DE1204355B - Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen - Google Patents
Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen RundstrickmaschinenInfo
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B15/54—Thread guides
- D04B15/58—Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices
- D04B15/60—Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices with thread-clamping or -severing devices
- D04B15/61—Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices with thread-clamping or -severing devices arranged within needle circle
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. α.:
D04b
Deutsche Kl.: 25 a-25/05
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
S 74299 VII a/25 a
12. Juni 1961
4. November 1965
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen, bei dem
zum Festlegen des Anfangs bzw. Endes eines an einem Hilfssystem zugeführten Hilfsfadens in der
Strickware beim Ein- bzw. Ausschalten dieses Hilfssystems die ersten bzw. letzten Nadeln, die den
Anfang bzw. das Ende des ein- bzw. ausgelegten Hilfsfadens verstricken, den Hilfsfaden erst am
Hauptsystem zusammen mit dem dort zugeführten Hauptfaden zu doppelfädigen Maschen bilden.
Hierbei war es bisher üblich, den Anfang oder das Ende des Hilfsfadens kurz hinter dem Hilfssystem
abzutrennen, wobei sich der eingelegte Hilfsfaden häufig wieder aus der Ware löste.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, beim Übergang vom zwei- zum einsystemigen
Stricken und umgekehrt Anfang und Ende des am Hilfssystems zugeführten Hilfsfadens durch Bilden
von doppelfädigen Maschen in der Ware zu verankern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Anfang bzw. das Ende des Hilfsfadens
erst am Hauptsystem von der dort angeordneten Fadenschneidvorrichtung abgetrennt wird, nachdem
Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen
Anmelder:
Singer-Fidelity, Inc., Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner und Dipl.-Ing. H. Tischer,
Patentanwälte, Berlin 33, Herbertstr. 22
Als Erfinder benannt:
Peter A. Mahler, Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 12. Juli 1960 (42 383) - -
Linien gezeigt ist, um den Betrieb des Saugrohrs zu erläutern.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weist die in den F i g. 1 bis 9 erläuterte Rundstrickmaschine
die ersten bzw. letzten Nadeln, die den Hilfs- und 25 einen Nadelkreis 15 auf, der zur Ausführung einer
den Hauptfaden gemeinsam verstricken, am Abzugs- Drehbewegung in einem Nadelzylinder 16 angeordnet
schloßteil des Hauptsystems so weit abgezogen ist, und Einschließplatinen 17 (s. F i g. 3). Innerhalb
worden sind, daß ihre Zungen geschlossen sind. des Nadelkreises 15 ist eine drehbare Rippscheibe 21
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise zwecks Drehung mit dem Nadelzylinder 16 angeordunter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen 30 net. Die Rippscheibe 21 weist eine Reihe Übererläutert:
tragungsplatinen 22 auf und besitzt ebenfalls einen F i g. 1 ist eine Teildraufsicht, die die Platinen- Zahnring 23, der, wie in den F i g. 1, 2 und 4 gezeigt,
schloßkappe einer mehrsystemigen Rundstrick- an seinem Umfang mit Zähnen 24 versehen ist, die
maschine mit einem Haupt- und Hilfssystem zeigt, radiale Führungsflächen 25 aufweisen, die an ihrer
wobei gewisse Teile zwecks besserer Verdeutlichung 35 oberen Kante in eine Schneidkante 26 verlaufen,
der Erfindung weggelassen sind; Eine ortsfeste Platinenschloßkappe 31 ist auf der
F i g. 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht längs Rippscheibe 21 angeordnet und trägt Abschneid
elemente und Führungsstifte, wie es weiter unten im einzelnen beschrieben ist.
