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DE1204271B - Lautfernsprecher fuer eine Sprechzelle - Google Patents

Lautfernsprecher fuer eine Sprechzelle

Info

Publication number
DE1204271B
DE1204271B DES78338A DES0078338A DE1204271B DE 1204271 B DE1204271 B DE 1204271B DE S78338 A DES78338 A DE S78338A DE S0078338 A DES0078338 A DE S0078338A DE 1204271 B DE1204271 B DE 1204271B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loudspeaker
housing
microphone
booth
speaking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78338A
Other languages
English (en)
Inventor
Pasquale Postorino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Italtel SpA
Original Assignee
Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA filed Critical Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA
Publication of DE1204271B publication Critical patent/DE1204271B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • H04M1/62Constructional arrangements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/20Arrangements for preventing acoustic feed-back

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Lautfernsprecher für eine Sprechzelle Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lautfernsprecher für eine Sprechzelle, welcher ein Mikrophon und einen Lautsprecher enthält, die mit einander zugekehrten Rückwänden auf gleicher Achse angeordnet und in einem geschirmten Gehäuse untergebracht sind, das so ausgebildet ist, daß in der Nähe des Mikrophons eine akustisch tote Zone für die vom Lautsprecher ausgehenden Schallwellen entsteht.
  • Es ist eine Fernsprechstation bekannt, bei welcher Mikrophon und Lautsprechersystem mit einander zugekehrten Rückwänden koaxial in einem Gehäuse angeordnet sind, das die Form eines tropfen- bzw. eiförmigen Rotationskörpers hat, der so geformt und derart in einer die Schallführung nach vorn übernehmenden, ihn einhüllenden Schale angeordnet ist, daß die Schallführung auf ihrem gesamten Wege nach einem exponentiellen Gesetz verläuft. Die bekannte Fernsprechstation ist offensichtlich für Gegensprechanlagen gedacht. Bei Unterbringung dieser Anordnung in einem relativ begrenzten Raum, beispielsweise einer Fernsprechzelle, würde vermutlich die Gefahr akustischer Rückkopplungen bestehen.
  • Es ist zwar außerdem bekannt, daß akustische Rückkopplungen durch Echosperren oder andere Ersatzschaltungen beseitigt werden können, derartige Maßnahmen erfordern jedoch einen beträchtlichen Aufwand und verursachen häufig Verzerrungen, die die Verständlichkeit und Übertragungsgüte herabsetzen.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll nun ein Lautfernsprecher für eine Sprechzelle angegeben werden, bei dem keine Gefahr einer akustischen Rückkopplung zwischen Mikrophon und Lautsprecher besteht und trotzdem ausreichende Schallpegel gewährleistet sind.
  • Ein Lautfernsprecher für eine Sprechzelle, welcher ein Mikrophon und einen Lautsprecher enthält, die mit einander zugekehrten Rückwänden auf gleicher Achse angeordnet und in einem geschirmten Gehäuse untergebracht sind, das so ausgebildet ist, daß in der Nähe des Mikrophons eine akustisch tote Zone für die vom Lautsprecher ausgehenden Schallwellen entsteht, ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse so in der Fernsprechzelle angeordnet ist, daß die Membran des Lautsprechers einem prismatischen, an beiden Grundflächen offenen Hohlraum gegenübersteht, aus dem die vom Lautsprecher ausgehenden Schallwellen in zwei Richtungen abfließen können, die zur Achse des Mikrophons und des Lautsprechers senkrecht stehen, und daß der Rauminhalt des prismatischen Hohlraumes sehr klein im Vergleich zum akustisch wirksamen Rauminhalt der Sprechzelle ist. Diese Anordnung gewährleistet im besonderen bei den tiefen Frequenzen eine Dämpfung der Schallwellen, die vom Lautsprecher erzeugt, durch den Sprechzellenraum reflektiert werden und in erster Linie für störende Kopplungserscheinungen verantwortlich sind. Die Dämpfung ist dabei dem Verhältnis der Reaktanzen der beiden Rauminhalte proportional.
