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DE1208939B - Selbsttraenke-Weidepumpe - Google Patents

Selbsttraenke-Weidepumpe

Info

Publication number
DE1208939B
DE1208939B DEU10616A DEU0010616A DE1208939B DE 1208939 B DE1208939 B DE 1208939B DE U10616 A DEU10616 A DE U10616A DE U0010616 A DEU0010616 A DE U0010616A DE 1208939 B DE1208939 B DE 1208939B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
cap
handlebar
pasture
side walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU10616A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UTINA ELEKTROWERK GmbH
Original Assignee
UTINA ELEKTROWERK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UTINA ELEKTROWERK GmbH filed Critical UTINA ELEKTROWERK GmbH
Priority to DEU10616A priority Critical patent/DE1208939B/de
Publication of DE1208939B publication Critical patent/DE1208939B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/022Pumps actuated by the drinking animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIk
Deutsche Kl.: 45 h-7/02
Nummer: 1208 939
Aktenzeichen: U10616III/45 h
Anmeldetag: 28. März 1964
Auslegetag: 13. Januar 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Selbsttränke-Weidepumpe mit einer über ein längliches Tränkebecken durch das Tier in Längsrichtung des Beckens anstoßbaren und selbsttätig zurückkehrenden, eine mit dem Beckenende zusammengebaute Pumpe betätigenden Pendelschwinge, die an den Enden von zwei in Längsrichtung hintereinander am Pumpengehäuse angreifenden, ein Gelenkviereck bildenden Lenkerhebeln angelenkt ist, wobei der dem Becken abgekehrte Lenkerhebel unter Abdeckung der Gelenkachsen der Pendelschwinge mit einem einen Pumpenkolben oder eine Pumpenmembran betätigenden Stößel verbunden ist.
Bei bekannten Weidepumpen dieser Art liegen die das Gelenkviereck für die Abstützung der Pendelschwinge bzw. des Pumpenschwengels bildenden und der Betätigung der Pumpe dienenden, im längsgerichteten Abstand voneinander angeordneten Lenkerhebel und ebenfalls die unteren Gelenke oberhalb des Pumpengehäuses völlig frei, und nur die Gelenke zwischen der Pendelschwinge und den Lenkerhebeln sind bei einer bekannten Ausführung durch eine obere Brücke der Pendelschwinge überdacht, aber nach vorn und hinten frei zugänglich.
Es ist verständlich, daß die Gelenke dadurch unmittelbar Witterungseinflüssen und einer Verschmutzung ausgesetzt sind und daß Flugsand od. dgl. in die Gelenke gelangen kann, so daß Verklemmungen auftreten können, durch die die Pendelschwinge nach Betätigung durch den Kopf des Tieres unter Umständen nicht wieder in die Ausgangslage zurückkehrt, in der sie die seitliche Zugänglichkeit zum Becken sperren soll. Bei Betätigung der Pendelschwinge durch ein Tier kann unter Umständen ein anderes herantretendes Tier mit dem Maul oder einem Kopfteil zwischen den Lenkerhebel und die Pendelschwinge geklemmt und verletzt werden, oder ein Tier kann unter Umständen mit den Hörnern zwischen die Lenkerhebel geraten und sogar die ganze Pumpe durch ein Festhaken mitnehmen.
Um diese Nachteile zu beheben, besteht die Erfindung darin, daß bei der eingangs erwähnten Selbsttränke-Weidepumpe der dem Becken abgekehrte Lenkerhebel als im Schnitt U-förmige, in Seitenansicht etwa dreieckförmige, nach unten offene Kappe ausgebildet ist, deren Seitenwandungen das Lager für ihre beiden Gelenkachsen bilden und die sowohl die Anlenkung an die Pumpe als auch den dem Becken zugekehten Lenker abdecken und daß die ebenfalls im Schnitt U-förmige, nach unten und zu den Lenkern offene Pendelschwin»e mit ihren Seiten-Selbsttränke-Weidepumpe
Anmelder:
Utina-Elektrowerk G. m. b. H.,
Eutin, Elisabethstr. 72
ίο wandungen in jeder Stellung mindestens teilweise in die Lenkerkappe hineingreift.
Damit liegen alle Gelenke unter der als Lenkerhebel dienenden Lenkerkappe völlig geschützt, denn auch die zum freien Beckenende gerichtete Seite der Kappe wird praktisch durch die ebenfalls kappenförmige Pendelschwinge abgedeckt, und beide Kappen sind lediglich nach unten, dem länglichen Tränkebecken gegenüberliegend, offen, wobei aber die Pendelschwinge zusätzlich auch nach unten abgedeckt
zo sein kann. Durch die Erfindung sind auch keine freien Abstände vorhanden, die irgendwie von außen zugänglich sind, so daß Verletzungen der Tiere nicht mehr möglich sind und die Tiere nicht mehr mit den Hörnern zwischen solche Teile gelangen können.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels der Zeichnung im einzelnen erläutert, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Selbsttränke-Weidepumpe nach der Erfindung,
F i g. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch die Selbsttränke-Weidepumpe,
F i g. 3 eine Aufsicht mit teilweisem waagerechten Schnitt nach Linie HI-III der F i g. 2,
F i g. 4 die äußere Abdeckung der quer durch die Lenkerkappe hindurchlaufenden Lenkerachsen im Schnitt.
Nach dem Ausführungsbeispiel besteht die Selbsttränke-Weidepumpe aus einem länglichen Tränkebecken 1, beispielsweise aus Gußeisen, welches mit Füßen 2 auf den Erdboden oder auf einen Träger gestellt bzw. befestigt werden kann. Im Fall des Ausführungsbeispiels ist der Boden des Tränkebeckens am freien Ende bei la nur wenig geneigt und läuft flach zum freien Ende aus, und diese Bodenneigung geht sodann in eine muldenförmige Vertiefung 1 b über. An diese muldenförmige Vertiefung, in der sich die größere Wassermenge ansammelt, durch die das Tier zur Ausübung eines größeren Schwengelhubes angeregt wird, schließt sich der Unterteil 3 einer Pumpe, beispielsweise einer Membranpumpe an, wobei dieser Unterteil mit dem Becken 1 ein Gußteil bildet oder auch angeflanscht sein kann. Das Unter-
