DE2344920C2 - Vorrichtung zum Regeln der Zugspannung des Walzguts zwischen den Walzgerüsten eines kontinuierlichen Walzwerks - Google Patents
Vorrichtung zum Regeln der Zugspannung des Walzguts zwischen den Walzgerüsten eines kontinuierlichen WalzwerksInfo
- Publication number
- DE2344920C2 DE2344920C2 DE2344920A DE2344920A DE2344920C2 DE 2344920 C2 DE2344920 C2 DE 2344920C2 DE 2344920 A DE2344920 A DE 2344920A DE 2344920 A DE2344920 A DE 2344920A DE 2344920 C2 DE2344920 C2 DE 2344920C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rolling
- rolling stock
- current
- roll
- roll stand
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B37/00—Control devices or methods specially adapted for metal-rolling mills or the work produced thereby
- B21B37/48—Tension control; Compression control
- B21B37/52—Tension control; Compression control by drive motor control
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/08—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
- B21B1/088—H- or I-sections
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Metal Rolling (AREA)
Description
K (s) = Kp + -^i-
S
aufweist, in dem Kp ein Proportionalitätsfaktor der Umfangsgeschwindigkeit der Bezugsgerüstwalzen, K/ ein
Integrationsfaktor für den Walzgutquerschnitt und s gleich einer komplexen Anregungskreisfrequenz (ja)
ist, und daß diese Faktoren Kp und Ki so bemessen sind, daß der Frequenzgang K(s) den Gesamtfrequenzgang
G(s) der übrigen Übertragungsglieder der Regelvorrichtung und de? Walzgerüste kompensiert
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung mit einem Rechner
vorgesehen ist, der nach .' bschluß einer Zugspannungsregelung ein Drehzahl-Sollwertsignal speichert, das
die Zugspannung avf einen verbestimmten Wert regelt, und eine Einrichtung zum Nachstellen eines Drehzahlsollwertgebers
einer W izgerüstantriebs-Drehzahlregeleinrichtung durch den Rechner über eine Regeleinrichtung,
wenn das hintere Ende des Walzguts ein Walzgerüst verlassen hat, aufweist
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In einem kontinuierlichen Walzwerk muß die Zugspannung zwischen den einzelnen Walzgerüsten auf einen
vorbestimmten Wert, möglichst den Wert null, geregelt werden, um genaue Formen und Abmessungen des
Walzguts zu erzielen. Wenn sich die Zugspannung ändert, hat dies eine Änderung der Querschnittsform und
Abmessungen zur Folge. »
Bekannt ist das sogenannte Stromspeicherverfahren (FR-PS 15 36 857), um die auf das Walzgut zwischen zwei 8
Walzgerüsten eines kontinuierlichen Walzwerks wirkende Zugspannung zu regeln. Hierbei wird ein Meßwert
des in dem Walzenantriebsmotor des /-ten Walzgerüsts fließenden Stroms in den Speicher eines Rechners
übertragen, wenn das Walzgut das /-te Walzgerüst durchläuft, und dann wird der Walzvorgang so geregelt, daß
sich der im Walzenantriebsmotor des /-ten Walzgerüst fließende Strom nicht ändert, wenn das Walzgut durch
das (i+ 1 )-te Walzgut erfaßt wird.
Bei diesem bekannten Verfahren wird jedoch in der Regelvorrichtung stets der gleiche Frequenzgang unabhängig
von einer Änderung der Walzparameter, wie des Walzgutquerschnitts, des Abstands zwischen den
Walzgerüsten, der Walzendrehzahl usw., benutzt, so daß beim kontinuierlichen Walzen von Formstahl nicht
genau die gewünschte Querschnittsform und Abmessung erzielt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Regelvorrichtung der gattungsgemäßen Art anzugeben,
die eine höhere Genauigkeit der Form und Abmessungen eines in einem kontinuierlichen Walzwerk
gewalzten Walzguts sicherstellt.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet.
Bei dieser Lösung ist praktisch der gesamte Frequenzgang des die Regelvorrichtung und das Walzwerk
aufweisenden Regelkreises von solchen Walzparametern, wie Querschnittsabmessungen, Form und Fläche des
Walzguts, Walzendrehzahl, Reduktionsverhältnis, Vorwärts- und Rückwärtsschlupffaktor, weitgehend unabhängig,
so daß die gewünschten Formen und Abmessungen des fertigen Walzguts mit höherer Genauigkeit erreicht
werden.
Aus der US-PS 36 13 419 ist es zwar bekannt, bei Regelungsvorrichtungen an Walzstraßen eine Reglerkonstante,
nämlich eine Verzögerungszeit, selbsttätig an eine entsprechende Verzögerungszeit des Walzwerks
anzupassen, doch werden hierbei keine weiteren Parameter berücksichtigt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung bevorzugter Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eift Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Zugspannungsregelkreises,
F i g. 2 ein Blockschaltbild eines kontinuierlichen Walzwerks mit einer erfindungsgemäßen Regelvorrichtung
und
F i g. 3 ein Blockschaltbild eines kontinuierlichen Walzwerks, das eine erfindungsgemäße Regelvorrichtung
mit Lernfunktion aufweist
Beim kontinuierlichen Walzen von Formstahl oder dergleichen wird der Walzplan durch das Reduktionsverhältnis
bei den einzelnen Walzgerüsten, die Temperatur des Walzguts und die Lastverteilung bestimmt, während
die Geschwindigkeit, mit der das Walzgut gewalzt wird, durch den Massendurchfluß in jedem Walzgerüst
bestimmt wird. Beim Walzen hat die Zugspannung im Walzgut nicht notwendigerweise einen vorbestimmten
Wert (z. B. den Wert null). Daher muß das Walzwerk eine Regelvorrichtung für zugspannungsfreien Betrieb
aufweisen.
