DE1209171B - Anordnung zur Abschirmung von Raeumen gegen elektromagnetische Felder - Google Patents
Anordnung zur Abschirmung von Raeumen gegen elektromagnetische FelderInfo
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Description
- Allordnung zur Abschirmung von Räumen gegen elektromagnetische Felder
Zur Abschirmung von Räumen gegen elektro- magnetische Felder ist es bereits bekannt, die Räume mit Abschirmwänden, die beispielsweise aus Metall- folien bestehen. zu versehen und in diesen P_bscai_@_?- wänden die fürTüren, Fenster oder dergleichen Wand- einsätze erforderlichen Aussparungen freizulassen. Zwischen diesen Wandeinsätzen, die ebenfalls mit einer eIektromaOnetische Wellen abschirmenden Hülle versehen oder selbst derart gestaltet sind, daß sie elek- troma-netischeWellen abzuschirmen vermögen, und der Abschirmwand verbleiben Fugen, die ebenfalls, insbesondere durch sogenannte Mehrfachkontakt- federbleche, eIcktrisch möolichst dicht a!l?uschließen sind. Diese Bleche einschließen dabei die abzudich- tende Tür- oder Fensterfuge in einer einfachen Linie, so daß die elektromagnetischen Wellen, die sich auf der einen Seite der Abschirmwand bzw. Wandeinsätze befinden, nicht auf die andere Seite dieser Wand und Wandeinsätze gelangen können. Wie Untersuchungen gezeigt haben, reicht eine derartwe, beispielsweise in F i g. 1 schematisch dar- gestellte Abdichtung vor allem bei relativ tiefen Fre- quenzen, beispielsweise etwa 1 MHz und darunter, nicht immer aus. In der F i a. 1 bedeuten A und B die beiden ge"eneinallder elektrisch abzuschirmen- den Wiume. Zum Beispiel stellt _A einen Meßraum dar, der ge-en Eindringen von Hochfrequenzstörun- ,,en aus dem Raum B <-eschützt R-crden soll. Der Rat!!i1A 1)e@i;zt als Handeinsatz z. B. eine Tür oder ein Fenster. Dieser Wandeinsatz kann aeöffrlet wer- :1::11 mld Ist ii,:t einem eI%lar@llia?illaiSCileil Schirm 1' vors: hcn. Die zwischen der @bschirnlwand 1 und cler Tür. dem Fenster od. d27. Wandeinsatz entstehen- de FU-c 3, 4 ist in Schließstelltlllg des wandeinsatzes durch in einer Reihe angeordnete, soaerannt° Mehr- 31. 41 elektrisch abgedichtet. D:lbci stellen diese Ll_cl;,. ':1,-Exclie ele?@trise:i.. :?er- Undum_ der Abschirniwand 1 mit dein Wandeinsatz- ' sch;rin 1'. schon !!esa!=t. vü; allem für Frequenzen unter etwa Nlliz@nu!r unvolikomnien. Es ist bereits bekannt, zur Verbesserung der Ab- schiltmvirkt@na die 2a:11 tlcr Reillcn, ;il der 1:;e Mehr- fachkontaktfederbIeche @äll@@s cier Fur-e awleorfhlet sind. zu @-crTüheril. Ein-, derartige Aaslührungsform ist als Beispiel in der F i g. '' sch::matisch dargestellt. D-,iiici ist init ' ,.@i;ctel' die Abschirmwand für den Raum A ztinl Schutz ae<Ten düs Eindrinen von Stör- strahlungen iius dem@Raum 13 bezeichnet. Die z. B. von einer Tür gebildete Fuge 3,4 ist wiederum durch Mehrfaclikontaktfederbleche 31, 32, 41, 42 abge- ßerer Abmessungen als die Geräteabmessungen, sehr teuer ist. Bei dieser vollständigen Mehrfachabschirmung hat man bereits die für Kabeldurchführungen vorgesehenen Schlitze versetzt angeordnet, so daß die Störstrahlungen keinen direkten Weg vom inneren in den äußeren Raum vorfinden. Diese offenen, versetzt angeordneten Fugen vermögen jedoch in der Regel auch nicht annähernd ausreichend abzuschirmen.schirmt. Dabei bilden diese Mehrfachkontaktfeder- bleche unterschiedlich zur Ausführung gemäß F i g. 1 nicht nur eine einzige, die Türhülle 1' umfassende Linie sondern zwei Linien. In der Fuge 3, 4 sind also jeweils zwei von Mehrfachkontaktfederblechen 31, 41 bzv:. 