DE1208230B - Vorrichtung zum Herstellen eines Tabakfuellstromes - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen eines TabakfuellstromesInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/14—Machines of the continuous-rod type
- A24C5/18—Forming the rod
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
A24C
Deutsche KL: 79 b -12/10
Nummer: 1208 230
Aktenzeichen: K 47544III/79 b
Anmeldetag: 18. August 1962
Auslegeiag: 30. Dezember 1965
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen eines Tabakfüllstromes mit einem eine Unterlage
für einen Tabakstrom aufweisenden Förderer und einer der Unterlage gegenüberliegenden, mitbewegten,
sich über einen im Vergleich zur Tabakstrombreite langen Tabakstromabschnitt erstreckenden,
auf den Tabakstrom einwirkenden Preßfläche eines Preßmittels.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist der Förderer eine kreisrunde Förderscheibe mit einer
Umfangsnut, die einen starren Nutboden und starre Seitenwände hat. In dieser Umfangsnut wird der
Tabak transportiert, und dabei preßt ein über den Umfang der Förderscheibe gespanntes Preßband auf
den Tabakstrom, der in losem Zustand aus der Nut herausragen würde. Die Folge ist, daß der Tabakstrom
unter der Wirkung des Preßbandes immer auf den Querschnitt der Nut zusammengepreßt wird,
gleich, ob der Tabakstrom in der betreffenden Längeneinheit gerade viel oder wenig Tabak enthält.
Enthält der Tabakstrom in der Längeneinheit viel Tabak, dann wird er auch demzufolge auf eine größere
Dichte zusammengepreßt als bei geringerem Tabakgehalt in der Längeneinheit.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tabakstrom in eine möglichst gleichmäßige Dichtestruktur überzuführen.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine bei Veränderungen der Tabakmenge im Tabakstromabschnitt
mit im wesentlichen gleichmäßiger und gleichbleibender Kraft auf den Tabakstromabschnitt
einwirkende Belastung des Preßmittels. Durch die nach der Erfindung vorgesehene kraftschlüssige Belastung
des Preßmittels kann dieses, je nach dem Mengengehalt des Tabakstromes, nachgeben, also
zurückweichen bei starkem Mengengehalt und umgekehrt bei schwachem Mengengehalt.
Es ist zwar eine Vorrichtung zum Herstellen eines Tabakfüllstromes bekannt, bei der ein Tabakstrom
auf einer festen Unterlage an einer Preßscheibe vorbeigeführt wird, die an ihrem Umfang federbelastete
Preßstempel aufweist, die nacheinander mit dem Tabakstrom in Eingriff geraten. Bei dieser bekannten
Vorrichtung erstreckt sich die Preßwirkung der Preßstempel aber nur über ein außerordentlich kurzes
Tabakstrangstück, so daß der Tabak, wenn man die hohen Stranggeschwindigkeiten bei modernen tabakverarbeitenden
Maschinen in Betracht zieht, bei dieser Vorrichtung kaum Gelegenheit finden wird, unter
der kurzen Einwirkung des Preßmittels in die angestrebte Gefügestruktur auszuweichen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist Vorrichtung zum Herstellen eines
Tabakfüllstromes
Tabakfüllstromes
Anmelder:
Dr. Kurt Körber,
Hamburg-Bergedorf, Am Pfingstberg 10
Als Erfinder benannt:
Dr. Kurt Körber, Hamburg-Bergedorf
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 21. August 1961 (30 064),
vom 13. Juli 1962 (26 979),
vom 17. Juli 1962 (27 376)
vom 13. Juli 1962 (26 979),
vom 17. Juli 1962 (27 376)
dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung ein an sich bekanntes Kraftaggregat und das Preßmittel ein
endloses über Rollen geführtes Preßband ist, wobei eine im rückwärtigen Bandtrum gelegene, in der Umlaufebene
des Preßbandes verschieblich gelagerte Rolle unter der auf Bandspannung gerichteten Kraftwirkung
des Kraftaggregates steht. Ein solches Preßband kann leicht so geführt werden, daß es
sich in der angestrebten Weise über einen hinreichend langen Tabakstromabschnitt erstreckt.
