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DE1011635B - Kohleneinsackwaage - Google Patents

Kohleneinsackwaage

Info

Publication number
DE1011635B
DE1011635B DE1953P0009958 DEP0009958A DE1011635B DE 1011635 B DE1011635 B DE 1011635B DE 1953P0009958 DE1953P0009958 DE 1953P0009958 DE P0009958 A DEP0009958 A DE P0009958A DE 1011635 B DE1011635 B DE 1011635B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
coal
filling
sack
tilting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1953P0009958
Other languages
English (en)
Inventor
M Marceau Petit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARCEAU PETIT M
Original Assignee
MARCEAU PETIT M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARCEAU PETIT M filed Critical MARCEAU PETIT M
Publication of DE1011635B publication Critical patent/DE1011635B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kohleneinsackwaage mit einem um eine waagerechte Achse kippbaren Trog zur Aufnahme der zu wiegenden und einzusackenden Kohle.
Die bekannten Waagen haben vor allem den Nachteil, daß das Füllen des Troges und das Entleeren desselben in den Sack auf derselben Seite des Troges vorgenommen werden muß, die einen verhältnismäßig kleinen Querschnitt hat, um in den Sack eingeführt werden zu können. Demzufolge muß man beim Füllen des Troges mit der Schaufel ziemlich vorsichtig vorgehen, da sonst ein Teil der Kohle neben dem Trog zur Erde fällt und sich vor der Waage häuft.
Da ferner der Sack an dem Ende des Troges, wo dieser beladen wird, festgehalten werden muß, muß zwischen der Waage und dem Kohlenhaufen genügend Raum frei gelassen werden, damit der Sack dort angebracht, festgehalten und nach dem Füllen wieder entfernt werden kann. Dieser Zwischenraum zwischen der Waage und dem Kohlenhaufen macht das Füllen des Troges mühsam, und die Person, welche den Sack festhält, tritt auf den sich vor der Waage häufenden Kohlen herum und zertritt sie.
Derartige Waagen gestatten keine rationelle Ausnutzung der Arbeitskräfte (z. B. eines Sackträgers und von zwei Füllern), da sich diese gegenseitig stören, weil Füllen und Entleeren auf derselben Seite der Waage erfolgen.
Da der Lastwagen oder das Lager, zu dem die gefüllten Säcke gebracht werden, gewöhnlich gegenüber der Seite liegen, auf welcher die Waage gefüllt wird, müssen die vollen Säcke, nachdem sie von ihr abgenommen worden sind, ziemlich weit getragen werden.
Es ist zwar schon bekannt, den Trog auf einer Waage derart anzubringen, daß er um eine horizontale und ebenso um eine vertikale Achse drehbar ist.
Diese Batn-'e'' ■" f"1 '■" : ^1^rh --·. oinr·--.-: verwickelten und empfindlichen Mechanismus, und zwar deshalb, da Mittel vorgesehen werden müssen, um den Trog in seiner Ladestellung zu blockieren. Sie eignet sich nicht zum Abwiegen von schweren Gütern, welche mit der Schaufel aufgegeben werden, wie z. B. Kohle, und bleibt praktisch leichten Gütern vorbehalten.
Jedenfalls wird durch diese Bauweise der an erster Stelle erwähnte Nachteil bezüglich der Größe der öffnung des Troges nicht behoben.
Die Erfindung bezweckt die vorstehend genannten Nachteile einer Kohleneinsackwaage, welche mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren Trog versehen ist, zu beseitigen und erreicht dies dadurch, daß der Trog zur Aufnahme der zu wägenden und einzusackenden Kohle mit zwei offenen Enden versehen ist und daß in der Nähe des Abfüllendes eine von einem Galgen getragene Abschlußfläche angeord-Kohleneins ackwaage
Anmelder:
M. Marceau Petit,
Pouilly-sur-Serre, Aisne (Frankreich)
Vertreter: Dr. W. Germershausen, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Neue Mainzer Str. 49-51
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 4. Juli 1952
M. Marceau Petit, Pouilly-sur-Serre, Aisne
(Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
net ist, welche den Trog in Füllstellung an dem Ausschüttende abschließt, beim Kippen des Troges aber im Raum feststeht, so daß das Ausschüttende sich von ihr wegbewegt und durch die dadurch gebildete Öffnung die Kohlen den Trog verlassen können.