32,42 gebildete Linien elektrisch parallelge- schaltet, wodurch der Übergangswiderstand zwischen den beiden durch die Fuge getrennten Schirmteilen 1, ?.' halbiert und die Dämpfung der Anordnung somit um et#@va 6 db erhöht ist. Entspricht die Dämpfung einer Linie von Mehrfachkontaktfederblechen a cib, so entspricht die gemäß F i g. 2 gegebenenfalls mit ihren Stoßkanten gegeneinander versetzt angeordnete #oppalinie der Federbleche der Dämpfung a -= 6 db. Wie Untersuchungen gezeigt haben. ist jedoch die Diinlpft:n? einet' voll @ehrfachkontaktfedern gebil- detcn Linie größer als 6 db und eine Erhöhung der Dämpftalg durch die in F i g. 2 gezeigte, Doppellinie clr 2^. ichrfachkoiltaktfederbleche 31, 3?, 41, 42 ge- niiat daher, insbesondere bei tiefen Frequenzen, viel- fcll nicht den gestellten Anforderungen. Dieser Nachteil vrird auch noch nicht durch eine t'^@tl@l'aldtlll@ der <än@zdntillC gemäß @ i g. bese:tlgt, C'';((2 s-*-c# von cleä E_hgiihrllng nach F i `. 2 dadurch unterscheidet, daß an Stelle jeweils nur eines Schirm- teiles _= bzw. '' noch eine zweite Schirmhülle 2 bzw. vorgesehen ist. Es ist andererseits bei elektrischen Me ßaeräten bereits bekannt, t'ie Abschirmung, insbesondere von kaiheil @@iei;tr@nl gilpt@sC110n Wellen, dadurch zu ver- b:YSs°ril, daß z;@rei Abschirmkästen hleinandergesetzt werden. Der Nachteil dieser Abschirmungsmaßnallme besteht einerseits darin; daß -der freie Raum zwi- schen. den beiden getrennten Abscllirmkästen als Hohlraumresonator zti wirken vermag und daß a n- dererseits diese .rollständige Doppelabschirmung, insbesondere bei der Abschirmung von Räumen grö- - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile mit einfachsten Mitteln zu überwinden. Der Schirmfaktor soll gegenüber dem beispielsweise in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Abschirmungsanordnungen vergrößert werden.
- Die Erfindung besteht - ausgehend von einer Anordnung zur Abschirmung von Räumen gegen elektromagnetische Felder, insbesondere relativ tiefer Frequenzen (etwa 1 MHz und darunter), an Fenster-, Tür- od. dgl. Wanddurchbrechungen, bei der die Fugen zwischen der Abschirmwand und den Fenster-, Tür- od. dgl. Wandeinsätzen durch elektrische Kontaktmittel, z. B. Mehrfachkontaktfederbleche, abgedichtet sind - darin, daß mindestens eine zusätzliche Schirmhülle in Abstand von dem Wandeinsatz der Abschirmwand und von einem den Fugen benachbarten Teil der Abschirmwand angeordnet und elektromagnetisch dicht mit der Abschirmwand kontaktiert ist, daß diese Schirmhülle ebenfalls eine entsprechende Durchbrechung und einen Einsatz mit die Fugen abdichtenden elektrischen Kontaktmitteln aufweist, und daß der Wandeinsatz der Abschirmwand mit dem Einsatz der Schirmhülle elektrisch lediglich auf dem Umweg über die elektrischen Kontaktmittel der Fugen in der Abschirmwand, die Kontaktierungsstellen der Schirmhülle mit der Abschirmwand und schließlich die elektrischen Kontaktmittel der Fugen in der Schirmhülle kontaktiert ist.
- Trotz der relativ einfachen und wenigen zusätzlichen Mittel wird bei der erfindungsgemäßen Anordnung gegenüber der in der F i g. 2 dargestellten Anordnung die Dämpfung, beispielsweise bei 10 kHz, von etwa 28 db auf 44 db erhöht. Gegenüber der in F i g. 1 dargestellten Anordnung beträgt die Dämpfungszunahme sogar etwa 100 %.
- Die Ursache der unzureichenden Dämpfung trotz der bereits bekannten Doppellinie von Mehrfachkontaktfederblechen liegt offenbar darin, daß bei den in F i g. 2 und 3 dargestellten Anordnungen die beiden Linien der Mehrfachkontaktfederbleche elektrisch parallelgeschaltet sind und somit nur zu einer Halbierung des Kontaktwiderstandes führen.