Man kann im Fall der Verwendung eines Preßbandes als Preßmittel die für die kraftschlüssige Belastung
erforderliche Elastizität oder einen Teil derselben in das Preßband selbst verlegen, indem man
ein Preßband längs über den Tabakstromabschnitt spannt, etwa in der Weise, wie es bei der eingangs
beschriebenen Vorrichtung der Fall ist, und dabei ein Preßband vorsehen, das in Längsrichtung im
wesentlichen unnachgiebig ist, so daß es stramm gespannt werden kann, in Preßrichtung dagegen elastisch
verformbar ist, so daß es in der angestrebten Weise nachgiebig oder kraftschlüssig pressend einwirkt.
Soll die Pressung infolge der Verwendung eines Preßbandes od. dgl. durch mechanische Mittel erzeugt
werden, dann empfiehlt es sich, die dafür erforderliche Belastung im rücklaufenden Bandtrum, etwa
durch Gewichtsbelastung, zu erzeugen. Es können zu diesem Zweck auch andere mechanische Mittel
verwendet werden, etwa Federn. Zur Veränderung des Preßdruckes kann dem Preßband eine Verstellvorrichtung
für die Krafteinwirkung zugeordnet sein.
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Als Belastung für das Preßmittel kann auch ein vorgespanntes Gaspolster vorgesehen sein. Dies ist
deshalb vorteilhaft im Zusammenhang mit der Erfindung anwendbar, weil ein Gaspolster überall den
gleichen Druck ausübt.
Man kann in einem solchen Fall vorteilhaft ein schlauchförmiges Preßband verwenden, das mit Gas
gefüllt ist. Ein solches Preßband ist dann — infolge der Gasfüllung — quer zur Längsrichtung elastisch
verformbar, und zwar überall gegen den gleichen Druck, nämlich den des Gaspolsters.
Bei Verwendung eines Preßbandes empfiehlt es sich, die Unterlagen mindestens im Bereich des
Tabakstromabschnittes, der gepreßt werden soll, in Förderrichtung zum Preßmittel hin zu wölben. Dann
kann das Preßmittel über den fraglichen Tabakstromabschnitt gespannt werden, indem es an beiden
Enden strammgezogen ist. Die Preßkraft ist dann überall die gleiche. Dies ist z. B. der Fall, wenn man
— gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Er- ao findung — als Förderer eine Förderscheibe mit einer
Umfangsnut für den Tabakstrom vorsieht. Ein Preßband kann dann leicht als Preßmittel über den in
der Umfangsnut befindlichen Tabakstrom gespannt werden. Vorzugsweise ist dann das Preßband so ausgebildet,
das es in die Umfangsnut der Förderscheibe paßt, damit auch Tabakstromabschnitte gepreßt werden
können, die in zusammengepreßtem Zustand den Querschnitt der Umfangsnut nicht mehr ganz ausfüllen.
In vielen Fällen ist es wünschenswert, den Tabakstrom durch einen Saugluftstrom auf der Unterlage
festzuhalten. Eine dementsprechend ausgestaltete Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterlage für den Tabakstrom mindestens im Bereich des Tabakstromabschnittes luftdurchlässig
ist.
