DE1207971B - Konferenzschaltung - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
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H04m
H04q
Deutsche KL: 21 a3-49/01
J 27111 VIII a/21 a3
12. Dezember 1964
30. Dezember 1965
12. Dezember 1964
30. Dezember 1965
Die Erfindung betrifft eine Konferenzschaltung für eine Mehrzahl von Fernsprechteilnehmern unter Verwendung
einer Zeitmultiplexschaltung.
Es sind bereits Konferenzschaltungen für Fernsprechteilnehmer bekannt, bei denen die Sprech-Stellenapparate
der Konferenzteilnehmer parallel an die Konferenzleitung angeschlossen werden. Die Anschlüsse
erfolgen zum Teil über Brückenschaltungen und zusätzliche Verstärker, um die auftretenden Verluste
auszugleichen. Nachteilig ist vor allem, daß bei den bekannten Konferenzschaltungen die Zahl der
maximal zusammenschaltbaren Teilnehmer auf etwa 12 bis 14 begrenzt ist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Konferenzschaltung anzugeben, die den Anschluß einer größeren
Anzahl von Teilnehmern als bei den bekannten Schaltungen gestattet. Die Konferenzschaltung gemäß
der Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die Anwendung einer an sich bekannten Zeitmultiplexschaltung
mit einem zusätzlichen Konferenzkanal, bei der der Konferenzkanal durch eine erste Gruppe von
Torschaltungen mit Eingangsschaltungen für die Teilnehmer und durch eine zweite Gruppe von Torschaltungen
wahlweise periodisch mit Konferenzschaltungen verbunden ist, die Schaltmittel zur Aufnähme
von in bestimmten Pulsphasen jedes Zyklus von den Eingangssignalen abgenommenen Impulsen
und zur Abgabe von hieraus abgeleiteten Ausgangsimpulsen während des nachfolgenden Zyklus enthalten,
und daß die Ausgänge der Konferenzschaltungen über eine dritte Gruppe von Torschaltungen mit
mehreren Ausgangskanälen verbunden sind.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten. Ein Ausführungsbeispiel der Konferenzschaltung gemäß der Erfindung
wird nunmehr an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der Konferenzschaltung,
F i g. 1A ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Pulsphasen in einem Zyklus,
F i g. 2 ein Blockschaltbild für eine Konferenzschaltung und
F i g. 3 A bis 3 H verschiedene Impulsdiagramme.
In F i g. 1 ist ein vereinfachtes Blockschaltbild des Zeitmultiplexsystems gemäß der Erfindung dargestellt.
Mehrere Eingangsschaltungen 10, 12, 14, die Teilnehmer
darstellen und Analogsignale (ζ. Β. Sprachwellen) liefern, sind an eine Matrix von gemeinsamen
Ausgangskanälen 16, 18 über eine Anzahl von wahlweise betätigbaren Zeitschaltungen 20 an-Konferenzschaltung
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H.-E. Böhmer, Patentanwalt,
Böblingen (Württ.), Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Eugene Nelson Schroeder,
Montgomery, Md. (V. St. A.)
Eugene Nelson Schroeder,
Montgomery, Md. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. Dezember 1963
(332151)
V. St. v. Amerika vom 20. Dezember 1963
(332151)
geschlossen. Die Kanäle 11, 13, 15 werden mit ihren Eingangsschaltungen 10, 12, 14 durch die Zeitschaltungen
20 mit den Ausgangskanälen 16 und 18 verbunden, die in Begrenzerschaltungen 16 a und 18 a
enden, um Störungen auszuschließen.
An die Ausgangskanäle 16 und 18 sind auch mehrere Ausgangsschaltungen 52 bis 59 angeschlossen,
wobei die Zuteilung so erfolgt, daß die Ausgangsschaltungen 52, 54, 56 und 58 nur Zugang zum
Kanal 16 über wahlweise betätigbare Zeitschaltungen 50 haben, während die Ausgangsschaltungen 53, 55,
57 und 59 über wahlweise betätigbare Zeitschaltungen 51 nur Zugang zum Kanal 18 haben. Das bisher
beschriebene System bildet den wesentlichen Teil eines Zeitmultiplexsystems (ZMS).
