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DE1208553B - Elektrische Kraftstoffeinspritzanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Elektrische Kraftstoffeinspritzanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1208553B
DE1208553B DEB47051A DEB0047051A DE1208553B DE 1208553 B DE1208553 B DE 1208553B DE B47051 A DEB47051 A DE B47051A DE B0047051 A DEB0047051 A DE B0047051A DE 1208553 B DE1208553 B DE 1208553B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injection system
resistor
internal combustion
transistor
photocell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB47051A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr Heinrich Knapp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB47051A priority Critical patent/DE1208553B/de
Publication of DE1208553B publication Critical patent/DE1208553B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/30Controlling fuel injection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Elektrische Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoff einspritzanlage für Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit wenigstens einer elektromagnetisch betätigbaren Einspritzvorrichtung, deren Einspritzmenge durch eine mindestens einen Transistor enthaltende elektrische Einrichtung regelbar ist.
  • Es sind bereits bei Brennkraftmaschinen zur drehzahlabhängigen Regelung der Drosselklappenstellung dienende Wirbelstrommitnehmer bekanntgeworden, bei welchen ein zeitlich konstantes Magnetfeld um einen Kurzschlußläufer rotiert und das am Kurzschlußläufer entstehende drehzahlabhängige, gegen die Kraft einer Feder abgewogene Moment zur Stellungsänderung der Drossel- bzw. Luftklappe und des Einspritzmengenregelgliedes einer Einspritzpumpe dient. Es sind außerdem für gemischverdichtende Brennkraftinaschinen bestimmte, mit Elektronenröhren ausgerüstete Zündeinrichtungen bekanntgeworden, bei welchen im Verteilergehäuse an Stelle eines Unterbrechernockens eine zylindrische, mit der Verteilerwelle umlaufende Blende, innerhalb der Blende mit einer Elektronenröhre verbundene Fotozelle sowie eine außerhalb der Blende angeordnete Lichtquelle vorgesehen sind.
  • Unter Vereinigung dieser je für sich und in anderem Wirkuri gszusammenhang bekannten Bauteile kann man bei einer Kraftstoffeinspritzanlage der eingangs beschriebenen Art eine sehr einfache Regelung der eingespritzten Kraftstoffmengen erzielen, wobei ein mit einem Dauermagnet ausgerüsteter, mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine gekuppelter Wirbelstrommitnehmer mit drehzahlabhängigem, ent-@@ege» Federkraft auf ein Steuerorgan einwirkendem Mitnahinemoinent vorgesehen ist und außerdem ein zur Steuerung dienender Fotozellenwiderstand und eine mit diesem zusammenarbeitende Lichtquelle vor-(lesehen sind.
  • Der Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde, eine gute Ailgleiellung der Einspritzmenge an die je Arbeitstakt der Brennkraftmaschine angesaugte Luftinenge zu erzielen, bei der die Brennkraftmaschine weder mit nennenswertem Luft- noch mit Kraftstoff= überschuß arbeitet, wobei die Vorrichtung keinem Verschleiß untevvorfen sein soll.
  • Dies geschieht bei einer eingangs geschilderten Kraftstoffeinspritzanlage erfindungsgemäß dadurch, daß in an sich bekannter Weise ein mit einem Dauermagnet ausgerüsteter, mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine gekuppelter Wirbelstrommitnehmer mit drehzahlabhängigem, entgegen Federkraft abtriebsseitig auf ein Steuerorgan einwirkendem Mitnahmemoment vorgesehen ist, daß in ebenfalls bekannter Weise ein zur Steuerung dienender Fotozellenwiderstand und eine mit diesem zusammenwirkende Lichtquelle vorhanden sind und eine als Steuerorgan dienende Blende im Strahlengang zwischen Lichtquelle und Fotozellenwiderstand angeordnet ist und daß die Blende mit dem Abtrieb des Wirbelstrommitnehmers verbunden ist und der Fotozellenwiderstand in den Steuerkreis des Transistors eingeschaltet ist.