Die Waage gemäß der Erfindung ist einfach und kräftig. Sie besitzt zur Beladung ein großes, dem Kohlenhaufen zugekehrtes Ende, während die Entladung auf dem gegenüberliegenden Ende durch eine kleinere Öffnung erfolgt, welche der Größe des Sackes angepaßt ist. Die Beladung kann also schneller erfolgen, es fällt dabei auch auf der Entladeseite keine Kohle beim Beladen infolge der dort angeordneten Abschlußfläche aus dem Trog, und die Personen, welche die Waage bedienen, sind sich nicht mehr im Wege.
Weiterhin vergrößert die Verschlußplatte, welche das Entladungsende des Troges in Ladestellung verschließt, das Fassungsvermögen des Troges und verhindert jedes unbeabsichtigte Herausfallen von Kohle. Diese Wirkung kann noch verbessert werden, wenn der Trog aus zwei kegelstumpfförmigen Teilen gebildet wird, welche an ihrer Verbindungsstelle gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit ihren großen Grundflächen zusammenstoßen und dadurch eine Vertiefung bilden.
Weiterhin gewährleistet die Verschlußplatte, deren Abstand vom Trog im Augenblick des Einsackens zunimmt, ein gleichmäßigeres Ausfließen der Kohle, die nicht mehr plötzlich beim Kippen des Troges an dessen Ende herausschießen kann.
Gemäß der Erfindung kann die Verschlußplatte, falls notwendig, auch vom Trog weggeklappt werden,
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wenn beispielsweise die Kohle vor dem Einsacken verlesen werden muß.
Verschiedene weitere Vorteile der Erfindung er- -geben sich aus nachfolgender Beschreibung an Hand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel dar-. stellen. Es ist
Fig. 1 eine Ansicht im Teilschnitt einer erfindungsgemäßen Einsackwaage in der Stellung, in welcher sie zum Füllen bereit ist,
Fig. 2 eine Draufsicht von Fig. 1, Fig. 3 eine Endansicht der Waage von der Abfüllseite aus, wobei sie sich in der in Fig. 1 dargestellten Stellung befindet,
Fig. 4 eine Ansicht der gefüllten Waage nach dem Wiegen, mit dem Trog beim Beginn des Kippens,
Fig. 5 eine Ansicht, in welcher der Trog gekippt ist, um die Kohle in den Sack zu schütten,
Fig. 6 und 7 jeweils eine Einzelansicht der Klappe des Troges in zwei verschiedenen Stellungen.
Wie bekannt, wird bei den gebräuchlichen Kohlen- einsackwaagen der Trog 1, in welchen die zu wiegenden Kohlen gefüllt werden, von dem Hebelmechanismus einer Dezimalwaage getragen. Dieser besteht im wesentlichen aus einem Hebel 2, der im Zapfen 3 drehbar am Gestell gelagert und an dem ein zweiter Hebel mit zwei parallelen Armen 4 aufgehängt ist. Jeder dieser Arme ist an einem festen Punkt 5 des Gestells aufgehängt. Auf dem Hebel 2 ist über ein Gehänge ein Arm 6 abgestützt, der mit einem Querträger 7 mit zwei Armen 8 verbunden ist. Jeder dieser Arme ruht mittels Schneiden auf einem der obengenannten Arme 4.
Arm 6, Querträger 7 und Arm 8 bilden den Träger des Troges 1, welcher dazu noch im Lager 9 drehbar auf dem Arm 8 gelagert ist und auf dem Ende des Querträgers 7 ruht.
Der Trog 1 kann durch Drehen um die Achse 9 von der in Fig. 1 dargestellten Füllstellung in die in Fig. 5 dargestellte Entleerungsstellung gebracht werden.
Eine Plattform 10 ist am Hebel 2 angehängt und nimmt das Gewicht auf, welches der im Trog 1 befindlichen zu wiegenden Ladung entspricht. Dieses Gewicht ist ein Zehntel des Gewichtes der im Trog befindlichen Ladung, wenn die beweglichen Zeiger 11 den festen Zeigern 12 genau gegenüberliegen, d. h. wenn die Waage im Gleichgewicht ist (in Fig. 4 gezeigte Stellung).
Der Trogl besteht aus zwei halben gegenüberliegenden Kegelstümpfen la und Ib, die an ihren größeren Grundflächen mit ihren Enden verbunden sind. Die freien Enden der Kegelstümpfe sind, wie in 1 c und 1 d dargestellt, beschnitten. Auf dem Ende 1 d mit geringerem Querschnitt als Ende Ic wird der Sack, in den die Kohle nach dem Wiegen geschüttet wird, festgehalten.
Der Trog 1 wird von seinem Ende 1 c aus gefüllt. Auf Grund der Kegelform des Teiles 15 wird die Kohle in zweckmäßiger Weise zurückgehalten, was, wenn es sich um Eierbriketts oder Gruskohle handelt, besonders vorteilhaft ist.
Um die Kohle während des Füllens im Trog zurückzuhalten, ist in der Nähe des Abfüllendes 1 d eine Klappe 13 vorgesehen, die von einem Galgen 14 getragen wird. Dieser ist mit dem Träger des Troges, wie nachfolgend beschrieben, verbunden. Die Klappe