Nachstehend wird zunächst prinzipiell beschrieben, wie die Regelvorrichtung ausgebildet wird und ihre
Übertragungsbeiwerte bestimmt werden, um ein zugspannungsfreies Walzen zwischen den Walzgerüsten eines
Formstahlwalzwerks sicherzustellen.
Zwischen dem ersten und zweiten Walzgerüst hängt die Zugspannung Ti2 (genauer gesagt, die Zugkraft, die
positiv oder negativ sein kann) von der Walzgut-Geschwindigkeit Vnach folgender Beziehung ab:
-Vr2) dt (D
wobei Λ den Flächeninhalt der Querschnittsfläche des Walzgutes, E den Elastizitätsmodul des Walzgutes, L den
Abstand der beiden Walzgerüste, Vr ι die Geschwindigkeit des Walzguts am Ausgang des ersten Walzgerüsts
und Vr2 die Geschwindigkeit des Walzguts am Eingang des zweiten Walzgerüsts bedeuten und sich die Indizes 1
und 2 jeweils auf das erste und zweite Walzgerüst beziehen. Der Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit
des Walzguts und den Umfangsgeschwindigkeiten Nr ι und Np. 2 der Gerüstwalzen lautet:
VRl= (I +F1)AZr1 (2)
wobei Fi den Vorwärtsschlupffaktor des Walzguts am Ausgang des ersten Walzgerüsts und ε2 den Rückwärtsschlupffaktor
des Walzguts am Eingang des zweiten Walzgerüsts darstellt Versuche haben gezeigt, daß die
Schlupffaktoren des Walzguts linear von der Zugspannung des Walzguts abhängen, so daß gilt
35 F\ — oct + Fio
S2 = ßt + E20
wobei Fio einen Schwell- oder Anfangswert des Vorwärtsschlupffaktors Fio, £20 einen Schwell- oder Anfangswert
des Rückwärtsschlupffaktors £2, t=AT/A und A der Flächeninhalt des Querschnitts des Walzguts ist Wenn
beispielsweise die Umfangsgeschwindigkeiten der Walzen jeweils um 4Nr 1 und /INr 2 geändert werden, εο daß
sich eine Zugspannung von Tergibt läßt sich folgende Gleichung aus den Gleichungen (1) bis (4) ableiten:
ATM- L-
x (5)
i+A 1 aNRl-ßNR2
E aNRl-ßNR2
Andererseits läßt sich aus dem Blockschaltbild nach F i g. 1 der Gesamtfrequenzgang G(s) aus dem Frequenzgang
C2(S)UeS Walzwerks und dem Frequenzgang G\(s) der Geschwindigkeits- bzw. Drehzahlregelvorrichtung
unter Vernachlässigung der Glieder höherer Ordnung wie folgt darstellen:
TMs
[5 wobei Km einen Zugspannung-Übertragungsbeiweri, Tm eine Zugspannung-Zeitkonstante, Td eine Totzeit und 5
Γ den Operator }a>
(die komplexe Kreisfrequenz der anregenden Schwingung) dargestellt. Für den Zugspannung-
Übertragungsbeiwert erhäJt man
K (7)
w
ä-NR]-ß-NR2
und für die Zugspannung-Zeitkonstante Tm
" a-NRl -ß-NR2 '
Man sieht also, daß der Zugspannungs-Übertragungsbeiwert (auch Zugspannungsverstärkung genannt) und
die Zugspannung-Zeitkonstante des Frequenzgangs G(s) nach den Gleichungen (6), (7) und (8) von den Parame-
tern ί, F,/JNr \,/INri, cc,ß, L, E1A, Nr ι, /ν>
2 abhängen.
