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DE1206813B - Anordnung zur Einstellung der Weckzeit fuer Weckuhren - Google Patents

Anordnung zur Einstellung der Weckzeit fuer Weckuhren

Info

Publication number
DE1206813B
DE1206813B DET20631A DET0020631A DE1206813B DE 1206813 B DE1206813 B DE 1206813B DE T20631 A DET20631 A DE T20631A DE T0020631 A DET0020631 A DE T0020631A DE 1206813 B DE1206813 B DE 1206813B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
incision
guide piece
alarm
wheel
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20631A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Suender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET20631A priority Critical patent/DE1206813B/de
Publication of DE1206813B publication Critical patent/DE1206813B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/021Controls (winding up the alarm; adjusting and indicating the waking time)

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Anordnung zur Einstellung der Weckzeit für Weckuhren Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Einstellung der Weckzeit für Weckuhren, bei der ein Rad mit einem durch zwei schräge Flächen begrenzten Einschnitt versehen ist, in welchen zur Weckzeit ein beispielsweise als Stift oder Lappen ausgebildetes, vorzugsweise am Stundenrad befestigtes Einfallglied einfällt und die Auslösung des Wecksignals einleitet, und bei der beim Weiterlauf der Uhr das Einfallglied über eine schräge Fläche aus dem Einschnitt herausgehoben wird.
  • Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß auch bei Verstellung des Weckzeigers im Uhrzeigersinn keine Beschädigung des Werkes eintreten kann. Außerdem ist es möglich, kleine Änderungen der Weckzeit durch einfaches Verdrehen des Weckzeigers in beiden Richtungen einzustellen, während bei den sonst üblichen Anordnungen hierzu, beispielsweise wenn die Uhr 20 Minuten später, als gerade eingestellt, wecken sollte, der Weckzeiger um den ganzen Bereich des Zifferblattes, also um annähernd 12 Stunden verstellt werden mußte.
  • Die üblichen Einrichtungen zur .Einstellung der Weckzeit bei Weckuhren bestehen aus einem als Lappen oder Stift ausgebildeten Einfallglied, welches zum Weckzeitpunkt über eine senkrechte Einfallkante in einen Einschnitt einer Buchse einfällt. Einer der Teile ist mit dem Stundenrad, der andere mit dem Weckerzeiger verbunden. Das Einfallglied leitet bei seinem Einfall die Auslösung des Wecksignals ein. Bei einem Weiterlauf der Uhr oder bei einer Drehung der Buchse entgegen der Uhrzeigerbewegung wird das Einfallglied über eine schräge Begrenzungsfläche des Einschnittes der Buchse wieder in seine unwirksame Lage angehoben. Diese Begrenzung des Einschnittes mit einer senkrechten Kante bzw. Fläche zum zeitgenauen Auslösen des Weckrufes und einer schrägen Fläche zum allmählichen Herausheben des Einfallgliedes hat zur Folge, daß der Weckerzeiger zur Einstellung des Weckzeitpunktes nur entgegengesetzt zum Drehsinn des Uhrzeigers verstellt werden kann, da bei einer Verstellung im Drehsinn das Einfallglied gegen die senkrechte Einfallfläche des Einschnittes stoßen würde und bei starkem Kraftaufwand Beschädigungen des gesamten Zeigerwerkes eintreten könnten.
  • Es sind daher auch schon Lösungen bekannt, die eine Verstellung des Weckzeigers in beiden Drehrichtungen ermöglichen. So ist es bekannt, den Einschnitt der Buchse an beiden Enden mit einer schrägen Ausrückkurvenfläche zu versehen, diese Buchse jedoch nicht starr, sondern über einen Mitnehmer mit ihrem Antrieb zu kuppeln, welcher eine Relativbewegung der Buchse gegenüber dem Antrieb ermöglicht. Trifft im Auslösezeitpunkt das Steuerglied auf die eine schräge Kurvenfläche, dann soll infolge Kräftezerlegung die Buchse gegenüber ihrem Mitnehmer gedreht und dadurch ein schneller Einfall des Steuergliedes ermöglicht werden. Diese Anordnung erfordert Präzision und Sauberkeit, da nur geringe Kraft für die Relativverdrehung der Buchse zur Verfügung steht.
