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DE1205331B - Sammelbehaelter fuer Erntemaschinen fuer Hackfruechte - Google Patents

Sammelbehaelter fuer Erntemaschinen fuer Hackfruechte

Info

Publication number
DE1205331B
DE1205331B DEK40674A DEK0040674A DE1205331B DE 1205331 B DE1205331 B DE 1205331B DE K40674 A DEK40674 A DE K40674A DE K0040674 A DEK0040674 A DE K0040674A DE 1205331 B DE1205331 B DE 1205331B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
supports
collecting container
machine frame
tilt axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK40674A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Schulte-Hampe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLEINE FRANZ FA
Original Assignee
KLEINE FRANZ FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLEINE FRANZ FA filed Critical KLEINE FRANZ FA
Priority to DEK40674A priority Critical patent/DE1205331B/de
Publication of DE1205331B publication Critical patent/DE1205331B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/10Crop collecting devices, with or without weighing apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-33/10
Nummer: 1205 331
Aktenzeichen: K 40674III/45 c
Anmeldetag: 11.Mai 1960
Auslegetag: 18. November 1965
Die Erfindung betrifft einen Sammelbehälter für Erntemaschinen für Hackfrüchte, der oben offen und mittels eines am Boden des Sammelbehälters befestigten und um diesen teilweise herumgelegten Zugseiles um eine am oberen Behälterrand angeordnete, in zwei mit dem Maschinenrahmen verbundenen, zueinander parallelen aufrecht stehenden Stützen gehaltene horizontale Kippachse schwenkbar ist. Solche Sammelbehälter, die beispielsweise auf einem eigenen Fahrgestell oder einer Sammelerntemaschine angeordnet sein können, haben den Nachteil, daß infolge der starren Verbindung der den Sammelbehälter tragenden Stützen mit dem Fahrgestell bzw. dem Maschinenrahmen die seitliche Ausladung beim Hochkippen und Entleeren des Behälters nur gering ist und etwa zu beladende Transportwagen nicht mittig beladen und ohne Nacharbeit nicht gleichmäßig bzw. voll ausgelastet werden können.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Sammelbehälter besteht darin, daß die Kippkante, über die hinweg das Gut entleert wird, relativ hoch liegen muß, um auch hohe Transportwagen beladen zu können. Dies ergibt bei niedrigen zu beladenden Transportwagen eine große Fallhöhe und dadurch bedingt Beschädigungen des Erntegutes. Besonders kraß tritt dieser Mangel in Erscheinung, wenn der Inhalt des Sammelbehälters direkt auf den Boden entleert werden muß.
Durch die Erfindung werden die Mängel der bekannten Kippeinrichtungen für Sammelbehälter behoben, indem erfindungsgemäß die Stützen, die die Kippachse des Sammelbehälters tragen, mit dem Maschinenrahmen in an sich bekannter Weise um eine unterhalb der Kippachse des Sammelbehälters und parallel zu dieser verlaufende Schwenkachse begrenzt verschwenkbar verbunden sind und in an sich bekannter Weise mehrere übereinander angeordnete Lagerstellen aufweisen, in die die Kippachse wahlweise einsetzbar ist.
Die Begrenzung des Schwenkbereiches der Stützen wird in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, daß oberhalb der Schwenkachse der Stützen das eine Ende je eines Seiles an den Stützen und am Maschinenrahmen das andere Ende dieser beiden Seile befestigt ist, wobei diese beiden Seile in Füllstellung des Sammelbehälters lose durchhängen und in der Entleerungsstellung des Sammelbehälters die Schwenkbewegung der Stützen begrenzend, gespannt sind.
Zweckmäßig ist die die Kippachse tragende Stütze in an sich bekannter Weise vor dem Behälter angeordnet, so daß die vordere Behälterwand einen
