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DE1204355B - Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen

Info

Publication number
DE1204355B
DE1204355B DES74299A DES0074299A DE1204355B DE 1204355 B DE1204355 B DE 1204355B DE S74299 A DES74299 A DE S74299A DE S0074299 A DES0074299 A DE S0074299A DE 1204355 B DE1204355 B DE 1204355B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
auxiliary
main
threads
needles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES74299A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter A Mahler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Fidelity Inc
Original Assignee
Singer Fidelity Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Fidelity Inc filed Critical Singer Fidelity Inc
Publication of DE1204355B publication Critical patent/DE1204355B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides
    • D04B15/58Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices
    • D04B15/60Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices with thread-clamping or -severing devices
    • D04B15/61Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices with thread-clamping or -severing devices arranged within needle circle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
D04b
Deutsche Kl.: 25 a-25/05
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
S 74299 VII a/25 a
12. Juni 1961
4. November 1965
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen, bei dem zum Festlegen des Anfangs bzw. Endes eines an einem Hilfssystem zugeführten Hilfsfadens in der Strickware beim Ein- bzw. Ausschalten dieses Hilfssystems die ersten bzw. letzten Nadeln, die den Anfang bzw. das Ende des ein- bzw. ausgelegten Hilfsfadens verstricken, den Hilfsfaden erst am Hauptsystem zusammen mit dem dort zugeführten Hauptfaden zu doppelfädigen Maschen bilden.
Hierbei war es bisher üblich, den Anfang oder das Ende des Hilfsfadens kurz hinter dem Hilfssystem abzutrennen, wobei sich der eingelegte Hilfsfaden häufig wieder aus der Ware löste.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, beim Übergang vom zwei- zum einsystemigen Stricken und umgekehrt Anfang und Ende des am Hilfssystems zugeführten Hilfsfadens durch Bilden von doppelfädigen Maschen in der Ware zu verankern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Anfang bzw. das Ende des Hilfsfadens erst am Hauptsystem von der dort angeordneten Fadenschneidvorrichtung abgetrennt wird, nachdem Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen
Anmelder:
Singer-Fidelity, Inc., Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner und Dipl.-Ing. H. Tischer, Patentanwälte, Berlin 33, Herbertstr. 22
Als Erfinder benannt:
Peter A. Mahler, Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 12. Juli 1960 (42 383) - -
Linien gezeigt ist, um den Betrieb des Saugrohrs zu erläutern.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weist die in den F i g. 1 bis 9 erläuterte Rundstrickmaschine
die ersten bzw. letzten Nadeln, die den Hilfs- und 25 einen Nadelkreis 15 auf, der zur Ausführung einer den Hauptfaden gemeinsam verstricken, am Abzugs- Drehbewegung in einem Nadelzylinder 16 angeordnet schloßteil des Hauptsystems so weit abgezogen ist, und Einschließplatinen 17 (s. F i g. 3). Innerhalb worden sind, daß ihre Zungen geschlossen sind. des Nadelkreises 15 ist eine drehbare Rippscheibe 21
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise zwecks Drehung mit dem Nadelzylinder 16 angeordunter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen 30 net. Die Rippscheibe 21 weist eine Reihe Übererläutert: tragungsplatinen 22 auf und besitzt ebenfalls einen F i g. 1 ist eine Teildraufsicht, die die Platinen- Zahnring 23, der, wie in den F i g. 1, 2 und 4 gezeigt, schloßkappe einer mehrsystemigen Rundstrick- an seinem Umfang mit Zähnen 24 versehen ist, die maschine mit einem Haupt- und Hilfssystem zeigt, radiale Führungsflächen 25 aufweisen, die an ihrer wobei gewisse Teile zwecks besserer Verdeutlichung 35 oberen Kante in eine Schneidkante 26 verlaufen, der Erfindung weggelassen sind; Eine ortsfeste Platinenschloßkappe 31 ist auf der F i g. 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht längs Rippscheibe 21 angeordnet und trägt Abschneid
elemente und Führungsstifte, wie es weiter unten im einzelnen beschrieben ist.