  • Es wird bemerkt, daß sich bereits ein älterer Vorschlag mit der Anordnung von Blenden quer zur Strahlrichtung eines Energie aussendenden Gebers, z. B. einer Lichtquelle, und eines diesem Geber gegenübergestellten Empfängers, z. B. einer Fotozelle, bei einer Einspritzanlage der eingangs angegebenen Art befaßt. Eine Drehzahlabhängigkeit der Blendenverstellung ist beim älteren Vorschlag jedoch nicht behandelt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die verstellbare Blende mit einer vor der Fotozelle angeordneten, feststehenden Blende derart zusammenarbeiten, daß der von den beiden Blenden frei gelassene Durchtrittsquerschnitt für die von der Lichtquelle ausgehenden Lichtstrahlen sich in Abhängigkeit von der Motordrehzahl in der erforderlichen Weise ändert. Wenn man außerdem Fotozelle und Lichtquelle auf einem gemeinsamen Traggerüst befestigt und mit einem den Öffnungswinkel der Drosselklappe der Brennkraftmaschine bestimmenden Stellhebel derart kuppelt, daß finit zunehmendem Drosselklappenöffriungswirkel Lichtquelle und Fotowiderstand näher an die Schwenkachse der Blende heranrücken, kann man darüber hinaus auch eine befriedigende Regelung der Einspritzmenge in gleichzeitiger Abhängigkeit von der Maschinendrehzahl und vom Öffnungswinkel der Drosselklappe erzielen. In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung eine elektrische Kraftstoffeinspritzanlage dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung der Einspritzanlage mit ihrem elektrischen Schaltbild, F i g. 2 ein Schaubild für die mit der Anlage nach F i g. 1 erzielbaren Einspritzmengen in Abhängigkeit von der Drehzahl und der Drosselklappenstellung der Brennkraftmaschine.
  • Die Einspritzanlage ist zum Betrieb einer in F i g. 1 mit 10 bezeichneten, mit einer nicht dargestellten Hochspannungszündanlage ausgerüsteten Vierzylinderbrennkraftmaschine bestimmt, auf deren mit 11 angedeutetem Ansaugfilter für die Ansaugluft ein elektromagnetisch betätigbares Einspritzventi112 sitzt. Das Einspritzventil hat eine in den Ansaugluftstrom mündende Spritzdüse 13 und einen an einem Eisenkern 14 sitzenden Ventilkegel 15. Der einzuspritzende Kraftstoff fließt dem Magnetventil über ein Rohr 16 zu, das an den Auslaß einer nicht dargestellten Förderpumpe angeschlossen ist. Diese hält den Kraftstoff im Magnetventil 12 unter praktisch gleichbleibendem Druck. Zum Abheben des die Einspritzdüse 13 verschließenden Ventilkegels 15 von seiner Sitzfläche dient eine Magnetisierungswicklung 18, die mit ihrem einen Ende an die mit einer 12-Volt-Batterie 20 verbundene Minusleitung 21 angeschlossen ist. Ihr anderes Wicklungsende ist mit einem bei 25 angedeuteten, mit nicht dargestellten Transistoren bestückten Verstärker 25 verbunden, der einen zum Abheben des Ventilkegels von seinem Sitz ausreichenden Strom J zu liefern vermag, sooft und solange er von der im folgenden näher beschriebenen Kippeinrichtung eine ausreichende Steuerspannung erhält.
  • Die Kippeinrichtung enthält zwei Transistoren T1 und T2 vom P-n-p-Typ. Der Transistor T1 ist über eine Siliziumdiode 30 und einen Koppelkondensator31 von 0,1 &.F mit dem beweglichen Schaltarm 32 eines Steuerschalters verbunden, dessen zugehöriger Schaltnocken 33 mit der Nockenwelle 34 der Brennkraftmaschine gekuppelt ist. Der feststehende Kontakt 35 des Steuerschalters liegt an der Minusleitung 21 der Kippeinrichtung, während der bewegliche Schaltarm32 zusammen mit einer Belegung des Koppelkondensators 31 über einen Widerstand 37 von 20 kOhm an die gemeinsame Plusleitung 38 der Kippeinrichtung angeschlossen ist. Von der Verbindungsleitung der anderen