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DE1208901B - Anordnung fuer die magnetische Durchflussmessung - Google Patents

Anordnung fuer die magnetische Durchflussmessung

Info

Publication number
DE1208901B
DE1208901B DEE20852A DEE0020852A DE1208901B DE 1208901 B DE1208901 B DE 1208901B DE E20852 A DEE20852 A DE E20852A DE E0020852 A DEE0020852 A DE E0020852A DE 1208901 B DE1208901 B DE 1208901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
current
proportional
amplifier unit
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20852A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ludwig Engel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JC Eckardt AG
Original Assignee
JC Eckardt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JC Eckardt AG filed Critical JC Eckardt AG
Priority to DEE20852A priority Critical patent/DE1208901B/de
Publication of DE1208901B publication Critical patent/DE1208901B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/56Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects
    • G01F1/58Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects by electromagnetic flowmeters
    • G01F1/60Circuits therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Anordnung für die magnetische Durchflußmessung Bei den bekannten magnetischen Durchflußmessern durchströmt der Meßstoff in einem nichtmagnetischen Rohr das Magnetfeld eines aus dem Wechselstromnetz gespeisten Elektromagneten. An den in dem Rohr isoliert eingesetzten Elektroden kann eine Meßspannung abgegriffen werden, die proportional ist dem Produkt aus der Durchflußgeschwindigkeit und der im Rohr herrschenden magnetischen Feldstärke. Es ist üblich, diese Meßspannung mit Hilfe von selbstabgleichendell Wechselstromkompensatoren zu messen. Hierbei wird allgemein der Einfluß von Schwankungen der Netzspannung auf das Meßergebnis dadurch ausgeschaltet, daß das Potentiometer des Wecbselstromkompensators und der Erregermagnet aus dem gleichen Wechselstromnetz versorgt werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine aus ruhenden Bauteilen aufgebaute Verstärkereinheit, die eine Umsetzung der Meßspannung des magnetischen Durchflußgebers in einem dem Durchfluß proportionalen Gleichstrom bewirkt. Hierzu wird ein für die Verstärkung der Netzfrequenz geeigneter hochempfindlicher Meßverstärker mit nachgeschaltetem phasenempfindlichem Gleichrichter verwendet, der über einen Modulator gegengekoppeft ist. Dieser Modulator liefert eine Gegenkopplungsspannung, die proportional ist dem Produkt aus dem gleichgerichteten Ausgangsstrom des Verstärkers und der magnetischen Feldstärke bzw. dem Magnetisierungsstrom oder der Versorgun gsspaii nung des Erregermagneten. Wird diese G egenkopplungsspannung im Eingangskreis der Meßanordaung phasenrichtig der Meßspannung des Durchflußgebers entgegengeschaltet, so wird bei geeigneter Dimensionierung der Anordnung diese Meßspannung in einen Ausgangsstrom umgesetzt, der in weiten Grenzen unabhängig von den Änderungen der VersorgunEsspanaun3 ist.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zur Umformung ein phasenempfindlicher Gleichrichter mit einer Verstärkereinheit kombiniert ist, die über ein ruhendes Modulationsglied gegengekoppelt ist, dessen Ausgangsgröße proportional ist dem Produkt aus dem Ausgangsstrom der Verstärkereinheit und der Feldstärke des Erregermagneten oder einer mit dieser festverkoppelten Größe, wie z. B. der versorgenden Netzspannung oder dem Magnetisierungsstrom des Magneten.
  • Der Erfindungsgedanke soll an Hand von drei Abbildungen erläutert werden. In A b b. 1 ist der prinzipielle Aufbau der Meßanordnung dargestellt; A b b. 2 zeigt eine Anordnung, bei der ein Hallgenerator als Modulator verwendet wird, während in Ab b. 3 als Modulationsglied ein Magnetverstärker zur Anwendung gelangt.
