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DE527676C - Vorrichtung zur Messung elektrischer Groessen und ihrer Summen am fernen Ort mit Hilfe von Wechselstrom - Google Patents

Vorrichtung zur Messung elektrischer Groessen und ihrer Summen am fernen Ort mit Hilfe von Wechselstrom

Info

Publication number
DE527676C
DE527676C DEC38433D DEC0038433D DE527676C DE 527676 C DE527676 C DE 527676C DE C38433 D DEC38433 D DE C38433D DE C0038433 D DEC0038433 D DE C0038433D DE 527676 C DE527676 C DE 527676C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torque
counter
voltages
windings
sums
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC38433D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compteurs Schlumberger SA
Original Assignee
Compteurs Schlumberger SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compteurs Schlumberger SA filed Critical Compteurs Schlumberger SA
Application granted granted Critical
Publication of DE527676C publication Critical patent/DE527676C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D1/00Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application
    • G01D1/04Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application giving integrated values
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
    • B64C13/02Initiating means
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/02Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is magnitude of current or voltage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Messung elektrischer Größen und ihrer Summen am fernen Ort mit Hilfe von Wechselstrom Es sind Vorrichtungen bekannt, durch die die Werte einer elektrischen oder sonstigen Größe an entfernter Stelle übertragen und gemessen werden. Auch Einrichtungen zur Messung der Summen mehrerer solcher Größen sind bekannt.
  • Die Erfindung betrifft eine neue Vorrichtung dieser Art. Diese ist im wesentlichen mit einer Übertragungsvorrichtung ausgestattet, die nach Art eines Induktionszählers ausgeführt ist. Auf das bewegliche System dieses Zählers wirken erfindungsgemäß zwei Elektromagnete oder Gruppen von Elektromagneten, deren eine dem System ein Drehmoment erteilt, das im allgemeinen proportional ist einer Funktion der zu messenden Größe, während die andere Gruppe ein Gegendrehmoment erzeugt, das abhängig ist von einer Wechselspannung, die durch die Einstellung eines verschiebbaren Kontaktes an einem als Potentiometer geschalteten Widerstand geregelt wird. Die Verschiebung des Kontaktes erfolgt von dem drehbaren System aus.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung erläutert.
  • Die Fig. i und 2 zeigen in der Seitenansicht und der Draufsicht eine Übertragungsvorrichtung der erwähnten Art. Fig. 3 und 4 stellen die Schaltungsschemata für eine einzelne Übertragungsvorrichtung und einen einzelnen Empfänger dar. Fig.5 und 6 erläutern die Schaltung für die Fernmessung der Summen mehrerer Größen.
  • Zwei Induktionselektromagnete i, 2 und 3, 4. mit je zwei Wicklungen 5, 6 und ;, 8 üben auf eine Metallscheibe 9 ein Drehmoment aus, das der zu messenden Leistung proportional ist. Die Scheibe 9 sitzt fest auf einer Achse io, deren Schnecke i i in Eingriff mit einem Schneckenrad i2 steht. Mit dem Schneckenrad 1a ist der Dreharm 13 verbunden, der den Kontakt 14 eines ringförmigen Rheostaten 15 trägt. Die Endklemmen 16 und 17 des Rheostaten 15 sind an die Pole einer Hilfsstromquelle mit annähernd konstanter Spannung angeschlossen.
  • Ein weiterer Induktionselektromagnet 18 trägt zwei Wicklungen i9 und 2o, die parallel geschaltet von der Potentialdifferenz des Rheostaten 15 gespeist werden. Er, 18, erzeugt ein Drehmoment, das dem durch die Magnete i, 2 und 3, q. auf die Scheibe 9 ausgeübten- Moment entgegengesetzt gerichtet ist. Wenn die Drehmomente sich aufheben und daher die Scheibe 9 zur Ruhe kommt, so ist die zwischen den Polen 1q. und 16 abgenommene Potentialdifferenz ein Maßstab für die Leistung.
  • Wenn die Drehmomente der entsprechend der Leistung erregten Elektromagnete i, 2 und 3, q. der Leistung proportional sind, und wenn das Drehmoment des von der Spannung zwischen den Punkten 1q. und 16 beeinflußten Elektromagneten 18 dem Quadrat seiner Klemmenspannung proportional ist, so ist diese Spannung proportional der Quadratwurzel aus der zu messenden Leistung. Wenn man daher an der entfernten Empfangsstelle mit Hilfe eines Spannungsmessers 2i die Klemmenspannung des Elektromagneten 18 mißt, so kann man die jeweiligen Werte der Leistung in Abhängigkeit von der Zeit verfolgen. Zweckmäßig wird das anzeigende Voltmeter unmittelbar in Watt geeicht. Statt als Anzeigeinstrument kann das Voltmeter natürlich auch als Registrierinstrument ausgebildet sein.
