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DE1063719B - Verfahren zur Herstellung von Gittern fuer elektrische Entladungsroehren und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gittern fuer elektrische Entladungsroehren und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1063719B
DE1063719B DEN14952A DEN0014952A DE1063719B DE 1063719 B DE1063719 B DE 1063719B DE N14952 A DEN14952 A DE N14952A DE N0014952 A DEN0014952 A DE N0014952A DE 1063719 B DE1063719 B DE 1063719B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
bars
rods
wire
grid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN14952A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerard Moesker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1063719B publication Critical patent/DE1063719B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture
    • H01J2893/0025Manufacture by winding wire upon a support
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0026Machines for manufacture of grids or anodes

Landscapes

  • Wire Processing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren durch Aufwickeln eines Drahtes auf Gitterstäbe, bei dem jeweils ein Gitter gewickelt, der Draht abgetrennt und nach einer axialen Fortbewegung der Gitterstäbe das nächste Gitter gewickelt wird. Dieses Verfahren wird mitunter als Wickeln ohne Zwischendraht bezeichnet. Die Erfindung betrifft weiter eine Maschine zur Ausführung dieses Verfahrens.
Es ist festgestellt worden, daß ein solches Verfahren die Möglichkeit bietet, auf eine baulich einfach ausführbare Weise noch weitere wichtige Bearbeitungen auf derselben Maschine auszuführen, derart, daß eine vollautomatische Maschine zur Herstellung von Fertigprodukten entsteht.
Bei dem obengenannten Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren wird nach der Erfindung ein Gitter gewickelt, während die Gitterstäbe von einer Schrittzange gefaßt und axial mit vorbestimmtem Schritt (mit vorbestimmten Schritten) fortbewegt werden; nach dem Wickeln des Gitters werden die Gitterstäbe durch eine zweite Zange (Streckzange) gefaßt und dann wird das Gitter zwischen den beiden Zangen gestreckt. Gerade bei dem Verfahren, bei dem der Draht jeweils getrennt, also ohne Zwiischendrähte gewickelt wird, steht Zeit zur Verfügung, um durch ein Zusammenspiel von nur zwei Zangen außerdem eine Streckbearbeitung auf der Maschine auszuführen.
Bei einer Weiterentwicklung des Verfahrens nach der Erfindung werden die Gitterstäbe nach dem Passieren der Streckzange periodisch abgeschnitten zur Bildung einzelner Gitter, die dann auf einem Dorn gehaltert, verformt und schließlich abgestreift werden.
Die Erfindung bietet auch die Möglichkeit, die Gitter warm zu strecken. Bei diesem Warmstrecken kann aber eine weitgehende Oxydation der Gitterstäbe und des auf diese aufgewickelten Drahtes auftreten.
Das Wettmachen dieser Oxydation kann dadurch erfolgen, daß die fertiggewickelten Gitter während des φο Streckens erwärmt und vor dem Abschneiden durch eine Kammer, der ein reduzierendes Gas zugeführt wird, hindurchgeführt werden.
Die Maschine zur Durchführung des Verfahrens ist auf bekannte Weise mit einer Einrichtung für die Zufuhr von Gitterstäben, mit einem Wickelkopf zum Aufwickeln des Gitterdrahtes auf die Stäbe und zum periodischen Abtrennen und Wiederaufwickeln des Drahtes auf die Stäbe eingerichtet sowie mit einer Zange (Schrittzange) versehen, um die Gitterstäbe in axialer Richtung fortzubewegen. Nach der Erfindung ist die Streckzange auf der vom Wickelkopf abgewandten Seite angeordnet, die nach dem Wickeln des Gitters die Gitterstäbe faßt und diese streckt; danach Verfahren zur Herstellung von Gittern
für elektrische Entladungsröhren
und Maschine zur Durchführung
des Verfahrens
Anmelder:
Ν. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 24. April 1957
Gerard Moesker, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
wird die Schrittzange geöffnet und in axialer Richtung für den nächsten Wickelvorgang zurückbewegt, wonach die Streckzange geöffnet wird, um das gewickelte Gitter zu weiteren Verarbeitungsstellen durchzulassen.
Um soviel Arbeitsgänge wie möglich auf derselben Maschine ausführen zu können, ist bei der Maschine nach der Erfindung zwischen der Schritt- und der Streckzange eine Einrichtung zum Erhitzen der Gitterstäbe vorhanden und zwischen der Streckzange und den Teilen zum Abschneiden der Stäbe eine Kammer mit einer Zuführung für reduzierendes Gas angeordnet, die von dem Gitter durchlaufen wird.
An Hand einer schematischen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels der Gitterwickelmaschine nach der Erfindung wird letztere näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Übersicht der Hauptteile der Maschine in Draufsicht;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht nach dem Pfeil II von Fig. 1;
Fig. 3 und 4 veranschaulichen das Abschneiden;
Fig. 5 veranschaulicht die Formgebung des Gitters.
Im Triebwerkkasten 1 ist ein Wickelkopf 2 drehbar um eine Führung für Gitterstäbe 3 und 4 gelagert, die von der Haspel 5 abgezogen werden und übereinanderliegen, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Konstruktion des Wickelkopfes 2 ist an sich bekannt. Er bewirkt, daß um die Gitterstäbe Windungen des vom Kopf zugeführten dünnen Drahtes geschlagen
909 608/345

