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DE1205197B - Anordnung zur Steuerung des Zuendkreises elektrischer Entladungsgefaesse mit Hilfe einer Schaltdiode - Google Patents

Anordnung zur Steuerung des Zuendkreises elektrischer Entladungsgefaesse mit Hilfe einer Schaltdiode

Info

Publication number
DE1205197B
DE1205197B DEW25107A DEW0025107A DE1205197B DE 1205197 B DE1205197 B DE 1205197B DE W25107 A DEW25107 A DE W25107A DE W0025107 A DEW0025107 A DE W0025107A DE 1205197 B DE1205197 B DE 1205197B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching diode
ignition
voltage
circuit
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW25107A
Other languages
English (en)
Inventor
John L Boyer
George M Zins
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of DE1205197B publication Critical patent/DE1205197B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/02Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung des Zündkreises elektrischer Entladungsgefäße mit Hilfe einer Schaltdiode Zusatz zur Anmeldung: W 22627 VIII c/21 g -Auslegeschrift 1161645 Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Stenening des Zündkreises elektrischer Ent-Wungsgefäße, bei der zur Lieferung des Zünds rome5 ein Speicher elektrischer Energie dient und die Zündung durch einen im Zündkreis liegenden elek@xonischen Schalter gesteuert wird.
  • Be4apnt ist es zum Beispiel, die in einem Kondensatpr gespeicherte Energie über ein Thyratron aitf die Zündstrecke einer elektrischen -EntladevorriC'htung, z. B. eines Ignitrons, zu schalten.
  • In der Vergangenheit sind Kapazitäts-Thyratron-Zündschaltungen für die Erregung der elektrischen @ntladevorrichtungen, wie z. B. Ignitrongleichrichter, benptzt worden.
  • J Stromkreise dieser Art waren primär erwünscht, weil diese Art von Schaltungen leicht zu berechnen sind, um vorauszusagende Schaltungseigenschaften zu erreichen. Diese Schaltungen waren auch er-Vvünscht wegen des weiten Bereiches der Phasensteuerung und der hohen Ansprechgeschwindigkeit, infolge der geringen Zeitkonstante, welche ihr zu eigen ist. Schwierigkeiten, welche der Anwendung dieser Schaltung entgegenstehen, sind die hohen anfänglichen Kosten, da jeweils pin. besonderer Zündkreis für jeden Zünder erforderlich ist, und daß die L5ppensdauer der Thyratronröhren begrenzt ist, was höhe tluterfaltungskosten ergibt.
  • Fiese Schwierigkeiten waren zum großen Teil überwunden durch Zündschaltungen mit nicht-, Prosseln, welche den Vorteil haben, daß sie zwei diametral gegenüberliegende Zünder mit einer Schaltung zu zünden vermögen, so daß auf diese Weise di;e ersten Kosten herabgesetzt werden, und den weiteren Vorteil, ein statisches Netzwerk mit äüsgez9ichneten Lebensdauereigunschaften zu sein, weiche einer Transformatorausrüstung eigen sind. Sp1Iwierigkeiten stehen jedoch der Anwendung dieser Schaltung entgegen hinsichtlich ihres Entwurfes mit vöräuszusägenden Eigenschaften, hinsichtlich der Beg@enzungep des verfügbaren Phasensteuerbereiches und gier höheren Zeitkonstanten, verbunden mit einer resÜltierenden geringen Änderungsgeschwindigkeit in der Phasensteuerung.
  • ES ist Ziel der vorliegenden Erfindung, eine ver-Pes5erte Zündschaltung für elektrische EntladungsgeJäße zu schaffen.
  • Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine verllesserte ,Zündschaltung für elektrische Entladungsgdäße vorzusehen, welche die Nachteile der kurzen @epensdauer beseitigt, während sie die Vorzüge eures weiten Phasensteuerbereiches und einer hohen 4nsprechgeschwindigkeit beibehält. Die erfindungsgemäße Anordnung zur Steuerung des Zündkreises elektrischer Entladungsgefäße, bei der zur Lieferung des Zündstromes ein Speicher elektrischer Energie dient und die Zündung durch einen im Zündkreis liegenden elektronischen Schalter gesteuert wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß als elektronischer Schalter eine Schaltdiode nach Patentanmeldung W 22627 VIII c / 21 g (deutsche Auslegeschrift 1161645) vorgesehen ist, die in den Zündkreis so eingeschaltet ist, daß, sobald ihre Sperrspannung überschritten ist, der Energiespeicher sich über die Schaltdiode in Sperrichtung entlädt.
