DE1124290B - Schlegelfeldhaecksler - Google Patents
SchlegelfeldhaeckslerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/412—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
- A01D34/42—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders
- A01D34/43—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle
- A01D34/435—Flail harvesters or mowers
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- A01D75/00—Accessories for harvesters or mowers
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Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
KL.45e 29/00
J18787 HI/45e
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DEK
AUSLEGESCHRIFT: 22. F E B R U A R 1962
Die Erfindung betrifft die Ausbildung von Schlegelfeldhäckslern
und hat sich die Aufgabe gestellt, die Zuführung des Erntegutes zum Rotor zu verbessern
und gleichzeitig einen Schutz für den Führer der Zugmaschine zu schaffen, um diesen gegen von den
Schlegeln aufgenommene und nach vorn geschleuderte Steine zu sichern.
Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe bei einem Schlegelfeldhäcksler mit nach unten offenem
Gehäuse und einer mit den umlaufenden Schlegeln zusammenwirkenden Gegenschneide sowie einem vor
dem Rotor schwenkbar angeordneten Leitblech dieses Leitblech in Fahrtrichtung vor und oberhalb der
unteren Kante der vorderen Gehäusewand etwa in Höhe der Achse des Schlegelwerks angelenkt. Die
Länge dieses Leitbleches ist so bemessen, daß es in Ruhestellung wesentlich tiefer herabhängt als die
Gegenschneide.
Es ist bekannt, das Leitblech aus einem durchgehenden Stück zu gestalten. Besonders zweckmäßig
gemäß der Erfindung wird das Leitblech aus einer Mehrzahl von unabhängig nebeneinander angelenkten
Feldern gebildet. Der Vorteil läßt sich besonders gut an dem Beispiel aufzeigen, wenn stehender, in
Reihen angebauter Mais verarbeitet werden soll. Besteht in diesem Fall das Leitblech aus einem Stück,
so wird es von dem anfallenden Gut zurückgeschwenkt, und aus den Zwischenräumen, die durch den Reihenanbau
entstehen, können Steine usw. nach vorn auf den Führer der Zugmaschine geschleudert werden.
Bei Aufteilung des Leitbleches in mehrere Felder werden nur die Felder zurückgeschwenkt, auf die das zu
schneidende Gut auftrifft, während die anderen etwa senkrecht herabhängen und einen Schutz für den
Fahrer darstellen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die untere Kante des Leitbleches oder der Felder so abgewinkelt
und die Schwenkachse so gelegt, daß die untere Kante des Leitbleches in zurückgeschwenkter
Stellung gegen die Unterseite der Gegenschneide zur Anlage kommt. Beim Schneidvorgang wird das
Leitblech vom stehenden Erntegut in diese Stellung gedrängt, wodurch eine besonders günstige Form des
Einlaufes gebildet und gleichzeitig besonders hohes Erntegut in gewünschter Weise in Fahrtrichtung umgebogen
wird.
Zweckmäßig wird auch die Bewegung des Leitbleches nach vorn begrenzt, um es, besonders bei
einer Aufteilung in einzelne leichte Felder, in günstiger Stellung zu halten, die ein wirkungsvolles Abweisen
nach vorn geschleuderter Steine usw. gewährleistet.
Schlegelfeldhäcksler
Anmelder:
International Harvester Company,
Chicago, 111. (V. St. A.)
Chicago, 111. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Zoepke, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 11
München 5, Erhardtstr. 11
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. September 1959 (Nr. 843 436)
V. St. v. Amerika vom 30. September 1959 (Nr. 843 436)
Robert H. Witt, Hinsdale, 111. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines mit Leitblechen ausgerüsteten Schlegelfeldhäckslers.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Schlegelfeldhäcksler nach der Linie 2-2 in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt in einer Einzelansicht die Aufhängung der einzelnen Felder des Leitbleches.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, besitzt der Schlegelfeldhäcksler 2 einen auf Laufrädern abgestützten
Rahmen 3, der ein Gehäuse 4 trägt. Dieses besitzt eine vordere und eine hintere Wand 6 und 7
und Seitenwände 8 und 9, während die Bodenfläche 5 offen ist. In der oberen Abdeckung 10 ist eine Öffnung
10' vorgesehen, die sich in einen Auswurf schacht 11 fortsetzt, der nach hinten oben geneigt ist und das
Erntegut auf einen angehängten Wagen leitet.
Im Gehäuse 4 ist ein Rotor 12 angeordnet, der aus einer Welle 13 besteht, die zwischen den Seitenwänden
8 und 9 drehbar gelagert ist und eine Mehrzahl von schwingend gelagerten Schlegeln 15 trägt. Die
Drehrichtung ist in Fig. 2 durch einen Pfeil angedeutet. Die Schlegel 15 besitzen Schneidkanten 16, die
das Erntegut im Zusammenwirken mit der Gegenschneide 17 an der unteren Kante der Vorderwand 6
zerschneiden. Dasi Erntegut wird in den Taschen 18 der Schlegel entlang der innen gekrümmten Fläche 19
der Vorderwand 6 geführt und durch den Auswurfschacht 11 ausgeschleudert. Es ist zu erkennen, daß
die Gegenschneide 17 notwendigerweise in einer gewissen Höhe über dem Boden 20 angeordnet sein
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muß, um genügend Durchgang für das Erntegut zu schaffen. Als Folge davon besteht jedoch die Gefahr,
daß Steine oder andere schwere Teile von den Schlegeln aufgenommen und nach vorn geschleudert
werden, wodurch eine unmittelbare Gefährdung des Fahrers besteht, der die Zugmaschine fährt.
