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DE1204871B - Platte vor der Einlassoeffnung eines Schlegelfeldhaeckslers - Google Patents

Platte vor der Einlassoeffnung eines Schlegelfeldhaeckslers

Info

Publication number
DE1204871B
DE1204871B DEV27574A DEV0027574A DE1204871B DE 1204871 B DE1204871 B DE 1204871B DE V27574 A DEV27574 A DE V27574A DE V0027574 A DEV0027574 A DE V0027574A DE 1204871 B DE1204871 B DE 1204871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
baffle
flail
inlet opening
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV27574A
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Hohlfeld
Heinz Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEB Kombinat Fortschritt Landmaschinen Neustadt (Bestand)
Original Assignee
VEB Kombinat Fortschritt Landmaschinen Neustadt (Bestand)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VEB Kombinat Fortschritt Landmaschinen Neustadt (Bestand) filed Critical VEB Kombinat Fortschritt Landmaschinen Neustadt (Bestand)
Priority to DEV27574A priority Critical patent/DE1204871B/de
Publication of DE1204871B publication Critical patent/DE1204871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/20Devices for protecting men or animals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/412Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
    • A01D34/42Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders
    • A01D34/43Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle
    • A01D34/435Flail harvesters or mowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIf
Deutsche Kl.: 4Se-29/00
Nummer: 1204 871
Aktenzeichen: V 27574ΙΠ/45 e
Anmeldetag: 19. Januar 1965
Auslegetag: 11. November 1965
Die Erfindung betrifft die Anordnung und Ausbildung einer Platte vor der Einlaßöffnung eines Schlegelfeldhäckslers.
Um den Traktoristen und andere sich in der Nähe aufhaltende Personen vor den durch die rotierende Schlegeltrommel eines Schlegelfeldhäckslers nach vorn geschleuderten Steinen oder anderen Fremdkörpern zu schützen, ist vor der Einlaßöffnung des nach unten offenen Gehäuses eine bewegliche Klappe vorgesehen. Die Anordnung dieser Klappe ist derart gestaltet, daß während des Einsatzes des Gerätes eine ausreichend große Einlaßöffnung erzielt und beim Leerlauf, wie z. B. beim Wenden, ein wirksamer Schutz gegen die nach vorn geschleuderten Steine gewährleistet wird.
Es ist bereits eine Anordnung bekannt, bei welcher an der Vorderkante eines die Einlaßöffnung nach oben begrenzenden Trommelgehäuseträgers eine bewegliche Klappe gelagert ist. Bei Leerlauffahrt nimmt diese Klappe, bedingt durch ihr Eigengewicht, eine vertikale Lage ein und dient als Prallfläche gegen die nach vorn geschleuderten Steine. Während des Einsatzes im Betrieb wird diese Klappe durch das Erntegut nach hinten und oben geschwenkt, wobei der Gehäuserahmen als Anschlag dient, um somit eine notwendige Einlaßöffnung für das Erntegut zu schaffen.
Dieser Ausführung der Klappenanordnung haftet der Nachteil an, daß bei vertikaler bzw. bei nur teilweise zurückgeschwenkter Klappenstellung, wie dies z. B. bei niedrigem oder spärlich anfallendem Erntegut der Fall ist, das von der Schlegeltrommel in Fahrtrichtung geschleudertes Erntegut auf die Innenseite der Klappe bzw. auf die nach unten gerichtete Fläche des Gehäuseträgers aufprallt und durch die Eigenschaft des Häckselgutes an diesen Stellen haftenbleibt. Durch die sich rasch verstärkende Anhäufung des Häckselgutes an diesen Stellen wird das Ausschwenken der Klappe behindert und die Einlaßöffnung nicht oder nur teilweise freigegeben. Dadurch treten Funktionsstörungen in der Zuführung des Erntegutes auf bzw. ist eine öftere zeitaufwendige Säuberung notwendig. Außerdem bietet diese Ausführung keinen Schutz gegen die schräg an die Klappe anprallenden und nach den Seiten austretenden Steine.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung ist die Klappe an den nach vorn verlängerten Seitenwänden des Trommelgehäuses gelagert, wobei der die Einlaßöffnung nach oben begrenzende Gehäuseträger verhältnismäßig schmal ausgeführt ist. Dadurch entsteht in der vertikalen Stellung der Klappe ein nach oben offener Auslaß, welcher nur dann vollständig abgedeckt ist, wenn die Klappe vollständig am Gehäuse-Platte vor der Einlaßöffnung eines
