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DE1205225B - Vorrichtung zur Herstellung eines Schlingen-garnes aus gezwirnten Kunstfadenbuendeln - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines Schlingen-garnes aus gezwirnten Kunstfadenbuendeln

Info

Publication number
DE1205225B
DE1205225B DEA21249A DEA0021249A DE1205225B DE 1205225 B DE1205225 B DE 1205225B DE A21249 A DEA21249 A DE A21249A DE A0021249 A DEA0021249 A DE A0021249A DE 1205225 B DE1205225 B DE 1205225B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
tube
pipe
fixed plate
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA21249A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Jack Griset Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Akzo NV
Original Assignee
Algemene Kunstzijde Unie NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Algemene Kunstzijde Unie NV filed Critical Algemene Kunstzijde Unie NV
Publication of DE1205225B publication Critical patent/DE1205225B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/16Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung eines Schlingengarnes aus gezwirnten Kunstfadenbündeln Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung eines Schlingengarnes aus gezwirnten Kunstfadenbündeln beschrieben, bei dem das Fadenbündel mittels eines Gasstromes mit großer Geschwindigkeit durch ein Rohr od. dgl. getrieben wird, sowie nach Verlassen des Rohres seine Bewegungsrichtung ändert und die Fadengeschwindigkeit vermindert wird, wobei das Fadenbündel in den das Rohr od. dgl. in gerader Richtung durchströmenden Gasstrom unter einem Winkel eingeführt wird.
  • Die dort geschilderte Vorrichtung zur Herstellung eines Schlingengarnes nach diesem Verfahren mit einem von einem Gasstrom durchflossenen Rohr, einer festen Platte in der Verlängerung des Rohres, auf welche der aus dem Rohr kommende Faden auftrifft, und einem Sammelorgan für den Faden, das diesen mit geringerer Geschwindigkeit aufnimmt als er dem Rohr zugeführt wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr mit einer Öffnung zur schrägen Einführung des Fadenbündels versehen ist.
  • Für die praktische Durchführung des betreffenden Verfahrens ist es vor allem von Bedeutung, daß die bei der Schlingenbildung verursachte Garnverkürzung gleichbleibt. Hierzu ist die Einhaltung eines konstanten Verhältnisses zwischen Fadenzufuhr- und Fadenabfuhrgeschwindigkeit erforderlich. Nur dadurch wird eine gleichmäßige Ausbildung des Garnes gewährleistet, so daß es über seine ganze Länge praktisch die gleiche Schlingenzahl aufweist. Ungleichmäßige Garne ergeben nämlich streifige Gewebe und sind daher nicht erwünscht.
  • Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß außen neben dem Rohr der Blasvorrichtung eine an sich bekannte, frei drehbare Stufenwalze angebracht, wobei die größere Stufe der Walze ungefähr gegenüber der Fadeneinführungsöffnung angeordnet ist, während die kleinere Stufe in Richtung der festen Prellplatte liegt, und die Stufenwalze derart im Fadenlauf angeordnet ist, daß der Faden zunächst um die Stufe mit dem größeren Durchmesser läuft, alsdann nach Einführung in das Rohr gegen die feste Platte prallt und von dort über Fadenführer zu der Stufe mit dem kleineren Durchmesser gelangt.
  • Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Faden der Blasvorrichtung mit einer Geschwindigkeit zugeführt wird, die stets proportional seiner Aufwickelgeschwindigkeit ist. Die Stufenwalze wird hierbei umgekehrt wie bei den bekannten Streckvorrichtungen für plastische Kunstseidenfäden verwendet.
  • Eine einstellbare Schlingen- oder Noppenbildung läßt sich gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erzielen, daß über der Fadeneinführungsöffnung ein um etwas mehr als 90° des Umfanges des Rohres der Schlingenbildungsvorrichtung verstellbarer Fadenführer angeordnet ist, der vorzugsweise eine Einkerbung aufweist.
