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DE917624C - Einrichtung zum kurzeitigen Einschalten eines elektrischen Stromverbrauchers - Google Patents

Einrichtung zum kurzeitigen Einschalten eines elektrischen Stromverbrauchers

Info

Publication number
DE917624C
DE917624C DES9430D DES0009430D DE917624C DE 917624 C DE917624 C DE 917624C DE S9430 D DES9430 D DE S9430D DE S0009430 D DES0009430 D DE S0009430D DE 917624 C DE917624 C DE 917624C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
resistor
consumer
capacitor
grid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES9430D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Eisenschmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES9430D priority Critical patent/DE917624C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE917624C publication Critical patent/DE917624C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • H03K17/288Modifications for introducing a time delay before switching in tube switches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/248Electric supplies using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description

  • Einrichtung zum kurzzeitigen Einschalten eines elektrischen Stromverbrauchers Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum kurzzeitigen Einschalten eines elektrischen Stromverbrauchers und ist von besonderer Bedeutung für Schweißmaschinen, die über steuerbare Entladungsstrecken, vorzugsweise gittergesteuerte Quecksilberdampfentladungsgefäße, an eine Wechselstromquelle angeschlossen sind. Die Erfindung kann aber auch für andere Stromverbraucher, beispielsweise Röntgenröhren, verwendet werden, bei denen es darauf ankommt, den Verbraucher während einer verhältnismäßig kurzen Zeit mit der Stromquelle zu verbinden und bei denen es weiterhin wichtig ist, die Größe des in dieser Zeit fließenden Stromes bzw. bei Wechselstromspeisung den Zeitpunkt der Zündung der Entladungsstrecke innerhalb der Halbwelle der speisenden Wechselspannung genau festzulegen.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß in dem Steuerstromkreis der zwischen der Stromquelle und dem Verbraucher liegenden Entladungsstrecke eine Steuerspannung wirksam ist, welche zum Zweck der Einschaltung des Verbrauchers auf eine solche Höhe gebracht wird, daß die Zündgrenze der Entladungsstrecke überschritten wird, und welche nach der dadurch bedingten Einschaltung unter die Zündgrenze wieder gesenkt wird. Steuerspannungen dieser Art werden bei bekannten Steuerungseinrichtungen vielfach dem Lade- oder Entladestromkreis eines Kondensators entnommen.
  • Gemäß der Erfindung werden die bekannten Steuerungseinrichtungen dadurch verbessert und «-eiter ausgestaltet, daß in den Steuerstromkreis der den Verbraucher speisenden Entladungsstrecke eine Zusatzspannung eingeführt ist, welche durch den eingeschalteten Verbraucherstrom ausgelöst und derart gerichtet ist, daß sie die Geschwindigkeit der Abnahme der für die Zündung verwendeten Steuerspannung erhöht. Die Erfindung hat den Vorteil, daß bei Kurzzeitschalteinrichtungen, bei denen der Verbraucher nur während einer Zeit, die kleiner ist als eine Halbwelle der speisenden Wechselspannung, an die Stromquelle angeschlossen sein soll, mit Sicherheit verhindert wird, daß in der nachfolgenden Halbwelle eine nochmalige Zündung eintritt. Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele.
  • In der Schaltung der Fig. i ist ein Schweißtransformator i über ein gittergesteuertes Quecksilberdampfentladungsgefäß 2 an eine Mechselstromquelle 3 angeschlossen. Im Gitterkreis, d. h. zwischen der Kathode und dem Steuergitter des Entladungsgefäßes, liegen eine negative Sperrspannung .4, ein ohmscher Widerstand 5, ein Gittervorwiderstand 6 und ein Transformator 7, dessen Primärwicklung zu der Primärwicklung des Schweißtransformators i parallel geschaltet ist. Die Sperrspannungsquelle 4 ist durch die Reihenschaltung von zwei Widerständen 8 und 9 überbrückt. An den Verbindungspunkt io zwischen diesen beiden Widerständen und den Anschlußpunkt i i des Widerstandes 5 an den Transformator 7 ist die Reihenschaltung aus einem Gittertransformator 12, einem Kondensator 13 und einem Steuerschalter 14 angeschlossen. Der Gittertransformator 12 wird aus dem Wechselstromnetz 3 