  • Die F i g. 1 zeigt ein beispielsweises Schaltungsschema einer erfindungsgemäßen Zündschaltung für elektrische Entladungsgefäße; F i g. 2 ist eine graphische Darstellung der Kurvenform von an ausgewählten Punkten der Anordnung nach F i g. 1 vorhandenen Spannungen; F i. g. 3 ist ebenfalls eine graphische Darstellung der Kurvenformen von an ausgewählten Punkten in einer Schaltung nach F i g. 1 sich ergebenden Spannungen; F i g. 4 ist eine graphische Darstellung der Kennlinie einer Schaltdiode, wie sie in dem Gerät nach F i g. 1 benutzt wird; F i g. 5 a ist eine schematische Darstellung einer zweiten beispielsweisen Ausführung der Erfindung; F i g. 5 ist eine graphische Darstellung der Kurvenformen von Spannungen, welche an ausgewählten Punkten eines in F i g. 5 a veranschaulichten Gerätes auftreten; F i g. 6 ist eine schematische Darstellung eines dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles; F i g. 7 ist eine graphische Darstellung der Kurvenform von Spannungen, welche an ausgewählten Punkten einer Schaltung nach F i g. 6 vorhanden sind; F i g. 8 ist eine schematische Darstellung eines vierten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles; F i g. 8 a ist eine schematische Darstellung einer wahlweise benutzbaren Anordnung für einen Teil des in F i g. 8 veranschaulichten Gerätes; F i g. 8 b ist eine schematische Darstellung einer anderen wahlweise in dem Gerät nach F i g. 8 benutzbaren Anordnung.
  • In F i g. 1 ist eine Zündschaltung für ein elektrisches Entladungsgefäß veranschaulicht. Allgemein umfaßt die in F i g. 1 veranschaulichte Anordnung einen Ignitrongleichrichter 10, einen Energiespeicherungskreis 30, eine Schaltdiode 40 mit negativem Widerstandskennlinienteil nach dem Hauptpatent und einen Auslösekreis 80 für die erwähnte Schaltdiode 40.
  • Das Aufkommen einer Schaltdiode, welche die Eigenschaft hat, daß sie beim überschreiten eines bestimmten Sperrstromes bzw. einer bestimmten Sperrspannung in Sperrichtung hochleitfähig wird und anschließend einen beträchtlichen Sperrstrom bei niedriger Spannung führt, hat zu vielen neuen elektronischen Anwendungen geführt. Das oben beschriebene Phänomen ist weder ein Zenerdurchbruch noch ein Lawinendurchbruch. Die dieser Schaltdiode eigene einzigartige Durchbruchkennlinie kann unbeschränkt wiederholt werden. Dieser Durchbruch ist als ein »hyperkonduktiver Durchbruch« bezeichnet worden, und eine Diode, welche solche Eigenschaften hat, soll daher im folgenden als halbleitende Schaltdiode oder als hyperkonduktive Diode bezeichnet werden.
  • Eine solche Schaltdiode ist Gegenstand der Patentanmeldung W 22627 VIII c/21 g (deutsche Auslegeschrift 1161645). Hinsichtlich der näheren Erläuterung der Konstruktion, der Eigenschaften und der Arbeitsweise einer solchen Schaltdiode wird daher auf die Patentanmeldung W 22627 VIII c/21 g (deutsche Auslegeschrift 1161645) Bezug genommen.