Wenn ferner der Frequenzgang F(s) eines Stromglättungskreises als festliegend angenommen wird, dann
ergibt sich ein optimales Regelverhalten des Zugspannungsregellcreises, wenn der Frequenzgang· K(s) einer
Kompensationsschaltung im Zugspannungsregelkreis im Hinblick auf die üben genannten Veränderlichen wie
folgt gewählt wird:
wobei
Kp=V -rfy— (10)
"■Ml 'D
K1 -δ- . (11)
"■Ml 'D
In diesen Gleichungen sind γ und δ konstante Zahlen, während sich die Zugspannungs-Zeitkonstante 7Ά« und
der Zugspannungs-Übertragungsbeiwert Km durch folgende Gleichungen darstellen lassen:
= Cw, ■ fα(ΑΪ) ■ tyVRi) (12)
in denen der Index /auf die Zugspannungsregelvorrichtung des /-ten Walzgerüsts hinweist, /4 den Flächeninhalt
des Walzgutquerschnitts, Cw eine konstante Zahl, V« die Umfangsgeschwindigkeit einer Walze, Vr \; die Umfangsgeschwindigkeit
der ersten betrachteten Walze, Vr2,-die Umfangsgeschwindigkeit der zweiten betrachteten
Walze, Ki w die Größe der Funktion f(L, E, A) K12, das Verhältnis des Einflußkoeffizienten des Rückwärtsschlupffaktors
zu dem des Vorwärtsschlupffaktors aufgrund der Zugspannung angibt
Damit erhält man für Ki in der Gleichung (9) aus den Gleichungen (11) und (12)
Damit erhält man für Ki in der Gleichung (9) aus den Gleichungen (11) und (12)
*" = 1ΪΓ ' Cmi-/a (Ai)-Zy(Vx,) ' (14)
Ferner erhält man für Kpin der Gleichung (9) aus den Gleichungen (10), (11) und (12) |
Kpi - γ ■ Ky, -Tui-y Ku ■ f(VR u, VÄ2A K, 1A K,$ (15)
Anhand dieser Beziehungen ist es möglich, die Übertragungsbeiwerte Kp und Ki in dem Kompensationsfrequenzgang
K(s)so zu berechnen, daß sich ein optimaler Zugspannungsregelkreis ergibt
F i g. 1 zeigt einen Zugspannungsregelkreis mit einem Stromglättungsglied, das den Frequenzgang F(s) aufweist,
mit einem Kompensationsglied, das den Kompensationsfrequenzgang K(s) aufweist, mit einem Drehzahlregler,
dessen Frequenzgang mit G\(s) bezeichnet ist, und mit dem Walzwerk, dessen Frequenzgang mit Gi(s)
bezeichnet ist, und dessen Ausgangsgröße 8 einen Strom darstellt, der ein Maß für die Zugspannung zwischen
zwei Walzgerüsten bildet Der von der Zugspannung zwischen zwei Walzgerüsten abhängige Ausgangsstrom 8
wird einem Summierglied 9 zugeführt, in dem ein positives Signal, das ein Maß für den Strom bei spannungsfreiem
Walzen darstellt, und ein negatives Signal des Ausgangsstroms 8, der durch die Zugspannung bewirkt wird,
addiert werden, um durch die Summe die Zugspannungsregelung zu bewirken.
so Die Fi g. 2 und 3 stellen bevorzugte Ausführungsbeispiele zur Verwirklichung der erwähnten Funktionen dar.
Die Übertragungsbeiwerte Kn und Kn für die jeweilige Regeleinrichtung für zugspannungsfreien Betrieb
werden durch einen Rechner anhand der Gleichungen (12) und (13) und anderer Konstanten, wie γ, if und Td so
berechnet daß sich ein Steuersignal ergibt, bevor das Walzgut in die Walzgerüstgruppe des kontinuierlichen
Walzwerks eintritt
Wie man sieht kann die Regeleinrichtung für zugspannungsfreien Betrieb aufgrund der Berechnung, bei der ^
sich die Übertragungsbeiwerte zwischen aufeinanderfolgenden Walzgerüsten in Abhängigkeit von den Walzbe- I
dingungen und Abmessungen des Walzguts ergeben, statt sie anhand von Erfahrungswerten einzustellen, für ?i
eine optimale Regelung sorgen.
Nachstehend wird die Anwendung der Erfindung auf ein kontinuierliches Walzwerk für Doppel-T-Formstahl beschrieben.
Nachstehend wird die Anwendung der Erfindung auf ein kontinuierliches Walzwerk für Doppel-T-Formstahl beschrieben.
Beim kontinuierlichen Walzen von Walzgut mit Doppel-T-förmigem Querschnitt wird das Walzen zugspannungsfrei
gehalten, d. h. ohne daß eine Zugkraft oder eine Druckkraft auf das Walzgut einwirkt Beim zugspannungsfreien
Walzen wird üblicherweise das Stromspeicherverfahren angewandt bei dem der durch einen
« Walzenantriebsmotor eines Bezugsgerüsts beim Walzen fließende Strom gespeichert wird, um ihn mit dem
Ström zu vergleichen, der durch den Walzenantriebsmoior des folgenden Walzgerüsts fließt, wenn das Walzgut
in diesem gewalzt wird, um die Drehzahl dieses folgenden Walzgerüsts in Abhängigkeit von der Differenz
zwischen den beiden Strömen zu regeln. Dieses herkömmliche Stromspeicherverfahren hat die folgenden
Nachteile: Da mit fester Regelkreisverstärkung und Ablast- oder Proportionalregelung gearbeitet wird, ist eine
lange Betriebszeit erforderlich, um die Regelgröße bei allen Walzgerüsten auf den gewünschten Sollwert zu
regeln, so daß es schwierig ist, einen stabilen Betrieb zu erzielen, insbesondere wenn die Übertragungszeit
zwischen den einzelnen Walzgerüsten verhältnismäßig kurz ist und/oder verhältnismäßig starke Änderungen in
der Walzgeschwindigkeit oder in den Abmessungen des Walzgutes auftreten, sobald die folgenden Walzgerüste
mit dem Walzen beginnen.
