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DE1207017B - Vorrichtung zum Gluehstrecken von Gittern elektrischer Entladungsroehren - Google Patents

Vorrichtung zum Gluehstrecken von Gittern elektrischer Entladungsroehren

Info

Publication number
DE1207017B
DE1207017B DEP31982A DEP0031982A DE1207017B DE 1207017 B DE1207017 B DE 1207017B DE P31982 A DEP31982 A DE P31982A DE P0031982 A DEP0031982 A DE P0031982A DE 1207017 B DE1207017 B DE 1207017B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
stretching
grids
incline
pitch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP31982A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Gadde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP31982A priority Critical patent/DE1207017B/de
Publication of DE1207017B publication Critical patent/DE1207017B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0026Machines for manufacture of grids or anodes

Landscapes

  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Glühstrecken von Gittern elektrischer Entladungsröhren Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Glühstrecken von Gittern elektrischer Entladungsröhren, die auf einer Gitterwickelmaschine kontinuierlich hergestellt werden, indem eine Steigungszange die mit Gitterdraht zu bewickelnden Gitterstegdrähte erfaßt und durch eine Wickelposition zieht, und die die Glühstreckvorrichtun,-aneinanderhängend durchlaufen.
  • Gitter elektrischer Entladungsröhren bestehen bekanntlich zumindest aus zwei Gitterstegen, auf die ein Gitterdraht aufgewickelt ist. Die Einzelherstellung derartiger Gitter ist unvorteilhaft, und es hat sich deshalb als zweckmäßig erwiesen, auf zwei parallel zueinander durch eine Wickelvorrichtung gezogene Gitterstegdrähte in Abständen nacheinander die Drahtwindungskomplexe einzelner Gitter aufzuwickeln. Die ständig von zwei Vorratsrollen abgerollten Gitterstegdrähte durchlaufen die Wickelposition und gelangen dann zu einer Glühstreckposition. In dieser Glühstreckposition werden die Gitterstegdrähte zum Glühen gebracht und gestreckt, wobei unerwünschte Drahtkrümmungen verschwinden.
  • Die Gitterdrähte werden mittels einer Steigungszange durch die Wickelposition gezogen. Ist ein vollständiges Gitter gewickelt, dann bleibt die Steigungszange stehen. In diesem Augenblick ergreift zusätzlich eine in Zugrichtung der Gitterstegdrähte vor der Steigungszange befindliche Streckzange im Ab- stand von einer oder mehreren Gitterlängen die Gitterstegdrähte. Während einer Zeit von etwa 176 Sekunde wird daraufhin über die beiden Zangen durch die Gitterstegdrähte ein Aufheizstromimpuls geschickt, der die Drähte zwischen den Zangen zum Aufglühen bringt. Nach Maßgabe einer Programmsteuerung entfernt sich die Streckzange dann von der Steigungszange, wobei die zwischen den beiden Zangen eingespannten glühenden Gitterstegdrähte gestreckt werden. Für diesen ganzen Aufheiz- und Streckvorgang steht insgesamt, wenn die Wickelmaschine gut ausgenutzt werden soll, eine Zeit von etwa 1,3 Sekunden zur Verfügung. Diese kurzen Aufheiz- und Streckzeiten bedingen, daß mit großen Stromstärken gearbeitet werden muß. Während die hohen Stromstärken einen besonderen technischen Aufwand erfordern, wirkt sich die schnelle Erhitzung auf die Qualität der Gitter ungünstig aus. Für eine rationelle Fertigung sind die den fortlaufenden Wickelvorgang ständig unterbrechenden Aufheiz-und Streckzeiten nachteilig, da sie den Durchsatz der Wickelvorrichtung herabsetzen.
  • Diese Nachteile hat man bei Vorrichtungen zum Glühstrecken, die von aneinanderhängenden Gittern durchlaufen werden, dadurch vermieden, daß in Zugrichtung der gewickelten, aneinanderhängenden Gitter in ein- oder mehrfachem Gitterabstand an der Steigungszange eine mit ihr gekuppelte, die Gitterstegdrähte erfassende Streckzange vorgesehen ist, die während des Wickelvorganges die durch Stromdurchgang erhitzten und mithin verformbaren Steadrahtabschnitte zwischen den Zangen durch Abrücken von der Steigungszange streckt.
  • Das Strecken der Gitter erfolgt auf diese Weise während der Wickelbewegung der Steigungszange. Für das Strecken wird mithin keine besondere Ruhepause der Steigungszange benötigt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders zweckmäßig aufgebaute und sicher arbeitende Vorrichtung der genannten Art zu schaffen.
  • Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung zum Glühstrecken von Gittern elektrischer Entladungsröhren, die auf einer Gitterwickelmaschine kontinuierlich hergestellt werden, indem eine Steigungszange die mit Gitterdraht zu bewickelnden Gitterstegdrähte erfaßt und schrittweise durch eine Wickelposition zieht, und die anschließend aneinanderhängend die Glühstreckvorrichtung durchlaufen, wobei in Zugrichtung der gewickelten aneinanderhängenden Gitter in ein- oder mehrfachem Gitterabstand vor der Steigungszange eine mit ihr gekuppelte, die Gitterstegdrähte erfassende Streckzange vorgesehen ist, die während des Wickelvorganges die durch Stromdurchgang erhitzten und mithin verformbaren Stegdrahtabschnitte zwischen den Zangen streckt, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Streckzange über mindestens. eine Schubstange mit der Steigungszange gekuppelt ist und die Schubstange an der Steigungszange mit einem in einem Druckzylinder angeordneten Kolben versehen ist, der während der gemeinsamen Zugbewegung der Zangen, bewirkt durch einen Überdruck in den Zylindern, die Schubstange und die Streckzange von der Steigungszange wegdrückt.
  • Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung nach der Erfindung; F i g. 2 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung nach F i g. 1 längs der Linie II-II.
  • In F i g. 1 sind auf einer Grundplatte 1 eine Steigungszange 3 und eine Streckzange 5 verschiebbar angeordnet. Die beiden Zangen 3 und 5 ruhen auf Führungsschienen 7. In Zugrichtung hinter der Steigungszange 3 befindet sich die nicht dargestellte Wickelposition für die herzustellenden Gitter mit dem dazugehörigen Wickelfinger. Die Steigungszange 3 zieht von ebenfalls nicht dargestellten Vorratsrollen abgewickelte Stegdrähte 9 durch die Wickelposition hindurch; sie ergreift die Steadrähte 9 dabei jeweils zwischen zwei gewickelten Gittern 11. Die Streckzange ergreift die Stegdrähte 9 der aneinandergereihten Gitter 11 ebenfalls zwischen zwei Gittern, und zwar in einem Abstand von etwa drei Gitterlängen vor der Steigungszange 3. In Zugrichtung der Drähte ist vor der Streckzange 5 noch eine Haltezange 13 vorgesehen, die die Stegdrähte 9 ebenfalls zwischen zwei Gittern erfassen kann.
  • Die Streckzange 5 ist mit der Steigungszange 3 über Schubstangen 15 verbunden. Vor der Steigungszange 3 sind die in Druckzylindern 17 an den Schubstangen 15 vorgesehenen Kolben 19 angeordnet. Wird über eine überdruckleitung21 in den Zylindern 17 ein Überdruck erzeugt, dann haben die Kolben 19 das Bestreben, die Streckzange 5 nach vorn von der Schrittzange 3 wegzudrücken. Liegen die Zylinder 17 nicht am Überdruck, dann zieht eine Rückholfeder 23 die Streckzange 5 über die Schubstangen 15 in ihre Ausgangsposition gegenüber der Schrittzange, 3.
  • Die Klemmbacken in den Zangen 3 und 5 sind elektrisch isoliert angeordnet; sie sind an die Pole einer elektrischen Spannungsquelle gelegt. Auf diese Weise ist über die Klemmbacken durch die zwischen ihnen eingespannten Stegdrähte ein Strom leitbar.
  • Die Glühstreckvorrichtung nach der Erfindung arbeitet wie folgt: Bei Beginn des Arbeitsvorganges herrscht in den Druckzylindem 17 zunächst kein Überdruck. Die Feder 23 zieht die Streckzange 5 somit bis auf eine vorgegebene Entfernung an die Steigungszange 3 heran. Sowohl die Steigungszange 3 als auch die Streckzange 5 erfassen in diesem vorgegebenen gegenseitigen Abstand jeweils zwischen zwei Gittern 11 die die Vorrichtung durchlaufenden Stegdrähte 9. Nach Maßgabe eines Programmschalters und der Wickelgeschwindigkeit eines Wickelgliedes in der Wickelposition zieht die mit der Streckzange 5 gekuppelte Steigungszange 3 dann die Stegdrähte 9 durch die Wickelposition. Für die Dauer des Zieh-und Wickelvorganges wird über die Stromzuleitungen 25 durch die zwischen der Steigungszange 3 und Streckzange 5 befindlichen drei Gitter 11 ein Strom geschickt, der praktisch nur die Stegdrähte 9 durchfließt. Die Stege aller drei Gitter werden damit während der Wickelzeit eines neuen Gitters gleichmäßig erwärmt. Bei diesem ersten Durchgang reicht der die Gitter durchfließende Strom nicht aus, um ihre Stege zum Glühen zu bringen.
  • Ist dieser Wickelvorgang beendet, dann ergreift die Haltezange 13 die Stegdrähte, die Zangen 3 und 5 ihrerseits geben die Stege frei und verschieben sich um einen Gitterabstand entgegen der Zugrichtung, wonach sie die Stegdrähte erneut ergreifen. Die Haltezange 13 gibt daraufhin die Stegdrähte frei, und der Ziehvorgang beginnt von neuem, wobei die zwischen den Zangen befindlichen Gitter von Strom durchflossen werden. Das beim ersten Ziehvorgang der Steigungszange am nächsten gelegene Gitter wird dabei zum zweiten Male aufgeheizt und auf eine höhere Temperatur gebracht, bei der die Stegdrähte jedoch noch nicht aufglühen. Ist auch dieser zweite Ziehvorgang beendet, dann ergreift wieder die Haltezange die Stegdrähte, die Zangen geben die Drähte frei und laufen um einen Gitterabstand gegenüber der Zugrichtung zurück. Bei dem nunmehr einsetzenden dritten