  • Solch eine Schaltdiode mit einer steuerbaren Durchbruchcharakteristik in Sperrichtung enthält eine erste Zone, die aus Halbleitermaterial besteht, das mit einer Verunreinigung dotiert ist, um einen ersten Typ von Halbleitfähigkeit, d. h. entweder den n- oder den p-Typ, darzustellen. Auf dieser ersten Zone befindet sich eine äußere Zone, die aus einem Halbleitermaterial besteht, welches mit der entgegengesetzten Type der Halbleitfähigkeit dotiert ist. Diese äußere Zone kann durch Legieren einer Pille, welche ein Dotierungsmaterial erhält, mit einer Platte aus Halbleitermaterial, welche die erste Zone bildet, hergestellt werden. Zwischen den beiden Zonen ist ein pn-Übergang vorhanden. Um die Einschaltung der Diode in einen elektrischen Stromkreis zu erleichtern, kann eine Schicht aus Silber oder einem anderen elektrisch gut leitenden Metall auf die obere Oberfläche der äußeren Zone aufgeschmolzen, aufgelötet oder auflegiert sein. Ein Zuleitungskupferdraht kann dann leicht an dieser Lage angelötet werden.
  • Eine zweite äußere Zone von entgegengesetzter elektrischer Leitfähigkeit ist auf der anderen Oberflächenseite der ersten Zone vorgesehen. Zwischen diesen beiden Zonen befindet sich ein zweiter pn-Übergang.
  • Anschließend an die letztgenannte äußere Zone ist eine Metallmasse vorhanden, welche eine Ladungsträgerquelle ist, die eine entscheidende Rolle in der Wirkungsweise der Diode spielt. Diese Metallmasse kann neutral sein, oder sie kann dieselben Dotierungseigenschaften wie die zweite äußere Zone haben. Die Metallmasse kann auf die zweite äußere Zone durch Löten, Legieren, Aufschmelzen oder in einer ähnlichen Weise aufgebracht werden.
  • Das Schaltzeichen für eine solche Schaltdiode ist in F i g. 1 mit 40 bezeichnet. Die Kennlinie in F i g. 4 zeigt, wie die Schaltdiode auf das Anlegen verschiedener Spannungen anspricht. Wird der obere rechte Teil oder der Vorwärtsquadrant betrachtet, so ergibt sich, wenn in Durchlaßrichtung eine Spannung von der Größenordnung 1 Volt angelegt wurde, eine Stromstärke von etwa 3 Ampere. Wenn die Spannung umgekehrt wurde, stieg sie in der Sperrichtung bis auf annähernd 55 Volt, wobei nur ein Strom von einem kleinen Bruchteil eines Ampere floß. Dann wurde die Diode plötzlich hochleitfähig, und die Spannung fiel bis auf etwa 1 Volt ab, wie es im linken unteren Quadranten gezeigt ist. Die Diode wird dabei ein Leiter mit niedrigem ohmschem Widerstand, und die Stromstärke steigt rasch bis zu mehreren Ampere an.
  • Wie aus der Kennlinie im Sperrbereich ersichtlich, fällt die Spannung nach dem Durchbruch auf einer nahezu geraden Linie bis auf etwa 1 Volt ab, und es wird somit bei der Aufrechterhaltung des Hyperleitfähigkeitszustandes der Diode nur sehr wenig Leistung verbraucht. Die Diode kann wieder in ihren Zustand hohen Widerstandes zurückgeführt werden durch die Herabsetzung der Stromstärke unter einen Minimalschwellenwert, während sich die Spannung unterhalb des Durchbruchwertes befindet. Folglich kann die Kurve, wenn erwünscht, wiederholt durchlaufen werden durch eine geeignete Steuerung der Größe des Sperrstromes und der Sperrspannung.
  • Gemäß F i g. 1 umfaßt die Energiespeicherschaltung 30 einen Transformator 20, welcher eine Primärwicklung 21 hat, die über einen Gleichrichter 23 an eine Kapazität 31 angeschlossen ist. Die Kapazität 31 ist an die Zünder-Kathode-Steuerstrecke 11-12 des Ignitrons 10 über die Reihenschaltung aus der Induktivität 32, einem Gleichrichter 33 und der Schaltdiode 40 angeschlossen.
  • Der Auslösekreis 80 enthält einen Transformator 60, der eine Sekundärwicklung 61 besitzt, welche an die Schaltdiode 40 über die Reihenschaltung aus dem Gleichrichter 62, einer Ausgangswicklung 52 des magnetischen Verstärkers 50 und einem Strombegrenzungswiderstand 63 angeschlossen ist. Der Magnetverstärker50 enthält einen sättigungsfähigen Kern51, auf welchem induktiv verkettet die Ausgangswicklung 52 und eine Steuerwicklung 53 angeordnet sind. Die Steuerwicklung 53 ist über ein Potentiometer 70 an eine Gleichstromvorspannungsquelle, die nicht gezeigt ist, angeschlossen, und die an die Klemmen 71 und 72 angeschlossen wird.