Um diese Gefahr auszuschließen wird ein Leitblech 25 vorgesehen, das sich aus mehreren Feldern
26 zusammensetzt, die schwingend an einer Welle
27 angelenkt sind, die parallel zur Rotorwelle 13 angeordnet ist. Die Welle 27 ist in Laschen 28 und 29
gelagert, die von den Seitenteilen 30 und 31 getragen werden, die selbst als Fortsetzung der Seitenwände 8
und 9 ausgebildet sind. Die Welle 27 ist im Abstand vor und oberhalb der Gegenschneide 17 angeordnet.
Jedes Feld 26 ist an der oberen Kante gerollt, so daß eine Büchse 35 gebildet wird, mittels derer die
Felder 26 nebeneinander auf der Welle 27 gelagert sind, so daß eine geschlossene Leitwand entsteht. Es
ist zu erkennen, daß in Ruhestellung der obere Teil 36 jedes Feldes etwa lotrecht hängt, während die
untere Kante 37 nach hinten abgewinkelt ist. Dieser Winkel ist unter Berücksichtigung der Lage der Welle
27 zur Gegenschneide 17 so gewählt, daß sich die
Kante 37 beim Zurückschwingen mit ihrer Rückseite 38 flach gegen die Unterseite 39 der Gegenschneide
17 legt, wobei die freie Kante40 der Felder so weit vor der Kante 41 der Gegenschneide 17 endet, daß
der freie Durchgang der Schlegel nicht behindert wird. Die Zuleitung des Gutes zur Schneidvorrichtung
ist damit ebenfalls nicht behindert, sondern durch die schräge Anordnung des Leitbleches günstiger gestaltet.
Vor der Welle 27 ist noch eine Rückschlagsicherung in Form einer Stange 45 vorgesehen, die ebenfalls
zwischen den Laschen 28 und 29 befestigt und etwas vor und unterhalb der Welle 27 so angeordnet
ist, daß die einzelnen Felder des Leitbleches beim Vorschwingen mit ihrer vorderen Seite 46 gegen die
Rückseite 47 der Stange 45 zur Anlage kommen und damit das Vorschwingen begrenzt ist, wenn die Felder
von Steinen oder ähnlichem getroffen werden. In Fig. 2 ist die vorderste Stellung in ausgezogenen
Linien eingezeichnet, und es ist zu erkennen, daß in dieser Lage eine Ablenkung von vorgeschleudertem
Material nach unten, erfolgen muß. Es ist weiterhin zu erkennen, daß, wie die Linie 50 in Fig. 2 zeigt, ein
Stein nur unter ganz flachem Winkel unter dem Leitblech durchgeschleudert werden könnte. Die Schwenkachse
der Felder liegt auf einer Linie tangential zum Rotor und zu der vorderen Kante der Gegenschneide,
so daß keine Behinderung der gleichmäßigen Zuführung des Erntegutes bei der Arbeit erfolgt.
Damit ist ein anpassungsfähiges Leitblech geschaffen,
das nicht nur die Zuführung verbessert, sondern auch einen wirksamen Schutz für den Maschinenführer
darstellt.
Claims (4)
1. Schlegelfeldhäcksler mit nach unten offenem Gehäuse und einer mit den umlaufenden Schlegeln
zusammenwirkenden Gegenschneide sowie einem vor dem Rotor schwenkbar angeordneten Leitblech,
dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (25) in Fahrtrichtung vor und oberhalb der unteren
Kante der vorderen Gehäusewand (6) etwa in
Höhe der Achse des Schlegelwerkes angelenkt ist und in Ruhestellung wesentlich tiefer herabhängt
als die Gegenschneide (17).
2. Schlegelfeldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (25) aus
einer Mehrzahl von unabhängig nebeneinander angelenkten Feldern (26) gebildet ist, deren untere
Kante (37) nach hinten abgewinkelt ist.
3. Schlegelfeldhäcksler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende
(37) des Leitbleches (25) in zurückgeschwenkter Stellung gegen die Unterseite (39) der Gegenschneide
(17) zur Anlage kommt.
4. Schlegelfeldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor
dem Leitblech (25) ein Anschlag (45) vorgesehen ist, der die Schwenkung des Leitbleches (25) in
einer Stellung begrenzt, in der die abgewinkelte untere Kante (37) eine etwa lotrechte Lage einnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Farm Mechanization«, Mai 1957, S. 170.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 510/135 2.62
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
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Non-Patent Citations (1)
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