DE1207036B - Fadenschneidvorrichtung fuer Rundstrick-maschinen - Google Patents
Fadenschneidvorrichtung fuer Rundstrick-maschinenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
D 04 b
Deutsche Kl.: 25 a-25/05
Nummer. 1207036
Aktenzeichen: S 74298 VII a/25 a
Anmeldetag: 12. Juni 1961
Auslegetag: 16. Dezember 1965
Die Erfindung betrifft eine Fadenschneidvorrichtung für Rundstrickmaschinen, durch welche die an
dem ausschaltbaren Hilfssystem einer mehrsystemigen Rundstrickmaschine zugeführten Fäden bei deren
Auslegen durchschneidbar sowie die unverstrickten Fadenenden der am Hilfssystem neu eingelegten
Fäden abschneidbar und durch welche beim Einbzw. Ausschalten des Hilfssystems der Anfang bzw.
das Ende des am Hilfssystem zugeführten Fadens durch die ersten bzw. letzten Nadeln verstrickbar und
erst am Hauptsystem zusammen mit dem dort zugeführten Faden zu Maschen bildbar sind, wobei die
Fadenschneidvorrichtung einen im Inneren des Nadelkreises mit diesem umlaufenden Zahnring und
eine mit dem Zahnring zusammenarbeitende Schneide aufweist, die in unmittelbarer Nähe des Nadelkreises
auf der ortsfesten Platinenschloßkappe im Inneren des Nadelkreises befestigt ist.
Es ist eine einsystemige Rundstrickmaschine mit einem Hilfsabzugsschloßteil bekanntgeworden, wobei
sich die Fadenschneid- und Klemmvorrichtung in der Mitte der Rippscheibe befindet. Auf Grund der
Entfernung zwischen dem Nadelkreis und der Abschneidvorrichtung verbleibt hierbei ein längeres
Fadenende von z. B. 2,5 bis 5 cm, das normalerweise manuell abgeschnitten werden mußte. Bei einer weiteren
einschlägigen Vorrichtung ist eine Anordnung vorgesehen, durch die ein derartiges manuelles Abtrennen
in Fortfall kommt. Zu diesem Zweck wird das lose Fadenende vermittels Druckluft den Nadeln
zugeführt und in die Ware eingestrickt. Wenn auch diese Arbeitsweise nicht unzweckmäßig ist, führt
doch das wahllose Einstricken der Fadenenden zu einem nachteiligen Aussehen der Strickware, wie
z. B. Damenstrümpfen. Um diesem Übelstand abzuhelfen, ist eine Vorrichtung entwickelt worden, vermittels
derer der Faden eng benachbart zu dem Nadelkreis vermittels eines Zahnrings abgeschnitten
wird, der an dem Umfang der Rippscheibe getragen wird und mit einer Schneidklinge unter Abschneiden
des Fadens an dem Umfang zusammenwirkt. Hierbei tritt das Abschneiden des Fadens angenähert 180°
entfernt von dem Fadenführer und zugeordneten Nocken auf. Hierbei kommt es jedoch vor, daß das
kurze Fadenende sich bei dem Abschneiden von den Nadeln löst, wodurch sich in der Strickware eine
Fehlstelle ergibt. Dies liegt daran, daß an der Stelle, wo der Faden abgeschnitten wird, die Nadeln geöffnet
sind, so daß der Faden aus denselben austreten kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Anfang
und Ende des an dem Hilfssystem zugeführten Fadens in der Ware sicher zu befestigen.
Fadenschneidvorrichtung für Rundstrickmaschinen
Anmelder:
Singer-Fidelity, Inc., Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner und Dipl.-Ing. H. Tischer, Patentanwälte, Berlin 33, Herbertstr. 22
Als Erfinder benannt:
Peter A. Mahler, Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 12. Juli 1960 (42 352) - -
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die mit den Schneidkanten des umlaufenden Zahnringes zusammenarbeitende
Schneide im Bereich des Abzugsschloßteils des Hauptsystems angeordnet ist. Durch
diese erfindungsgemäße Maßnahme wird erreicht, daß der Faden des Hilfssystems erst dann durchschnitten
wird, nachdem die Zungen der ersten bzw. letzten diesen Faden verstrickenden Nadeln am
Abzugsschloßteil des Hauptsystems geschlossen worden sind, und ferner daß der am Hauptsystem zugeführte
Faden unbeeinflußt oberhalb der Schneide verläuft.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, die
Teile einer erfindungsgemäß ausgerüsteten Rundstrickmaschine zeigen.