  • Die Arbeitsweise des in F i g. 1 veranschaulichten Gerätes ist die folgende: Nach F i g. 2 lädt die Spannung Ei an der Primärwicklung 21 des Transformators 20 die Kapazität 31 über den Gleichrichter 23 auf. Wenn die Spannung E2 an der Kapazität 31 gleich der ladenden Spannung Ei ist, so hört der Ladestrom Il auf zu fließen, und die Kapazität 31 ist voll aufgeladen. Die Zündschaltung ist so ausgelegt, daß die Spannung E2 an der Kapazität 31 wesentlich geringer als die Durchbruchspannung der Schaltdiode 40 ist. Die Kapazität 30 wird daher durch den Gleichrichter 23 und die Schaltdiode 40 gegen eine Entladung blockiert und behält ihre Ladung, bis diese Zustände abgewandelt werden. In dem Auslösekreis 80 wird eine Spannungsquelle E3, welche von der Sekundärwicklung 61 des Transformators 60 geliefert wird, an die Schaltdiode 40 über den Gleichrichter 62, die Ausgangswicklung 52 des Magnetverstärkers 50 und die Strombegrenzungsimpedanz 63 angelegt. Die Steuerwicklung 53 des Magnetverstärkers 50 ist an eine Gleichstromvorspannungsquelle angelegt, welche an die Klemmen 71 und 72 angeschlossen werden soll und zugleich einer Anzahl von anderen Ignitronzündschaltungen, welche jedoch nicht dargestellt sind, gemeinsam sein kann. In F i g. 3 ist zu sehen, daß die Spannung ES anfänglich durch die Ausgangswicklung 52 des Magnetverstärkers 50 übernommen wird, wie es in F i g. 3 durch die Spannung E4 dargestellt ist, bis der Magnetverstärker gesättigt wird. Der Zeitzyklus, in welchem die Sättigung auftritt, kann durch die Gleichstromvormagnetisierung gesteuert werden und nach Wunsch entweder durch Handbedienung oder elektrische Mittel verändert werden, wie sie z. B. in der Magnetverstärkertechnik bekannt sind. Für die Zwecke der Veranschaulichung ist das Potentiometer 70 benutzt.
  • Wenn der Magnetverstärker 50 in die Sättigung kommt, so erscheint die Spannungsquelle ES an der Impedanz 63 als Spannung E5 und an der Schaltdiode 40 als Spannung E6. Anfänglich ist der Widerstand der Schaltdiode 40 sehr hoch, so daß der Spannungsabfall an der Diode den größten Teil dieser Spannung ausmacht. Die Größe der Anfangsspannung E, ist derart, daß sie um einen genügenden Betrag größer ist als die kritische Spannung der Schaltdiode 40, um auf diese Weise einen Durchbruch der Schaltdiode 40 zu sichern. Wenn der Durchbruch der Diode 40 einmal erfolgt ist, so ist der Widerstand der Schaltdiode sehr niedrig geworden, und der Hauptanteil der Stromquellenspannung ES erscheint nunmehr an der Impedanz 63 als die Spannung E5, und die Impedanz 63 begrenzt den Stromfluß.
  • Bei dem nunmehr reduzierten Widerstand der Schaltdiode 40 kann sich die Kapazität 31 über den Zünder 11 des Ignitrons 10 entladen und auf diese Weise eine Zündung des Ignitrons 10 herbeiführen.
  • Es kann eine Anzahl von verschiedenen Auslösemitteln benutzt werden, um die Schaltdiode 40 zu steuern. Solche Vorrichtungen, wie Impulsgeneratoren mit rechteckiger Kurvenform, Spitzentransformatoren oder Sinuskurventransformatoren, können einen Impuls oder eine Auslösespannung an die Schaltdiode 40 liefern und auf diese Weise einen Durchbruch der Diode herbeiführen. Es können entweder mechanische oder elektrische Mittel vorgesehen werden, um die zeitabhängige Auslösung der Diode in dem Arbeitszyklus zu verändern.