  • Bei einer anderen Lösung ist das Einfallglied um einen Zapfen schwenkbar angeordnet. Dieser Lösung kann jedoch, abgesehen von ihrem ebenfalls eine hohe Präzision erfordernden Aufbau, nicht die erforderliche Betriebssicherheit zuerkannt werden.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und eine Verstellung des Weckzeigers in beiden Richtungen mit einfachen Mitteln zu ermöglichen. Dies erreicht die Erfindung bei einer eingangs erwähnten Anordnung dadurch, daß ein Führungsstück derart ausgebildet und federnd angeordnet ist, daß die eine schräge Fläche für das Einfallglied beim normalen Lauf der Uhr unwirksam gemacht und eine steile Einfallkante für das Einfallglied durch dieses gebildet wird. Es werden also in bekannter Weise zwei schräge Flächen im Einschnitt zum Herausheben des Einfallgliedes vorgesehen, so daß der Weckerzeiger in beiden Richtungen verstellt werden kann, durch ein federnd angeordnetes Führungsstück wird aber die eine schräge Fläche normalerweise unwirksam gehalten und eine senkrechte Einfallkante für eine zeitgenaue Auslösung des Wecksignals gebildet.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Führungsstück an einer Scheibe befestigt ist und diese Scheibe in dem den Einschnitt tragenden Rad in einer vorzugsweise konzentrisch zu dessen Achse liegenden Ausnehmung beweglich gelagert ist. Weiterer Erfindung gemäß ist eine Feder derart ausgebildet und angeordnet, daß diese das Führungsstück in seiner die eine schräge Fläche des Einschnittes für das Einfallglied unwirksam machenden Lage federnd hält und gleichzeitig die das Führungsstück tragende Scheibe in ihrer Einbaulage sichert.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den Ansprüchen und der Beschreibung zu entnehmen. Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 ein Zeigerwerk einer Weckuhr mit der erfindungsgemäßen Anordnung, F i g. 2 das Weckzeigerrad mit der erfindungsgemäßen Anordnung in der Seitenansicht.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besitzt das dargestellte Zeigerwerk einer Weckuhr ein mit einem Stundenrohr 1 verbundenes Stundenrad 2, an dem durch Stanzen ein als abgewinkelter Lappen ausgebildetes Einfallglied 3 angebracht ist. Auf das Stundenrohr ist der Stundenzeiger 4 aufgesetzt.
  • Über das Stundenrohr 1 ist ein weiteres Rohr 5 lose geschoben, welches das Weckzeigerrad 6 und den Weckzeiger 7 trägt. Das Weckzeigerrad kann zwecks Einstellung der gewünschten Weckzeit über einen Trieb 8 gedreht werden. Das Stundenrad 2 wird durch eine nicht dargestellte Blattfeder mit dem Einfallglied 3 gegen das Weckzeigerrad gedrückt.
  • Das Weckzeigerrad 6 besitzt eine ringförmige Lauffläche 9 für das Einstellglied 3, welche durch einen Einschnitt 10 unterbrochen ist. Der Übergang von dem Grund des Einschnittes 10 zu der Lauffläche 9 wird durch zwei schräge Flächen 11 und 12 gebildet.
  • Das Weckzeigerrad ist in seinem mittleren Teil mit einer Ausdrehung 13 versehen, in welche eine Scheibe 14 eingelegt ist. Die Ausdrehung 13 ist an ihrer Seitenwandung mit einer Nut versehen, in die eine nach Art eines Sprengringes ausgebildete kreisförmige Drahtfeder 15 eingelegt wird. Die Feder 15 steht annähernd zur Hälfte aus der Nut hervor und hält somit die Scheibe in ihrer Einbaulage. An der Scheibe 14 ist ein nockenartiges Führungsstück 16 befestigt, dessen obere Fläche in eingebautem Zustand nur um ein geringes Maß unterhalb der ringförmigen Lauffläche 9 des Weckzeigerrades liegt. Die Enden der Feder 15 sind abgewinkelt, und das eine Ende 19 greift hinter einen Ansatz 17 des Weckzeigerrades, während das andere Ende 18 in einer Bohrung des Führungsstükes 16 liegt. Die Feder 15 ist so vorgespannt, daß sie die Scheibe 14 mit dem Führungsstück 16, wenn diese in Pfeilrichtung gedreht wird, wieder in die dargestellte Ausgangslage bringt. Am Boden der Ausdrehung 13 ist ein Stift 20 eingelassen, der zwecks Begrenzung der Bewegung der Scheibe in ein Langloch 21 der Scheibe eingreift.
  • Beim Lauf der Weckuhr gleitet das Einfallglied 3 auf der Lauffläche 9 des Weckzeigerrades in der Zeichnung entgegen dem Uhrzeigersinn entlang, bis es kurz vor der schrägen Fläche 11 angelangt ist. Im weiteren Verlauf gleitet das Einfallglied nicht die schräge Fläche 11 in den Einschnitt hinab, sondern läuft auf dem Führungsstück 16 entlang, bis es von dessen Kante 21 in den Einschnitt hineinfällt. Es erfolgt also ein senkrechtes Abfallen von einer scharfen Kante und damit eine zeitgenaue Auslösung des Weckrufes. Beim weiteren Lauf der Weckuhr wird das Einfallglied über die schräge Fläche 12 aus dem Einschnitt 10 herausgehoben.
  • Die gleiche Bewegung führt das Einfallglied aus, wenn zwecks neuer Weckzeiteinstellung das Weckerzeigerrad 6 über den Trieb 8 in der einen Richtung verdreht wird. Wird das Weckzeigerrad in der entgegengesetzten Richtung bei der Weckzeiteinstellung gedreht, so läuft das Einfallglied 3 über die schräge Fläche über den Einschnitt 10 hinein, stößt im weiteren Verlauf gegen das Führungsstück 16, welches federnd in Pfeilrichtung ausweicht, und das Einfallglied gelangt über die schräge Fläche 11 aus dem Einschnitt 10 heraus. Gelangt das Einfallglied nach dem Verlassen der schrägen Fläche 11 wieder auf die Lauffläche 9, so wird durch die Kraft der Feder 15 die Scheibe 14 mit dem Führungsstück 16 sofort wieder in die Ausgangslage verstellt. Es ist also eine Verstellung des Weckzeigers in beiden Richtungen durchführbar.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Einstellung der Weckzeit für Weckuhren, bei der ein Rad mit einem durch zwei schräge Flächen begrenzten Einschnitt versehen ist, in dem zur gewünschten Weckzeit ein beispielsweise als Stift oder Lappen ausgebildetes, vorzugsweise am Stundenrad befestigtes Einfallglied einfällt und die Auslösung des Wecksignals einleitet und bei der beim Weiterlauf der Uhr das Einfallglied über eine schräge Fläche aus dem Einschnitt herausgehoben wird, d a -durch gekennzeichnet, daß ein Führungsstück (16) derart ausgebildet und federnd angeordnet ist, daß die eine schräge Fläche (11) für das Einfallglied (3) beim normalen Lauf der Uhr unwirksam gemacht und eine steile Einfallkante (21) für das Einfallglied (3) durch dieses gebildet wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (16) an einer Scheibe (14) befestigt ist und diese Scheibe (14) in dem den Einschnitt (10) tragenden Rad (6) in einer vorzugsweise konzentrisch zu dessen Achse liegenden Ausnehmung (13) beweglich gelagert ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (15) derart ausgebildet und angeordnet ist, daß diese das Führungsstück (16) in seiner die eine schräge Fläche (11) des Einschnittes (10) für das Einfallglied (3) unwirksam machenden Lage federnd hält und gleichzeitig die das Führungsstück (16) tragende Scheibe (14) in ihrer Einbaulage sichert.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (15) kreisförmig nach Art eines Sprengringes ausgebildet ist und mit einem abgewinkelten Ende (19) hinter einen Ansatz (17) des Rades (6) eingreift und mit dem anderen abgewinkelten Ende (18) auf das Führungsstück (16) einwirkt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Einschnitt (10) tragenden Rad (6) ein in ein Langloch (21) der Scheibe (14) eingreifender Stift (20) eingelassen ist, der die Bewegung der Scheibe (14) und damit des Führungsstückes (16) begrenzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 57 582; schweizerische Patentschrift Nr. 36194.
DET20631A 1961-08-23 1961-08-23 Anordnung zur Einstellung der Weckzeit fuer Weckuhren Pending DE1206813B (de)

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DET20631A Pending DE1206813B (de) 1961-08-23 1961-08-23 Anordnung zur Einstellung der Weckzeit fuer Weckuhren

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE57582C (de) * A. WILLMANN & Co. in Freiburg, Schlesien Weckuhr mit nach rechts und links drehbaren Zeigern
CH36194A (de) * 1906-05-21 1906-12-15 Eduard Ziegler Vorrichtung an Weckeruhren

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE57582C (de) * A. WILLMANN & Co. in Freiburg, Schlesien Weckuhr mit nach rechts und links drehbaren Zeigern
CH36194A (de) * 1906-05-21 1906-12-15 Eduard Ziegler Vorrichtung an Weckeruhren

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