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DE1203611B - Regelbare Drehkolbenpumpe mit drei Rotoren - Google Patents

Regelbare Drehkolbenpumpe mit drei Rotoren

Info

Publication number
DE1203611B
DE1203611B DE1958P0010462 DEP0010462A DE1203611B DE 1203611 B DE1203611 B DE 1203611B DE 1958P0010462 DE1958P0010462 DE 1958P0010462 DE P0010462 A DEP0010462 A DE P0010462A DE 1203611 B DE1203611 B DE 1203611B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chambers
central
stator
pressure
conveying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1958P0010462
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Scott Prendergast
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brakeshoe Internat S A
Original Assignee
Brakeshoe Internat S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB1229857A external-priority patent/GB816556A/en
Application filed by Brakeshoe Internat S A filed Critical Brakeshoe Internat S A
Publication of DE1203611B publication Critical patent/DE1203611B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C11/00Combinations of two or more machines or pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type; Pumping installations
    • F04C11/001Combinations of two or more machines or pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type; Pumping installations of similar working principle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

  • Regelbare Drehkolbenpumpe mit drei Rotoren Die Erfindung bezieht sich auf eine regelbare Drehkolbenpumpe mit drei auf einer Welle befestigten, jeweils mit radial beweglichen Arbeitsschiebern versehenen Rotoren, die bei exzentrischer Lage zu den sie umgebenden Statorteilen Flüssigkeit fördem, wobei die Förderinenge durch Exzentrizitätsveränderung zwischen Rotor und Stator regelbar ist und dabei eine Stellung möglich ist, in welcher die Exzentrizität des mittleren Rotors zu dem ihn umgebenden Statorteil den Exzentrizitäten der äußeren Rotoren zu ihren sie umgebenden Statorteilen diametral entgegengesetzt gerichtet ist.
  • Es wird also das bekannte Regelungsprinzip verwendet, bei welchem ein Statorteil, der den eigentlichen Förderraum enthält, in Gleitführungen gegenüber der Rotorachse verschoben werden kann, wodurch die Regelung der Fördermenge der Pumpe möglich ist. Der verstellbare Statorteil kann bei solchen Pumpen beispielsweise mittels einer Stellspindel verschoben werden. Dabei ist es möglich, die Exzentrizität der Rotorachse in bezug auf den Statorteil von einem größten Pluswert über den Nullwert bis zu einem größten Minuswert zu verstellen, so daß bei derartigen Pumpen eine Umkehrung der Förderrichtung möglich ist.
  • Es ist auch bekannt, daß mit regelbaren Pumpen dieser Art Mehrfachpumpen gebildet werden können, bei denen zwei, drei oder vier und mehr Rotoren auf einer Welle befestigt sind und jedem Rotor ein in Querrichtung zu ihm verstellbarer Statorteil zugeordnet ist. Bei Verwendung von zwei Rotoren ist oft üblich, die verstellbaren Statorteile in einander entgegengesetzter Richtung zu verstellen. Bei einer bekannten Drehkolbenpumpe mit drei auf einer Welle befestigten Rotoren werden der Verstellstatorteil des mittleren Rotors nach der einen Richtung, die Verstellstatorteile der äußeren Rotoren nach der anderen, entgegengesetzten Richtung verstellt. Es ist also dabei die Exzentrizität zwischen Rotor und verschiebbarem Statorteil in benachbarten Förderräumen verschieden gerichtet. Hierdurch erreicht man, daß in jeweils benachbarten Förderräumen die Druck- und Saugkammern der betreffenden Pumpen einander jeweils gegenüberliegen, so daß in gewissem Maße ein Ausgleich der auf die Rotorwelle wirkenden Druckkräfte möglich ist. Ein vollständiger Ausgleich dieser Druckkräfte wird bei der bekannten Pumpe mit drei Rotoren dadurch erzielt, daß bei gleichen Durchmessern die axialen Längen der seitlichen Rotoren jeweils die Hälfte der Länge des mittleren Rotors betragen. Durch Verwendung von Schraubspindeln von entgegengesetzter Steigung, die gleichzeitig und mit gleicher Drehzahl gedreht werden, ist es möglich, die beweglichen Statorteile sämtlicher Förderräume so zu verstellen, daß die Förderleistung der einzelnen Förderräume bzw. Teilpumpen jeweils im gleichen Grad geändert wird.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung bzw. Vereinfachung derartiger Drehkolbenpumpen mit drei Rotoren, bei welchen durch Verstellung der Exzentrizität nur eines Förderraumes eine Verstellung der Pumpleistung zwischen einem Höchstwert und dem Nullwert möglich ist.