Schlegelfeldhäckslers
Anmelder:
VEB Kombinat Fortschritt, Landmaschinen,
Neustadt (Sa.), Schillerstr. 1
Als Erfinder benannt:
Gottfried Hohlfeld,
Heinz Martin, Neustadt (Sa.)
träger anschlagend ausgeschwenkt ist. Durch diesen Auslaß werden bei vertikaler bzw. teilweise ausgeschwenkter Klappenstellung Häckselgut, Steine und sonstige Fremdkörper nach oben herausgeschleudert. Dadurch entstehen erhebliche Verluste an Häckselgut. Außerdem ist eine Unfallgefahr durch die auftretenden Steine weiterhin vorhanden.
Bedingt durch eine entsprechende Höhe des Einlaßquerschnittes einerseits und die Forderung, den Einlaßquerschnitt bei herunterhängender Klappe fast gänzlich abzudecken, andererseits ergibt sich die Breite der Klappe. Durch die Breite der Klappe wiederum wird der Aufhängepunkt derselben festgelegt, der, um eine Berührung mit den Schlegeln der rotierenden Mähtrommel im ausgeschwenkten Zustand zu vermeiden, relativ weit vorn — in Fahrtrichtung gesehen — liegt. Die bekannten Ausführungen vermeiden jedoch, die Seitenwände des Trommelgehäuses nach vorn zu verlängern. Dadurch entstehen rechts und links hinter der Klappe Austrittsöffnungen. Durch diese können, vornehmlich durch Querschläge, ebenfalls Steine usw. nach außen dringen und schränken dadurch die Wirksamkeit der Klappe ein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Platte zu schaffen, die den Traktoristen gegen nach vorn geschleuderte Steine usw. schützt und deren Funktion durch anhaftendes Häckselgut nicht beeinträchtigt wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Platte etwa spitzwinkelig gefaltet ist, so daß eine untere und eine obere Prallfläche gebildet wird.
Damit keine Steine oder sonstige Fremdkörper nach der Seite das Schlegeltrommelgehäuse verlassen können, sind die Seitenwände nach vorn verlängert, so daß sie den Schwenkbereich der Platte vollständig überdecken, ausgebildet. Mittels einer etwa im Scheitel der Faltung angeordneten achsparallelen, zur
509 737/111
Schlegelwelle verlaufenden Achse ist die Platte an den Seitenwänden des Schlegeltrommelgehäuses gelagert. Eine an der vorderen Kante der Seitenwände nach innen gerichtete Abkantung dient als Anschlag der in Leerfahrt durch sein Eigengewicht vertikal gerichteten unteren Prallfläche der Platte. Zwischen den beiden Prallflächen kann vorzugsweise ein um den Mittelpunkt der Lagerung der Platte kreisförmig gebogenes Prallblech vorgesehen werden, welches die anprallenden Steine in einen ungefährlichen Bereich ablenkt. Etwaiges an dem Prallblech anhaftendes Häckselgut bzw. sonstige Verunreinigungen werden beim Ausschwenken der Platte durch eine an der vorderen Gehäusewand vorgesehenen Leiste entfernt. Bei der Verwendung eines Prallbleches kann auf die obere Prallfläche der Platte verzichtet werden. Dafür kann an dem freien Ende des Prallbleches eine Anschlagleiste vorgesehen werden.
Durch diese Ausbildung der Platte wird somit der volle Schwenkbereich der Platte und damit eine vollständige Öffnung des Einlaßquerschnittes erreicht, da sich das anhaftende Häckselgut an den Innenseiten der Prallflächen befindet, wodurch die Funktion der Platte nicht beeinträchtigt wird. Bei eventuellem stärkerem Belag des anhaftenden Häckselgutes löst sich dieses durch sein wachsendes Eigengewicht selbsttätig ab. Auch bei teilweise ausgeschwenkter Platte ist durch die obere Prallfläche noch ein wirksamer Schutz gegen nach oben abprallende Steine gewährleistet. Der mit einem großen Radius vorgesehene Krümmungsbereich der Platte zwischen den beiden Prallflächen hat außerdem den Vorteil, daß durch diese Abrundung eine schonende Behandlung der an dieser Kante entlangstreifenden Erntegüter erzielt und somit Verluste an wertvollen Bestandteilen vermieden werden.
