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DE1207614B - Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schlaeuchen grosser Laenge - Google Patents

Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schlaeuchen grosser Laenge

Info

Publication number
DE1207614B
DE1207614B DEC22884A DEC0022884A DE1207614B DE 1207614 B DE1207614 B DE 1207614B DE C22884 A DEC22884 A DE C22884A DE C0022884 A DEC0022884 A DE C0022884A DE 1207614 B DE1207614 B DE 1207614B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flanges
heating
welding
pipe
heating pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC22884A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adolf Loges
Karl Huff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DEC22884A priority Critical patent/DE1207614B/de
Priority to SE1104461A priority patent/SE300501B/xx
Priority to CH1365561A priority patent/CH399732A/de
Priority to GB42030/61A priority patent/GB927026A/en
Publication of DE1207614B publication Critical patent/DE1207614B/de
Priority to DK307466AA priority patent/DK113177B/da
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/88Thermal treatment of the stream of extruded material, e.g. cooling
    • B29C48/91Heating, e.g. for cross linking
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/09Articles with cross-sections having partially or fully enclosed cavities, e.g. pipes or channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schläuchen großer Länge Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schläuchen großer Länge aus Kautschuk oder kautschukähnlichen Stoffen mitVerstärkungseinlagen in einem mit einem Heizmantel versehenen Heizrohr, das aus mehreren aneinandergesetzten Rohrabschnitten besteht, an deren Enden Flansche vorgesehen sind, nach Patent 1 107 394, unter Verwendung von Flanschen mit rohrförmig ausgebildeten zentrischen Ansätzen zum Verschweißen mit den Heizrohren.
  • Für die Herstellung solcher Vorrichtungen hat es sich in der Praxis als vorteilhaft und wirtschaftlich erwiesen, die scheibenförmigen Flansche auf die Enden der Heizrohrabschnitte aufzuschweißen und nach Aufbringen des ebenfalls durch Schweißen an den Flanschen befestigten Heizmantels die so gebildeten Teilstücke der Vorrichtung mit stumpf aneinanderstoßenden Heizrohrabschnitten durch Verschrauben der Flansche zusammenzusetzen. An die Verbindung der Flansche mit den Heizrohrabschnitten werden infolge der großen Schlauchlängen - es kommen Heizrohrlängen in der Größenordnung von 100 m insgesamt in Abschnitten von jeweils etwa 5 bis 10 m Länge unterteilt in Betracht - infolge der zeitweise noch durch ein auf der Gegenseite wirksames Vakuum verstärkten Druckunterschiede und der beim aufeinanderfolgenden Heizen und Abkühlen der Schlauchrohlinge auftretenden Wärmespannungen hohe Anforderungen gestellt. Gegenüber anderen, lösbaren Verbindungsarten hat sich das Aufschweißen der Flansche auf die Rohrenden als befriedigend herausgestellt, da es nicht nur schnell und mit wirtschaftlichen Mitteln durchführbar ist, sondern auch die gewünschte Festigkeit und Druckdichtigkeit unter Betriebsbedingungen gewährleistet.
  • Dabei war jedoch ein schwerwiegender Nachteil zu überwinden. Die beim Schweißen auftretenden Wärmespannungen führten zu bleibenden Schrumpfungen der vergleichsweise starren Flansche, die sich in Einschnürungen der umschlossenen Heizrohrabschnitte auswirkten. Da die Schlauchrohlinge während der Vulkanisation durch ein hochgespanntes Druckmittel fest an die Heizrohrwandungen gepreßt werden, wurde das Ausziehen der fertig vulkanisierten Schläuche aus dem Heizrohr durch die Einschnürungen erschwert und zum Teil sogar unmöglich gemacht, es sei denn unter Zerstörung des Schlauches.
  • Diese Schwierigkeiten werden durch die vorliegende Erfindung überwunden.