- Diesen Nachteil beseitigt die als Beispiel in F i g. 4 schematisch dargestellte erfindungsgemäße Anordnung, bei der die beiden, an den Mehrfachkontaktfedersätzen gebildeten Linien räumlich getrennt und hintereinander angeordnet sind. In der Nähe des Wandeinsatzes, nämlich des Fensters oder der Tür, wird die einfache Abschirmung zu einer doppelten erweitert. Dabei sind zusätzlich Schirmhüllen 2, 2' elektrisch mit der ursprünglichen Abschirmung 1, 1' verbunden. Je eine der beiden Linien der Mehrfachkontaktfedersätze wird in nur je eine der beiden Abschirmungen 1, 1' bzw. 2, 2' elektrisch eingefügt. Bei der in F i g. 4 dargestellten Anordnung wird also der Raum A zunächst von der Abschirmwand 1 umschlossen, und die Tür oder das Fenster ist mit der Wandeinsatz-Abschirmhülle 1' in diese Abschirmwand 1 durch die Teilfuge 3', 4' eingefügt, die von der einen Linie der Kontaktfederbleche 31', 41' elektrisch abgedichtet wird. Zusätzlich zu dieser ersten Abschirmung 1, 1' bzw. 31', 41' ist im Bereich der Tür bzw. des Fensters in Abstand die zweite Abschirmung 2, 2', 31", 41" vorgesehen. Dabei sind die Teilkontaktfugen 3", 4" zwischen der Schirmhülle 2 und der Wandeinsatz-Abschirmhülle 2' der Tür bzw. des Fensters von den Mehrfachkontaktfederblechen 31", 41" abgedichtet. Besitzt eine Kontaktfuge mit je einer der Linien der Mehrfachkontaktfederbleche die Dämpfung a, so besitzt die resultierende Gesamtabschirmung die Dämpfung von etwa 2a, die aus dem obenerwähnten Grund wesentlich größer ist als die Dämpfung einer Anordnung gemäß Fig.2.
- Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist als Beispiel schematisch in der F i g. 5 dargestellt. Bei dieser Anordnung sind die Teilfugen der Schirmhülle 2, 2' gegen die Teilfugen der Abschirmwand 1, 1' seitlich etwas versetzt. Hierdurch erhält man einen weiteren Dämpfungsgewinn, vor allem für niedrige Frequenzen, von beispielsweise insgesamt 130 % gegenüber der Dämpfung einer gemäß F i g.1 aufgebauten Anordnung. Auch hier bilden die beiden Teilfugen 3', 4' und 3", 4" zusammen die die Tür oder das Fenster umschließende Fuge 3, 4 wie in der Anordnung gemäß F i g. 4.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Anordnung zur Abschirmung von Räumen gegen elektromagnetische Felder, insbesondere relativ tiefer Frequenzen (etwa 1 MHz und darunter), an Fenster-, Tür- oder dergleichen Wanddurchbrechungen, bei der die Fugen zwischen der Abschirmwand und den Fenster-, Tür- oder dergleichen Wandeinsätzen durch elektrische Kontaktmittel, z. B. Mehrfachkontaktfederbleche, abgedichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine zusätzliche Schirmhülle in Abstand von dem Wandeinsatz der Abschirmwand und von einem den Fugen benachbarten Teil der Abschirmwand angeordnet und elektromagnetisch dicht mit der Abschirmwand kontaktiert ist, daß diese Schirmhülle ebenfalls eine entsprechende Durchbrechung und einen Einsatz mit die Fugen abdichtenden elektrischen Kontaktmitteln aufweist, und daß der Wandeinsatz der Abschirmwand mit dem Einsatz der Schirmhülle elektrisch lediglich auf dem Umweg über die elektrischen Kontaktmittel der Fugen in der Abschirmwand, die Kontaktierungsstellen der Schirmhülle mit der Abschirmwand und schließlich die elektrischen Kontaktmittel der Fugen in der Schirmhülle kontaktiert ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugen in der Schirmhülle seitlich gegenüber den Fugen in der Abschirmwand versetzt angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1035 219; »Radio and Television News«, 12l1955, S. 49; Meiake, »Meßgeräte und Meßverfahren für Dezimeterwellen«, S.4.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64039A DE1209171B (de) | 1959-07-22 | 1959-07-22 | Anordnung zur Abschirmung von Raeumen gegen elektromagnetische Felder |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES64039A DE1209171B (de) | 1959-07-22 | 1959-07-22 | Anordnung zur Abschirmung von Raeumen gegen elektromagnetische Felder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1209171B true DE1209171B (de) | 1966-01-20 |
Family
ID=7496843
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES64039A Pending DE1209171B (de) | 1959-07-22 | 1959-07-22 | Anordnung zur Abschirmung von Raeumen gegen elektromagnetische Felder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1209171B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0253203B1 (de) * | 1986-07-17 | 1991-09-18 | Siemens Aktiengesellschaft | Kontaktvorrichtung zwischen gegeneinander beweglichen Gehäuseteilen von hochfrequenzdicht abgeschirmten Kabinen oder Räumen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035219B (de) * | 1956-11-02 | 1958-07-31 | Siemens Ag | Anordnung zur Abdichtung von Fugen an Abschirmungen |
-
1959
- 1959-07-22 DE DES64039A patent/DE1209171B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035219B (de) * | 1956-11-02 | 1958-07-31 | Siemens Ag | Anordnung zur Abdichtung von Fugen an Abschirmungen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0253203B1 (de) * | 1986-07-17 | 1991-09-18 | Siemens Aktiengesellschaft | Kontaktvorrichtung zwischen gegeneinander beweglichen Gehäuseteilen von hochfrequenzdicht abgeschirmten Kabinen oder Räumen |
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