Belegung des Koppelkondensators 31 und der Siliziumdiode 30 führt ein Widerstand 40 von 5 kOhm zur Plusleitung 38. Ein weiterer Widerstand 41 von ebenfalls 5 kOhm liegt zwischen der Basis des Transistors T1 und der Plusleitung 38, an die außerdem auch der Emitter des Transistors T1 über einen Widerstand 42 von 500 Ohm angeschlossen ist. Darüber hinaus verbindet ein Widerstand 44 von 5 kOhm den Emitter des Transistors T1 mit der Minusleitung 21. Der zweite Transistor T2 dagegen ist mit seinem Emitter unmittelbar an die Plusleitung 38 angeschlossen; sein Kollektor liegt zusammen mit dem Eingang des Verstärkers 25 am einen Ende eines Widerstands 45 von 5 kOhm, der zur Minusleitung 21 führt. Außerdem ist der Kollektor dieses Transistors T2 durch einen Widerstand 46 von 10 kOhm mit der Basis des Transistors T1 verbunden. Zwischen den beiden Transistoren befindet sich ein Zeitglied, das die Kippdauer der Kippeinrichtung bestimmt und aus einem Kondensator 50 von 0,1 #tF und zwei zueinander in Reihe geschalteten, zum Kondensator 50 parallelliegenden Widerständen 51 und 52 besteht. Vom Verbindungspunkt P des Widerstands 51, der in Abhängigkeit vom Druck der Außenluft mit Hilfe einer nicht dargestellten Druckdose stufenlos veränderbar ist und einen Höchstwert von 100 kOhm hat, und der einen Belegung des Kondensators 50 führt ein Widerstand 54 von 1,2 kOhm zum Kollektor des Transistors T1. Außerdem ist der Punkt P noch über eine Leitung 55 mit dem einen Ende eines mit 60 bezeichneten Fotozellenwiderstands verbunden, dessen anderes Ende über eine Leitung 56 an die Minusklemme der Batterie 20 angeschlossen ist. Der Fotozellenwiderstand 60 sitzt in einem Gehäuse 61 mit offener unterer Stirnseite, der ein kleiner Scheinwerfer 62 gegenübersteht. Die Austrittsöffnung des Scheinwerfers 62, der in seinem Inneren eine Glühlampe 63 enthält, ist mit einer feststehenden Blende 65 teilweise abgedeckt. Unter dieser liegt eine bei 64 angedeutete Milchglasscheibe. Zwischen dem Fotozellengehäuse 61 und dem Scheinwerfergehäuse 62 befindet sich eine schwenkbare sektorförmige Blende 67, die auf der Abtriebswelle 68 einer mit der Nockenwelle 34 gekuppelten Wirbelstromkupplung sitzt. Die Wirbelstromkupplung hat einen mit der Nockenwelle 34 umlaufenden trommelförmigen Dauermagnet 70. Dieser taucht in einen aus Blech bestehenden Mitnehmerbecher 71 so weit hinein, daß sein Magnetfeld die Becherwände durchsetzen und in diesem Wirbelströme erzeugen kann, wenn der Trommelmagnet gegenüber dem Becher gedreht wird. Die Wirbelströme in den Becherwänden haben zur Folge, daß das sich drehende Kraftlinienfeld des Dauermagnets den Becher 71 entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 72 mitzunehmen versucht und dabei die Blende weiter aus dem Strahlengang zwischen dem Scheinwerfer 62 und dem Fotozellengehäuse 61 ausschwenkt. Das Fotozellengehäuse 61 und der Scheinwerfer 62 sind an einem mit 75 bezeichneten Traggerüst befestigt. Dieses ist mit einem Fußhebel 76, der zum Öffnen der Drosselklappe 77 im Ansaugluftkanal der Brennkraftmaschine in der angedeuteten Pfeilrichtung I niedergetreten werden muß, durch ein Gestänge 78 derart verbunden, daß die Strahlenachse des Scheinwerfers in eine gleichachsig zur Mitnehmerwelle 68 liegende Endstellung gebracht werden kann, wenn der Fußhebel in seine Vollaststellung niedergetreten wird. In diesem Belastungsfall der Brennkraftmaschine bleibt der Durchtrittsquerschnitt für die auf die Fotozelle 60 auftreffenden Lichtstrahlen praktisch gleich groß, auch wenn die sektorförmige Blende 67 mit zunehmender Drehzahl der Brennkraftmaschine stark geschwenkt wird.
