[go: up one dir, main page]

DE1574298A1 - Vorrichtung fuer die Lageeinstellung eines endlosen Bandes - Google Patents

Vorrichtung fuer die Lageeinstellung eines endlosen Bandes

Info

Publication number
DE1574298A1
DE1574298A1 DE19671574298 DE1574298A DE1574298A1 DE 1574298 A1 DE1574298 A1 DE 1574298A1 DE 19671574298 DE19671574298 DE 19671574298 DE 1574298 A DE1574298 A DE 1574298A DE 1574298 A1 DE1574298 A1 DE 1574298A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
integrator
belt
signals
deviations
during
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671574298
Other languages
English (en)
Inventor
Blende Gentil De
Edegem Amede De
Lucien Schamphelaere
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Publication of DE1574298A1 publication Critical patent/DE1574298A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/12Arrangements of rollers mounted on framework
    • B65G39/16Arrangements of rollers mounted on framework for aligning belts or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

24. Oktober 1967
Vorrichtung für die Lageeineteilung eines endlosen Bandes
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Lageeinstellung eines endlosen Metallbandes, und insbesondere eine Vorrichtung für die Kontrolle der Seitenverschiebung eines polierten endlosen Bandes, das in der Filmindustrie als Unterlage bei der Herstellung von Rohfilm verwendet wird.
Es ist bekannt, für die Einstellung von FilMn oder anderen Bahnen Vorrichtungen zu verwenden, die einen Kantenftihler enthalten, der Abweichungen von der Normallage der Bahnen anaeigt. Mit den Signalen dieses Kantenfühlers werden dann Korrektureinrichtungen gesteuert, die die Lageabweichungender Bahnen berichtigen.
Der Kantenfühler kann pneumatisch, photoelektriech, kapazitiv oder induktiv arbeiten. Die Korrekturvorrichtung besteht üblicherweise aus einer Walsse, über die die Bahn geführt wird, wobei seitliche Verschiebungen der Bahn auf dieser Walze korrigiert werden können.
A-S 304
109020/0180
■si U
Derartige Vorrichtungen sind Jedoch für die Steuerung von Endlosbändern, wie sie in der Filmindustrie benutzt werden, nur wenig geeignet, da die Kanten dieser Bänder nicht regelmäßig geformt sind.
Die Kanten eines Bandes mit einer Länge von 50 m und einer Breite von 1,25 m zeigen beispielsweise Abweichungen von einigen Millimetern. Wenn nun die Querlage so eines Bandes mit den üblichen Mitteln korrigiert wird, dann reagiert der Kantenfühler auf die Unregelmäßigkeiten der Kanten so, daß das Band hin und her zu schwingen beginnt.
Bei den bekannten Verfahren wird von einer sogenannten toten Zone gebrauch gemacht, während der die Abweichungen nur oberhalb eines bestimmten Wertes korrigiert werden können, Eine genaue Einstellung des Bandes ist so nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung au entwickeln, mit der sich die Lage eines Endlosbandes, insbesondere eines für die Herstellung von Rohfilm gebrauchten Bandess exakter als bisher einstellen läßt.
Es wurde nun eine Vorrichtung für die Lageeinstellung eines endlosen Bandes, gefunden, die aus einem Kantenfühler besteht, der Lageabweichungen,d@s Bandes signalisiertr weiter aus Korrektürgiied, das die Lage des Bandes---vegulieft, sowie miss eine® Regler» der"die Signale- des StentenfOhle&a ©aptlrngt,
- . 109
der das Korrekturglied steuert, wobei diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß der Regler Mittel enthält, die der Bestimmung der mittleren Lageabweichungen der Bandkanten dient, sowie Mittel zur Bestimmung des Verhältnisses der • Änderungen dieser Lageabweichungen so, daß die Signale des Reglers, mit denen das Korrekturglied gesteuert wird, sich nach den mittleren Lageabweichungen und dem Verhältnis der Änderungen dieser mitileren Lageabweichungen richten.
Mit dem hier gebrauchten Ausdruck "mittlere" Lageabweichung der Bandkante, ist ein Mittelwert gemeint, der für einen oder nahezu einen Bandumlauf oder für eine Anzahl von Bandumläufen gilt. "