Ziehvorgang werden die Zylinder 17 unter Druck gesetzt, und wieder wird durch die drei zwischen den Zangen befindlichen Gitter ein Strom geschickt. Das bei dem ersten Wickelvorgang unmittelbar vor der Steigungszange befindliche Gitter befindet sich dieses Mal in Zugrichtung unmittelbar hinter der Streckzange und wird zum dritten Male vom Strom durchflossen. Bei dem dreimaligen Stromdurchgang hat sich der Widerstand der Stegdrähte dieses Gitters so stark erhöht, daß seine Stege nunmehr aufglühen. Die Gitterstege werden dadurch verformbar, und die Streckzange, die infolge des Druckes in dem Zylinder ständig das Bestreben hat, von der Steigungszange abzurücken, reckt die Stegdrähte und beseitigt damit in ihnen vorhandene unerwünschte Krümmungen. Der Streckvorgang wird begrenzt mittels eines mit der Steigungszange gekoppelten Anschlages 27.
  • Bei den nunmehr folgenden Streckvorgängen glüht immer jeweils das vor der Streckzange befindliche Gitter am stärksten auf, während die in Zugrichtung noch hinter diesem Gitter befindlichen Gitter weniger heiß werden, da in ihnen bei erst einmaligem oder zweimaligem Stromdurchgang der elektrische Widerstand noch nicht weit genug erhöht worden ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Glühstrecken von Gittern elektrischer Entladungsröhren, die auf einer Gitterwickehnaschine kontinuierlich hergestellt werden, indem eine Steigungszange die mit Gitterdraht zu bewickelnden Gitterstegdrähte erfaßt und schrittweise durch eine Wickelposition zieht, und die anschließend aneinanderhängend die Glühstreckvorrichtung durchlaufen, wobei in Zugrichtung der gewickelten aneinanderhängenden Gitter in ein- oder mehrfachem Gitterabstand vor der Steigungszange eine mit ihr gekuppelte, die Gitterstegdrähte erfassende Streckzange vorgesehen ist, die während des Wickelvorganges die durch Stromdurchgang erhitzten und mithin verformbaren Stegdrahtabschnitte zwischen den Zangen streckt, d adurch gekennzeichnet, daß die Streckzange (5) über mindestens eine Schubstange (15) mit der Steigungszange (3) gekuppelt ist und die Schubstange an der Steigungszange mit einem in einem Druckzylinder (17) angeordneten Kolben (19) versehen ist, der während der gemeinsamen Zugbewegung der Zangen, bewirkt durch einen überdruck in den Zylindern, die Schubstange und die Streckzange von der Steigungszange wegdrückt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung, um die die Streckzange (5) von der Steigungszange (3) abrÜckbar ist, mittels eines mit der Steigungszange gekoppelten Anschlages (27) einstellbar ist. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Zugrichtung der Gitter vor der Streckzange (5) eine Haltezange (13) vorgesehen ist, mit der die aneinanderhängenden Gitter (11) festlegbar sind, solange die Steigungs- und die Streckzange um einen Gitterabstand unter Freigabe der Stegdrähte (9) zurücklaufen. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen der Steigungs- und der Streckzange 2 bis 4 Gitter (11) befinden. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckzange und Steigungszange mittels einer Rückholfeder (23) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1063 719; USA.-Patentschrift Nr. 3 001556.
DEP31982A 1963-06-10 1963-06-10 Vorrichtung zum Gluehstrecken von Gittern elektrischer Entladungsroehren Pending DE1207017B (de)

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DEP31982A DE1207017B (de) 1963-06-10 1963-06-10 Vorrichtung zum Gluehstrecken von Gittern elektrischer Entladungsroehren

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DEP31982A DE1207017B (de) 1963-06-10 1963-06-10 Vorrichtung zum Gluehstrecken von Gittern elektrischer Entladungsroehren

Publications (1)

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DE1207017B true DE1207017B (de) 1965-12-16

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DEP31982A Pending DE1207017B (de) 1963-06-10 1963-06-10 Vorrichtung zum Gluehstrecken von Gittern elektrischer Entladungsroehren

Country Status (1)

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DE (1) DE1207017B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063719B (de) * 1957-04-24 1959-08-20 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Gittern fuer elektrische Entladungsroehren und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens
US3001556A (en) * 1957-12-16 1961-09-26 Gen Electric Automatic grid making machine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063719B (de) * 1957-04-24 1959-08-20 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Gittern fuer elektrische Entladungsroehren und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens
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