DE1208661B - Giesskopf fuer Giessmaschinen zum Auftragen von Lack od. dgl. - Google Patents
Giesskopf fuer Giessmaschinen zum Auftragen von Lack od. dgl.Info
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- DE1208661B DE1208661B DEST22409A DEST022409A DE1208661B DE 1208661 B DE1208661 B DE 1208661B DE ST22409 A DEST22409 A DE ST22409A DE ST022409 A DEST022409 A DE ST022409A DE 1208661 B DE1208661 B DE 1208661B
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- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims description 10
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C5/00—Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
Landscapes
- Spray Control Apparatus (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
BOSc
Deutsche Kl.: 75 a-20
Nummer: 1208 661
Aktenzeichen: St 224091 b/75 a
Anmeldetag: 12. Oktober 1959
Auslegetag: 5. Januar 1966
Die Erfindung betrifft einen Gießkopf für Gießmaschinen zum Auftragen von Lack od. dgl., mit
einem Behälter, an dem ein langgestreckter, weiteneinstellbarer Abgabeschlitz und eine geneigte Leitfläche
mit Ablaufkante vorgesehen sind.
Bei einem bekannten Gießkopf dieser Art sind Leitfläche und Ablaufkante durch eine besondere,
unterhalb des Abgabeschlitzes angeordnete, geneigte Platte gebildet. Ferner ist es bekannt, bei einem Gießkopf
die eine der beiden den Abgabeschlitz begrenzenden Wände zwecks Einstellung der Schlitzweite
beweglich anzuordnen, wobei für die Verstellung dieser Wand ein Exzenter vorgesehen ist. Bei einer solchen
mittelbaren Einstellung läßt sich eine eindeutige und genau reproduzierbare Zuordnung zwischen der
Schlitzweite und der Drehlage des Exzenters (ζ. Β. zwecks Ablesung einer Skala) nur schwer erreichen.
Es ist jedoch erforderlich, daß die Zustellung der beweglichen zur feststehenden Schlitzwand sehr genau
und über die ganze Schlitzlänge gleichmäßig erfolgt und nicht durch Zufälligkeiten beeinflußbar ist, wie
sie etwa durch die Lagerung der beweglichen Schlitzwand oder durch zwischen die Wand und den Exzenter
eindringende Fremdkörper entstehen können.
Das Ziel der Erfindung ist eine besonders zweckmäßige Gestaltung des weiteneinstellbaren Abgabeschlitzes
am Gießkopf. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die eine den Schlitz begrenzende
Wand aus einer exzentrisch gelagerten, einstellbaren Welle besteht und die andere Wand von der geneigten
Leitfläche gebildet ist. Eine solche Ausführung des Gießkopfes mit unmittelbarer Schlitzeinstellung
bringt gegenüber den erwähnten bekannten Anordnungen noch den zusätzlichen Vorteil einer konstruktiven
Vereinfachung.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht des Gießkopfes in Richtung des Pfeiles.^ in Fig. 2,
F i g. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles B in F i g. 1 in einem größeren Maßstab.
Der Gießkopf besteht aus einem gegossenen Längskörper 1 mit zwei Stirnwänden 2 und 3, einer exzentrisch
gelagerten Welle 4 und einem Deckblech 5. Die Exzenterwelle 4 ist mittels Zapfen 6 und 6 a in den
Stirnwänden 2 und 3 gelagert, die auf den Längskörper 1 aufgeschraubt sind. Der Zapfen 6 a der Exzenterwelle
steht über die Stirnwand 3 vor und trägt einen Handhebel 7, der zum Drehen und Einstellen
der Exzenterwelle 4 gegenüber dem geneigten Boden der Kammer 9 dient. Der genannte Boden bildet somit
die feststehende und die exzentrisch gelagerte Gießkopf für Gießmaschinen zum Auftragen
von Lack od. dgl.
von Lack od. dgl.
Anmelder:
Ulrich Steinemann A. G., St. Gallen-Winkeln
(Schweiz)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Hoffmann und Dipl.-Ing. W. Eitle,
Patentanwälte, München 8, Maria-Theresia-Str. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 21. Oktober 1958 (65 245)
Welle 4 die bewegliche Wand des Abgabeschlitzes 8 (Fig. 2), dessen Weite durch Drehen der Welle 4
direkt einstellbar ist.