F i g. 1 ist eine Teildraufsicht, die die Platinenschloßkappe einer mehrsystemigen Rundstrickmaschine
mit einem Haupt- und Hilfssystem zeigt;
F i g. 2 ist eine vergrößerte Teilseitenansicht der
Platinenschloßkappe längs der Linie2-2 der Fig. 1;
F i g. 3 und 5 sind Schnittansichten durch die
Platinenschloßkappe längs der Linie 3-3 bzw. 5-5 der Fig. 1;
F i g. 4 ist eine perspektivische Teilansicht einer
Fadenschneidvorrichtung, wie in der F i g. 2 gezeigt; F i g. 6 ist eine der F i g. 2 ähnliche Ansicht im
verkleinerten Maßstab, die in strichpunktierten Linien die Lage der Schloßteile relativ zu der Lage
des in der F i g. 2 gezeigten Abschneideelementes zeigt;
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3 4
F i g. 7 ist eine perspektivische Teilansicht, die die Halterung 45 angeordnet ist, die ihrerseits an der
Betriebsweise der Fadenschneidvorrichtung zeigt; Platinenschloßkappe 31 befestigt ist. Die Schneide 44
F i g. 8 ist eine Seitenansicht der in der F i g. 7 ge- endet an ihrem freien äußeren Ende in einem nach
zeigten Vorrichtung; unten gerichteten Vorsprung 46, der auf der oberen
F i g. 9 ist eine Schnittansicht längs der Linie 9-9 5 Oberfläche des Zahnes 24 des Zahnringes 23 aufliegt,
der Fig. 1, wobei ein Faden in voll ausgezogenen Wie in der Fig. 1 gezeigt, kommt der Vorsprung46
Linien gezeigt ist, um so den Betrieb des Saugrohres mit dem Zahnring 23 an einer Stelle wenig vor dem
zu erläutern; Hilfssystem 34 in Eingriff, so daß die an dem Hilfs-
Fig. 10 ist eine der Fig. 1 ähnliche Teildrauf- system34 eingelegten und ausgelegten Fäden nicht
sieht einer abgewandelten erfindungsgemäßen Aus- io der Abtrennung durch den Vorsprung 46 der
führungsform; Schneide 44 unterworfen sind.
Fig. 11 und 12 sind Schnittansichten längs der Bei dem Betrieb der Fadenschneidvorrichtung28
Linien 11-11 bzw. 12-12 der Fig. 10 im vergrößer- wird der ausgelegte Faden Y-I z. B. vermittels des
ten Maßstab, und Fadenführers 36-2 durch den Nadelkreis 15 und den
Fig. 13 ist eine perspektivische Teilansicht der in 15 Zahnring 23 in Eingriff mit dem Vorsprung 46 der
den Fig. 11 und 12 gezeigten Vorrichtung. Schneide44 gebracht. Wie in der Fig. 1 gezeigt, tritt
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weist die der Faden Y-I über die Platinenschloßkappe allgein
den F i g. 1 bis 9 erläuterte Rundstrickmaschine mein geradlinig zwischen dem Vorsprung 46 und der
einen Nadelkreis 15 auf, der zur Ausführung einer Schneide 44 und dem zurückgezogenen Fadenführer
Drehbewegung in einem Nadelzylinder 16 angeordnet 20 36-2 hinweg. Wie in der F i g. 1 gezeigt, tritt der
ist und Einschließplatinen 17 trägt (s. Fig. 3). Inner- Faden unter der Schneide44 und der Halterung45
halb des Nadelkreises 15 ist eine drehbare Ripp- unter der äußersten Ecke des Saugrohres 39 unter
scheibe 21 angeordnet. Die Rippscheibe 21 weist dem Draht 48 hindurch und sodann nach oben zu
