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DE1209900B - Selbsttaetiges Pruef-, Fuell- und Entlueftungsgeraet, insbesondere fuer Kraftfahrzeugreifen - Google Patents

Selbsttaetiges Pruef-, Fuell- und Entlueftungsgeraet, insbesondere fuer Kraftfahrzeugreifen

Info

Publication number
DE1209900B
DE1209900B DEE18938A DEE0018938A DE1209900B DE 1209900 B DE1209900 B DE 1209900B DE E18938 A DEE18938 A DE E18938A DE E0018938 A DEE0018938 A DE E0018938A DE 1209900 B DE1209900 B DE 1209900B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
contact
tire
compressed air
switching means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE18938A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Eichenauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE18938A priority Critical patent/DE1209900B/de
Publication of DE1209900B publication Critical patent/DE1209900B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S5/00Servicing, maintaining, repairing, or refitting of vehicles
    • B60S5/04Supplying air for tyre inflation
    • B60S5/043Supplying air for tyre inflation characterised by the inflation control means or the drive of the air pressure system
    • B60S5/046Supplying air for tyre inflation characterised by the inflation control means or the drive of the air pressure system using electrical or electronical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Selbsttätiges Prüf-, Füll- und Entlüftungsgerät, insbesondere für Kraftfahrzeugreifen Die Erfindung bezieht sich auf ein selbsttätiges Prüf-, Füll- und Entlüftungsgerät, insbesondere fÜr Kraftfahrzeugreifen, mit einer durch selbsttätig-. Schaltmittel betätigten Ventileinrichtung, die wechselweise mittels eines ersten Ventils den Reifen mit einer an eine Druckluftquelle angeschlossenen Druckluftleitung und mittels eines zweiten Ventils den Reifen mit einer von Hand auf den gewünschten Druckwert voreinstellbaren Schalteinrichtung, z. B. einen Kontaktmanometer, verbindet, wobei das Kontaktmanometer bei Erreichen des voreingestellten Druckwertes die Druckluftzufuhr zum Reifen unterbricht und entweder das Gerät abschaltet oder auf Entlüftung umschaltet und wobei sich das zweite Ventil erst nach dem Schließen des ersten Ventils öffnet.
  • Es sind derartige Geräte bekannt, bei denen das die Verbindung zwischen der Druckluftquelle und dem Reifen steuernde Ventil und das die Druckluftverbindung zwischen dem Reifen und dem Kontaktmanometer steuernde Ventil axial hintereinander angeordnet sind, wobei das der Druckluftquelle zugeordnete Ventil durch Federkraft geschlossen und mittels eines verlängerten Ventilstößels des den Lufteintritt in das Manometer steuernden Ventils -eöffnet wird, wenn das für beide Ventile gemeinsam vorgesehene selbsttätige Schaltmittel die Ventile betätigt. Dabei ist der verlängerte Ventilstößel so ausgebildet, daß sich das die Druckluftquelle steuernde Ventil erst dann öffnet, wenn sich das dem Kontaktmanometer zugeordnete Ventil bereits geschlossen hat.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Geräten ist, daß nach jedem Füllstoß der Druckraum zwischen dem Reifen und dem Kontaktmanometer entlüftet werden muß, weil sonst der in diesem Raum nach dem Schließen der Druckluftquelle verbleibende restliche hohe Druck in das Kontaktmanometer eindringen und das Gerät vorzeitig abschalten würde. Diese Entlüftung bewirkt ein Abfallen der Anzeigevorrichtung in die Ruhestellung nach jedem Füllstoß.
  • Ein weiterer Nachteil ist darin züi erblicken, daß sowohl der Leistungsauslegung der Druckluftquelle als auch der Länge der Verbindungsleitung zwischen Gerät und Reifen Grenzen -esetzt sind, denn bei diesen bekannten Geräten ist die Dauer der Entlüftungszeit zwischen dem öffnen und Schließen der Ventile sehr beschränkt. Auch nach dem Umschalten auf Entlüftung läßt es sich bei diesen bekannten Geräten nicht vermeiden, daß die Anzeigevorrichtung des Kontaktmanometers bei jedem Entlüftungsstoß zurückgeht und erst wieder den im Reifen befindlichen Druck anzeigt, wenn das Entlüftungsventil geschlossen ist. Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, diese Nachteile bei einem Gerät der eingangs genannten Art zu beseitigen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß erfindungsgemäß das erste Ventil und das zweite Ventil unabhängig voneinander durch jedem Ventil gesondert zugeordnete selbsttätige Schaltmittel betätigbar sind und daß jedes dieser Schaltmittel durch eine gesonderte Zeitsteuervorrichtung steuerbar ist, wobei diese Zeitsteuervorrichtungen eine willkürlich einstellbare Phasenverschiebung in der Betätigung der Schaltmittel für die Ventile ermöglichen.