Der Nadelkreis 15 ist von einem Zungenring 32 umgeben, der durch Systeme unterbrochen ist, die im vorliegenden Fall durch die Bezugszeichen 33 und gekennzeichnet sind. Das Hauptsystem 33 weist eine Platte 35 und mehrere Fadenführer 36 auf. Das
der Linie 2-2 der F i g. 1;
Fig. 3 und 5 sind Schnittansichten längs der Linien 3-3 bzw. 5-5 der F i g. 1;
F i g. 4 ist eine perspektivische Teilansicht eines Schneidelements, wie in der F i g. 2 gezeigt;
F i g. 6 ist eine der F i g. 2 ähnliche Schnittansicht
im verkleinerten Maßstab, die in gebrochenen Linien
die Lagen der Schloßteile relativ zu der Lage des in 45 Hilfssystem 34 weist eine Platte 37 und mehrere der F i g. 2 gezeigten Abschneidelements zeigt; Fadenführer 38 auf. In Übereinstimmung mit der
- - ■ - - üblichen Verfahrensweise werden der Nadelzylinder
und die Rippscheibe gedreht, und die Fadenführer 36 und 38 in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Nadelzylinder 16 betrieben, um durch eine herkömmliche Vorrichtung (nicht gezeigt), die eine Mustertrommel und Musterkette aufweist, Fäden einzulegen
F i g. 7 ist eine perspektivische Teilansicht, die die Betriebsweise der Fadenschneidvorrichtung zeigt;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht der in der Fig. 7 gezeigten Bauelemente;
F i g. 9 ist eine Schnittansicht längs der Linien 9-9 der Fig. 1, wobei ein Faden in voll ausgezogenen 509 720/30
und auszulegen. Saugrohre 39 bzw. 40 liegen über der Rippscheibe 21, um die nicht arbeitenden Fäden festzuhalten und die abgeschnittenen Fadenenden aus der Maschine zu entfernen, wie weiter unten beschrieben ist.
Für jedes System ist eine Fadenschneidvorrichtung 28 und 29 vorgesehen. Jede Fadenschneidvorrichtung 28,29 arbeitet mit den Schneidkanten 26 des Zahnringes 23 zusammen, um so den Faden abzutrennen, der über der Kante 26 liegt. Die Fadenschneidvorrichtung 28 für das Hauptsystem 33 arbeitet dergestalt, daß nur die Fäden abgeschnitten werden, die an dem Hauptsystem eingelegt oder ausgelegt werden, sie wird nicht wirksam, um die Fäden abzuschneiden, die an dem Hilfssystem eingelegt oder ausgelegt werden. In gleicher Weise ist die Fadenschneidvorrichtung 29 für das Hilfssystem 34 wirksam, um nur die durch die Fadenführer 38 eingelegten oder ausgelegten Fäden abzuschneiden.
Bei der in den F i g. 1 bis 9 erläuterten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die Fadenschneidvorrichtung 28 eine Schneide 44 auf, die auf einer Halterung 45 angeordnet ist, die ihrerseits an der Platinenschloßkappe 31 befestigt ist. Die Schneide 44 endet an ihrem freien äußeren Ende in einem nach unten gerichteten Vorsprung 46, der auf der oberen Fläche des Zahnes 24 des Zahnringes 23 aufliegt. Wie in der F i g. 1 gezeigt, kommt der Vorsprung 46 mit dem Zahnring 23 an einer Stelle wenig vor dem Hilfssystem 34 in Eingriff, so daß die an dem Hilfssystem 34 eingelegten und ausgelegten Fäden nicht der Abtrennung durch den Vorsprung 46 der Schneide 44 unterworfen sind.