  • In F i g. 5 a ist ein zweites Ausführungsbeispiel gezeigt, welches eine Energiespeicherschaltung 130, eine Schaltdiode 140, eine Auslöseschaltung 180 und ein elektrisches Entladungsgefäß 150 enthält, welches hier als ein Ignitrongleichrichter veranschaulicht ist.
  • Die Energiespeicherschaltung 130 enthält einen Transformator 120, welcher eine Sekundärwicklung 122 hat, die in Reihe mit einem Gleichrichter 123 und einer Kapazität oder einem anderen Energiespeicher 131 geschaltet ist. Eine Energiequelle, welche nicht dargestellt ist, soll an die Primärwicklung 121 des Transformators 120 angeschlossen werden. Die Kapazität 131 ist an die Zünder-Kathoden-Strecke 151-l52 des Ignitrons 150 über eine Reaktanz 132 und die Emitter-Kollektor-Strecke 141-142 der Schaltdiode 140 angeschlossen.
  • Der Auslösekreis 180 enthält einen Rechteckwellengenerator 160 und einen Transformator 170, welcher eine Primärwicklung 171 und Sekundärwicklungen 172 und 173 besitzt. Der Generator speist die Primärwicklung 171 des Transformators 170. Die Sekundärwicklung 172 ist an die Elektroden 141 und 142 der Schaltdiode 140 über den in Reihe geschalteten Gleichrichter 174 und eine Strombegrenzungsimpedanz 181 angeschlossen. Die zweite Sekundärwicklung 173 des Transformators 170 kann in ähnlicher Weise angeschlossen werden, um einen Zündstromkreis für ein anderes Ignitron auszulösen.
  • In F i g. 5 ist die Ausgangsspannung E7 an dem Rechteckwellengenerator 160 veranschaulicht, wie sie an der Primärwicklung 171 des Transformators 170 erscheint. Wegen der Gleichrichterwirkung der Gleichrichter 174 und 175 erscheinen die Spannungen E$ und E9 an den Sekundärwicklungen 172 und 173, , wie in F i g. 5 veranschaulicht. Die Energiespeicherschaltung 130 arbeitet in einer ähnlichen Weise wie die Energiespeicherschaltung, die in F i g. 1 veranschaulicht ist, und lädt die Kapazität 131 bis auf die erwünschte Höhe auf. In dem in F i g. 5 a veranschaulichten Gerät wird durch die Ausgangsspannung ES der Sekundärwicklung 172 bei aufeinanderfolgenden Wechselspannungshalbwellen die Schaltdiode 140 bis in ihren Zustand hoher Leitfähigkeit und Sperrichtung gesteuert. Wenn der Durchbruch der Schaltdiode auftritt, entlädt sich die Kapazität 131 über die Drossel 132 und die Schaltdiode 140 zum Zünder 151 des Ignitrons 150 und führt auf diese Weise eine Zündung des Ignitrons 150 herbei.
  • Die Sekundärwicklung 173 des Transformators 180 kann so angeschlossen werden, daß sie eine andere Schaltdiode in dem Zündstromkreis einer anderen Entladeröhre auslöst, wobei eine solche Auslösung jedoch in einer diametral entgegengesetzten Phase vor sich geht.
  • In F i g. 6 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, welches allgemein betrachtet eine Energiespeicherschaltung 230, eine Schaltdiode 240, ein Paar von Ignitrons 250 und 260 sowie eine Auslöseschaltung 280 enthält.
  • Eine Sekundärwicklung 222 des Transformators 220 ist an eine Kapazität 231 über eine Drossel 232 angeschlossen. Eine Energiequelle, welche nicht gezeigt ist, soll an der Primärwicklung 221 des Transformators 220 liegen. Die Kapazität 231 ist in Reihe mit der linearen Drossel 233, einem Gleichrichter 236,' einem Zünder 251- und einer Kathode 252 des Ignitrons 250, der Schaltdiode 240 und einem Gleichrichter 238 geschaltet. Die Kapazität 231 ist außerdem mit einem Gleichrichter 239, einem Zünder 261 und einer Kathode 262 des zweiten Ignitrons 260, der Schaltdiode 240, dem und der Drossel 233 in Reihe geschaltet.
