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DE1703210A1 - Als Pumpe oder Motor verwendbare Hydromaschine - Google Patents

Als Pumpe oder Motor verwendbare Hydromaschine

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Publication number
DE1703210A1
DE1703210A1 DE19681703210 DE1703210A DE1703210A1 DE 1703210 A1 DE1703210 A1 DE 1703210A1 DE 19681703210 DE19681703210 DE 19681703210 DE 1703210 A DE1703210 A DE 1703210A DE 1703210 A1 DE1703210 A1 DE 1703210A1
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DE
Germany
Prior art keywords
machine
pump
piston
pistons
volume
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681703210
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Prof Dr-Ing Backe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1703210A1 publication Critical patent/DE1703210A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
    • F04B11/005Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using two or more pumping pistons
    • F04B11/0075Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using two or more pumping pistons connected in series
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/16Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by adjusting the capacity of dead spaces of working chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Als Pumpe oder Motor verwendbare Hydromaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine als Pumpe oder Motor verwendbare Hydromaschine mit mehreren in Abhängigkeit von der Drehung der Maschinenwelle periodisch bewegten Verdrängerelementen, insbesondere mittels Taumelscheibe oder Exzenter antreibbaren Axial- oder Radialkolben, ferner mit Steuermitteln, namentlich einem Steuerspiegel od. dgl., zum alternierenden Verbinden der Zylinderräume mit der Druckseite und mit der Saugseite der Maschine sowie mit Mitteln zur Vergleichmäßigung der Förder- bzw. Schluckmenge.
  • Die normalen Kolbenpumpen anhaftende Ungleichförmigkeit des Förderstromes ist in mehrfacher Hinsicht von Nachteil. Dies gilt nicht-nur für das jeweils von der Pumpe versorgte System oder den Verbraucher, sondern auch für den Betrieb der Pumpe selbst. So haben beispielsweise Untersuchungen gezeigt, daß durch die Ungleichförmigkeit des Förderstromes Druckpuleationen bedingt sind, die ganz erheblich zu der Geräuechentwieklung derartiger Pumpen beitra-gen. Die Kolbenfrequenz und ihre Harmonischen sind in dem Pumpengeräusch deutlich zu analysieren und stellen einen großen Anteil des Pumpengeräuschen dar. Bis zu einem gewissen Grade läßt sich die Ungleichförmigkeit des Förderstromes durch Verwendung einer ungeraden Anzahl von Kolben und generell durch Erhöhung der Kolbenzahl verringern. Aus wirtschaftlichen Gründen ist aber eine extreme Erhöhung der Kolbenzahl nicht möglich, weil dadurch das Gerät zu teuer wird. Im allgemeinen hat sich eine Anzahl von sieben bis 11 Kolben als vertretbar erwiesen. Die Gleichmäßigkeit des Förderstromes kann jedoch hierbei noch nicht voll befriedigen. Bei Pumpen mit gerader Kolbenzahl ist vorgeschlagen worden (DAS 1 100 469), in der Maschinenwelle ein System von Bohrungen und Nuten vorzusehen, durch die die Zylinder von paarweise gegenüberliegend angeordneten und im Gegentakt arbeitenden Kolben im wesentlichen während des ersten und letzten Viertels des Gesamthubes der Kolben kurzgeschlossen werden. Dieser Weg zur Annäherung an eine gleichmäßigere Förderung bei einer Pumpe bzw. Aufnahmemenge bei Motor setzt jedoch das Vorhandensein einer größeren Anzahl von Kolben voraus, insbesondere werden acht Kolben für erforderlich gehalten. Für eine Maschine mit zwei Kolben ist der bekannte Vorschlag grundsätzlich nicht anwendbar. Bei vier Kolben ist ein zufriedenstellendes Ergebnis nicht zu erwarten. Ziel der Erfindung ist es, eine Möglichkeit zur Vergleichmäßigung des Förderstromes bei einer Pumpe bzw. der Schluckmenge bei einem Motor zu finden, die nicht eine gewisse Mindestzahl von Kolben voraussetzt, sondern die sich vielmehr auch für Maschinen mit geringerer Kolbenzahl eignet.