Die mittlere Lageabweichung der Bandkante kann durch der einzeln angezeigten Abweichungen über einen oder nahezu einen Bandumlauf oder über eine Anzahl solcher Umläufe enjüittelt werden. Die folgenden Angaben sollen sich jedoch auf einen Bandumlauf beziehen.
Das Verhältnis, mit dem sich die mittleren Lageabweichungen ändern, wird nach einer besonderen AusfÜhrungsform durch Subtraktion zweier integrierter Signale der Lageabweichung; ermittelt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll anhand von Zeichnungen im folgenden näher beschrieben werden.
A-.G 304 - 3 -
109820/0186
Figur 1 zeigt die schematische Darstellung einer Vorrichtung mit einem endlosen Band. .
Figur 2 zeigt das Schaltbild des Kantenfühlers.
Figur 3 ist die Blcokzeichnung des Schaltbildes für die Bestimmung der mittleren Lageabweichung,
Figur 4 ist ein Blockdiagramm des Schaltbildes für eine Bestimmung der mittleren Lageabweichung sowie des Verhältnisses, in dem sich diese Abweichungen ändern.
Figur 1 zeigt ein endloses Band (10), das von zwei Walzen (11) und (12) geführt wird. In der Praxis enthält diese Vorrichtung noch Stützwalzen, die zwischen den beiden Walzen (11) und (12) angeordnet sind. Da sie für das Verständnis der Erfindung unnötig sind, wurden sie nicht eingezeichnet.
Die Walze (11) wird durch einen Motor (13) mit Reduziergetriebe angetrieben. Die Achs-Welle der Walze (11) ist mit einem zweiten Reduziergetriebe (14) gekuppelt, das so ausgelegt ist, daß der Nocken (15) für einen Umlauf des endlosen Bandes (1.0) eine Umdrehung ausführt. Der Nocken (15) ist mit einer Aussparung versehen, die den Schalter (16) bei jedem Bandumlauf für kurze Zeit schließt. <t ,
A-G 304 - 4 -■■■■■■
109820/0188
Die Walze (12) kann so justiert werden, daß ihre Achse den Winkel <£ zur Querrichtung des Bandes (10) bilden kann. Pur die Justierung der Walze (12) kann entweder eine Gewindespindel mit Kurbel (17) oder einem Servomotor (19) verwendet werden.
Die seitlichen Lageabweichungen des Bandes werden mit dem Kantenfühler (20) ermittelt. Das Schaltbild dieser Vorrichtung ist in Figur 2 dargestellt.
Es handelt sich dabei um einen Kantenfühler kapazitiver Art, der im wesentlichen aus dendiei Elektroden (2l), (22) und (23) besteht, die als von einander isolierte Metallplatten ausge- . legt sind und jeweils gleichen-Abstand haben.
Das endlose Band (10) bewegt sich mit einem Teil seines Randes zwischen den Platten (21 und 22) hindurch. Zwischen den Platten (22 und 23)- ist eine flache Bezugselektrode (24) angeordnet, die sich in horizontaler Richtung verschieben läßt.
Die Elektrode (24-) und das Metallband (10) sind geerdet.
Es ist klar, daß das Band (.10) und die Bezugselektrode (24) eine Abschirmung zwi sehen den Elektroden τοη zwei Kondensatoren darstellen, die zusammen mit den Sekundärwindungen des Transformators (26) eine Brückenschaltung bilden. Die Brückenschaltung wird durch den Oszillator (25) versorgt und die
A-G 304 - 5 -
109820/0188
Ausgangswechselspannung wird durch den Gleichrichter (28). gleichgerichtet. Anschließend wird die Gleichspannung in dea Umwandler (27) in den Gleichstrom i_ umgewandelt.
Die Ärequenz des Oszillators (25) beträgt 1000 Perioden. Am Ausgang des Umwandlers (27) wurde ein Gleichstrom i von 0 bis 20 M für eine Bandabweichung von 10 cm erhalten ( + 5 cm hinsichtlich des Bezugspunktes).
Das Ausgangssignal des Kantenfühlers wird einem Regler zugeleitet, der das Signal seinerseits in geeigneter Form an ein Korrekturelement weiterleitet, das in diesem Falle aus der Walze (12) und dem Motor (19) besteht.
Der Regler enthält Mittel zur Bestimmung der mittleren Lageabweichungen der Bandkanten und des Verhältnisses der Änderungen^ dieser Abweichungen.
Die Vorrichtung zur Bestimmung der Abweichungen wird in Figur 3 dargestellt. Sie besteht aus einem Widerstand R1, durch den der Ausgangsstrom i des Kantenfühlers in die Spannung e ungewandelt wird, einem Potentiometer R8. mit Hilfe dessen die Spannung einer Gleichstromquelle, im vorliegenden Falle eine Spannung von »10 Volt, auf die gewünschte Spannung e eingerichtet werden kann,, sowie die Widerstände R2 und R4, womit die Spannungen e und em miteinander verglichen werden, so daß man die Differenzspannung £=e - e_ erhält. Bs ist ferner ein