Übertragungsplatinen 22 auf und besitzt ebenfalls dem angehobenen Fadenführer 36-2. Wenn der Voreinen
Zahnring23, der, wie in den Fig. 1, 2 und 4 25 sprung46 mit der Schneidkante26 des Zahnes24
gezeigt, an seinem Umfang mit Zähnen 24 versehen zusammenarbeitet, wird der Faden Y-I abgetrennt
ist, die radiale Führungsflächen 25 aufweisen und an und sein abgetrenntes Ende nach oben in das Saugihrer
oberen Kante in eine Schneidkante 26 verlaufen. rohr 39 gezogen, wobei der Faden Y-I sodann eine
Eine ortsfeste Platinenschloßkappe 31 ist auf der Lage benachbart zu den anderen, nicht arbeitenden
Rippscheibe 21 angeordnet und trägt Abschneide- 30 Fäden Y-2 einnimmt, die sich von den nicht wirkelemente
und Führungsstifte, wie weiter unten im samen Fadenführern 36 zu dem Saugrohr 39 ereinzelnen
beschrieben ist. strecken. Es ist zu beachten, daß die längliche Form
Der Nadelkreis 15 ist von einem Zungenring 32 der Düse des Saugrohres 39 die nicht arbeitenden
umgeben, der durch Systeme unterbrochen ist, die - ., Fäden Y-2 in Lagen anordnet, die sich nicht in dem
im vorliegenden Fall durch die Bezugszeichen 33 35 Weg der Bewegung der Fäden Y-I und Y-3 über das
und 34 gekennzeichnet sind. Das Hauptsystem 33 obere Ende der Rippscheibe befinden, wodurch jede
weist eine Platte 35 und mehrere Fadenführer 36 Beeinflussung zwischen nicht arbeitenden und den
auf. Das Hilfssystem 34 weist eine Platte 37 und eingelegten Fäden verhindert wird,
mehrere Fadenführer 38 auf. In Übereinstimmung Ein Faden Y-3 wird durch den Fadenführer 36-1 mit der üblichen Verfahrensweise werden der Nadel- 40 vor dem Auslegen des Fadens Y-I eingelegt. Der zylinder und die Rippscheibe gedreht und die Faden- Faden Y-3 wird durch Betätigen des Fadenführers führer 36 und 38 in zeitlicher Übereinstimmung mit 36-1 eingelegt, um so den Faden nach unten von dem Nadelzylinder 16 betrieben, um durch eine her- dem Saugrohr 39 in den Nadelkreis 15 hineinzukömmliche Vorrichtung (nicht gezeigt), die eine ziehen. Es ist zu beachten, daß die Fadenschneid-Mustertrommel und Musterkette aufweist, Fäden 45 vorrichtung 29 unterhalb des nicht arbeitenden Faeinzulegen und auszulegen. Saugrohre 39 bzw. 40 dens Y-2 angeordnet ist, so daß keine Möglichkeit liegen über der Rippscheibe, um die nicht arbeiten- gegeben ist, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 die den Fäden festzuklemmen und die abgeschnittenen Fäden Y-2 abtrennt. Durch Drehen des Nadelzylin-Fadenenden aus der Maschine zu entfernen, wie ders 16 wird der Faden Y-I am Umfang der Platinenweiter unten beschrieben ist. 50 schloßkappe 31 geführt, wobei das Saugen in dem
