DE1895892U - Selbsttraenke-weidepumpe. - Google Patents
Selbsttraenke-weidepumpe.Info
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Description
Die Erfindung Wegsieht sich auf eine Selbsttränke-Weidepumpe|
mit einer Über ein längliches Tränkebecken durch das Tier in Längsrichtung des Beckens anstoßbaren und selbsttätig zurück=*
kehrenden? eine mit dem Becken zusammengebaute Pumpe betätigenden Pendelschwinge9 die an den Enden von zwei in Längsrichtung hintereinander am lampengehäuse angreifende*^ ein Gelenkviereek
bildenden Lenkerhebel gelagert ist, wobei der dem Becken abgekehrte Lenkerhebel mit einem ©inen Pumpenkolben oder eine Pumpen=
membran betätigenden Stößel verbunden ist»
Bei bekannten Weidepumpen dieser Art liegen die das
öeleiakviereek für die Abstützung der Pendelschwinge bzwe des
Pumpensehweiagels und die Betätigung der Pumpe dienenden im
längsgeriehteten Abstand voneinander angeordneten Lenkerhebel
und ebenfalls die unteren Gelerike oberhalb des Pumpengehäuses völlig frei und nur die Gelenke zwischen der Pendelsohwinge und
den Lenkerhebeln sind bei einer bekannten Ausfuhrung durch ein®
obere Brücke der Pendelschwinge überdacht aber nach vorn und hinten frei zugänglich«
Es ist Yerständlichp daß die Gelenke dadurch unmittelbar
Witterungseinflussen und einer Verschmutzung ausgesetzt sind
und das Flugsand od. dgl» in die Gelenke gelangen kann9 so daß
Verklemmungen auftreten können9 duroh die die Pendelschwinge
nach Betätigung durch den Kopf des Tieres u. ff. nicht wieder in
die Ausgangelage zurückkehrt, in der sie die seitliche Zugang»
liehkeit sum Becken sperren soll· Bei Betätigung der Pendelschwinge durch ein tier kann tu U. ein anderes herantretendes
*J?ier mit dem Haul oder einem Kopfteil zwischen den Lenkerhebel
und der Pendelschivinge geklemmt und verletzt werden, oder ein
Tier kann u. M» mit den Hörnern zwischen die Lenkerhebel geraten
und sogar die ganze Pumpe durch ein festhaken mitnehmen*
Bm diese Nachteile zu beheben, besteht die Erfindung darin,
daß hei der eingangs erwähnten Selhsttränke-»Weidepumpe der dsm
Becken abgekehrte Lenkerhebel als unten und zum freien Beckenende offene Kappe mit herangezogenen Seitenwandungen ausgebildet
ist a die den heckenseitigen Lenkerhebel und alle Lenkerhebellager
abdeckt, und daS die ebenfalls kappenförmig ausgebildete Pendelschwinge
mit Seitenwandungen Ms etwas oberhalb des Beekenrandes
herabgezogen und in die Lenkerkappe hineinachwingbar ist.
Damit liegen alle Gelenke unter der als !»enkerhehel
dienenden Lenkerkappe völlig gesehützt 9 denn auch die zum freien
Beckenende gerichtete Seite der Kappe wird praktisch durch die ebenfalls kappenförmige Pendelschwinge abgedeckt, und beide
Kappen sind lediglich nach unten, dem länglichen tränkebecken
gegenüberliegend offen, wobei aber die Pendelschwinge zusätzlich auch nach unten abgedeckt sein kann. Durch die Erfindung sind auch
keine freien Abstände vorhanden, die irgendwie von außen
zugänglich sind, so daß Verletzungen der iiere nicht mehr möglich sind und die Tiere nicht mehr mit Hörnern zwischen solche Teile
gelangen können«,
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispieles
der allliegenden Zeichnung im einzelnen erläutert, und zwar zeigern
Fig. 1 eine Seitenansicht der Selbsttränke-Weidepumpe
nach der Erfindung9
Fig« 2 einen senkrechten Längsschnitt durch die Selbsttränke-Weidepumpe?
Fig* 3 eine Aufsicht mit teilweisem waagerechten Schnitt
nach Linie III-XII der Fig. 2S
Fig. 4 die äußere Abdeckung der quer durch die Lenker»
kappe hindurchlaufenden Lenkeraehsen im Schnitt.