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60 bleibt unbeweglich in ihrer Stellung, wenn der Trog gekippt wird (Fig. 4 und 5), wodurch sie einen Durchgang für die Kohle freigibt, die durch ihr Eigengewicht in den Sack 15 rutscht. Dieser wird von der Person, welche mit dem Füllen der Säcke betraut ist, am Trog festgehalten. Der Querschnitt der öffnung wird um so größer, je stärker der Trog gekippt wird. Die Kippbewegung wird in bekannter Weise durch zwei Vorsprünge 16 des Troges begrenzt, indem diese mit ihrem umgebogenen Ende 16 ο gegen die entsprechenden oberen Querträger 17 des Gestells stoßen (Fig. 3 und 6). ~
Die Klappe 13, welche dazu dient, die Kohle während des Füllens im Trog zu halten, ist auf den Armen 8, welche den Trog tragen, schwenkbar angebracht, so daß sie nach Wunsch hochgehoben werden kann, wie in Fig. 7 dargestellt. Diese Anordnung ist vorgesehen, um das Entfernen von Kohlen mit der Hand zu ermöglichen, die am Trog hängengeblieben sind, was bei feuchter Kohle eintreten kann. Der Galgen 14 ist in den Drehzapfen 9 schwenkbar angebracht, und Anschläge 34, die sich gegen die rechte Seite (Fig. 6 und 7) legen, gewährleisten das Stehenbleiben der Klappe während des Kippens des Troges.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Kohleneinsackwaage mit einem um eine waagerechte Achse kippbaren Trog zur Aufnahme der zu wiegenden und einzusackenden Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (1) zur Aufnahme der zu wiegenden und einzusackenden Kohle mit zwei offenen Enden versehen ist und daß in der Nähe des Abfüllendes (Id) eine von einem Galgen (14) getragene Abschlußfläche (13) angeordnet ist, welche den Trog (1) in Füllstellung an dem Ausschüttende (IiZ) abschließt, beim Kippen des Troges (1) aber im Raum feststeht, so daß das Ausschüttende (1 d) sich von ihr wegbewegt und durch die dadurch gebildete öffnung die Kohlen den Trog (1) verlassen können.
2. Kohleneinsackwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (34) der Abschlußfläche (13), die sich während des Kippens des Troges (1) gegen die rechte Seite (Fig. 6 und 7) der Schalenträgerarme (8) legen, die Abschlußfläche an einer Bewegung in Kipprichtung des Troges (1) zum Ausschütten verhindern, andererseits ein Schwenken der Fläche (13) in entgegengesetzter Richtung zur Bildung einer Öffnung gestatten, wenn der Trog (1) sich in der Füllstellung befindet.
3. Kohleneinsackwaage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (1) von zwei halben einander gegenüberliegenden Kegelstümpfen (1 α und 1 b) gebildet ist, die mit ihren großen Grundflächen miteinander verbunden sowie derart bemessen sind, daß das zum Einfüllen von Kohlen bestimmte eine offene Ende (Ic) des Troges einen größeren Querschnitt hat als das andere zum Ausschütten in einen Sack bestimmte Ende
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 77 930, 79 882, 629, 195 385, 436 594.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 586/189· S.
DE1953P0009958 1952-07-04 1953-06-16 Kohleneinsackwaage Pending DE1011635B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1011635X 1952-07-04

Publications (1)

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DE1953P0009958 Pending DE1011635B (de) 1952-07-04 1953-06-16 Kohleneinsackwaage

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DE (1) DE1011635B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE77930C (de) * gebrüder böhmer, Schröttersdorf b. Bromberg Als Schutzkappe für den Oberbalken zu verwendende Hängeschaale für Brückenwaagen
DE177629C (de) *
DE79882C (de) *
DE195385C (de) *
DE436594C (de) * 1925-10-15 1926-11-04 Waagenfabrik Fr Lang Auf einer Waagenbruecke angeordnete kipp- und schwenkbare Warenmulde

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE77930C (de) * gebrüder böhmer, Schröttersdorf b. Bromberg Als Schutzkappe für den Oberbalken zu verwendende Hängeschaale für Brückenwaagen
DE177629C (de) *
DE79882C (de) *
DE195385C (de) *
DE436594C (de) * 1925-10-15 1926-11-04 Waagenfabrik Fr Lang Auf einer Waagenbruecke angeordnete kipp- und schwenkbare Warenmulde

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