  • So strebt die Erfindung weiterhin die Schaffung einer Maschine an, die eine verhältnismäßig kleine Anzahl von Kolben oder anderen Verdrängerelementen aufweist und sich dem- zufolge kostengünstig fertigen läßt und bei der trotzdem der Förderstrom bzw. die Schluckmenge gleichförmig ist. Zur Lösung des Problems sieht die Erfindung bei.einer Hydromaschine der eingangs genannten Art vor, daß die Maschine wenigstens ein ständig mit der Druckseite der Maschine verbundenes, im Takt der Maschinenwellendrehung in seiner Größe veränderbares Ausgleichsvolumen aufweist. Während eg sich bei bekannten Vorschlägen zur Vergleichmäßigung des Förderstromes bzw. der Schluckmenge bei einer Hydromaschine nur um mehr oder weniger gute Annäherungen an den erstrebten Idealfall handelt und außerdem bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, ermöglicht die Erfindung eine exakte Lösung, und zwar gerade auch bei kleinen Kolbenzahlen. Durch das veränderbare Ausgleichsvolumen auf .der Druckseite läßt sich das pulsierende Volumen der Arbeitskolben so durch eine Zusatz-Schluckmenge bzw. Zusatz-Fördermenge ergänzen, daß ein völlig gleichmäßiger Förder-bzw. Schluckstrom erzielt wird. Durch die Erfindung ist es z.B. ohne Schwierigkeiten möglich, Kolbenpumpen mit zwei oder vier Arbeitskolben herzustellen, deren Förderstrom völlig konstant ist. Bei Motorbetrieb werden durch die Erfindung die birher bestehenden Schwierigkeiten beim Anfahren völlig behoben, da jede Ungleichmäßigkeit des erzeugten Moments über dem Drehwinkel beseitigt wird. Dies ist z.B. für hang$amläufer von besonderer Bedeutung. Die Änderung der Größe des Ausgleichsvolumens kann mit verschiedenen Mitteln erfolgen, z.B. mit Hilfe von Blähkörpern, Membranen u.dgl. Eine zweckmäßige Ausführung besteht weiterhin gemäß der Erfindung darin, daß zur Änderung der Größe des Ausgleiehevolumens ein oder mehrere radial oder parallel zur Maschinenwelle angeordnete Stößel, Kolben od.dgl. vorgesehen sind, die sieh in an sich bekannter Weise an einer auf der Maschinenwelle befindlichen Nocken-oder Kurvenscheibe abstützen. Solche Stößel oder Kolben können indirekt, $.B. über balgartige Teile oder Membranen, auf das Medium den Ausgleichsvolumens einwirken oder im einfachsten Fall unmittelbar mit demselben in Berührung stehen. Das Profil der Nocken- oder Kurvenscheibe läßt eich ohne Schwierigkeiten so gestalten, daß entsprechend der vorhandenen Antriebscharakteristik der Arbeitskolben der den genauen Ausgleich ergebende Weg der das Ausgleichsvolumen vergrößernden und verkleinernden Elemente erzielt wird. Eine im Hinblick auf Herstellung und Arbeitsweise sehr günstige Ausbildung der erfindungsgemäßen Maschine besteht darin, daß zwei Stößel, Kolben od.dgl. diametral zur Maschinenwelle angeordnet sind. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Ausgleichsvolumen wahlweise auf die Ein- oder die Auslaßseite der Maschine umschaltbar. Dies ist von Vorteil für Maschinen, die von vorneherein geeignet sein sollen, als Pumpen oder als Motoren eingesetzt zu werden. Die Umschaltung kann dabei insbesondere durch ein einfaches Ventil erfolgen, das von Hand bedienbar ist. Mit Hilfe eines solchen Ventils kann dann das Ausgleichsvolumen z.8. über kurze Kanäle mit der auslaßseitigen oder mit der einlaßseitigen Steuerniere eines Steuerspiegels verbunden werden. Es ist weiterhin möglich, zwei solcher Verbindungswege vorzusehen und wahlweise den einen oder den anderen durch eine Verschlußschraube od.dgl. zu sperren. Außer den bereits erläuterten Vorteilen zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß das Ausgleichsvolumen und auch die Mittel zu seiner Änderung nur sehr wenig Platz beanspruchten und der Bauaufwand gering ist. Bei einer Vierkolbenpumpe genügen z.B. zwei kleine miteinander verbundene Ausgleichskammern mit den darin beweglichen Elementen, so daß die Unterbringung in einer schmalen Scheibe erfolgen kann. Weiterhin bietet die Erfindung die Möglichkeit, auch vorhandene Hydromaschinen noch nachträglich mit einer Ausgleichseinrichtung auszurüsten. Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Maschine werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1a bis 1c den verlauf des Hubes der Arbeite- und Ausgleichskolben sowie des Förderstromes über dem Drehwinkel der Maschinenwelle bei einer Zweikolbenpumpe, Fig. 2 eine Ausführung der erfindungsgemäßen Hydromaschine im Längsschnitt, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III - III in Fig. 2 in größerem Maßstab und Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Querschnitt bei einer Ausführung einer Vierkolbenpumpe.