In vielen Fällen enthält der Tabakstrom nicht von vornherein überall die gewünschte Tabakmenge in
der Längeneinheit. Aus einem nach der Erfindung in eine gleichmäßige Dichtestraktur. umgewandelten
Tabakstrom läßt sich ein solcher mit gleichem Mengengehalt in der Längeneinheit leicht herstellen, indem
eine der Preßfläche nachgeschaltete Abnahmevorrichtung für überschüssigen Tabak im Tabakstrom
vorgesehen ist. Der überschüssige Tabak, der durch solch eine Abnahmevorrichtung entfernt wird,
ragt infolge der gleichmäßigen Dichtestruktur bei einem nach der Erfindung hergestellten Tabakfüllstrom
über einen bestimmten vorgegebenen Sollquerschnitt hinaus und kann daher leicht von einer Abnahmevorrichtung
erfaßt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht einer Strangzigarettenmaschine mit tiefliegendem Verteiler und einer Förderscheibe
mit Schneidvorrichtung, bei der in die Umfangsnut der Förderscheibe ein Preßband eingreift und ein
Tabakförderband im Abstand von der Förderscheibe angeordnet ist,
F i g. 2 einen Teil der Zigarettenmaschine gemäß F i g. 1 mit der Übergabestelle des Tabaks zwischen
Tabakband und Förderscheibe,
F i g. 3 einen Teil der Förderscheibe mit einem Teil des Preßbandes in perspektivischer Darstellung,
F i g. 4 einen Teil der Förderscheibe gemäß F i g. 1, vergrößert dargestellt und als Saugscheibe ausgebildet,
mit dem Preßband,
F i g. 5 die Förderscheibe gemäß F i g. 4 mit einem Preßband, dessen Zwischenschicht aus Schaumstoff
besteht,
F i g. 6 die Förderscheibe gemäß F i g. 4 mit einem Preßband, das aus einem luftgefüllten Schlauch besteht,
Fig. 7 die Vorrichtung im Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 4,
Fig. 8 den Förderkanal gemäß Fig. 7 mit einem
breiten Preßband und einen über den Kanal herausragenden Tabakstrom im Querschnitt,
F i g. 9 den Förderkanal gemäß F i g. 8 mit in diesen hineindrückendem Preßband, ebenfalls im Schnitt,
Fig. 10 den Förderkanal im Schnitt nach der Linie X-X in F i g. 5 mit schmalem Preßband,
Fig. 11 den Förderkanal gemäß Fig. 10 mit
einem breiten Preßband und einem aus dem Förderkanal herausragenden Tabakstrom, ebenfalls im
Schnitt,
F i g. 12 den Förderkanal und das Preßband gemäß Fig. 11, das in den Förderkanal eingedrückt ist,
im Schnitt,
F i g. 13 den Förderkanal im Schnitt mit einem schmalen luftgefüllten Preßschlauch als Preßband,
Fig. 14 den Förderkanal gemäß Fig. 13 im Schnitt nach der Linie XIV-XIV in F i g. 6 mit einem
breiten Preßschlauch und einem aus dem Kanal herausragenden Tabakstrom,
F i g. 15 den Förderkanal und den Preßschlauch gemäß Fig. 14, der in den Förderkanal eingedrückt
ist,
Fig. 16 einen Teil der Förderscheibe gemäß Fig. 1 mit einem durch Federn druckbelasteten
Preßband,
Fig. 17 die Vorrichtung gemäß Fig. 16 im Schnitt nach der Linie XVII-XVII,
Fig. 18 einen Teil der Förderscheibe gemäß
F i g. 1 mit einem Preßband, dem eine Druckluftkammer zugeordnet ist, sowie die zugehörigen Verstell-
und Steuermittel und
Fig. 19 die Vorrichtung gemäß Fig. 18 im
Schnitt nach der LinieXIX-XIX in Fig. 18.
Die Zigarettenmaschine besteht gemäß Fig. 1, in Förderrichtung des durchlaufenden Tabaks gesehen,
aus einem Ausbreiter 1, dargestellt durch Pfeile, dessen Abgabestelle oberhalb eines Tabakförderbandes
2 angeordnet ist. Der einen Tabakstrom T (F i g. 2) führende obere Trum des Tabakförderbandes
2 ist in einem Abstand von dem Umfang einer Förderscheibe 7 durch eine Umlenkrolle 3 umgelenkt.
