[go: up one dir, main page]

DE1209162B - Elektronische Zaehlvorrichtung fuer Vor- und Rueckwaertszaehlung - Google Patents

Elektronische Zaehlvorrichtung fuer Vor- und Rueckwaertszaehlung

Info

Publication number
DE1209162B
DE1209162B DEV26569A DEV0026569A DE1209162B DE 1209162 B DE1209162 B DE 1209162B DE V26569 A DEV26569 A DE V26569A DE V0026569 A DEV0026569 A DE V0026569A DE 1209162 B DE1209162 B DE 1209162B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
flip
flops
counting device
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV26569A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Schuetze
Dipl-Ing Hans-Georg Staudte
Dipl-Ing Guenter Will
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLICHER
Original Assignee
VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLICHER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLICHER filed Critical VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLICHER
Priority to DEV26569A priority Critical patent/DE1209162B/de
Publication of DE1209162B publication Critical patent/DE1209162B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/64Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains with a base or radix other than a power of two
    • H03K23/66Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains with a base or radix other than a power of two with a variable counting base, e.g. by presetting or by adding or suppressing pulses

Landscapes

  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Elektronische Zählvorrichtung für Vor- und Rückwärtszählung
    Die Erfindung betrifft eine elektronische Zähl-
    vorrichtung für Vor- und Rückwärtszählung für
    schnelle Zählvorgänge mit zählriehtungsabhängiger
    Ausgangsimpulssteuerung und veränderbarem Unter-
    setzungsfaktor unter Verwendung von Flip-Flops mit
    Transistoren.
    Es sind elektronische Zählschaltungen bekannt,
    mit denen Zählungen in beiden Richtungen durch-
    gefülirt %verden können. Sie lassen sich auf drei
    Gruppen zurückführen:
    l.. Zählvorrichtungen
    nach dem tetradischen Zählprinzip
    Bei Vor- und Rückwärtszählungen werden die
    KoppILingen zwischen den einzelnen Flip-Flops der
    Zählvorrichtung durch Torschaltungen zählrichtungs-
    abhängig gesteuert. Zusätzlich müssen bei diesem
    Zählprinzip die Rückführungsleitungen zur Her-
    stellung eines dekadischen Zählers zählrichtungs-
    abhängig gesteuert werden. Der Nachteil dieser Zähl-
    vorrichtungen besteht darin, daß ein zusätzlicher
    SclialtungsatAvand (Torstufen und Steuerstufen) für
    die Unischaltun,llen der Verkopplunas- und Rück-
    führungsnetzwerke bei Zählricllttuigswechsel erforder-
    lich ist. Bedingt durch diese zusätzlichen Schalt-
    einrichtungen «-ard die Zählgeschwindigkeit dieser
    Zählvorrichtungen, bezogen auf die Zählgeschwiadig-
    keit in einer Zählrichtung, wesentlich herabgesetzt.
    ?. ZählvorriclitLlngen
    nach dem bictuinären Zählprinzip
    Diese ZLililvoi'rielittinzen für Vor- lind RLLCkwart5-
    zälilling bestehen aus einem Flip-Flop und einem
    nacligesclialteten Ring mit fünf sta'o-ilen Lagen. Die
    Kopplunc zwischen der Flip-Flop-Schaltung und der
    Ringschaltung muß @hlri@@@LIngsa@häi@gig gesteuert
    werden. Ein weiterer Nachteil ist, daf auch die Zähl-
    ausgänge zä hlriclitungsabhängig umgeschaltet werden
    müssen, d. h., e3 ist eine @n@sclialt-voi'richtuna er-
    forderlich. Die Zä hlgeschwindigkeit filr nur eine Zähl-
    riclittnig wird bei Richtungswechsel nicht erreicht,
    weil durch eia erforderliches Vorsignrzl interne Tor-
    schalttingcn unigeschaltet werden nüissen.
    3. Zählvorrichtung-en,
    ??ach dein Riii,2zälilpriiizip
    Bei diesen bekannten Zähivorrrichtungen finit
    n Schaltungszuständen werden für Vor- und Rück-
    wärtszählungen n bistabile Elemente, z. B. Flip-Flops,