  • Die Erfindung soll im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert werden, es zeigt F i g. 1 einen Horizontalschnitt durch die in einer Sprechzelle angeordnete Endstelle einer Gegensprechanlage, F i g. 2 einen Vertikalschnitt längs der Ebene II-II in F i g. 1, F i g. 3 ein Diagramm der Schalldruckverteilung (Heulton) als Funktion des Abstandes vom Mikrophon und F i g. 4 ein Diagramm der Schalldruckverteilung (Heulton) in der Sprechzelle, in der die Mikrophonachse enthaltenden Vertikalebene.
  • F i g. 1 zeigt einen Horizontalschnitt durch einen Lautfernsprecher, der sich in einem abschirmenden Kasten oder Gehäuse 11 befindet, der in einer Sprechzelle 10 angeordnet ist. Die Mittelebene des Gehäuses 11 liegt in der Ebene, die den aus den Wänden 12,13 der Sprechstelle 10 gebildeten rechten Winkel halbiert. Bei der dargestellten Ausführungsform liegen die Membrane 14 eines Lautsprechers 19 und die Membrane 15 eines Mikrophones 20 in zwei zueinander parallelen Ebenen. Das Mikrophon soll eine gute Richtcharakteristik besitzen. Mikrophon und Lautsprecher weisen in entgegengesetzte Richtungen.
  • Die Membrane 15 des Mikrophons 20 ist zur Sprechzelle, d. h. auf den Ort, an dem sich der Sprecher befindet, gerichtet. Die Membrane 14 des- Lautsprechers 19 weist auf einen prismatischen Holraum 23 mit offenen Grundflächen, der seitlich durch Teile 16,17 begrenzt ist, die zu der Innenwand 12,13 der Sprechzelle gehören, Die Wandlersysteme 19, 20 sind voneinander akustisch entkoppelt, " beispielsweise durch einen schalldämpfenden Werkstoff im Zwischenraum 18 und durch eine elatische, schwingungsdämpfende Halterung im Gehäuse 11.
  • Das Gehäuse 11, in dem Mikrophon, Lautsprecher und alle anderen. zum Betrieb der Anordnung erforderlichen Schaltelemente untergebracht sind, hat hier die Form eines. Rechteckes, auf das ein gleichschenkeliges Trapez aufgesetzt ist. Die Seiten 21, 22 sind so bemessen, daß sie an den im rechten Winkel aufeinanderstehenden Wänden 12,13 der Sprechzelle 10 satt anliegen.
  • Die vom Lautsprecher 19 abgestrahlten Schallwellen gelangen in den prismatischen Hohlraum 23, werden dort mehrfach reflektiert und bewirken das Entstehen von Phantomschallquellen, die das Grundschallfeld verstärken. Die Schallwellen treten schließlich durch die beiden offenen Seiten des prismatischen Hohlraumes 23 nach oben bzw. unten aus.
  • Das Verhältnis zwischen dem Rauminhalt des prismatischen Hohlraumes 13 und dem akustisch wirksamen Rauminhalt der Sprechzelle 10 ist so bemessen, daß, besonders-bei tiefen Frequenzen, eine Dämpfung der Schallwellen, die vom Lautsprecher erzeugt und durch den Sprechzellenraum reflektiert werden, am Ort des Mikrophons eintritt. Diese Dämpfung ist im Verhältnis der Reaktanzen der beiden Räume proportional. Die geschilderte Gestaltung des Gehäuses 11, in dem der Lautfernsprecher untergebracht ist und die besondere Anordnung an den Wänden der Sprechzelle bewirken das Entstehen einer akustisch toten Zone in der Nähe des Mikrophons, wie das Diagramm in F i g. 3 zeigt. Das in F i g. 3 dargestellte Diagramm zeigt die Verteilung des in der Sprechzelle auftretenden Schalldruckes längs einer Geraden, die senkrecht auf der Ebene der Mikrophonmembran steht und mit der Mikrophonachse zusammenfällt.
  • Das in F i g. 4 dargestellte Diagramm zeigt die Verteilung des Schalldruckes in einer zur Mikrophonmembran senkrechten Ebene auf Kreisen, die das Mikrophon als Mittelpunkt besitzen und deren Halbmesser gleich der halben bzw. der ganzen Höhe des Gehäuses 11 ist. Die Winkel von der Horizontalen in Richtung auf die Decke der Sprechzelle sind mit einem Minuszeichen, die Winkel von der Horizontalen zum Boden der Sprechzelle mit einem Pluszeichen versehen.
