DE1240219B - Vorrichtung an Rundstrickmaschinen zur Fadenmitnahme - Google Patents
Vorrichtung an Rundstrickmaschinen zur FadenmitnahmeInfo
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
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- D04B15/60—Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices with thread-clamping or -severing devices
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
D04b
Deutsche KL: 25 a - 25/05
Nummer: 1240 219
Aktenzeichen: S 72460 VII a/25 a
Anmeldetag: 9. Februar 1961
Auslegetag: 11. Mai 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Rundstrickmaschinen zur Fadenmitnahme in Form eines
umlaufenden Zahnringes.
Bei den bisher bekanntgewordenen Rundstrickmaschinen besteht trotz des über das Platinenschloßteil
vorspringenden, gezahnten Messerringes die Möglichkeit, daß der Faden zwischen das feststehende
Platinenschloßteil und den umlaufenden Messerring infolge des erforderlichen Lagerspiels gelangen kann.
Man hat versucht, diese Gefahr dadurch abzuwenden, daß bei Rundstrickmaschinen mit Doppelrand-Übertragungsplatinen
eine spezielle Abschaltvorrichtung vorgesehen ist, die die Rundstrickmaschine dann abstellt,
wenn der Faden unterhalb des Platinenschloßteils bis hinter die Doppelrand-Übertragungsplatinen
gelangt.
Die Gefahr eines Eintretens in den Raum zwischen dem Platinenschloßteil und dem umlaufenden Messerring
tritt gewöhnlich zu dem Zeitpunkt ein, an dem ein erster Strumpf vollständig gestrickt ist und der
Faden in Vorbereitung zu Beginn des nächsten Strickvorganges von den Nadeln abgestreift wird. Nachdem
ein Strumpf gestrickt worden ist, steht das Zehenteil desselben vermittels eines einzelnen Fadens mit den
Fadenführern in Verbindung, dieser Faden ist nicht in den Strumpf eingearbeitet. Zum Lösen des Strumpfes
von der Rundstrickmaschine wird nun dieser Faden abgetrennt oder zerschnitten, so daß ein loses
Fadenende vorliegt, das in den Raum zwischen dem Platinenschloßteil und dem Messerring eintreten kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung an Rundstrickmaschinen zu schaffen,
vermittels deren mit Sicherheit ein Eindringen des Fadens in den durch das Lagerspiel bedingten
Raum zwischen Platinenschloßteil und Messerring verhindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch Anordnung einer über die Außenkanten der Platinenschloßkappe
und des Platinenschloßteils vorspringenden Schulter und durch Anordnung eines die Stege
der Rippscheibe überlappenden Vorsprungs am Zahnring.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es
zeigt
Fi g. 1 eine teilweise Drauf sieht auf die erfindungsgemäße
Vorrichtung an einer Rundstrickmaschine,
F i g. 2 einen Teilschnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
F i g. 3 eine perspektivische Teilansicht des Zahnringes,
F i g. 4,5 und 6 im Teilschnitt die Arbeitsweise Vorrichtung an Rundstrickmaschinen
zur Fadenmitnahme
zur Fadenmitnahme
Anmelder:
Singer-Fidelity, Inc., Philadelphia,
Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner und Dipl.-Ing. H. Tischer,
Patentanwälte, Berlin 33, Herbertstr. 22
Als Erfinder benannt:
Peter A. Mahler, Philadelphia, Pa.;
Kerwin R. Boyer, Gilbertsville, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 15. April 1960 (22554)
der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei der neu eingelegte Faden in den verschiedenen Stellungen gezeigt
ist, die dasselbe einnimmt, und zwar entsprechend den Schnittlinien 4-4,5-5 und 6-6 der
Fig. 1,
Fig. 7 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht im Teilschnitt,
die eine abgewandelte erfindungsgemäße Ausführungsform zeigt,
F i g. 8 einen der F i g. 2 ähnlichen Teilschnitt der Ausführungsform nach der F i g. 7,
F i g. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9 der F i g. 7 und
Fig. 10 eine der Fig. 3 ähnliche Teilansicht, die
eine abgewandelte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt.