    verwendet. Für diese Schaltungsart entf=allt eine zähl-
    richtungsabliängige Steuerung der Koppelglieder zwi-
    schen den einzelnen bistabilen Elementen, da im
    allgemeinen getrennte Eingänge für Vor- und ltüclk-
    wärtszählung vorhanden sind. Lediglich die Zähl-
    inupulsausgänge müssen richtungsabhängig gesteuert
    werden. Der Nachteil dieser Zählvorrichtungen ist der
    erforderliche hohe Schaltungsaufwand (z. B. zehn
    Flip-Flops für dekadische Zählung gegenüber vier
    Flip-Flops bei der Zählvorrichtung nach dem tetradi-
    schen Prinzip).
    Weiterhin sind Zählvorrichtungen nach dem Ring-
    zählprinzip reit fz Transistoren für ia stabile Schal-
    tungszustände bekannt. Diese Zählvorrichtungen er-
    fordern ebenfalls eine Unisteuerung der Zählimpuls-
    ausgänge. Der Nachteil dieser Zälilvorrichttii,gen
    besteht darin, daß sie mir bis zli einer maximalen
    Stufenzahl von dreizehn realisierbar sind und bei
    großen Stufenzahlen einen hohen -==oppelaufwand
    zwischen den Stufen und eine höhere Betriebsspannung
    als bei kleinen Stufenzahlen erfordern. Dadurch wird
    die Zählgeschwindigkeit herabgesetzt.
    Die bekannten Zählvorrichtungen haben einen dein
    jev@°eiligen Ver"vendungszweck angepaßten bestimmten
    Untersetzungsfaktor und somit auch eine bestimmte
    Wertigkeit der Zählimpulse. Nachteilig dabei ist, daß
    eine Änderung des Unter setzungsfaktors nur durch
    Auswechseln der entsprechenden Zähleinheit erfolgen.
    kann. Dazu müsse?. eine Anzahl zusätzlicher Zähl-
    einheiten finit den benötigten Untersetzungsfaktoren
    zur Verfügung stehen. Werden verschiedene Werti-
    keiten der Zählimpulse benötigt, so sind zusätzliche
    elektronische Bausteine notwendig.
    Weiterhin sind Zählvorrichtungen bekannt, wo eine
    Änderung der Wenigkeit der Zählimpulse dadurch
    erreicht wird, daß jeder ankommende Zählimpuls in
    einer zusätzlichen elektronischen Einrichtung eine
    entsprechende Anzahl Impulse erzeugt, die anschließend zusätzlich auf den Eingang der Zähleinheit gegeben werden. Der Nachteil dieser Zählvorrichtungen ist außer dem großen Aufwand an Bauelementen auch eine wesentliche Verringerung der maximal zulässigen Folgefrequenz der Zählimpulse.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine einfache Zählvorrichtung für Vor- und Rückwärtszählungen zu schaffen, die keine zusätzlichen Umschaltvorrichtungen für Zählrichtungswechsel benötigt, die eine hohe Zählgeschwindigkeit in beiden Zählrichtungen hat und diese auch bei Zählrichtungswechsel beibehält, bei der außerdem der Untersetzungsfaktor einstellbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Zählvorrichtungen so zu verbessern, daß sie auch für Vor- und Rückwärtszählung bei gleichzeitiger selbständiger zählrichtungsabhängiger Ausgangsimpulssteuerung geeignet sind, daß sie ohne ein die Zählrichtung steuerndes Vorsignal auskommen, daß ohne Auswechseln von Bausteinen und ohne zusätzliche Bausteine eine Umschaltung des Untersetzungsfaktors sowie der Wertigkeit der Zählimpulse möglich ist, wobei in bestimmten Fällen auch die binäre Informationsausgabe (z. B. 1 - 2 - 4 - 8) vereinfacht werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird die elektronische Zählvorrichtung für Vor- und Rückwärtszählung für schnelle Zählvorgänge mit zählrichtungsabhängiger Ausgangsimpulssteuerung und veränderbarem Untersetzungsfaktor unter Verwendung von Flip-Flops erfindungsgemäß folgendermaßen aufgebaut: Die ra (n = 1, 2,3 ... ) Flip-Flops bestehen aus 2ra Transistoren, wobei jedem Transistor in an sich bekannter Weise zwei Einkoppeltorschaltungen, eine für Vorwärts- und eine für Rückwärtszählung, zugeordnet sind. Die Einkoppeltorschaltungen sind so mit den Kollektoren bestimmter Transistoren verbunden, daß jeder Zählimpuls entsprechend dem gewählten Untersetzungsfaktor entweder nur ein Flip-Flop umschaltet oder mehrere Flip-Flops