  • Durch die Möglichkeit der willkürlich einstellbaren Phasenverschiebung in der Betätigung der Schaltmittel für die Ventile ergibt sich der Vorteil, daß nach dem Schließen der Druckluftquelle eine Zwischenentlüftung in Wegfall kommen kann, weil die Wartezeit bis zum Öffnen des Luftdurchganges zum Kontaktmanometer so lange ausgedehnt werden kann, bis sich der im Druckraum zwischen Reifen und Kontaktmanometer noch befindliche relativ hohe Druck aus der Druckluftquelle in seiner Höhe dem Druck im Reifen angeglichen hat, was je nach dem Druckgefälle kürzere oder längere Zeit erfordert. Die erfindungsgemäße Ausbildung bringt weiterhin den Vorteil mit sich, daß der Manometerzeiger bei jedem Füllstoß entsprechend dem in den Reifen eingedrungenen Luftdruck je eine Stufe angehoben wird und erst nach Beendigung der Füllung, wenn die Verbindung zwischen Reifen und Gerät gelöst wird, in seine Ruhelage zurückgeht. Außerdem kann dank der erfindungsgemäßen Ausbildung ein beliebig langer Verbindungsschlauch zwischen dem Gerät und dem Reifen zur Anwendung kommen und je nach Bedarf eine mehr oder weniger leistungsfähige Druckluftversorgung gewählt werden, weil die notwendige Zeitdauer für die Angleichung der verschiedenen Druckwerte durch die Zeitsteuervorrichtungen ohne weiteres einstellbar ist. Bei der elektromagnetischen Betätigung sowohl des Entlüftungsventils als auch des dem Kontaktmanometer zugeordneten zweiten Ventils besteht eine zweckmäßige Ausbildung darin, daß nach einem weiteren Erfindungsmerkmal bei der Entlüftung die Erregerspulen dieser beiden Ventile durch Parallelschaltung im Öffnungssinne des Entlüftungsventils und im Schließsinne des zweiten Ventils gleichzeitig erregt werden.
  • Durch das gleichzeitige Schließen des dem Kontaktmanometer zugeordneten Ventils und Öffnen des Entlüftungsventils infolge der Parallelschaltung wird auch bei der Entlüftung ein stufenweiser Rückgang der Anzeigevorrichtung entsprechend des durch die stoßweise, Entlüftung sich stufenweise verringernden Reifendruckes erzielt, ohne daß der Zeiger bei jedem Entlüftungsstoß in seine Ruhestellung geht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt den technischen Aufbau des Gerätes; F i g. 2 zeigt das Schaltschema.