509 778/9
teil 3 der Pumpe wird voa einem aufgeflanschten Oberteil 4 abgedeckt, und zwischen diesen Teilen ist eine Membran 5 befestigt, die mit einem Stößel 6 aus dem oberen Gehäuseteil 4 herausragt. Dieser obere Gehäuseteil 4 ist beidseitig des Stößels 6 mit zwei nach oben gezogenen Rippen 7 versehen, die die Lagerböcke für die Achsen 8 und 9 zweier Lenkerhebel 10 und 11 bilden. Der Lenkerhebel 11 ist nun gemäß der Erfindung als Kappe ausgebildet, deren Seitenwandungen als ebene Flächen oder auch als gewölbte Flächen nach unten gezogen sind, so daß diese Lenkerkappe 11 nur nach unten zum Tränkebecken und in Richtung zum freien Ende des Tränkebeckens offen ist.
Bei dieser Ausführung schwingt der beckenseitige Lenkerhebel 10 zwischen den Gehäuserippen 7 um die Achse 8, während der vom Boden abgekehrte, als Kappe ausgebildete Lenkerhebel 11 auf den Außenseiten der Lagerrippen 7 um eine Achse 9 verschwenkbar ist. Die Kappe 11 ist auf der Innenseite mit einer rippenförmigen Versteifung 11 α versehen, die mit ihrem Unterteil gelenkig bei 14 an den Membranstößel 6 angreift.
Die ebenfalls als Kappe ausgebildete Pendelschwinge 15 ist am freien Ende mit einer Stoßplatte
16 versehen, und ihre Seitenwandungen 17,18 sind bis etwa oberhalb des Beckenrandes nach unten gezogen, während die der Pumpe zugekehrte Kante
17 a dieser Seitenwandungen 17,18 mit geringem Abstand innerhalb der Kappenwandungen 12, 13 liegt. Diese Pendelschwinge 15 ist um die obere Achse 19 an dem beckenseitigen Lenkerhebel 10 angelenkt und ist andererseits innerhalb der Kappe 11 durch einen Achszapfen 20 schwenkbar gelagert.
Dadurch, daß der eine Lenkerhebel 11 als Kappe mit nach unten gezogenen Seitenwandungen 12, 13 ausgebildet ist, liegen alle Gelenkachsen 8, 9 und 19, 20 geschützt unterhalb der Kappe und ebenfalls der beckenseitige Lenkerhebel 10, während die dem freien Beckenende zugekehrte offene Seite der Kappe praktisch durch die ebenfalls kappenförmig ausgebildete Pendelschwinge 15 abgedeckt ist. Es laufen lediglich die Lenkerachsen 9 und 20 quer durch die Kappe 11 hindurch und werden entsprechend F i g. 4 gegen Eindringen von Schmutz od. dgl. von außen durch eine Aufsteckkappe 21 geschützt.
Die Wirkungsweise der Selbsttränke-Weidepumpe entspricht praktisch den üblichen bekannten Weidepumpen, d.h. das Tier stößt zur Betätigung der Pumpe gegen die Stoßplatte 16, so daß damit die Pendelschwinge 15 in die Lenkerkappe 11 hineinschwingt, wobei sich die Lenkerachsen 19 und 20 etwas anheben und die Lenker 10 und 11 um die Achsen 8 und 9 verschwenken und dabei die Membran der Pumpe zur Ausführung des Saughubes betätigen. Nach Ausführung dieses Saughubes kehrt die Pendelschwinge 15 automatisch in die nach F i g. 1 und 2 dargestellte Lage zurück, so daß das Tier nun erneut pumpen kann. Dieses automatische Zurückkehren der Pendelschwinge erfolgt dadurch, daß sich der gemeinsame Schwerpunkt aller beweglichen Teile aus der Ruhelage bogenförmig anhebt.
Damit der Gesamtschwerpunkt der Selbsttränke-Weidepumpe so tief wie möglich liegt und damit eine hohe Standfestigkeit erreicht wird, können die Lenker 10 und 11 als auch die Pendelschwinge 15 aus Leichtmetall bestehen, z.B. aus Leichtmetall gegossen sein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Selbsttränke-Weidepumpe mit einer über ein längliches Tränkebecken durch das Tier in Längsrichtung des Beckens anstoßbaren und selbsttätig zurückkehrenden, eine mit dem Beckenende zusammengebaute Pumpe betätigenden Pendelschwinge, die an den Enden von zwei in Längsrichtung hintereinander am Pumpengehäuse angreifenden, ein Gelenkviereck bildenden Lenkerhebeln angelenkt ist, wobei der dem Becken abgekehrte Lenkhebel unter Abdeckung der Gelenkachsen der Pendelschwinge mit einem einen Pumpenkolben oder eine Pumpenmembran betätigenden Stößel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Becken (1) abgekehrte Lenkerhebel als im Schnitt U-förmige, in Seitenansicht etwa dreieckförmige, nach unten offene Kappe (11) ausgebildet ist, deren Seitenwandungen (12, 13) das Lager für ihre beiden Gelenkachsen (9,20) bilden und die sowohl die Anlenkung (14) an die Pumpe als auch den dem Becken zugekehrten Lenker (10) abdecken, und daß die ebenfalls im Schnitt U-förmige, nach unten und zu den Lenkern offene Pendelschwinge (15) mit ihren Seitenwandungen (17,18) in jeder Stellung mindestens teilweise in die Lenkerkappe (11) hineingreift.
2. Weidepumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpengehäuse (4) beidseitig des Pumpenstößels (6) mit je einer nach oben gerichteten, längsverlaufenden Lagerrippe (7) versehen ist, zwischen denen der beckenseitige Lenkerhebel (10) schwenkbar gelagert ist, während die Seitenwandungen (12,13) der Lenkerkappe (11) die Rippen außen einfassen und auf einem durch die Seitenwandungen (12,13) und die Rippen (7) verlaufenden Achszapfen (9) gelagert sind.
3. Weidepumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die quer durch die Seitenwandungen (12,13) der Lenkerkappe (11) laufenden Achszapfen (9,20) für die Schwenklagerung der Lenkerkappe und für die Anlenkung der Pendelschwinge (15) im Kappenoberteil an ihren Enden durch Aufsteckkappen (21) abgedeckt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1770 045,
1771797.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
£09 778/9 1.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEU10616A 1964-03-28 1964-03-28 Selbsttraenke-Weidepumpe Pending DE1208939B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU10616A DE1208939B (de) 1964-03-28 1964-03-28 Selbsttraenke-Weidepumpe