  • Um dies zu erreichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei einer regelbaren Drehkolbenpumpe der eingangs erwähnten Art die die äußeren Rotoren zur Bildung der äußeren Förderräume in radialer Richtung umgebenden Statorteile in bezug auf das Pumpengehäuse feststehen, während der den mittleren Rotor zur Bildung des mittleren Förderraumes umgebende Statorteil in an sich bekannter Weise in einer Querrichtung zur Rotorachse nach beiden Seiten radial verschiebbar ist, so daß die Exzentrizität des verschieblichen Statorteils zum mittleren Rotor von einem Pluswert über die Nullstellung bis zu einem gleich großen Minuswert veränderlich ist, und daß ferner die Druckräume der beiden parallel geschalteten äußeren Förderräume durch an sich bekannte Radial-, Axial- und Ringkanäle mit einer unmittelbar mit dem mittleren Förderraum in Verbindung stehenden Druckauslaßöffnung verbunden sind, so daß der Förderstrom aus dem mittleren Förderraum zu den Förderströmen aus den äußeren Förderräumen addiert bzw. von diesen subtrahiert wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist bei gleichem Durchmesser der zylindrischen Hohlräume sämtlicher Statorteile und bei gleichem Durchmesser aller Rotoren die axiale Länge des mittleren Rotors gleich der Summe der axialen Längen der äußeren Rotoren. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der mittlere Förderraum über als Saug- bzw. Druckkammer dienende Kammein im verstellbaren Statorteil mit zwei Seitenkammern neben dem verstellbaren Statorteil verbunden, deren eine unmittelbar an die Druckauslaßöffnung der Pumpe angeschlossen ist und somit auch mit den Druckkammem der äußeren Förderräume in Verbindung steht, während die andere Seitenkammer über eine Gehäuseöffnung an die Saugseite der Pumpe angeschlossen ist. Zwischen den äußeren Förderräumen und dem mittleren Förderraum sind feststehende Trennwände angeordnet und in diesen Trennwänden angebrachte ringförmigeKanälebilden jeweils die längsten Teilstücke der Verbindungskanäle der Druckräume der äußeren Förderräume mit der Druckauslaßöffnung der Pumpe, wobei Axialkanäle als Endstücke dieser Verbindungskanäle von den ringförmigen Kanälen in die Seitenkammer (des mittleren Förderraumes) führen, welche in bezug auf die gemeinsame Pumpenwelle den Druckräumen der äußeren Förderräume diametral gegenüberliegt und unmittelbar mit der Druckauslaßöffnung in Verbindung steht.
  • Bei dieser Ausführungsforrn der Erfindung arbeitet der mittlere Förderraum parallel zu den äußeren Förderräumen, wenn die Exzentrizität des mittleren Förderraumes der Exzentrizität der äußeren Förderräume entgegengerichtet ist. Die Pumpe erreicht dann ihre größte Förderleistung. Man kann die Exzentrizit4t des mittleren Förderraumes über den Nullwert bis zu einem gleich großen Minuswert verstellen. In der zuletzt genannten Einstellung arbeitet der mittlere Förderraum den äußeren Förderräumen entgegen, so daß sich als Gesamtförderung der Pumpe die Fördermenge0 ergibt. Die Verstellung nur eines Statorteiles ermöglicht somit eine Regelung der Fördermenge in einem großen Regelbereich. Andererseits ergibt sich nach der vorliegenden Erfindung ein sehr einfacher Aufbau einer Drehkolbenpumpe mit drei Förderräumen.
