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DE1208467B - Anordnung zur Verbesserung der klimatischen Verhaeltnisse in Raeumen mittels an einehohe Gleichspannung gelegter Elektroden - Google Patents

Anordnung zur Verbesserung der klimatischen Verhaeltnisse in Raeumen mittels an einehohe Gleichspannung gelegter Elektroden

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Publication number
DE1208467B
DE1208467B DEW22407A DEW0022407A DE1208467B DE 1208467 B DE1208467 B DE 1208467B DE W22407 A DEW22407 A DE W22407A DE W0022407 A DEW0022407 A DE W0022407A DE 1208467 B DE1208467 B DE 1208467B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
room
rooms
arrangement
ceiling
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW22407A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Eduard Woellner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRIGITTE WOESCHLER GEB HAHN
GERTRUD HAHN GEB KULLMANN
Original Assignee
BRIGITTE WOESCHLER GEB HAHN
GERTRUD HAHN GEB KULLMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRIGITTE WOESCHLER GEB HAHN, GERTRUD HAHN GEB KULLMANN filed Critical BRIGITTE WOESCHLER GEB HAHN
Publication of DE1208467B publication Critical patent/DE1208467B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/10Applying static electricity
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F8/00Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying
    • F24F8/10Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying by separation, e.g. by filtering
    • F24F8/192Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying by separation, e.g. by filtering by electrical means, e.g. by applying electrostatic fields or high voltages
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A50/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE in human health protection, e.g. against extreme weather
    • Y02A50/20Air quality improvement or preservation, e.g. vehicle emission control or emission reduction by using catalytic converters