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DEU10616A DE1208939B (de) 1964-03-28 1964-03-28 Selbsttraenke-Weidepumpe

Publications (1)

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DE1208939B true DE1208939B (de) 1966-01-13

Family

ID=7567321

Family Applications (1)

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DEU10616A Pending DE1208939B (de) 1964-03-28 1964-03-28 Selbsttraenke-Weidepumpe

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DE (1) DE1208939B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1653523B1 (de) * 1967-05-24 1972-03-23 Lister Landgeraete Gmbh Als Membranpumpe ausgebildete Selbsttraenke-Weidepumpe

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1770045U (de) * 1953-11-10 1958-07-10 Utina Elektrowerk Gmbh Viehtraenke mit durch das weidevieh betaetigter pumpe.
DE1771797U (de) * 1958-02-28 1958-08-07 August Wuebker & Soehne Maschi Selbsttraenke-weidepumpe.

Patent Citations (2)

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DE1770045U (de) * 1953-11-10 1958-07-10 Utina Elektrowerk Gmbh Viehtraenke mit durch das weidevieh betaetigter pumpe.
DE1771797U (de) * 1958-02-28 1958-08-07 August Wuebker & Soehne Maschi Selbsttraenke-weidepumpe.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1653523B1 (de) * 1967-05-24 1972-03-23 Lister Landgeraete Gmbh Als Membranpumpe ausgebildete Selbsttraenke-Weidepumpe

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