DE1204032B - Dichtungsring fuer Muffenrohrverbindung, insbesondere aus Asbestzement - Google Patents
Dichtungsring fuer Muffenrohrverbindung, insbesondere aus AsbestzementInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L17/02—Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket
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Description
- Dichtungsring für Muffenrohrverbindung, insbesondere aus Asbestzement Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung von Druckrohren mittels einer Langmuffe. Sie soll besonders für Bergsenkungsgebiete, z. B. bei Bergwerken, in aufgeschüttetem Gelände und im Moorboden vorteilhaft Verwendung finden, so daß auch bei größeren Bewegungen der Verbindung die Druckrohre aus der Muffenverbindung nicht herausrutschen können. Die Langmuffenverbindung kann aber auch mit Vorteil als Anbohrmuffe Verwendung finden und durch den zusätzlichen Anschluß für Hausanschlußleitung Verwendung finden.
- Es ist bekannt, elastische Dichtungskörper mit einer sägezahnartigen Querschnittsform der Wandung auszubilden, bei der innen und außen gegenüberstehende sägezahnartige Rillen Verwendung finden. Diese Dichtungskörper werden auf das Einsteckende eines Druckrohres aufgezogen und dann in eine Ausbohrung einer Muffe eingesteckt.
- Es ist bei Langmuffenverbindungen auch schon bekannt, konische . Dichtungsringe anzuwenden, die innen, also dem Einsteckrohr zugewandt, mit umlaufenden Rippen versehen sind, während sie an der äußeren Seite, also der Ausnehmung der Langmuffe zugewandt, wellenförmig ausgebildet sind.
- Schließlich sind auch schon Dichtungsringe für Muffenverbindungen mit im Querschnitt halbkreisförmigen Rippen auf der Innen- und Außenseite bekanntgeworden, bei denen die Rippen der Innen-und Außenseite einzeln gegeneinander versetzt sind und der Abstand zwischen den einzelnen aufeinanderfolgenden Rippen der Innen- und Außenseite größer als die axiale Abmessung der Rippen ist, die aber noch den Nachteil aufweisen, daß sich je eine Rippe der Außen- und Innenseite am Fuß eine kurze Strecke überschneiden, so daß das Zusammenstecken immer noch gegen einen gewissen Widerstand erfolgen muß.
- Die Erfindung geht aus von einem Dichtungsring für Muffenrohrverbindungen, insbesondere aus Asbestzement, mit äußeren und inneren sägezahnartigen Rippen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Dichtungsring so auszugestalten, daß das Einschieben des Einsteckrohres praktisch ohne Widerstand erfolgen kann, ohne daß die Abdichtung in Frage gestellt ist.
- Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe wird darin gesehen, daß der Dichtungsring in einem in eingesetztem Zustand der Muffenmündung zugekehrten Teil mit nach innen weisenden Rippen und glatter Außenfläche und in dem übrigen Teil mit nach außen weisenden Rippen und glatter Innenfläche ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung, bei der jedem mit Rippen versehenen Ringteil ein glatter Ringteil am Umfang gegenübersteht, wird erreicht, daß der Ring radial nicht so weit in der Muffe vorsteht, als wenn innen und außen Rippen gegenüberliegend oder einzeln gegeneinander versetzt gegenüberliegend vorgesehen sind. Dadurch wird ein leichteres Einführen der Einsteckrohrenden erzielt. Es wird aber auch eine bessere Dichtung erreicht, da jede Ringhälfte nur nach innen oder nach außen dichtet, wobei der Ring an der jeweiligen Dichtungsstelle nur halb so nachgiebig ist, als wenn beide Seiten mit gegenüberliegenden oder einzeln gegeneinander versetzt gegenüberliegenden Rippen versehen sind.
- Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der mit inneren Rippen versehene Ringteil nach der Muffenmündung zu vorgesehen ist. Dadurch wird ein großer Bewegungsspielraum der Verbindung erreicht, da das Rohr verhältnismäßig weit herausrutschen kann, ohne daß die Dichtwirkung aufgehoben wird. Denn auch wenn das eingesteckte Druckrohr teilweise herausgerutscht ist, wird durch den Wasserdruck noch ein Andrücken des Dichtungsringes an den mit Außenrippen versehenen Ringteil bewirkt und dadurch die Dichtwirkung gegenüber der Muffe aufrechterhalten.
- Das eingesteckte Druckrohr liegt mit großem Reibungswiderstand sowohl an dem glatten Teil des Ringumfangs als auch an dem mit Rippen versehenen folgenden Ringteil auf einer längeren Dichtungsfläche an. Denn durch die Druckflüssigkeit wird auch auf den mit Außenrippen versehenen Ringteil ein Druck ausgeübt. Dadurch wird der Dichtungsring zusätzlich an das Einsteckrohr gedrückt und eine erhöhte Haftreibung erzielt.
