[go: up one dir, main page]

DE1208235B - Maschine zum Aufsetzen von Kappen auf Behaelter, insbesondere auf leere Tuben - Google Patents

Maschine zum Aufsetzen von Kappen auf Behaelter, insbesondere auf leere Tuben

Info

Publication number
DE1208235B
DE1208235B DEB54530A DEB0054530A DE1208235B DE 1208235 B DE1208235 B DE 1208235B DE B54530 A DEB54530 A DE B54530A DE B0054530 A DEB0054530 A DE B0054530A DE 1208235 B DE1208235 B DE 1208235B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
arm
cap
conveyor
caps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB54530A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Marshall Menheneott
Hadley Wood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOLLOWAY MILLS
Betts and Co Ltd
Original Assignee
HOLLOWAY MILLS
Betts and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOLLOWAY MILLS, Betts and Co Ltd filed Critical HOLLOWAY MILLS
Priority to DEB54530A priority Critical patent/DE1208235B/de
Publication of DE1208235B publication Critical patent/DE1208235B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/14Closing collapsible or resilient tubes, e.g. for tooth paste, for lighter fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

  • Maschine zum Aufsetzen von Kappen auf Behälter, insbesondere auf leere Tuben Maschinen zum Aufsetzen von Kappen auf das dafür vorgesehene offene Ende von Behältern sind an sich bekannt. Insbesondere werden solche Maschinen für rohrförmige Behälter, darunter vor allem Tuben benutzt. Es ist für solche Maschinen im wesentlichen ohne Belang, ob die Tuben vom offenen Behälterende her oder von dem Tubenkopf aus gefüllt werden; in jedem Fall führt man die Tuben häufig den Füllmaschinen mit aufgesetzten Kappen zu.
  • Von Maschinen, die Kappen auf die Behälter aufsetzen, unterscheiden sich daher Maschinen, die die bereits aufgesetzte Kappe nur noch festziehen. Zwar werden an den letztgenannten Maschinen ähnliche Elemente verwendet, jedoch bereitet das richtige Aufsetzen der Kappen auf die Behälter wesentlich größere Schwierigkeiten, wenn es mechanisch durchgeführt werden soll. Dennoch sind Maschinen zum Aufsetzen von Kappen auf Behälter an sich in zahlreichen Ausführungsformen bekanntgeworden.
  • Insbesondere gibt es bereits derartige Maschinen, die eine die Behälter der Verschlußstelle, an der die Kappen aufgesetzt werden, zuführende Fördereinrichtungen, eine Haltevorrichtung für die Behälter und eine Zuführung für die Kappen mit einem axial verschiebbaren Kappenspannfutter aufweisen.
  • Der eigentliche Kappenaufbringvorgang setzt voraus, daß die Kappe richtig gegenüber dem für sie bestimmten Behälterende ausgerichtet ist und daß gleichzeitig der Behälter festgehalten wird, um die Kappe aufstecken oder bei Gewindekappen aufschrauben zu können. Die Sicherung gegen Verdrehen erfolgt bei den bekannten Maschinen durch Reibungseingriff oder formschlüssigen Eingriff, wobei man entweder Mittel vorsehen muß, die stramm in die Tube passen, oder Elemente anbringt, die die Tube deformieren, damit der gewünschte formschlüssige Eingriff erzielt wird. In beiden Fällen wird der dünnwandige Tubenmantel leicht beschädigt oder deformiert, so daß es zu Betriebsstörungen in der nachfolgenden Füllstation kommen kann, wenn nicht besondere Gegenmaßnahmen, die selbstverständlich einen kostspieligen zusätzlichen Aufwand erfordern, getroffen werden. Dazu ist zu berücksichtigen, daß in vielen Fällen die Tubeninnenwand mit einer Schutzschicht bestrichen ist. Diese wird durch die bekannten Tubenhalterungen leicht angerissen oder eingerissen oder anderweitig beschädigt und damit wirkungslos.