-G 304 - 6 -
" 109820/0188
Integrator (30)vorgesehen, der einen rückgekoppelten Verstärker, zwei Triggers (8 und 9) (Schmitt-trigger-schaltung), eine Steuerschaltung. (31) und eine Schalteinheit (32) mit dem Schalter (16) enthält, die die Kontakte S1, S2 und S8 betätigt.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt.
Während des Umlaufes des endlosen Bandes wird die Spannung e ,-.die eine Funktion der augenblicklichen Lageabweiehung des Bandes ist, kontinuierlich mit der gewünschten Spannung e verglichen. Die Differenzspannung wird durch den Integrator (30) integriert. Das Ausgangssignal des Integrators nach einem Bandumlauf laßt sich wie folgt darstellen:
■ ■ eo'-m J £dt --Id £e
in der Formel bedeuten:
e = die Ausgangsspannung des Integrators mit der Zeitkonstahten
RC nach einem Bandumlauf,
T = Dauer eines Bandumlaufes,
£ = e - e - die augenblickliche Lageabweichung, £■ = die mittlere Lageabweichung über einen Bandumlauf, .
Das Signal eQ wird Null, wenn das Band die gewünschte Lage einnimmt und unterscheidet sich von Null, wenn der mittlere Wert ' des gemessenen Signals, em eines Bandumlauf es. von dem gewünschten
A-G 304 -7-
10 9820/0186
Wert e abweicht.
Wenn das Band einen vollständigen Umlauf vollzogen hat, wird der Schalter (16) für kurze Zelt geschlossen.. Durch das Signal des Schalters (16) wird die Schalteinheit (32) betätigt. Diese Einheit ist mit einem Zeitschalter versehen (nicht dargestellt), der während einer definierten Zeit die Kontakte S1 , S£ und S8 umstellt.
Durch Schließen von S3 wird die integrierte Spannung e an die Trigger (8 und 9) gelegt. Je nach der Polarität der Spannung e wird einer der Trigger (8 oder 9) betätigt, während über die Steuerschaltung (31) der Motor (19) in der gewünschten Richtung in Bewegung gesetzt wird, um die Abweichung des Bandes zu korrigieren.
Die Betätigung eines der Trigger (8 oder 9) schließt einen der entsprechenden Kontakte SQ oder Sq. Hierdurch wird der Integrator über R und über den inzwischen geschlossenen Kontakt S mit einer Spannung geeigneter Polarität (+ oder - 15 Volt) versorgt, wodurch die Spannung auf 0 herabgesetzt wird. Sobald die Spannung 0 wird, schalten die Trigger den Motor (19) aus.
Die Zelt, während der der Motor (19) durch die Trigger im richtigen Sinne eingesteuert wird, ist eine Funktion der Ausgangsspannung e'o des geladenen Integrators und folglich auch der mittleren Lageabweichung.
A-G 304 - 8 -
109820/0186
Es sei noch erwähnt, daß die Zeitkonstante R_C hinreichend klein sein muß, damit der Integrator vollständig entladen werden kann, während die Kontakte S1 , S2 und S3 durch die Schalteinheit (32) umgeschaltet werden und das größtmögliche Signal e zu beobachten ist.
Sobald die Kontakte S1 bis S3 durch die Schalteinheit (32) in die dargestellte Stellung zurückgeklappt worden sind, beginnt die Messung im nächsten Bandumlauf..
Die Zeit während der die Kontakte S1 , S2 und S3 umgelegt werden, beträgt in der vorliegenden Vorrichtung 5 % der Zeit eines Banclumlaufes.
Falls die Einrichtung zur Korrektur der Lageabweichungen des endlosen Bandes wie in Figur 3 dargestellte arbeiten würde, dann erhielte man sehr unbefriedigende Ergebnisse, da das Band noch starken Schwingungen unterworfen ist. Die Gründe hierfür sind folgende.
Sobald sich die Querlage einer der Walzen ändert, z. B. in Folge von Temperaturänderungen, läuft das Band nach einer Seite hin ab. Der Motor (19) wird dann während eines Bandumlaufes die Lageabweichung korrigieren. Wenn sich die Richtung der Abweichung während des folgenden Bandumlaufes noch nicht geändert hat, wird der Motor (19) auch diesmal in die gleiche Richtung arbeiten, wodurch der Winkelnder W=üze (12) weiter vergrößert wird. Wenn
A-i. 304 ; -,-^..^ . . ORIGINÄU INSPECTED