Sammelbehälter für Erntemaschinen für
Hackfrüchte
Anmelder:
Fa. Franz Kleine, Salzkotten (Westf.)
Als Erfinder benannt:
Werner Schulte-Hampe,
Langeneicke (Kr. Lippstadt, Westf.)
Anschlag bildet, welcher das Ausschwenken der Stütze nach rückwärts, also zum Behälter hin, begrenzt. Das Zugseil zum Kippen des Sammelbehälters ist in an sich bekannter Weise über eine Umlenkrolle geführt, die am oberen Ende einer sich am Maschinenrahmen abstützenden Schwinge gelagert ist. Damit ist die Möglichkeit gegeben, den Sammelbehälter bis zur restlosen Entleerung über die Kippachse hinweg hochzukippen.
Die Erfindung läßt verschiedene Ausführungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist in den Zeichnungen wiedergegeben, und zwar zeigt die
Fig. 1 den mit Gitterwänden ausgerüsteten Sammelbehälter in der Füllstellung, die
F i g. 2 und 3 zwei verschiedene Arbeitsstellungen des Sammelbehälters während des Entleerens und
Fig.4 den gleichen Sammelbehälter in der Entleerungsstellung mit einer anderen Anordnung der Kippachse zum Zwecke des Entleerens auf Mieten.
Der Sammelbehälter 1, dessen Wandungen aus einem Gitter bestehen, die ein Hindurchfallen der den geernteten Hackfrüchten anhaftenden Erde gestatten, setzt sich mit seinem Boden in der Füllstellung auf den Teil 2 des Fahrgestell- bzw. des Erntemaschinenrahmens auf. Am oberen Rand der Behältervorderwand 18 sitzen Lageraugen für die Aufnahme einer Kippachse 3, die durch Lagerbohrungen 20 am Ende von schwenkbaren Stützen 4 hindurchgeführt ist. Diese Stützen lagern mittels Achszapfen in am Maschinengestell angebrachten Lagern 6, wobei die Längsmittelachse der Achszapfen parallel zur Kippachse 3 verläuft und die Schwenkachse 5 für die Stützen 4 bildet. Außerdem können in den Stützen 4 noch weitere Lagerbohrungen 16 und 19 zur Aufnahme der Kippachse 3 vorgesehen sein. Auf dem Boden und der Rückwand des Behälters 1 ist eine nach außen offene, im Querschnitt
509 738/114
U-förmige Führungsschiene 7 vorgesehen, an deren vorderem Ende 8 ein Zugseil 9 angreift. Dieses Zugseil ist über eine Umlenkrolle 10 zu einer nicht dargestellten Winde od. dgl. geführt. Die Umlenkrolle 10 ist am oberen Ende einer Schwinge 11 angeordnet, die über eine Achse 12 in einem Lager 13 am Maschinengestell schwenkbar gelagert ist. Am oberen Ende dieser Schwinge 11 ist weiterhin an einem seitlichen Ausleger eine Führungsrolle 14 angeordnet, die so bemessen ist, daß sie bei vollständig angehobenem Behälter 1 zwischen die Flansche der U-förmigen Führungsschiene 7 eintritt und damit den Behälter gegen seitliche Kippbewegungen sichert und andererseits ein Heraustreten des Zugseiles 9 aus der Umlenkrolle 10 verhütet.
Zu beiden Seiten des Behälters 1 sind zwischen dem Lager 13 der Schwingeil und der Kippachse3 zwei Seile 17 angeordnet, die den Schwenkbereich der Stütze 4 beim Entleeren des Behälters 1 begrenzen.
In der Füllstellung gemäß Fig. 1 sitzt der Behälter 1 auf dem Auflager 2 auf. Der Schwerpunkt des gefüllten Behälters ist in dieser Stellung mit S1 bezeichnet. Soll der Behälter entleert werden, so läuft durch Betätigung der Winde das Zugseil 9 in der eingezeichneten Pfeilrichtung über die Umlenkrolle 10 hinweg. Der Behälter wird zunächst um ein geringes Maß hochgekippt, wobei der Schwerpunkt des Behälters nunmehr auf einem Kreisbogen um die Kippachse3 des Behälters 1 von S 2 nach S3 wandert. Das im Behälter befindliche Gut rollt oder rutscht über die Kippachse 3 hinweg in Richtung der eingezeichneten Pfeile aus dem Behälter.
Die eben geschilderte Einstellung und Bewegung des Behälters 1 wird zur Anwendung gebracht, wenn es sich darum handelt, den Behälter 1 in ein normal hohes, neben die Erntemaschine herangefahrenes Fahrzeug zu entleeren.