In F i g. 1 ist eine mehrsystemige Rundstrickmaschine 10 mit Zungenring 11 und Nadelkreis 12
sowie einer ersten Reihe Fadenführer 13 und einer zweiten Reihe Fadenführer 14 wiedergegeben. An
den Nadelkreis 12 ist die Rippscheibe 15 mit ortsfester Platinenschloßkappe 16 angeordnet, die ein
Messer und eine Klemme 17 trägt. Wie in Fig. 2 gezeigt, weist die Rippscheibe 15 senkrechte Stege
21, 22 auf, welche die Doppelrand-Übertragungsplatinen 23 für eine radiale hin- und hergehende Bewegung
unter der Einwirkung des Platinenschloßteils 24 tragen, das in der Platinenschloßkappe angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist so in einer Rundstrickmaschine angeordnet, daß dieselbe in un-
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Claims (1)
- 3 4mittelbarer Nähe des Nadelkreises liegt. Es ist ein Um den Zahnring 31 mit der Rippscheibe zu Zahnring 31, wie in den F i g. 1 bis 6 gezeigt, zwecks drehen, sind Stifte 36 in Paaren an im Abstand angemeinsamer Drehung mit der Rippscheibe 15 ange- geordneten Stellen um den Umfang des Zahnringes ordnet. Der Zahnring 31 weist eine untere Fläche 32 31 herum angeordnet. Die Stifte 36 sind mit unteren auf, die auf den Stegen 21 aufliegen kann und an 5 Kopfteilen 37 versehen, die relativ vergrößert sind dem äußeren Ende einen sich nach unten tiberlap- und eine Umfangsabmessung aufweisen, die dem Abpenden Vorsprung 33 besitzt, der über den äußeren stand zwischen den Stegen 21 entspricht, so daß der Umfang der Stege 21 vorspringt. Durch den Vor- Zahnring 31 gegen die Drehung relativ zu der Rippsprung 33 wird in wirksamer Weise ein Eintritt des scheibe 15 festgehalten wird.
Fadens zwischen die Stege 21 und die Fläche 32 ver- io Die F i g. 7 bis 10 zeigen eine abgeänderte Aushindert, führungsform des an der Rundstrickmaschine 10 an-Die obere Fläche 34 des Zahnringes 31 steigt nach geordneten Zahnnnges 51 an Stelle des Zahnringesinnen an und verläuft in eine Schulter 35, welche die 31. Hierbei weist der Zahnring 51 eine Fläche 52 auf,Umfangskante der Platinenschloßkappe im Gleitsitz die sich auf die Stege 21 abstützen kann. Die Flächeaufnehmen kann. Wie in der F i g. 2 gezeigt, steht die 15 52 endet nach außen hin in einen nach unten über-Fläche 34 etwas über die obere Kante 18 des äußeren läppenden Vorsprung 53, der über die Außenum-Umfangs der Platinenschloßkappe 16 vor, um so die fangskante der Stege 21 auskragt, um so den Ein-darüber hinwegtretenden Fäden abzulenken, wodurch tritt des Fadens zwischen die Stege und die Räche 52ein Eintritt des Fadens in den Raum zwischen der des Zahnringes 51 zu verhindern. Die obere RächePlatinenschloßkappe 16 und dem Zahnring 31 ver- ao 54 ist unter einem spitzeren Winkel nach aufwärts alshindert wird. Der Zahnring 31 weist Zähne 38 auf, die Fläche 34 geneigt, um so eine nach außen vor-die radial verlaufende Teile 39 und winkelförmig ver- springende flache Ringfläche 55 zu ergeben. An demlaufende Teile 40 besitzen. Die radial verlaufenden Innenumfang der geneigten Fläche 54 ist eine Schul-Teile springen in Drehrichtung am weitesten vor, so ter 56 vorgesehen, die im Gleitsitz die Platinen-daß dieselben den Faden ergreifen können, sobald 25 schloßkappe 16 aufnimmt. Die Fläche 