gespeist und liefert Steuerspannungen spitzer Wellenform, deren Phasenlage durch an sich bekannte Mittel geändert werden kann. Der Steuerschalter 14 hat zwei Schaltstellungen. In der einen Stellung wird der Kondensator 13 über einen Teil des Gittertransformators als Begrenzungswiderstand kurzgeschlossen, in der anderen Stellung wird der Kondensator 13 in Reihe mit dem Widerstand 5 an die Spannung des Widerstandes 8 angeschlossen. Die Spannung dieses Widerstandes 8 ist durch den Strom gegeben, welcher aus der negativen Sperrspannungsquelle 4. über die Widerstände 8 und 9 fließt. Diese Spannung :kann auch einer anderen Stromquelle, beispielsweise über einen Trockengleichrichter, dem Wechselstromnetz 3 entnommen werden.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Kurzzeitschalt-Einrichtung ist folgende: Es sei angenommen, daß sich der Steuerschalter 14 in der gezeichneten Stellung befindet, bei der der Kondensator 13 kurzgeschlossen und daher entladen ist. Die Entladungsröhre 2 wird durch die Spannung der Stromquelle q. gesperrt gehalten. Wenn der Schweißtransformator i beispielsweise bei einer Punktschweißung eingeschaltet werden soll, so wird der Steuerschalter 14 nach rechts umgelegt. Der Kondensator 13 wird jetzt durch die Spannung des Widerstandes 8 über den Widerstand 5 aufgeladen. Der im Widerstand 5 fließende Strom steigt schnell auf seinen Höchstwert an und nimmt dann allmählich bis zur vollständigen Aufladung des Kondensators 13 wieder ab. Der durch diesen Strom bedingte Spannungsabfall am Widerstand 5 wirkt der Sperrspannung der Stromquelle .a. entgegen. Der genaue Zeitpunkt der Zündung des Entladungsgefäßes 2 wird durch die Spannungsspitze des Gittertransformators 12 festgelegt, welche der Ladespannung des Kondensators 13 überlagert ist.
  • Im Augenblick der Zündung des Entladungsgefäßes 2 fließt ein Strom durch den Transformator 7, dessen Primärwicklung zu dem Schweißtransformator i parallel geschaltet ist. Die Sekundärwicklung dieses Transformators ist so geschaltet, daß der Strom sich über die Entladungsstrecke Gitter-Kathode des Entladungsgefäßes 2, den Widerstand 8 und den Kondensator 13 schließt. Die Wirkung des den Kondensator durchfließenden Stromes besteht darin, daß die Geschwindigkeit, mit der der Kondensator aufgeladen wird, erhöht wird. Mit anderen Worten wird die Geschwindigkeit, mit der die Spannung an dem Widerstand 5 nach erfolgter Zündung abnimmt, ebenfalls erhöht, denn die Spannung an diesem Widerstand ist von dem Grad der Aufladung des Kondensators 13 abhängig.
  • Der den Kondensator 13 durchfließende Zusatzstrom, der von dem Belastungsstrom des Verbrauchers i abhängig ist, kann auch über einen getrennten Gleichrichter, vorzugsweise einen Trockengleichrichter, dem Kondensator zugeführt werden. Vorteilhaft ist jedoch die in der Schaltung der Fig. i angegebene Anordnung, bei der die Hilfsentladungsstrecke Gitter-Kathode des Entladungsgefäßes 2 verwendet wird, um den Wandler 7 mit dem Kondensator 13 zu verbinden.
  • In Fig.2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Auch hier ist ein Schweißtransformator über ein gittergesteuertes Ouecksilberdampfentladungsgefäß 2 an ein Wechselstromnetz 3 angeschlossen. Im Gitterkreis des Entladungsgefäßes :2 liegen ebenso wie bei der Schaltung nach Fig. i ein Transformator 7, ein Gittertransformator 12 und ein Gittervorwiderstand 6. Der Unterschied gegenüber der Schaltung der Fig. i liegt darin, daß zwei Kondensatoren Cl und C2 als Steuerkondensatoren im Gitterkreis verwendet werden. Der Kondensator C1 ist über einen ohmschen Widerstand 15 an eine Gleichstromquelle 16, beispielsweise einen Trockengleichrichter mit parallel geschaltetem Glättungskondensator 17, angeschlossen. Der zweite Kondensator C., ist mit seiner einen Belegung über einen Widerstand 18 mit dem Minuspol der Gleichstromquelle verbunden. Der zum Einschalten des Verbrauchers dienende Steuerschalter 14 ist über einen Widerstand ig an den Verbindungspunkt zwischen den beiden Kondensatoren C, und C., angeschlossen. In der gezeichneten Ausschaltstellung überbrückt der Steuerschalter 14 den Kondensator C2, wobei noch ein Widerstand 2o eingeschaltet ist. In der Einschaltstellung wird der Kondensator Cl zu dem Widerstand i9 parallel geschaltet.