Das Tabakförderband 2 wird über mehrere Rollen zurückgeführt, wobei es über eine Treibrolle 4
und über eine Antriebsrolle 5 läuft. Über die freie Fläche der Treibrolle 4 ist ein Preßband 6 geführt,
das die Förderscheibe 7 hinter der Übergabestelle A anläuft und vor einer oberhalb der Förderscheibe 7
angeordneten üblichen Abnahmevorrichtung 8 wieder von der Förderscheibe 7 abläuft. Der Abnahmevorrichtung
8 ist, den oberen Scheitelpunkt der Saugförderscheibe 7 tangierend, eine bekannte Einlauffingervorrichtung
9 (deutsche Patentschrift 1042 445, britische Patentschrift 764 551) nachgeschaltet. Unter
dem vorderen Teil der Einlauffingervorrichtung 9, der Förderscheibe 7 nachgeschaltet, läuft ein Formatband
10 zum Tragen des Zigarettenpapierstreifens P um.
F i g. 2 zeigt die Bandanordnung im Bereich der Übergabestelle A des Tabakstromes T von dem
Tabakförderband 2 in die Nut 11 der Förder-
scheibe?. Das Preßband 6 bildet mit dem Nutboden 12 einen Kanal 13 mit allseitig bewegten Wänden für
den Füllstrom Fs.
Das Preßband 6 ist zwischen der "!reibrolle 4 und
einer Druckrolle 14 hindurchgeführt. Somit treibt die Antriebsrolle 5 über das Tabakförderband 2 und die
Treibrolle 4 das Preßband 6.
F i g. 3 zeigt Einzelheiten der Druckbelastung des Preßbandes 6. Dieses Preßband 6 ist schmaler als
die Breite der Umfangsnutll der Förderscheibe 7, so daß es in diese eintreten kann. Das über Umlenkrollen
geführte Preßband 6 läuft über eine Spannrolle 15, die lose drehbar an einer schwenkbaren
Halterung 16 sitzt. Am Ende der Halterung 16 ist eine Gleitstange 17 befestigt, auf der ein Gewicht 18
verschiebbar und feststellbar ist.
Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß den F i g. 1 bis 3:
Der aus dem Verteiler 1, dargestellt durch Pfeile, auf das Tabakförderband 2 herabgeschauerte Tabak
bildet auf diesem einen Tabakstrom T, dessen Menge geringer ist als die der Tabakfüllung. Dieser Tabakstrom
T wird mit einer gewünschten Geschwindigkeit, die größer als die Umfangsgeschwindigkeit der
Förderscheibe 7 ist, in Richtung auf diese zu gefördert und an der Ubergabestelle A in die Nut 11 der
Förderscheibe 7 hineingeschleudert, wobei die Nut 11 weitgehend gleichmäßig ausgefüllt wird und die
Unebenheiten des Tabakstromes T sich bei dem so gebildeten Füllstrom Fs ausgleichen. Unterstützt
durch das an die nach außen gerichtete Seite des Füllstromes Fs angreifende Preßband 6 wird dieser
während des weiteren Umlaufs der Förderscheibe 7 zu der Abnahmevorrichtung 8 gefördert. Hierbei stellt
das Preßband 6 das völlige Ausfüllen der Umf angsnut 11 und das Pressen des Füllstromes Fs auf
gleichmäßige Dichte sicher. Bei dieser mechanischen Pressung von außen auf den Füllstrom ist die Dichte
gleichmäßig bzw. bei geringeren Dichteunterschieden die Dichte in dem nach außen gerichteten Bereich
größer als in dem anderen Bereich, so daß hier viel günstigere Bedingungen für die Weiterverarbeitung
des Füllstromes Fs, insbesondere das Abnehmen eines Überschusses, vorliegen als bei einem Füllstrom,
der unter Sauglufteinwirkung steht, weil bei der Pressung eines Füllstromes durch Saugluft die Dichte
desselben nach außen hin ständig geringer wird, so daß gerade in dem Teil des Füllstromes, bei dem die
Tabakfasern besonders gut festgehalten werden sollen, eine geringere Dichte vorhanden ist als in den
anderen Teilen desselben.