  • Im einzelnen arbeitet die Einspritzanlage folgendermaßen Sooft der mit der Nockenwelle 34 der Brennkraftmaschine umlaufende Steuernocken 33 den beweglichen Schaltarm 32 gegen seinen feststehenden Kontakt 35 drückt und dabei den über den Widerstand 37 gehenden Stromkreis schließt, wird der vorher gesperrte Transistor TI kurzzeitig in stromleitenden Zustand gebracht. Sein hierbei einsetzender Kollektorstrom J1 ist über den Fotozellenwiderstand 60 geführt und erzeugt an diesem einen Spannungsabfall, durch welchen der vorher geöffnete Transistor T2 in seinen Sperrzustand gebracht wird. Dies kommt dadurch zustande, daß während des Sperrzustandes des Transistors T1 der zum Zeitglied gehörende Kondensator 50 auf eine Spannung von etwa 8 V aufgeladen wird. Diese Ladespannung addiert sich zu der am Fotowiderstand 60 beim Einsetzen des Stromes J1 entstehenden Steuerspannung und hebt das Potential der Basis des Transistors T2 auf einen über dessen Emitterpotential von 12 V liegenden Wert an, so daß der Transistor T2 keinen Strom mehr zu führen vermag. Die an seinem Kollektor entstehende sprunhafte Änderung seines Kollektorpotentials bewirkt, daß der Verstärker 25 einen im Schließzeitpunkt des Schaltarms 32 einsetzenden, zum Abheben des Ventilkegels 15 ausreichenden Stromimpuls liefert, so daß Kraftstoff aus dem Einspritzventil 12 in das Ansaugrohr der Brennkraftmaschine spritzt. Die von den Transistoren T1 und T2 gebildete Kippeinrichtung kehrt erst dann in ihren Ruhestand zurück, bei dem der Transistor T1 wieder gesperrt ist, wenn sich der Kondensator 50 über seine Parallelwiderstände 51 und 52 so weit entladen hat, daß das Basispotential des Transistors T2 unter den Wert des Emitterpotentials von 12 V absinkt. In diesem Zeitpunkt beginnt der Transistor T2 wieder stromleitend zu werden und schließt gleichzeitig mit dem Einspritzventil 12 auch über den Widerstand 46 den Transistor T1, bis bei einer erneuten Kontaktgabe des Schaltarms 32 der nächste Steuerimpuls den beschriebenen Vorgang erneut auslöst.
  • Die vom jeweiligen Schließungsaugenblick des Schaltarms 32 bis zum Schließungsaugenblick des Ventils 12 reichende Kippdauer der Kippeinrichtung liäiigt außer von der Größe des Kondensators 50 und seiner Entladewiderstände 51 und 52 stark davon ab, wie groß der jeweils wirksame Leitwert des Fotowiderstands 60 ist. Dieser ändert sich in folgender Weise Wenn sich der Fußhebel 76 in der Leerlaufstellung befindet, nimmt die auf dem Scheinwerfer 62 befindliche Blende eine Stellung ein, bei der sie einen großen Abstand von der Mitnehmerwelle 68 hat. Die mit 80 bezeichnete Kante der sektorförmigen Blende 67 geht dabei durch die verlängerte Achse der Mitnehmerwelle 68 und bewegt sich bei steigender Drehzahl der Brennkraftmaschine in der mit einem Pfeil 11 angedeuteten Richtung. Die sektorförmige Blende gibt dabei den von dem Scheinwerfer 62 ausgehenden Lichtstrahlen einen zunehmend größer werdenden Durchtrittsquerschnitt zum Fotowiderstand 60 frei. Mit zunehmender Belichtungsstärke wächst dessen Leitwert, so daß der jeweils beim Schließen des Schaltanns 32 einsetzende Strom mit zunehmender Drehzahl eine immer kleiner werdende Steuerspannung liefert. Der Transistor T2 wird daher bei hohen Drehzahlen der Brennkraftmaschine wesentlich früher wieder geschlossen und liefert dann nur sehr kurze Spritzzeiten und dementsprechend kleine Einspritzmengen. Wenn dagegen der Fußhebel 76 in seine Vollaststellung niedergetreten wird und dabei den Scheinwerfer 62 samt dem Fototzellengehäuse 61 gegen die Drehachse der Mitnehmerwelle 68 und der Blende 67 verschiebt, bis die Achse des Scheinwerfergehäuses 62 mit der Drehachse der Mitnehmerwelle 68 zusammenfällt, so verändert sich der Durchtrittsquerschnitt für die Lichtstrahlen nur sehr unwesentlich, wenn die sektorförmige Blende 67 um die Achse der Abtriebswelle 68 geschwenkt wird.