mehrere Fadenführer 38 auf. In Übereinstimmung Ein Faden Y-3 wird durch den Fadenführer 36-1 mit der üblichen Verfahrensweise werden der Nadel- 40 vor dem Auslegen des Fadens Y-I eingelegt. Der zylinder und die Rippscheibe gedreht und die Faden- Faden Y-3 wird durch Betätigen des Fadenführers führer 36 und 38 in zeitlicher Übereinstimmung mit 36-1 eingelegt, um so den Faden nach unten von dem Nadelzylinder 16 betrieben, um durch eine her- dem Saugrohr 39 in den Nadelkreis 15 hineinzukömmliche Vorrichtung (nicht gezeigt), die eine ziehen. Es ist zu beachten, daß die Fadenschneid-Mustertrommel und Musterkette aufweist, Fäden 45 vorrichtung 29 unterhalb des nicht arbeitenden Faeinzulegen und auszulegen. Saugrohre 39 bzw. 40 dens Y-2 angeordnet ist, so daß keine Möglichkeit liegen über der Rippscheibe, um die nicht arbeiten- gegeben ist, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 die den Fäden festzuklemmen und die abgeschnittenen Fäden Y-2 abtrennt. Durch Drehen des Nadelzylin-Fadenenden aus der Maschine zu entfernen, wie ders 16 wird der Faden Y-I am Umfang der Platinenweiter unten beschrieben ist. 50 schloßkappe 31 geführt, wobei das Saugen in dem
Für jedes System ist eine Fadenschneidvorrichtung Saugrohr 39 dazu führt, daß der Faden Y-I einen
28 und 29 vorgesehen. Jede Fadenschneidvorrichtung geradlinigen Weg zwischen dem Saugrohr 39 und der
28 und 29 arbeitet mit den Schneidkanten 26 des Einsetzstelle des Fadens in den Nadelkreis 15 an-Zahnringes
23 zusammen, um so den Faden abzu- nimmt. Die F i g. 9 zeigt den Faden Y-3 in einer
trennen, der über der Schneidkante 26 liegt. Die 55 mittleren Lage benachbart zu dem Saugrohr 39. So-Fadenschneidvorrichtung
28 für das Hauptsystem 33 bald der Nadelkreis 15 die Eingriffsstelle über die
arbeitet dergestalt, daß nur die Fäden abgeschnitten mittlere Lage hinaus dreht, wird das Ende des Fawerden,
die an dem Hauptsystem 33 eingeführt oder dens Y-3 in Eingriff mit dem nach unten gerichteten
zurückgezogen werden; sie wird nicht wirksam, um Vorsprung 46 der Schneide 44 gebracht, wobei der
die Fäden abzuschneiden, die an dem Hilfssystem 34 60 Faden Y-3 sich von der Schneidkante 26 des Zahnes
eingelegt oder ausgelegt werden. In gleicher Weise 44 in das Saugrohr 39 erstreckt. Wenn der Zahn 24
ist die Fadenschneidvorrichtung 29 für das Hilfs- über den nach unten gerichteten Vorsprung 46 hinsystem
34 wirksam, um nur die durch die Faden- ausbewegt wird, wird der Faden Y-3 abgetrennt; sein
führer 38 eingelegten oder ausgelegten Fäden abzu- abgetrenntes Endstück wird durch das Saugrohr 39
schneiden. 65 entfernt, wodurch nur ein sehr kleines Ende zurück-
Bei der in den Fig. 1 bis 9 erläuterten erfindungs- bleibt. Da der Betrieb der Rundstrickmaschine zu
gemäßen Ausführungsform weist die Fadenschneid- einem Überlappen zwischen dem ausgelegten Faden
vorrichtung 28 eine Schneide 44 auf, die auf einer und dem eingelegten Faden führt, stellt es kein
wesentliches Problem dar, eine wirksame Befestigung der von dem Hauptsystem 33 ausgehenden abgetrennten
Fadenenden zu bewirken, so daß die Fadenschneidvorrichtung 28 an jeder Stelle angeordnet
werden kann, wo dieselbe bei den an dem Hilfssystem 34 eingelegten Fäden nicht wirksam, jedoch bei den
an dem Hauptsystem 33 eingelegten und ausgelegten Fäden wirksam ist.