gleichzeitig umschaltet. Bei der Wahl des Untersetzungsfaktors 10 schaltet jeder Zählimpuls ein Flip-Flop, bei einem Untersetzungsfaktor 5 jeder Zählimpuls zwei Flip-Flops und bei einem Untersetzungsfaktor 2 jeder Zählimpuls fünf Flip-Flops um. Der Untersetzungsfaktor ist einstellbar, beispielsweise umschaltbar mittels Schalter zwischen den Einkoppeltorschaltungen und den Kollektoren der Transistoren. Am Ausgang der Zählvorrichtung befinden sich zwei Ausgangstorschaltungen, eine für Vorwärts- und eine für Rückwärtsausgang. Um zu vermeiden, daß bei Vorwärtszählung am Rückwärtsausgang und bei Rückwärtszählung am Vorwärtsausgang ein Impuls erscheint, dient als Ausgangstorschaltung eine Und-Schaltung. Die Abgabe des Ausgangsimpulses erfolgt bei n Flip-Flop-Stufen beim Übergang von Zählstellung 2n-1 in Zählstellung 2n, dagegen bei Rückwärtszählung beim Übergang von Stellung 1n in Stellung 2n-1. Die Gesamtheit der Einkoppeltorschaltungen für Vorwärtszählung wird von dem Vorwärtseingang, die Gesamtheit der Einkoppeltorschaltungen für Rückwärtszählung wird von dem Rückwärtseingang angesteuert. Die Steuerung der Einkoppeltorschaltung erfolgt von zwei Kollektoren derart, daß ein am Vorwärtseingang auftretender Zählimpuls die Zählvorrichtung in der entgegengesetzten Richtung schaltet. Die Einkoppeltorschaltungen können auch so mit den Kollektoren der einzelnen Transistoren verbunden werden, daß für Vor- und Rückwärtszählung unterschiedliche Untersetzungsfaktoren erreicht werden. In den Fällen, wo bei Verwendung als dekadische Zählvorrichtung eine einfache binäre Informationsausgabe (z. B. 1-2-4-8) gefordert wird, kann dies durch Kombination einer obengenannten Zählvorrichtung mit dem Untersetzungsfaktor 5 und einer vorgeschalteten Untersetzerstufe (z. B. Flip-Flop-Stufe) erreicht werden. Der Untersetzungsfaktor der Gesamtzählvorrichtung ergibt sich aus dem Produkt der Untersetzungsfaktoren der Kombination. Die Zählvorrichtung nach der Erfindung ermöglicht im Gegensatz zu bekannten Zählvorrichtungen eine Vor- und Rückwärtszählung mit hoher Zählgeschwindigkeit bei vertretbarem Aufwand. Gleichzeitig entfallen zusätzliche Steuervorrichtungen für Richtungswechsel, weil der Richtungswechsel durch den speziellen Aufbau der Zählvorrichtung erfolgt. Außerdem gestattet die Zählvorrichtung die Veränderung des Untersetzungsfaktors und damit der Wertigkeit der Zählimpulse, wodurch sie sehr vielseitig anwendbar ist. Mit der Erfindung ist eine binäre Informationsausgabe mit geringem Aufwand möglich.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 ein Prinzipschaltbild der elektronischen Zählvorrichtung, F i g. 2 eine dezimale Zählvorrichtung in Biquinärcode.
  • Die Zählvorrichtung nach F i g. 1 besteht aus zwanzig Einkoppeltorschaltungen T1 bis T20, jeweils zehn für Vorwärtszählung und zehn für Rückwärtszählung, fünf transistorisierten Flip-Flops Fll bis F15 und zwei Ausgangstorschaltungen, eine für Vorwärtsausgang Uv und eine für Rückwärtsausgang UR. Die Einkoppeltorschaltung T besteht jeweils aus einem Kondensator C, einem Widerstand R und einer Diode Gr.
  • Alle zwanzig Einkoppeltorschaltungen T sind genauso aufgebaut, darum wurde nur eine ausführlich gezeichnet. Das gleiche gilt für die fünf Flip-Flops, von denen auch nur einer in seinen Bauelementen dargestellt ist. Die Ausgangstorschaltungen Uv und UR sind Und-Schaltungen. Zwischen den Widerständen R der Einkoppeltorschaltungen T und den Kollektoren der Transistoren Ts befinden sich zur Umschaltung des Untersetzungsfaktors und der Wertigkeit der Zählimpulse Schalter S1 bis S10.