Verschiedene praktische und theoretische Untersuchungen zur Ermittlung des Frequenzgangs, der die Abhängigkeit
der Walzgutgeschwindigkeit zwischen zwei Walzgerüsten von der auf das Walzgut zwischen diesen
beiden Walzgerüsten ausgeübten Kraft angibt, haben gezeigt, daß sich dieser Frequenzgang als ein Verzögerungsglied
erster Ordnung mit der Zeitkonstanten Tjwdarstellen:läßt.
Betrachtet man die Drehzahl der Wahran des Bezugswalzgerüsts als konstant, d. h. Nr \ «= 0, dann ergibt sich to
aus Gleichung (7) i
aus Gleichung (8)
Ά, = -yr ■
r-1 τ- (17) ~
und aus Gleichung (!6)
Ml. \ Λ Λ/_-
K11 =
Wenn der Walzplan festliegt, sind Nr2ZNr i, «und/7konstant, so daß gilt
τ ~ L· . -L· —L. (19)
A/
E NRl NRl
Das heißt, die Zeitkonstante Tm ist ungefähr umgekehrt proportional der Umfangsgeschwindigkeit Nr \ der
Bezugsgerüstwalzen. In ähnlicher Weise gilt für den Zugspannungs-Übertragungsbeiwert Km nach Gleichung
08)
daraus ergibt sich, daß ATs einen stationären Wert annimmt, der proportional zu dem Produkt aus einer
prozentualen Geschwindigkeit beziehungsweise einer bezogenen Geschwindigkeitsänderung und dem Flächeninhalt
A des Walzgutquerschnitts ist.
Mit den Gleichungen (19) und (20) lassen sich die Gleichungen (14) und (15) umformen zu
Mit den Gleichungen (19) und (20) lassen sich die Gleichungen (14) und (15) umformen zu
K, - -L (22)
Um daher die Zugspannung zu regeln, die eine Verzögerung erster Ordnung besitzt, sollte es sich bei der
Regelvorrichtung vorzugsweise um eine PI-Regelvorrichtung handeln, deren Proportionalität-Übertragungsbeiwert
oder Integrations-Übertragungsbeiwert in Abhängigkeit vom Flächeninhalt des Walzgutquerschnitts
und der Umfangsgeschwindigkeit der Bezugsgerüstwalzen so geändert wird, daß sich eine Zeitkonstante der
PI-Regelvorrichtung ergibt, die dem speziellen Walzwerk-Frequenzgang angepaßt ist, wobei diese durch eine
prozentuale Geschwindigkeitsänderung so gesteuert wird, daß der Übertragungsbeiwert im stationären Zustand
konstant bleibt
Als Parameter bzw. Maß für die Zugspannung im Walzgut zwischen zwei Walzgerüsten ist bisher der durch
den Walzenantriebsmotor eines Walzgerüsts fließende elektrische Strom angegeben worden. Dieser Strom
kann jedoch auch mit der Walzbelastung zur Verwendung in einer Regelvorrichtung kombiniert werden.
Das heißt, wenn der durch einen Walzenantriebsmotor eines Walzgerüsts fließende Strom sich aufgrund des ,
thermischen Wegfließens des Walzguts ändert, wird der Strom durch die Walzbelastung korrigiert, um den
Fehler auszugleichen, der durch die Yerzögerungszeit zwischen dem Zeitpunkt der Speicherung und dem der
Regelung bewirkt wird, und als der gemessene Parameter benutzt
Ferner kann, wenn der wahre Wert des elektrischen Stroms nicht gemessen werden kann, weil sich die
Walzendrehzahl während der Zeit zwischen dem Zeitpunkt, in dem der durch den Walzenantriebsmotor eines
Walzgerüsts fließende Strom in den Speicher übertragen wurde, und dem Zeitpunkt, in dem die Regelung
bewirkt wird, ändert, ein Drehmoment anstelle des elektrischen Stroms als Parameter gemessen und der
Regelvorrichtung als Eingangsgröße zugeführt werden.
F i g. 2 zeigt eine Vorrichtung zur Ausführung der erwähnten Regelung in einem kontinuierlichen Walzwerk
für Doppel-T-Formstahl. Mit iOA bis lOCsind Walzgerüste, mit IM bis HCWalzenantriebs-Gleichstrommotoren,
mit 12C'bis 12Csteuerbare Stromversorgungseinrichtungen für die Gleichstrommotoren, mit 13Λ bis 13C
Regeleinrichtungen für die jeweiligen Stromversorgungseinrichtungen, mit 21A bis 21CStromtransformatoren,
mit 15A bis 15C Filter, mit i6A bis 16C Speicher, mit 14Λ bis 14C Drehzahl-Sollwertgeber in Form von
Potentiometern, mit 17Λ bis ^CKonstanteneinstelleinheiten, mit 22A bis 22Cund 23A bis 23CSchalter und mit
t5 24Λ bis 24C Addierer bezeichnet.