  • über einer auf einer Gummiplatte 86a angeordneten Ventileinrichtung sind in einem gegen Feuchtigkeit geschützten Gehäuse 79 elektrische Schaltrelais 37c, 81 und 82 mit einem Motor 85 sowie einem Transformator T untergebracht. Durch eine Schlauchleitung V steht ein ebenfalls im Gehäuse 79 untergebrachtes Kontaktmanometer 5 a mit dem Gehäuse 34 der Ventileinrichtung in Verbindung. Das Skalenblatt des Manometers ist durch einen kreisförinigen Ausschnitt im Gehäusedeckel 79 d geschoben, dessen Rand mit einer Gummidichtung versehen ist. Außen auf dem Gehäuse 79 sitzt an der höchsten Stelle eine Blinklampe 91. Dir, für die Bedienung des Gerätes notwendigen Schalter sind an einer seiteawand des Gehäuses 79 angeordnet. Eine kleine, nicht dargestellte LuftdÜse drosselt den Luftzugang zum Manometer und verhindert eine schnelle Bewegung seines Zeigers 70 a. Eine Schlauchleitung Y verbindet das Ventilgehäuse 34 mit einer Druckluftquelle, z. B. mit einem Kompressor, und eine Schlauchleitung Q das Ventilgehäuse mit dem Reifenfüllnippel 2. Wie aus dem Schaltschema nach F i g. 2 ersichtlich ist, ist bei Einschalten eines Hauptstromschalters A der Motor 85 mit der Netzleitung Wl über eine Kontaktbrücke 75, 76 verbunden. Da eine direkte Verbindung mit der Netzleitung W2 besteht, setzt sich der Motor 85 in Bewegung und schließt ,eine Kontaktbrücke F, mit federndem Kontaktfinger, Der Strom aus der Leitung WI wird über die Kontaktbrücke 75, 76 und die Kontaktbrücke Fi in eine Magnetspule M, geleitet, die dadurch ein Ventil 9 öffnet. Die Betätigung der Kontaktbrücke Fi erfolgt durch Drehung eine ,r Schaltwalze, S" die mit einer weiteren Schaltwalze Sb synchronisiert ist. Diese Schaltwalzen haben entlang ihrer Peripherie gleichmäßig verteilte, Aussparungen, in die die Kontaktfinger der Kontaktbrücke F, und einer weiteren Kontaktbrücke F,. eingreifen, In der in F i g. 2 dargestellten Stellung wird durch die Schaltwalze Sb der Kontaktfinger der Kontaktbrücke, F, hochgedrückt und dadurch der Stromkreis geschlossen. Dagegen ist bei der Schaltwalze S, der Kontaktfinger in eine der Aussparungen eingerastet und hat dadurch den Stromkreis geöffnet. Die, Sehaltwalzen S" und Sb haben die gleiche Drehrichtung und sind in ihrer Drehgeschwindigkeit synchronisiert. Da die Aussparungen entlang der Peripherie der Schaltkreise S" länger sind als bei der Schaltwalze Sb, dauert die Stromunterbrechung bei der Kontaktbrücke F, länger als bei der Kontaktbrücke F2. Der Kontaktfinger der Kontaktbrücke F, rastet kurze Zeit vor dem Finger der Kontaktbrücke F2 in eine der Aussparungen ein, und die Kontaktbrücke F, bleibt infolge der längeren Aussparungen der Schaltwalze S" längere Zeit unterbrochen als die Kontaktbrücke F2, wodurch das die Druckluftquelle verschließende Ventil 9 länger geschlossen bleibt als das durch die Kontaktbrücke F" gesteuerte Ventil 13 für den Luftzugang zum Manometer. Demzufolge schließt sich beim Drehen der Schaltwalzen das Ventil 9 vor dem öffnen des Ventils 13 und öffnet sich das Ventil 9 erst dann, wenn das Ventil 13 wieder geschlossen ist. Durch diese Anordnung wird rechtzeitig vor dem Öffnen der Druckluftquelle das Manometer durch das Ventil 13 verschlossen und erst dann mit der inzwischen in den Reifen eingedrungenen Druckluft verbunden, wenn das Ventil 9 kurze Zeit vorher geschlossen worden ist. Da während des Füllvorganges die, vom Reifen in das Manometer 5a gelangte Druckluft durch das Ventil 13 im Manometer zurückgehalten wird, kann der Meßzeiger 70 a nicht auf die Nullstellung zurückfallen. Somit baut sich der Druck in dem Manometer stufenweise gemäß dem Reifendruck auf, und der Zeiger 70 a fällt erst in seine Grundstellung zurück, wenn der Reifenfüllnippel 2 vom Reifeaventil abgenommen wird. Die elektrische Schaltung für die Ventile ist so getroffen, daß das Ventil 9 durch die Magnetspule M 1 geöffnet und durch Federwirkung geschlossen und das Ventil 13 durch die Magnetspulr, M3 geschlossen und durch Federwirkung geöffnet wird. Der stufenweise stattfindende Füllvorgang dauert so lange an, bis ein an dem Meßzeiger 70a des Manometers angeordneter Kontakt 664 einen auf einem einstellbaren Zeiger 66 a angeordneten Schleppkontakt 612 berührt.