  • In der Ausgangs-(Null-)Lage der Zählvorrichtung nach F i g. 1 sind durch einen Nullstellimpuls am Vorwärtseingang 1 alle rechten Transistoren Ts der fünf Flip-Flops F1 leitend, während die linken Transistoren Ts gesperrt sind. Von allen Einkoppeltorschaltungen T ist durch besondere Schaltungsmaßnahmen in Vorwärtsrichtung nur die dritte Einkoppeltorschaltung T3 und in Rückwärtsrichtung nur die zwanzigste Einkoppeltorschaltung T20 geöffnet. Dadurch wird erreicht, daß ein eintreffender Vorwärtsimpuls über die dritte Einkoppeltorschaltung T3 nur an die Basis des zweiten Transistors Ts2 gelangt und den aus den Transistoren Tsl und Ts2 bestehenden ersten Flip-Flop Fll kippt, so daß jetzt TransistorTsl leitend und Transistor Ts2 gesperrt ist. Bei Eintreffen eines Rückwärtsimpulses spielt sich der gleiche Vorgang über die entsprechende Einkoppelschaltung T19 ab. Durch das Umkippen des ersten Flip-Flops FIl ist nunmehr die zum zweiten Flip-Flop F12 gehörige siebente Einkoppeltorschaltung T7 bei Vorwärtszäh-
    Jung, bei Rückwärtszählung durch Kippen des fünften
    Flip-Flops T15 die erste Einkoppeltorschaltung T1
    geöffnet. Beim Eintreffen weiterer Zählimpulse kippen
    der Reihe nach alle fünf Flip-Flops F1 zunächst in die
    entgegen gesetzte Lage der in der F i g. 1 gezeigten
    Lage (schraffiert = Transistor leitend) und bei Ein-
    treffen weiterer Zählimpulse wieder bis in die in der
    F i g. 1 gezeigte Lage. Nach Eintreffen von zehn
    hintereinanderfolgenden Eingangsimpulsen (nur vor-
    wärts oder nur rückwärts) befindet sich die Zähl-
    vorrichtung wieder in ihrer Ausgangslage. Dabei wird
    von ihr ein Übertragsimpuls an eine nachgeschaltete
    Zählvorrichtung (Zähldekade) abgegeben. Dies ge-
    schieht bei Vorwärtszählung beim Kippen des fünften
    Flip-Flops F15 in die in der F i g. 1 gezeigte Lage
    und bei Rückwärtszählung beim Kippen des fünften
    Flip-Flops F15 in die entgegengesetzte Lage. Dabei
    entsteht ein positiver Spannungssprung, der über die
    Ausgangsschaltung Uv bei Vorwärtszählung am Vor-
    wärtsausgang 3 erscheint, bei Rückwärtszählung über
    die Ausgangstorschaltung Ur, am Rückwärtsausgang4
    auftritt. Durch zusätzliche Steuerleitungen von der
    Ausgangstorschaltur-g U1- zum Flip-Flop F12 und
    von der Ausgangstorschaltung Ur, zum Flip-Flop F13
    wird erreicht, daß beim Vorwärtszählen der beim
    Kippen von Flip-Flop T-15 auftretende Impuls nicht
    an den Riickwärtsausgang 4 gelangen kann und bei
    Rückwärtszähltirrg kein störender Impuls am Vor-
    wärtsausgang 3 auftritt. Die beschriebenen Maß-
    nahmen garantieren, daß in der jeweiligen Zähl-
    richtung mir am zugehörigen Ausgang ein Fortschalt-
    impuls auftritt.
    In der in der F i g. 1 zu sehenden Stellung der
    Schalter S sind die Einkoppeltorsehaltungen T so mit
    den Kollektoren der Transistoren Ts der Flip-FIopsFl
    verbunden, daß jeder positive Impuls, der am Vor-
    wärtseingang 1 oder Rückwärtseingang 2 anliegt, je-
    weils nur einen Flip-Flop Fl umkippt und somit die
    Zähleinrichtung um einen Schritt vorwärts bzw. rück-
    wärts schaltet. Dabei nimmt die Zählvorrichtung
    nacheinander die Zählstellungen 0 -1 - 2 ... 9-0-1
    oder bei Riickwärtszählung die Zählstellung 0 - 9 - 8
    ... 7 - 0 - 9 ein. Nach jeweils zehn Eingangsimpulsen
    gleicher Zählrichtung erscheint am Ausgang der Zähl-
    vorrichtung ein Impuls. Somit hat die Zählvorrichtung
    in dieser Schalterstellung einen Untersetzungsfaktor
    von 10 bei einer Wertigkeit der Zählimpulse von 1
    (d. h.. jeder Zählimpuls schaltet nur einen Flip-Flop).
    Werden die Schalter S umgeschaltet, so sind die
    Einkeppeltorschaltungen T so mit den Kollektoren
    der Transistoren Ts verbunden, daß jeder positive
    Impuls, der am Vorwärtseingang 1 oder Rückwärts-
    eingang 2 anliegt, jeweils zwei Flip-Flops Fl umkippt
    und somit die Zählvorrichtung um zwei Schritte vor-
    wärts bzw. rückwärts schaltet. Dabei nimmt die Zähl-
    vorrichtung nacheinander die Zählstellungen
    0-2-4-6-8-0-2 bzw. 0-8-6-4-2-0-8
    ein. Nach jew=eils fünf Eingangsimpulsen erscheint
    ein Ausgangsimpuls. Die Zählvorrichtung hat dann