  • Der Auslösekreis 280 enthält einen Vollwellengleichrichter 270 mit Mittelanzapfüng, dessen Ausgang über eine Ausgangswicklung 293 eines Magnetverstärkers 290 und eine Strombegrenzungsimppdanz 295 an die Schaltdiode 240 angeschlossen ist. -Der magnetische Verstärker 290 enthält einen sättigungsfähigen Kern 291, auf welchem induktiv angekoppelt eine Steuerwicklung 292 und die Ausgangswicklung 293 angeordnet sind. Eine Vorspännungsguelle, welche nicht besonders gezeigt ist, ist an die -Steuerwicklung 292 angeschlossen.
  • Beim Betrieb lädt die Speisespannung, welche an die Primärwicklung 221 angeschlossen ist, die Kapazität 231 über den Transformator _220 und die Drossel 232 auf. Die Ladespannung .der -Kapazität 231 liegt kontinuierlich an der linearen Drossel 233, welche einen Eisenkern oder Luftkern haben =kann, dem Gleichrichter 236, dem Zünder 251 und der Kathode 252 des Ignitrons 250, der Schaltdiode 240 und dem Gleichrichter 238. Der Wert der Spannung an der Kapazität 231 überschreitet nicht denjenigen der kritischen Durchbruchspannung der Schaltdiode 240. Der Auslösekreis arbeitet in derselben Weise wie der in F i g. 1 veranschaulichte Auslösekreis, um eine Durchbruchspannung an die Schaltdiode 240 anzulegen.
  • In F i g. 7 sind die entsprechenden -Kurvenformen veranschaulicht. Die Spannung El. ist die Ausgangsspannung des in Mittelpunktschaltung arbeitenden Vollwellengleichrichters 270. Die Spannung Eil ist der Spannungsabfall an der Ausgangswicklung 293 des Magnetverstärkers 290, welcher durch die Größe der Vorspannung verändert werden kann, welche an die Steuerwicklung 292 angelegt wird. Die -Spannung Eia ist die Spannung, welche erforderlich ist, um den Durchbruch der Schaltdiode 240 herbeizuführen, während die Spannung El. den Spannungsabfall an der Strombegrenzungsimpedanz 295 während und nach dem Zusammenbruch der Schaltdiode 240 darstellt. Wenn Vollwellengleichspannung-für die Auslösung benutzt wird, führt der Magnetverstärker 290 die Spannung an der Schaltdiode 240 auf Null zurück und-läßt auf diese Weise zu, däß _die-Schaltdiode 240 zurückverstellt wird.
  • Der Auslösekreis 280 löst die Schaltdiode 240 zur erwünschten Zeit während der Periode aus und verursacht, daß durch den spontanen Abfall des Widerstandes der Schaltdiode 240 die Kapazität 231 sich über die Drossel 233, den Gleichrichter 236, den Zünder 251, die Kathode 252, die Schaltdiode 240 i und den Teichrichter 238 entladen kann. -In - der nachfolgenden Halbwelle ergibt sich in ähnlicher Weise ein Entladungsweg über den -Gleichrichter 239, den Zünder 261 und die Kathode 262 des Ignitrons 260, die Schaltdiode 240, den Gleichrichter 237 und die Drossel 233.
  • In F i g. 8 ist ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es enthält, allgemein betrachtet, einen Energiespeicherungskxeis 339, Schaltdioden 340 und 342, einen Auslösekxeis ä80 und Ignitrons 360 und 370. Der F-nergiespeicherungskreis 330 ist identisch mit dem in F i g. 6 veranschaulichten und arbeitet auch in derselben Weise. Die Kapazität 331 .des Energiespeicherungskreises 330 ist mit einer Drossel 333, :eäner Anschlußklemme 382, einer Parallelschaltung aus einer Schaltdiode 340 -und einem Gleichrichter 341, einer Parallelschalturig aus der Schaltdiode 342 und einem Gleichrichter 343, deiner Klemme 383 und einer Primärwicklung 351 eines Transformators 35Q in A,eilie geschaltet. Eine Auslöseschaltungsanordnung 3$0 ist an die Klemmen 382 und 383 über -die .Strombegrenzungsimpedanz 3,81 angeschlossen.