  • Zur Erläuterung der Erfindung folgt nachstehend eine Beschreibung an Hand der Zeichnung, in der beispielsweise eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt ist.
  • F i g. 1 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Zufuhr und Abfuhr des Fadens dargestellt ist; F i g. 2 ist eine Draufsicht in vergrößertem Maßstab der erfindungsgemäßen Vorrichtung; F i g. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-111 von F i g. 2; F i g. 4 ist eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung; F i g. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V von Fig.2; F i g. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI von Fig.2.
  • In F i g. 1 und 2 ist ein Fadenwickel 1 dargestellt, von dem ein aus künstlichen Elementarfäden zusammengesetztes Fadenbündel 2 durch einen Fadenführer 3 und durch einen Fadenspanner 4, über einen Fadenführer 5, um eine Rolle 6, über einen Fadenführer 7 und von dort in eine Einführungsöffnung 8 des Rohres 9 einer Blasvorrichtung geführt wird. Der Faden 2 verläßt das Rohr 9 durch einen Bohrungsabschnitt 10 und prallt gegen eine feste Platte 11 (s. F i g. 3). Von der Platte 11 läuft der Faden zu einem Fadenführer 12 (F i g. 2) und von dort wieder über den Fadenführer 5. Vom Fadenführer 5 läuft der Faden um eine Rolle 13 zu einem Fadenführer 14 und einem angetriebenen Aufwickelorgan 15. Der Faden 2 wird dem Rohr 9 zugeführt von der Stufe 6, die fest mit der Stufe 13 zu einer Stufenwalze verbunden ist. Diese letzte Stufe wird vom Faden angetrieben, der zum Aufwickelorgan 15 läuft. Die Zufuhr des Fadens zu dem Rohr 9 erfolgt also immer proportional mit der Aufwickelgeschwindigkeit des Fadens.
  • In F i g. 3 ist das Rohr 9 der Blasvorrichtung in Einzelheiten dargestellt. Sie besteht aus einem zylindrischen Metallkörper mit einem mit Schraubengewinde versehenen Teil 16, der ein Ganzes mit dem Rohr 9 bildet. Der Bohrungsabschnitt 10 bildet mit den Bohrungsabschnitten 17 und 18, die zur Luftzufuhr dienen, eine geradlinige Bohrung im Rohr 9. Dabei weist der Abschnitt 17 einen etwas größeren Durchmesser als der Abschnitt 18 auf. Der Abschnitt 10, der von einer Seite der Öffnung 8 ausgeht, hat einen größeren Durchmesser als der Abschnitt 18. Die Platte 11 ist mit einer Stütze 19 auf dem zylindrischen Rohr 9 befestigt, und die Stütze 19, die ein Ganzes mit der Platte 11 bildet, ist am Ende 20 gegabelt, so daß eine Stellschraube 21 aufgenommen werden kann, um die Platte auf dem Rohr 9 einstellbar festzusetzen. Ein am vorspringenden Teil 16 des Rohres 9 befestigter Stützarm 22 dient dazu, ein Kugellager 23 zu tragen, worauf die Stufen 6 und 13 der Walze koaxial montiert sind, um sich zusammen drehen zu können. Das Kugellager 23 wird an seiner Stelle gehalten durch einen zusammendrückbaren Sicherungsring 24, der mit Hilfe einer Mutter 25 auf einer Schraube 26 befestigt ist. Die Schraube 26 läuft durch die Kugelringe, und der Kopf der Achse drückt mit der Stützplatte 22 auf die Konen 27 und 28 des Kugellagers 23 (F i g. 6).
  • Auf der Stütze 22 ist der im allgemeinen Z-förmige Fadenführer 5 befestigt (s. F i g. 2). Der Fadenführer 12 ist mit Hilfe einer Schraube unter einem Winkel von ungefähr 90° zur Stütze 19 der Platte 11 am Rohr 9 befestigt.
  • Wenn der Faden dem Rohr 9 von einer Seite der Ebene zugeführt wird, die senkrecht auf der Bewegungsrichtung des zugeführten Fadens steht und in der Bewegungsrichtung des Gasstromes liegt, und nach dem Aufprall auf die Platte 11 an derselben Seite der genannten Ebene abgeführt wird, erhält man ein Schlingengarn ohne Verdickungen. Wird der Faden dagegen an einer Seite der genannten Ebene zugeführt und an der anderen Seite der Ebene nach dem Aufprall auf die Platte 11 abgeführt, so erhält man ein mit Verdickungen versehenes Garn. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, beides in leichter Weise einzustellen.