  • Die durch die Bemessung des prismatischen Hohlraumes 23 bewirkte Dämpfung und die bezüglich der vom Lautsprecher abgestrahlten Schwingungen akustisch tote Zone in der Nähe des Mikrophons bewirken eine gute akustische Entkopplung zwischen Lautsprecher und Mikrophon, so daß .die Gefahr von Störanregungen weitgehend verringert wird. : ; '_ Der prismatische° Hohlraum kann natürliche auch auf andere Weise gebildet werden. So ist es beispielsweise möglich, die schrägen Wände 21, 22 des Gehäuses 11 bis zum Zusammentreffen zu verlängern.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Lautfernsprecher für eine Sprechzelle, welcher ein Mikrophon und einen Lautsprecher enthält, die mit einander; zugekehrten Rückwänden auf gleicher Achse angeordnet und in einem geschirmten Gehäuse -untergebracht sind, das so ausgebildet ist, daß in der Nähe des Mikrophons eine akustisch tote Zone für die vom Lautsprecher ausgehenden Schallwellen entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse(11) so in der Fernsprechzelle (10) angeordnet ist, daß die Membran (14) des Lautsprechers (19) einem prismatischen an beiden Grundflächen offenen Hohlraum_(23) gegenübersteht, aus dem die vom Lautsprecher ausgehenden Schallwellen in zwei Richtungen abfließen können, die zur Achse des Mikrophons (20) und Lautsprechers senkrecht stehen, und daß der Rauminhalt des prismatischen Hohlraumes sehr klein im Vergleich zum akustisch wirksamen Rauminhalt der Sprechzelle ist.
  2. 2. Lautfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) in einer waagerechten Ebene einen Querschnitt besitzt, der einem Rechteck mit aufgesetztem, gleichschenkeligem Trapez entspricht.
  3. 3. Lautfernsprecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (23) durch Verlängerung der Trapezflächen (21, 22) bis zu ihrem Zusammenlaufen gebildet ist.
  4. 4. Lautfernsprecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (23) durch eine den Lautsprecher (19) tragende Wand des Gehäuses (11) und durch zwei aufeinander senkrecht stehende Wände (12,13) der Sprechzelle gebildet wird.
  5. 5. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Mittelebene des Gehäuses mit der den rechten Winkel zwischen den Sprechzellenwänden (12,13) halbierenden Ebene zusammenfällt.
  6. 6. Lautfernsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse im Zwischenraum (18) zwischen Lautsprecher (19) und Mikrophon (20) einen schalldämpfenden Werkstoff enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 828 714.
DES78338A 1961-03-28 1962-03-05 Lautfernsprecher fuer eine Sprechzelle Pending DE1204271B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT554561 1961-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1204271B true DE1204271B (de) 1965-11-04

Family

ID=11120277

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES78338A Pending DE1204271B (de) 1961-03-28 1962-03-05 Lautfernsprecher fuer eine Sprechzelle

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CH (1) CH380787A (de)
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NL (2) NL140120B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2552154A1 (fr) * 1983-09-21 1985-03-22 Nivet Christian Dispositif pour communiquer de l'interieur d'un appartement vers l'exterieur sans avoir a en ouvrir l'acces

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE828714C (de) * 1948-10-02 1952-01-21 Siemens & Halske A G Fernsprechstation

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DE828714C (de) * 1948-10-02 1952-01-21 Siemens & Halske A G Fernsprechstation

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Publication number Publication date
NL140120B (nl) 1973-10-15
CH380787A (it) 1964-08-14
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