  • Schließlich erfordert es einen erheblichen vorrich tungsmäßigen Aufwand an Zentrierungsmitteln, eine Tube mit weichem Mantel auf einen gerade passenden Dorn aufzustreifen.
  • Die Erfindung will diese Nachteile der bekannten Maschinen zum Aufsetzen von Kappen auf Behälter beseitigen.
  • Bei einer Maschine zum Aufbringen von Verschlußkappen auf das hierfür vorgesehene offene Ende von Behältern, insbesondere von leeren Tuben, mit einer die Behälter der Verschlußstelle absatzweise zuführenden Fördereinrichtung, einer Haltevorrichtung für die Behälter mit einer Zuführung für die Kappen sowie einem axial verschiebbaren Kappenspannfutter werden die genannten Schwierigkeiten erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß zum Aufbringen von Schraubverschlußkappen auf leere rohrförmige Tuben mit weichem, am einen Ende mit einem stabilen Tubenkopf versehenen und am anderen Ende offenen Tubenmantel die Fördereinrichtung als waagerechter Rollenförderer mit Auflagerollen ausgebildet ist und daß die Haltevorrichtung aus einer die Tube an der Verschlußstelle auf je zwei Rollen des Förderers andrückenden Platte und aus einem in die Tube einführbaren Stempel mit kurzem Kopf besteht, der mit der Innenschulter der Tube zum Reibungseingriff gelangt und dessen Außendurchmesser wesentlich geringer als der Innendurchmesser der Tube ist. Durch die Erfindung wird also eine Vorrichtung angegeben, die Tuben mit ausreichender Präzision in die Arbeitsstellung verbringt. Hierzu ist es nicht nötig, wie dies bei einigen zum Stande der Technik gehörigen Vorrichtungen der Fall ist, die Tuben von dem Förderer abzunehmen, mit dem sie dann anschließend zur Füllstation gefördert werden.
  • Erfindungsgemäß verbleiben vielmehr die Tuben auf dem Förderer. Gegen Rotationsbewegungen um ihre Längsachse sind die Tuben durch die Platte gesichert, die sich auf die jeweils in der Arbeitsstellung befindliche Tube legt. Der maschinelle Aufwand zur Zuführung der Stützplatte ist denkbar gering.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Platte an einem Arm angelenkt, an dessen Ende ein durch eine Feder gehaltener Arm gelagert ist, der mit einem die zugeführte Kappe in das Spannfutter einstoßenden Arm zusammenwirkt.
  • Dadurch ist die Bewegung für das Festhalten der Tube auf dem Förderer mit dem Einführen der Kappe in das Kappenspannfutter synchronisiert.
  • Als zweckmäßig hat die Erfindung ferner erkannt, die Platte gegenüber dem sie aufnehmenden Arm einstellbar zu machen, weil dadurch die jeweils optimale Wirkung beim Festhalten der Tube erreichbar ist.
  • Auch bei einer noch so genau arbeitenden Maschine kommt es gelegentlich vor, daß das Kappenspannfutter ohne Klappe bleibt und daher die Tube nicht verschlossen wird. Um dadurch hervorgerufene Störungen auszuschalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Kappenspannfutter mit einem Sicherheitsauswerfer zu versehen, der zwangläufig betätigt ist. Unter »zwangläufig betätigt« wird dabei verstanden, daß bei jedem Aufbringvorgang der Sicherheitsauswerfer in Tätigkeit tritt, wobei er jedoch die Kappe nur dann aus ihrem Spannfutter ausstößt, wenn sie aus irgendwelchen Gründen nicht auf den Behälter aufgesetzt worden ist.