Die Spannrolle 15 wird auf die der gewünschten Dichte des Füllstromes Fs entsprechende Spannung
durch Verstellen des Gewichtes 18 eingestellt. Dieses Preßband 6 ist vorzugsweise so flexibel und nachgiebig,
daß es sich den Unebenheiten des Tabakstromes anpaßt und somit an allen Stellen mit gleichmäßiger
Pressung drückt.
Nach dieser Pressung wird der Füllstrom Fs durch die Förderscheibe 7 unter der Abnahmevorrichtung 8
hindurchgeführt, wobei der Tabaküberschuß entfernt wird. Die durch das Entfernen des Überschusses gebildete
Tabakfüllung F kommt nachfolgend in den Angriffsbereich der Einlauffingervorrichtung 9 und
wird von dieser an den Zigarettenpapierstreifen P abgegeben und auf dem Formatband 10 in diesen
eingeschlagen und somit zu einem Zigarettenstrang C geformt.
Die Förderscheibe 7 kann als Saugscheibe ausgebildet sein. In einem solchen Fall ist es von Vorteil,
den Nutbogen 11 der Förderscheibe 7 im Bereich der Abnahmevorrichtung 8 unter Sauglufteinwirkung zu
setzen, damit der Tabak im Bereich der Abnahmevorrichtung 8 festgehalten wird. Die Saugstärke der
Saugluft ist aber so bemessen, daß der Tabak im Bereich der Abnahmevorrichtung 8 eine geringere
Dichte hat als im Bereich des Preßbandes 6. Die
ίο Sauglufteinwirkung kann bis zur Einlauffingervorrichtung
9 fortgesetzt werden. Es ist des weiteren von Vorteil, nach der Übergabestelle A einen Saugluftbereich
vorzusehen, um das Ansammeln des Tabakstromes T zu einem Füllstrom Fi zu unterstützen. In
einem solchen Fall kann das Preßband 6 die Förderscheibe 7 nach dieser unter Saugluft stehenden Stelle
anlaufen.
F i g. 4 zeigt einen Teil einer Förderscheibe 20, die
als Saugscheibe ausgebildet ist, weil bei dieser Aus-
äo führungsform der Tabak an den Stellen, an denen
der Förderkanal offen ist, durch Saugluft festgehalten wird. Die Umfangsnut21 der Förderscheibe 20 für
den Füllstrom Fs hat einen perforierten Nutboden 22, der im Bereich der gewünschten Sauglufteinwirkung
eine Blende 24 mit einer Saugkammer 23 in Verbindung steht. Das Preßband 26 deckt die Umfangsnut
21 von außen ab und ist über eine verstellbare Umlenkrolle 25 zurückgeführt, deren Halterung
27 in einem Schlitz 28 hin und her verschiebbar und durch Schraube 29 ver- und feststellbar ist. Die
Blende 24 ist im Bereich der Einwirkung des Preßbandes 26 geschlossen, da in diesem Bereich keine
Saugluft wirksam sein soll. Wie F i g. 7 zeigt, ist das Preßband 26 schmaler als die Breite der Umfangsnut
21, so daß es in diese eintreten kann, falls sich zuwenig Tabak in der Umfangsnut befindet.
Die F i g. 8 zeigt eine andere Ausführungsform mit einem breiten Preßband 26 a. Bei diesem Preßband
26 a sind die Kanten 26 b nicht dehnbar, so daß eine dichtende Auflage dieser Kanten 26 b auf dem Umfang
der Förderscheibe 20 sichergestellt ist. Der zwischen den Kanten 26 b liegende Bereich des Förderbandes
26a besteht aus einem in beiden Richtungen dehnbaren Material, so daß sich dieser Teil des Förderbandes
der Form eines Füllstromes anpaßt, wie er sich bei gleichmäßiger Dichte bildet. Ragt der
Tabak nicht über die Umfangsnut der Förderscheibe 20 hinaus, so greift dieses Förderband 26 a, wie
F i g. 9 zeigt, in diese Umfangsnut 21 ein und paßt
sich auch in der Umfangsnut annähernd dem Füllstrom Fs an.