Der normale Betrieb eines Systems wie des beschriebenen für die Nachrichtenübermittlung zwischen
einer der Eingangsschaltungen 10, 12, 14 und einer der Ausgangsschaltungen 52 bis 59 wird durch
die unveränderliche und ausschließliche Zuteilung von Pulsphasen (F i g. 1 A) innerhalb jedes Zyklus zu
jeder Ausgangsschaltung 52 bis 59 erreicht; d. h., die Torschaltungen 50 und 51 werden jede mindestens
einmal während jedes Zyklus betätigt, was über eine Anzahl von aufeinanderfolgenden Zyklen hinweg
wiederholt wird. Die Reihenfolge des Schließens der Torschaltungen 50, 51 wird durch eine Standard-
509 760/76
schaltung, wie ζ. Β. einen Ringzähler (nicht gezeigt), gesteuert. Durch eine solche Zuteilung von Pulsphasen
wird sichergestellt, daß jede der Ausgangsschaltungen 52 bis 59 die Gelegenheit hat, alle über die
Kanäle 16 und 18 übertragenen Signale in jedem Zyklus mindestens einmal zu empfangen.
Ein Gespräch zwsichen einer der Eingangsschaltungen und einer der Ausgangsschaltungen, z. B. der
Eingangsschaltung 10 und der Ausgangsschaltung 54» wird dadurch erreicht, daß die Torschaltung 20, die
die Eingangsschaltung 10 mit dem Kanal 16 gleichzeitig (durch ein in einem nicht gezeigten Speicher
gespeichertes Programm) mit der Torschaltung 50, die die Ausgangsschaltung 54 mit dem Kanal 16 verbindet,
geschlossen wird. Solange das Gespräch dauert, schließen sich die Torschaltungen 20 bzw. 50
synchron über mehrere Zyklen hinweg, wodurch eine Durchschaltung zwischen der Eingangsschaltung 10
und der Ausgangsschaltung 54 erreicht wird.
Es dürfte klar sein, daß die ausschließliche Zu- ao teilung bestimmter Ausgangsschaltungen (z. B. 52,
54 ... und 53, 55 ...) zu Kanälen 16 bzw. 18 mit der weiteren Maßnahme ausschließlich zugeteilter
Pulsphasen, während welcher jede Schaltung 52 bis 59 zu dem ihr zugeordneten Kanal Zugang haben
kann, die Fähigkeit des bisher beschriebenen Systems zu Konferenzgesprächen begrenzt. Wenn es z. B. erwünscht
wäre, Impulse aus der Eingangsschaltung 10, d.h. denselben Impuls gleichzeitig zu der Ausgangsschaltung
54, der vielleicht die Pulsphase 1 auf Kanal 16 zugeordnet ist, und zu der Ausgangsschaltung
55, der vielleicht die Pulsphase 7 auf Kanal 18 zugeteilt ist, zu übertragen, würde sich sofort eine
Schwierigkeit ergeben. Den Ausgangsschaltungen 54 und 55 sind weder Pulsphasen noch Kanäle gemeinsam,
so daß der Impuls aus der Eingangsschaltung 10 (d. h. der Analogwert des Signals aus der Schaltung
10, der durch die Torschaltungen 20 auf die Kanäle 16,18 getastet wird) diesen beiden Ausgangsschaltungen
54 und 55 nicht gleichzeitig zugeführt werden kann.