Bei dem Betrieb der Fadenschneidvorrichtung 28 wird der ausgelegte Faden Y-I, z. B. vermittels des Fadenführers 36-2 durch den Nadelkreis 15 und den Zahnring 23 in Eingriff mit dem Vorsprung 46 der Schneide 44 gebracht. Wie in der Fig. 1 gezeigt, tritt der Faden Y-I über die Platinenschloßkappe allgemein geradlinig zwischen dem Vorsprung 46 und der Schneide 44 und dem zurückgezogenen Fadenführer 36-2 hinweg. Wie in der F i g. 1 gezeigt, tritt der Faden unter der Schneide 44 und der Halterung 45, unter der äußersten Ecke des Saugrohrs 39, unter dem Draht 48 hindurch und sodann nach oben zu dem angehobenen Fadenführer 36-2. Wenn der Vorsprung 46 mit der Schneidkante 26 des Zahnes 24 zusammenarbeitet, wird der Faden Y-I abgetrennt, und sein abgetrenntes Ende nach oben in das Saugrohr 39 gezogen, wobei der Faden Y-I sodann eine Lage benachbart zu den anderen nicht arbeitenden Fäden Y-2 einnimmt, die sich von den nicht wirksamen Fadenführern 36 zu dem Saugrohr 39 erstrecken. Es ist zu beachten, daß die längliche Form der Düse des Saugrohrs 39 die nicht arbeitenden Fäden Y-2 in Lagen anordnet, die sich nicht in dem Weg der Bewegung der Fäden Y-I und Y-3 über das obere Ende der Rippscheibe befinden, wodurch jede Beeinflussung zwischen nicht arbeitenden Fäden und den eingelegten und ausgelegten Fäden verhindert wird.
Der Hauptfaden Y-3 wird durch den Fadenführer 36-1 vor dem Auslegen des Fadens Y-X eingelegt. Der Hauptfaden Y-3 wird durch Betätigen des Fadenführers 36-1 eingelegt, um so den Hauptfaden Y-3 nach unten von dem Saugrohr 39 in den Nadelkreis 15 hineinzuziehen. Es ist zu beachten, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 unterhalb des nicht arbeitenden Fadens Y-2 angeordnet ist, so daß keine Möglichkeit gegeben ist, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 die Fäden Y-2 abtrennt. Durch Drehen des Nadelkreises 15 wird der Faden Y-I am Umfang der Platinenschloßkappe 31 geführt, wobei das Saugen in dem Sauger 39 dazu führt, daß der Faden Y-I einen geradlinigen Weg zwischen dem Saugrohr 39 und der Einsetzstelle des Fadens in den Nadelkreis 15 einnimmt. Die F i g. 9 zeigt den Hauptfaden Y-3 in einer mittleren Lage benachbart zu dem Saugrohr 39. Sobald der Nadelkreis 15 die Eingriffsstelle über die mittlere Lage hinausdreht, wird das Ende des Hauptfadens Y-3 in Eingriff mit dem nach unten gerichteten Vorsprung 46 der Schneide 44 gebracht, wobei der Hauptfaden Y-3 sich von der Schneidkante 26 des Zahnes 24 unter der Schneide 44 in das Saugrohr 39 erstreckt. Wenn der Zahn 24 über den nach unten gerichteten Vorsprung 46 hinausbewegt wird, wird der Hauptfaden Y-3 abgetrennt, sein abgetrenntes Endstück wird durch das Saugrohr 39 entfernt, wodurch nur ein sehr kleines Ende zurückbleibt. Da der Betrieb der Rundstrickmaschine zu einem Überlappen zwischen dem ausgelegten Fadenende und dem eingelegten Faden führt, stellt es kein wesentliches Problem dar, eine wirksame Befestigung der von dem Hauptsystem ausgehenden abgetrennten Fadenenden zu bewirken, so daß die Fadenschneidvorrichtung 28 an jeder Stelle angeordnet werden kann, wo dieselbe bei den an dem Hilfssystem eingelegten Fäden nicht wirksam, jedoch bei den an dem Hauptsystem 33 eingelegten und ausgelegten Fäden wirksam ist.
Erfindungsgemäß ist die Fadenschneidvorrichtung 29 für das Hilfssystem 34 an dem nächsten sich anschließenden System in einer derartigen Lage angeordnet, daß die Zungen 72 der Nadeln 15 sich in einer Lage befinden, um so das abgetrennte Fadenende innerhalb der Haken der Nadeln festzulegen. Zu diesem Zweck ist die Fadenschneidvorrichtung 29 benachbart zu dem Hauptsystem 33 angeordnet. Wie in der F i g. 2 gezeigt, weist die Fadenschneidvorrichtung 29 ein flaches Abschneidelement 51 auf, das an seinem freien äußeren Ende eine nach unten gerichtete Schneide 52 besitzt, die mit den Zähnen 24 des Zahnringes 23 zusammenwirkt und auf demselben aufliegt. An seinem entgegengesetzten Ende ist das Abschneidelement 51 in einer Halterung 52 a angeordnet, die eine mit derselben einstückig ausgebildete Fadenablenkvorrichtung 53 besitzt. Die Fadenablenkvorrichtung 53 stellt sicher, daß die Fäden von den Fadenführern 38 unter dem Abschneidelement 51 hindurchtreten, so daß dieselben durch den Eingriff der Schneide 52 mit den Zähnen 24 abgetrennt werden.