schließlich die Lageabweichung des Bandes gleich Null ist, beginnt das Band in der Folge nach der anderen Seite hin abzulaufen. Gleichzeitig wird der Drehsinn des Motors (19) umgekehrt, so daß das Band jetzt wieder zurückläuft.
Die Schwingungen des Bandes werden durch 2 Paktoren verursacht. Der erste bwsteht darin, daß eine definierte Stellung der Walze (12) eine Schrägbewegung des Bandes um die Walze während eines Umlaufs hervorruft, während die Walze (12) eine relativ große Anzahl von Umdrehungen während eines Bandumlaufes ausführt.
Der zweite Paktor besteht darin, daß der Motor (19) die Korrektursignale des Reglers über eine große Anzahl von Bandumläufen integriert.
Dieser Nachteil der Einrichtung läßt sich in folgender Weise beseitigen. Der Regler wird so ausgelegt, daß man nach 2 Bandumläufen ein Ausgangssignal erhält, das eine Punktion des Verhältnisses ist,jndem das Band verschoben wird.
In der Praxis kann man ein derartiges Signal dadurch erhalten, daß man den Integrator nur nach 2 Bandumläufen entlädt, und indem man nach dem ersten Bandumlauf die Polarität des Signalst , die der Integrator eapfängt, umkehrt* Das Ausgangssignal läßt sich dann wie folgt darstellen:
A-G 304 - 10 -
ORIGINAL INSPECTED
109820/01
HB
.1 C
Em» V
10 λ
in den Formeln bedeuten: -
e · die Ausgangsspannung, T = die Dauer eines Bandumlaufes, & - die augenblickliche Lageversehiebung,
%= die mittlere Lageversehiebung bei einem beliebigen Bandi
umlauf i,
£g- y=die mittlere Lageversehiebung bei einem folgenden Bandumlauf
Die gewünschte Differenzierung kann mit zwei zusätzlichen Ladungen mit verschiedenen Zeitkonstanten (RC)^. und (RC)(J1, verwirklicht werden.
In einfacher Weise erhält man diese zwei verschiedenen-Zeitkonstanten, indem man die Kapazität C des Integrators (30) auf einem konstanten Wert hält und indem man den Widerstand R für den ersten Bandumlauf durch einen Widerstand R^ und den Widerstand für den zweiten Bandumlauf durch einen Widerstand R-. ersetzt, der die Parallelverbindung des Widerstandes R.« mit einem Widerstand R_ darstellt, so daß:
A-α 304 . - 11 -
109820/0186
•jL_ - ±«-+'i_' die Zeitkonstante ist dann gegeben? durchs Rdp Rd Rp
Das Ausgangssignal läßt sich wie folgt darstellen:
und wenn rnn-r— durch Formel 3 ersetzt wirdj rRCT
2.1
T
Die Gleichung (5) enthält eine Komponente, die proportional
dem Verhältnis der Lageabweichung ist, nämlich τ<Βη·τ-(£~ -£— ) sowie eine Komponente, die proportional dem Absolutwert der
Lageabweichung ist, nämlich" i«»-r-(T_ ).
Die Relativwerte von R, und R bestimmen die Relativwerte der Differentiation bei' konstanter Kapazität C.
Aus der Beschreibung der Arbeitsweise der Vorrichtung geht hervor, daß ein Korrektursignal nur nach allen zwei Bandumläufen zur Verfügung steht. ■
A-G 304 _ 12 -
109820/0186
Es ist jedoch interessanter, die Korrektur bereits nach, jedem Bandumlauf anzubringen. Man verwendet für diesen Zweck einen Regler mit 2 Integratoren, deren Ladungswechsel während der Dauer eines einzigen Bandumlaufes geschaltet werden.
Der vollständige Regler ist in Figur 4 dargestellt. In dieser Abbildung haben die Elemente die gleiche Funktion wie in Figur 3 und sind auch in gleicher. Weise bezeichnet.
Der Regler enthalt eine Schalteinheit (35), die mit dem Schalter (16) bedient wird, die aber diesmal zwei Gruppen von Kontakten betätigt, nämlich die Kontakte S1 , S2 und S3 sowie die Kontakte S6, Sg und S-. Der Regler enthält weiter eine Umsteuervor- . richtung (34) zur Umkehrung der Polarität des augenblicklichen Abweichungssignals,, die in bekannter Weise aus einem rückgekoppelten Verstärker besteht. Weiter sind da zwei identisciie Integratoren (30 und,40) und zwei verschiedene Widerstände R, und Rd_« Der Regler enthält weiter zwei Schmitt-trigger . (8 und 9) sowie eine Regelschaltung ('3I), die hier nicht eingezeichnet sind, die aber der in Figur 3 dargestellten Einrichtung entsprechen, .
Der Regler arbeitet wie folgt:
Während des Bandumlaufes wird die Spannung C1 die die. augen^, blickliche Lageabweichung darstellt und die wie in Figur 3 gezeigt, erhalten wird, w4rd durohfe'den Integrator (30) integriert
A-G 504 - J3 « ORIGINAL INSPEGTSÖ
