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DE1124290B - Schlegelfeldhaecksler - Google Patents

Schlegelfeldhaecksler

Info

Publication number
DE1124290B
DE1124290B DEJ18787A DEJ0018787A DE1124290B DE 1124290 B DE1124290 B DE 1124290B DE J18787 A DEJ18787 A DE J18787A DE J0018787 A DEJ0018787 A DE J0018787A DE 1124290 B DE1124290 B DE 1124290B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide plate
schlegel
forage harvester
lower edge
harvester according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ18787A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert H Witt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Navistar Inc
Original Assignee
International Harverster Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Publication of DE1124290B publication Critical patent/DE1124290B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/412Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
    • A01D34/42Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders
    • A01D34/43Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle
    • A01D34/435Flail harvesters or mowers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/20Devices for protecting men or animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
KL.45e 29/00
INTERNAT. KL. A 01 f
J18787 HI/45e
ANMELDETAG: 29. SEPTEMBER 1960
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DEK AUSLEGESCHRIFT: 22. F E B R U A R 1962
Die Erfindung betrifft die Ausbildung von Schlegelfeldhäckslern und hat sich die Aufgabe gestellt, die Zuführung des Erntegutes zum Rotor zu verbessern und gleichzeitig einen Schutz für den Führer der Zugmaschine zu schaffen, um diesen gegen von den Schlegeln aufgenommene und nach vorn geschleuderte Steine zu sichern.
Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe bei einem Schlegelfeldhäcksler mit nach unten offenem Gehäuse und einer mit den umlaufenden Schlegeln zusammenwirkenden Gegenschneide sowie einem vor dem Rotor schwenkbar angeordneten Leitblech dieses Leitblech in Fahrtrichtung vor und oberhalb der unteren Kante der vorderen Gehäusewand etwa in Höhe der Achse des Schlegelwerks angelenkt. Die Länge dieses Leitbleches ist so bemessen, daß es in Ruhestellung wesentlich tiefer herabhängt als die Gegenschneide.
Es ist bekannt, das Leitblech aus einem durchgehenden Stück zu gestalten. Besonders zweckmäßig gemäß der Erfindung wird das Leitblech aus einer Mehrzahl von unabhängig nebeneinander angelenkten Feldern gebildet. Der Vorteil läßt sich besonders gut an dem Beispiel aufzeigen, wenn stehender, in Reihen angebauter Mais verarbeitet werden soll. Besteht in diesem Fall das Leitblech aus einem Stück, so wird es von dem anfallenden Gut zurückgeschwenkt, und aus den Zwischenräumen, die durch den Reihenanbau entstehen, können Steine usw. nach vorn auf den Führer der Zugmaschine geschleudert werden. Bei Aufteilung des Leitbleches in mehrere Felder werden nur die Felder zurückgeschwenkt, auf die das zu schneidende Gut auftrifft, während die anderen etwa senkrecht herabhängen und einen Schutz für den Fahrer darstellen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die untere Kante des Leitbleches oder der Felder so abgewinkelt und die Schwenkachse so gelegt, daß die untere Kante des Leitbleches in zurückgeschwenkter Stellung gegen die Unterseite der Gegenschneide zur Anlage kommt. Beim Schneidvorgang wird das Leitblech vom stehenden Erntegut in diese Stellung gedrängt, wodurch eine besonders günstige Form des Einlaufes gebildet und gleichzeitig besonders hohes Erntegut in gewünschter Weise in Fahrtrichtung umgebogen wird.
Zweckmäßig wird auch die Bewegung des Leitbleches nach vorn begrenzt, um es, besonders bei einer Aufteilung in einzelne leichte Felder, in günstiger Stellung zu halten, die ein wirkungsvolles Abweisen nach vorn geschleuderter Steine usw. gewährleistet.
Schlegelfeldhäcksler
Anmelder:
International Harvester Company,
Chicago, 111. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Zoepke, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 11
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. September 1959 (Nr. 843 436)
Robert H. Witt, Hinsdale, 111. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines mit Leitblechen ausgerüsteten Schlegelfeldhäckslers.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Schlegelfeldhäcksler nach der Linie 2-2 in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt in einer Einzelansicht die Aufhängung der einzelnen Felder des Leitbleches.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, besitzt der Schlegelfeldhäcksler 2 einen auf Laufrädern abgestützten Rahmen 3, der ein Gehäuse 4 trägt. Dieses besitzt eine vordere und eine hintere Wand 6 und 7 und Seitenwände 8 und 9, während die Bodenfläche 5 offen ist. In der oberen Abdeckung 10 ist eine Öffnung 10' vorgesehen, die sich in einen Auswurf schacht 11 fortsetzt, der nach hinten oben geneigt ist und das Erntegut auf einen angehängten Wagen leitet.
Im Gehäuse 4 ist ein Rotor 12 angeordnet, der aus einer Welle 13 besteht, die zwischen den Seitenwänden 8 und 9 drehbar gelagert ist und eine Mehrzahl von schwingend gelagerten Schlegeln 15 trägt. Die Drehrichtung ist in Fig. 2 durch einen Pfeil angedeutet. Die Schlegel 15 besitzen Schneidkanten 16, die das Erntegut im Zusammenwirken mit der Gegenschneide 17 an der unteren Kante der Vorderwand 6 zerschneiden. Dasi Erntegut wird in den Taschen 18 der Schlegel entlang der innen gekrümmten Fläche 19 der Vorderwand 6 geführt und durch den Auswurfschacht 11 ausgeschleudert. Es ist zu erkennen, daß die Gegenschneide 17 notwendigerweise in einer gewissen Höhe über dem Boden 20 angeordnet sein
