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DE676866C - Verfahren und Vorrichtung zum Verdrehungsfreien Verlegen von luftraumisolierten Fernmeldekabeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verdrehungsfreien Verlegen von luftraumisolierten Fernmeldekabeln

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Publication number
DE676866C
DE676866C DEF81483D DEF0081483D DE676866C DE 676866 C DE676866 C DE 676866C DE F81483 D DEF81483 D DE F81483D DE F0081483 D DEF0081483 D DE F0081483D DE 676866 C DE676866 C DE 676866C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
twist
space
air
cable
telecommunication cables
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF81483D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Carlswerk AG filed Critical Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority to DEF81483D priority Critical patent/DE676866C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE676866C publication Critical patent/DE676866C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum verdrehungsfreien Verlegen von luftraumisolierten Fernmeldekabeln Die Verlegung von Kabeln erfolgt bekanntlich in der Weise, daß die einzelnen Kabellängen von den Kabeltrommeln über Führungsrollen in den Kabelgraben eingezogen; werden. Dabei haben die verseilten Elemente infolge der Zugbeaanspruchiung das Bestreben, sich aufzudrehen, so daß jedes Kabel beim Verlegen eine Verdrehung erleidet, -die von der Größe der Zugkräfte .abhängig ist. Da man diese Zugkräfte nicht im voraus bestimmen kann, ist es ,auch nicht möglich, sie bei der Herstellung des Kabels z. B. ,durch Verseilen mit verschiedener Schlagrichtung vollständig, zu berücksichtigen. Bei der Verdrehung werden nun die aufgedrehten Verseilelemente gestaucht und knicken bei luftraumisolierten Fernmeldekabeln in die Lufträume hinein ein, so daß die Fernmeldekabel unbrauchbar werden.
  • Erfindungsgemäß werden solche Verdrehungskräfte beim Kabelverlegen dadurch vermieden, daß :das Krgbel beim Abziehen von der Trommel unmittelbar hinter dem Kabelstrumpf mittels einer besonderen Vorrichtung derart festgehalten und geführt wird, daß keine Verdrehung des Kabels stattfinden kann.
  • Die Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar in Abb. i in Längsansicht und in Abb. z im Querschnitt nach der Linie a-b der Abb. t.
  • Sie besteht zweckmäßig aus einem zylindrischen, in zwei Hälften aufklappharen Klemmstück a, das unmittelbar hinter, dem Kabelstrumpf b um das Kabel c gelegt und mittels Klemmschrauben d fest auf das Kabel geklemmt werden kaum. Damit das Klemmstück über die Führungsrollen laufen kann, sind die Klemmschrauben d versenkt angebracht, und das Klemmstück selbst ist in der Abzugsrichtung des Kabels kegelförmig zugespitzt. Die Wand des Klemmstückes besitzt an ihrer stärksten Stelle mehrere vierkantige Löchere, in die ein rechtwinklig gebogener Steckschlüssel f mit langem Stiel bequem eingesetzt werden kann.
  • Währenddes Abziehens läßt sich das Kabel mit dem lange Steckschlüssel vom Grabenr,and aus bequem halten und führen, so daß jede schädliche Verdrehung vermieden und das Kabel völlig torsionsfrei verlegt werden kann. An Stelle der Klemmstücke und Führungsstangen kann man auch lange Stangen verwenden, mit -denen das Kabel beim Verlegen vom Grabenrand aus gehalten und geführt wird.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRücnR: t. Verfahren zum verdrehungsfreien Verlegen von luftraumisolierten Fernmeldekabeln in offenen Gräben, dadurch gekennzeichnet, daß während des Verlegens auf die Enden ;der Kabellängen Klerrunstücke aufgesetzt werden, die mittels Führungsstangen vom Grabenraad aus geführt werden. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ,nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer aufklappbaren zylinderförmigen Lasche besteht, die in der Abzugsvorrichtung kegelförmig zugespitzt ist und in ihrer Wand mehrere Greiflöcher zum Einsetzen langstieliger Steckschlüssel besitzt. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens mach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück und die Führungsstange aus einem Stück bestehen und zangenartig ausgebildet sind.
DEF81483D 1936-07-22 1936-07-22 Verfahren und Vorrichtung zum Verdrehungsfreien Verlegen von luftraumisolierten Fernmeldekabeln Expired DE676866C (de)

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DE676866C true DE676866C (de) 1939-06-15

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