  • Einzelheiten der vorliegenden Erfindung sollen an Hand einer Ausführungsform im Zusammenhang mit der Zeichnung beispielsweise erläutert werden. Es stellen dar F i g. 1 einen Querschnitt längs der Linie I-I in F i g. 2, Fig. 2 einen Mittellängsschnitt längs der Linie 11-11 in F i g. 1, F i g. 3 einen Längsschnitt längs der Linie III-III in Fig. 1, und Fig. 4 einen Querschnitt jeweils längs den Linien IV-IV der F i g. 2.
  • Die Antriebswelle 1 ist durch Wälzlager IA in den Gehäuseendplatten 2 und 3 gelagert. Auf der Antriebswelle sind drei konzentrische Rotoren4, 5 und 6 von kreisförmigem Querschnitt befestigt. Die Rotoren 4 und 5 befinden sich jeweils zwischen den Endplatten 2 bzw. 3 und feststehenden Zwischen-bzw. Trennwänden 7 bzw. 8, zwischen welch letzteren dann der mittlere Rotor 6 angeordnet ist. Die Trennwände 7 und 8 weisen an ihrem Umfang ringförmige Kanäle 7A und 8A auf und sind von Umfangsringen 7B und 8B von gleicher Dicke bzw. axialer Länge umgeben, so daß die ringförmigen Kanäle7A und 8A radial nach außen abgeschlossen sind. Die Rotoren 4 und 5 befinden sich in kreiszylindrischen Bohrungen von fest angeordneten Statorteilen9 und 10, deren Bohrungen jeweils die gleiche Exzentrizität zur Achse der Antriebswelle 1 haben. In den Statorteilen9 und 10 sind Ringkanalabschnitte in Form von Bogenmiten 9 A und 10 A vorgesehen. Die Statorteile 9, 10 sind von Gehäuseringen 9B und IOB gleicher Dicke bzw. axialer Länge wie die Statorteile umgeben, so daß die Ringkanalabschnitte 9 A und 10A radial nach außen abgeschlossen sind. Der mittlere Rotor5 befindet sich in der Bohrung bzw. dem zylindrischen Hohlraum eines Statorteils 11, welcher in Gleitführungen12A eines umgebenden Gehäusemittelteiles 12 verschiebbar ist. Der verstellbare Statorteil 11 kann in den Gleitführungen des Gehäusemittelteils 12, die er mit seinen Außenflächen 12A berührt, durch eine Verstellschraube 13 und eine Mutter14 verstellt werden. Infolge dieser Anordnung kann der Statorteil 11, bezogen auf die Achse der Antriebswellel, so bewegt werden, daß die Bohrung des Statorteils 11 in eine beliebige Stellung zwischen maximaler Exzentrizität in der einen Richtung und maximaler Exzentrizität in der entgegengesetzten Richtung gebracht wird.
  • Alle feststehenden Teile2, 9, 9B, 7, 7B, 12, 8, 8 B, 10, 10 B und 3 sind mittels Durchgangssehrauben 23 starr miteinander verbunden.
  • In jedem der Rotoren sind acht, in gleichem Ab- stand voneinander befindliche radiale Schlitze 15 zur Aufnahme von plattenförmigen Arbeitsschiebern 16 vorgesehen, deren Außenkanten der Querschnittsform der Bohrung des jeweiligen Statorteiles annähernd angepaßt sind. Wenn die Welle 1 in Drehung versetzt wird, legen sich die radial beweglichen Arbeitsschieber der Rotoren 4, 5 und 6 unter der WirkÜng der Fliehkraft an die Bohrungswand der umgebenden Statorteile 9, 10 und 11 an. Die Arbeitsschieber 16 der Rotoren begrenzen also innerhalb der Bohrungen der entsprechenden Statorteile abgeschlossene bogenförmige Yerdrängerzellen, deren Volumina sich bei der Drehung des Rotors erweitern bzw. vermindern.
