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DE2122343C - Vorrichtung zum Anspitzen und Ein ziehen strangförmigen Materials - Google Patents

Vorrichtung zum Anspitzen und Ein ziehen strangförmigen Materials

Info

Publication number
DE2122343C
DE2122343C DE19712122343 DE2122343A DE2122343C DE 2122343 C DE2122343 C DE 2122343C DE 19712122343 DE19712122343 DE 19712122343 DE 2122343 A DE2122343 A DE 2122343A DE 2122343 C DE2122343 C DE 2122343C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sharpening
wire
gripper
clamping devices
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712122343
Other languages
English (en)
Other versions
DE2122343B2 (de
DE2122343A1 (de
Inventor
Werner 6349 Horbach Henrich
Original Assignee
Henrich KG, Maschinen fur die Draht Industrie, 6349 Horbach
Filing date
Publication date
Application filed by Henrich KG, Maschinen fur die Draht Industrie, 6349 Horbach filed Critical Henrich KG, Maschinen fur die Draht Industrie, 6349 Horbach
Priority to DE19712122343 priority Critical patent/DE2122343C/de
Publication of DE2122343B2 publication Critical patent/DE2122343B2/de
Publication of DE2122343A1 publication Critical patent/DE2122343A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2122343C publication Critical patent/DE2122343C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anspitzen strangförmigen Materials und zum Einziehen des angespitzten Materials in eine Ziehform.
Da derartiges Material, z. B. Draht, beim Ziehen durch einen Ziehstein auf einen kleineren Durchmesser gebracht wird, ist es erforderlich, zu Beginn des Ziehvorganges den Draht anzuspitzen, um ihn durch die öffnung des nächstfolgenden Ziehsteines stecken zu können. Anschließend wire1 der Draht durch den Ziehstein gezogen, bis er eine Länge hat, bei der es möglich ist, diesen durch weitere Ziehsteine und um Umlenk- und Antriebsrollen der Maschine zu führen.
Bei der bekannten Vorrichtung (deutsche Zeitschrift »Maschinenmarkt«, Würzburg, 1969, Nr 92, S. 2009, Bild 4) sind sowohl räumliche als auch funktionell voneinander getrennte Einrichtungen für das Anspitzen und für das Einziehen vorgesehen, so daß das Material nach dem Anspitzen in einem zusätzlichen Arbeitsgang an den Ort des Einziehens gebracht werden muß, und zwar in diskontinuierlicher Bewegungsrichtung. Eine Automatisierung von Anspitzen und Einziehen ist dort nicht gegeben.
Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der bekannten Gattung so weiterzubilden, daß das Anspitzen und Einziehen des Materials in kontinuierlicher Arbeitswelle und ohne besondere zeitaufwendige und umständliche Ortsver-Iagerungen erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf einem Maschinenrahmen zwei Klemmvorrichtungen angeordnet und Mittel zum Erhitzen des Materials zwischen diesen vorgesehen sind, von denen die eine mit einer Antriebsvorrichtung zum Verschieben in Materiallängsrichtung verbunden ist, wie insgesamt bereits bekannt, und daß zwischen beiden Klemmvorrichtungen eine mit einer Durchtrittsöffnung versehene Anlage für einen Ziehstein angebracht ist.
Dadurch wird die Wirkung erreicht, daß das in fester Lage angespitzte Material zum Einriehen !ediülich in dessen Längsrichtung verschoben z.-. werden braucht, wobei insbesondere dieselben Einrichtungen zum Anspitzen und zum Einziehen verwendet werden.
Zum Anspitzen elektrischen Strom leitenden Materials sind vorteilhaft die Klemmvorrichtungen elektrichen Strom leitend und über einen Schalter mit einer Stromquelle verbunden.
Es ist zwar bereits bekannt (deutsche Zeitschrift »Draht«, 1955, Nr. 5, S. j93, linke Spalte), Draht mii Hilfe zweier Klemmvorrichtungen, an die Strom gelegt wird und von denen eine verschieblich ist, anzuspitzen, jedoch wird durch diesen Stand der Technik die Erfindung nicht nahegelegt, weil dort weder das hin vorliegende Problem behandelt ist, noch erkannt worden war, in welcher Weise die Anspitzeinrichuing zum unmittelbar anschließenden Gebrauch als Einzieheinrichtung umzugestalten war, und zwar zum Anspitzen und EinzieLen von insbesondere elektrischen Strom leitendem Stranggut ganz allgemein.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist die verschiebbare Klemmvorrichtung durch die Antriebseinrichtung offen- und schließbare Greiferbakken auf.
Erfindungsgemäß sind weitemin Endschalter zum Umkehren der Bewegungsrichtung der verschiebbaren Klemmvorrichtung vorgesehen.
Zum Anspitzen des Drahtes wird dieser von den Greifern erfaßt. Anschließend wird an die Greifer elektrische Spannung gelegt, so daß der üb?r den Draht fließende Strom diesen zum Glühen bringt. Nunmehr wird der bewegliche Greifer stetig so weit vom anderen Greifer fortbewegt, bis der Draht reißt. An der Rißstelle hat er sich hierbei stark verjüngt. Der so angespitzte Draht wird jetzt durch den Ziehstein geführt und der Ziehstein gegen die feste Anlage der Vorrichtung gelegt. Die vorstehende Drahtspitze wird vom beweglichen Greifer erneut erfaßt und der Greifer hin- und herbewegt, so daß unter gleichzeitigem öffnen und Schließen der Greiferbacken sukzessive Draht durch den Ziehstein gezogen wird. Der ortsfeste Greifer ist hierbei geöffnet.