  • In A b b. 1 ist eine Ausführungsmöglichkeit der Meßanordnung im Prinzip dargestellt. In das im Schnitt dargestellte Meßrohr 1 sind die beiden Elektroden 2 zur Abnahme der Meßspannung Um isoliert eingesetzt. Der Wechselstrommagnet 3 erzeugt im Rohrquerschnitt zwischen seinen Polschuhen ein magnetisches Wechselfeld; er wird aus der Netzleitung 4 versorgt. Die Meßspannung Um wird der Meßanordnung angeschaltet. Diese besteht aus der Kombination von Verstärker 5 und phasenempfindlichem Gleichrichter 6 sowie dem zur Gegenkopplung benutzten Modulator 7. Der Ausgangsstrom Ia der Verstärkereinheit 5, 6 durchfließt die Fernleitung 8, die Empfangsgeräte 9 und über die Klemmen 10 und 11 den Modulator 7. In diesem Beispiel wird zur Steuerung des Modulators 7 die Netzspannung Uv benutzt, die diesem über die Klemmen 12,13 aufgeschaltet wird. An den Ausgangsklemmen 14,15 des Modulators 7 tritt die Gegenkopplungsspannung Uk auf, welche proportional 1a Uv ist. Bewegt sich der Meßstoff im Meßrohr 1 in axialer Richtung mit der Geschwindigkeit v, so entsteht zwischen den Elektroden 2 die Meßspannung Um, für die gibt: u,, H/l (H - magnetische Feldstärke im Meßrohr), und für H = c Un gilt: Um UN-V, (1) wobei c die Gerätekonstante bedeutet.
  • Der Meßspannung wirkt die Gegenkopplungsspannung Uk phasenrichtig entgegen, so daß am Eingang des Verstärkergliedes 5 die Differenz von Meß- und Gegenkopplungsspannung, die kleine Steuerspannung Us = Um - Uk, wirkt. Diese wird im Verstärkerglied 5 verstärkt und in einen Gleichstrom ja umgesetzt, der über die Fernleitung die Empfangsgeräte 9 versorgt und zur Steuerung des Modulators 7 dient. Dieser Modulator wird von der Netzspannung UN gesteuert und liefert eine Ausgangswechselspannung Uk, für die gilt: Uk NUN UN Ia. (2) Bei genügend großer Verstärkung ist Us vernachlässigbar klein gegenüber der Meßspannung Um und der Gegenkopplungsspannung Ue; es gilt mit aus reichender Näherung: = = Uk und nach Gleichungen (1) und (2> Ia d. h. der Ausgangsstrom Ia ist proportional der Durchflußgeschwindigkeit' und unabhängig von der Netzspannung UN.
  • An Stelle der Netzspannung Um kann zur Steuerung des Modulators 6 auch eine andere linear mit der Feldstärke des Erregermagneten zusammenhängende Größe, z. B. sein Magnetisierungsstrom, verwendet werden. Modulatoren, die durch die Feldstärke gesteuert werden, sind besonders vorteilhaft.
  • Wie oben erwähnt, sind verschiedene bekannte Bauteile als Modulatoren geeignet. In Abt. 2 ist eine erfindungsgemäße Anordnung dargestellt, bei der ein Hallgenerator als Modulator verwendet wird.
  • Der Hallgenerator 16 wird von dem Ausgangsstrom 1a - dem Hallstrom - durchflossen. Er befindet sich im Feld des von der Netzspannung Um erregten Magneten 17. An seinen Ausgangsklemmen 14 und 15 tritt die Hafispannung Uk auf, die zur Gegenkopplung benutzt wird.
  • Sie ist, wie bekannt, proportional dem Produkt aus dem Hallstrom Ia und dem Magnetfeld B oder bei geeigneter Bemessung der Netzspannung Um. Es ist auch möglich, die Eingänge der beiden Steuergrößen des Modulators zu vertauschen, das Magnetfeld durch den Ausgangsstrom 1a zu erregen und einen von der Netzspannung Um abgeleiteten Strom als Halistrom zu benutzen. Hier ist es besonders vorteilhaft, den Magnetisierungsstrom des Gebermagneten als Hallstrom zu benutzen und zur Anpassung einen Stromwandler mit geeignetem Übersetzungsverhältnis einzuschalten.
  • Der Hallgenerator kann hierbei direkt im Felde des Erregermagneten angeordnet werden.
  • A b b. 3 zeigt einen als Modulationsglied geeigneten Magnetverstärker mit Brückenschaltung Vier steuerbare Drosselspulen mit je einer Arbeitswicklung 18 und einer Steuerwicklung 19 sind arbeitsseitig in eine Wechselstrombrücke geschaltet, die über die Klemmen 12, 13 aus dem Wechselstromnetz versorgt wird.