  • Die Wirkungsweise der Steuerungseinrichtung der Fig. 2 ist folgende: Solange der Steuerschalter 14 die gezeichnete Stellung einnimmt, liegt die volle Spannung der Gleichstromquelle 16 als Sperrspannung im Gitterkreis des Entladungsgefäßes 2. Der Pluspol ist unmittelbar mit der Kathode verbunden, der Minuspol über den Widerstand 18, in dem jedoch kein Strom fließt. Der Kondensator Cl ist in dieser Stellung auf die volle Spannung der Gleichstromquelle 16 aufgeladen.
  • Beim Umlegen des Steuerschalters 14 wird die Spannung am Kondensator Cl allmählich verringert und die Spannung am Kondensator C2 allmählich erhöht. Die Verkleinerung der Spannung des Kondensators Cl ist dadurch bedingt, daß diesem Kondensator der Widerstand i9 parallel geschaltet wird, an dem wegen der Reihenschaltung mit dem Widerstand 15 nur ein Teil der Spannung 16 liegt. Der Kondensator C2 wird mit der Spannung am Widerstand 15 über den Widerstand 18 aufgeladen. Diese Spannungsänderung an den beiden Kondensatoren Cl und C2 hat zur Folge, daß die überlagerten Spannungsspitzen des Gittertransformators 12 nach einer bestimmten Zeit die Sperrspannungsgrenze des Entladungsgefäßes 2 überschreiten und dieses Entladungsgefäß zünden. Wesentlich ist dabei, daß die Spannungsspitzen nicht wie bei der Schaltung der Fig. i verhältnismäßig schnell über die Zündgrenze angehoben werden, sondern daß die Spannungsspitzen allmählich der Zündgrenze des Entladungsgefäßes genähert und in diese gewissermaßen eingeschoben werden. Es wird dadurch erreicht, daß der Zündzeitpunkt des Entladungsgefäßes mit außerordentlich großer Genauigkeit bestimmt wird, weil der Schnittpunkt zwischen der Spannungsspitze und der Zündspannungsgrenze in dem Bereich der Spannungsspitze liegt, in dem diese Spitze verhältnismäßig sehr schmal ist. Es sei bemerkt, daß diese Maßnahme des langsamen Anhebens der zum Zünden dienenden Spannungsspitzen auch bei solchen Schalteinrichtungen verwendet werden kann, bei denen keine vom Verbraucherstrom abhängige Zusatzspannung durch das Mittel des Stromwandlers 7 angewendet wird, um nach der Zündung bestimmte Wirkungen herbeizuführen.
  • Sobald das Entladungsgefäß 2 gezündet ist, fließt ähnlich wie bei der Schaltung nach Fig. i aus dem Transformator 7 ein Strom über die Entladungsstrecke Gitter-Kathode des Entladungsgefäßes 2 in die beiden Kondensatoren Cl und C2. Dieser Strom hat zur Folge, daß unmittelbar nach der Zündung des Entladungsgefäßes die Spannung am Kondensator C2 schnell gesenkt wird. Auf jeden Fall wird mit großer Beschleunigung der Zustand erreicht, in dem die außer der Spannungsspitze des Transformators 12 wirksame Spannung wieder den vollen Wert der Sperrspannung der Gleichstromquelle 16 erreicht. Vorteilhaft erhält dabei der Kondensator C, eine kleinere Kapazität als der Kondensator Cl, damit der durch den Verbraucherstrom ausgelöste Strom des Transformators 7 im wesentlichen nur den Ladezustand des Kondensators C2 und nicht denjenigen des Kondensators Cl beeinflußt.
  • Der Vorteil der vom Verbraucherstrom abhängigen Zusatzspannung liegt wiederum darin, daß unmittelbar nach der Zündung des Entladungsgefäßes 2 die Steuerspannung in dessen Gitterkreis mit Sicherheit auf einen Wert gesenkt wird, bei dem die Spannungsspitzen des Transformators 12 das Entladungsgefäß nicht wieder zünden können.
  • Wenn der Steuerschalter 14 wieder in die gezeichnete obere Lage zurückgelegt wird, entlädt sich der Kondensator C2 über die beiden Widerstände i9 und 2o. Der Widerstand 20 wird dabei so bemessen, daß sich die Spannungen an den beiden Kondensatoren Cl und .C2 praktisch mit gleicher Geschwindigkeit dem neuen Zustand nähern. Es wird dadurch verhindert, daß kurz nach dem Umlegen des Steuerschalters 14 die durch die beiden Kondensatoren Cl und C2 bedingte Spanr;ung so weit gehoben werden kann, daß eine Fehlzündung durch die Spannungsspitzen des Transformators 12 eintritt.