  • Die durch die Erfindung erzielbaren technischen Vorteile bestehen vor allem darin, daß der Stempel von hinten in die Tube eingeführt werden kann, ohne dabei den Mantel zu berühren, auch wenn sich die Tube nicht exakt in einer zur Achse des Stempels fluchtenden Stellung befindet, da der Durchmesser des Stempels wesentlich kleiner als der Innendurchmesser des Tubenmantels ist. Dadurch wird verhindert, daß der Tubenmantel in irgendeiner Weise beschädigt wird. Im übrigen gerät der Stempel nur mit dem verhältnismäßig stabilen Tubenkopf in Berührung, erzeugt allerdings an diesem den erforderlichen Gegendruck für das Aufsetzen der Kappe.
  • Eine Ausführungsform einer Maschine zum Aufbringen von Kappen auf leere Tuben gemäß der Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden. Die Zeichnungen zeigen in F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verschließmaschine, F i g. 2 eine Frontansicht eines Teiles der Maschine nach Fig. 1 und F i g. 3 einen vergrößerten Schnitt durch einen Teil der Maschine nach F i g. 1.
  • Nach den Zeichnungen besteht das Fundament der Maschine aus drei Gußteilen 1, 2 und 3, die miteinander verschraubt sind. Die Behälter 4, die aus einer Produktionsanlage vor dem Verschließvorgang kommen, fallen mit geregelter Geschwindigkeit auf einen horizontal angeordneten Rollenförderer 5 mit Rollen 6, die fest auf den Achsen 7 montiert sind. Die Achsen werden durch zwei Ketten 8 parallel und im Abstand voneinander gehalten. Die Rollen 6 bestehen aus elastischem Material, beispielsweise Gummi. Die Ketten 8 laufen über eine angetriebene Kettenrolle 9 und eine nicht gezeichnete Leerlaufkettenrolle, wobei die Glieder der Kette mit den Zähnen auf dem Um- fang der Kettenrollen im Eingriff stehen. Die Platten 10 führen die Glieder der Kette 8 längs der geraden Förderschiene. Die Behälter 4 nehmen solche Stellungen auf dem Förderer ein, daß der Körper jedes Behälters zwischen zwei Rollen und in Berührung mit diesen liegt. Die Geschwindigkeit, mit der die Behälter auf den Förderer fallen, ist so eingeregelt, daß sich jeweils ein Behälter zwischen jedem Rollenpaar befindet.
  • Die angetriebene Kettenrolle9 ist fest auf einer Achse 11 montiert, an deren Ende ein Zahnrad 12 aufgekeilt ist, welches durch eine Kette 13 mit einem zweiten Zahnrad 14 verbunden ist, das auf ein Ende einer Welle 15 aufgekeilt ist. Die Welle 15 ist drehbar in Lagern 16 auf dem Fundamentglied 3 montiert und trägt an einem Ende ein Malteserkreuz 17. Das Malteserkreuz wird durch einen Betätigungsarm 18 betätigt, dessen Stift 19 in den Schlitz 20 greift und dabei das Malteserkreuz bei jeder vollen Umdrehung des Nockens 18 um 600 dreht. Der Nocken 18 ist an einem Ende einer Hauptwelle 21 aufgekeilt, die drehbar in Lagern 22 auf dem Fundamentglied 1 montiert ist. Die Welle 25 eines Elektromotors 23, der auf einer Konsole 24 des Fundamentgliedes 1 sitzt, ist mit einem Zahnrad 26 verkeilt, welches ein zweites, auf die Hauptwelle 21 aufgekeiltes Zahnrad 27 antreibt.
  • Bei laufendem Motor 23 rückt der Förderer stufenweise in Richtung des Pfeiles A nach F i g. 2 vor, und zwar derart, daß jeder Schritt des Förderers gleich dem axialen Abstand benachbarter Rollen 6 entspricht.