54 endet überder Zahnring 31 hiermit im Eingriff gedreht wird. der oberen Kante 57 an dem Außenumfang der PIa-Bei einsystemigen oder mehrsystemigen Rund- tinenschloßkappe, um so die Fäden von dem Spaltstrickmaschinen verbleibt nach der Fertigstellung zwischen dem Zahnring 51 und der Platinenschloß-eines Strumpfes der Faden ausreichend lange mit der kappe 16 abzulenken. Es sind Stifte 58 paarweiseletzten Nadel im Eingriff, um dasselbe über die Pia- 3° nand um den Umfang des Zahnringes 51 herum an-tinenschloßkappe mit einer Schneidvorrichtung in geordnet und mit unteren Kopfteilen 59 versehen, dieEingriff zu bringen. anschmiegend zwischen den Stegen 21 liegen, wie esNach Abschluß eines Strickvorganges wird der Fa- deutlich in der Fi g. 9 gezeigt ist. Diese Konstruktionden 41 durch die nach innen gerichtete Bewegung schaltet Spiel zwischen der Rippscheibe 15 und demder Fadenführer in die Kerbe des Zahnringes 31 ge- 35 Zahnring 51 aus, und der Zahnring 51 folgt genauführt. der Bewegung der Rippscheibe 15. Der AußenumfangDie Erfindung dient auch zur Steuerung des Fa- des Zahnringes 51 ist mit Zähnen 61 versehen, derendens während seiner Einführung in den Nadelkreis, vordere Fläche 62 radial zu dem Zahnring angeord-wie in den F i g. 4 bis 6 gezeigt. Wie in F i g. 4 ver- net ist und die hintere Fläche 63 unter einem Winkelanschaulicht, zieht der Fadenführer den Faden aus 4" hierzu vorliegt, wie in F i g. 10 gezeigt,der Klemme durch den Nadelkreis hindurch nach Die Wirkung des Zahnringes 51 ist mit derjenigenaußen, z. B. vor die Nadel 44, wenn der Faden 43 des Zahnringes 31 identisch, er verhindert das Her-zum Stricken eingelegt werden soll. Die Nadel 44 umwickeln der Fäden um die Rippscheibenschloß-befindet sich an der Zuführungsstelle in ihrer erhöh- teile, ähnlieh wie es der Fall bei dem Zahnring 31 ist ten Stellung, wenn sich die Rippscheibe und der 45Nadelzylinder drehen, wird die Nadel (F i g. 5 und 6) Patentanspruch:
nach unten gezogen, so daß der Faden in der Maschenbildungshöhe von der Nadel 44 zwischen beider- Vorrichtung an Rundstrickmaschinen zur seits befindlichen Einschließplatinen 46 gezogen wird. Fadenmitnahme in Form eines umlaufenden Wenn der Fadenwechsel mit hoher Geschwindigkeit 50 Zahnringes, gekennzeichnet durch Anstattfinden muß, neigt der Faden 43 zur Ballonbil- Ordnung einer über die Außenkanten der Platidung, so daß der Faden nicht richtig mit der Nadel nenschloßkappe (16) und des Platinenschloßteifc 44 in Eingriff treten kann. Da der Faden infolge des (24) vorspringenden Schulter (18,35,56,57) und günstigen, durch diese Konstruktion erzeugten Win- durch Anordnung eines die Stege (21) der Rippkels nach unten gezogen wird, greift er in die Zähne 55 scheibe (15) überlappenden Vorsprungs (35,53) 3$ des Zahnringes 31 ein, der die Bewegungsfreiheit am Zahnring (31,51).des Fadens begrenzt und dazu beiträgt, den fehler-losen Eingriff des Fadens mit den Nadeln und der In Betracht gezogene Druckschriften:Klemm- und Schneidvorrichtung zu gewährleisten. USA.-Pateatschrift Nr. 2 824 436.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 579/86 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
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