Der Nadelkreis 15 ist von einem Zungenring 32 umgeben, der durch Systeme unterbrochen ist, die
im vorliegenden Fall durch die Bezugszeichen 33 und gekennzeichnet sind. Das Hauptsystem 33 weist
eine Platte 35 und mehrere Fadenführer 36 auf. Das
der Linie 2-2 der F i g. 1;
Fig. 3 und 5 sind Schnittansichten längs der Linien 3-3 bzw. 5-5 der F i g. 1;
F i g. 4 ist eine perspektivische Teilansicht eines Schneidelements, wie in der F i g. 2 gezeigt;
F i g. 6 ist eine der F i g. 2 ähnliche Schnittansicht
im verkleinerten Maßstab, die in gebrochenen Linien
die Lagen der Schloßteile relativ zu der Lage des in 45 Hilfssystem 34 weist eine Platte 37 und mehrere der F i g. 2 gezeigten Abschneidelements zeigt; Fadenführer 38 auf. In Übereinstimmung mit der
im verkleinerten Maßstab, die in gebrochenen Linien
die Lagen der Schloßteile relativ zu der Lage des in 45 Hilfssystem 34 weist eine Platte 37 und mehrere der F i g. 2 gezeigten Abschneidelements zeigt; Fadenführer 38 auf. In Übereinstimmung mit der
- - ■ - - üblichen Verfahrensweise werden der Nadelzylinder
und die Rippscheibe gedreht, und die Fadenführer 36 und 38 in zeitlicher Übereinstimmung mit dem
Nadelzylinder 16 betrieben, um durch eine herkömmliche Vorrichtung (nicht gezeigt), die eine Mustertrommel
und Musterkette aufweist, Fäden einzulegen
F i g. 7 ist eine perspektivische Teilansicht, die die Betriebsweise der Fadenschneidvorrichtung zeigt;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht der in der Fig. 7 gezeigten
Bauelemente;
F i g. 9 ist eine Schnittansicht längs der Linien 9-9 der Fig. 1, wobei ein Faden in voll ausgezogenen
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und auszulegen. Saugrohre 39 bzw. 40 liegen über der Rippscheibe 21, um die nicht arbeitenden Fäden
festzuhalten und die abgeschnittenen Fadenenden aus der Maschine zu entfernen, wie weiter unten
beschrieben ist.
Für jedes System ist eine Fadenschneidvorrichtung 28 und 29 vorgesehen. Jede Fadenschneidvorrichtung
28,29 arbeitet mit den Schneidkanten 26 des Zahnringes 23 zusammen, um so den Faden abzutrennen,
der über der Kante 26 liegt. Die Fadenschneidvorrichtung 28 für das Hauptsystem 33
arbeitet dergestalt, daß nur die Fäden abgeschnitten werden, die an dem Hauptsystem eingelegt oder ausgelegt
werden, sie wird nicht wirksam, um die Fäden abzuschneiden, die an dem Hilfssystem eingelegt oder
ausgelegt werden. In gleicher Weise ist die Fadenschneidvorrichtung 29 für das Hilfssystem 34 wirksam,
um nur die durch die Fadenführer 38 eingelegten oder ausgelegten Fäden abzuschneiden.
Bei der in den F i g. 1 bis 9 erläuterten erfindungsgemäßen
Ausführungsform weist die Fadenschneidvorrichtung 28 eine Schneide 44 auf, die auf einer
Halterung 45 angeordnet ist, die ihrerseits an der Platinenschloßkappe 31 befestigt ist. Die Schneide 44
endet an ihrem freien äußeren Ende in einem nach unten gerichteten Vorsprung 46, der auf der oberen
Fläche des Zahnes 24 des Zahnringes 23 aufliegt. Wie in der F i g. 1 gezeigt, kommt der Vorsprung 46
mit dem Zahnring 23 an einer Stelle wenig vor dem Hilfssystem 34 in Eingriff, so daß die an dem Hilfssystem
34 eingelegten und ausgelegten Fäden nicht der Abtrennung durch den Vorsprung 46 der
Schneide 44 unterworfen sind.
Bei dem Betrieb der Fadenschneidvorrichtung 28 wird der ausgelegte Faden Y-I, z. B. vermittels des
Fadenführers 36-2 durch den Nadelkreis 15 und den Zahnring 23 in Eingriff mit dem Vorsprung 46 der
Schneide 44 gebracht. Wie in der Fig. 1 gezeigt, tritt der Faden Y-I über die Platinenschloßkappe
allgemein geradlinig zwischen dem Vorsprung 46 und der Schneide 44 und dem zurückgezogenen Fadenführer
36-2 hinweg. Wie in der F i g. 1 gezeigt, tritt der Faden unter der Schneide 44 und der Halterung
45, unter der äußersten Ecke des Saugrohrs 39, unter dem Draht 48 hindurch und sodann nach oben zu
dem angehobenen Fadenführer 36-2. Wenn der Vorsprung 46 mit der Schneidkante 26 des Zahnes 24
zusammenarbeitet, wird der Faden Y-I abgetrennt, und sein abgetrenntes Ende nach oben in das Saugrohr
39 gezogen, wobei der Faden Y-I sodann eine Lage benachbart zu den anderen nicht arbeitenden
Fäden Y-2 einnimmt, die sich von den nicht wirksamen Fadenführern 36 zu dem Saugrohr 39 erstrecken.