Bei dem Betrieb der Fadenschneidvorrichtung 29, wie sie in den F i g. 1 bis 8 gezeigt ist, ist der Hilfsfaden Y-4 so gezeigt, daß derselbe durch den Fadenführer 38-2 ausgelegt ist. Der Hilfsfaden Y-5 ist durch den Fadenführer 38-3 zugelegt worden, und der Faden Y-6 wird durch den Fadenführer 38-1 in der nicht arbeitenden Lage gehalten. Wie in der F i g. 1 gezeigt, treten die Fäden Y-4 und Y-6 unter einem Draht 56 hindurch und werden über die Höhe der Platinenschloßkappe 31 durch einen Draht 57 (s. F i g. 5) angehoben, der den Zug auf die Fäden verringert und das Anheben der Fäden durch das Saugrohr 40 unterstützt. Die Fäden treten sodann um Führungsstifte 58,59 und 60 herum, die ein
Verheddern der Fäden auf der Rippscheibe 21 verhindern. Der Faden Y-6 wird nach oben in das Saugrohr 40 gezogen, der Hilfsfaden Y-4 verläuft weiter um die Rippscheibe 21, wobei derselbe durch die Stifte 61, 62 und 63 geführt wird. Abschließend wird der Faden Y-4 durch den Nadelkreis 15 und den Zahnring 23 unter das Abschneidelement 51 geführt. Es ist zu beachten, daß die abschließende Gruppe der Nadeln, die in den F i g. 1, 7 und 8 durch das Bezugszeichen 15-4 gekennzeichnet sind, nicht an dem Hilfssystem 34 auf eine bestimmte Höhe abgezogen werden, so daß dieselben den Hilfsfaden Y-4 innerhalb ihrer offenen Haken tragen, die den Hauptfaden Y-3 an dem Hauptsystem 33 aufnehmen, wodurch auf den Nadeln 15-4 zwei Schleifen ausgebildet werden, so daß beim Übergang vom einzum zweisystemigen Stricken und umgekehrt Anfang und Ende des Fadens, der am ein- bzw. ausgeschalteten Hilfssystem zugeführt wird, in der Ware verankert wird.
Wie in der F i g. 6 gezeigt, ist die Schneide 52 des Abschneideelementes 51 im Bereich des Abzugsschloßteils 70 angeordnet, das die Nadeln 15 auf eine bestimmte Höhe abzieht. Die Nadeln 15 sind herkömmliche Zungennadeln mit einem Haken 71 und a5 einer drehbaren Zunge 72. Sobald der Drehpunkt der Zunge 72 von oberhalb nach unterhalb der Platinenhöhe 17 geführt wird, hebt die zuvor aus dem Faden Y-I gestrickte, auf den Nadeln 15 befindliche Schleif e die Zunge 72 an, um so den Haken 71 in üblicher Weise zu schließen. Wie eindeutig in der F i g. 8 gezeigt, bedingt die Anordnung der Schneide 52 im Bereich des Abzugsschloßteils 70, daß die Zunge 72 gegen den Haken 71 dann geschlossen wird, wenn das Fadenende Y-4 abgetrennt ist. Durch diese An-Ordnung wird somit das abgetrennte und letzte zu verstrickende Ende des Hilfsfadens Y-4 in dem Nadelhaken 71 eingefangen und als zweckmäßige Befestigung verstrickt. Bei dem Trennen des Fadens Y-4 zieht das Saugrohr 40 das abgetrennte und nicht eingestrickte andere Ende des Fadens Y-4 von dem Abschneideelement 51 weg und in das Saugrohr hinein, wo dasselbe eine Lage benachbart zu dem Faden Y-6 einnimmt. Eine ähnliche Wirkung tritt dann ein, wenn der Hilfsfaden Y-S durch den Nadelkreis 15 und den Zahnring 23 in Eingriff mit dem Abschneideelement 51 gebracht wird. Der Hilfsfaden Y-S erstreckt sich an dieser Stelle von dem Abschneideelement 51 um die Führungsstifte 63, 62 und 61 herum in das Saugrohr 40 hinein. Wenn der Faden Y-5 an der nach unten gerichteten Schneide 52 des Abschneideelementes 51 vorbeitritt, wird er abgetrennt, und sein abgetrenntes Ende von