    einen Urtersetztrngsfaktor von 5 bei einer Wertigkeit
    cici- Zälilimptase von 2. Durch entsprecrerde Um-
    schaltung der Verbindungen zwischen den Wider-
    ständen R der Einkel-reltorschaltungen T und den
    Kollekteren vier Transistoren Ts läßt sich jeder
    Untersetzungsfaktor zwischen 2 und 10 und die
    Wertigkeit 1, 2 oder 5 einstellen.
    Das in F i g. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel stellt eine dezimale Zählvorrichtung im Biquinärcode dar. Sie besteht aus einer Zählvorrichtung nach Ausführungsbeispiel F i g. 1 mit einem Untersetzungsfaktor 5, bestehend aus den Flip-Flops F12, F13, F14 und einem vorgeschalteten Flip-Flop Fll.
  • Zur Kopplung befinden sich zwischen der vorgeschalteten Untersetzerstufe Flip-Flop F11 und der Zählvorrichtung Flip-Flop F12, F13, F14 zwei Torschaltungen K l, K2, die vom Flip-Flop Fll gesteuert werden.
  • Durch den vorgeschalteten Flip-Flop Fll wird ein zusätzlicher Untersetzungsfaktor 2 erzielt, so daß mit dem Untersetzungsfaktor 5 der drei Flip-Flops F12, F13 und F14 der Gesamtuntersetzungsfaktor 10 beträgt. Bei diesem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 erreicht man eine dekadische Untersetzung bereits mit vier Flip-Flops Fll bis F14.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Elektronische Zählvorrichtung für Vor- und Rückwärtszählungen für schnelle Zählvorgänge mit zählrichtungsabhängiger Ausgangsimpuls- steueruna und veränderbarem Untersetzungsfaktor unter Verwendung von Flip-Flops mit Transistoren, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der 211 (1z = 1, 2, 3 ... ) Transistoren (Ts) der sa Flip-Flops (Fl) in an sich bekannter Weise zwei Einkoppeltorschaltungen (T), eine für Vorwärts- und eine für Rückwärtszählung, zugeordnet sind und daß die Einkoppeltorschaltungen (T) so mit den Kollektoren bestimmter Transistoren (Ts) ver- bunden sind, daß jeder Zählimpuls je nach Wahl des Untersetzungsfaktors entweder nur ein Flip- Flop umschaltet oder mehrere Flip-Flops (F1) gleich- zeitig umschaltet, und daß an den Ausgang der Zählvorrichtung zwei Torschaltungen, eine für Vorwärts- (Ut,-) und eine für Rückwärtsausgang (UR), geschaltet sind. 2. Elektronische Zählvorrichtung nach An- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- koppeltorschaltungen (T) über Schalter (S) mit den Kollektoren bestimmter Transistoren (Ts) der- art verbunden sind, daß der Untersetzungsfaktor und die Wertigkeit der Zählimpulse einstellbar sind und auch für Vor- und Rückwärtszählung unterschiedliche Untersetzungsfaktoren erreichbar sind. 3. Elektronische Zählvorrichtung nach An- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus- aangstorschaltungen (Ui-, RA Und-Schaltungen sind und daß von diesen Ausgangstorschaltungen (Ui-, Ur,) je eine Steuerleitung zu bestimmten Flip-Flops(F1) geht, die eine zählrichtungsabhän- aiye Ausgangsimpulssteuerung vornehmen. y 4. Elektronische Zählvorrichtung nach An- spruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählvorrichtung eine zusätzliche Untersetzer- stufe, z. B. ein Flip-Flop (Fll), derart vorgeschaltet ist, daß die so gebildete Zählanordnung einen aus dem Produkt der Untersetzungsfaktoren der Zähl- vorrichtung und der vorgeschalteten Untersetzer- stufe bestehenden Untersetzungsfaktor aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Elektronik, 1961, Nr. 5, S. 136 bis 139.
DEV26569A 1964-08-13 1964-08-13 Elektronische Zaehlvorrichtung fuer Vor- und Rueckwaertszaehlung Pending DE1209162B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV26569A DE1209162B (de) 1964-08-13 1964-08-13 Elektronische Zaehlvorrichtung fuer Vor- und Rueckwaertszaehlung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV26569A DE1209162B (de) 1964-08-13 1964-08-13 Elektronische Zaehlvorrichtung fuer Vor- und Rueckwaertszaehlung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1209162B true DE1209162B (de) 1966-01-20