Diese Vorrichtung regelt die Zugspannung auf folgende Weise. Der Ankerstrom des Antriebsmotors IM des.
ersten Walzgerüsts 1OA in einem beliebigen Abschnitt der Walzgerüstgruppe wird durch den Stromtransformator
2M gemessen und über das Filter 15Λ und einen Ruhekontakt des Schalters 2A in den Speicher 16A
übertragen. Nachdem das Walzgut im ersten Walzgerüst WA erfaßt worden ist und unmittelbar bevor es in den
Walzspalt des zweiten Walzgerüsts 10ß eintritt, v/ird der Schalter 22A umgeschaltet. Der Speicher 16A speichert
den unmittelbar vor dem Erfassen des Walzgutes durch die Walzen des zweiten Walzgerüsts in dem Antriebsmotor
des ersten Walzgerüsts (oder Bezugswalzgerüsts) fließenden Strom. Der Wert des im Speicher 16A
gespeicherten Stroms und der augenblickliche tatsächliche Wert des Stroms, der über den Ruhekontakt des
Schalters 22A übertragen wird, werden dem Addierer 24A zugeführt, und die Differenz Al der beiden Ströme
wird der Konstanteneinstelleinheit 17A über den Schalter 23,4 zugeführt, der geschlossen wird, wenn das
Walzgut durch die Walzen des zweiten Walzgerüsts 105 erfaßt wird.
Die Konstanteneinstelleinheit YiA erhält nicht nur vom Addierer 24A die Stromdifferenz AI, sondern gleichzeitig
auch unmittelbar aus einem (nicht dargestellten) Rechner oder über einen Voreinstellungsschalter einen
Proportionalitäts-Übertragungsbeiwert Kp und einen Integrations-Übertragungsbsiwert Ki, die vom Rechner
gemäß den Gleichungen (21) und (22) oder den Gleichungen (14) und (15) errechnet wurden, und erzeugt daraus
ein prozentuales Geschwindigkeitsänderungssignal AS\.
Dieses prozentuale Geschwindigkeitsänderungssignal AS\ dient als Drehzahländerungsbefehlssignal für den
Walzenantriebsmotor 11 .B des zweiten Gerüstes, um die Drehzahl der Walzen des zweiten Gerüstes so lange zu
ändern, bis die Stromänderung ///oder Spannungsänderung ATzu null geworden ist.
Unmittelbar bevor das Walzgut durch die Walzen des dritten Walzgerüsts lOCerfaßt wird, wird der Schalter
22B umgeschaltet und der Ar.kerstrom des Antriebsmotors HB des zweiten Walzgerüsts, das jetzt das Bezugswalzgerüsts
dargesteik, hü Speicher i%3 gespeichert. Dsr Addierer 245 führt eine Siroüiändsrung Alt der
Konstanteneinstelleinheit 17ß zu, die ein prozentuales Geschwindigkeitsänderungssignal z/S2 als Drehzahländerungs-Befehlssignal
erzeugt das die Drehzahl des Walzenantriebsmotors 12Cdes dritten Walzgerüsts solange
nachregelt bis die Stromänderung Ah und damit die Spannungsänderung //Tnull geworden ist Auf diese Weise
wird die Zugspannung zwischen den aufeinanderfolgenden Walzgerüsl:en nacheinander geregelt ut.J auf dem
Wert null gehalten.
Bei der beschriebenen Vorrichtung werden die Geschwindigkeitsändlet ungssignale ASx und AS2 gleichzeitig
auch allen folgenden Walzgerüsten zugeführt
Die Walzendrehzahlen aller Walzgerüste sollten normalerweise beim Erfassen des Walzguts zueinander
proportional sein. Wenn die Drehzahlen aller aufeinanderfolgenden Walzgerüste jedoch zusammen mit der des
zweiten Walzgerüsts korrigiert werden, kann der Betrag, um den die Drehzahlen der folgenden Walzgerüste
nachgestellt werden müssen, mit fortschreitendem Walzgut an der entsprechenden Stelle verringert werden, so
daß die zur Durchführung der Regelung erforderliche Betriebszeit erheblich verkürzt werden kann.