der Rippscheibe durch den Sog in dem Saugrohr 40 abgezogen. Das eingestrickte Ende des Hilfsfadens Y-5 wird, wie dies im Zusammenhang mit dem Hilfsfaden Y-4 der Fall ist, in den Haken 71 der Nadeln 15 durch die Zungen 72 eingelegt und dann verstrickt. Es ist zu beachten, daß eine erste Gruppe der Nadeln, die in der F i g. 1 durch das Bezugszeichen 15-5 gekennzeichnet ist, nicht an dem Hilfssystem 34 auf eine bestimmte Höhe abgezogen wird, so daß dieselben den Hilfsfaden Y-5 innerhalb ihrer offenen Haken tragen und den Hauptfaden Y-3 an dem Hauptsystem 33 aufnehmen.
Es ergibt sich, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 gegebenenfalls dann weiter vom Abzugsschloßteü 70 angeordnet sein kann, wenn eine Vorrichtung vorgesehen ist, die sicherstellt, daß die Fadenschneidvorrichtung 29 nicht die an dem Hauptsystem 33 eingelegten und ausgelegten Fäden abtrennt.
Hierzu ist die Schneide 51 des Abschneideelementes 52 erfindungsgemäß in demjenigen Bereich des Abzugsschloßteils 70 anzuordnen, um so die Haken 71 der Nadeln zu schließen, und einen Austritt des abgetrennten Fadenendes aus den Haken zu verhindern. Durch die Anordnung des Abschneideelementes 52 an dieser Stelle wird der an dem Hauptsystem 33 eingelegte Hauptfaden Y-3 nach unten in die Zähne 24 des Zahnringes 23 durch das Abzugsschloßteü 70 unmittelbar nach Verlauf über die Schneide 51 gezogen.
Gegebenenfalls können durch den Mustermechanismus der Rundstrickmaschine gesteuerte Betätigungshebel zum Anheben der Schneiden 44 und 51 vorgesehen sein, um so die Vorsprünge 46 und 52 aus dem Eingriff mit dem Zahnring 23 dann zu lösen, wenn an den entsprechenden Systemen 33 und 34 kein Einlegen oder Auslegen der Fäden erfolgt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen, bei dem zum Festlegen des Anfangs bzw. Endes eines an einem Hilfssystem zugeführten Hilfsfadens in der Strickware beim Ein- bzw. Ausschalten dieses Hilfssystems die ersten bzw. letzten Nadeln, die den Anfang bzw. das Ende des ein- bzw. ausgelegten Hilfsfadens verstricken, den Hilfsfaden erst am Hauptsystem zusammen mit dem dort zugeführten Hauptfaden zu doppelfädigen Maschen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang bzw. das Ende des Hilfsfadens (Y-4, Y-5) erst am Hauptsystem (33) von der dort angeordneten Fadenschneidvorrichtung (29) abgetrennt wird, nachdem die ersten (15-5) bzw. letzten (15-4) Nadeln, die den Hilfs- (Y-5) und den Hauptfaden (Y-3) gemeinsam verstricken, am Abzugsschloßteil (70) des Hauptsystems so weit abgezogen worden sind, daß ihre Zungen geschlossen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschrift Nr. 2 785 553.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    509 720ßO 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
DES74299A 1960-07-12 1961-06-12 Verfahren zum Stricken auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen Pending DE1204355B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US42383A US3090216A (en) 1960-07-12 1960-07-12 Method of yarn severing in circular knitting machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1204355B true DE1204355B (de) 1965-11-04

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ID=21921620

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