  • Auf dem Fundamentglied 2 befindet sich ein Verschlußkopf, der allgemein mit 28 bezeichnet ist. Er besteht aus einem verschiebbar auf dem Fundamentglied montierten Rahmen 29. Auf dem Rahmen 29 ist drehbar in Lagern eine Spindel 30 montiert. Über eine Madenschraube 32 ist mit der Spindel 30 eine Hülse 31 verkeilt, wobei die Spindel 30 und die Hülse 31 zusammen eine Kappenspannfutteraussparung 33 bilden. Die Form der Spannfutteraussparung kann zur Aufnahme von Kappen unterschiedlicher Größe und/oder Form durch Auswechseln der Hülse 31 geändert werden. Ein Zahnrad 34 ist auf die Spindel 30 aufgekeilt und steht mit einem zweiten Zahnrad im Eingriff, welches auf der Antriebswelle einer pneumatischen Drehvorrichtung 36 befestigt ist, die im wesentlichen der üblichen Ausführungsform eines pneumatischen Schraubenziehers entspricht. Der gleitende Rahmen 29 bewegt sich in Richtung des Pfeiles B nach Fig. 1 mittels einer nockenbetriebenen, nicht gezeichneten Vorrichtung innerhalb des Fundamentgliedes 2 hin und her, die von dem Zahnrad 37 auf der Hauptwelle 21 über eine Kette angetrieben wird.
  • Ein zweites Zahnrad 38 ist ebenfalls auf die Hauptwelle 21 aufgekeilt und durch einen Kettentrieb39 mit einem Zahnrad 40 verbunden. Eine in Lagern im Fundamentglied 2 drehbar montierte Welle 41 trägt auf beiden Enden das Zahnrad 40 und einen Nocken 42 aufgekeilt. Eine Platte 45 ist drehbar auf einer Spindel 44 montiert und trägt einen Stift 43, welcher durch eine Feder gegen die Oberfläche des Nockens 42 gedrückt wird. Ein bogenförmiger, aus einem Stück mit der Platte 45 bestehender Schlitten 46 nimmt eine Schraubkappe 47 auf. In der Nähe der Enden zweier Arme 48, von denen in der Zeichnung lediglich einer dargestellt ist, befindet sich ein Zapfen 49, auf dem drehbar ein Schwenkarm montiert ist, welcher aus einer längeren Platte 50, die normalerweise im wesentlichen senkrecht steht, und einer winkelig dazu stehenden kürzeren Platte 51 besteht.
  • Auf dem Fundamentglied 2 sind zwei Platten 52 montiert. Zwischen ihnen ist fest eine Stange 53 montiert. Auf der Stange 53 sitzt drehbar ein Arm 54. In der Nähe eines Endes dieses Armes befindet sich ein Drehstift 55, auf dem ein kleinerer Arm 56 montiert ist. In der Nähe des anderen Endes des Armes 56 ist eine Rolle 57 drehbar befestigt. Eine Drahtfeder 58 drückt den Arm 56 gegen einen nicht gezeichneten Anschlag auf dem Arm 54. Ein geschlitzter Arm 59 ist einstellbar auf dem Arm 53 montiert, und lose an einem Ende des geschlitzten Armes 59 befindet sich eine rohrförmige Druckplatte 60. Die Einstellung des geschlitzten Armes 59 bezüglich des Armes 54 und der Druckplatte 60 bezüglich des geschlitzten Armes 59 wird durch Schraubstifte 61 und 62 geregelt. Das Ende des Armes 54 bewegt sich in Richtung des Pfeiles C (F i g. 3), wobei die Hin- und Herbewegung des Armes 54 von einem Rad 63 abgenommen wird, welches mit der Oberfläche eines Nockens 64 im Eingriff steht. Der Nocken 64 ist auf eine in Lagern 66 drehbar gelagerte Welle 65 aufgekeilt. Der Antrieb der Welle 65 erfolgt von der Hauptwelle 21 über die Zahnräder 67 und 68 und eine Kette 69.