Die Erfindung soll nachstehend an drei Ausführungsbeispielen erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 den Querschnitt, F i g. 2 den Schnitt A-A nach F i g. 1,
Fig. 3 den Querschnitt eines weiteren Ausführungsbeispieles,
F i g. 4 den Querschnitt eines dritten Ausführungsbeispieles.
In den nach vorn verlängerten Seitenwänden 1 des Schlegeltrommelgehäuses ist um eine Achse 2 eine Platte 3 schwenkbar gelagert. Die Platte 3 ist im Krümmungsbereich 4 etwa spitzwinklig gefaltet, so daß eine untere Prallfläche 5 und eine obere Prallfläche 6 gebildet wird.
Die vordere Kante der Seitenwände 1 ist zwecks Stabilisierung mit einer Abkantung 7 versehen, welche gleichzeitig als Anschlag für die untere Prallfläche 5 der Platte 3 in der vertikalen Lage der Grundstellung I dient.
In der Stellung II ist die Platte 3 teilweise und in der Stellung III vollständig ausgeschwenkt dargestellt. Während der Stellung III dient eine abgekantete Leiste 8 der vorderen Gehäusewand 9 als Anschlag für die untere Prallfläche 5 der Platte 3. Zu diesem Zweck ist das freie Ende der unteren Prallfläche 5 vorzugsweise abgewinkelt ausgebildet. Gegebenenfalls kann auch die Leiste 8 als Anschlag für die obere Prallfläche 6 zur Begrenzung der Grundstellung der Platte 3 verwendet werden, falls auf die Abkantung 7 der Seitenwände 1 verzichtet wird.
Die Länge der Platte 5 und der Abstand der Achse 2 sind derart zueinander abgestimmt, daß eine Berührung mit den Schlegeln 10 vermieden wird.
Durch eine derartige Ausbildung und Anordnung der Platte 3 wird ein wirksamer Schutz gegen abprallende Steine sowohl nach oben als auch nach den Seiten erzielt.
Zwischen den beiden Prallflächen 5 und 6 kann zusätzlich ein Prallblech 11 angeordnet werden (Fig. 3).
Dieses Prallblech 11 ist um den Mittelpunkt der Achse 2 kreisförmig gebogen ausgebildet und schwenkt somit in einem gleichmäßigen Abstand an der Leiste 8 vorbei, so daß etwaiges anhaftendes Häckselgut oder sonstige Verunreinigungen beim Ausschwenken der Platte 3 durch die Leiste 8 entfernt wird.
Die durch die Schlegel weggeschleuderten Steine werden in Richtung des Erdbodens abgelenkt und somit jegliche Unfälle verhütet.
Bei einer derartigen Anordnung kann auch auf die obere Prallfläche 6 der Platte 3 verzichtet und an dem Prallblech 11 eine Anschlagleiste 12 vorgesehen werden (Fig. 4).

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Platte vor der Einlaßöffnung eines Schlegelfeldhäckslers, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (3) etwa spitzwinklig gefaltet ist, so daß eine untere und eine obere Prallfläche (5; 6) gebildet wird, und daß die Seitenwände (1) des Schlegeltrommelgehäuses nach vorn verlängert, den Schwenkbereich der über die Breite des Schlegelhäckslers sich erstreckenden, um eine etwa im Scheitel der Faltung angeordnete, achsparallel zur Schlegelwelle verlaufende Achse (2) schwenkbaren Platte (3) vollständig überdeckend, angeordnet sind.
2. Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Kante der Seitenwände (1) mit einer nach innen gerichteten Abkantung (7) versehen ist.
3. Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Prallflächen (5, 6) ein um den Mittelpunkt der Achse (2) der Platte (3) kreisförmig gebogenes Prallblech (11) angeordnet ist.
4. Platte nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (3) nur aus der unteren Prallfläche (5) und dem Prallblech (11) besteht und das freie Ende des Prallbleches (11) mit einer Anschlagleiste (12) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 737/111 11.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEV27574A 1965-01-19 1965-01-19 Platte vor der Einlassoeffnung eines Schlegelfeldhaeckslers Pending DE1204871B (de)

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