DE1040165B - Reinigungsvorrichtung fuer fluessige Kuehl- und Spuelmittel - Google Patents
Reinigungsvorrichtung fuer fluessige Kuehl- und SpuelmittelInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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- B03C1/16—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts
- B03C1/22—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts with non-movable magnets
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Description
Die Erfindung· betrifft eine Weiterbildung der durch Patentanmeldung N 7725 VI/23 c geschützten
Reinigungsvorrichtung für flüssige Kühl- und Spülmittel, bei der die zu reinigende Flüssigkeit über eine
breite, langgestreckte, geneigte Ablaufrinne, in deren Boden Permanentmagnete eingebettet sind, und über
eine Überlaufwand einem Sammelbehälter zufließt. Beim Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes ist zum
Abbefördern der auf dem Rinnenboden durch die Wirkung der Magnete aus der Flüssigkeit abgeschiedenen
Verunreinigungen auf dem Rinnenboden eine sich über die ganze Rinnenbreite erstreckende Abstreifleiste
vorgesehen, die mit einer nach hinten unter dem Zulauf herausgeführten Zugstange gegen einen
oberhalb des betriebsmäßigen Flüssigkeitsspiegels im Rinnenboden vorgesehenen Austragsschlitz bewegbar
ist, der in einen Schlammsammelbehälter mündet.
Gemäß der Erfindung dient zum Abbefördern der in der Rinne abgeschiedenen Verunreinigungen ein
mit einem obenlaufenden Trum auf dem Rinnenboden aufliegendes endloses Förderband, das, unter der
Überlaufwand hindurchgleitend, entgegen der Fließrichtung der Flüssigkeit bewegt wird und im Umschlingungsbereich
mit der am Ende seiner Förderstrecke befindlichen, vorzugsweise mit dem Antrieb verbundenen Umlenkwalze oberhalb des Schlammsammelbehälters
mit einem Abstreifer zusammenwirkt. Das Förderband, das ein dünnes Metallband oder ein dem Kühlmittel chemisch widerstehendes
Kunststoffband sein kann, schwächt die Wirkung der Magnete nicht ab. Die Verunreinigungen setzen sich
jetzt nicht mehr unmittelbar auf dem Rinnenboden ab, sondern auf dem Förderband, das sie aus der Rinne
austrägt und von dem sie am Ende der Förderstrecke selbsttätig abgestreift werden.
Das Abbefördern der abgeschiedenen Verunreinigungen kann während des Abscheidevorganges fortlaufend
geschehen. Hierzu ist die das Förderband treibende Walze über ein Getriebe durch einen Elektromotor
angetrieben. Man kann statt dessen die Verunreinigungen auch in gewissen Zeitabständen
von dem Bedienungsmann abbefördern lassen, wobei dann beispielsweise die das Förderband treibende
Walze über ein nur in der Förderdrehrichtung wirksames Rastengetriebe durch einen federbelasteten
Fuß- oder Handhebel fortschaltbar ist.
Die Erfindung ist unter Hinweis auf in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt der Vorrichtung.
Fig. 2 eine Draufsicht, wobei ein elektromotorischer Antrieb für das Förderband angedeutet ist,
Fig. 3 das Schema einer Anordnung zum Fortschalten des Förderbandes mittels eines Fußhebels.
Reinigungsvorrichtung
für flüssige Kühl- und Spülmittel
für flüssige Kühl- und Spülmittel
Zusatz zur Patentanmeldung N 7725 VI/23 c
(Auslegeschrift 1 034 306)
(Auslegeschrift 1 034 306)
Anmelder:
Friedrich Nagel,
Nürtingen (Württ.), Bismarckstr. 5
Friedrich Nagel, Nürtingen (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Oberhalb des Sammelbehälters 1, aus dem heraus die zu reinigende Flüssigkeit der Maschine mittels
einer Pumpe zugeführt wird, ist eine leicht geneigte Platte 3 angeordnet, die mit den Seitenwänden 2 eines
haubenartigen Aufsatzes des Sammelbehälters eine Rinne bildet. In die Platte 3, die aus einem nichtmagnetischen Werkstoff, vorzugsweise aus Leichtmetall,
besteht, ist eine Vielzahl von Permanentmagneten 4 eingebettet, die an ihrer Oberseite frei liegen.