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Description

  • Anordnung zur Verbesserung der klimatischen Verhältnisse in Räumen mittels an eine hohe Gleichspannung gelegter Elektroden Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung zur Vcrbesserung der klimatischen Verhältnisse in Räumen unter Verwendung von Elektroden, von denen an die im Raum oben gelegene Elektrode ein positives bzw. an die am Boden des Raumes gelegene Elektrode ein negatives hohes elektrisches Potential angelegt ist, so daß sich in dem Raum ein dem in der freien Natur vorhandenen entsprechendes elektrostatisches Feld ausbildet.
  • Maßnahmen und Anordnungen zur Beeinflussung der physikalischen Zustandsgrößen der in Aufenthallsräumen enthaltenen Luft, im biologisch positiven Sinne, sind bereits bekannt.
  • Es ist auch bekannt, daß die genaue Einhaltung der lokalen optimalen Bedingungen, hinsichtlich des Ein flusses der physikalischen Zustandsgrößen der Luft auf das menschliche Wohlbefinden, bei längerer Aufeathaltszeit in Räumen allein nicht ausreicht, um den Organismus vor akuten Störungen und unter Umständen vor Dauerschäden zu bewahren. Es liegen biophysikalische Forschungsergebnisse in großer Zahl vor, die zu erkennen geben daß selbst eine Regelung sämtlicller bekannter bzw. der wichtigsten Klimafaktoren. zu denen die Zusammensetzung, die Temperatur der Druck, der Feuchtigkeitsgehalt und die lokale Bewegung der Luft in Aufenthaltsräumen sowie die Farb- und Lichtverhältnisse, im weitesten Sinne auch die Erzeugung von Geräuschkulissen und akustischen Störungen gehören, auf die Dauer keinen ausreichenden Schutz gegen vorzeitige körperliche und gcistige Erschöpfungserscheinungen bietet.
  • Die gesundheitliche Anfälligkeit der Menschen, die sich vorwiegend in Wohn- und Arbeitsräumen aufhalten, ist konstitutionsbedingt. Es ist jedoch bekannt, daß unabhängig von der mehr oder weniger großen Widerstandsfähigkeit des einzelnen Menschen gegenüber den negativen Einflüssen eines langdauernden Aufenthaltes in Wohn- und Arbeitsräumen, die schließlich auftretenden Störungen einer ganz bestimmten Symptomgruppe angehören und daß ein experimentell exakt nachweisbarer Zusammenhang zwischen dieser Art von Störungen des allgemeinen Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit einerseits und den luftelektrischen Verhältnissen in den Aufenlhaltsräumen andererseits, besteht.
  • Zwischen dem luftelektrischen Zustand in der freien Natur und dem in Aufenthaltsräumen. insbesondere in modernen Stahlbetonbauten, die - physikalisch gesehen - Faradaysche Käfige darstellen, bestehen große, meßtechnisch sehr genau nachweisbare Unterschiede. Wenn auch die dem menschlichen Organismus auf die Dauer schädlichen Wechselfelder, die durch elektrische Einrichtungen aller Art erzeugt werden, durch die Stahlarmierung weitgehend abgeschirmt werden, so stellen sich andererseits doch nachgewiesenermaßen Störungen des allgemeinen Wohlbefindens bei den Bewohnern dieser Bauten deshalb ein, weil innerhalb der Räume infolge der Käfigwirkung das elektrische Feld der freien Umgebung zusammenbricht oder doch zumindest eine Schwächung und Verzerrung erfährt. Der menschliche Organismus mit seiner entwicklungsbedingten Einstellung und Ausrichtung auf das natürliche elektrische Milieu reagiert auf derartige, durch die moderne Wolmtechnik bedingte Störungen der elektrischen Verhältnisse der Bodenatmosphäre in so offensichtlicher Weise krankhaft, daß die Klimatechnik bereits durch einige bekanntgewordene Vorrichtungen Abhilfe zu schaffen versuchte. Der Grundgedanke bei diesen Vorrichtungen, die gewöhnlich aus einer dem Erfindungsgegenstand ähnlichen Elektrodenanordnung bestehen, ist der Wunsch nach einer lokalen Wiederherstellung des natürlichen elektrischen Spannungsgefälles von 100 bis 300 V/m in Bodennähe, in den entsprechend ausgerüsteten Aufenthaltsräumen.
  • Es sind auch Einrichtungen und Apparate auf dem Gebiet der physikalischen Therapie bekannt, bei denen die statische Elektrizität als Trennmittel für Ionen verschiedenen Vorzeichens benutzt wird, wobei z.l3. Ionen einer bestimmten Ladungsart in stark konzentrierter Form über die Atmungswege zu Heilzwecken in den menschlichen Körper geleitet werden.
  • Kombiniert werden diese bisher bekanntgewordenen Verfahren meistens mit einer Flüssigkeits- oder Medikamentenzerstäubung, wobei sich nach der Trennung der Anionen und Kationen im elektrischen Feld in einem bestimmten Bezirk des Behandlungsraumes Ionen des gewünschten Vorzeichens an die sehr kleinen Nebeltröpfchen anlagern, die unter Umständen bereits bei der Zerstäubung eine bestimmte Aufladung erhalten haben.
  • Zu erwähnen sind fernerhin bekanntgewordene Anordnungen zum Zwecke der Luftreinigung unter Anwendung der statischen Elektrizität, die sich untereinander nur durch die Höhe der benutzten Spannung, deren mehr oder weniger vollkommene Glättung nach der Transformierung bzw. Gleichrichtung und durch rein konstruktive Merkmale unterscheiden, jedoch vom Gegenstand der Erfindung durch die alleinige Aufgabenstellung der Luftreinigung und durch die Kombination der Elektroden-bzw. Kondensatorplattenanordnung mit Gebläsen u. dgl. wesentlich abweichen.