Soll dagegen aus dem Erntegut eine Miete gebildet werden, also ein Abwerfen auf den Boden oder in einen Graben erfolgen, so wird die Kippachse 3 aus ihren Lagerbohrungen 20 entfernt und beispielsweise in die Lagerbohrungen 16 an den Stützen 4 eingeführt. Dies hat zur Folge, daß gemäß Fig.4 die Stützen 4 weiter nach außen schwingen können und eine größere seitliche Auslage des Behälters beim Entleeren desselben erreicht wird. Das an der Behältervorderwand 18 befindliche Auflager 15 stützt sich dann auf einer tieferliegenden Stelle zwischen der Kippachse 3 und der Schwenkachse 5 der Stützen 4 ab. Dabei ist noch eine weitere Stellung möglich, wenn man die Lagerbohrungen 19 zum Einstecken der Kippachse 3 des Behälters wählt. Der Schwerpunkt liegt bei der Stellung des Behälters gemäß Fig. 4 bei S4 und ist auf einem Kreisbogen um 16 von S 2 nach S 4 gewandert.
Beim Freigeben des Zugseiles 9 erfolgt die Rückbewegung des entleerten Behälters in die Füllstellung gemäß Fig. 1.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Sammelbehälter für Erntemaschinen für Hackfrüchte, der oben offen und mittels eines am Boden des Sammelbehälters befestigten und um diesen teilweise herumgelegten Zugseiles um eine am oberen Behälterrand angeordnete, in zwei mit dem Maschinenrahmen verbundenen, zueinander parallelen aufrecht stehenden Stützen gehaltene horizontale Kippachse schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (4), die die Kippachse (3) des Sammelbehälters (1) tragen, mit dem Maschinenrahmen in an sich bekannter Weise um eine unterhalb der Kippachse (3) des Sammelbehälters (1) und parallel zu dieser verlaufende Schwenkachse (5) begrenzt verschwenkbar verbunden sind und in an sich bekannter Weise mehrere übereinander angeordnete Lagerstellen (16,19) aufweisen, in die die Kippachse (3) wahlweise einsetzbar ist.
2. Sammelbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Schwenkachse (5) der Stützen (4) das eine Ende je eines Seiles (17) an den Stützen (4) und am Maschinenrahmen das andere Ende dieser beiden Seile (17) befestigt ist, die in Füllstellung des Sammelbehälters (1) lose durchhängen und in der Entleerungsstellung des Sammelbehälters, die Schwenkbewegung der Stützen (4) begrenzend, gespannt sind.
3. Sammelbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kippachse (3) tragenden Stützen (4) in an sich bekannter Weise vor dem Sammelbehälter (1) angeordnet sind und die vordere Sammelbehälterwand den Anschlag bildet, welcher das Ausschwenken der Stützen (4) begrenzt.
4. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das Zugseil (9) zum Kippen des Sammelbehälters (1) über eine Umlenkrolle (10) geführt ist, die am oberen Ende einer sich am Maschinenrahmen abstützenden Schwinge (11) gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 342 384, 536 608;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 687 776,
787 422,1 806 319.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 738/114 11.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEK40674A 1960-05-11 1960-05-11 Sammelbehaelter fuer Erntemaschinen fuer Hackfruechte Pending DE1205331B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2466182A1 (fr) * 1979-10-02 1981-04-10 Calvet Ets Vehicule amenage pour l'ensilage du mais en epis
EP0299416A1 (de) * 1987-07-14 1989-01-18 Maschinenfabrik Niewöhner GmbH & Co. KG Mohrrübenvollerntemaschine

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DE1806319A1 (de) * 1967-11-13 1969-06-12 Eaton Yale & Towne Ventilstoessel

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