F i g. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, das zur Regelung der Zugspannung eine Steuereinrichtung
26 mit Lernfunktion aufweist Dieses Ausführungsbeispiel hat mit Ausnahme der Steuereinrichtung
26 im wesentlichen die gleiche Wirkungsweise wie das in Fig.2 dargestellte, so daß zur Vermeidung von
Wiederholungen ähnliche Teile nicht nochmals beschrieben werden. Die Steuereinrichtung 26 enthält einen
Rechner 27 zum Einstellen der Drehzahl der Arbeitswaisen und des Reduktionsbetrags. Der Rechner 27 steuert
über Reversierschalter 30 und 31 einen Stellmotor 28, der den Abgriff des Drehzahlsollwert-Potentiometers 14S
antreibt Der Drehwinkel der Antriebswelle des Stellmotors 28 und damit die Stellung des Abgriffs des Drehzahlsollwert-Potentiometers
14ß wird mittels eines Drehwinkelgebers 29 in codierter Form als Lageistwertsignal
in den Rechner 27 zurückgeführt
Die Wirkungsweise der lernenden Steuereinrichtung 26 (die für sich genommen zwar einen geschlossenen Regelkreis, in der gesamten Regelvorrichtung jedoch lediglich eine Steuereinrichtung bildet) ist folgende. Das prozentuale Geschwindigkeitsänderungssignal ASi wird dem Rechner 27 zugeführt, so daß, wenn die Stromabweichung Al nach Abschluß der Zugspannungsregelung null ist, dem Rechner ein Signal Si zugeführt wird und - der Rechner 27 das Drehzahländerungssignal AS\ speichert Ein Signal Si wird zugeführt, wenn das hintere Walzgutende im zweiten Walzgerüst 105 gewalzt wird, und daraufhin korrigiert der Rechner 27 das Drehzahl-. 55 scUweri-PotcntJoir.eter 145 in Abhängigkeit von dem §sspsichertsn Wert über den Stellmotor ^ und den Lagebzw. Positionsistwertgeber 29. Bezeichne! nian daher die augenblickliche Position mit Po 1 und die Position nach dem Lernen mit Pn 1, dann erhält man die nachstehende Beziehung für die Position (Lage) des Abgriffs des DrenzahIsoUwert-Potentiometersl4ß
Die Wirkungsweise der lernenden Steuereinrichtung 26 (die für sich genommen zwar einen geschlossenen Regelkreis, in der gesamten Regelvorrichtung jedoch lediglich eine Steuereinrichtung bildet) ist folgende. Das prozentuale Geschwindigkeitsänderungssignal ASi wird dem Rechner 27 zugeführt, so daß, wenn die Stromabweichung Al nach Abschluß der Zugspannungsregelung null ist, dem Rechner ein Signal Si zugeführt wird und - der Rechner 27 das Drehzahländerungssignal AS\ speichert Ein Signal Si wird zugeführt, wenn das hintere Walzgutende im zweiten Walzgerüst 105 gewalzt wird, und daraufhin korrigiert der Rechner 27 das Drehzahl-. 55 scUweri-PotcntJoir.eter 145 in Abhängigkeit von dem §sspsichertsn Wert über den Stellmotor ^ und den Lagebzw. Positionsistwertgeber 29. Bezeichne! nian daher die augenblickliche Position mit Po 1 und die Position nach dem Lernen mit Pn 1, dann erhält man die nachstehende Beziehung für die Position (Lage) des Abgriffs des DrenzahIsoUwert-Potentiometersl4ß
Pn 1 = Pol
(l +i> 5/7100 J.
\ /-ό /
\ /-ό /
Selbstverständlich kann in dieser Gleichung der Lernterm durch das exponentiell Mittelwertbildungsverfahren
oder andere geeignete Verfahren berechnet werden. Bei der erfindungsgemäßen Regelvorrichtung wird der
Drehzahlsollwert eines Walzgerüsts für ein folgendes Walzgut durch den beim Walzen des vorhergehenden
Walzguts ermittelten Istwert korrigiert, so daß die rechnergesteuerte Walzwerkregelung, bei der ein Modell
verwendet wird, wesentlich genauer ausgeführt werden kann,
Das vom Walzgerüst lOß ermittelte prozentuale Drehzahländerungssignal .JS2 wird als Drehzahlbefehlssignal
oder Drehzahlsollwertsignal für das dritte Walzgerüst verwendet, wobei die weiteren, folgenden Walzgerüst auf
gleiche Weise gesteuert werden. Der Rechner 27 kann auch den als veränderbarer Widerstand ausgebildeten
DrehzahJso'lwertgeber des dritten Walzgerüsts mittels eini'r ähnlichen Stelleinrichtung lernend regeln.
D2S Zugspannungsregelverfahren mit Lernfunktion ist zwar in Verbindung mit einem Stromspeicherverfahren
beschrieben worden, kann jedoch auch in Verbindung mit anderen Vorrichtungen als mit Stromspeichern
angewandt werden. In diesem Falle kann z. B. ein Geschwindigkeitsabweichungssignal, das von einem Bezugsgeschwindigkeitsgenerator
erzeugt wird, anstelle des Steuersignals ASiverwendet werden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Regelverstärkung in Abhängigkeit von Änderungen des
Flächeninhalts des Querschnitts und der Geschwindigkeit des Walzguts in einem kontinuierlichen Walzwerk für
Formstahl (z. B. Doppel-T-Profilstahl) stets so groß eingestellt, daß sicii jederzeit eine optimale Zugspannungsregelung
ergibt und der gewünschte Walzgutquerschnitt mit hoher Genauigkeit erzielen läßt. Die Erfindung ist
nicht nur beim kontinuierlichen Walzen von Doppel-T-Formstahl, sondern auch beim kontinuierlichen Walzen
von beispielsweise Stangen, Schienen, Bohlen und Knüppein geeignet.
Ferner kann die erfindungsgemäße Regelvorrichtung auch bei Walzwerken für Stähle mit komplizierten
Formen verwendet werden, bei denen keine Zugspannungsdämpfungseinrichtungen zwischen den Walzgerüsten
vorgesehen sind.
Ein weiterer Vorteil dieser Erfindung besteht in der besonders großen Regelverstärkung, die bei der lernenden
Regelung erreicht wird. D:e lernende Regelung läßt sich zwar auch dadurch erreichen, daß der Drehzahlsollwertgeber
14S direkt mittels der Drehzahlländerungssignale ASu AS7 und dergleichen analog nachgestellt wird.