Gemäß der Erfindung ist daher ein zusätzlicher Konferenzkanal 17 vorgesehen. Der Konferenzkanal
17 ist an die Eingangsschaltungen 10, 12, 14 und deren Eingangskanäle 11, 13 bzw. 15 durch herkömmliche
Torschaltungen 21 angeschlossen. Auf der Ausgangsseite des Konferenzkanals 17 sind mehrere
Konferenzschaltungen 32, 34, 36 über entsprechende Torschaltungen 30 angeschlossen. Diese Torschaltungen
30 sind wahlweise gleichzeitig mit ausgewählten Torschaltungen 21 betätigbar, um Impulse
aus einer der Eingangsschaltungen 10, 12, 14 in ausgewählte Einheiten der Konferenzschaltungen 32,
34... zu tasten. Die Torschaltungen 30 werden nicht der Reihe nach geschlossen, sondern gemäß
einem in einem (nicht dargestellten) Speicher gespeicherten Programm, und jede der Torschaltungen 30
kann während eines Zyklus mehrere Male geschlossen werden.
Durch die Konferenzschaltungen 32, 34 ... wird die Amplitude der so durch die Torschaltungen 30
in sie eingesteuerten Impulse in eine Signalwellenform umgewandelt, die geeignet ist, über die Leitungen
33, 35, 37 als Konferenzeingangssignal in die Kanäle 16 bzw. 18 eingeführt zu werden.
Die Leitungen 33, 35, 37 sind mit den Kanälen 16 und 18 durch mehrere Torschaltungen 40 vom selben
Typ wie die Schaltungen 20, 21, 30, 50 und 51 verbunden. Das von einer der Konferenzschaltungen
32, 34, 36 erzeugte Ausgangssignal gelangt auf die zugeordnete Leitung 33, 35, 37 und wird als Konferenzeingangssignal
so lange wieder in die Ausgangskanäle 16 und 18 eingegeben, daß alle gewünschten
Ausgangsschaltungen 52 bis 59, die an die Konferenzschaltung
angeschlossen sind, die Gelegenheit erhalten, dieses Signal abzutasten. Die von den Konferenzschaltungen
32, 34 und 36 gelieferten Signale bleiben für die Dauer eines ganzen Zyklus bestehen
und stellen die Amplitude der während des vorigen Zyklus aus einer bestimmten der Eingangsschaltungen
10 gewonnenen Impulse dar. Dies wird noch im einzelnen erläutert.
In F i g. 2 ist die Schaltungsanordnung einer der verwendeten Konferenzschaltungen, z. B. 32, genauer
dargestellt.
Der Konferenzkanal 17 ist über die Torschaltung 30 mit einer Impulsverzögerungs- und Addierschaltung
71 verbunden, die einen Kondensator 71^4 enthält.
Die Schaltung 71 nimmt die ihr vom Kanal 17 über die Torschaltung 30 zugeführten Impulse auf,
verzögert und addiert die Amplituden derselben für die Dauer eines ganzen Zyklus. Dies wird vor allem
durch die Verwendung einer Speichervorrichtung, wie z.B. des Kondensators71A erreicht, der durch
eine an sich bekannte Schaltungsanordnung ständig Ladungsteile zugeführt (addiert) oder abgeführt (subtrahiert)
werden. Die am Ende eines Zyklus auf dem Kondensator akkumulierte Ladung und die daraus
resultierende endgültige Spannung stellt die aufsummierte Amplitude der Signalimpulse dar, die ihm
vom Konferenzkanal 17 aus zugeführt worden sind.
Die am Kondensator 1\A entstandene Ausgangsspannung
wird einer Ubertragungstorschaltung 73 zugeführt, die die so gespeicherte Spannung abtastet
und eine Anzeige davon zur Halteschaltung 75 überträgt, die einen Haltekondensator 75 Λ enthält. Die
Halteschaltung 75 und der Kondensator 75^4 haben
in erster Linie die Funktion, ein Signal zu erzeugen, das das Mischamplitudensignal, das in der Impulsverzögerungs-
und Addierschaltung 71 gespeichert ist, darstellt, und es mindestens für die Dauer eines
Zyklus festzuhalten. Die Spannung am Kondensator ISA wird einem Zusatzverstärker 77 zugeleitet, der
an seinem Ausgang, auf Leitung 33, das Ausgangssignal der Konferenzschaltungen 32 erzeugt.