Die Magnete 4 sind zweckmäßig, wie in Fig. 2 dargestellt, in Querreihen gegeneinander versetzt angeordnet,
so daß in Längsrichtung der Rinne im Magnetfeld keine Lücke entsteht. Auf der Oberseite der
Platte 3 liegt das obenlaufende Trum eines endlosen Förderbandes 5, das an den Enden der Platte über
Walzen 6 und 7 umgeführt ist und mit seinem untenlaufenden Trum unter der Platte 3 hindurchgeht. Die
am oberen Ende der Rinne befindliche Umlenkwalze 7 ist mit dem Antrieb verbunden und hat eine solche
Drehrichtung (Pfeil 8). daß das auf der Platte 3 liegende obere Trum des Förderbandes 5 gezogen
wird. Das untere Ende der Rinne ist vor der dort befindlichen Umlenkwalze 6 durch eine Überlaufwand
9 begrenzt, unter der das Förderband 5 hindurchgleitet. Das Förderband 5 ist so breit wie die
Rinne und bedeckt also den ganzen Rinnenboden. Die Höhe der Überlaufwand 9 ist so bemessen, daß sich
über dem Rinnenboden bzw. dem Förderband 5 ein Flüssigkeitsspiegel einstellt, der noch unterhalb des
oberen Rinnenendes liegt, an dem das Förderband von der Platte 3 abläuft. Zwischen dem oberen Ende der
Platte 3 und der Umlenkwalze 7 ist beim Ausführungsbeispiel eine von oben her auf das Förderband 5
SM 640/426
drückende Gummiwalze 10 vorgesehen, durch die das Förderband in Spannung und in ständiger Gleitberührung
mit der Platte 3 gehalten wird. Im Umschlingungsbereich des Förderbandes 5 mit der oberen,
vorzugsweise mit dem Antrieb verbundenen Umlenkwalze 7 legt sich oberhalb eines Schlammsammelbehälters
11 an das Förderband federnd ein Abstreifer 12 an.
Die durch ein Rohr 13 von der Maschine zurückkommende Flüssigkeit fließt über ein sich über die
ganze Rinnenbreite erstreckendes Verteilungsstück 14, das beim Ausführungsbeispiel etwa in der Längsmitte
liegt, auf das Förderband 5. um am unteren Erde der Rinne über die Überlaufwand 9 in den Sammelbehälter
1 abzulaufen. Die Stauhöhe der Flüssigkeit über dem Förderband ist derart durch die Höhe der
Überlaufwand 9 begrenzt, daß die in der fast bewegungslosen Flüssigkeit schwebenden Teilchen im Einflußbereich
des durch das dünne Förderband 5 nicht geschwächten Magnetfeldes bleiben und auf das For- ao
derband heruntergezogen werden. Das Förderband 5 trägt bei seiner der Fließrichtung der Flüssigkeit
entgegengesetzten Förderrichtung die auf ihm abgesetzten Verunreinigungen aus der Flüssigkeit aus.
Durch den Abstreifer 12 werden die Verunreinigungen am Ende der Förderstrecke von dem Förderband
abgenommen und in den Schlammsammelbehälter 11 abgeleitet, so daß das Förderband gereinigt auf die
Abscheidestrecke zurückkehrt. Die Andrückwalze 13 hat den Vorteil, daß der auf dem Band befindliche
Flüssigkeitsfilm abgepreßt wird und die Verunreinigungen verhältnismäßig trocken an die Abstreifstrecke
gelangen.
Beim Ausführungsbeispiel Fig. 2 ist die Umlenkwalze 7 über ein Untersetzungsgetriebe 15 durch
einen Elektromotor 16 angetrieben. Das Förderband 5 kann hierbei während des Abscheidevorganges ständig
durchlaufen und fortlaufend die abgeschiedenen Verunreinigungen aus der Rinne austragen. Selbstverständlich
kann man den Elektromotor auch nur zeitweise einschalten oder durch eine Steuerung zeitweise
einschalten lassen.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der die Förderbewegung des Förderbandes 5 vom Bedienungsmann
durch Betätigen eines Fußhebels 17 hervorgebracht wird. Hierzu ist der Fußhebel 17 mit
einem auf der Achse der Umlenkwalze 7 außerhalb einer der Seitenwände 2 der Rinne vorgesehenen, an
sich bekannten Rastengetriebe verbunden, das nur in der Förderdrehrichtung wirksam ist. Beim Ausführungsbeispiel
sitzt auf der Achse der Walze 7 eine Scheibe 18, auf der ein Ring 19 drehbar gelagert ist.
Dieser Ring 19 hat einen Hebelansatz 20, an dem eine mit dem Fußhebel 17 verbundene Stange 21 angreift.