  • Durch diese Berührung wird der vom Transformator T erzeugte Steuerstrom über eine Kontaktbrücke 98, 99 in die Relaisspule 81 geleitet. Durch die Erregung der Relaisspule 81 werden gleichzeitig die Kontaktbrücken 75, 76 und 98, 99 unterbrochen und weitere Kontaktbrücken 98 a, 99 a, 103, 104 und 105, 106 geschlossen. Jetzt fließt der Erregerstrom für die Relaisspule 81 anstatt über die Kontaktbrücke 98, 99 über die Kontaktbrücke 98 a, 99 a, wobei der Erregerstrom über einen Handunterbrecher 100 und eine weitere Kontaktbrücke 101, 102 fließt. Durch diese Anordnung wird die Relaisspule 81 so lange in erregtem Zustand gehalten, bis entweder die Kontaktbrücke 101, 102 unterbrochen oder eine, willkürliche Unterbrechung mittels des Handunterbrechers 100 vorgenommen wird. Da durch die Unterbrechung der Kontaktbrücke 75, 76 die Magnetspule M, stromlos geworden ist, hat der Füllvorgang sein Ende gefunden. Durch die Erregung der Relaisspule 81 hat sich aber ein anderer Steuerstromkreis zur Erregung eines selbsttätigen Schaltrelais 37c gebildet, und zwar fließt dieser Strom vom unteren Abgang der Sekundärspule des Transformators T über die Manometerkontakte, 612 und 664, die Kontaktbrücke 103, 104 und eine Kontakteinrichtung E 2 durch die Erregerspule des selbsttätigen Relais 37c und von da aus in den oberen Eingang der Sekundärspule des Transformators T zurück. Ein automatischer Zeitschalter S., wird bei Erregung des Relais 37 c durch eine in bekannter Weise selbsttätig arbeitende Einrichtung in Zeitabständen von 0,2 Sekunden jeweils 0,5 Sekunden lang geschlossen, wobei der über den Schalter S., fließende Strom in diesem Rhythmus eine Magnetspule M., erregt, die im erregten Zustand ein Entlüftun-svenÜil 19 öffnet, welches über eine Leitun- R die Verbindung mit der freien Atmosphäre herstellt. Die im Reifen befindliche Luft kann dadurch über die Leitungen Q und R in die freie Atmosphäre entweichen, wobei die Druckluftzuleitung Y geschlossen bleibt. Gleichzeitig mit dem Öffnen des Entlüftun(Ysventils 19 schließt sich das Ventil 13, so daß während der Entlüftung der Zeiger 70a entsprechend dem im Manometer befindlichen Luftdruck angehoben bleibt. Um das gleichzeitige Schließen der Manometerleitung V und Öffnen der Entlüftungsleitung R zu erzielen, ist die Kontaktbrücke 105, 106 vorgesehen, die sich beim Erregen der Relaisspule 81 schließt und dadurch die Magnetspule M, in Parallelschaltung mit der Magnetspule M., bringt, und zwar im Schließsinne des Ventils 13 und im öffnungssinne des Ventils 19.
  • Ist der Reifendruck noch so hoch, daß der Schleppkontakt 612 am Einstellzeiger 66 a durch den ansteigenden Manometerzeiger 70a mitgenommen wird und dadurch mit dem Zei-erkontakt 664 in Berührung bleibt, so wiederholt sich der beschriebene Entlüftungsvorgang so lange, bis sich der Kontakt 664 vom Schleppkontakt 612 löst, was dann der Fall ist, wenn der mittels des den Schleppkontakt 612 tragenden Zeigers 66a vorher eingestellte Druck im Reifen erreicht ist. Da der Erregerstrom für die selbsttätige Schaltvorrichtung 37c durch diese Trennung der Kontakte 664 und 612 unterbrochen wird, kommt die Vorrichtung 37 c zum Stillstand. Der vorher eingestellte Druck befindet sich jetzt im Reifen und der Füllnippel 2 kann auf einen anderen Reifen aufgesetzt werden.
