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DE1205790B - Antriebsaggregat fuer Reibrad- und Riementriebe - Google Patents

Antriebsaggregat fuer Reibrad- und Riementriebe

Info

Publication number
DE1205790B
DE1205790B DEK51746A DEK0051746A DE1205790B DE 1205790 B DE1205790 B DE 1205790B DE K51746 A DEK51746 A DE K51746A DE K0051746 A DEK0051746 A DE K0051746A DE 1205790 B DE1205790 B DE 1205790B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction wheel
drive unit
belt drives
belt
driving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK51746A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Walter Kratzsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KRATZCH WALTER
KRATZSCH GEB MUELLER MARTHA H
KRATZSCH UTA
Original Assignee
KRATZCH WALTER
KRATZSCH GEB MUELLER MARTHA H
KRATZSCH UTA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DEK49504A priority Critical patent/DE1168730B/de
Application filed by KRATZCH WALTER, KRATZSCH GEB MUELLER MARTHA H, KRATZSCH UTA filed Critical KRATZCH WALTER
Priority to DEK51746A priority patent/DE1205790B/de
Priority to GB1129664A priority patent/GB1055736A/en
Publication of DE1205790B publication Critical patent/DE1205790B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H7/10Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley
    • F16H7/14Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of a driving or driven pulley