Aus den nachstehend erläuterten Gründen kann die Konferenzschaltung 32 unter bestimmten Umständen
vorteilhafterweise zwischen der Übertragungstorschaltung 73 und der Impulsverzögerungsund
Addierschaltung 71 eine an sich bekannte automatische Lautstärkereglerschaltung aufweisen, um
zu verhindern, daß die Amplitude der Spannung am Kondensator 71^4 diejenigen Grenzen überschreitet,
oberhalb deren Sprachsignale nicht wiedergewonnen werden können. Eine solche Abänderung ist jedoch
nur dann erforderlich, wenn alle Konferenzteilnehmer gleichzeitig zu sprechen versuchen.
In Verbindung mit Fig. 3A bis 3H wird nun die
Wirkungsweise des in F i g. 1 und 2 gezeigten Systems an Hand eines Beispiels einer möglichen
Wellenform beschrieben, die an ausgewählten Stellen in dem Konferenzschaltungssystem nach der Erfindung
vorliegen kann.
Fig. 3A stellt eine Anzahl von Signalimpulsen
dar, die auf dem Konferenzkanal 17 als Ergebnis der wahlweisen Schließung der Torschaltungen 21 auf-
treten. Es sind zwei Zyklen dargestellt, und zwar erscheinen im ersten Zyklus Signalimpulse in den
Pulsphasen 1, 2, 4, 5 und 6. Da normalerweise nur eine Pulsphase pro Zyklus irgendeiner der Eingangsschaltungen 10, 12, 14 zugeteilt ist (wodurch jede
Eingangsschaltung 10, 12, 14 auf nur einen Impuls pro Zyklus beschränkt wird), stellen die in F i g. 3 A
gezeigten Signalformen tatsächlich die Impulse aus mehr als einer Eingangsschaltung dar.
F i g. 3 B zeigt die Taktwellenform für eine der Torschaltungen 30, die vorübergehend die Konferenzschaltungen
32, 34, 36 mit dem Konferenzkanal 17 verbinden. Gemäß F i g. 3 B ist während der
Pulsphasen 1, 2, 4 und 6 eine der Torschaltungen 30, im besonderen die der Konferenzschaltung 32 zügeordnete
Torschaltung 30, geschlossen, wodurch die Konferenzschaltung 32 mit den entsprechenden in
F i g. 3 A gezeigten Impulsen beliefert wird. Es muß hier erwähnt werden, daß die nachstehende Beschreibung
der Wellenformen von der Annahme ausgeht, daß von mehr als einer Eingangsschaltung eine Abtastung
in dieselbe Konferenzschaltung, z. B. 32, während eines Zyklus erfolgt; dies könnte zunächst
zu der Annahme Anlaß geben, daß bei einer solchen wahllosen Kombination von Impulsen von mehreren
verschiedenen Sprechern leicht Verwechslungen entstehen können. Bekanntlich können aber die Zuhörer
die in Konferenzschaltungen geführten Unterhaltungen verstehen, wenn mehrere Teilnehmer
gleichzeitig sprechen. Wenn aber die Lage unerträglieh wird und die Signale so kombiniert werden, daß
die Zuhörer Mühe haben, die sprechenden Teilnehmer zu verstehen, muß man sich darauf verlassen,
daß einer oder mehrere der Sprecher aufhören zu sprechen. Außerdem tritt die beschriebene Situation
nur für die Dauer eines Zyklus in der Größenordnung von 100 μβεσ auf. Während eines normalen
Telefongesprächs, das 5 bis 10 Minuten dauern kann, gibt es im allgemeinen sehr viel mehr Zyklen,
in denen eine Konferenzschaltung tatsächlich nur einen Impuls aus einer Eingangsschaltung empfängt,
so daß die Gesamtwirkung auf eine Unterhaltung fast unmerklich ist.