Die Antriebseinrichtung für den Greifer kann durch Umschaltung so gesteuert werden, daß entweder eine steige Fortbewegung von der feststehenden Klemmvorrichtung oder eine hi.i und hergehende Bewegung erfolgt.
Die Klemmung des feststehenden Klemmbackens kann manuell, zwangläufig oder auch durch Fremdenergie (hydraulisch, pneumatisch, elektrisch od. dgl.) erfolgen.
Das öffnen und Schließen der Backen kann hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch erfolgen oder mechanisch durch Auflaufen auf einen Keil od. dgl.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht der Vorrichtung in schematischer Darstellung,
F i g. 2 rli? Draufsicht auf F i g. 1,
F i g. 3 eine Einzelheit der F i g. 1 und 2,
Fig. 4, 5,6,7 und 8 schematische Darstellungen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Vorrichtung.
Auf einem Tisch 1 ist ein Klotz 2 befestigt, über den ein Draht 3 gelegt ist. Oberhalb des Klotzes 2 befindet
sich ein um eine Welle 4 drehbarer Hebel 5, der derart ausgebildet ist, daß bei Ausüben eines Zuges auf den Draht in Richtung des Pfeiles 6 der Draht zwischen Klotz 2 und Hebel 5 festgeklemmt wird, die beide eine Klemmvorrichtung bilden. Der Draht ist durch einen die zweite Klemmvorrichtung bildenden Greifer 7 gerührt, der in Richtung des Pfeiles 8 hin- und herbewegbar ist. Der Draht durchläuft eine mit dem Tisch I fest verbundene Anlage 9. die eine öffnung 10 aufweist, durch die der Draht ohne Berührung geführt ist.
Klotz 2 und Greifer 7 sind elektrisch leitend und mit einer Stromquelle Ϊ1 verbunden. Im Stromkreis ist ein Schalter 12 vorgesehen.
Wird der Schalter 12 geschlossen, fließt über den Draht 3 ein elektrischer Strom und bringt den Draht 3 zum Glühen. Wird der Greifer 7 nunmehr nach rechts bewegt, dann reißt der Draht, wh in Fig. 2 dargestellt, ab, und es bildet sich jeweils eine Spitze 13. Das rechte Drahtende 3' wird fortgeworfen, das linke Drahtende 13 wird, wie in Fig. 6 dargestellt, durch einen Ziehstein 15 geführt und erneut vom Greifer 7 erfaßt.
Die Klemmung des Drahtes mit Hilfe des Hebels 5 wird eelöst. Dem Greifer7 wird nunmehr eine hin- und hersehende Bewegung erteilt, wie noch beschrieben werden wird, so daß der Draht sukzessive durch den Stein 15 «Zonen wird, wie in Fig.7 dargestellt trder[ist Das Durchziehen des Drahtes durch den Stein 15 wird beendet, wenn sich hinter demGrctcr? ein genügend langer Drahtvorrat gebildet hat.
Die Hin- und Herbewegung des Greifers 7 w.rd ba dem Ausführungsbeispiel pneumatisch gesteuert, indem ein Kolben 20 in einem Zylinder21 hin-und n: gleitet, je nachdem, ob über eine Leitung 22 oder ^ Druckluft in den Zylinder gepreßt wird Der Dru.ulufteinlaß wird über Endschalter 23 und 24 gestellt. so daß jedesmal dann, wenn der Greifer 7 einen ο·.τ Endschalter 23' oder erreicht, eine Bewegung?/,. ,-
kehr erfolet. . , , .
Der Antrieb des Greifer 7 kann jedoch auch ,.,r andere beliebige Weise erfoigen
Gleichzeitig wird über die Schalter 23 und IA , :, Zylinder 30 derart hydraulisch oder pneumatisch !
tätigt, daß er mittels Kolben 31 und 32 die um ein (...-lenk 42 schwenkbaren Backen 40 und 41 öffnet ,..,..-schließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Anspitzen strangförmigen Materials und zum Einziehen des angespitzten Materials in eine Ziehform, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Maschinenrahmen (1) zwei Klemmvorrichtungen (5, 7) angeordnet und Mittel zum Erhitzen des Materials zwischen diesen vorgesehen sind, von denen die eine (7) mit einer Antriebsvorrichtung (20, 21) zum Verschieben in Materiallängsrichtung verbunden ist, wie ins· ~amt bereits bekannt, und daß zwischen beiden Klemmvorrichtungen (5, 7) eine mit einer Durchtrittsöffnung (10) versehene Anlage (9) für einen Ziehstein (15) angebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, zum Anspitzen elektrischen Strom leitenden Materials, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtungen (5, 7) elektrischen Strom leitend sind und über einen Schalter mit einer Stromquelle verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Klemmvorrichtung (7) durch die Antriebseinrichtung (20, 21) offen- und schließbare Greiferbacken (40, 41) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Endschalter (23', ?4) zum Umkehren der Bewegungsrichtung der verschiebbaren Klemmvorrichtung (7).
DE19712122343 1971-05-06 Vorrichtung zum Anspitzen und Ein ziehen strangförmigen Materials Expired DE2122343C (de)

Priority Applications (1)

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DE19712122343 DE2122343C (de) 1971-05-06 Vorrichtung zum Anspitzen und Ein ziehen strangförmigen Materials

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2122343B2 DE2122343B2 (de) 1972-10-05
DE2122343A1 DE2122343A1 (de) 1972-10-05
DE2122343C true DE2122343C (de) 1973-04-26

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