während die Spannung -£, die man mit Hilfe der Einheit (34) erhält durch den Integrator (40) integriert wird. Nach einem Umlauf wird der Schalter (16) für kurze Zeit geschlossen, wodurch die Schalteinheit (35) betätigt wird.
Durch eine nicht dargestellte, eingebaute Zeitschaltung werden die Kontakte S1 , S2 und S3 für eine bestimmte Dauer geschaltet, wie dies der in der Einheit (35) dargestellte untere Impuls zeigt. Durch öffnen von S1 werden die Integratoren (30 und 40) von den Spannungen £ bzw. -C getrennt. Durch Schließen von S3 wird die integrierte Spannung des Integrators (30) an die Trigger (8 und 9) gelegt, die etwa wie in Figur 3 gezeigt, die Kontakte Sg und Sq betätigen und die den Steuermotor im richtigen Sinne anlaufen lassen. Durch Schließen von SQ oder Sg wird der Integrator (30) über den gleichfalls geschlossenen Kontakt S2 entladen, wobei die Entladungszeit die Zelt bestimmt, während der der Stfuermotor läuft. Der zuerst erwähnte Impuls dauert etwa 20 Sekunden, worauf die Kontakte S1 , S2 und S3 in die eingezeichnete Stellung zurückkehren.
Unmittelbar nach Beendigung der beschriebenen Impulse liefert die Schalteinheit einen zweiten Impuls (oberer Impuls in der Einheit 33), der die Kontakte S6, Sg und S7 während des folgenden Umlaufs betätigt. Während dieses nächsten ,Umlaufs empfängt der. Integrator (40), der eben daa Signal - £ über R^ aufgenommen,, ha/jfc, das Signal über Rd , während der entladene Integrator (30) .,,^ das.Signal -<£ über R^ empfängt.
A-G 304 - Ϊ4 -
1098 2070186
Am Ende des Umlaufs werden die gleichen Operationen abgewickelt,, wie sie eben beschrieben worden sind, mit dem Unterschied, daß jetzt der Integrator (40) entladen wird, während der Integrator (30) unentladen bleibt, aber während des nächsten Umlaufs das Signal £ über Rd empfängt. ,
Der eben beschriebene Regler liefert in der Praxis ausgezeichnete Ergebnisse. Die Lageabweichungen eines Bandtyps, wie er in der Einleitung beschrieben wurde, betragen einige Zentimeter, wenn das· Band in konventioneller Weise gesteuert wird. Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich diese Abweichungen auf wenige Millimeter reduzieren.
Für den Kantenfühler können wie bereits in der Einleitung . beschrieben, auch andere Formen benutzt werden. Wenn das endlose Band aus einem elektrisch nicht leitfähigen Material oder aus einem Material mit einer niedrigen Dielektrizitätskonstante besteht, wird man zweckmäßigerweise keinen Fühler vom kapazitiven Typ^ wählen.
Anstelle des einen Servomotors (19) können auch zwei Motoren verwendet werden, von denen jeder die Verschiebung eines Lagers der Steuerwalze bewirkt. In einer derartigen Anordnung wird zweckmäßigerweise auch eine Vorrichtung zur Bestimmung der Spannung des endlosen Bandes verwendet, deren Meßergebnisee jauf die Steuerschaltung (31) übertragen werden, so daß diese nicht nur die Schrägstellung<£der Steuerwalze beeinflussen,
A-*S 304 · - 15. - -■■
*\. . 109820/0180
sondern die Walze auch parallel zu ihrer Achse "bewegen kann. Schließlich kann die Steuerschaltung auch durch eine Anzahl von Sicherungssignalen betätigt werden, so daß, z. B. bei einem Defekt des Regler, der Servomotor (19) nicht ununterbrochen weiterläuft, sondern der Steuervorgang bei einer bestimmten Schrägstellung der Walze (12) gestoppt wird.
In der vorhergehenden Ausführungsform wurde der Servomotor (19) durch Spannungsimpulse gesteuert, deren Periode durch die für die Entladung des Integrators notwendige Zeit bestimmt war. Es ist selbstverständlich, daß der Servomotor auch in anderer Weise gesteuert werden kann. Z. B. kann die Größe des mittleren Abweichungssignals e ' des Integrators direkt die Amplitude der Spannung bestimmen (allgemeiner: die Größe der Kraft, die die Verschiebung des Korrekturgliedes bewirkt) mit der der Servomotor während einer bestimmten Zeitdauer versorgt wird. Es ist schließlich auch möglich, den Servomotor durch Spannungsimpulse zu steuern, deren Periode und Amplitude variabel sind.
A-G 304 -.-■!§ -
■"■'* 109820/0186