  • Auf dem Fundamentglied 3 sind in axialer Flucht mit der Spindel 30 ein pneumatischer Zylinder 70 und ein mit ihm zusammenwirkender Stempel 71 vorgesehen. Die Einzelheiten des Zylinders sind in der Zeichnung nicht wiedergegeben, da es sich beim Zylinder um einen üblichen doppeltwirkenden Zylinder handelt. Der Stempel 71 trägt eine Beilagscheibe, die den Zylinder 70 in radialer Richtung in zwei Teile teilt, wodurch der Stempel 71 zwangläufig in Richtung des Pfeiles D nach F i g. 3 bei Beaufschlagung des einen oder anderen der beiden Teile des Zylinders mit Druckluft getrieben wird. Die Regelung der Druckluftzufuhr zu den beiden Teilen des Zylinders 70 erfolgt mittels zweier Ventile 72 und 73, die über nicht gezeichnete Leitungen an den Zylinder70 angeschlossen sind. Die Ventile 72 und 73 werden durch zwei Nocken 74 bzw. 75 betätigt, die auf die Hauptwelle 21 aufgekeilt sind.
  • Das außerhalb des Zylinders 70 liegende Ende des Stempels 71 trägt einen Kopf 76, dessen Profil der Kontur der Innenschulter des Behälters entspricht.
  • Die Maschine arbeitet wie folgt: Ein Behälter mit offenem Boden, beispielsweise eine Tube, kommt von der Enddekorationsstufe und fällt auf den endlosen Förderer 5, wobei er zwischen zwei Walzen und in axialer Ausrichtung mit diesen zu liegen kommt. Der Förderer 5 rückt das Rohr absatzweise vor, wobei jeder Vorschub von einer Ruheperiode gefolgt ist, bis das Rohr an dem Kappenspannfutter 33 ankommt.
  • Bei jeder Bewegung durchläuft das Rohr eine Metallführungsplatte, die im geringen Abstand oberhalb der Oberfläche des Förderers angeordnet ist und gegen das offene Bodenende der Röhre anliegt sowie grob mit den Seiten des Förderers fluchtet. Gegebenenfalls kommt jede Röhre in Flucht mit dem Kappenspannfutter 33 und dem pneumatisch betätigten Stempel 71 zur Ruhe. Der Schlitten 46 der Platte 45 schwenkt, nachdem er mit einer Kappe aus einem nicht gezeichneten üblichen Versorgungstrichter versorgt ist, an die Vorderseite des Kappenspannfutters. Dann wird der Arm 54 abgesenkt, was zu einer Spannung der Feder 58 führt. Wenn sich der Arm 56 bezüglich des Armes 54 dreht, dauert die Spannung fort, bis ein Zustand erreicht ist, in dem sich die Rolle 57 rasch längs des Armes 51 bewegt, wodurch der Arm 50 die Kappe vom Schlitten 46 in die Aussparung33 bewegt. Wenn der Arm 53 das Ende seines Weges erreicht, dann bringt die bogenförmige Druckplatte 60 einen leichteren Halterungsdruck auf den Körper der Rolle auf. Die den Schlitten 46 tragende Platte 45 schwenkt nun von der Vorderseite des Kappenspannfutters weg, und gleichzeitig dringt der Stempel 71 in die Röhre, wobei der Kopf 76 mit der Innenfläche der Schulter in Eingriff kommt. Die pneumatische Drehvorrichtung 36 setzt nun die Kappe in Umlauf, und gleichzeitig bewegt sich der Schlitten29 nach vorn, wobei der Abstand zwischen der sich drehenden Kappe und dem Gewindeende der feststehenden Röhre geschlossen wird. Der Stempel 71 mit dem daran sitzenden Kopf 76 hat nun die zweifache Aufgabe, die Röhre im richtigen Abstand vom Kappenspannfutter zu halten und einen Überdruck gegen den Druck des Spannfutters zu liefern. Die sich drehende Kappe greift auf das Gewinde und wird nunmehr auf die Röhre aufgeschraubt. Die Endstufen dieser Arbeitsvorgänge bestehen im Abziehen des Schlittens 26 und des Stempels 71 und im Anheben des Armes 53. Der Förderer bewegt sich nunmehr aus dieser Stellung mit einer mit Kappen versehenen Tube heraus, und der gleiche Arbeitsvorgang wiederholt sich, sobald die nächste Röhre in diese Stellung gelangt.