Der Längskörper 1 bildet mit den beiden Stirnwänden 2 und 3 und der Welle 4 zwei durch eine Wand 12 getrennte Kammern 9 und 10. In die Kammer 9 mündet ein Zuflußrohr 11, das die Kammer 9 mit einer nicht gezeichneten Förderpumpe verbindet. Die Trennwand 12 ist niedriger als die Abschlußwand 13 der Kammer 10, so daß sie einen Überlauf aus der Kammer 9 in die Kammer 10 bildet. Die Kammer 10 hat zwei dachförmige, zur horizontalen Ebene geneigt angeordnete Böden 14 und 15, die ungefähr einen Zentimeter vor den Stirnwänden 2 und 3 enden, so daß sie einen Ablaufschlitz 16 frei lassen. In diesen Ablaufschlitz ist je ein Ablaufblech 17 eingesteckt, an welchem der überschüssige Lack in je einem Rücklauftrichter 18 abläuft. Damit auch bei geringer Auslaufmenge der Lack an den Blechen 17 abtropft, sind Leitbleche vorgesehen, welche mittels Schrauben 20 einstellbar befestigt sind.
Der Längskörper 1 bildet mit den beiden Stirnwänden 2 und 3 und der Welle 4 zwei durch eine Wand 12 getrennte Kammern 9 und 10. In die Kammer 9 mündet ein Zuflußrohr 11, das die Kammer 9 mit einer nicht gezeichneten Förderpumpe verbindet. Die Trennwand 12 ist niedriger als die Abschlußwand 13 der Kammer 10, so daß sie einen Überlauf aus der Kammer 9 in die Kammer 10 bildet. Die Kammer 10 hat zwei dachförmige, zur horizontalen Ebene geneigt angeordnete Böden 14 und 15, die ungefähr einen Zentimeter vor den Stirnwänden 2 und 3 enden, so daß sie einen Ablaufschlitz 16 frei lassen. In diesen Ablaufschlitz ist je ein Ablaufblech 17 eingesteckt, an welchem der überschüssige Lack in je einem Rücklauftrichter 18 abläuft. Damit auch bei geringer Auslaufmenge der Lack an den Blechen 17 abtropft, sind Leitbleche vorgesehen, welche mittels Schrauben 20 einstellbar befestigt sind.
Die Kammern 9 und 10 sind durch das gemeinsame Deckblech 5, das einen Griff 21 aufweist, abgedeckt.
Das Deckblech 5 ist an den Längsrändern 5 a und Sb
umgebogen und liegt einerseits auf der Abschlußwand 13 und andererseits auf der Exzenterwelle 4 auf.
Während des Betriebes der Maschine fließt durch das Rohr 11 mehr Lack in die Kammer 9, als durch
den durch die Exzenterwelle 4 und den Boden der Kammer 9 gebildeten Schlitz 8 ausfließen kann. Der
Überschuß fließt über die Überlaufwand 12 in die Kammer 10 und läuft auf den dachförmig angeord-
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Claims (1)
- neten Böden 14 und 15 zu den Ablaufblechen 17, um durch die Ablaufschlitze 16 über diese Bleche in die Trichter der Rücklauf kanäle 18 zu entweichen.Patenanspruch:Gießkopf für Gießmaschinen zum Auftragen von Lack od. dgl., mit einem Behälter; an dem ein langgestreckter, weiteneinstellbarer Abgabeschlitz und eine geneigte Leitfläche mit Ablauf kante vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die eine den Schlitz begrenzende Wand aus einer exzentrisch gelagerten, einstellbaren Welle besteht und die andere Wand von der geneigten Leitfläche ,gebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1768 168; britische Patentschrift Nr. 437 968.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1208661X | 1958-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1208661B true DE1208661B (de) | 1966-01-05 |
Family
ID=4563090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST22409A Pending DE1208661B (de) | 1958-10-21 | 1959-10-12 | Giesskopf fuer Giessmaschinen zum Auftragen von Lack od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1208661B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB437968A (en) * | 1934-05-12 | 1935-11-08 | Frederick George Gatensbury | Improvements in and relating to apparatus for use in glazing bricks, tiles and the like |
-
1959
- 1959-10-12 DE DEST22409A patent/DE1208661B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB437968A (en) * | 1934-05-12 | 1935-11-08 | Frederick George Gatensbury | Improvements in and relating to apparatus for use in glazing bricks, tiles and the like |
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