Fi g. 3 C zeigt die Taktimpulse, die am Ende jedes Zyklus auftreten. Sie werden der Impulsverzögerungs-
und Addierschaltung 71 zugeführt, um diese riickzustellen und den Kondensator 71Λ auf einen
normalen Bezugspegel zu entladen als Vorbereitung für die Akkumulation von Ladungen während des
darauffolgenden Zyklus.
F i g. 3 stellt die von der Ladung des Kondensators 71 α abhängige Spannung dar, wenn diesem die
aufeinanderfolgenden Impulsamplituden (Fig. 3A) durch die Torschaltungen 30 zugeführt werden. Wie
man sieht, steigt die in F i g. 3 D gezeigte Wellenform ständig an, wenn die Signalimpulse aus dem Kanal
17 nacheinander in die Schaltung 71 eingegeben werden. Schließlich wird dann der Kondensator 71A
durch den Taktimpuls TPI (Fig. 3C) unmittelbar am Ende des Zyklus entladen.
F i g. 3 E und 3 F zeigen die gegen Ende jedes Zyklus auftretenden Taktimpulse TP 3 und TP 4. Der
Taktimpuls TP 3 wird der Halteschaltung 75 zugeführt und entlädt vor Beginn des nächsten Zyklus
den Kondensator 7SA auf einen normalen Bezugspegel.
Sofort nach der Rückstellung der Halteschaltung 75 durch den Taktimpuls TP 3 wird die Übertragungstorschaltung
73 durch den Taktimpuls TP 4 betätigt, die die Spannungsamplitude der auf dem
Kondensator 71.4 gespeicherten Ladung zur Halteschaltung 75 überträgt.
F i g. 3 G zeigt die Spannung, die etwa für die Dauer eines ganzen Zyklus vom Kondensator 75^4
festgehalten wird. Diese Spannung stellt die Spannungsamplitude der von der Impulsverzögerungsund
Addierschaltung 71 während des vorausgegangenen Zyklus akkumulierten Ladung dar und wird über
den Verstärker 77 und die Leitung 33 (F i g. 1) als Konferenzeingangssignal den Kanälen 16 und 18 zugeführt.
Da die Spannung auf dem Kondensator 75 A (die den Informationsghealt der Signalimpulse aus
den Eingangsschaltungen während des vorausgegangenen Zyklus darstellt) während nahezu des ganzen
folgenden Zyklus bestehenbleibt, hat jede der Ausgangsschaltungen 52 bis 59 die Gelegenheit, diese
Wellenform abzutasten, ungeachtet der Tatsache, daß verschiedene Pulsphasen innerhalb des Zyklus von
den Ausgangsschaltungen besetzt oder diesen zugeteilt sind. Die Abtastung geschieht ähnlich, wie es
oben für eine normale Umwandlungsoperation des in F i g. 1 gezeigten ZM-Systems beschrieben ist; d. h.,
für eine Konferenzschaltung werden durch das wahlweise gleichzeitige Schließen beliebiger Einheiten der
Torschaltungen 40 und 50 oder 51 zu den Ausgangsschaltungen die Impulse übertragen, welche die Eingangswellenform
aus einer beliebigen Eingangsschaltung 10, 12 oder 14 darstellen. Die durch die Konferenzschaltungen 32, 34, 36 erzeugte Signalwellenform
bleibt für die Dauer eines ganzen Zyklus bestehen, so daß jede an der Konferenzschaltung beteiligte
Ausgangsschaltung dieselbe Wellenform in jeweils verschiedenen Pulsphasen innerhalb des betreffenden
Zyklus abtastet.