  • Aus der in Fig. ia dargestellten Hubkurve der Arbeitskolben einer z.B. mit Taumelacheibe ausgestatteten Axialkolbenpumpe mit zwei Kolben ergibt eich durch Differenzieren der in-Fig. 1b wiedergegebene Verlauf des Förderstromes. Dieser schwankt zwischen dem Wert Null bei den Drehwinkeln 0 und Ir und dem Maximalwert von hundert Prozent bei den Drehwinkeln t/2 7r und 3/217 Der Mittelwert den Förderstromes wird durch die Waagerech-te M bei 63,6 % dargestellt. Somit ist aus Fig.1b ersichtlich, daß in Bezug auf dienen Mittelwert jeweils im Winkelbereich zwischen den punkten A und B sowie C und D zu viel gefördert wird und im Winkelbereich zwischen den Punkten B und C sowie D und A zu wenig. Ein gemäß der Erfindung auf der Druckseite der Maschine vorgesehenes Ausgleichsvolumen muß also in den Bereichen zwischen A und B sowie C und D die Überechußmenge aufnehmen, während es in den Bereichen zwischen B und C sowie D und A ein zusätzliches Fördervolumen abgeben auƒ.
  • Soll die Änderung des Aungleiahevolumene mittels eines oder aehrerer in Takt der Manohinenwelle bewegter Kolben erfol- gen, so muß ein solcher Kolben eine bestimmte Hubkurve aufweisen. Diese ergibt sich durch Integration der in Fig. 1b schraffierten Flächen in Bezug auf die Mittelwertslinie M. In Fig. 1o ist diese Hubkurve gezeigt. Durch die Integration ergibt eich eine ßlättung der Kurve, so daß sie durch mechanische Mittel $u verwirklichen ist.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung einer Zweikolbenpumpe befindet sich im Pumpengehäuse 7 ein drehbarer Rotor 16, der von der Maschinenwelle 1 angetrieben wird und der in entsprechenden Zylinderbohrungen zwei Axialkolben 14 und 15 aufnimmt. Letztere stützen sich an einer schrägstehenden Scheibe 17 ab. Die Kolben 14 und 15 werden während der Drehung des Rotors durch bekannte, nicht besonders dargestellte Mittel, z.B. Federn, in ständiger Anlage an der Scheibe 17 gehalten.
  • Mit seiner in Fig. 2 linken Stirnseite, welche die Auslässe der Arbeitszylinder enthält, liegt der Rotor 16 einem Steuerspiegel 13 gegenüber, der in bekannter Weise eine Außnehmung 12a als sog. Druckniere und eine Ausnehmung 12b als sog. Saugniere enthält. Die Lage der Ausnehmungen 12a und 12b im Steuerspiegel 13 ist der Deutlichkeit halber um 90o versetzt gezeichnet. Bei dem hier angenommenen Pumpenbetrieb steht die Saugniere 12b mit einer nicht dargestellten Pumpeneinlaßöffnung oder Ansaug- leitung und die Druckniere 12a mit einer #uslaßöffnung oder Druckleitung in Verbindung. Mit der Druckniere 12a ist somit auch die Druckseite der Pumpe bei einer solchen Ausführung bestimmt.
  • Gesäß der Erfindung steht mit der Druckseite der Pumpe ein Ausgleiohavolumen in Verbindung. Dies wird bei der in den Figuren 2 und 3 wiedergegebenen Ausführung durch zwei radiale Bohrungen 5a und 5b gebildet, die in einem scheibenförmigen Vorratsteil 6 vorgesehen sind und zwei Kolben 3a und 3b aufnehmen. Der Vorsatzteil 6 ist mit dem Pumpengehäuse 7 durch Schrauben verbunden. Die Bohrungen 5a und 5b, die an ihren Enden durch Stopfen 8a und 8b abgeschlossen sind, stehen über Kanäle 9a und 9b mit einer an der Stirnseite des Gehäuses 7 vorgesehenen Ringnut 10 in Verbindung, die ihrerseits durch eine Bohrung 11 mit der Druckniere 12a verbunden ist.