  • Die feststehenden Statorteile 9 und 10 weisen im Querschnitt bohnenförmige Saug- bzw. Druckräume 9 C, 9 D, 10 C und 10 D auf, welche sich jeweils diametral gegenüberliegen. Jeder der bohnenförmigen Saugräume 9C und IOC ist jeweils mit einem Ende eines Ringkanalabschnitts 9A und 10A verbunden. Die anderen Enden der Ringkanalabschnitte 9 A und IOA münden über radiale Bohrungen 17 und 18 in einen axialen Kanal 19, welcher sich durch die Umfangsringe 9B, 7B, Gehäuseringe IOB, 8B und durch den Gehäusemittelteil 12 hindurch erstreckt. Eine mit einem Schraubengewinde versehene, im Gehäuseteil 12 vorgesehene Anschlußöffnung 20 steht mit dem axialen Kanal 19 in Verbindung. Wenn sich die Welle 1 dreht, werden die Saugräume 9 C, 10 C der Rotoren 4 und 5 mit Förderflüssigkeit gefüllt, die von der Anschlußöffnung 20 über die Ringkanalabschnitte 9A und 10A zuströmt. Die Förderflüssigkeit wird dann in bekannter Weise durch die sich verengenden Verdrängerzellen an den Rotoren 4 und 5 in die Druckräume 9D und 10D gefördert.
  • Der verstellbare Statorteil 11 weist zwei Kammern 11A und 11B auf, welche mit zwei Seitenkammern 12 B und 12 C des Gehäusemittelteils 12 in Verbindung stehen. Die Querschnitte der Kammern 11A und 11 B des mittleren Förderraumes, in zur Pumpendrehachse parallelen Ebenen gesehen, und ferner die Seitenkammern 12B und 12C sind reichlich groß gewählt, aber doch so bemessen, daß die Projektion des unter Förderdruck stehenden Wandbereiches der den mittleren Förderraum bildenden Bohrung des verschiebbaren Statorteils 11 auf die druckseitige, nach F i g. 1 untere, Außenfläche 12 A des Statorteils 11 größer als der unter dem Einfluß des Förderdruckes stehende Teil dieser Außenfläche 12A ist. Die vom Förderraum her in F i g. 1 nach unten auf den Statorteil 11 ausgeübte Druckkraft überwiegt also, so daß der verschiebbare Statorteil 11 unter der Wirkung des Förderdruckes der Pumpe abdichtend auf die Gleitführung gedrückt wird, wobei zu beachten ist, daß der nach F i g. 1 untere Teil des Förderraumes im Statorteil 11 immer mit der Druckauslaßöffnung 22 in Verbindung steht. Für die Breite der erwähnten Projektionsfläche des unter Druck stehenden Wandbereiches des Förderraumes ist praktisch der ganze Durchmesser des letzteren maßgebend.
  • Im Gehäusemittelteil 12 vorgesehene radiale Gewindebohrungen 21 und 22 stehen mit den Seitenkammern 12B und 12C in Verbindung. Die Druckräume 9D und 10D sind über kurze Längskanäle 30 und 30 A sowie über kurze Radialkanäle 31, 31 A in den Trennwänden 7 und 8 mit den in letzteren angeordneten Ringkanälen 7A und 8 A verbunden, welche ihrerseits über weitere Axialkanäle 32, 32A an die Seitenkammer 12C angeschlossen sind. Wenn sich die Welle dreht, gelangt die durch die Verdrängerzellen der Rotoren 4 und 5 geförderte Flüssigkeit über die Druckkammern 9D und 10D und die Verbindungskanäle 30, 30 A, 31, 31 A, 7 A, 8 A, 32, 32A in die Seitenkammer 12 C und tritt von dieser durch die Druckauslaßöffnung 22 aus.