Claims (1)

  1. Fa t entanSprüGhe
    1S74298
    ( l.\ Vorrichtung für die Lageeinstellung eines endlosen Bandesf bestehend aus
    einem Kantenfühlei,der Lageabweichungen des Bandes Signalisiert j aus einem Korrekturglied, das die Lage des Bandes reguliert und aus einem Regler j der die Signale des Kantenfühlers empfängtj und der das Korrekturglied steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler Mittel enthält, die der Bestimmung der mittleren Lägeabweichungen der Bändkanten dienen,sowie Mittel zur Bestimmung des Verhältnisses der Änderungen dieser Lageabweichungen, so* daß die Signale des Reglers, mit denen das Korrekturglied gesteuert wird, sich nach der--mittleren Lageäbweichüng und dem Verhältnis der Änderungen dieser mittleren Lageabweichungen richten,
    Ζ* Vorrichtung nach Anspruch lt dadurch gekennzeichnetf daß für die Bestimmung der mittleren Lageabweichungen der Bandkanten ein Integrator verwendet wird, der die augenbriöklichen Läge« abweichungen über die Dauer eineä Bandumlaüfes integriert*
    3s Vorrichtung flach Anspruch 1-, dädüröh gekennzeiöhnetj daß sie als Mittel zur Bestimmung des Verhältnisses der Änderungen der mittleren Lägeabweichung eine iimsteuereinheit zur Regulierung UBf aügöhbliekliehen Lägeäbweichungen und einen Ümschältkontäkt enthält f der die äügehbliöklicheii Äbweichungasignäle während
    It - ' ■ -
    . ORIGINAL INSPECTED
    eines Bandumlaufes an einen Integrator durchschaltet, und der die entsprechenden entgegengesetzten Signale währen des
    nächsten Bandumlaufes an den Integrator durchgibt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstant en des Integrators in den jeweiligen Perioden, in denen die Signale der einen oder der anderen Art geliefert werden, sich unterscheiden.
    5. Vorriohtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie 2 Integratoren enthalt, wobei während eines Bandumlaufes
    der erste Integrator die Signale der einen Art empfängt und · der 2. integrator die entgegengesetzten Signale empfängt, und wobei durch einen ümschaltkontakt die Rollen der beiden
    Integratoren für den nächsten Bandumlauf vertauscht werden
    können»
    6» Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet) daß-die Ümsohaltköntakte durch eine Schalteinheit
    betätigt werden, die wJMerum durch einen Schalter gesteuert
    WiM, der mit der Bandbewegung gekoppelt ist und nach jedem
    Banduffllauf einen Ümsehaltvorgang auslöst»
    7* Vorrichtung nach Anspruch 6» dadurch gekennzeichnet, daß die Sehäiteinhelt außerdem Söhmltattifeke betätigt, mit denen ein Integrator nach eiaem Bandumlauf entladen werden kann»
    109820/oi8roraeiNAUNSP6CTED
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie Schaltstücke enthält, die den Signalfluß während der Entladung des Integrators'abschalten.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit während der der Integrator über, die Schalteinheit geschaltet wird, nur einen Bruchteil der Dauer eines Bandumlaufes beträgt. ■
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bestimmung der Lageabweichung solche sind, mit denen sich die für die Entladung des Integrators notwendige Zeite messen läßt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10', dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung aus 2 Triggern besteht. -
    12. Vorrichtung nach den AiB prüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Steuerschaltung enthält,'die von den Meßeinrichtungen betätigt wird, und die das Korrekturglied während der Entladung des Integrators betätigt.
    A-G 304 - 19 -
    109820/0186
    Leerseite
DE19671574298 1966-10-26 1967-10-25 Vorrichtung fuer die Lageeinstellung eines endlosen Bandes Pending DE1574298A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE46175 1966-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1574298A1 true DE1574298A1 (de) 1971-05-13