Es ist zu beachten, daß die längliche Form der Düse des Saugrohrs 39 die nicht arbeitenden
Fäden Y-2 in Lagen anordnet, die sich nicht in dem Weg der Bewegung der Fäden Y-I und Y-3 über das
obere Ende der Rippscheibe befinden, wodurch jede Beeinflussung zwischen nicht arbeitenden Fäden und
den eingelegten und ausgelegten Fäden verhindert wird.
Der Hauptfaden Y-3 wird durch den Fadenführer 36-1 vor dem Auslegen des Fadens Y-X eingelegt.
Der Hauptfaden Y-3 wird durch Betätigen des Fadenführers 36-1 eingelegt, um so den Hauptfaden
Y-3 nach unten von dem Saugrohr 39 in den Nadelkreis 15 hineinzuziehen. Es ist zu beachten, daß die
Fadenschneidvorrichtung 29 unterhalb des nicht arbeitenden Fadens Y-2 angeordnet ist, so daß keine
Möglichkeit gegeben ist, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 die Fäden Y-2 abtrennt. Durch Drehen
des Nadelkreises 15 wird der Faden Y-I am Umfang der Platinenschloßkappe 31 geführt, wobei das
Saugen in dem Sauger 39 dazu führt, daß der Faden Y-I einen geradlinigen Weg zwischen dem Saugrohr
39 und der Einsetzstelle des Fadens in den Nadelkreis 15 einnimmt. Die F i g. 9 zeigt den Hauptfaden
Y-3 in einer mittleren Lage benachbart zu dem Saugrohr 39. Sobald der Nadelkreis 15 die Eingriffsstelle
über die mittlere Lage hinausdreht, wird das Ende des Hauptfadens Y-3 in Eingriff mit dem nach unten
gerichteten Vorsprung 46 der Schneide 44 gebracht, wobei der Hauptfaden Y-3 sich von der Schneidkante
26 des Zahnes 24 unter der Schneide 44 in das Saugrohr 39 erstreckt. Wenn der Zahn 24 über den nach
unten gerichteten Vorsprung 46 hinausbewegt wird, wird der Hauptfaden Y-3 abgetrennt, sein abgetrenntes
Endstück wird durch das Saugrohr 39 entfernt, wodurch nur ein sehr kleines Ende zurückbleibt.
Da der Betrieb der Rundstrickmaschine zu einem Überlappen zwischen dem ausgelegten Fadenende
und dem eingelegten Faden führt, stellt es kein wesentliches Problem dar, eine wirksame Befestigung
der von dem Hauptsystem ausgehenden abgetrennten Fadenenden zu bewirken, so daß die Fadenschneidvorrichtung
28 an jeder Stelle angeordnet werden kann, wo dieselbe bei den an dem Hilfssystem eingelegten
Fäden nicht wirksam, jedoch bei den an dem Hauptsystem 33 eingelegten und ausgelegten
Fäden wirksam ist.
Erfindungsgemäß ist die Fadenschneidvorrichtung 29 für das Hilfssystem 34 an dem nächsten sich
anschließenden System in einer derartigen Lage angeordnet, daß die Zungen 72 der Nadeln 15 sich in
einer Lage befinden, um so das abgetrennte Fadenende innerhalb der Haken der Nadeln festzulegen.