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe Bekannt ist ein Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe mit einem Elektromotor, dessen Reaktionsdrehmoment zur Erzeugung eines proportionalen Anpreßdruckes verwendet wird, mit einem raumfesten Gehäuse, in dem die treibenden Teile in einem schwenkbaren runden Körper exzentrisch drehbar gelagert sind, und mit einem VersteRhebel, welcher nacheinander das Ausrücken des Getriebes, das Ab- schalten des Elektromotors und das Abbremsen der getriebenen Teile bewirkt.
  • Nach dem Gegenstand des Hauptpatentes ist bei einem derartigen Getriebe die Welle des treibenden Reibrades auf den Motorzapfen aufgesteckt und in dem runden Körper zweifach gelagert, ist der runde Körper auf der Gegenseite mit einem Flansch an dem Motorgehäuse eines normalen Elektromotors, dessen Achse mit der Achse des treibenden Reibrades fluchtet, befestigt und ist der runde Körper mit einem Verstellhebel zum Ausschwenken der treibenden Teile und mit zwei seitlich vorstehenden Bolzen versehen, von denen der eine Bolzen den Motorschalter und der andere Bolzen eine Bremse zum Feststellen des getriebenen Rades betätigt.
  • DieAufgabenstellung ist, bei einemAntriebsaggregat nach dem Hauptpatent 1168 730, die elektrische Schaltung des Antriebsmotors der Anwendung verschiedener übersetzungsstufen anpassen zu können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der auf dem Gehäuse befestigte Schalter durch eine am runden Körper in Schlitzen verstellbar befestigte Platte betätigt wird. Weitere Ausbildungen der Erfindung sind aus den Unteransprüchen ersichtlich.
  • In F i g. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Der treibende Elektromotor ist an dem Flansch 5 eines in einem raumfesten Gehäuse 1 schwenkbaren runden Körpers 2 angeschraubt. Das treibende Reibrad 4 ist mit der Exzentrizität e im runden Körper 2 drehbar gelagert. Das Reaktionsdrehmoment des Elektromotors 7, dessen Läufer mit dem treibenden Reibrad 4 fluchtend fest verbunden ist, bewirkt eine drehmomentabhängige Anpressung des treibenden Reibrades 4 an das getriebene Reibrad 24. Der Schalter 76 für das Aus- und Einschalten des Elektromotors 7 ist auf dem Gehäuse 1 befestigt. Die Betätigung des Schalters 76 erfolgt über die am runden Körper 2 befestigte Platte 77 und den daran befestigten Nocken 81 über die Schalterrolle 82. Durch die Verwendung im Durchmesser verschieden großer Reibräder oder Riemenscheiben zur Erzielung verschiedener übersetzungsstufen verschiebt sich entsprechend der Abschaltzeitpunkt für den Elektromotor. Damit der für den veränderten Durchmesser richtige Abschaltzeitpunkt eingestellt werden kann, ist die Platte 77 mit Schlitzen 83 versehen. Entsprechend den verschiedenen Durchmessern r, und r2, die verwendet werden können, z. B. 25 bis 40 mm Durchmesser, sind diese auf der Platte 77 eingetragen. Die markierten Montagehilfslinien 78 gehen über das Gehäuse 1, den runden Körper 2 und die Platte 77. Der angewendete Scheibendurchmesser wird auf die Stellung 0 eingestellt, dann stimmt der Abschalt-0 punkt. Zur Montage wird das Aggregat an das anzutreibende Gegenrad 24 gesetzt, hierbei muß die Montagehilfslinie 78 mit dem Zentrum der angetriebenen Scheibe 24 fluchten.
  • Die Reibtrieb- wie die Riementriebaggregate werden als komplette Einheit vom Herstellerwerk geliefert; damit keine Verwechslung bzw. kein Montagefehler gemacht werden kann, sind auf dem Gehäuse 1 die Höchstleistung, die Drehzahl und die Exzentrizität e markiert. Diese einfache Montage braucht von keinem Spezialmonteur vorgenommen zu werden.
  • Der Bremsbacken 75 ist auf den Bolzen 19, der im runden Körper 2 befestigt oder gelagert ist, drehbar gelagert.
  • F i g. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für ein Riementriebaggregat, bei welchem eine Außenbackenbremse 84 zwischen den Riementrumen 79 angeordnet ist. Der Verstellhebel 17 wird beim Auskuppeln, Ab- schalten des Elektromotors und Bremsen der Gegenscheibe 24 im gleichen Sinn wie beim Reibtriebaggregat von F i g. 1 bewegt. Der Bolzen 19 ist hier am Flansch 5, der mit dem runden Körper 2 eine Einheit bildet, befestigt. Wird der Hebel 17 im Sinn des Uhrzeigers bewegt, so wird zunächst der Achsabstand verkürzt, der Riemen dadurch entkuppelt; beim Weiterbewegen des Hebels 17 wird der Elektromotor abgeschaltet über die Platte 77, den Nocken 81 und den Schalter 76. Wird dann der Hebel 17 noch weiter bewegt, drückt der Bolzen 19 auf den Hebel 81 und bewegt die im Hebel 81 festsitzende Bremswelle 80, die abgeflacht ist; die Kante der Abflachung drückt dann über einen Stößel den Bremsbacken 84 an die Ge-enscheibe 24. Es kann auch der Bremsbacken 75 von F i g. 1 auf der Bremswelle 80, die dann exzentrisch ausgeführt ist, aufgesetzt werden. Dadurch wird die Bauhöhe der Bremse und damit der Achsabstand zwischen der treibenden und der getriebenen Riemenscheibe kleiner.
  • An Stelle der Außenbackenbremse kann über den Bolzen 19 im runden Körper 2 auch eine Innenbackenbremse betätigt werden.
  • Wird beim Riementriebaggregat an Stelle des Riemens eine Kette verwendet, so muß der Steuerwinkel o größer gewählt werden, da keine Anpreßkraft benoi#tigt wird, sondern nur eine kleinere Kraft zum Spannen der Kette; dadurch wird der sonst notwendige Kettenspanner nicht gebraucht bzw. fällt das Nachspannen der Kette durch Achsabstandsveränderung weg.
  • Auch beim Keilriementrieb, der oft nachgespannt werden muß, wirkt sich das Aggregat bei der Riemenspannung gut aus.