Die vorstehend beschriebene Situation ist in F i g. 3 H dargestellt, wo gezeigt wird, wie das Signal
von F i g. 3 G von mehreren Ausgangsschaltungen während verschiedener Pulsphasen innerhalb desselben
Zyklus abgetastet wird. Zum Beispiel wird in F i g. 3 H die Konferenzwellenform von F i g. 3 G
während der Pulsphasen 1, 5 und 6 abgetastet, was darauf hinweist, daß die Teilnehmer, die diese Pulsphasen
auf einem bestimmten Kanal besetzt halten, an dem Konferenzgespräch beteiligt sind. Andere
Ausgangsschaltungen, die Pulsphasen 2, 3, 4 besetzt halten (Fig. 3H), halten ihr eigenes Gespräch
mit anderen Eingangsschaltungen in der oben in Verbindung mit F i g. 1 beschriebenen Art und Weise
aufrecht. Nach den Betriebsregeln des Systems werden die Torschaltungen 40 für einen Kanal niemals
gleichzeitig mit den Torschaltungen 20 geschlossen; d. h., wenn eine der Torschaltungen 20 für einen
Kanal geschlossen ist, sind keine Torschaltungen 40 für den betreffenden Kanal geschlossen, und umgekehrt.
Es sind also Impulse aus einer Eingangsschaltung während eines Zyklus entnommen worden, und einer
dieser Impulse darstellende neue Wellenform ist erzeugt worden; außerdem ist bewirkt worden, daß
diese Wellenform für die Dauer des folgenden Zyklus bestehenbleibt, damit alle Ausgangsschaltungen die
Gelegenheit erhalten, eine verzögerte Version des Impulses aus der Eingangsschaltung abzutasten. Die
an der Konferenzschaltung beteiligten Ausgangsschaltungen tasten unabhängig von den Pulsphasen,
die ihnen innerhalb eines Zyklus zugeteilt sind, dieselbe Wellenform ab.
Während die Wirkungsweise der Erfindung in bezug auf nur eine Konferenzschaltung beschrieben
worden ist, können in dem System natürlich alle Konferenzschaltungen benutzt werden, und zwar entweder
gleichzeitig in dem Fall, daß alle Teilnehmer an demselben Konferenzgespräch beteiligt sind, oder
getrennt in dem Fall, daß mehrere Konferenzgespräche, an denen nicht alle Teilnehmer teilnehmen,
ausgeführt werden.
Claims (3)
1. Konferenzschaltung für eine Mehrzahl von Fernsprechteilnehmern, gekennzeichnet
durch die Anwendung einer an sich bekannten Zeitmultiplexschaltung mit einem zusätzlichen
Konferenzkanal (17), bei der der Konferenzkanal (17) durch eine erste Gruppe von Torschaltungen
(21) mit Eingangsschaltungen (10, 12,14) für die Teilnehmer und durch eine zweite Gruppe von ao
Torschaltungen (30) wahlweise periodisch mit Konferenzschaltungen (32, 34, 36) verbunden ist,
die Schaltmittel (71.4, 73, 75^4) zur Aufnahme
von in bestimmten Pulsphasen jedes Zyklus von den Eingangssignalen abgenommenen Impulsen
und zur Abgabe von hieraus abgeleiteten Ausgangsimpulsen während des nachfolgenden Zyklus
enthalten, und daß die Ausgänge der Konferenzschaltungen über eine dritte Gruppe von
Torschaltungen (40) mit mehreren Ausgangskanälen (16, 18) verbunden sind.
2. Konferenzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konferenzschaltungen
(32) aus je einer Impulsverzögerungs- und Addierschaltung (71) zur Summierung der abgenommenen
Impulse und einer Ubertragungstorschaltung (73) zur Übertragung der am Ende eines jeden Zyklus aufsummierten Impulse in
eine Halteschaltung (75), die über einen Verstärker (77) ein über den nachfolgenden Zyklus konstantes
Ausgangssignal liefert, bestehen.
3. Konferenzschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Impulsverzögerungs- und Addierschaltung (71) und der Ubertragungstorschaltung (73) eine Lautstärkereglerschaltung
angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1418522A (fr) | 1965-11-19 |
| US3293369A (en) | 1966-12-20 |
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