  • Bei einfachen, d. h. nicht mit einer äußeren Ummantelung versehenen Rohrleitungen ist es bekannt, die Rohrflansche mit einer wulstartigen Querschnitts- verdickung im Bereich der Bohrung auszubilden und an diese Verdickung das Anschlußrohr stumpf anzulegen und damit zu verschweißen. Solche Ringwulste weisen jedoch nicht das Federungsvermögen auf, das für Vulkanisationsvorrichtungen der vorliegenden Gattung mit abwechselnd beheizten und gekühlten Rohrformen als Bedingung vorauszusetzen ist. Die bekannte Flanschausbildung zwingt zudem dazu, die Schweißverbindung in unmittelbarer Nähe der starren Flanschkörper vorzunehmen, was mit Rücksicht auf die dabei entstehenden Wärmespannungen als nachteilig empfunden wird.
  • Erfindungsgemäß ist bei Vorrichtungen der eingangs geschilderten Art vorgesehen, daß die Flansche jeweils einen in den Innenraum des Heizmantels auslaufenden, das im Durchmesser kleinere Endstück des Heizrohres umfassenden Ansatz zum Verschweißen der dem Flansch abgekehrten Stirnfläche des Ansatzes mit dem Absatz des Endstückes des Heizrohres aufweisen.
  • Durch diese besondere Anordnung wird das nachteilige Schrumpfen der Flansche als Folge des Schweißvorganges und aber auch der aufeinanderfolgenden Erwärmungen und Abkühlungen beim Vukanisieren vermieden. Die Wärme wird nicht mehr unmittelbar dem starren scheibenförmigen Flanschkörper sondern dem vergleichsweise dünnwandigen Rohransatz zugeführt und praktisch gleichmäßig auf diesen und den umschlossenen Heizrohrquerschnitt aufgeteilt. Nach dem Erkalten der Schweißverbindung sich aufbauende Schrumpfspannungen bleiben in voller Höhe in dem Rohransatz erhalten, da dieser als federnd nachgiebiger Körper nicht in der Lage ist, Formänderungen oder Querschnittsverengungen des Heizrohres hervorzurufen.
  • Zweckmäßigerweise weisen die Flansche in der von dem Heizrohr und dem Heizmantel eingeschlossenen Ringfläche in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnete Sacklöcher auf. Die Sacklöcher lassen die Vulkanisier- bzw. Kühlflüssigkeit unmittelbar in das Innere der im Vergleich zu den Heizrohren verhältnismäßig dickwandigen Flansche gelangen, so daß ohne wesentliche Festigkeitseinbußen ein besserer Wärmeübergang erreicht wird und damit auch die auftretenden thermischen Spannungen begrenzt werden.
  • Zur Verdeutlichung der Vorrichtung ist in der Zeichnung ein Teilstück mit den aneinanderstoßenden Endflanschen zweier Rohrabschnitte im Schnitt dargestellt.
  • Das Heizrohr 1 der Vorrichtung ist in einzelne Abschnitte unterteilt und mit an den Abschnittsenden aufgesetzten Flanschen 24 versehen, wobei zur Erzielung einer möglichst nahtfreien Schlauchoberfläche die stumpf gegeneinanderliegenden Heizrohrenden 21 aus der Dichtungsebene der zugehörigen Flansche herausgedrückt sein können.
  • Die einzelnen Heizrohrabschnitte werden jeweils von einem konzentrisch dazu angeordneten äußeren Heizmantel 2 umschlossen, der einen zur Aufnahme der Vulkanisierflüssigkeit bestimmten Ringraum 28 bildet. Die Endflansche je zweier aneinanderstoßender Heizrohrabschnitte sind unter Beifügung elastischer Dichtungsringe 22 mittels Schraubenbolzen 29 miteinander verschraubt.
  • Die Verbindung der Abschnitte des Heizrohres 1 und auch des Heizmantels 2 mit den Flanschen 24 erfolgt vorteilhaft durch Auftragen von Schweißnähten 25, 26. Hierzu sind die Flansche 24 mit einem ihrer Dichtungsebene abgekehrten rohrförmigen zentrischen Ansatz 24' ausgebildet, der an seiner vergleichsweise schmalen Stirnfläche mit dem Heizrohr verschweißt wird. Die sowohl beim Schweißen als auch im Betrieb der Vorrichtung beim Vulkanisieren auftretenden Wärmespannungen werden von dem Ansatz 24' unter elastischer Verformung aufgenommen und können sich nicht in Querschnittsverengungen des Heizrohres 1 auswirken. Zum einfacheren Ausrichten der Flansche 24 auf den Heizrohrabschnitten vor Beginn der Schweißarbeiten können die Rohrabschnitte im Bereich der Flansche auf einen kleineren Durchmesser d als im übrigen Teil ihrer Länge abgesetzt sein.