Family

ID=3840552

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671574298 Pending DE1574298A1 (de) 1966-10-26 1967-10-25 Vorrichtung fuer die Lageeinstellung eines endlosen Bandes

Country Status (2)

Country Link
US (1) US3543597A (de)
DE (1) DE1574298A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3206237A1 (de) * 1981-02-20 1982-09-23 Ricoh Co., Ltd., Tokyo Aufzeichnungssystem
FR2656934A1 (fr) * 1990-01-11 1991-07-12 Canon Kk Dispositif de commande de deplacement lateral pour une bande sans fin et appareil de fixage d'images l'utilisant.
EP0437203A3 (en) * 1990-01-11 1992-10-21 Canon Kabushiki Kaisha Lateral shift control for endless belt and fixing apparatus using same
DE102012112190B3 (de) * 2012-12-12 2014-05-22 Veit Gmbh Fixiermaschine

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3301797A1 (de) * 1982-01-18 1983-07-28 Ricoh Co., Ltd., Tokyo System zum korrigieren einer bandabweichung
FR2586235A1 (fr) * 1985-08-19 1987-02-20 Urrizalqui Urquia Serge Systeme electro-mecanique de centrage automatique des bandes de transporteurs a courroie
US4959040A (en) * 1989-04-21 1990-09-25 Rastergraphics Inc. Method and apparatus for precisely positioning and stabilizing a continuous belt or web or the like
DE19638277A1 (de) * 1996-09-19 1998-03-26 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung und Verfahren zum Betrieb eines Umschlingungsgetriebes
US5676613A (en) * 1996-12-04 1997-10-14 Belt Technologies, Inc. Independently steerable tube stock idler pulley
US6569046B1 (en) * 1998-10-23 2003-05-27 The Goodyear Tire & Rubber Company Belt wear detection system and method
CA2578427C (en) * 2007-02-08 2014-08-05 Maurice Demong Belt type conveyor apparatus with adjustable tail pulley
US7502703B2 (en) * 2007-07-09 2009-03-10 Xerox Corporation Calibration of the fundamental and harmonic once-around velocity variations of encoded wheels
SE533898C2 (sv) * 2008-05-21 2011-02-22 Sandvik Intellectual Property Anordning för justering av band i bandtransportörer
US9284480B2 (en) 2011-10-04 2016-03-15 Saudi Arabian Oil Company Polymer-enhanced surfactant flooding for permeable carbonates
CA3152386A1 (en) 2019-08-30 2021-03-04 Innovative Mining Services (Aust) Pty Ltd Improvements in or relating to conveyors