  • Ein Sicherheitsauswerfer77 verläuft in Achsrichtung durch eine Bohrung in die Spindel 30, wobei das von der Spindel abgewendete Ende in ein kuppelförmiges Glied 78 ausläuft. Ein fest auf der Spindel montierter Nocken 79 ist mit einem Zahnrad verbunden, welches selbst wieder über eine Kette 81 mit einem zweiten, auf der Hauptwelle 21 verkeilten Zahnrad 82 in Verbindung steht. Der Sicherheitsauswerfer gewährleistet, daß in der Aufeinanderfolge der zum Verschließen am Kappenspannfutter ankommenden Tuben die im Spannfutter nach dem Zurückziehen des Rahmens 29 verbleibende Kappe zwangläufig entfernt wird, bevor der Schlitten 46 in seine Stellung mit mit einer frischen Kappe versehenen Spannfutter zurückkehrt. Zwei Stellungen nach der Verschließstellung ist eine zusätzliche Anlage 83 vorgesehen, welche die Verschlußverbindung auf die Innenseite der Röhrenwandung in der Nähe des offenen Endes der Röhre versprüht. Diese Vorrichtung, die nicht Gegenstand der Erfindung ist und nur zur Gesamterläuterung beschrieben wird, besteht aus einer abgeänderten Spritzpistole 84, aus einer Luftturbine 85 und einem drehbaren Zapfkopf 86.
  • Die in einem entfernten Vorratsbehälter gespeicherte Verschluß verbindung läuft durch nicht gezeichnete Röhren zur Sprühanlage. Die der Anlage zugeführte Druckluft setzt die Luftturbine in Umlauf, so daß sich der Zapfkopf 86 mit hoher Geschwindigkeit dreht, wodurch gleichzeitig die abgeänderte Spritzpistole eine bestimmte Menge der Verschlußverbindung zu dem Zapfkopf liefert. Die durch die kombinierte Wirkung von Druckluftbl aß strahl und hoher Umlaufgeschwindigkeit des Kopfes zerstäubte Verschlußverbindung läuft durch eine Reihe von kleinen Öffnungen im Kopf als feiner, radial gerichteter Sprühstrahl. Die Sprühvorrichtung 83 sitzt auf einem Träger 87, der auf zwei parallelen zylindrischen Führungsstangen 88 verschiebbar montiert ist, die einen Teil eines Rahmens 89 bilden. Der Rahmen 89 ist auf dem Fundamentglied 3 befestigt. Ein auf die Hauptwelle 21 aufgekeilter Nocken 90 ruht gegen ein Ende eines Winkelhebels 91, dessen anderes Ende auf einem Stift 92 auf dem Träger 87 ruht. Der Winkelhebel ist bei 93 am Fundamentglied 3 drehbar gelagert. Die beiden zwischen dem Träger und dem Rahmen 89 montierten Federn 94, von denen nur eine zu sehen ist, drücken den Stift 92 gegen den Winkelhebel 91.
  • Die Wirkungsweise der Sprühvorrichtung ist zeitlich so abgestimmt, daß während einer Ruheperiode der Zapfkopf durch den Nocken 90 über den Hebel 91 und den Träger 87 in das offene Bodenende der mit der Kappe verschlossenen Röhre eingesetzt wird, wobei das Druckmittel von einem der Ventile 72 und 73 dazu dient, die Turbine 85 und die Spritzpistole 84 zu betätigen und derart eine dünne Schicht aus Verschlußverbindung im Innern der Röhre in der Nähe von dessen offenem Bodenende niederzuschlagen.
  • Nach Beendigung des Sprühvorganges und vor Beendigung der Ruheperiode wird der Kopf 86 vom offenen Bodenende der Röhre durch die Feder 94 zurückgezogen.