Zu diesem Zweck ist die Fadenschneidvorrichtung 29 benachbart zu dem Hauptsystem 33 angeordnet. Wie
in der F i g. 2 gezeigt, weist die Fadenschneidvorrichtung 29 ein flaches Abschneidelement 51 auf, das an
seinem freien äußeren Ende eine nach unten gerichtete Schneide 52 besitzt, die mit den Zähnen 24 des
Zahnringes 23 zusammenwirkt und auf demselben aufliegt. An seinem entgegengesetzten Ende ist das
Abschneidelement 51 in einer Halterung 52 a angeordnet, die eine mit derselben einstückig ausgebildete
Fadenablenkvorrichtung 53 besitzt. Die Fadenablenkvorrichtung 53 stellt sicher, daß die
Fäden von den Fadenführern 38 unter dem Abschneidelement 51 hindurchtreten, so daß dieselben
durch den Eingriff der Schneide 52 mit den Zähnen 24 abgetrennt werden.
Bei dem Betrieb der Fadenschneidvorrichtung 29, wie sie in den F i g. 1 bis 8 gezeigt ist, ist der Hilfsfaden
Y-4 so gezeigt, daß derselbe durch den Fadenführer 38-2 ausgelegt ist. Der Hilfsfaden Y-5 ist
durch den Fadenführer 38-3 zugelegt worden, und der Faden Y-6 wird durch den Fadenführer 38-1 in
der nicht arbeitenden Lage gehalten. Wie in der F i g. 1 gezeigt, treten die Fäden Y-4 und Y-6 unter
einem Draht 56 hindurch und werden über die Höhe der Platinenschloßkappe 31 durch einen Draht 57
(s. F i g. 5) angehoben, der den Zug auf die Fäden verringert und das Anheben der Fäden durch das
Saugrohr 40 unterstützt. Die Fäden treten sodann um Führungsstifte 58,59 und 60 herum, die ein
Verheddern der Fäden auf der Rippscheibe 21 verhindern. Der Faden Y-6 wird nach oben in das
Saugrohr 40 gezogen, der Hilfsfaden Y-4 verläuft weiter um die Rippscheibe 21, wobei derselbe durch
die Stifte 61, 62 und 63 geführt wird. Abschließend wird der Faden Y-4 durch den Nadelkreis 15 und
den Zahnring 23 unter das Abschneidelement 51 geführt. Es ist zu beachten, daß die abschließende
Gruppe der Nadeln, die in den F i g. 1, 7 und 8 durch das Bezugszeichen 15-4 gekennzeichnet sind, nicht an
dem Hilfssystem 34 auf eine bestimmte Höhe abgezogen werden, so daß dieselben den Hilfsfaden
Y-4 innerhalb ihrer offenen Haken tragen, die den Hauptfaden Y-3 an dem Hauptsystem 33 aufnehmen,
wodurch auf den Nadeln 15-4 zwei Schleifen ausgebildet werden, so daß beim Übergang vom einzum
zweisystemigen Stricken und umgekehrt Anfang und Ende des Fadens, der am ein- bzw. ausgeschalteten
Hilfssystem zugeführt wird, in der Ware verankert wird.
Wie in der F i g. 6 gezeigt, ist die Schneide 52 des Abschneideelementes 51 im Bereich des Abzugsschloßteils
70 angeordnet, das die Nadeln 15 auf eine bestimmte Höhe abzieht. Die Nadeln 15 sind herkömmliche
Zungennadeln mit einem Haken 71 und a5 einer drehbaren Zunge 72. Sobald der Drehpunkt der
Zunge 72 von oberhalb nach unterhalb der Platinenhöhe 17 geführt wird, hebt die zuvor aus dem Faden
Y-I gestrickte, auf den Nadeln 15 befindliche Schleif e die Zunge 72 an, um so den Haken 71 in üblicher
Weise zu schließen. Wie eindeutig in der F i g. 8 gezeigt, bedingt die Anordnung der Schneide 52 im
Bereich des Abzugsschloßteils 70, daß die Zunge 72 gegen den Haken 71 dann geschlossen wird, wenn
das Fadenende Y-4 abgetrennt ist. Durch diese An-Ordnung wird somit das abgetrennte und letzte zu
verstrickende Ende des Hilfsfadens Y-4 in dem Nadelhaken 71 eingefangen und als zweckmäßige
Befestigung verstrickt. Bei dem Trennen des Fadens Y-4 zieht das Saugrohr 40 das abgetrennte und nicht
eingestrickte andere Ende des Fadens Y-4 von dem Abschneideelement 51 weg und in das Saugrohr
hinein, wo dasselbe eine Lage benachbart zu dem Faden Y-6 einnimmt. Eine ähnliche Wirkung tritt
dann ein, wenn der Hilfsfaden Y-S durch den Nadelkreis 15 und den Zahnring 23 in Eingriff mit dem
Abschneideelement 51 gebracht wird. Der Hilfsfaden Y-S erstreckt sich an dieser Stelle von dem
Abschneideelement 51 um die Führungsstifte 63, 62 und 61 herum in das Saugrohr 40 hinein. Wenn der
Faden Y-5 an der nach unten gerichteten Schneide 52 des Abschneideelementes 51 vorbeitritt, wird er
abgetrennt, und sein abgetrenntes Ende von der Rippscheibe durch den Sog in dem Saugrohr 40 abgezogen.