  • Das Riementriebaggregat kann auch mit einem Stahlband betrieben werden, das unter Spannung laufen muß; hier wirkt die proportionale Anpressung sehr günstig, und es können dadurch die Riemenscheiben berührungsnahe angeordnet werden, was sich in vielen Fällen raummäßig genauso günstig auswirkt wie ein Zahnradantrieb. Die Riemenscheiben müssen dazu zur Erzielung eines guten Reibungskoeffizienten mit abriebfestem Gummibelag versehen sein.
  • F i g. 1 und 3 sind im Maßstab 1 - 1 für eine Leistung von 1, 1 : 1,5 PS aufgezeichnet; F i g. 2 ist im Maßstab 1 : 2,5 gezeichnet.
  • Aus diesen Figuren ist zu ersehen, daß die Aggregate in ihren Abmessungen im Verhältnis zum Elektromotor sehr klein sind und sich daher besonders gut zum Einbau in Werkzeugmaschinen usw. eianen.
  • In diesen Aggregaten kann z. B. der runde Körper 2 ausgewechselt werden gegen andere mit drei verschieden großen Exzentrizitäten e == 10, 12, 16, und somit ist ein weiter Bereich der Reibrad- oder Riemenscheibendurchmesser von 18 bis 53 mm unter Beibehaltung der proportionalen Anpressung bei gleichem Aggregatabstand zu erzielen. An Stelle des Elektromotors kann auch ein Verbrennungsmotor oder ein anderer Motor verwendet werden.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, die Reib- oder Riementriebaggregate komplett mit Motorschalter und Bremse als eine geschlossene Einheit für die verschiedenen übersetzungsverhältnisse montagefertig vom Herstellerwerk zu liefern. Dadurch wird die Herstellung und besonders die Montage wesentlich verbilligt. Die Bedienung ist denkbar einfach und die Anwendungsmöglichkeit im gesamten Maschinenbau ohne Spezialkonstraktionen möglich.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe mit einemElektromotor, dessenReaktionsdrehmoment zur Erzeugung eines proportionalen Anpreßdruckes verwendet wird, mit eineniraumfesten Gehäuse, in dem die treibenden Teile in einem schwenkbaren runden Körper exzentrisch drehbar gelagert sind, und mit einem Verstellhebel, welcher nacheinander das Andrücken des Getriebes, das Abschalten des Motors und das Abbremsen der getriebenen Teile bewirkt, wobei die Welle des treibenden Reibrades auf den Motorzapfen aufgesteckt und in dem runden Körper zweifach gelagert ist, der runde Körper auf der Gegenseite mit einem Flansch an dem Motorgehäuse eines normalen Elektromotors, dessen Achse mit der Achse des treibenden Reibrades fluchtet, befestigt ist und wobei der runde Körper mit einem Verstellhebel zum Ausschwenken der treibenden Teile und mit zwei seitlich vorstehenden Bolzen versehen ist, von denen der eine Bolzen den Motorschalter und der andere Bolzen eine Bremse zum Feststellen des getriebenen Rades betätigt, nach Patent 1168 730, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der auf dem Gehäuse (1) befestigte Schalter (76) durch eine am runder. Körper (2) in Schlitzen (83) verstellbar befestigte Platte (77) betätigt wird.
  2. 2. Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbacken (75) auf dem Bolzen (19), der im runden Körper (2) befestigt ist, drehbar gelagert ist. 3. Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung verschiedener Reibrad- oder Riemenscheibendurchmesser zur Änderung des übersetzungsverhältnisses dieseDurchmesser entsprechend den veränderlichen Schaltstellungen für den Elektromotor auf der Platte (77) eingetragen sind. 4. Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Montagehilfslinien (78), welche mit dem Mittelpunkt des treibenden Reibrades (4) zum Fluchten gebracht werden müssen, sowie die Exzentrizität e, die Leistung Ne und die Drehzahl n am Gehäuse (1) markiert sind. 5. Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines Riementriebes eine Außenbackenbremso am Gehäuse (1) zwischen den Riementrumen (79) angeordnet ist. 6. Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines Kettentriebes der Steuerwinkel,o zurErzielung einerproportionalen Kettenspannung größer als der Reibungswinkel gewählt wird. 7. Antriebsaggregat für Reibrad- und Riementriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines Stahlbandtriebes die treibende und die getriebene Scheibe mit abriebfestem Gummi belegt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 800 155, 875 119-
DEK51746A 1963-04-18 1963-12-31 Antriebsaggregat fuer Reibrad- und Riementriebe Pending DE1205790B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK49504A DE1168730B (de) 1963-04-18 1963-04-18 Antriebsaggregat fuer Reibrad- und Riementriebe
DEK51746A DE1205790B (de) 1963-12-31 1963-12-31 Antriebsaggregat fuer Reibrad- und Riementriebe
GB1129664A GB1055736A (en) 1963-04-18 1964-03-17 A driving unit for a friction wheel or belt drive

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK51746A DE1205790B (de) 1963-12-31 1963-12-31 Antriebsaggregat fuer Reibrad- und Riementriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1205790B true DE1205790B (de) 1965-11-25

Family

ID=7226107

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK51746A Pending DE1205790B (de) 1963-04-18 1963-12-31 Antriebsaggregat fuer Reibrad- und Riementriebe

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DE (1) DE1205790B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE800155C (de) * 1948-12-31 1950-09-25 Friedrich Klopp Sen Schnellhobler mit Reibradantrieb

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE800155C (de) * 1948-12-31 1950-09-25 Friedrich Klopp Sen Schnellhobler mit Reibradantrieb
DE875119C (de) * 1948-12-31 1953-04-30 Friedrich Klopp Sen Reibraederantrieb

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