  • Ferner enthält die Vorrichtung mechanische, pneumatische oder elektrische Sicherheitsvorrichtungen, welche die Maschine zum Anhalten bnngen, wenn eine Kappe oder ein Behälter falsch eingesetzt oder fehlerhaft ist.
  • Durch geringfügige Abänderungen läßt sich die Maschine auch für Behälter mit aufdrückbaren Kappen oder eindrückbaren Stöpseln verwenden. In diesem Fall braucht das Kappenaufbringglied nicht gedreht oder der Behälter nicht gegen Drehung gesichert zu werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Aufbringen von Verschlußkappen auf das hierfür vorgesehene offene Ende von Behältern, insbesondere auf leere Tuben, mit einer die Behälter der Verschlußstelle absatzweise zuführenden Fördereinrichtung, einer Haltevorrichtung für die Behälter mit einer Zuführung für die Kappen sowie einem axial verschiebbaren Kappenspannfutter, dadurch gekennz e i c h n e t, daß zum Aufbringen von Schraubverschlußkappen auf leere rohrförmige Tuben mit weichem, am einen Ende mit einem stabilen Tubenkopf versehenen und am anderen Ende offenen Tubenmantel die Fördereinrichtung als waagerechter Rollenförderer (5) mit Auflagerollen (6) ausgebildet ist und daß die Haltevorrichtung aus einer die Tube (4) an der Verschlußstelle auf je zwei Rollen (6) des Förderers (5) andrückenden Platte (60) und aus einem in die Tube einführbaren Stempel (71) mit kurzem Kopf (76) besteht, der mit der Innenschulter der Tube zum Reibungseingriff gelangt und dessen Außendurchmesser wesentlich geringer als der Innendurchmesser der Tube ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (60) an einem Arm (54) angelenkt ist, an dessen Ende ein durch eine Feder (58) gehaltener Arm (56) gelagert ist, der mit einem die zugeführte Kappe (47) in das Kappenspannfutter einstoßenden Arm (48, 50) zusammenwirkt.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (60) gegenüber dem sie aufnehmenden Arm (54) einstellbar ist.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kappenspannfutter (33) einen Sicherheitskappenauswerfer (77) trägt, der zwangläufig betätigt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 735251, 1 043 925; schweizerische Patentschrift Nr. 292269; USA.-Patentschriften Nr. 1 676 734, 2 066 259, 2 076 631, 2 496 877, 2 827 997.
DEB54530A 1959-08-24 1959-08-24 Maschine zum Aufsetzen von Kappen auf Behaelter, insbesondere auf leere Tuben Pending DE1208235B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB54530A DE1208235B (de) 1959-08-24 1959-08-24 Maschine zum Aufsetzen von Kappen auf Behaelter, insbesondere auf leere Tuben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB54530A DE1208235B (de) 1959-08-24 1959-08-24 Maschine zum Aufsetzen von Kappen auf Behaelter, insbesondere auf leere Tuben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1208235B true DE1208235B (de) 1965-12-30

Family

ID=6970642

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB54530A Pending DE1208235B (de) 1959-08-24 1959-08-24 Maschine zum Aufsetzen von Kappen auf Behaelter, insbesondere auf leere Tuben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1208235B (de)

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1676734A (en) * 1922-12-16 1928-07-10 Gilmont Products Corp Apparatus and method for filling collapsible tubes
US2066259A (en) * 1934-03-14 1936-12-29 Pneumatic Scale Corp Machine for applying screw closures to containers
US2076631A (en) * 1933-08-03 1937-04-13 Cons Packaging Machinery Corp Capping machinery
DE735251C (de) * 1940-06-27 1943-05-10 Johann Weiss Drehvorrichtung fuer Flaschen in Etikettiermaschinen
US2496877A (en) * 1948-02-14 1950-02-07 Fmc Corp Method of and apparatus for sealing containers
CH292269A (de) * 1950-05-16 1953-07-31 Arenco Ab Einrichtung zum Halten von Tuben in einer mit einem Förderwerk versehenen Maschine.