Das eingestrickte Ende des Hilfsfadens Y-5 wird, wie dies im Zusammenhang mit dem Hilfsfaden
Y-4 der Fall ist, in den Haken 71 der Nadeln 15 durch die Zungen 72 eingelegt und dann verstrickt.
Es ist zu beachten, daß eine erste Gruppe der Nadeln, die in der F i g. 1 durch das Bezugszeichen
15-5 gekennzeichnet ist, nicht an dem Hilfssystem 34
auf eine bestimmte Höhe abgezogen wird, so daß dieselben den Hilfsfaden Y-5 innerhalb ihrer offenen
Haken tragen und den Hauptfaden Y-3 an dem Hauptsystem 33 aufnehmen.
Es ergibt sich, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 gegebenenfalls dann weiter vom Abzugsschloßteü
70 angeordnet sein kann, wenn eine Vorrichtung vorgesehen ist, die sicherstellt, daß die Fadenschneidvorrichtung
29 nicht die an dem Hauptsystem 33 eingelegten und ausgelegten Fäden abtrennt.
Hierzu ist die Schneide 51 des Abschneideelementes 52 erfindungsgemäß in demjenigen Bereich
des Abzugsschloßteils 70 anzuordnen, um so die Haken 71 der Nadeln zu schließen, und einen Austritt
des abgetrennten Fadenendes aus den Haken zu verhindern. Durch die Anordnung des Abschneideelementes
52 an dieser Stelle wird der an dem Hauptsystem 33 eingelegte Hauptfaden Y-3 nach
unten in die Zähne 24 des Zahnringes 23 durch das Abzugsschloßteü 70 unmittelbar nach Verlauf über
die Schneide 51 gezogen.
Gegebenenfalls können durch den Mustermechanismus der Rundstrickmaschine gesteuerte Betätigungshebel
zum Anheben der Schneiden 44 und 51 vorgesehen sein, um so die Vorsprünge 46 und 52
aus dem Eingriff mit dem Zahnring 23 dann zu lösen, wenn an den entsprechenden Systemen 33 und
34 kein Einlegen oder Auslegen der Fäden erfolgt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen, bei dem zum Festlegen des Anfangs bzw. Endes eines an einem Hilfssystem zugeführten Hilfsfadens in der Strickware beim Ein- bzw. Ausschalten dieses Hilfssystems die ersten bzw. letzten Nadeln, die den Anfang bzw. das Ende des ein- bzw. ausgelegten Hilfsfadens verstricken, den Hilfsfaden erst am Hauptsystem zusammen mit dem dort zugeführten Hauptfaden zu doppelfädigen Maschen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang bzw. das Ende des Hilfsfadens (Y-4, Y-5) erst am Hauptsystem (33) von der dort angeordneten Fadenschneidvorrichtung (29) abgetrennt wird, nachdem die ersten (15-5) bzw. letzten (15-4) Nadeln, die den Hilfs- (Y-5) und den Hauptfaden (Y-3) gemeinsam verstricken, am Abzugsschloßteil (70) des Hauptsystems so weit abgezogen worden sind, daß ihre Zungen geschlossen sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 785 553.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 720ßO 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US42383A US3090216A (en) | 1960-07-12 | 1960-07-12 | Method of yarn severing in circular knitting machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1204355B true DE1204355B (de) | 1965-11-04 |
Family
ID=21921620
Family Applications (1)
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