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DE901899C - Gegensprechstation mit in einem Gehaeuse vereinigtem Mikrofon und Lautsprecher - Google Patents

Gegensprechstation mit in einem Gehaeuse vereinigtem Mikrofon und Lautsprecher

Info

Publication number
DE901899C
DE901899C DEE4322A DEE0004322A DE901899C DE 901899 C DE901899 C DE 901899C DE E4322 A DEE4322 A DE E4322A DE E0004322 A DEE0004322 A DE E0004322A DE 901899 C DE901899 C DE 901899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
sound
microphone
loudspeaker
absorbing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE4322A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Feher
Dr Dr H C Heinrich Hecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DEE4322A priority Critical patent/DE901899C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE901899C publication Critical patent/DE901899C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • H04M1/62Constructional arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Gegensprechstation mit in einem Gehäuse vereinigtem Mikrofon und Lautsprecher Gegenstand dar Erfindung sind Stationen für Gegensprechverkehr, be-i, denen, das. Mikrofon und der Lautsprecher in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind..
  • Als Gegensprechanlage soll eine Vorrichtung zum Sprechverkehr zwischen mindestens zwei Stationen verstanden werden, bei der während der Benutzung beide Sprechwege dauernd für die Übertragung von Gesprächen frei bleiben. Im Gegensatz dazu sind bei den üblichen Sprechanlagen besondere Vorrichtungen vorgesehen, die eine Übertragung von Gesprächen jeweils nur in einer Richtung zulassen, wähnend die andere Richtung automatisch so lange gesperrt wird, bis der eine Partner das Gespräch unterbricht und der andere zu sprechen beginnt. Solche Vorrichtungen sind nötig zur Unterdrückung der akustischen Rückkopplung, die bei genügend hoher Verstärkung im elektrischen Teil der Anlage dann auftritt, wenn die Lautsprecher jeder Station akustisch auf die zugehörigen Mikrofone einwirken können.
  • Es sind für die Unterdrückung in elektroakustischen Übertragungsanlagen allgemeiner Art und speziell in Sprechanlagen außer den genannten Vorrichtungen zur Sperrung eines- Sprechwegs zahlreiche andere Maßnahmen bekanntgeworden. Besonders wichtig ist dabei die Ausbildung des Mikrofons und/oder Lautsprechers mit einer Richtcharakteristik und eine derartige Aufstellung der Mikrofone und Lautsprecher, daß die Lautsprecher akustisch möglichst wenig auf die Mikrofone zurückwirken können.
  • Dabei iiist es, auch bekannt, zwischen Mikrofon und Lautsprecher schallabsorbierende Wände anzubringen. Bei der Fertigung einer kommerziell verwertbaren Gegensprechstation sind diese Maßnahmen nicht ohne weiteres verwertbar.
  • Eine wichtige Forderung für solche Stationen ist die, daß sie ohne erschwerende Einschränkungen hinsichtlich ihrer Aufstellung in beliebigen Räumen verwendet werden können. Es sollen keine besonderen Vorkehrungen im Hinblick auf die akustischen Eigenschaften des vorliegenden Raumes, oder Zimmers., in dem die Station, benutzt werden soll, notwendig sein. Auch .ist es. erwünscht, daß eine Station nach Bedarf im selben Raum auch an verschiedenen Stellen aufgestellt werden kann, ohne daß dabei eine akustische Rückkopplung eintritt.
  • Es ist deshalb zweckmäßig, sowohl das Mikro, fon als auch den Lautsprecher im selben Gehäuse anzuordnen. Dadurch sind die Bedingungen für die akustische Rückkopplung zwischen den beiden Wandlern zum großen Teil bereits festgelegt, da Änderungen durch Verschieben der Wandler gegeneinander von vornherein ausgeschaltet sind.
  • Der Gedanke, Lautsprecher und Mikrofön im selben Gehäuse unterzubringen, mag an sich naheliegend erscheinen. Die praktische Verwirklichung dieses. Gedankens bei einer Gegensprechstadion bereitet jedoch erhebliche Schwierigkeiten, da bei einer solchen Anordnung die gegenseitige Entfernung der beiden Wandler gering wird und die Gefahr der Rückwirkung des. Lautsprechers. -auf das Mikrofon besonders. groß ist.
  • Erfindungsgemäß werdenMaßnahmen angegeben, durch deren vereinigte Wirkung es. möglich wird, Lautsprecher und Mikrofon in einem verhältnismäßig kleinen und praktisch brauchbaren Gehäuse unterzubringen. Dabei! sollen die beiden: Wandler im Gehäuse vorzugsweise parallelachsig oder unter einem Achsenwinkel bis, etwa 9o° zueinander montiert sein. Die parallelachsige Anordnung ist be- sonders vorteilhaft, um eine möglichst gute Ausnutzung sowohl des, vomLautsprecher abgestrahlten Schalls beim Hören als auch des beim Sprechen. erzeugten Schalls. durch das Mikrofon zu gewährleisten. An sich ist die Erfindung nicht) an die Einhaltung der erben genannten Bedingung gebunden, doch ist damit eine bevorzugte Ausführungsform gekennzeichnet, um einen möglichst guten Wirkungsgrad zu erzielen.