  • Falls der Füllvorgang schon vorher aus irgendeinem Grund unterbrochen werden soll, kann durch Druck auf einen parallel zum Kontaktmanometer geschalteten Druckschalter 107 die gleiche Wirkung wie beim Berühren der Zeigerkontakte 664 und 61-' erzielt werden. Um jetzt den Füllvorgang wieder einzuschalten, muß der Erregerstrom aus der Relaisspule 81 herausgenommen werden. Dies geschieht durch Unterbrechung mittels des Handunterbrechers 100. Durch die Unterbrechung des Erregerstromes springt der Relaisanker der Relaisspule 81 in seine Ruhestellung, und die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich auf die gleiche Weise. Die Entregung der Relaisspule 81 kann aber auch durch Druck auf einen Schalter 55 b, der in Reichweite am Füllnippel 2 angeordnet ist, erreicht werden. Um dies zu erreichen, ist die Zuleitung des Steuerstromes zur Relaisspule 82 über den Schalter 55 b geleitet. Der Steuerstrom zur Spule 81 wird über die Kontaktbrücke 101, 102 geleitet, damit bei Erregung der Spule 82 durch kurze Betätigung des Schalters 55 b der Steuerstrom für die Spule 81 unterbrochen wird. Damit die Handbetätigung durch den Schalter 55 b vom Standplatz des Reifens aus vorgenommen werden kann, ist zweckmäßigerweise der Schalter 55 b in das Handstück 53 des Füllnippels 2 eingebaut. Die erforderlichen Zu- und Ableitungen des Steuerstromes sind durch den Luftraum der Luftleitung Q j# Crelegt.
  • Es ist auch Vorsorge getroffen, daß vom Reifen aus durch Handbetätigung gefüllt werden kann. Zu diesem Zweck wird entsprechend lange auf den Schalter 55 b gedrückt, wodurch auf die vorbeschriebene Weise sich die Spule 82 erregt und eine Kontaktbrücke 72 b, 73 b geschlossen wird. Da diese Kontaktbrücke parallel zu der Kontaktbrücke F, geschaltet ist, hält der Füllvor 'gang so lange an, bis der Druck auf den Schalter 55 b aufhört.
  • Um vom Standort des die Reifen Kontrollierenden aus die Beendigung des selbsttätigen Reifenfüllens oder Entlüftens zu erkennen, ist an der höchst gelegenen Stelle des Gerätes die Blinklampe 91 angebracht, die parallel zur Magnetspule M, geschaltet ist. An Stelle der Blinklampe kann auch eine akustische Signalvorrichtung angeordnet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätiges Prüf-, Füll- und Entlüftungst' Crerät, insbesondere für Kraftfahrzeugreifen, mit einer durch selbsttätige Schaltmittel betätigten Ventileinrichtung, die wechselweise mittels eines ersten Ventils den Reifen mit einer an eine Druckluftquelle angeschlossenen Druckluftleitung und mittels eines zweiten Ventils den Reifen mit einer von Hand auf den gewünschten Druckwert voreinstellbaren Schalteinrichtung, z. B. einem Kontaktmanometer, verbindet, wobei das Kontaktmanometer bei Erreichen des voreingestellten Druckwertes die Druckluftzufuhr zum Reifen unterbricht und entweder das Gerät abschaltet oder auf Entlüftung umschaltet und wobei sich das zweite Ventil erst nach dem Schließen des ersten Ventils öffnet, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das erste Ventil (9) und das zweite Ventil (13) unabhängig voneinander durch jedem Ventil gesondert zugeordnete Schaltmittel (M, und M..) betätigbar sind und daß jedes dieser Schaltmittel durch eine gesonderte Zeitsteuervorrichtung (S" und Sb) steuerbar ist, wobei diese Zeitsteuervorrichtuno, eine willkürlich einstellbare Phasenverschiebung in der Betätigung der Schaltmittel für die Ventile ermöglichen.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, bei dem sowohl das Entlüftungsventil als auch das dem Kontaktmanometer zugeordnete zweite Ventil elektromagnetisch betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Entlüftung die Erregerspulen dieser beiden Ventile (19 und 13) durch Parallelschaltung im öffnungssinne des Entlüftungsventils (19) und im Schließsinne des zweiten Ventils (13) gleichzeitig erregt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: C, Belgische Patentschrift Nr. 516 972; britische Patentschrift Nr. 793 657.
DEE18938A 1960-02-23 1960-02-23 Selbsttaetiges Pruef-, Fuell- und Entlueftungsgeraet, insbesondere fuer Kraftfahrzeugreifen Pending DE1209900B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4614479A (en) * 1984-04-19 1986-09-30 Jackson Liu Adjustable automatically controlled pneumatic pump device
EP0265037A1 (de) * 1986-08-22 1988-04-27 Illinois Tool Works Inc. Verfahren zur Vorrichtung zum Prüfen des automatischen Aufblasens von Reifen zur Inspektion

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE516972A (de) *
GB793657A (en) * 1956-01-30 1958-04-23 Eichenauer Rudolf Improvements in type inflating and testing devices

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