  • Da die sich ergebenden Spannungen der Quadratwurzel aus den zu messenden Leistungen proportional sind, ist es nicht möglich, die Gesamtleistung etwa durch Summierung der Spannungen zu erhalten. Will man also Einzelleistungen summieren, so muß man das Gerät nach Fig. 3 etwas abändern, so daß sich die in Fig. q. dargestellte Schaltung ergibt.
  • Die beiden Wicklungen z9 und 2o des entgegenwirkenden Elektromagneten 18 sind nach der Fig. 4 nicht parallel geschaltet, sondern jede für sich angeschlossen. So steht die Wicklung 19 unter der Gesamtspannung U und die Wicklung 2o unter der Teilspannung, die zwischen der Endklemme 17 und dem Gleitkontakt 14 des Rheostaten herrscht. Bei dieser Schaltung wird das entgegenwirkende Drehmoment. der Klemmenspannung der Wicklung 2o proportional, die dann ihrerseits der zu messenden Leistung proportional ist. Sind mehrere Übertrager in derselben Werkstatt oder an benachbarten Werkstätten aufzustellen, wo eine gemeinsame Hilfsstromquelle zur Verfügung steht, so daß sich in den Hilfsströmen keine Phasendifferenzen ergeben, so kann man die Summierung der Einzelleistungen jederzeit durch Summierung der Spannungsdifferenzen der verschiedenen Rheostate und durch Übertragung der so erhaltenen Summe auf die Empfangsstation ausführen.
  • Die Fig.5 zeigt das Schaltschema eines Gerätes zur Ausführung einer derartigen Summierung. Die Rheostate mehrerer nicht näher dargestellter Übertrager sind mit 22 bezeichnet. Sie sind parallel an eine gemeinsame Hilfsstromquelle angeschlossen. Zwischen die eine Endklemme eines jeden und den Gleitkontakt sind die Primärseite eines Transformators 23 und die Wicklung 2o des entgegenwirkenden Elektromagneten parallel geschaltet. Die andere Wicklung i9 ist parallel zu allen Rheostaten 22 geschaltet, so daß sie unter der vollen Hilfsspannung steht.
  • Die Sekundärseiten der Transformatoren 23 sind in Reihe geschaltet. Die Summe der Potentialdifferenzen wird dann am Empfangsplatz mit Hilfe eines Spannungsgerätes 24 gemessen, das anzeigen oder registrieren kann. Ein ähnliches Ergebnis würde man erhalten, wenn man die Primärseiten der Transformatoren 23 in Parallelschaltung an die Hilfsstromquelle anschließen würde, wobei jede Sekundärseite einen Rheostaten speisen würde, so daß sich die Schaltung der Fig. 6 ergeben würde.
  • Hierzu sei bemerkt, daß die in Fig. 5 und 6 dargestellten Schaltungsweisen an sich bekannt sind. Neu ist lediglich die Anwendung dieser Schaltungsweise bei der beschriebenen Übertragungsvorrichtung.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung läßt sich stets anwenden, wenn eine gemeinsame Hilfsstromquelle zur Speisung der verschiedenen Übertrager zur Verfügung steht, denn zur Summierung der Teilspannungen der Übertrager ist es erforderlich, daß die Spannungen die gleiche Phase aufweisen und daß die Hilfsspannung konstant ist.
  • Neigt die Hilfsspannung aber zu Schwankungen innerhalb weiter Grenzen, so muß man zur Erzielung der gewünschten Meßgenauigkeit in den Stromkreis irgendeinen Regler, etwa eine wasserstoffgefüllte Eisendrahtglühlampe, einschalten.
  • Die Anwendung derartiger Lampen, die einen in eine wasserstoffhaltige Atmosphäre eingesetzten Eisendraht enthalten, ist als Hilfsanordnung für einen Sonderfall vorgesehen.
  • Bei der Schaltung nach Fig. 6 ist die durch das Gerät 24 gemessene Spannung gleich der Summe der Klemmenspannung der Wicklungen 20. Sie ist proportional dem Wert W # U, wobei W die Summe der zu messenden Leistungen und U die Klemmenspannung der Wicklungen i9 bezeichnet. Um das Gerät 24 auf die Leistung W eichen zu können, muß die Spannung U erstens konstant sein, und zweitens muß sie eine bekannte Größe darstelle. Wenn nun die Klemmenspannung der Hilfsstromquelle Schwankungen unterworfen ist, so wird zwischen eine der, eine Klemme der Stromquelle mit der gemeinsamen Klemme der Wicklungen i9 verbindenden Leitungen eine Vorrichtung eingeschaltet, vermittels der die Klemmenspannung der Wicklungen i9 trotz der Veränderung der Klemmenspannung der Hilfsstromquelle konstant gehalten werden kann. Es ist in der einschlägigen Technik bekannt, die hier erforderliche Regelung auf selbsttätigem Wege mit Hilfe von Widerständen durchzuführen, und zwar von Widerständen, die durch einen in einer wasserstoffhaltigen Atmosphäre arbeitenden Eisendraht gebildet werden. Solche Widerstände stehen in einfachster Weise in Form einer Glühlampe zur Verfügung. Der Widerstand derartiger Lampen ändert sich sehr schnell mit dem sie durchfließenden Strom und ermöglicht, die Veränderung der Klemmenspannung der Wicklung i9 auf geringe Abweichungen zu beschränken, auch wenn in der Klemmenspannung der Hilfsstromquelle bedeutende Spannungsschwankungen auftreten. Durch die Einschaltung einer wasserstoffgefüllten Eisendrahtlampe wird demnach, insbesondere in denjenigen Fällen, wo die Hilfsspannung zu Schwankungen innerhalb weiter Grenzen neigt, trotzdem ein genaues Meßergebnis erzielt.
