spaltstellmotoren in Gang setzt und gleichzeitig das erste Steuerglied von den Spaltstellmotoren abgeschaltet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 180 742.
DED33164A 1959-04-22 1960-04-22 Vorrichtung zur Regelung der Staerken bzw. Flaechengewichte der Schichten einer beschichteten Kordgewebebahn Pending DE1210979B (de)

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DE (1) DE1210979B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2187537A1 (de) * 1972-06-12 1974-01-18 Industrial Nucleonics Corp
EP3345736A1 (de) * 2017-01-05 2018-07-11 Rodolfo Comerio Srl Kalandriermaschine zur herstellung von mehrschichtigen produkten wie elastomerbeschichteten textil- oder metal-gewebe

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH180742A (de) * 1932-09-24 1935-11-15 Firestone Tire & Rubber Co Apparatur zur Herstellung von blatt- oder bandförmigem Material unter Aufrechterhaltung der gewünschten Stärke desselben.

Patent Citations (1)

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