Dies führt jedoch zu einer sehr viel geringeren Verstärkung im Vergleich zu der erfindungsgemäßen Verwendung
eines Rechners für die Steuerung von Walzwerken.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Regeln der Zugspannung des Walzguts zwischen den Walzgerüsten eines kontinuierlichen
Walzwerks mit wenigstens zwei Walzgerüsten; mit einer Einrichtung zum Messen des Stroms des
Antriebs des /-ten Walzgerüsts, der sich in Abhängigkeit von der Zugspannung des Walzfuts zwischen dem
/-ten und (i+ l)-ten Walzgerüst ändert, mit einer Schalteinrichtung zum Obertragen des gemessenen Stroms
in einer von zwei Richtungen, wobei die Schalteinrichtung unmittelbar vor dem Erfassen des vorderen Endes
des Walzguts durch die Walzen des (i+ l)-ten Walzgerüsts umschaltbar ist; mit einem Speicher zum Speichern
des durch die Schalteinrichtung übertragenen Stroms des Aten Walzgerüsts, wobei dieser Strom
ίο gemessen wird, bevor das vordere Ende des Walzguts von den Walzen des (i+l)-ten Walzgerüsts erfaßt
wird, während das Walzgut den Walzspalt des /-ten Walzgerüsts durchläuft; mit einem Addierer, dem der in
dem Speicher gespeicherte Wert des Stroms als ein Eingangssignal und ein nach dem Erfassen des Walzguts
durch die Walzen des (i+1)-ten Walzgerüsts gemessener Wert dieses Stroms über die Schalteinrichtung als
ein zweites Eingangssignal so zuführbar sind, daß er ein die Differenz der beiden Eingangssignale darstellen-
!5 des Ausgangssignal erzeugt; mit einer Kontanteneinstelleinheit, der das Ausgangssignal des Addierers als
Eingangssignal zuführbar ist und die ein Geschwindigkeitsänderungssignal {AS) als Ausgangssignal erzeugt;
und mit einer Steuereinrichtung, der das Geschwindigkeitsänderungssignal [/SS) der Konstanteneinstelleinheit
zuführbar ist und die bei den Walzen des (i+1)-ten Walzgerüsts eine Drehzahländerung bewirkt, die
dem Gfschwindigkeitsänderungssignal {AS) entspricht, um das Ausgangssignal des Addierers auf Null zurückzufShren,
dadurch gekennzeichnet, daß die Konstanteneinstelleinheit eine Kompensationsschaltung
mit dem Frequenzgang
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8868772A JPS533743B2 (de) | 1972-09-06 | 1972-09-06 | |
| JP8868672A JPS5334586B2 (de) | 1972-09-06 | 1972-09-06 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2344920A1 DE2344920A1 (de) | 1974-03-14 |
| DE2344920C2 true DE2344920C2 (de) | 1985-08-14 |
Family
ID=26430042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2344920A Expired DE2344920C2 (de) | 1972-09-06 | 1973-09-06 | Vorrichtung zum Regeln der Zugspannung des Walzguts zwischen den Walzgerüsten eines kontinuierlichen Walzwerks |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3863478A (de) |
| AU (1) | AU475854B2 (de) |
| DE (1) | DE2344920C2 (de) |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2541071C3 (de) * | 1975-09-15 | 1984-07-12 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vorrichtung zur Regelung der im Walzgut übertragenen Zugkraft in einer mehrgerüstigen kontinuierlichen Walzstraße |
| US4141071A (en) * | 1977-03-17 | 1979-02-20 | Bethlehem Steel Corporation | Automatic diametric dimension control for mill for rolling round bars |
| GB1602088A (en) * | 1977-05-28 | 1981-11-04 | Nippon Steel Corp | Rolling method and apparatus |
| DE2815341A1 (de) * | 1978-04-10 | 1979-10-18 | Bbc Brown Boveri & Cie | Verfahren und schaltungsanordnung zur regelung der laengskraft zwischen walzgeruesten einer kontinuierlichen walzstrasse mit einzelantrieben |
| DE2834102C2 (de) * | 1978-08-03 | 1982-11-18 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vorrichtung zur Regelung der im Walzgut übertragenenZugkraft in einer m Gerüste enthaltenden Walzstraße |
| US4662202A (en) * | 1985-07-23 | 1987-05-05 | Cargill, Incorporated | Low tension cascade mill speed control by current measurement with temperature compensation |
| US4665730A (en) * | 1985-10-09 | 1987-05-19 | Morgan Construction Company | Method of controlling product tension in a rolling mill |
| ES2046545T3 (es) * | 1990-02-02 | 1994-02-01 | Siemens Aktiengesellschaft | Instalacion de control para un tren de laminacion continuo de varios bastidores. |
| US5103662A (en) * | 1990-05-01 | 1992-04-14 | Allegheny Ludlum Corporation | Tandem rolling mill tension control with speed ratio error discrimination |
| DE4105321A1 (de) * | 1991-02-20 | 1992-08-27 | Siemens Ag | Regelung eines warm- und/oder kaltwalzprozesses |