  • Wenn die relative Exzentrizität des verstellbaren Statorteils 11 und des Rotors 6 der relativen Exzentrizität der Statorteile 9 und 10 und der Rotoren 4 und 5 entgegengesetzt ist, wird noch durch die öffnung 21 Strömungsmittel angesaugt, so daß sich die Fördermenge des mittleren Förderraumes zu den Fördermengen der äußeren Förderräume addiert und die Gesamtströmung durch die Auslaßöffnung 22 austritt.
  • Wenn keine relative Exzentrizität zwischen dem Statorteil 11 und dem Rotor 6 besteht, erfolgt keine Förderung in dem mittleren Förderraum, so daß unter dieser Bedingung die Gesamtverdrängung der Pumpe der Verdrängung der äußeren Förderräume gleich ist.
  • Wenn die relative Exzentrizität des Statorteils 11 und des Rotors die gleiche Richtung wie die relative Exzentrizität der Statorteile 9 und 10 und der Rotoren 4 und 5 hat, nehmen die Verdrängungskammein des Rotors 6 entsprechend dem jeweiligen Grad der Exzentrizität nur einen Teil oder die gesamte Förderung der Rotoren 4 und 5 auf, wobei das auf-genommene Strömungsmittel durch die öffnung 21 zur Saugseite der Pumpe zurückkehrt. Im Extremfall ist die Gesarntförderung der Pumpe also gleich Null.
  • Die Räume 9 C und 9 D im Statorteil 9, die Räume 10C und 10D im Statorteil 10 und die Kammern 11A und 11B ün Statorteil 11 haben einen Winkelabstand voneinander, welcher geringfügig größer ist als der Winkelabstand zwischen jeweils zwei benachbarten Arbeitsschiebern 16 der Rotoren 4, 5 und 6. Auf diese Weise sind die sich erweiternden und sich verengenden Verdrängerzellen jedes Rotors stets gegeneinander abgedichtet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Regelbare Drehkolbenpumpe mit drei auf einer Welle befestigten, jeweils mit radial beweglichenArbeitsschiebern versehenenRotoren, die bei exzentrischerLage zu den sieumgebendenStatorteilen Flüssigkeit fördern, wobei die Fördermenge durch Exzentrizitätsveränderung zwischen Rotor und Stator regelbar ist und dabei eine Stellung möglich ist, bei welcher die Exzentrizität des mittleren Rotors zu dem ihn umgebenden Statorteil den Exzentrizitäten der äußeren Rotoren zu ihren sie umgebenden Statorteilen diametral entgegengesetzt gerichtet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die die äußeren Rotoren (4, 5) zur Bildung der äußeren Förderräume in radialer Richtung umgebenden Statorteile (9, 10) in bezug auf das Pumpengehäuse feststehen, während der den mittleren Rotor(6) zur Bildung des mittleren Förderraumes umgebende Statorteil (11) in an sich bekannter Weise in einer Querrichtung zum Rotor (6) nach beiden Seiten radial verschiebbar ist, so daß die Exzentrizität des verschieblichen Statorteils (11) zum mittleren Rotor (6) vom Pluswert über die Nullstellung bis zu einem gleich großen Minuswert veränderlich ist, und daß ferner die Druckräume (9 D, 10 D) der beiden parallelgeschalteten äußeren Förderräume durch an sich bekannte Radial-, Axial- und Ringkanäle (30, 30 A, 31, 31 A, 7 A, 8 A, 32, 32 A) mit einer, unmittelbar mit dem mittleren Förderraum in Verbindung stehenden Druckauslaßöffnung (22) verbunden sind, so daß der Förderstrom aus dem mittleren Förderraum zu den Förderströmen aus den äußeren Förderräumen addiert bzw. von diesen subtrahiert wird.