Die F i g. 5 und 10 zeigen eine Förderscheibe 30 mit einer Umfangsnut 31 für den Füllstrom Fs und
einem perforierten Nutboden 32. Die offene Seite der
Umfangsnut 31 ist durch ein schmales Preßband 33 abgedeckt, das aus einem Förderband 34 besteht, auf
dem eine Schaumstoffschicht 35 aufgebracht ist. Die Schaumstoffschicht 35 hat einen abriebfesten Überzug
36 als Angriffsfläche für den Füllstrom Fs. Während das Preßband 33 ohne Schwierigkeiten in die
breitere Umfangsnut 31 der Förderscheibe 30 eintreten kann, ist gemäß Fig. 11 und 12 ein breites
Preßband 33 α gleicher Ausführungsform vorgesehen, dessen Längskanten 33 b sich auf den Umfang der
Förderscheibe 30 abstützen. Soll der Schaumstoff hierbei das druckausgleichende Medium sein, muß
sein Druckwiderstand etwa einem der gewünschten Dichte entstehenden Gegendruck entsprechen. In den
meisten Fällen wird es aber von besonderem Vorteil sein, als Preßband 33 bzw. 33 a ein in beiden Richtungen
dehnbares Gewebeband zu verwenden und mit Hilfe der Schaumstoffschicht 35 und des Überzuges
36 eine nachgiebige Schicht vorzusehen, die sich den kleinen Unebenheiten des Füllstromes Fs
anpaßt.
Die Fi g. 6 und 13 zeigen einen Teil einer Förderscheibe
40 mit einer Umfangsnut41 und Nutboden 42. Ein luftgefüllter Preßschlauch 43 schließt die
offene Seite der Umfangsnut 41 ab. Seine dem Füllstrom Fs zugekehrte Seite preßt diesen auf gleiche
Dichte, wobei diese Dichte von der Spannung des Schlauches, aber auch von dem Druck der Luft in
dem Schlauch abhängig ist. Die Form der Angriffsfläche des Preßschlauches 43 entspricht der Oberflächenform
des Füllstromes Fs bei gleicher Dichte. Die Breite des Preßschlauches 43 ist geringer als die
Breite der Umfangsnut 41 der Förderscheibe 40.
Die F i g. 14 und 15 zeigen einen breiten Preßschlauch 43 a, dessen Seitenteile 43 b auf der Umfangsfläche
der Förderscheibe 40 aufliegen. In F i g. 14 ragt der Füllstrom Fs bei der gewünschten
Dichte aus der Umfangsnut 41 heraus und drückt den Preßschlauch43 ein. In Fig. 15 füllt der Füllstrom
Fs bei der gewünschten Dichte die Umfangsnut 41 der Förderscheibe 40 nicht aus, und der Preßschlauch
43 α drückt in die Umfangsnut 41 hinein, wobei er sich an die Nutwände anlegt und sich der
Form des Füllstromes anpaßt.
Die Fig. 16 und 17 zeigen eine Förderscheibe50
mit Umfangsnut 51 für den Füllstrom Fs und Nutboden 52, bei der an das Preßband 53 kammartig
geschlitzte Federn 54 angreifen, die an einer gemeinsamen Halterung 55 befestigt sind. Diese Federn 54
sind so geformt und bemessen, daß sie in ihrem vergleichsweise kleinen Bewegungsbereich mit annähernd
gleichem Druck auf das Preßband 53 pressen, so daß auch hier das Bilden eines Füllstromes
annähernd gleicher Dichte sichergestellt ist.