Hach dem Ausführungsbeispiel besteht die Selbsttränke«=
Weidepumpe aus einem länglichen Tränkebecken 1» beispielsweise aus Gußeisenr welches mit Füßen 2 auf den Erdboden oder auf
einem Träger gestellt bzw« befestigt werden kann= Im Fall des Ausführungsbeispieles ist der Boden des Tränkebeckens am freien
Ende bei 1a nur wenig geneigt und läuft flach zum freien Ende aus,
und diese B©denn@igung geht sodann in eine muldenförmige Vertiefung 1b über» An diese muldenförmige Vertiefung, in der sich
die größere Wassermenge ansammelt«, durch die das Quer zur Ausübung
eines größeren Schwengelhubes angeregt wird9 schließt
sieh der unterteil 3 einer Pumpe, beispielsweise einer Membranpumpe anj, wobei dieser Unterteil mit dem Becken 1 ein Gußteil
bildet oder auch angeflanscht sein kann» Das Unterteil 3 der Pumpe wird von einem aufgeflanschten Oberteil 4 abgedeckt und
zwischen diesen Teilen ist eine Membran 5 befestigt, die mit einem
Stößel β aus dem oberen Gehäuseteil 4 herausragt. Dieser obere
Gehäuseteil 4 ist beidseitig des Stößels 6 mit zwei nach oben gezogenen Rippen 7 versehen^ die die Lagerböcke für die Achsen
8 und 9 zweier Lenkerhebel 10 und 11 bilden. Der Lenkerhebel 11
ist nun gemäß der Erfindung als Kappe ausgebildet, deren Seiten»
wandungen als ebene Pläohen oder auoh als gewölbte Flächen nach unten gezogen sind» so daß diese !»enkerkappe 11 nur nach
unten sum Sränkeoeeken und in Sichtung zum. freien Ende des
Tränkebeckene offen ist.
Sei dieser Ausführung schwingt der beokenseitige Lenkerhebel
10 «wischen den Gehäuserippen 7 um die Achse B9 während
der roe Becken abgekehrte, ale Kappe ausgebildete Lenkerhebel 11,
auf den Außenseiten der Lagerrippen 7 um eine Achse 9 rerschwenk«
bar ist. Sie Kappe ft ist auf der Innenseite mit einer rippenfBratigen
Versteifung 11 a versehen, die mit ihrem Unterteil gelenkig hei 14 an den Membranstößel 6 angreift·
Die ebenfalls als Kappe ausgebildete Pendelschwinge 1$
ist am freien Ende mit einer Stoßplatte iS versehen, und ihre
Seitenwandungen 17*18 sind nach unten tie etwas oberhalb des
Beckenrandes nach unten gezogen, während die der Pumpe zugekehrte
Kante 17a dieser Seitenwandungen 17,18 mit geringem Abstand innerhalb der Kappenwandungen 12;13 liegt. Biese Pendelschwinge
15 ist um die obere Achse 19 an dem heckenseitigen üenkerhebel
angelenkt und ist andererseits innerhalb der Kappe 11 durch einen
Achszapfen 20 schwenkbar gelagert.
Dadurch, daß der eine j&enkerhehel 11 als Kappe mit nach
unten gezogenen Seitenwandungen 12*13 ausgebildet ist, liegen
alle Gelenkaehsen 8,9 und 19,20 geschützt unterhalb der Kappe
und ebenfalls der beekenseitige Lenkerhebel 10, während die
dem freien Beckenende zugekehrte offene Seite der Kappe praktisch
durch die ebenfalls kappenfSrmig ausgebildete Pendelachwinge
- 5
abgedeckt ist, Es laufen lediglich die Lenkeraohsen 9 und 20
quer durch die Kappe 11 hindurch und «erden entsprechend Big ο
gegen Eindringen von Schautz od. dgl· von außen durch eine
Aufsteckkappe 21 geschützte
Sie Wirkungsweise der Seihatv?änke~ffeidepumpe entspricht
praktisch den üblichen bekannten Weidepumpen, d. h. das Tier
Stößt zur Betätigung der Pump? gegen die Stoßplatte 16* so daß
damit die Pendelschwinge 15 in die Lenkerkappe 11 hineinaehwingtf
wobei sich die Lenker achsen 19 und 20 etwas anheben und.die
Lenker 10 und 11 um die Achsen 8 und 9 verschwenken und dabei
die Membran der Pumpe zur Ausfuhrung des Saugli^aes "betätigen.