  • Die in den Fig. i und 2 dargestellten Kurzzeitschalteinrichtungen können auch in der Weise verwendet werden, daß ein und dasselbe Entladungsgefäß, also das Entladungsgefäß 2, in den beiden Schaltungen nacheinander für mehrere Schweißtransformatoren bzw. andere Stromverbraucher zum Ein- und Ausschalten verwendet wird. Zu dem Zweck sind Umschalteinrichtungen, die als umlaufende Kollektoren gebaut sein können, in die Verbindungsleitung zwischen den Schweißtransformatoren und den Entladungsgefäßen einzuschalten. Durch diese Schalteinrichtungen wird jeweils derjenige Schweißtransformator mit dem Entladungsgefäß verbunden, der gerade eingeschaltet werden soll. Anders ausgedrückt, wird bei dauernd wechselndem Anschluß zwischen den einzelnen Schweißtransformatoren und dem gemeinsamen Entladungsgefäß dafür gesorgt, daß das speisende Wechselstromnetz gleichzeitig nur mit einem Schweißtransformator belastet werden kann.
  • Außer der im Anodenstromkreis des Entladungsgefäßes liegendenUmschalteinrichtung wirdzweckdienlich auch noch eine zweite Umschalteinrichtun in den Gitterkreis geschaltet, damit für jede Schweißmaschine auch noch die Größe des Schweißstromes bzw. der Zeitpunkt der Zündung innerhalb der speisenden Wecbselstromhalbwelle eingestellt werden kann. Auch diese Schalteinrichtung kann nach Arteines umlaufenden Kollektors ausgebildet sein. Bei der Schaltung nach Fig. i liegt je ein derartiger Umschalter zwischen dem Schweißtransformator i und dem Entladungsgefäß 2 sowie zwischen dem Steuerschalter 14 und dem Anschlußpunkt i i des Widerstandes 5.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß diese Art der Umschaltung sowohl des Steuerstromkreises als auch des Anodenstromkreises für die verschiedenen Verbraucher nicht auf die besonderen Steuerkreisschaltungen der Fig. i und 2 beschränkt ist, sondern auch bei anderen Einrichtungen zum kurzzeitigen Einschalten elektrischer Verbraucher angewendet werden kann, die an eine speisende Stromquelle über steuerbare Entladungsstrecken angeschlossen sind, in deren Steuerkreis zum Zweck der Einschaltung des Verbrauchers eine Steuerspannung eingeführt wird, welche nach ihrem Zuschalten selbsttätig auf einen zur Zündung nicht mehr ausreichenden Wert absinkt.
  • In Fig. 3 ist eine besonders zweckmäßige Schaltung für die Erregerstromkreise des Transformators 12 der beiden Schaltungen der Fig. i und dargestellt, d. h. für den Gittertransformator, der die Spannung spitzer Wellenform erzeugt. Dieser Gittertransformator besitzt in an sich bekannter Weise zwei Primärwicklungen, von denen die eine Wicklung einen um 9o° gegenüber der Anodenspannung verschobenen Strom führt, während in der anderen Wicklung ein Strom fließt, der mit der Anodenspannung in Phase ist, dessen Richtung und Größe jedoch willkürlich verändert werden kann. Die Resultierende dieser beiden Ströme gibt einen Erregerstrom, dessen Phasenlage weitgehend verändert werden kann und damit eine Spannungsspitze mit in gleicher Weise veränderlicher Phasenlage. Bei der Schaltung der Fig. 3 bedeuten a und b die beiden Erregerwicklungen und c die Sekundärwicklung des Gittertransformators. Der Wicklung b ist eine Drosselspule d vorgeschaltet, damit der Strom um 9o° in der Phase verschoben wird. Vor der Wicklung a. liegt ein ohmscher Widerstand, der gleiche Phasenlage zwischen der speisenden Spannung und dem Strom der Wicklung a erzwingt. Durch Änderung der Anzapfung an den Widerstand w werden Größe und Richtung dieses Stromes geändert.