  • Die Steuerwicklungen werden über die Klemmen 10,11 vom Ausgangsgleichstrom 1a durchflossen und sind so geschaltet, daß die Induktivität der sich in der Brücke gegenüberliegenden Drosseln gegensinnig ändert und in der Diagonale eine Wechselspannung auftritt, welche dem Produkt aus der Netzspannung und dem Ausgangsgleichstrom proportional ist. Die Gegenkapplungsspannung UL wirkt über die Klemmen 14 und 15 der Meßspannung U, in A b b. 1 ent- gegen. Der Modulator kann durch die Wahl der Windungszahlen von Steuer- und Arbeitswicklungen den Erfordernissen der Meßanordnung angepaßt werden. Auch ist es möglich, diese Anpassung durch Einschaltung von Transformatoren auf der Netzseite oder im Ausgang durchzuführen. Die Eingänge der beiden Steuergrößen, Netzspannung und Ausgangsstrom, sind bei dieser Anordnung nicht vertauschbar.
  • An Stelle der steuerbaren Drosseln können auch andere elektrische Schaltelemente, deren Kennlinie von einem Strom oder einer Spannung verändert werden kann, in eine Brückenschaltung eingebaut werden. Besonders geeignet zum Aufbau dieser Modulatoren sind spannungsabhängige Kondensatoren, bei denen eine vom Ausgangsstrom abgeleitete Spannung zur Aussteuerung der aus dem Wechselstromnetz versorgten Brücke dient.
  • Der besondere Vorteil der beschriebenen Meßan ordnung liegt in der Übersetzung der Durchfluß werte in einen proportionalen Gleichstrom und der Unabhängigkeit des Meßstromes von Netzspannungsschwankungen. In der modernen Meßtechnik werden Meßgeräte bevorzugt, die eine Meßgröße in einen ihr zugeordneten Gleichstrom umformen und auf diese Weise eine Fernübertragung der Augenblickswerte der Meßgröße gestatten. Gleichstrom bietet die Möglichkeit, verhältnismäßig einfache Registrier- und Regelgeräte sowie Rechenanlagen verwenden zu können.
  • Einen weiteren Vorteil bietet die ausschließliche Verwendung ruhender Bauteile an Stelle der meist üblichen Drehspulgeräte. Alle Fehlerquellen, die sich sonst aus der Lagerung der beweglichen Teile wie Reibung und Lose ergeben können, sind vermieden, und die Meßanordnung ist lageunabhängig und weitgehend unempfindlich gegenüber Erschütterungen oder Vibrationen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Umformung einer mit Hilfe eines elektromagnetischen Durchflußgebers mit Netzspannungsversorgung des Erregermagneten (3) erzeugten durchfiußproportionalen Meßspannung in einen von Netzspannungsschwankungen unabhängigen durchflußproportionaleii Meßstrom, d adurch gekennzeichnet, daß zur Umformung ein phasenempfindlicher Gleichrichter (6) mit einer Verstärkereinheit (5) kombiniert ist, die über ein ruhendes Modulationsglied (7) gegengekoppelt ist, dessen Ausgangsgröße proportional ist dem Produkt aus dem Ausgangsstrom der Verstärkereinheit ffi und der Feldstärke des Erregermagneten (3) oder einer mit dieser festverkoppelten Größe, wie z. B. der versorgenden Netzspannung oder dem Magnetisierungsstrom des Magneten (3).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Modulationsglied (7) ein Hallgenerator (16) dient, wobei die Netzspannung sein Magnetfeld erzeugt und der Strom des Hallgenerators. (16) der Ausgangsgleichstrom der Verstärkereinheit (5) ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hallgenerator (16) im Magnetfeld des Erregermagneten (3) angeordnet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom des lXallgenerators (16) über einen Stromwandler vom Magnetisierungsstrom des Gebermagneten abgeleitet ist und bei dem zur Erregung des Magnetfeldes der Ausgangsstrom der Verstärkereinheit dient.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß als Modulationsglied eine aus dem Wechselstromnetz gespeiste Magnetverstärkeranordnung dient und diese vom Ausgangsstrom der Verstärkereinheit (5) so ausgesteuert wird, daß ihre Ausgangsspannung proportional dem Produkt aus Versorgungsspannung und Ausgangsstrom ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Modulationsglied (7) eine Anordnung aus spannungsabhängigen Kapazitäten dient, die von der Versorgungsspannung des Magneten oder einer von dieser abgeleiteten Spannung versorgt und durch eine vom Ausgangsstrom der Verstärkereinheit (5) abgeleitete Spannung in der Weise ausgesteuert wird, daß ihre Ausgangsspannung proportional dem Produkt aus magnetischer Feldstärke des Gebermagneten und dem Ausgangsstrom der Anordnung ist.
  7. 7. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der Hallspannung an die Meßspannung und des Magneüsierungsstromes an den Hallstrom transformatorische Anpassungsglieder vorgesehen sind.
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