Bach Ausführung dieses Saughsfces kehrt die Pendelschwinge 15
automatisch in die nachi^g. 1 und 2 dargestellte Lage zurück,
so daß das Tier nun er newt pumpen kann· Dieses automatische
Zurückkehren der Pendelschwinge erfolgt dadurch, daß sich der gemeinsame Schwerpunkt aller "beweglichen Teile aus der Ruhelage
bogenförmig anhebt.
Damit der Gesamtschwerpunkt der Selfcstr&eänke-Weidepumpe
so tief wie möglich liegt und damit eine hohe Standfestigkeit erreicht wird, können die Lenker 10 und 11 als auch die Pendel»
schwinge 15 aus Leichtmetall "bestehen, ζ. Bo aus Leichtmetall
gegossen sein«
- 6
Claims (2)
1. Selbsttränke-Wtiaepumpe ait einer Über din längliches
!Tränkebecken durch das Tier in Längsrichtung des Beckens anstoß-"baren
und selbsttätig zurückkehrenden, eine mit dem Becken
zusammengebaute Pumpe "betätigenden Pendelscfawinge, die an den
Enden von zwei in Längsrichtung hintereinander am Pumpengehäuse
angreifenden, ein Selenkriereck bildenden Leskerhebol gelagert
ist, wobei der dem Becken abgekehrte Lenkerhebel mit einem
einen Pumpenkolben oder eine Pumpenmembran betätigenden StdBel
verbunden iat, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Becken (1)
abgekehrte Lenkerhebel (11) als unten und zum freien Beckenende offene Kappe mit herabgezogenen Seitenwandungen (12,13) ausgebildet
iat, die den beckenseitigen Lenkerhebel (10) und alle Lenkerhebellager (8,9»19»20) abdeckt und daß die ebenfalls
kappenförmig ausgebildete Pendelschwinge (15) mit Seiten»
wandungen (17,18) bis etwas oberhalb des Beckenrandes herabgezogen, in die Lenkerkappe (11) eingreifend und in die Lenkerkappe
hineinschwingbar ist.«
2. Weidepumpe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß das Pumpengehäuse (4) beidseitig des Pumpenstößels (6) mit je einer nach oben gerichteten, längsverlaufenden Lagerripps
(7) versehen ist, zwischen denen der beckenseitige Lenkerhebel
schwenkbar gelagert ist, während die Seitenwandungen der Lenkerkappe (11) die Rippen außen einfassen und auf einem durch die
Seitenwandungen (12,13) und die Bippen (7) verlaufenden Achs-
- 7
4/
zapfen (9) gelagert sind«
3« Weidepumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die quer durch die Seitenwandungen (12,13) der Lenkerkappe
(11) laufenden Aßhsaapfen (9*20) für die Sehwenklagerung der
Lenkerkappe und für die Anlenkung der Pendelschwinge (15) is
gappenoberteil an ihren Enden durch Aufsteckkappen (21) abgedeckt sind«
4* Weidepumpe naoh einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis S9 dadurch gekennzeichnet, daß das Tränkebecken (1)
an freies finde einen nur sehwach zur Pumpe geneigten Boden (la)
aufweist, der anschließend in eine muldenförmige Vertiefung (1h)
übergeht«
5« Weidepumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (10,11) als auch
die Pendelschwinge (15) aus einem Leichtmetall bestehen.
sanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964U0004386 DE1895892U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Selbsttraenke-weidepumpe. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964U0004386 DE1895892U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Selbsttraenke-weidepumpe. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1895892U true DE1895892U (de) | 1964-07-02 |
Family
ID=33183655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964U0004386 Expired DE1895892U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Selbsttraenke-weidepumpe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1895892U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196896B (de) * | 1964-11-12 | 1965-07-15 | Gerhard Niemoeller | Weidepumpe mit laenglichem Traenkebecken |
-
1964
- 1964-03-28 DE DE1964U0004386 patent/DE1895892U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196896B (de) * | 1964-11-12 | 1965-07-15 | Gerhard Niemoeller | Weidepumpe mit laenglichem Traenkebecken |
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