  • Das wesentliche Kennzeichen der Schaltung der Fig. 3 besteht darin, daß die Widerstände w für alle zu der gleichen Gruppe gehörigen Verbraucher, also beispielsweise für sechs Schweißtransformatoren, in Reihenschaltung an die speisende Wechselspannung angeschlossen sind. Das hat den Vorteil, daß kleinere und daher billigere Widerstände für die einzelnen Steuerstromkreise verwendet werden können, und daß trotzdem bei jedem Stromkreis unabhängig die Phasenlage der zu erzeugenden Spannung spitzer Wellenform eingestellt werden-kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRLTCHE: i. Einrichtung zum kurzzeitigen Einschalten eines elektrischen Stromverbrauchers, vorzugsweise einer Punktschweißmaschine, die an eine speisende Stromquelle über steuerbare Entladungsstrecken angeschlossen ist, in deren Steuerkreis zum Zweck der Einschaltung des Verbrauchers eine Steuerspannung eingeführt wird, welche nach ihrem Zuschalten selbsttätig auf einen zur Zündung nicht mehr ausreichenden Wert absinkt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steuerstromkreis eine Zusatzspannung eingeführt ist, welche durch den vorgeschalteten Verbraucherstrom ausgelöst und derart gerichtet ist, daß sie die Geschwindigkeit der Abnahme der erstgenannten Steuerspannung erhöht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, bei der die die Entladungsstrecke zündende Spannung dem Ladestromkreis eines im Zeitpunkt des Einschaltens an eine Gleichstromquelle angeschlossenen Kondensators entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ladestromkreis eine durch den Verbraucherstrom ausgelöste Zusatzspannung eingeschaltet wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine einem Wandler entnommene, dem Verbraucherstrom entsprechende Zusatzspannung über einen Gleichrichter, vorzugsweise über die Entladungsstrecke Gitter-Kathode der den Verbraucher einschaltenden Entladungsstrecke, in den Steuerkreis geschaltet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Kathode und das Gitter einer den Verbraucher an eine Wechselstromquelle anschließenden gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecke eine negative Sperrspannungsquelle, ein ohmscher Widerstand, die Sekundärwicklung eines primärseitig dem Verbraucher parallel geschalteten Wandlers und gegebenenfalls ein Gittervorwiderstand in Reihe geschaltet sind, daß ferner zu der negativen Vorspannungsquelle zwei Reihenwiderstände parallel geschaltet sind und daß zu dem an der Spannungsquelle liegenden Widerstand und dem im Gitterkreis liegenden Widerstand die Reihenschaltung eines Kondensators und einer Spannung spitzer Wellenform über einen Steuerschalter parallel schaltbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung spitzer Wellenform einer vor dem Einschalten allmählich ansteigenden Spannung überlagert ist, vorzugsweise der Ladespannung eines Kondensators.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Kathode und das Steuergitter der Entladungsstrecke in Reihe mit der Spannung spitzer Wellenform zwei Kondensatoren geschaltet sind, welche untereinander in Reihe geschaltet sind, wobei ein Pol einer Gleichstromquelle an das eine Ende der Reihenschaltung der Kondensatoren, der andere Pol dagegen über einen Widerstand an das andere Ende und einen zweiten Widerstand an den Verbindungspunkt zwischen den beiden Kondensatoren angeschlossen ist, und daß ferner durch einen Umschalter entweder zu dem unmittelbar an der Gleichstromquelle liegenden Kondensator ein Widerstand parallel geschaltet oder der andere Kondensator über einen Widerstand kurzgeschlossen wird.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht unmittelbar an der Gleichstromquelle liegende Kondensator eine kleinere Kapazität besitzt als der andere. B. Einrichtung zum kurzzeitigen Einschalten eines elektrischen Stromverbrauchers, vorzugsweise einer Punktschweißmaschine, die an eine speisende Stromquelle über steuerbare Entladungsstrecken angeschlossen ist, in deren Steuerkreis zum Zweck der Einschaltung des Verbrauchers eine Steuerspannung eingeführt wird, welche nach ihrem Zuschalten selbsttätig auf einen zur Zündung nicht mehr ausreichenden Wert absinkt, insbesondere nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im Gitterkris als auch im Anodenkreis des Entladungsgefäßes Umschalteinrichtungen vorgesehen sind, durch die das gleiche Entladungsgefäß nacheinander an verschiedene Verbraucher anschließbar und in den Gitterkreis des Entladungsgefäßes verschiedene den einzelnen Verbrauchern zugeordnete Steuerspannungen wählbarer Phasenlage einschaltbar sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 658 453.
DES9430D 1941-06-22 1941-06-22 Einrichtung zum kurzeitigen Einschalten eines elektrischen Stromverbrauchers Expired DE917624C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160394B (de) * 1956-02-04 1964-01-02 Schloemann Ag Einrichtung zur Steuerung von Bewegungsvorgaengen an einem Kuehlbett mit einer vorgeordneten Schere

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE658453C (de) * 1933-11-19 1938-04-02 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zur Steuerung elektrischer Stromkreise mit Hilfe gittergesteuerter Entladungsgefaesse

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