  • Der Transformator 350 hat eine Sekundärwicklung 352, welche in Reihe mit einem Gleichrichter 354, dem Zünder 361 und der Kathode 362 des Ignitrons 360 geschaltet ist. Die andere Sekundärwicklung 353 des Transformators 350 -ist mit einem Gleichrichter 355 und der Zünder-Kathode-Strecke 371-372 des -Ignitrons 370 -in Reihe geschaltet.
  • Der Auslösekreis 380 kann nach einer der verschiedenen im -vorstehenden beschriebenen Methoden arbeiten, um den Durchbruch der Schaltdioden 340 und 342 in Sperrichtung herbeizuführen. Die Spannung _an der Kapazität 331 hat in der einen Halbwelle einen Entladungsweg über die Drossel 333, die Schaltdiode 340 in Rückwärtsrichtung, -den Gleichrichter 343 und die Primärwicklung 351 des Transformators 350. -In der nächsten Halbwelle wird sich die Kapazität 331 über die Primärwicklung 351 des Transformators 350, die Schaltdiode 342 in Sperrichtung, den Gleichrichter 341 und die Drossel 333 entladen. Die Zeitdauer in jeder Halbwelle, während welcher die Schaltdioden 340 und 342 in ihrer -Sperrichtung -leitend sind, ist natürlich abhängig von dem Zeitpunkt, zu .welchem der Auslösekreis 380 den Durchbruch -der jeweiligen Schaltdiode herbeiführt. In jeder Halbwelle wird die Entladung über die Primärwicklung 351 eine Spannung in der Sekundärwicklung 352 induzieren, welche einen Stromfluß über den Gleichrichter 354 zum Zünder 361 herbeiführt und das Ignitron 360 zündet. Während dieser Halbperiode wird der Gleichrichter 355 eine -Zündung des Ignitrons 370 sperren. In der nächsten Halbwelle wird die Entladung über die Primärwicklung 351 eine Spannung entgegengesetzter Polarität -in der Sekundärwicklung 353 induzieren und auf diese Weise einen Stromfiuß über den Gleichrichter 355 zum Zünder 371 hervorrufen, so daß das Ignitron 370 zündet. Während dieser Halbwelle wird der -Gleichrichter 354 die Zündung des Ignitrons 360 sperren.
  • ` Die Anwendung .der üblichen Gleichrichter 341 und 343 wird -nur abhängig von den Größen notwendig sein, welche der Vorwärtsspannungsabfall :in Flußrichtung -der Schaltdioden 340 und 342 mit sich bringt. Das bedeutet, wenn dieser Vorwärtsspannungsabfall der Schaltdioden 340 und 342. sehr klein ist, --können die -Schaltdioden 340 und 342 auch direkt in Gegenschaltung zueinander angeordnet werden, wie es in F i g. -8 a veranschaulicht ist, was auch einen zufriedenstellenden Betrieb zuläßt. Wenn .der Vorwärtsspannungsabfall der Schaltdioden 342 und 343 sehr hoch ist, so kann auch die -in F i g. 8 b veranschaulichte antiparallele Anordnung angewendet werden. Wenn in den beschriebenen und veranschaulichten Ausführungsbeispielen die Spannungs- und Stromeigenschaften der benutzten Ignitrons nicht zu vereinbaren sind mit den Nennwerten, welche für die Schaltdioden erreicht werden können, so können Zünderkopplungstransformatoren, wie in F i g. 8 gezeigt, angewendet werden. Solche Zünderkopplungstransformatoren können auch bei jeder der anderen Schaltungen, wie sie in den F i g. 1, 5 a und 6 veranschaulicht sind, benutzt werden, um die notwendige Strom- oder erforderliche Spannungstransformation zu sichern.