  2. 2. Drehkolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichem Durchmesser der zylindrischen Hohlräume der Statorteile (9, 10 und 11) und bei gleichem Durchmesser der Rotoren (4, 5 und 6) die axiale Länge des mittleren Rotors (6) gleich der Summe der axialen Längen der äußeren Rotoren (4, 5) ist, wodurch das größtmögliche Volumen des mittleren Förderraumes ebenso groß ist wie die Summe der Fördervolumina der beiden äußeren Förderräume, so daß die Gesamtförderung zwischen einem größtmöglichen Wert und dem Nullwert geregelt werden kann. 3. Drehkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Statorteil (11) mit dem mittleren Förderraum, im Querschnitt gesehen, außen eine im wesentlichen rechteckige Form hat und daß zwei einander gegenüberliegende, parallele Außenflächen (12A) dieses Statorteils dichtend zwischen entsprechenden gegenüberliegenden Flächen einer im wesentlichen rechteckförinigen Ausnehmung eines mittleren Gehäuseaußenteils (12) geführt sind. 4. Drehkolbenpumpe nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Verstellvorrichtungen, beispielsweise Stellspindeln (13; 14), Kurvenscheiben oder hydraulische Kolben, zur Verschiebung des verstellbaren Statorteils (11). 5. Drehkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Förderraum über als Saug- bzw. Druckkammer dienende Kammern (1lA, 11B) im verstellbaren Statorteil (11) mit zwei Seitenkammern (12B, 12C) neben dem verstellbaren Statorteil (11) verbunden ist, deren eine (12C) unmittelbar an die Druckauslaßöffnung (22) der Pumpe angeschlossen ist und somit auch mit den Druckkammern (9D, 10D) der äußeren Förderräume in Verbindung steht, während die andere Seitenkammer (12B) über ein Gehäuseöffnung (21) an dieSaugseitederPumpeangeschlossenist. 6. Drehkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Druckräumen (9D, 10D) gegenüberliegende Saugräume (9C, 10C) der äußeren Förderräume jeweils über besondere saugseitige Verbindungskanäle (17, 19) an eine als hauptsächlicher Pumpeneinlaß dienende Auschlußöffnung (20) angeschlossen sind. 7. Drehkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den äußeren Förderräumen und dem mittleren Förderraum feststehende Trennwände (7, 8) angeordnet sind und daß in diesen Trennwänden (7, 8) angebrachte ringförmige Kanäle (7 A, 8 A) jeweils die längsten Teilstücke der Verbindungskanäle der Druckräume (9D, 10D) der äußeren Förderräume mit der Druckauslaßöffnung (22) der Pumpe bilden, wobei Axialkanäle (32, 32A) als Endstücke dieser Verbindungskanäle von den ringförmigen Kanälen (7A, 8 A) in die Seitenkammer führen, welche in bezug auf die gemeinsame Pumpenwelle (1) den Druckräumen (9D, IOD) der äußeren Förderräume diametral gegenüberliegt und unmittelbar mit der Druckauslaßöffnung (22) in Verbindung steht. 8. Drehkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Saug- bzw. Druckkammern (UA, 11B) des mittleren Förderraumes, in zur Pumpendrehachse parallelen Ebenen gesehen, und die Seitenkammern (12B, 12C) so bemessen sind, daß die Projektion des unter Förderdruck stehenden Wandbereiches der den mittleren Förderraum bildenden Bohrung des verschiebbaren Statorteils (11) auf die druckseitige Außenfläche (12A) des Statorteils (10) größer ist als der unter dem Einfluß des Förderdruckes stehende Teil dieser Außenfläche (12A). In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 426 861, 450 625, 528 950, 743 088; USA.-Patentschriften Nr. 2 302 411, 2 612 114.
DE1958P0010462 1957-04-15 1958-04-05 Regelbare Drehkolbenpumpe mit drei Rotoren Pending DE1203611B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1229857A GB816556A (en) 1957-04-15 Improvements relating to rotary pumps and motors
GB3309857 1957-10-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1203611B true DE1203611B (de) 1965-10-21

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DE1958P0010462 Pending DE1203611B (de) 1957-04-15 1958-04-05 Regelbare Drehkolbenpumpe mit drei Rotoren

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