- Durch die Erfindung wird infolge der guten Dichtwirkung erreicht, daß die Lagernuten für die Dichtungsringe nur eine geringe Tiefe zu besitzen brauchen. Dadurch wird eine geringe Schwächung der Muffe an den Nuten für die Dichtungsringe erzielt. Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel gezeigt, und zwar zeigt A b b. 1 einen Dichtungsring im Längsschnitt vor dem Einsetzen in die Langmuffe, A b b. 2 die Langmuffe mit auf einer Seite noch nicht eingeschobenem Einsteckrohr und auf der anderen Seite mit dem eingeschobenen Einsteckrohr im Längsschnitt.
- Der in A b b. 1 dargestellte Dichtungsring 10 ist mit äußeren und inneren sägezahnartigen Rippen 11, 12 versehen. Diese sind axial versetzt zueinander angeordnet, und jedem mit Rippen 11 und 12 versehenen Ringteil ist ein glatter Ringumfang 10a gegenüberliegend zugeordnet.
- In A b b. 2 ist veranschaulicht, wie die Dichtungsringe in eine Langrohrmuffe 13 eingesetzt sind, in die von beiden Seiten die Einsteckrohre 14, 15 eingeschoben werden. In der linken Hälfte der A b b. 2 ist gezeigt, wie der Dichtungsring 10 nach dem Einsetzen in die Lagernut 13 a mit seinen sägezahnartigen Rippen 12 nach innen radial vorsteht. Der mit inneren Rippen 12 versehene Ringteil ist nach der Muffenmündung 13 b zu gelegen. Nach dem Einsetzen des Druckrohres 15, was auf der rechten Seite der A b b. 2 veranschaulicht ist, sind die sägezahnartigen Rippen 12 nach innen umgekippt und dichten am Rohr 15 ab. Außerdem liegt das Rohr 15 an dem glatten Ringteil 10 a an, während die Rippen 11 an der äußeren Seite an der Lagernutumfangswand ebenfalls dichtend umgelegt sind.
- Um ein sicheres Umlegen der sägezahnartigen Rippen 11, 12 beim Einschieben des Rohres erreichen zu können, kann der Dichtungsring mit ringförmigen Nuten 17 versehen sein, die in Umlegrichtung der Rippen axial vor der ersten Rippe angeordnet sind.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Dichtungsring für Muffenrohrverbindungen, insbesondere aus Asbestzement, mit äußeren und inneren sägezahnartigen Rippen, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Dichtungsring in seinem im eingesetzten Zustand der Muffenmündung zugekehrten Teil mit nach innen weisenden Rippen (12) und glatter Außenfläche (10a) und in dem übrigen Teil mit nach außen weisenden Rippen (11) und glatter Innenfläche (10 a) ausgebildet ist.
- 2. Dichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmesser des Dichtungsringes (10) im Bereich der glatten Außenfläche (10a) dem Bodendurchmesser der Lagernut (13a) zur Aufnahme des Dichtungsringes entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1069 590; USA.-Patentschriften Nr. 2 396 491, 2 032 492.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19997A DE1204032B (de) | 1961-04-17 | 1961-04-17 | Dichtungsring fuer Muffenrohrverbindung, insbesondere aus Asbestzement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19997A DE1204032B (de) | 1961-04-17 | 1961-04-17 | Dichtungsring fuer Muffenrohrverbindung, insbesondere aus Asbestzement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1204032B true DE1204032B (de) | 1965-10-28 |
Family
ID=7549523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET19997A Pending DE1204032B (de) | 1961-04-17 | 1961-04-17 | Dichtungsring fuer Muffenrohrverbindung, insbesondere aus Asbestzement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1204032B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3811711A (en) * | 1972-10-03 | 1974-05-21 | Harsco Corp | Multiple concrete to plastic pipe adapter |
| WO2006090277A1 (en) * | 2005-02-22 | 2006-08-31 | Fabrizio Rivoli | Toothed seal ring for pipe joining |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2032492A (en) * | 1934-10-31 | 1936-03-03 | Goodrich Co B F | Pipe joint assembly |
| US2396491A (en) * | 1943-12-02 | 1946-03-12 | James M W Chamberlain | Sealing ring and assembly comprising the same |
| FR1069590A (fr) * | 1952-01-17 | 1954-07-09 | Eternit Werke Hatschek L | Raccord pour tuyaux |
-
1961
- 1961-04-17 DE DET19997A patent/DE1204032B/de active Pending
Patent Citations (3)
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