  • Mit der beschriebenen Einspritzanlage können daher in einfacher Weise die in F i g. 2 dargestellten Regelkennlinien erreicht werden. Diese decken sich weitgehend mit den zur Erreichung eines stöchiometrischen Kraftstoff-Luft-Gemisches erforderlichen Kraftstoffmengen und lassen erkennen, daß bei einer in der Leerlaufstellung einen Öffnungswinkel _@ = 5' ergebenden Stellung des Fußhebels 76 die eingespritzte Kraftstoffmenge M von etwa 28 mm3 bei 250 U/min auf 7 mm-' bei 750 U/min zurückgeregelt wird, da schon bei geringer Drehzahlerhöhung und demzufolge bei kleinem Schwenkwinkel der Blende 67 der Durchtrittsquerschnitt für die auf den Fotowiderstand 60 fallenden Lichtstrahlen stark wächst. Demgegenüber kann sich, wie oben dargelegt, der Durchtrittsquerschnitt bei Vollaststellung des Fußhebels 76 kaum ändern; deshalb bleiben die je Hub der Brennkraftmaschine eingespritzte Kraftstoffmengen annähernd auf gleicher Höhe und zeigen nur im mittleren Drehzahlbereich eine geringe Erhöhung, die jedoch durchaus erwünscht und auch beabsichtigt ist. Sie rührt davon her, daß der Ausschnitt der Blende auf dem Scheinwerfer senkrecht zu der mit Pfeil II angedeuteten Richtung eine Einbuchtung aufweist und an seinem einen Ende, an dem die Kante 80 der Blende beim Ausschwenken abläuft, wesentlich breiter als an der Mittelzone ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit wenigstens einer elektromagnetisch betätigbaren Einspritzvorrichtung, deren Einspritzmenge durch eine mindestens einen Transistor enthaltende elektrische Einrichtung regelbar ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise ein mit einem Dauermagnet ausgerüsteter, mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine gekuppelter Wirbelstrommitnehmer mit drehzahlabhängigem, entgegen Federkraft abtriebsseitig auf ein Steuerorgan einwirkendem Mitnahmemoment vorgesehen ist, daß in ebenfalls bekannter Weise ein zur Steuerung dienender Fotozellenwiderstand und eine mit diesem zusammenwirkende Lichtquelle vorhanden sind und eine als Steuerorgan dienende Blende im Strahlengang zwischen Lichtquelle und Fotozellenwiderstand angeordnet ist und daß die Blende mit dem Abtrieb des Wirbelstrommitnehmers verbunden ist und der Fotozellenwiderstand in den Steuerkreis des Transistors eingeschaltet ist.
  2. 2. Einspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer der verstellbaren Blende (67) eine feststehende Blende (65) vorgesehen ist, deren Ausschnitt quer zur Schwenkrichtung gemessen eine in Schwenkrichtung zunächst wenigstens annähernd gleichbleibende oder kleiner werdende, anschließend jedoch wesentlich vergrößerte Breite aufweist.
  3. 3. Einspritzanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fotozellenwiderstand (60) zusammen mit dem gegen ihn gerichteten Lichtstrahlenbündel relativ zur verstellbaren Blende verschiebbar ist.
  4. 4. Einspritzanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung in Abhängib keit von der Stellung der Drosselklappe (77) der Brennkraftmaschine erfolgt.
  5. 5. Einspritzanlage nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch eine derartige Kupplung der Lichtquelle (63) und des Fotozellenwiderstandes bzw. der Mitnehmerwelle (68) des Wirbelstrommitnehmers mit der Drosselklappe (77) der Brennkraftmaschine, daß der Achsabstand zwischen dem von der Lichtquelle (63) zum Fotozellenwiderstand (60) gehenden Lichtstrahlenbündel und der Mitnehmerwelle (68) mit zunehmender Öffnung der Drosselklappe verkleinert wird.
  6. 6. Einspritzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fotozellenwiderstand (60) in den Arbeitsstromkreis eines Transistors (T1) eingeschaltet ist, der zusammen mit einem zweiten Transistor (T2) eine Kippeinrichtung bildet, die ein an den Fotozellenwiderstand (60) angeschlossenes, einen Kondensator (50) und wenigstens einen diesem parallelgeschalteten Widerstand (51, 52) enthaltendes Zeitglied hat, das in die Basiszuleitung des zweite» Transistors eingeschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 842 311; USA.-Patentschrift Nr. 2169 818; SAE Journal, April 1957, S. 26 bis 29. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1099 267.
DEB47051A 1957-12-07 1957-12-07 Elektrische Kraftstoffeinspritzanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen Pending DE1208553B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3707951A (en) * 1969-10-02 1973-01-02 Volkswagenwerk Ag Storage control for gasoline injection installations of combustion engines

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US2169818A (en) * 1939-08-15 Spark generating system
DE842311C (de) * 1951-02-02 1952-06-26 Otto Dr-Ing Harr Geraet zur drehzahlabhaengigen Regelung von Maschinen
DE1099267B (de) 1957-09-14 1961-02-09 Bosch Gmbh Robert Einspritzanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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