  • Nach dem heutigen Stande der Wissenschaft, insbesondere nach gesicherten Erkenntnissen der Bioklimatik und speziellen Erfahrungen der Mikrobiologie über das Verhalten von Mikroorganismen in elektrostatischen Feldern verschiedener Stärke, ist die künstliche Erzeugung eines Spannungsgefälles von der Größe, wie sie in der freien Natur in Bodennähe normalerweise vorhanden ist, zur Verbesserung des Klimas von Aufenthaltsräumen nicht ausreichend, weil die Luft bewohnter Räume sich sowohl in ihrer Leitfähigkeit für Elektrizität als auch in der Zahl der pro Raumeinheit enthaltenen organischen und anorganischen Partikel ganz wesentlich von der Atmosphäre des freien Landes oder gar des Hochgebirges unterscheidet.
  • Für die ohmsche Leitfähigkeit der Luft ist die Zahl der pro Raumeinheit enthaltenen Ladungsträger sowie deren Ladungszahl und Beweglichkeit im wesentlichen maßgebend. Es handelt sich also um eine unselbständige Elektrizitätsleitung der Luft. Die Leitung selber wird durch Elektrizitätsträger der verschiedensten Größen besorgt, deren Beweglichkeit vom Potentialgefälle zwischen den Elektroden, der Ladungszahl und dem Widerstand in der Luft abhängt.
  • Für diese unselbständige Elektrizitätsleitung der Luft ist in gewissen Grenzen das Ohmsche Gesetz gültig, d. h. es besteht Proportionalität zwischen Strom und Spannung. Für den Strom, d. h. in diesem Falle also auch für den Materietransport zwischen den Elektroden, stellt sich jedoch in Abhängigkeit von der Zufuhr bzw. Neuerzeugung von Trägerpartikeln und elementaren Elektrizitätsträgern, d. h. Ionen, früher oder später ein Maximalwert ein, der auch durch eine weitere Erhöhung der Potentialdifferenz nicht weiter vergrößert werden kann und als Sättigungsstrom bezeichnet wird.
  • Der Mechanismus dieses Vorganges in Zusammenhang mit der zuvor gemachten Bemerkung über die Unterschiede, die zwischen der Luft der freien Atmosphäre und der Luft in Aufenthaltsräumen bestehen, bildet die wesentliche und praktische Grundlage für den Gegenstand der Erfindung. Hierzu ist ergänzend zu sagen, daß neben der direkten spezifischen Wirkung des elektrischen Feldes auf den Organismus erst die gleichzeitige Beseitigung der ionisierten Bestandteile der Luft und der in dieser enthaltenen Partikel, die als Ionensammler und somit als nichtelementare Elektrizitätsträger deren Trans- port übernehmen, die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung ermöglicht.
  • In bewohnten Räumen werden naturgemäß durch thermische Dissoziation, elektrische Funken oder UV-Strahlungsquellen pro Zeit- und Volumeneinheit wesentlich mehr Ionen neuerzeugt als in der freien Natur, in der hierfür nur die natürliche Radioaktivität des Bodens und die kosmische Höhenstrahlung sorgt. In gleich starkem Maße gilt das auch für die Neuerzeugung von Partikeln, die als feinstverteilter Staub die Luft in Aufenthaltsräumen verunreinigen.
  • Durch Messungen wurde festgestellt, daß in Höhenlagen die Atmosphäre etwa 500 Ionen pro Kubikzentimeter enthält, während in städtischen Innenräumen, zusätzlich zu der großen Anzahl von Staubpartikeln, die Zahl der Ionen etwa 100 000 pro Kubikzentimeter erreichen kann.
  • Um unter diesen, für das menschliche Wohlbefinden nachgewiesenermaßen äußerst ungünstigen Umständen optimale Bedingungen für die Beseitigung der in der Luft enthaltenen Ionen bzw. nichtelementaren Elektrizitätsträger zu schaffen, sind deshalb wesentlich höhere Spannungsgefälle notwendig als in der freien Natur mit dem dort vorhandenen wesentlich geringeren Anfall an Ionen und Staubpartikeln.
  • Der Sättigungsstrom stellt sich in Aufenthaltsräumen erfahrungsgemäß erst bei einer höher angelegten Gleichspannung ein, d. h. die künstlich erzeugten Feldstärken müssen höher liegen als die in der freien Natur vorhandenen, falls das Ionenmilieu im Raum auf einen optimalen, dem Hochgebirge entsprechenden Zustand gebracht werden soll.
  • Aus den dargelegten Gründen sind bekanntgewordene Anordnungen, die lediglich in der Ausbildung der Elektroden mit dem Gegenstand der Erfindung ein gemeinsames Merkmal aufweisen und imstande sind, ein Potentialgefälle zu erzeugen, das maximal dem in der freien Natur vorhandenen entspricht, im Sinne der Erfindung zugrunde gelegten Aufgabenstellung nicht funktionstüchtig.
  • Experimente über die qualitativen und quantitativen Auswirkungen verschiedener Maßnahmen bezüglich der Ausbildung, Anordnung und Polung der Elektroden bzw. der Auslegung des Generators für die erforderliche hohe Gleichspannung haben ergeben, daß die bekanntgewordenen Anordnungen einige wesentliche Faktoren im Sinne der erfindungsgemäßen Aufgabenstellung teilweise unberücksichtigt lassen. Die Elektroden zur Erzeugung des elektrischen Feldes müssen so gepolt sein, daß ein Feld gleicher Richtung entsteht, wie es in der Natur vorkommt, bzw. daß das im Innern von Aufenthaltsräumen noch vorhandene Restfeld verstärkt wird. Die Höhe der erzeugten Feldstärke muß optimal sein, d. h. sie muß der Feldstärke, die den Sättigungsstrom erzeugt, möglichst nahe kommen, darf aber nicht durch eine Spannung von der Höhe erzeugt werden, die der Ionisationsspannung entspricht. Weiterhin muß die Homogenität des elektrischen Feldes weitgehend gewährleistet sein, d. h. daß das Feld räumlich gleichmäßig und zeitlich konstant bzw. schwingungsfrei sein muß.