Erfindungsgemäß ist die Fadenschneidvorrichtung 29 für das Hilfssystem 34 an dem nächsten sich anschließenden
System in einer derartigen Lage angeordnet, daß die Zungen 72 der Nadeln 15 sich in
einer Lage befinden, um das abgetrennte Fadenende innerhalb der Haken der Nadeln 15 festzulegen. Zu
diesem Zweck ist die Fadenschneidvorrichtung 29 benachbart zu dem Hauptsystem 33 angeordnet. Wie
in der F i g. 2 gezeigt, weist die Fadenschneidvorrichtung 29 ein flaches Abschneideelement 51 auf,
das an seinem freien äußeren Ende eine nach unten gerichtete Schneide 52 besitzt, die mit den Zähnen
24 des Zahnringes 23 zusammenwirkt und auf demselben aufliegt. An seinem entgegengesetzten Ende
ist das Abschneideelement 51 in einer Halterung 52 α angeordnet, die eine mit derselben einstückig
ausgebildete Fadenablenkvorrichtung 53 besitzt. Die Fadenablenkvorrichtung 53 stellt sicher, daß die
Fäden von den Fadenführern 38 unter dem Abschneideelement 51 hindurchtreten, so daß dieselben
durch den Eingriff der Schneide 52 mit den Zähnen 24 abgetrennt werden.
Bei dem Betrieb der Fadenschneidvorrichtung 29, wie sie in den F i g. 1 bis 8 gezeigt ist, ist der Faden
Y-4 so gezeigt, daß derselbe durch den Fadenführer 38-2 ausgelegt ist. Der Faden Y-S ist durch den
Fadenführer 38-3 eingelegt worden, und der Faden Y-6 wird durch den Fadenführer 38-1 in der nicht
arbeitenden Lage gehalten. Wie in der F i g. 1 gezeigt, treten die Fäden Y-4 und Y-6 unter einem Draht 56
hindurch und werden über die Höhe der Platinenschloßkappe 31 durch einen Draht 57 (s. F i g. 5) angehoben,
der den Zug auf die Fäden verringert und das Anheben der Fäden durch das Saugrohr 40
unterstützt. Die Fäden treten sodann um Führungsstifte 58, 59, 60 herum, die ein Verheddern der Fäden
auf der Rippscheibe 21 verhindern. Der Faden Y-6 wird nach oben in das Saugrohr 40 gezogen;
der Faden Y-4 verläuft weiter um die Rippscheibe 21, wobei derselbe durch die Stifte 61, 62 und 63
geführt wird. Abschließend wird der Faden Y-4 durch den Nadelkreis 15 und den Zahnring 23 unter
das Abschneideelement 51 geführt. Es ist zu beachten, daß die abschließende Gruppe der Nadeln, die in den
F i g. 1, 7 und 8 durch das Bezugszeichen 15-4 gekennzeichnet sind, nicht an dem Hilfssystem 34 auf
eine bestimmte Höhe abgezogen werden, so daß dieselben den Faden Y-4 innerhalb ihrer offenen Haken
tragen, die den Faden Y-3 an dem Hauptsystem 33 aufnehmen, wodurch auf den Nadeln 15-4 zwei
Schleifen ausgebildet werden, so daß beim Übergang vom ein- zum zweisystemigen Stricken und umgekehrt
Anfang und Ende des Fadens, der am ein- bzw. ausgeschalteten Hilfssystem zugeführt wird, in
der Ware verankert werden.
Wie in der F i g. 6 gezeigt, ist die Schneide 52 des Abschneideelementes 51 im Bereich des Abzugsschloßteils
70 angeordnet, das die Nadeln 15 auf eine bestimmte Höhe abzieht. Die Nadeln 15 sind herkömmliche
Zungennadeln mit einem Haken 71 und einer drehbaren Zunge 72. Sobald der Drehpunkt der
Zunge 72 von oberhalb nach unterhalb der Platinenhöhe 17 geführt wird, hebt die zuvor aus dem Faden
Y-I gestrickte, auf den Nadeln 15 befindliche Schleife die Zungen 72 an, um so den Haken 71 in
üblicher Weise zu schließen. Wie eindeutig in der F i g. 8 gezeigt, bedingt die Anordnung der Schneide
52 im Bereich des Abzugsschloßteils 70, daß die Zunge 72 gegen den Haken 71 dann geschlossen
ίο wird, wenn das Fadenende Y-4 abgetrennt ist. Durch
diese Anordnung wird somit das abgetrennte und letzte zu verstrickende Ende des Fadens Y-4 in dem
Nadelhaken 71 eingefangen und als zweckmäßige Befestigung verstrickt. Bei dem Trennen des Fadens
Y-4 zieht das Saugrohr 40 das abgetrennte und nicht eingestrickte andere Ende des Fadens Y-4 von dem
Abschneideelement 51 weg und in das Saugrohr 40 hinein, wo dasselbe eine Lage benachbart zu dem
Faden Y-6 einnimmt.