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muß, um genügend Durchgang für das Erntegut zu schaffen. Als Folge davon besteht jedoch die Gefahr, daß Steine oder andere schwere Teile von den Schlegeln aufgenommen und nach vorn geschleudert werden, wodurch eine unmittelbare Gefährdung des Fahrers besteht, der die Zugmaschine fährt.
Um diese Gefahr auszuschließen wird ein Leitblech 25 vorgesehen, das sich aus mehreren Feldern
26 zusammensetzt, die schwingend an einer Welle
27 angelenkt sind, die parallel zur Rotorwelle 13 angeordnet ist. Die Welle 27 ist in Laschen 28 und 29 gelagert, die von den Seitenteilen 30 und 31 getragen werden, die selbst als Fortsetzung der Seitenwände 8 und 9 ausgebildet sind. Die Welle 27 ist im Abstand vor und oberhalb der Gegenschneide 17 angeordnet.
Jedes Feld 26 ist an der oberen Kante gerollt, so daß eine Büchse 35 gebildet wird, mittels derer die Felder 26 nebeneinander auf der Welle 27 gelagert sind, so daß eine geschlossene Leitwand entsteht. Es ist zu erkennen, daß in Ruhestellung der obere Teil 36 jedes Feldes etwa lotrecht hängt, während die untere Kante 37 nach hinten abgewinkelt ist. Dieser Winkel ist unter Berücksichtigung der Lage der Welle 27 zur Gegenschneide 17 so gewählt, daß sich die Kante 37 beim Zurückschwingen mit ihrer Rückseite 38 flach gegen die Unterseite 39 der Gegenschneide 17 legt, wobei die freie Kante40 der Felder so weit vor der Kante 41 der Gegenschneide 17 endet, daß der freie Durchgang der Schlegel nicht behindert wird. Die Zuleitung des Gutes zur Schneidvorrichtung ist damit ebenfalls nicht behindert, sondern durch die schräge Anordnung des Leitbleches günstiger gestaltet.
Vor der Welle 27 ist noch eine Rückschlagsicherung in Form einer Stange 45 vorgesehen, die ebenfalls zwischen den Laschen 28 und 29 befestigt und etwas vor und unterhalb der Welle 27 so angeordnet ist, daß die einzelnen Felder des Leitbleches beim Vorschwingen mit ihrer vorderen Seite 46 gegen die Rückseite 47 der Stange 45 zur Anlage kommen und damit das Vorschwingen begrenzt ist, wenn die Felder von Steinen oder ähnlichem getroffen werden. In Fig. 2 ist die vorderste Stellung in ausgezogenen Linien eingezeichnet, und es ist zu erkennen, daß in dieser Lage eine Ablenkung von vorgeschleudertem Material nach unten, erfolgen muß. Es ist weiterhin zu erkennen, daß, wie die Linie 50 in Fig. 2 zeigt, ein Stein nur unter ganz flachem Winkel unter dem Leitblech durchgeschleudert werden könnte. Die Schwenkachse der Felder liegt auf einer Linie tangential zum Rotor und zu der vorderen Kante der Gegenschneide, so daß keine Behinderung der gleichmäßigen Zuführung des Erntegutes bei der Arbeit erfolgt.
Damit ist ein anpassungsfähiges Leitblech geschaffen, das nicht nur die Zuführung verbessert, sondern auch einen wirksamen Schutz für den Maschinenführer darstellt.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schlegelfeldhäcksler mit nach unten offenem Gehäuse und einer mit den umlaufenden Schlegeln zusammenwirkenden Gegenschneide sowie einem vor dem Rotor schwenkbar angeordneten Leitblech, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (25) in Fahrtrichtung vor und oberhalb der unteren Kante der vorderen Gehäusewand (6) etwa in Höhe der Achse des Schlegelwerkes angelenkt ist und in Ruhestellung wesentlich tiefer herabhängt als die Gegenschneide (17).
2. Schlegelfeldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (25) aus einer Mehrzahl von unabhängig nebeneinander angelenkten Feldern (26) gebildet ist, deren untere Kante (37) nach hinten abgewinkelt ist.
3. Schlegelfeldhäcksler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (37) des Leitbleches (25) in zurückgeschwenkter Stellung gegen die Unterseite (39) der Gegenschneide (17) zur Anlage kommt.
4. Schlegelfeldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Leitblech (25) ein Anschlag (45) vorgesehen ist, der die Schwenkung des Leitbleches (25) in einer Stellung begrenzt, in der die abgewinkelte untere Kante (37) eine etwa lotrechte Lage einnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Farm Mechanization«, Mai 1957, S. 170.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 510/135 2.62
DEJ18787A 1959-09-30 1960-09-29 Schlegelfeldhaecksler Pending DE1124290B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US843436A US3031836A (en) 1959-09-30 1959-09-30 Curtain structure for utility harvester

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1124290B true DE1124290B (de) 1962-02-22

Family

ID=25289967

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ18787A Pending DE1124290B (de) 1959-09-30 1960-09-29 Schlegelfeldhaecksler

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US (1) US3031836A (de)
DE (1) DE1124290B (de)

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Non-Patent Citations (1)

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None *

Also Published As

Publication number Publication date
US3031836A (en) 1962-05-01

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