  • Die maßgeblichen Gesichtspunkte für den Aufbau des Gehäuses und der- Wandler sind erfindungsgemäß folgende: i. Das Gehäuse muß derartig ausgebildet werden, daß der vom Lautsprecher zum Mikrofon auf direktem Wege gelangende Schall durch eine vorzugsweise schallabsorbierende Zwischenwand unschädlich, gemacht wird. Dabei soll der Weg, den: der Schall um die Zwischenwand bzw. um das Ge,-hause herum vom Lautsprecher zum Mikrofon zurücklegen muß, mindestens, einer Wellenlänge der niedrigsten zu übertragenden Schallfrequenz entsprechen. Die Dicke der Zwischenwand muß derart gewählt werden, daß -eine genügende Absorptionswirkung zustande kommt, wie die!si im folgenden noch näher ausgeführt wird.
  • z. Der Lautsprecher soll erfindungsgemäß nach dem elektrodynamischenSystem alsiStrahler nullter Ordnung ausgebildet sein. Die praktische Ausführung des Strahlers nullter Ordnung besteht darin; daß die Rückseite der schallabstrahlen:de!n Membran nach außen, hin! durch ein Gehäuse schalldicht abgeschlossen wird. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß durch Verhinderung des akustischen Rückschlusses die Wiedergabe der tiefen Frequenzen verbessert wird. Außerdem ist bei dieser Ausbildung des Lautsprechers eine allseitige gleichmäßige Verteilung des Schalls. im Raum gewährleistet, wie dies an sich erwünscht ist.
  • 3. Das Mikrofon ist ebenfalls als elektrodynamisches; System aufgebaut und vorzugsweise mit Richtcharakteristik nach Art einer sogen;an.nten Achter- oder Nierencharakteristik versehen.
  • Diese Ausbildung verringert die Aufnahme von Störschall und vermindert die Gefahr der akusti@ sehen Rückkopplung. Die praktische Ausführung eines Mikrofons mit Achtiereharakteris.tik besteht darin, daß die Membran beiderseits offen bleibt, d. h. der Schall nach vorn und hinten. abstrahlen kann. Beil Verwendung eines elektrodynamischen Systems, wird dadurch der Frequenzgang, der an sich bei tiefen Frequenzen eine starke Erhöhung der Empfindlichkeit mit einem Abfall nach hohen Frequenzen hin zeigt, durch den akustischen Rückschluß eingeebnet.
  • Von diesen Maßnahmen ist besonders wichtig die, Entkopplung zum Lautsprecher und Mikrofon, durch eine schallabsorbierende Zwischenwand. Diese Zwischenwand wird vorzugsweise so groß gemacht, daß ihre Länge mindestens gleich einer halben Wellenlänge der niedrigsten Sprachfrequenz ist, die in der Übeirtragungsan!lage eine Verstärkung erfährt. Dies entspricht der unter z aufgestellten Forderung, da der gesamte Schallweg vom Lautsprecher zum Mikrofon um die Zwischenwand herum dann, mindestens einer Wellenlänge der betreffenden Frequenz entspricht. Zweckmäßig wird auch das, ganze Gehäuse! so groß gemacht, daß an keiner Stelle der Luftweg zwischen Mikrofon. und Lautsprecher um das Gehäuse h eium kleiner wird, als dies unter i gekennzeichnet isst. Ist die n.ied:-rigste eben, noch verstärkte Frequenz etwa 8oo Hz, so ergibt sich daraus, eine Länge, der Schallwand von etwa 2o cm, da die Wellenlänge, in Luft etwa .4o cm beträgt.
  • Die Dicke der Schallwand muß im Hinblick auf die Absorptionsfähigkeit für diejenigen Schallfrequenzen, gewählt werden, die verstärkt übertragen, werden. Für diese ist es besonders wichtig, die Rückwirkung des. Lautsprechers auf das, Mikro,fon. zu unterbinden, um eine Selbsterregung der AnIage auszuschließen. Da die normalen Absorptions @mittel, wie Watte oder, Filz, bei den niedrigen Frequenzen nur eine geringe: Ab@so,rptionswilrkung haben, ist es, zweckmäßig, für diese Frequenzen etwa unterhalb 8oo oder iooo Hz die Anlage so, aufzubauen, daß für diesen Bereich keine, Verstärkung eintritt. In diesem Fall ist es möglich, mit Zwischenwänden einer Stärke von etwa i bis, 2 cm die gewünschte Wirkung zu erreichen.
  • Die Erfindung soll im folgenden an. Hand der Figuren erläutert werden. !Dabei zeigt Fig. i einen Querschnitt durch eine Sprechstation in Draufsicht und Fig. 2 einen Schnitt durch das Lautsprechersystem in seitlicher Ansicht.
  • Gemäß Fig. i sind das. Mikrofon i und der Lautsprecher 2 parullela,chs.ig zueinander über der Grundplatte 3 angeordnet, was; zur Erzielung einer großen Lautstärke auf beiden Stationen; vorteilhaft isst. Beide Wandler sind, gemäß diesem Beispiel nach dem elektrodynamischen System aufgebaut. Die Grundplatte 3 besteht beispielsweise aus Holz, Kunststoff oder einem anderen, geeigneten, Material. Die Rückwand q. und die Zwischenwand 5 sind. im wesentlichen aus schallabsorbieren.-dem Material aufgebaut, z. B. aus Watte oder Filz, die auf beiden Seiten, beispielsweise, durch. ein Netz aus Maschendraht; in dem Rahmen 6 bzw. 7 gehalten werden.