Claims (4)

werden, zweckmäßig in Einschnitten der Stäbe, die später zugetrieben werden, um den Draht an den Stäben zu befestigen. Auf ebenfalls bekannte Weise wird jeweils die für ein Gitter erforderliche Anzahl Windungen angeordnet, wonach der Draht abgetrennt und in einem Abstand von der angeordneten Anzahl Windungen zur Herstellung des nächsten Gitters wieder auf die Gitterstäbe aufgewickelt wird. Aus dem Triebwerkkasten 1 ragt eine Spindel 6 hervor, auf der eine Nockenscheibe 7 sitzt, die durch Vermittlung einer Rolle 8 und eines Armes 9 einen Schlitten 10 steuert, an dem eine Zange 11 mit Backen IIa und 116 angeordnet ist, die periodisch geöffnet und geschlossen werden kann. Diese Zange 11 wird als die Schrittzange bezeichnet. Sie greift die Stäbe 3,4 und teilt ihnen von der Bewegung des Schlittens 10 und des Nockens 7 eine solche Längsbewegung mit, daß die Drahtwindungen den erforderlichen konstanten oder veränderlichen Schritt erhalten. Der Schlitten 10 ist in einer Führung 12 verschiebbar und kann an einen Anschlag 13 anstoßen. In der Führung 12 ist ein weiterer Schlitten 14 verschiebbar, der eine Zange 15 mit Backen 15 a und 15 b trägt, die ebenfalls die Stäbe 3 und 4 zu greifen vermögen. Diese Zange 15 ist als die Streckzange bezeichnet. Der Schlitten 14 ist vom Arm 16 entgegen der Wirkung der Feder 17 bewegbar. Der Arm 16 stößt gegen einen Anschlag 18. In der Bahn der Stäbe 3 und 4 mit dem auf diese aufgewundenen Draht befindet sich nahe bei dem Wickelkopf 2 eine nicht dargestellte, bekannte Vorrichtung zum Abtrennen von Drahtenden, die nach der Festhaftung an den Stäben, nachdem der Draht abgetrennt worden ist, die Stäbe überragen. Weiter befindet sich in dieser Bahn zwischen der Streckzange und der Schrittzange eine Vorrichtung, um zeitweise Strom durch die Stäbe hindurchzuführen, wodurch diese Stäbe mitsamt dem aufgewickelten Draht erhitzt werden. Nach der Zange 15 ist in der Bahn der Gitterstäbe eine Kammer 19 angeordnet, die mit einer Zuleitung für ein reduzierendes Gas, z. B. Mischgas, ausgestattet ist. Durch diese Kammer werden die Stäbe 3 und 4 mit den Windungen hindurchgeführt, wobei oxydierte Stellen, die während der Erhitzung zum Warmstrecken entstanden sind, einer Reduktion unterzogen werden. Aus der Kammer 19 werden die Stäbe 3 und 4 und der auf diese aufgewickelte Draht links in Fig. 1 einem Halter 20 zugeführt, in dem sich Formteile 21, 22, 23, 24 (s. auch die Fig. 2 und 5) befinden, die dem Gitter die gewünschte Form zu geben vermögen (Fig. 5). Dies erfolgt unter Zusammenwirkung mit einem Dorn 25, der in Längsrichtung bewegbar ist, wie beim Halter 39 angedeutet, mit dem z. B. mit einer Zahnstange 41 am Halter 39 zusammenarbeitenden Zahnrad 40 und mit dem von der Welle 42 angetriebenen Zahnsegment 43. Der Halter 20 dreht sich um die Formteile 21, 22, 23, 24 herum und steuert diese mit Nocken 31, 32, 35 und 36 entgegen der Wirkung der Federn 33, 34 (Fig. 2). Zwischen dem Halter 20 und der Kammer 19 sind Messer 44 und 45 angeordnet (Fig. 1,3 und 4), welche die Gitterstäbe 3 und 4 jeweils zwischen zwei benachbarten Reihen von Drahtwicklungen 46 und 47 abtrennen. Die Stäbe 3 und 4 werden dabei auf dem Dorn 25 geführt und in den Formteilen 21, 22 (Fig. 3) zentriert. Die Messer 44 und 45 können derart ausgebildet und angeordnet sein, daß die Abschneidestellen der Stäbe in Längsrichtung etwas versetzt zu liegen kommen, was für manche Anwendungen von Gittern erwünscht ist. Der Dorn 25 arbeitet mit einem Abstreifteil 37 zusammen. Eine Abführrinne für von der Maschine gelieferte Gitter ist mit 38 bezeichnet. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Zu Beginn des Wickelns eines Gitters steht der Schlitten in der Lage nach Fig. 1. Die Zange 11 ist geschlossen und bewegt sich mit dem Schlitten 10 nach links in Fig. 1 nach einer vorher bestimmten Schrittvorschrift. Die Zange 15 ist geöffnet. Nachdem die für ein Gitter erforderliche Anzahl Windungen verlegt worden ist, stößt der Schlitten 10 gegen den Anschlag oder gelangt in seine unmittelbare Nähe. DieZange bleibt noch einen Augenblick geschlossen, und zugleich schließt sich die Zange 15. Diese Zange 15 wird dann mitsamt dem Schlitten 14 nach links in Fig. 1 verstellt. Die Gitterstäbe werden dann zwischen den Zangen 11 und 15 gestreckt, wobei der Schlitten 10 am Anschlag 13 anliegt. Die Zange 11 öffnet sich, und der Schlitten 10 bewegt sich schnell nach rechts, wonach die Zange 11 geschlossen und die Zange 15 geöffnet wird. Der Schlitten wird dann von der Feder 17 gegen den Anschlag 18 gezogen. Die Gitterstäbe 3 und 4 bewegen sich durch die Kammer 19 hindurch und werden dann abgeschnitten, so daß einzelne Gitter gebildet werden. Es erfolgt die Formgebung der Gitter (Fig. 5), die anschließend vom Abstreichteil 37 von dem Dorn 25 entfernt und in die Rinne oder den Behälter 38 abgeführt werden. Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren durch Aufwickeln eines Drahtes auf Gitterstäbe, bei dem jeweils ein Gitter gewickelt, der Draht abgetrennt und nach einer axialen Fortbewegung der Gitterstäbe das nächste Gitter gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gitter gewickelt wird, während die Gitterstäbe von einer Schrittzange gefaßt und axial mit vorbestimmtem Schritt (mit vorbestimmten Schritten) fortbewegt werden, daß die Gitterstäbe nach dem Wickeln des Gitters durch eine zweite Zange (Streckzange) gefaßt werden und daß dann das Gitter zwischen den beiden Zangen gestreckt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe nach dem Passieren der Streckzange periodisch abgeschnitten werden zur Bildung von einzelnen Gittern, die dann auf einem Dorn gehaltert, verformt und schließlich abgestreift werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die fertiggewickelten Gitter während des Streckens erwärmt und vor dem Abschneiden durch eine Kammer, der ein reduzierendes Gas zugeführt wird, hindurchgeführt werden.
4. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die mit einer Einrichtung für die Zufuhr von Gitterstäben, mit einem Wickelkopf zum Aufwickeln des Gitterdrahtes auf die Stäbe und zum periodischen Abtrennen und Wiederaufwickeln des Drahtes auf die Stäbe eingerichtet sowie mit einer Zange (Schrittzange) versehen ist, um die Gitterstäbe in axialer Richtung fortzubewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Streck-
DEN14952A 1957-04-24 1958-04-18 Verfahren zur Herstellung von Gittern fuer elektrische Entladungsroehren und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1063719B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120027B (de) 1960-02-17 1961-12-21 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Gittern fuer elektrische Entladungsroehren und Maschine zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE1207017B (de) * 1963-06-10 1965-12-16 Philips Patentverwaltung Vorrichtung zum Gluehstrecken von Gittern elektrischer Entladungsroehren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949362C (de) * 1952-11-10 1956-09-20 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Gittern fuer elektrische Entladungsroehren und Gitterwickelmaschine zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE1000536B (de) * 1953-02-21 1957-01-10 Telefunken Gmbh Gitterwickelmaschine zur Herstellung von Wendelgittern fuer elektrische Entladungsroehren

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