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2075111A (en) * 1933-01-14 1937-03-30 Westinghouse Electric & Mfg Co Wire guide control
US2117878A (en) * 1934-08-24 1938-05-17 Westinghouse Electric & Mfg Co Guide control means for web material
US2294996A (en) * 1939-11-16 1942-09-08 Nat Biscuit Co Automatic band control and signal for ovens
US2356567A (en) * 1941-10-16 1944-08-22 Gen Electric Control system
US2600273A (en) * 1949-01-29 1952-06-10 Goodrich Co B F Apparatus for maintaining alignment of traveling belts
US3117462A (en) * 1958-08-01 1964-01-14 Eimco Corp Web aligning means

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3206237A1 (de) * 1981-02-20 1982-09-23 Ricoh Co., Ltd., Tokyo Aufzeichnungssystem
FR2656934A1 (fr) * 1990-01-11 1991-07-12 Canon Kk Dispositif de commande de deplacement lateral pour une bande sans fin et appareil de fixage d'images l'utilisant.
EP0437203A3 (en) * 1990-01-11 1992-10-21 Canon Kabushiki Kaisha Lateral shift control for endless belt and fixing apparatus using same
DE102012112190B3 (de) * 2012-12-12 2014-05-22 Veit Gmbh Fixiermaschine

Also Published As

Publication number Publication date
US3543597A (en) 1970-12-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1574298A1 (de) Vorrichtung fuer die Lageeinstellung eines endlosen Bandes
DE2930005C2 (de) Steuereinrichtung für eine Walzenstraße
DE3543846C2 (de)
DE3435487A1 (de) Vorrichtung zum voreinstellen von plattenzylindern fuer die registereinstellung in einer offset-druckpresse
DE2555677A1 (de) Verfahren zur einstellung der anpresskraft eines walzwerkes sowie vorrichtung zur ausfuehrung des verfahrens
DE2143231A1 (de) Neigungssteuerung
DE2452756A1 (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer ein in eine druckmaschine einlaufendes materialband, vorzugsweise aus papier oder pappe
DE2635727A1 (de) Vorrichtung zur einhaltung der passgenauigkeit der farben beim druck auf duenne materialien, anwendbar auf eine rotationsdruckmaschine fuer mehrere farben
DE2112158A1 (de) Automatisches Regelsystem fuer eine Endenabschereinrichtung
DE69402748T2 (de) Synchronisationsvorrichtung, insbesondere für Systeme zur Herstellung und Verpackung von Lebensmitteln
DE2934496C2 (de) Vorrichtung zur Positionsaussteuerung des Auftrages von Leim oder dergleichen auf eine laufende Bahn
DE4226182A1 (de) Anlage und Verfahren zur Druckbehandlung körnigen Gutes
DE1203982B (de) Geraet zur Messung der Seitenfuehrungskraft oder des Rueckstellmomentes oder von beiden an rotierenden Luftreifen
DE1499063A1 (de) Vorrichtung zum Fuehren bzw. Spurhalten eines bandfoermigen Koerpers,z.B. einer Materialbahn oder eines Foerderbandes
DE2558874C3 (de) Vorrichtung zum Ausrichten einer Kopiervorlage
EP0140196B1 (de) Kalander
DE69612682T2 (de) Kontrollvorrichtung der Egalisierung in einer Zigarettenherstellungsmaschine
DE69102124T2 (de) Schleifmaschine für Holzplatten.
EP0093865A1 (de) Abtastvorrichtung zur Ermittlung von Warenbahnnähten
DD251623A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen glaettung eines gutstromes von rieselfaehigem, pulverfoermigem bis koernigem gut
DE723199C (de) Maschine zum Herstellen von Luftschrauben u. dgl.
DE3612096C2 (de)
DE102006008835B4 (de) Druckmaschine mit Bahnspannungsregelung
DE2437295A1 (de) Einrichtung zum lagenweisen spulen von bandfoermigem gut, insbesondere draht
DE2842365C2 (de)