ao Eine ähnliche Wirkung tritt ein, wenn der Faden Y-5 durch den Nadelkreis 15 und den Zahnring 23
in Eingriff mit dem Abschneideelement 51 gebracht wird. Der Faden Y-S erstreckt sich an dieser Stelle
von dem Abschneideelement 51 um die Führungsstifte 63, 62 und 61 herum in das Saugrohr 40 hinein.
Wenn der Faden Y-S an der nach unten gerichteten Schneide 52 des Abschneideelementes 51 vorbeitritt,
wird er abgetrennt und sein abgetrenntes Ende von der Rippscheibe durch den Sog in dem
Saugrohr 40 abgezogen. Das eingestrickte Ende des Fadens Y-5 wird, wie dies im Zusammenhang mit
dem Faden Y-4 der Fall ist, in den Haken 71 der Nadeln 15 durch die Zungen 72 eingelegt und dann
mit verstrickt.
Es ist zu beachten, daß eine erste Gruppe der Nadeln, die in der Fig. 1 durch das Bezugszeichen
15-5 gekennzeichnet ist, nicht an dem Hilfssystem 34 auf eine bestimmte Höhe abgezogen wird, so daß
dieselben den Faden Y-5 innerhalb ihrer offenen Haken tragen und den Faden Y-3 an dem Hauptsystem
33 aufnehmen.
Es ergibt sich, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 gegebenenfalls dann weiter entfernt vom Abzugsschloßteil
70 angeordnet sein kann, wenn eine Vorrichtung vorgesehen ist, die sicherstellt, daß die
Fadenschneidvorrichtung 29 nicht die an dem Hauptsystem 33 eingelegten und ausgelegten Fäden
abtrennt. Hierzu ist die Schneide 52 des Abschneideelementes 51 erfindungsgemäß in demjenigen Bereich
des Abzugsschloßteils 70 anzuordnen, in dem sich die Nadelzungen 72 in Schließstellung befinden, um
einen Austritt des abgetrennten Fadenendes aus den Haken 71 zu verhindern. Durch die Anordnung der
Schneide 52 an dieser Stelle wird der an dem Hauptsystem 33 eingelegte Faden Y-3 nach unten in die
Zähne 24 des Zahnringes 23 gezogen, wenn das Abzugsschloßteil 70 unmittelbar an dem Abschneidelement
51 vorbeiläuft.
Eine weitere Form der Fadenschneidvorrichtung ist in den F i g. 10 bis 13 erläutert. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die weiter oben beschriebene Fadenschneidvorrichtung 28 durch eine andere Fadenschneidvorrichtung 128 ersetzt.
Die Fadenschneidvorrichtung 128 weist eine
Eine weitere Form der Fadenschneidvorrichtung ist in den F i g. 10 bis 13 erläutert. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die weiter oben beschriebene Fadenschneidvorrichtung 28 durch eine andere Fadenschneidvorrichtung 128 ersetzt.
Die Fadenschneidvorrichtung 128 weist eine
6g Schneide 130 auf, die in einer Halterung 131 angeordnet ist; letztere ist drehbar an einer Befestigungshalterung
132 angelenkt, wie dies durch das Bezugszeichen 133 angezeigt wird. Die Befestigungshalte-
rung 132 ist schwenkbar an der Platinenschloßkappe 31 in der Nähe deren Mittelpunktes angelenkt, wie
es durch das Bezugszeichen 134 angezeigt wird. Das Gewicht der Halterung 131 führt dazu, daß dieselbe
auf der Oberfläche der Platinenschloßkappe 31 ruht. Eine Feder 135 steht zwischen der Befestigungshalterung
132 und der Halterung 131 unter Spannung, um so die Schneide 130 in Eingriff mit dem
Zahnring 23 zu drücken, wobei die Verschiebung der Halterung 131 durch einen Begrenzungsstift 136 be- ίο
grenzt wird, der mit der Halterung 131 im Gewindeeingriff steht und gegen die Befestigungshalterung
132 anliegt. Ein Betätigungshebel 138 kommt mit der Halterung 131 in Eingriff und kann so betätigt werden,
daß die Schneide 130 aus dem Eingriff mit dem Zahnring 23 angehoben werden kann, wie dies durch
die gestrichelten Linien der Fig. 12 gezeigt ist, wenn
der Betätigungshebel 138 durch die Mustervorrichtung der Rundstrickmaschine betätigt wird.