  • Soll der Meßwert einer Gleichstromleistung fernübertragen werden, so muß der vorstehend beschriebene Wechselstromleistungsmesser (Magnet i, 2 und 3, q.) durch einen Gleichstromleistungsmesser ersetzt werden, der ein der Meßleistung proportionales Drehmoment ergibt. Im übrigen würde das Gerät genau so bleiben, als wenn die Hilfsstromquelle einen Wechselstrom liefern würde.
  • Das Gerät für Gleichstrom würde also aus einem Leistungszähler bestehen, der ein Drehmoment auf eine Achse ausfibt, die eine Metallscheibe trägt. Die Metallscheibe würde durch einen spannungmessenden Elektromagneten einem entgegengesetzten Drehmoment unterworfen werden. Die Spannung zur Speisung der beiden Elektromagnetwicklungen oder einer Wicklung allein würde von der Endklemme und dem Gleitkontakt eines Rheostaten abgenommen werden, der durch die Drehung der Achse eingestellt wird, ebenso wie vorstehend beschrieben.
  • Wenn der Hilfsstrom ebenfalls Gleichstrom ist, kann das entgegenwirkende Drehmoment durch irgendeinen geeigneten Gleichstrommotor erzeugt werden. Aber in diesem Fall ließe sich die Summierung der Spannungen mehrerer Apparate nur ausführen, wenn jeder eine unabhängige Hilfsstromquelle haben würde.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Messung elektrischer Größen und ihrer Summen am fernen Ort mit Hilfe von Wechselspannungen, gekennzeichnet durch ein nach Art eines Induktionszählers aufgebautes Gerät mit zwei auf einen drehbeweglichen Teil einwirkenden Gruppen von Elektromagneten, von denen die eine Gruppe ein der zu messenden elektrischen Größe eindeutig zugeordnetes, ihr proportionales oder ihrem Quadrat proportionales Drehmoment und die andere Gruppe ein von einer Wechselspannung eindeutig abhängiges, vornehmlich dieser oder ihrem Quadrat proportionales Gegendrehmoment erzeugt. Die Größe der das Gegendrehmoment erzeugenden Wechselspannung, die zugleich ein Maß für die fernzuübertragende Größe ist, wird durch die bei der Drehung des Triebteiles des Induktionszählers bewirkte Einstellung des Schleifkontaktes eines als Potentiometer geschalteten Widerstandes geregelt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen einer Klemme des Potentiometerwiderstandes und einem Schleifkontakt abgenommene Wechselspannung die Gesamtheit der Wicklungen des oder der das Gegendrehmoment erzeugenden ' Elektromagneten (i9, 2o) speist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen einer Klemme des Potentiometerwiderstandes und einem Schleifkontakt abgenommene Wechselspannung jeweils nur einen Teil der Wicklungen des oder der das Gegendrehmoment erzeugenden Elektromagneten speist. q..
  4. Vorrichtung zur Messung elektrischer Größen und ihrer Summen am fernen Ort mit Hilfe von Wechselspannungen unter Verwendung einer Vielzahl von Geräten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderlichen, am Potentiometerwiderstand jedes Gerätes abgenommenen Wechselspannungen sowohl eine Teilwicklung des oder der das Gegendrehmoment erzeugenden Elektromagneten als auch die Primärwicklung je eines von mehreren Transformatoren (23) speisen, deren Sekundärwicklungen insgesamt in Reihe liegen und auf ein die Summe der veränderlichen Wechselspannungen messendes Voltmeter geschaltet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q. zur Messung elektrischer Größen und ihrer Summen mit einer Vielzahl von Geräten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Potentiometerwiderstand abgenommenen Wechselspannungen unmittelbar in Reihe an ein die Summe dieser Spannungen messendes Voltmeter geschaltet sind, und daß die unveränderlichen Wechselspannungen zum Speisen der Potentiometerwiderstände den Sekundärwicklungen von Transformatoren entnommen werden, deren Primärwicklungen an nur einer Hilfsstromquelle angeschlossen sind.
DEC38433D 1925-06-24 1926-06-24 Vorrichtung zur Messung elektrischer Groessen und ihrer Summen am fernen Ort mit Hilfe von Wechselstrom Expired DE527676C (de)

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FR527676X 1925-06-24

Publications (1)

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DE527676C true DE527676C (de) 1931-06-20

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ID=8921526

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC38433D Expired DE527676C (de) 1925-06-24 1926-06-24 Vorrichtung zur Messung elektrischer Groessen und ihrer Summen am fernen Ort mit Hilfe von Wechselstrom

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