Family

ID=7582751

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV26569A Pending DE1209162B (de) 1964-08-13 1964-08-13 Elektronische Zaehlvorrichtung fuer Vor- und Rueckwaertszaehlung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1209162B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295650B (de) * 1967-12-02 1969-05-22 Starkstrom Anlagenbau Veb K Schaltungsanordnung fuer eine Vorsatzschaltung fuer einen elektronischen Impulszaehler zum automatischen Wechsel der Zaehlrichtungsanzeige

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295650B (de) * 1967-12-02 1969-05-22 Starkstrom Anlagenbau Veb K Schaltungsanordnung fuer eine Vorsatzschaltung fuer einen elektronischen Impulszaehler zum automatischen Wechsel der Zaehlrichtungsanzeige

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3200071C2 (de)
DE1491975C3 (de) Einstellbarer Frequenzteiler
DE1180558B (de) Digitales Rechengeraet zur Erzeugung einer Schluesselimpulsfolge fuer die Verschluesselung von Nachrichtensignalen
DE2618633C3 (de) PCM-Decodierer
DE1209162B (de) Elektronische Zaehlvorrichtung fuer Vor- und Rueckwaertszaehlung
DE3518827C2 (de)
DE2057903C3 (de) Elektronischer Impulsfrequenzteiler zur Erzeugung einer wahlweise einstellbaren Anzahl von Ausgangsimpulsen
DE2120578A1 (de) Digitale Steuervorrichtung
DE1146922B (de) Verfahren zur Impulszaehlung mit multistabilen Speicherelementen
DE1252738B (de) Veränderlicher Frequenzteiler mit einer Anzahl von bistabilen Schaltungen
DE1076975B (de) Elektronisches Rechengeraet, vornehmlich fuer dekadisches Rechnen
DE1146538B (de) Elektronische Schaltungsanordnung zum Aufbau von Ringzaehlern ungerader Stufenzahl aus Transistor-Ringkern-Kombinationen
DE1299714B (de) Schaltungsanordnung fuer einen elektronischen Dezimalzaehler
DE1101028B (de) Einrichtung zum Vor- und Rueckwaertszaehlen von zeitlich aufeinanderfolgenden Vorgaengen
DE1015041B (de) Schieberegister, insbesondere fuer Achszaehleinrichtungen in Eisenbahnsicherungsanlagen
DE1103968B (de) Bistabiler Multivibrator
DE1815977C (de) Schaltungsanordnung für digitale Steuerungen, insbesondere von Spritzgießmaschinen
DE1265211B (de) In seinem Teilerfaktor N=m-n+1 einstellbarer digitaler Frequenzteiler
DE1614589C (de) Gegentaktablenkschaltung zur schritt weisen, elektromagnetischen Positionierung des Elektronenstrahls auf dem Schirm emer Kathodenstrahlrohre
DE1124089B (de) Schaltungsanordnung, die dann und nur dann ein Signal abgibt, wenn die angelegte Eingangsspannung zwischen zwei bestimmten Potentialwerten liegt
DE1499493C (de) Zahlvorrichtung fur binare Stro mungsmittelimpulse
DE2102808A1 (de) Digitaler Frequenzteiler
DE1762557A1 (de) In seinem Teilerfaktor Neinstellbarer digitaler Frequenzteiler
DE3210363A1 (de) Elektronischer zaehlen im 1-aus-10-code
DE1027436B (de) Dekadische Zaehlstufe mit elektronischen Dezimal-Zaehlroehren