  • Die Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele der Erfindung hat die angeführten Vorteile erkennen lassen, welche durch die Erfindung erreicht werden können. Zusätzlich wird in den F i g. 6 und 8 darauf hingewiesen, daß bei den Schaltdioden eine lineare Drossel 333 an Stelle der kostspieligeren Phasenschieberdrosseln oder des Drosselnetzwerkes zur Steuerung der Phasenverschiebung benutzt werden kann, was eine bedeutende Herabsetzung der Zeitkonstante des Zündkreises ergibt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Steuerung des Zündkreises elektrischer Entladungsgefäße, bei der zur Lieferung des Zündstromes ein Speicher elektrischer Energie dient und die Zündung durch einen im Zündkreis liegenden elektronischen Schalter gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter eine Schaltdiode nach Patentanmeldung W 22627 VIII c / 21 g (deutsche Auslegeschrift 1161645) ist, die in den Zündkreis so eingeschaltet ist, daß, sobald ihre Sperrspannung überschritten ist, der Energiespeicher sich über die Schaltdiode in Sperrichtung entlädt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicher elektrischer Energie ein Kondensator (31, 231, 331) benutzt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Zündstromkreis eine Drossel (32) eingeschaltet ist, welche dem Zündstromimpuls eine bestimmte erwünschte Kurvenform und Zeitdauer aufzwingt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltdiode zeitabhängig in jeder Periode des Wechselstromes über eine gleichstromvormagnetisierte sättigungsfähige Drossel (50) entsprechend einem von dieser übernommenen Spannungszeitintegral auf Durchlaß gesteuert wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltdiode mittels einer Impulsspannungsquelle rechteckiger Spannungskurvenform auf Durchlaß gesteuert wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltdiode mittels eines Impulstransformators spitzer Ausgangsspannung oder eines Sinuswellentransformators auf Durchlaß gesteuert wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündstromkreise zweier in Gegenphase in dem Stromrichter arbeitender Entladungsgefäße (250, 260) über die gleiche, an ihre elektrisch miteinander verbundenen Kathoden angeschlossene Schaltdiode (240) im Verlaufe einer Periode des Wechselstromes abwechselnd gesteuert werden, indem die Schaltdiode in jeder Halbwelle der Wechselspannung einmal auf Durchlaß gesteuert wird und die Zündstromkreise über ein Weichensystem aus elektrischen Ventilen gespeist werden (F i g. 6). B. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltdiode mit ihrer Steuerstrecke in einem Stromkreis mit einer gleichstromvormagnetisierten Sättigungsdrossel liegt, der von einem Vollwellengleichrichter gespeist ist. 9. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für zwei in Gegenphase arbeitende Entladungsgefäße (360, 370) des Stromrichters der je ein für eine der Halbwellen- des Wechselstromes durchlässiges elektrisches Ventil (354, 355) enthaltende Zündstromkreis jedes einzelnen Entladungsgefäßes über je eine Sekundärwicklung (352, 353) eines Transformators (350) gespeist wird, dessen Primärwicklung (351) von der Energiespeicherschaltung über eine steuerbare Halbleiteranordnung gespeist wird, die für jede Stromrichtung vom Energiespeicherkreis eine durch eine Steuerspannungs- bzw. Steuerstromquelle auf Durchlaß steuerbare Schaltdiode (340, 342) enthält (F i g. 8). 10. Zündschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung des Transformators über die Reihenschaltung zweier gegensinnig gepolter Parallelschaltungen aus je einer normalen Diode (341, 343) und einer Schaltdiode (340, 342) gespeist wird (F i g. 8). 11. Zündschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schaltdioden in gegensinniger Reihenschaltung benutzt und abwechselnd auf Durchlaß gesteuert werden, wobei jeweils bei der Steuerung der einen Schaltdiode die an der anderen Schaltdiode an sich vorgegebene Leitfähigkeit für die Stromführung ausgenutzt ist (F i g. 8 a). 12. Zündschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schaltdioden mit relativ hohem Widerstand in Vorwärtsrichtung in Antiparallelschaltung als steuerbare Halbleiteranordnung im Primärkreis des Zündtransformators (350) benutzt sind (F i g. 8 b). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 943 785, 919 303; belgische Patentschrift Nr. 548 745; USA.-Patentschrift Nr. 2 637 770; »Transactions of the American Institute of Electrical Engineers«, Vol. 74, Part 1, 1955, S. 111 bis 121. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1061 829, 1061830.
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