  • Für diese Einstellung ist auf dem Rohr 9 ein Bügel 29 vorgesehen, der mit einem Schlitz versehen ist und in einem Bogen von etwas mehr als 90° um die zylindrische Oberfläche des Rohres 9 liegt. Der Bügel 29 kann in jeder Winkellage mit Hilfe einer Stellschraube 30 festgesetzt werden, die in das Rohr 9 geschraubt ist. Der Fadenführer 7 ist quer auf dem Bügel 29 angeordnet, und durch Verstellung des Bügels 29 kann der Faden 2 an jeder erwünschten Stelle in die Öffnung 8 des Rohres 9 eintreten. Wenn keine Verdickungen im Faden erwünscht sind, braucht der Fadenführer 7 nicht benutzt zu werden.
  • Bei einem Faden mit einem Titer von 150 den, der aus 40 Elementarfäden besteht, ist im allgemeinen der Titer des Fadens nach Schlingenbildung wenigstens um 2% größer als vom unbehandelten Faden. Wenn Verdickungen vorhanden sind, ist der Titer des behandelten Fadens im allgemeinen nur wenig verschieden vom Titer des unbehandelten Fadens.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Herstellung eines Schlingengarnes aus gezwirnten Kunstfadenbündeln gemäß dem Verfahren von Patent 1170 109, bestehend aus einem von einem Gasstrom durchflossenen Rohr mit einer Öffnung zur schrägen Einführung des Fadenbündels, einer festen Platte in der Verlängerung des Rohres, auf welche der aus dem Rohr kommende Faden auftrifft, und einem Sammelorgan für den Faden, das diesen mit geringerer Geschwindigkeit aufnimmt als er dem Rohr zugeführt wird, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß seitlich von dem die Bohrungsabschnitte (10,17,18) aufnehmenden Rohr (9) der Blasvorrichtung eine frei drehbare Walze mit zwei Stufen (6,13) angebracht ist, wobei die Stufe (6) mit dem größeren Durchmesser ungefähr gegenüber -der Einführungsöffnung (8) angeordnet ist, während die Stufe (13) mit dem kleineren Durchmesser in Richtung der festen Platte (11) liegt und die Stufenwalze derart im Fadenlauf angeordnet ist, daß der Faden zunächst um die Stufe (6) mit dem größeren Durchmesser läuft, alsdann nach Einführung in das Rohr gegen die feste Platte (11) prallt und von dort über Fadenführer (12,5) zu der Stufe (13) mit dem kleineren Durchmesser gelangt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der Fadeneinführungsöffnung (8) ein um etwas mehr als 90° des Umfanges des Rohres (9) der Blasvorrichtung verstellbarer Fadenführer (7) angeordnet ist, der vorzugsweise eine Einkerbung aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. b55 392, 527 085; deutsche Patentanmeldung G 2073 VII / 29 a (bekanntgemacht am 20. 8.1953); französische Patentschrift Nr. 942 822.
DEA21249A 1954-02-17 1954-10-02 Vorrichtung zur Herstellung eines Schlingen-garnes aus gezwirnten Kunstfadenbuendeln Pending DE1205225B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US1205225XA 1954-02-17 1954-02-17

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DE1205225B true DE1205225B (de) 1965-11-18

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DEA21249A Pending DE1205225B (de) 1954-02-17 1954-10-02 Vorrichtung zur Herstellung eines Schlingen-garnes aus gezwirnten Kunstfadenbuendeln

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE527085C (de) * 1928-06-02 1931-06-13 Glanzstoff Ag Vorrichtung zum Strecken von Viskosekunstseidenfaeden mit Walzenstreckwerk
DE655392C (de) * 1935-01-30 1938-01-14 Waldhof Zellstoff Fab Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung wollaehnlicher kuenstlicher Faeden
FR942822A (fr) * 1946-04-09 1949-02-18 Du Pont Procédé et installation de traitement de filaments artificiels

Patent Citations (3)

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DE655392C (de) * 1935-01-30 1938-01-14 Waldhof Zellstoff Fab Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung wollaehnlicher kuenstlicher Faeden
FR942822A (fr) * 1946-04-09 1949-02-18 Du Pont Procédé et installation de traitement de filaments artificiels

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