| DE102006048421B4 (de) * | 2006-10-12 | 2012-08-30 | Siemens Ag | Verfahren zum Regeln eines Istzuges auf einen Sollzug mittels eines mittels eines Modells der Zugregelstrecke adaptierten Zugreglers |
| BRPI0818922B1 (pt) * | 2007-11-02 | 2020-09-29 | Nippon Steel Corporation | Laminador para uma chapa ou uma folha e seu método de controle |
| DE102009016206A1 (de) * | 2009-04-03 | 2010-10-14 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zur Bahnspannungseinstellung |
| DE102017200560A1 (de) * | 2017-01-16 | 2018-07-19 | Sms Group Gmbh | Verfahren für eine Zugregelung |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3188841A (en) * | 1962-03-16 | 1965-06-15 | Westinghouse Electric Corp | Multistand sampling tension regulating system |
| FR1536857A (fr) * | 1966-09-15 | 1968-08-16 | Asea Ab | Procédé de commande perfectionné d'un train de laminoirs |
| NL6917282A (de) * | 1968-11-19 | 1970-05-21 | ||
| US3613419A (en) * | 1969-08-01 | 1971-10-19 | Westinghouse Electric Corp | Rolling mill automatic gauge control with compensation for transport time |
| JPS5111746B1 (de) * | 1970-06-11 | 1976-04-13 | ||
| US3768286A (en) * | 1972-02-29 | 1973-10-30 | Westinghouse Electric Corp | Interstand tension regulator for a multistand rolling mill |
| US3782151A (en) * | 1972-02-29 | 1974-01-01 | Westinghouse Electric Corp | Automatic gauge control system for tandem rolling mill |
-
1973
- 1973-08-30 AU AU59809/73A patent/AU475854B2/en not_active Expired
- 1973-09-06 US US394844A patent/US3863478A/en not_active Expired - Lifetime
- 1973-09-06 DE DE2344920A patent/DE2344920C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3863478A (en) | 1975-02-04 |
| AU475854B2 (en) | 1976-09-02 |
| DE2344920A1 (de) | 1974-03-14 |
| AU5980973A (en) | 1975-03-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2248364C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Korrektur des Bildstands in einer bahnförmiges Material bearbeitenden Maschine | |
| DE102010013387B4 (de) | Steuervorrichtung und -verfahren für ein Walzwerk | |
| DE2344920C2 (de) | Vorrichtung zum Regeln der Zugspannung des Walzguts zwischen den Walzgerüsten eines kontinuierlichen Walzwerks | |
| DE2930005C2 (de) | Steuereinrichtung für eine Walzenstraße | |
| EP1244816B1 (de) | Verfahren zur steuerung und/oder regelung der kühlstrecke einer warmbandstrasse zum walzen von metallband und zugehörige vorrichtung | |
| DE2200293C2 (de) | ||
| DE60016999T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Regeln der Bandform beim Bandwalzen | |
| DE1427892A1 (de) | Steuer- und Regeleinrichtung fuer Walzwerk | |
| DE2023799B2 (de) | Vorrichtung zur Steuerung einer Kühleinrichtung für bandförmiges Walzgut | |
| EP2817425B1 (de) | Steuerung einer kühlung | |
| DE1130901B (de) | Elektrische Regeleinrichtung fuer Walzwerke | |
| DE2800197A1 (de) | Verfahren und anordnung zur regelung der walzgut-laengsspannung zwischen den walzgeruesten einer tandemwalzstrasse | |
| DE1427888B2 (de) | Einrichtung zur Dickenverringerung von Bandmaterial | |
| DE3106205C2 (de) | Vorrichtung zur Regelung der Walzgutspannung zwischen den Gerüsten einer Tandemwalzstraße | |
| DE69913538T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Planheitsregelung | |
| DE2541071C3 (de) | Vorrichtung zur Regelung der im Walzgut übertragenen Zugkraft in einer mehrgerüstigen kontinuierlichen Walzstraße | |
| DE2513882C2 (de) | Vorrichtung zur Regelung des Bandzuges in einer Bandwalzstraße | |
| DE2816091C2 (de) | Einrichtung zum Steuern der Zwischengerüstspannung einer kontinuierlichen Walzstraße | |
| DE2836595C2 (de) | Vorrichtung zur Regelung der Walzbanddicke in einer Tandemwalzstraße | |
| DE1923788A1 (de) | Verfahren zur Konstanthaltung der Zugspannung des Walzgutes zwischen den Walzgeruesten | |
| DE2142859B2 (de) | Vorrichtung zur Regelung der im Bandquerschnitt übertragenen Kraft zwischen zwei aufeinanderfolgenden Walzgerüsten | |
| DE1297564B (de) | Vorrichtung zur Feststellung und Berichtigung von Abweichungen einer Walze eines Walzgeruestes aus einer vorbestimmten Arbeitslage | |
| DE19618712A1 (de) | Regelverfahren für ein Walzgerüst zum Walzen eines Bandes | |
| DE1123747B (de) | Selbsttaetige Steuerung fuer die elektromotorischen Antriebe eines Bandwalzwerkes | |
| DE1126492B (de) | Einrichtung zur Regelung der Banddicke in kontinuierlichen Warmwalzwerken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |