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DE2004224A1 - Vorrichtung zur Schnellkorrektur von Datum- und Wochentagsanzeigen bei Armbanduhren - Google Patents

Vorrichtung zur Schnellkorrektur von Datum- und Wochentagsanzeigen bei Armbanduhren

Info

Publication number
DE2004224A1
DE2004224A1 DE19702004224 DE2004224A DE2004224A1 DE 2004224 A1 DE2004224 A1 DE 2004224A1 DE 19702004224 DE19702004224 DE 19702004224 DE 2004224 A DE2004224 A DE 2004224A DE 2004224 A1 DE2004224 A1 DE 2004224A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding shaft
pointer setting
eccentric
wheel
day
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702004224
Other languages
English (en)
Other versions
DE2004224B2 (de
DE2004224C3 (de
Inventor
Ewald Stemmler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DUROWE GmbH
Original Assignee
DUROWE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DUROWE GmbH filed Critical DUROWE GmbH
Priority to DE19702004224 priority Critical patent/DE2004224C3/de
Publication of DE2004224A1 publication Critical patent/DE2004224A1/de
Publication of DE2004224B2 publication Critical patent/DE2004224B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2004224C3 publication Critical patent/DE2004224C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/247Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator disc-shaped
    • G04B19/25Devices for setting the date indicators manually

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zur Schnellkorrektur von Datum- und Wochentagsanzeigen bei Armbanduhren" Die BrSindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Schnellkorrektur von Datum- und Wochentagsanzeigen bei Armbanduhren.
  • Zur Korrektur der Datumscheibeneinstellung bei Armbanduhren mit Datumanzeige verwendet man meist gefederte Knebel, welche von außen durch einen Drücker betätigt werden können. Bei wasserdichten Uhren sind Drücker aber wegen der Abdichtungsschwierigkeiten unerwünscht. Bine Korrektur über das Zeigerwerk ist zwar an sich auch möglich, aber umständlich, da man das Datum erst durch 24 Drehungen des Minutenzeigers um 3600 um nur einen Wag verändern kann.
  • Zur Schnellkorrektur sind daher auch Binrichtungen bekannt, bei welchen man durch Rückwärts- und Vorwärtsdrehen des Minutenzeigers mittels der Aufzugwelle um jeweils nur 4 - 6 Stunden die Datumscheibe um einen Tag verstellen kann.
  • Schließlich sind für wasserdichte U;lrerli auch schnellkorrektor-Einrichtungen bekannt, die durch Ziehen oder Einwärtsdrücken der Aufzugwelle betätigt werden. Sie haben den Nachteil, daß man der schrittweisen Schaltung meist nachhelfen muß, weil die Rückliolfeder, die die Schaltung an sich besorçren soll, oft zu schwach ist um die Dichtungsreibung zu überwinden.
  • Bei den Korrektere inrichtunen, welche durch Einwärtsdrücken der Aufzugwelle betätigt werden, besteht außerdem die Gefahr, daß im Falle von Schmutzansammlung unter der Aufzugskrone der Weg der Welle für die Fortschaltung nicht mehr ausreicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Verdrehen der axial in eine dritte Position - neben der Aufzugs- und Zeigerstellposition - geschobenen Aufzugwelle sovJohl den Datum- wie auch den Wochentagsanzeiger willkürlich zu verstellen. Hierbei liegt die dritte Position vorzugsweise zwischen der Aufzugs- und Zeigerstellposition.
  • Diese Aufgabe wird bei der Vorrichtung der Erfindung dadurch gelöst, daß beim Drehen der in die dritte Position geschobenen Aufzugwelle in einer Richtung der Datumzeiger, beim Drehen in der entgegengesetzten Richtung der-Wöchenlagszeiger verstellt wird, also korrigierbar ist.
  • Blerzu kuppelt zweclçmäßig in der dritten Position der Aufzugwelle das mit seinem Zapfen auf dem Lagerzapfen der Aufzugwelle stehende Zeigerstellrad mit einem Wechslerrad, dessen Lagerzapfen in Langlöchern verschieblich ist und dadurch einen ilirn aufmontierten Fortschaltstern äe nach der Drehrichtlmg der Aufzugwelle mit der Verzahnung des Datumringes oder - über einen Exzenter - mit dem Tagesschalthebel in Eingriff bringt.
  • In-der Zeigerstellposition gleitet der Zapfen des Zeigerstellrades vom konischen Ende der Aufzugwelle ab und kuppelt dabei das Zeigerstellrad mit dem Wechselrad.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch und teilweise im Schnitt eine bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung der Erfindung und zwar zeigt: Fig-. 1 zwei Schnitte durch den Schaltmechanismus, Fig. 2 eine Draufsicht auf die vollständige Vorrichtung und Fig. 3 Schnitte durch das Zeigerstellrad.
  • In dieser Zeichnung wurde bei einer bekannten Armbanduhr mit Gegengesperr-Aufzug und einer Zeigerstelleinrichtung über die Aufzugwelle 1 und einem Aufzugtrieb 1c das Zeigerstellrad 2 mit einem Zapfen 2b versehen und in seiner IIöhe mittels einer Feder 3 verstellbar gelagert.
  • Beim Herausziehen der Aufzugtelle 1 von Position A nach B wird das Aufzugtrieb lc durch den Zeigerstellhebel ib und den Winkelhebel la mit dem Zeigerstellrad 2 in Eingriff gebracht, somit kann die Drehbewegung der Aufzugwelle auf das Zeigerstellrad 2 übertragen werden.
  • In der Aufzugwellen-Position B steht das Zeigerstellrad 2 mit seinem Zapfen 2b auf der Aufzugwelle 1 und befindet sich im Eingriff mit dem Wechslerrad 5.
  • Auf dem Wechslerrad 5 ist der Fortschaltstern 7 fest aufgezogen. Das WecEslerrad 5 ist mit seinem Lagerzapfen 5b in einem Langloch 6a der Winkelhebelfeder 6 beweglich gelagert.
  • Wird nun die Aufzugwelle 1 in Richtung Datum-Korrektur gedreht, so wird die Drehbewegung über das Aufzugtrieb 1c weiter auf das Zeigerstellrad 2 und das Wechslerrad 5 übertragen.
  • Das Wechslerrad 5 wird durch die Drehbewegung zunächst bis zum Ende des Lahgloches 6a mitgenommen und dabei mit der Innenverzahnung des Datumringes 8 in Eingriff gebracht, erst dann wird die Drehbewegung an das Wechslerrad 5 weitergegeben.
  • Das Wechslerrad 5 wiederum gibt die Kraft (Bewegung) über den Fortschaltstern 7 an den Datumring 8 weiter und wird beim Durchgang eines Zahnes des Schaltsternes 7 um jeweils einen Zahn, bzw. einen Datumstag weitergeschaltet.
  • Dieser Vorgang wiederholt sich solange, wie Bortschaltsternzähne durch Drehen der Aufzugwelle 1 am Datumring 8 durchgeführt werden.
  • Erfolgt eine Drehrichtungsänderung der Aufzugwelle l,-so kehrt sich das Spiel um, wobei das Wechslerrad 5 mit Fortschaltstern 7 in dem Langloch 6a der Winkelhebelfeder 6 nach der anderen Seite gleitet und in das Exzenterrad 9 eingreift. Die Drehbewegung wird dadurch an den Exzenter 10, welcher fest verbunden ist mit dem Exzenterrad 9, weitergegeben.
  • Die Ansatzschraube 11 bildet dabei die tagerung für das Exenterrad 9 mit dem Exzenter 10 und zugleich die Festhalteabdeckung für die Winkelhebelfeder 6.
  • Auf dem Exzenter 10 liegt die Nase des Tagesschalthebels 12 auf, welcher wiederum durch die Feder 12a gegen den Exzenter 10 gelehnt wird. Die Feder 12a ist an den Tages schalthebel 12 angenietet und um die Schraube 13 drehbar gelagert.
  • Bei der Drehbewegung des Exzenters 10 gleitet der Tagesschalthebel 12 über den höchsten Punkt und wird dadurch um einige Grade bewegt und gegen den Zahn des Tagessternes 14 gedrückt, der daran abgleitet und um etwas mehr als 1/2 Teilung weitergedreht wird. Gleitet der Tagesschalthebel 12 nach Uberschreiten des höchsten Punktes am Exzenter wieder ab, so wird er durch die Feder 12a wieder in seine Grundstellung gebracht, wobei der Tagesstern 14 die restliche halbe Teilung vollführt.
  • Um die Ansatz schraube 13 ist der Tagesschalthebel drehbar gelagert.
  • Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, als über die Aufzugwelle die Drehbewegung des Exzenters fortgesetzt wird.
  • Damit ergibt sich, daß bei der Drehung der Aufzugwelle in die eine Richtung der Datuiring 8 und bei Drehrichtungsänderung die Tagesscheibe 15 jeweils schrittweise fortbewegt werden können. Hierbei kann die Anzahl der Schrittschaltungen pro Umdrehung der Aufzugwelle für Datumring 8 und Tagesscheibe 15 beliebig gewählt werden, aufgrund der Anzahl der Zinne des Fortschaltsternes 7 und des Exzenters 10.
  • Der Tagesschalthebel 12 übernimmt außer der Fortschaltung über den Exzenter 10 - beim normalen Fortschalten der Datum-und Tagesschalteinrichtung über die Feder 12a die Positionierung in Form einer Federklinke, nach einer Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Tagessternes.
  • Die U-chselraddatuinplatte 16 überdeckt sowohl das Wechselrad 4 als auch das Wechslerrad 5 mit Fortschaltstern 7 nach oben.
  • Wird die Aufzugwelle 1 in die Rastposition C gezogen, so gleitet der Zapfen 2b des Zeigerstellrades 2 über den Endkonus ld der Aufzugwelle 1 nach unten, wodurch das Zeigerstellerad 2 mit dem Wechselrad 4 in Eingriff gebracht wird.
  • Nun kann wie blsher üblich- über die Aufzugwelle 1, dem Aufzugtrieb Ic, dem Zeigerstellrad 2 und dem Wechselrad 4 die Zeigerwelle gedreht uni damit die Zeiger verstellt werden.
  • Wird die Aufzugwelle 1 über Position B nach A zurückgeführt, so wird durch den hndkonus Id der Aufzugwelle 1 das Zeigerstellerad 2 angehoben, geht beim Wechselrad 4 aus dem Eingriff und beim Wechslerrad 5 wieder iL Eingriff. Diese Ruhelage behält das Zeigerstellrad in Position A bei, d.h. es ist mit dem Zeigerwerk nicht mehr in Eingriff, wie es in bisherigen Ronstruktionen üblich war.
  • In der beschriebenen Ausführung ist die Position B als Datum-und Tagesschaltkorrektor-Position vorgesehen und Position C als Zeigerstell-Position.
  • Die Anordnung läßt sich ebenso umkehren, so daß Position B zur Zeigerstell-Position und Position C zur Korrektor-Position wird.
  • Bei der beschriebenen Anordnung ist das Zeigerstellrad 2 in Position B sehr nieder im Eingriff mit dem Aufzugtrieb Ic und in der Position C sehr hoch. Diese Anordnung könnte zu Bingriffsschwierigkeiten führen. Es ist deshalb eine weitere Ausführung beim Zeigerstellrad 2 vorgesehen, bei welcher, wie in Fig. 3 dargestellt, das Zeigerstellrad aus den Teilen 2' und 2a' besteht.
  • Das untere Teil des Zeigerstellrades 2' greift mit 2 Fingern in zwei dafür vorgesehene Löcher des oberen Teiles 2a' ein, so daß es sich als Kupplung ausbildet und bei einer Höhenverstellung des Teiles 2a' das untere Teil 2' nicht mitnimmt. Der Eingriff des Teiles,2! zum Aufzugtrieb 1c bleibt unverändert.
  • Die Wnnkelhebelteder 6 begrenzt dabei den Teil 2' des Zeigerstellrades nach oben.
  • Eine Werkerhöhung ist durch die Anordnung nicht erforderlich.
  • Die Anordnung hat außerdem den Vorteil, daß sie bei der Verwendung an Automatic-Uhren nicht im Bereich des Rotors liegt und damit die Höhe der Masse desselben nicht verringert wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    9 Vorrichtung zur Schnellkorrektur von Daten- und Wochentagsanzeigen bei Armbanduhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugwelle (1) außer in die Aufzug- (A) und die Zeigerstellposition (C) in eine dritte Position (B) axial verstellbar ist, in der ihre (1) Drehung in der einen Richtung die Korrektur der Datumanzeige (8) und ihre (1) Drehung in der entgegengesetzten Richtung eine Korrektur der Wochentagsanzeige (15) bewirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eorrekturposition (B) der Aufzugwelle (1) zwischen der Aufzugsposition (A) und der Zeigerstellposition (C) liegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Korrekturposition (B) der Aufzugwelle (1) das mit seinem Zapfen (2b) auf der Aufzugwelle (1) stehende Zeigerstellrad (2) mit einem Wechslerrad (5). kuppelt, dessen LagerzapSen (5b) in Langlöchern (6a) einer Winkelhebelfeder (6) verschieblich ist und dadurch einen ihm aufmontierten Fortschaltstern (7) je nach der Drehrichtung der Aufzugwelle (1) mit der Verzahnung des Datumringes (8) oder - über einen Exzenter (9, 10) - mit dem Eagesschalthebel (12) und damit der Tagesscheibe-(15) in Eingriff bringt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zeigerstellposition (C) der vorher auf der Aufzugwelle (1) stehende Zapfen (2b) des Zeigerstellrades (2) auf einem Endkonus (ld) der Aufzugwelle (1) abgleitet und dadurch das Zeigerstellrad (2) mit dem Wechselrad (4) kuppelt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Exzenter (10) eine Nase des Tagesschalthebels (12) aufliegt, welcher (12)-durch-eine an ilin (12) angenåetete und um eine Schraube (13) drehbare Weder (12a) gegen den Exzenter (10) gelehnt wird, so daß der Tagesschalthebel (12) bei einer Drehbewegung des Exzenters (10) über den höchsten Punkt gleitet und gegen denZahn des Tagessterns (14) gedrückt wird, der daran abgleitet und dabei nm etwas mehr als eine halbe Teilung weitergedreht wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tagesschalthebel (12) nach Überschreiten des höchsten Punktes am Exzenter (10) abgleitet und durch eine Feder (12a) wieder in die Ausgangsstellung gedrückt wird und dort die Funktion einer Positionierungsklinlce für beide Drehrichtungen des Tagessternes (14) übernimmt
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (2a') des zweiteiligen (2', 2a') Zeigerstellrades (2) bei aufeinanderliegenden Teilen (2', 2a') mit zwei Fingern in zwei Ausnehmungen des oberen Teils (2') eingreift, die bei Höhenverstellung der Teile außer Eingriff kommen und das mit dem unteren Teil (2') gekuppelte Aufzugstrieb (Ic) vom oberen Teil (2au) nicht mitgenommen wird.
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DE2004224B2 DE2004224B2 (de) 1973-03-01
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