  • Gemäß der Erfindung wird zur Lösung der ihr zugrunde liegenden Aufgabe vorgeschlagen, die eingangs genannte Anordnung dadurch zu verbessern, daß nur am Boden eine an negativem oder an der Decke des Raumes an positivem Potential liegende Elektrode vorgesehen ist, die die Boden- oder Deckenfläche des Raumes weitgehend, vorzugsweise vollständig, bedeckt und deren angelegtes Potential so hoch ist, daß der durch den natürlichen Ionengehalt der Raumluft auftretende Strom zwischen der Decke und dem Boden dem Sättigungsstrom entspricht, die Spannung jedoch unterhalb der Ionisationsspannung der Luft liegt. Falls die Gleichspannung durch Transformierung und anschließende Gleichrichtung von Wechselstrom erzeugt wird, ist nach der Gleichriclltung eine möglichst vollkommene Glättung vorzusehen. Die Höhe der angelegten Gleichspannung richtet sich nach den örtlichen Verhältnissen. Besonders zweckmäßig ist es, wenn als Deckenelektrode eine Bleifolie verwendet wird.
  • Die Bodenelektrode kann in unterschiedlichster Weise ausgebildet sein. Sie besteht beispielsweise in bekannter Weise aus einem Netz- oder Gitterwerk, aus Metalldrähten oder aus einer elektrisch leitenden Folie oder auch aus einem in Windungen verlegten Draht. Die Elektrode ist gut isoliert in geeignetes Isoliermatelial einzubetten, um Berührungen mit der Elektrode zu vermeiden. Sie kann beispielsweise unter einem Teppich ausgelegt bzw. auch mit dem Teppich verbunden sein. Im Falle der festen Verlegung einer Bodenelektrode ist es zweckmäßig, diese, wie bekannt, im Fußboden des betreffenden Raumes einzuuetten.
  • Die Anordnung von Bodenelektroden hat den Vorteil, daß man die Raumarchitektur störende Deckenelektroden vermeidet und trotzdem den gleichen Effekt erzielt.
  • Für den Fall, daß man als Deckenelektrode eine Blcifolie verwendet, erreicht man gleichzeitig auch noch eine gewisse Absorption radioaktiver Strahlen, durch die die Ionisierung der Luft gefördert wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird also ein für Lebewesen optimales, den günstigsten Bedingungen in der Natur entsprechendes, vollkommenes, statisches und homogenes, elektrisches Feld hergestellt, in welchem die Lebensbedingungen und damit die Bedingungen für eine optimale Funktion des Organismus gegeben sind. Die durch kosmische und radioaktive Strahlung, durch thermische Dissoziation oder UV-Strahlung entstehenden Ionen werden an den großen Elektrodenflächen niedergeschlagen und entladen. Der Ionengehalt der Luft wird auf den niedrigstmöglichen Wert verringert. Als Nebenwirkung wird erreicht, daß Staub, Rauch und Gerüche sowie radioaktive Partikel in der Atmosphäre des betreffenden Raumes infolge Anlagerung an Ionen verringert bzw. beseitigt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Verbesserung der klimatischen Verhältnisse in Räumen unter Verwendung von Elektroden, von denen an die im Raum oben gelegene Elektrode ein positives bzw. an die am Boden des Raumes gelegene Elektrode ein negatives hohes elektrisches Potential angelegt ist, so daß sich in dem Raum ein dem in der freien Natur vorhandenen entsprechendes elektrostatisches Feld ausbildet, dadurch gekeunz e i c h n e t, daß nur am Boden eine an negativem oder an der Decke des Raumes an positivem Potential liegende Elektrode vorgesehen ist, die die Boden- oder Deckenfläche des Raumes weitgehend, vorzugsweise vollständig bedeckt und deren angelegtes Potential so hoch ist, daß der durch den natürlichen lonengehalt der Raumluft auftretende Strom zwischen der Decke und dem Boden dem Sättigungsstrom entspricht, die Spannung jedoch unterhalb der Ionisationsspannung der Luft liegt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Deckenelektrode eine Bleifolie Verwendung findet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 976 815, 1010989; USA.-Patentschriften Nr. 1 854942, 1 780 108; Münchener medizinische Wochenschrift, 1954, S. 564.
DEW22407A 1956-12-14 1957-12-12 Anordnung zur Verbesserung der klimatischen Verhaeltnisse in Raeumen mittels an einehohe Gleichspannung gelegter Elektroden Pending DE1208467B (de)

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DEW22407A Pending DE1208467B (de) 1956-12-14 1957-12-12 Anordnung zur Verbesserung der klimatischen Verhaeltnisse in Raeumen mittels an einehohe Gleichspannung gelegter Elektroden

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1780108A (en) * 1929-03-20 1930-10-28 David H Barry Rayproof structure
US1854942A (en) * 1931-03-11 1932-04-19 Bar Ray Products Inc X-ray shielding device
FR976815A (fr) * 1948-10-20 1951-03-22 Conditionnement électrique des habitations
FR1010989A (fr) * 1948-11-16 1952-06-17 Dispositif de protection notamment contre les radiations électro-magnétiques

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