Bei der Ausführungsform gemäß den F i g. 18 und 19 greift an die Förderscheibe 60 mit der Umfangsnut
61 ein Preßband 63 an, an welches in dem gewünschten Preßbereich eine Druckluftkammer 64 angrenzt,
die an eine Druckluftleitung 65 angeschlossen ist. Die Verstellung der Druckluft erfolgt über eine
Drosselklappe 66 durch eine Verstellvorrichtung 67, die von einer Steuervorrichtung 68 gesteuert wird.
Die Steuervorrichtung 68 erhält die erforderlichen Steuerwerte von einer Prüfvorrichtung 69 (Fig. 1)
beliebiger bekannter Ausführung. Soll die Dichte des Füllstromes Fs vergrößert werden, wird die Drosselklappe
66 weiter geöffnet, soll die Dichte verringert werden, wird sie weiter geschlossen, wobei die
Druckluft über eine Ableitung 70 konstanten Quer-Schnitts abgeführt wird.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Herstellen eines Tabakfüllstromes mit einem eine Unterlage für einen
Tabakstrom aufweisenden Förderer und einer der Unterlage gegenüberliegenden, mitbewegten, sich
über einen im Vergleich zur Tabakstrombreite langen Tabakstromabschnitt erstreckenden, aufden
Tabakstrom einwirkenden Preßfläche eines Preßmittels, gekennzeichnet durch eine bei Veränderungen der Tabakmenge im Tabakstromabschnitt
mit im wesentlichen gleichmäßiger und gleichbleibender Kraft auf den Tabakstromabschnitt
einwirkende Belastung (18, 35, 65) des Preßmittels (6, 33, 64).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung ein an sich bekanntes
Kraftaggregat (16, 17,18) und das Preßmittel ein endloses, über Rollen (4, 14, 15) geführtes
Preßband (6) ist, wobei eine im rückwärtigen Bandtrum gelegene, in der Umlaufebene
des Preßbandes (6) verschieblich gelagerte Rolle (15) unter der auf Bandspannung gerichteten
Kraftwirkung des Kraftaggregates (16, 17, 18) steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollenlager der verschieblich
gelagerten Rolle (15) durch ein Gewicht (18) belastet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Preßmittel ein
Preßband (33, 64) vorgesehen ist, das in Längsrichtung im wesentlichen unnachgiebig und in
Preßrichtung elastisch verformbar ist und in bekannter Weise längs über den Tabakstromabschnitt
gespannt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Belastung für das Preßmittel (64) ein vorgespanntes Gaspolster vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein schlauchförmiges Preßband (65),
das mit Gas gefüllt ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Belastung (18, 65) einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterlage (22) mindestens im Bereich des Tabakstromabschnittes in Förderrichtung
zum Preßmittel hin gewölbt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Förderer eine Förderscheibe
(7) mit einer Umfangsnut (11) für den Tabakstrom vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßband (6, 33, 64) in die
Umfangsnut der Förderscheibe (7, 30, 60) paßt.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterlage für den Tabakstrom mindestens im Bereich des Tabakstromabschnittes
luftdurchlässig ist.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine der Preßfläche nachgeschaltete Abnahmevorrichtung (8) für überschüssigen Tabak
im Tabakstrom.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 887 621, 1042445; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 058 896;
USA.-Patentschriften Nr. 1915 514, 2247 358,
329183;
britische Patentschrift Nr. 764 551.
Deutsche Patentschriften Nr. 887 621, 1042445; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 058 896;
USA.-Patentschriften Nr. 1915 514, 2247 358,
329183;
britische Patentschrift Nr. 764 551.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 760/47 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3006461A GB1019626A (en) | 1961-08-21 | 1961-08-21 | Apparatus for producing a tobacco filler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1208230B true DE1208230B (de) | 1965-12-30 |
Family
ID=10301675
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK47544A Pending DE1208230B (de) | 1961-08-21 | 1962-08-18 | Vorrichtung zum Herstellen eines Tabakfuellstromes |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE1208230B (de) |
| GB (1) | GB1019626A (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1019626A (en) | 1966-02-09 |
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