US2827997A (en) * 1953-07-06 1958-03-25 Frank J Cozzoli Automatic filling machine for ampuls or other small containers
DE1043925B (de) 1956-03-15 1958-11-13 Winkler Fallert & Co Maschf Vorrichtung zum Aufschrauben der Verschluesse auf Tuben oder aehnlichen Hohlkoerpern

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1676734A (en) * 1922-12-16 1928-07-10 Gilmont Products Corp Apparatus and method for filling collapsible tubes
US2076631A (en) * 1933-08-03 1937-04-13 Cons Packaging Machinery Corp Capping machinery
US2066259A (en) * 1934-03-14 1936-12-29 Pneumatic Scale Corp Machine for applying screw closures to containers
DE735251C (de) * 1940-06-27 1943-05-10 Johann Weiss Drehvorrichtung fuer Flaschen in Etikettiermaschinen
US2496877A (en) * 1948-02-14 1950-02-07 Fmc Corp Method of and apparatus for sealing containers
CH292269A (de) * 1950-05-16 1953-07-31 Arenco Ab Einrichtung zum Halten von Tuben in einer mit einem Förderwerk versehenen Maschine.
US2827997A (en) * 1953-07-06 1958-03-25 Frank J Cozzoli Automatic filling machine for ampuls or other small containers
DE1043925B (de) 1956-03-15 1958-11-13 Winkler Fallert & Co Maschf Vorrichtung zum Aufschrauben der Verschluesse auf Tuben oder aehnlichen Hohlkoerpern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2742294C2 (de) Einrichtung zur Herstellung von Verpackungsbehältern aus thermoplastischem Kunststoff
EP0414031A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Füllen von Behältern
AT390908B (de) Verfahren und vorrichtung zum zufuehren von montageteilen
DE1957450B2 (de) Kapselfuelleinrichtung
DE2212659C3 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Schraubverschlußkapseln von Flaschen u.dgl. Behältern
DE1602412A1 (de) Boerdelmaschine
DE2754666A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines tubenrohlings
EP0772501B1 (de) Verfahren zur bildung eines geneckten und gebördelten abschnitts an einem zylindrischen hohlkörper und vorrichtung zum durchführen des verfahrens
DE2240933B2 (de) Verschließkopf für eine Verschließmaschine für Flaschen u.dgl
DE10208865B4 (de) Werkzeug zum Bereitstellen von Blindnietmuttern sowie Vorrichtung zum Einbringen von Blindnietmuttern in Werkstücke mit einem solchen Bereitstellungswerkzeug
DE1208235B (de) Maschine zum Aufsetzen von Kappen auf Behaelter, insbesondere auf leere Tuben
DE2647133C3 (de) Maschine zum Einziehen von zylindrischen Hohlkörpern
DE2935874A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum spritzlackieren von am boden geschlossenen behaeltern, insbesondere dosen
DE1299591B (de) Querfoerdereinrichtung
DE102017105482A1 (de) Behälterbehandlungsvorrichtung
DE2726474A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von auf getraenkeflaschen verbliebenen verschlusskapseln
EP1931590A1 (de) Vorrichtung zum verschliessen von behältnissen
DE2240623A1 (de) Vorrichtung zum eindrehen von gummistopfen oder dgl. in flaschen
DE2134674A1 (de) Umlaufende flaschenetikettiermaschine
DE2227379A1 (de) Vorrichtung zum maschinellen aufoder eindruecken eines vorgefertigten nippels, z.b. gewindenippels, auf den hals
DE1293699B (de) Schrauberspindel mit Einschraubvorrichtung für Stehbolzen
DE10063154A1 (de) Schmiedepresse mit Stellvorrichtung auf Matrizenseite
DE689795C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Zusammenschrauben von Geschossteilen
DE911705C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verstoepseln von Flaschen oder anderen Behaeltern
DE2548976A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum anpressen von verzierungskapseln