  • Bei der dargestellten Ausführungform sind Mikrofon uni,' Lautsprecher an; der Rückwand q. monr tiert. Die, Ausführung der Rückwand aus schallabsorbierendem Material ist in diesem Fall sehr wichtig, um eine, Einwirkung des Lautsprechers auf das Mikrofon durch Körperschall zu unterbinden. Um auch die akustische Rückkopplung auf dem Luftwege in; seitlicher Richtung außen um das Gehäuse herum möglichst gering zu halten, werden zweckmäßig beide Wandler möglichst nahe an der Zwischenwand' 5 angeordnet. Bei praktischen Ausführungsformen kann die Rückwand, außen durch einen Bezug aus Stoff verkleidet sein oder mit festen Platten etwa, aus Sperrholz oder Kunststoff abgedeckt werden.
  • Die, Membran des Mikrofans i ist bei dieser Ausführungsform nach hinten nicht abgekapselt oder verkleidet, ebenso, ist das, Gehäuse seitlich offen. Durch diese Maßnahmen wird eine angenäherte Achtercharakteristik zustande gebracht.
  • Der Lautsprecher 2 ist im Gegensatz zum Mit kro,fon durch ein. Gehäuse8 verkleidet, dessen: Inneres mit einer s,challdämpfeind.en Packung 9 aus Filz, Watte od. dgl. gefüllt ist.
  • In Fig.2 haben die Ziffeirn die gleiche, Bedeutung wie in Fig. i. Hier ist die Deckplatte io des Gehäuses zu erkennen, deren Material dem der Grundplatte 3 entspricht. Sowohl die Grundplatte als auch die Deckplatte können innen mit einem schallabsorbierendem Belag versehen sein, wodurch die akustische Entkopplung der beiden Systeme gefördert wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Station für Gegensprechanlagen mit einem sowohl Mikrofon als auch Lautsprecher enthaltenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse unter Einfügung einer scha.lla.bsoirbierenden Zwischenwand zwischen den beiden Wandlern so ausgebildet ist, d'aß der Schallweg zwischen Lautsprecher und Mikrofon an keinerStelle geringer ist als, eineWellen.-länge der nieidrigsten, ungeschwächt zu übertragenden @ Schallfrequenz.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das: Gehäuse aus. einer Grundplatte (3) sowie einer Deckplatte (io) aus festem Material und einer Rückwand (q.) sowie einer Zwischenwand (6) aus schallabsorbierendem Material besteht, wobei die Platten (3) und. (io) im Innern des Gehäuses mit schallabsorbierenden, Stoffen belegt sein können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse nach vorn und seitlich im wesentlichen offen oder schalldurchlässig ausgebildet ist. q..
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieZwischenwand in ihrer Dicke und denn Absorptionsmaterial so bemessen ist, daß eine wirksame Absorption für, alle Frequenzen, die in der Gegensprechanlage, verstärkt werden, gewährleistet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Wandler parallelachsig nm Gehäuse angeordnet: sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß beide Wandler unter einem Achsenwinkel von nicht mehr alsi 9o° im Gehäuse angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl Mikrofon: als, auch Lautsprecher nach dem elektrodynamischen: Prinzip aufgebaut sind. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautspreichermembran nach hinten durch ein Gehäuse (8) abgeschlossen ist, in dessen Innerem sich vorzugsweise eine Füllung von Schallab,so,rbie-reidem Material (9) befindet.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis. 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrofon; und, das. Gehäuse, derart ausgebildet sind, daß eine Richtcharakteristik für dem empfangenen, Schall entsteht. io. Vorrichtung nach einem der Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Mikrofon und Lautsprecher unter Zwischenlage schal1-absorbiiereuder oder schallweicher Substanzen im Gehäuse derart montiert sind, daß eine, akustische Rückwirkung durch Körperschall unterdrückt wird.
DEE4322A 1951-09-08 1951-09-08 Gegensprechstation mit in einem Gehaeuse vereinigtem Mikrofon und Lautsprecher Expired DE901899C (de)

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DEE4322A DE901899C (de) 1951-09-08 1951-09-08 Gegensprechstation mit in einem Gehaeuse vereinigtem Mikrofon und Lautsprecher

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DE901899C true DE901899C (de) 1954-01-18

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DEE4322A Expired DE901899C (de) 1951-09-08 1951-09-08 Gegensprechstation mit in einem Gehaeuse vereinigtem Mikrofon und Lautsprecher

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