  • Die Verschweißung des Heizmantels 2 mit den Flanschen 24 ist demgegenüber nicht kritisch und hat keinen Einfluß auf die Gestaltung der Flansche.
  • In die von dem Heizrohr 1 und dem Heizmantel 2 eingeschlossene Ringfläche 30 der Flansche 24 sind in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnete Sacklöcher 31 gebohrt. Die Sacklöcher vergrößern die wirksame Oberfläche der Flansche 24 und führen die in den Ringraum 28 eingeleitete Vulkanisierflüssigkeit unmittelbar in das Innere der Flansche und bewirken eine schnellere Aufheizung der Flansche, die gegenüber dem dünnwandigen Heizrohr 1 und dem dünnwandigen Heizmantel 2 Materialanhäufungen darstellen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schläuchen großer Länge aus Kautschuk oder kautschukähnlichen Stoffen mit Verstärkungseinlagen in einem mit einem Heizmantel versehenen Heizrohr, das aus mehreren aneinandergesetzen Rohrabschnitten besteht, an deren Enden Flansche vorgesehen sind, nach Patent 1 107 394, unter Verwendung von Flanschen mit rohrförmig ausgebildeten zentrischen Ansätzen zum Verschweißen mit den Heizrohren, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Flansche (24) jeweils einen in den Innenraum des Heizmantels (2) auslaufenden, das im Durchmesser kleinere Endstück des Heizrohres (1) umfassenden Ansatz (24') zum Verschweißen der dem Flansch(24) abgekehrten Stirnfläche des Ansatzes (24') mit dem Absatz des Endstücks des Heizrohres (1) aufweisen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (24) in der von dem Heizrohr(1) und dem Heizmantel (2) eingeschlossenen Ringfläche (30) in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnete Sacklöcher (31) aufweisen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 032 519; schweizerische Patentschrift Nr. 62 925; französische Patentschrift Nr. 972 208.
DEC22884A 1960-11-26 1960-12-03 Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schlaeuchen grosser Laenge Pending DE1207614B (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC22884A DE1207614B (de) 1960-12-03 1960-12-03 Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schlaeuchen grosser Laenge
SE1104461A SE300501B (de) 1960-11-26 1961-11-06
CH1365561A CH399732A (de) 1960-11-26 1961-11-23 Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schläuchen grosser Länge
GB42030/61A GB927026A (en) 1960-12-03 1961-11-24 Apparatus for vulcanizing tubes
DK307466AA DK113177B (da) 1960-12-03 1966-06-15 Apparat til vulkanisering af slanger med stor længde af kautsjuk eller kautsjuklignende stoffer.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC22884A DE1207614B (de) 1960-12-03 1960-12-03 Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schlaeuchen grosser Laenge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1207614B true DE1207614B (de) 1965-12-23

Family

ID=7017314

Family Applications (1)

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DEC22884A Pending DE1207614B (de) 1960-11-26 1960-12-03 Vorrichtung zum Vulkanisieren von Schlaeuchen grosser Laenge

Country Status (3)

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DE (1) DE1207614B (de)
DK (1) DK113177B (de)
GB (1) GB927026A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH62925A (de) * 1913-01-15 1913-12-16 Otto Wehrle Vorschweißflansch
FR972208A (fr) * 1948-09-23 1951-01-26 Raccord de tuyauterie
DE1032519B (de) * 1953-06-27 1958-06-19 Continental Gummi Werke Ag Hohlwalze fuer Kalander oder Mischwerke

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH62925A (de) * 1913-01-15 1913-12-16 Otto Wehrle Vorschweißflansch
FR972208A (fr) * 1948-09-23 1951-01-26 Raccord de tuyauterie
DE1032519B (de) * 1953-06-27 1958-06-19 Continental Gummi Werke Ag Hohlwalze fuer Kalander oder Mischwerke

Also Published As

Publication number Publication date
GB927026A (en) 1963-05-22
DK113177B (da) 1969-02-24

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