Die Fadenschneidvorrichtung 128 wird durch den Betätigungshebel 138 so betätigt, daß die Schneide
130 dann angehoben wird, wenn die an dem Hilfssystem34
eingelegten Fäden durch den Nadelkreis 15 und den Zahnring 23 an der Fadenschneidvorrichtung
128 vorbeigeführt werden, so daß die Fadenschneidvorrichtung 128 diese Fäden nicht abtrennt,
und daß dieselben zu der Fadenschneidvorrichtung 29 geführt werden, um hier das Abtrennen durchzuführen,
wenn die Zungen 72 der Nadeln 71 angehoben werden, um das abgetrennte Fadenende in den
Haken der Nadeln einzufangen. Der Betätigungshebel 138 wird betätigt, um die Schneide 130 gegen
den Zahnring 23 nur dann in Eingriff zu bringen, wenn Fäden an dem System eingelegt und ausgelegt
werden, wobei die Fäden ausgerichtet zu der Fadenschneidvorrichtung 128 geführt werden. Die Fadenschneidvorrichtung
128 ermöglicht es somit, daß die an dem Hauptsystem 33 eingelegten und ausgelegten
Fäden an der Fadenschneidvorrichtung 29 abgetrennt werden. Es ist zu beachten, daß die durch die
Fadenschneidvorrichtung 128 abgetrennten Fadenenden mit der darauffolgenden Maschenreihe an dem
Hilfssystem 34 verstrickt worden sind, so daß keine Möglichkeit einer unrichtigen Befestigung des Fadenendes
gegeben ist.
Gegebenenfalls können an dem Betätigungshebel ähnliche Betätigungshebel für die Schneiden 44
und 51 vorgesehen sein, die die Vorsprünge 46 und von dem Zahnring 23 lösen, wenn an den entsprechenden
Systemen 33 und 34 kein Einlegen oder Auslegen der Fäden erfolgt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Fadenschneidvorrichtung für Rundstrickmaschinen, durch welche die an dem ausschaltbaren Hilfssystem einer mehrsystemigen Rundstrickmaschine zugeführten Fäden bei deren Auslegen durchschneidbar sowie die unverstrickten Fadenenden der am Hilfssystem neu eingelegten Fäden abschneidbar sind und durch welche beim Einbzw. Ausschalten des Hilfssystems der Anfang bzw. das Ende des am Hilfssystem zugeführten Fadens durch die ersten bzw. letzten Nadeln verstrickbar und erst am Hauptsystem zusammen mit dem dort zugeführten Faden zu Maschen bildbar sind, wobei die Fadenschneidvorrichtung einen im Inneren des Nadelkreises mit diesem umlaufenden Zahnring und eine mit dem Zahnring zusammenarbeitende Schneide aufweist, die in unmittelbarer Nähe des Nadelkreises auf der ortsfesten Platinenschloßkappe im Inneren des Nadelkreises befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Schneidkanten (26) des umlaufenden Zahnringes (23) zusammenarbeitende Schneide (52) im Bereich des Abzugsschloßteils (70) des Hauptsystems (33) angeordnet ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 824436, 2 269 757.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 758/35 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US42352A US3225571A (en) | 1960-07-12 | 1960-07-12 | Apparatus for yarn severing in circular knitting machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1207036B true DE1207036B (de) | 1965-12-16 |
Family
ID=21921416
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES74298A Pending DE1207036B (de) | 1960-07-12 | 1961-06-12 | Fadenschneidvorrichtung fuer Rundstrick-maschinen |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE1207036B (de) |
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