Die Scheibe 18 hat einen keilförmigen Ausschnitt 22, in welchem eine Rolle 23 liegt, die beim durch Abwärtsschwenken
des Fußhebels 17 bewirkten Drehen des Ringes 19 in der Förderdrehrichtung (Pfeilrichtung
24) zwischen der Scheibe 18 und dem Ring 19 in eine Klemmstellung gelangt und die beiden Teile miteinander
kuppelt, so daß die Walze 7 gedreht und das Förderband 5 fortbewegt wird, die aber den beim
Freigeben des unter der Kraft einer Feder 25 selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückschwenkenden
Fußhebels in entgegengesetzter Richtung drehenden Ring 19 auf der Scheibe 18 frei laufen läßt, so daß
die Scheibe 18 und damit das Förderband 5 stillsteht.
Die beschriebene Freilaufeiurichtung kann auch bei elektromotorischem Antrieb vorgesehen sein. In
diesem Falle ist das Getriebe mit einem dem Ring 19 entsprechenden Mitnehmer verbunden, dem es hin-
und hergehende Schwingbewegungen erteilt. Zweckmäßig erfolgt hierbei der Antrieb über ein Schneckenrad,
an dem ein Schaltstift angebracht ist. der eine mit dem Mitnehmer verbundene, federbelastete
Schwinge betätigt. Die durch Anschlag begrenzte Ausgangsstellung der Schwinge kann mittels einer
Stellschraube eingestellt werden, wodurch ihr Hub und damit der Fortschaitweg des Förderbandes veränderbar
ist, was einer Veränderung der Übersetzung zwischen dem Antriebsmotor und dem Förderband
gleichkommt.
Bei dieser Anordnung kann ohne nennenswerte Veränderungen die Vorrichtung vom Fuß- oder Handbetrieb
auf elektromotorischen Betrieb umgestellt werden.
Claims (4)
1. Reinigungsvorrichtung für flüssige Kühl- und Spülmittel, bei der die zu reinigende Flüssigkeit
über eine breite, langgestreckte, geneigte Ablaufrinne, in deren Boden Permanentmagnete eingebettet
sind, und eine Überlaufwand einem Sammelbehälter zufließt, nach Patentanmeldung N 7725 VI/23 c, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Abbefördern der in der Rinne abgeschiedenen Verunreinigungen ein mit einem o1>enlaufe!nden Trum
auf dem Rinnenboden (3) aufliegendes endloses Förderband (5) vorgesehen ist, das, unter der
Überlaufwand (9) hindurchgleitend, entgegen der Fließrichtung der Flüssigkeit bewegt wird und im
Umschlingungsbereich mit der am Ende seiner Förderstrecke befindlichen Umlenkwalze (7) oberhalb
eines Schlammsammelbehälters (11) mit einem Abstreifer (12) zusammenwirkt.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Ende der
Förderstrecke liegende Umlenkwalze (7) mit dem Antrieb verbunden ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Förderband
treibende Umlenkwalze (7) über ein Untersetzungsgetriebe (15) durch einen Elektromotor
(16) angetrieben ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Förderband
treibende Umlenkwalze (7) über ein nur in der Förderdrehrichtung (Pfeil 24) wirksames
Rastengetriebe (18 bis 22) durch einen Fuß- oder Handhebel (17) oder eine von einem Übersetzungsgetriebe
hin- und herbewegbare Schwinge fortschaltbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©809 640/426 9.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN8056A DE1040165B (de) | 1953-11-20 | 1953-11-20 | Reinigungsvorrichtung fuer fluessige Kuehl- und Spuelmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN8056A DE1040165B (de) | 1953-11-20 | 1953-11-20 | Reinigungsvorrichtung fuer fluessige Kuehl- und Spuelmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1040165B true DE1040165B (de) | 1958-10-02 |
Family
ID=7338936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN8056A Pending DE1040165B (de) | 1953-11-20 | 1953-11-20 | Reinigungsvorrichtung fuer fluessige Kuehl- und Spuelmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1040165B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204151B (de) * | 1961-11-20 | 1965-11-04 | Tadashi Ohyama | Klassiergerinne mit einem endlosen Transportband |
| EP0051842A1 (de) * | 1980-11-12 | 1982-05-19 | Bunri Industry Co., Ltd. | Abscheider magnetischer Partikel des Magnetförderbandtyps |
-
1953
- 1953-11-20 DE DEN8056A patent/DE1040165B/de active Pending
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1204151B (de) * | 1961-11-20 | 1965-11-04 | Tadashi Ohyama | Klassiergerinne mit einem endlosen Transportband |
| EP0051842A1 (de) * | 1980-11-12 | 1982-05-19 | Bunri Industry Co., Ltd. | Abscheider magnetischer Partikel des Magnetförderbandtyps |
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