  • Die beiden Ausgleichskolben 3a und 3b stützen sich über Rollen 4a und 4b oder sonstige geeignete Mittel auf einer Kurvenscheibe 2 ab, die auf der Maschinenwelle 1 befestigt ist (vgl. auch Fig. 3). Das Umfangsprofil dieser Kurvenscheibe 2 ist so gewählt, daß der Verlauf des Hubes der Ausgleichskolben 3a und 3b über dem Drehwinkel dem in Fig. 1e dargestellten Verlauf entspricht. Dadurch wird .eine derartige abwechselnde Vergrößerung und Verkleinerung des Ausgleichsvolumens erzielt, daß der von der Pumpe insgesamt abgegebene Förderstrom gleichförmig ist.
  • Dabei muß beim Durchgang der Arbeitskolben 14 und 15 durch den oberen bzw. unteren Totpunkt, wie dies in Fig. 2 gezeichnet ist, durch das Ausgleichsvolumen auf der Pumpendruckseite eine Zusatzförderung erfolgen. Dreht sich die Maschinenwelle 1 im Uhrzeigersinn (Fig. 3), so liefern die Ausgleichskolben 3a und 3b bis zum Winkel tYp oder bis zum Punkt A (Fig. 1b) diese fehlende Fördermenge, während sie anschließend bis zum Winkel yB oder bis zum Punkt B (Fig. 1b) den Überstrom aufnehmen usw.
  • Die Zylinderbohrungen 5a und 5b für die Ausgleichekolben e 3a und 3b sind ständig mit der Druckniere 12a der Pumpe verbunden und liegen dadurch immer an der Kurvenscheibe 2 fest an. Sie bewirken nicht nur eine Glättung den Förderstromea, sondern auch eine Glättung des aufzubringenden Pumpenmomente bzw. des abgegebenen Motormoments bei Motorbetrieb. Sie benötigen keine Ventile oder sonstigen Steuerorgane und sind daher ohne großen Aufwand herzustellen. Das Hubvolumen der Ausgleichskolben ist wesentlich geringer als das der Arbeitskolben, was aus dem Vergleich der Hubkurven in den Fig. 1 a und 1 c deutlich. wird.
  • Fig. 4 zeigt eine Kurvenscheibe 2a mit zugehörigen Ausgleichskolben für eine Vierkolbenpumpe.,Die übrigen Teile sind wie bei der Ausführung nach den Figuren 2 und 3 bezeichnet. Bei der Ausführung nach Fig. 4 erfolgt die Ausgleichsbewegung viermal je Umdrehung der Maschinenwelle. Das üubvolumen der Ausgleichskolben ist dabei erheblich geringer als das der Arbeitskolben. Bei entsprechender Auslegung kann die Geschwindigkeit der Ausgleichskolben hinreichend klein gehalten werden.
  • Bei Änderung der Drehrichtung bei Pumpe und Motor bzw. bei Verwendbarkeit der Maschine wahlweise als Pumpe oder als Motor muß dafür gesorgt werden, daß jeweils die Druckseite mit dem Ausgleichsvolumen verbunden ist. Dazu kann beispielsweise eine als Oder-Glied bekannte einfache Ventilanordnung dienen.
  • Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten bzw. in der Zeichnung dargestellten Merkmale sollen, sofern der bekannte Stand der Technik es zuläßt, für sich allein oder auch in Kombinationen als unter die Erfindung fallend angesehen werden, auch wenn sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich erwähnt ging.

Claims (4)

  1. A n s p r ü c h e 1. Als Pumpe oder Motor verwendbare Hydromaschine mit mehreren in Abhängigkeit von der Drehung der rlaschinenwelle periodisch bewegten Verdrängerelementen, insbesondere mittels Taumelscheibe oder Exzenter antreibbaren Axial- oder Radialkolben, ferner mit Steuermitteln, namentlich einem Steuerspiegel od.dgl., zum alternierenden Verbinden der Zylinderräume mit der Druckseite und mit der Saugseite der Maschine sowie mit Mitteln zur Vergleichmäßigung der Förder- bzw. Schluckmenge, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine wenigstens ein ständig mit der Druckseite der Maschine verbundenes, im Takt der hIaschinenwellendrehung in seiner Größe veränderbares Ausgleichsvolumen (5a, 5b) aufweist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Größe des Ausgleichsvolumens (5a, 5b) ein oder mehrere radial oder parallel zur Maschinenwelle (1) angeordnete Stößel, Kolben (3a, 3b) od.dgl. vorgesehen sind, die sich in an sich bekannter Weise an einer auf der Maschinenwelle (1) befindlichen Nocken- oder Kurven-scheibe (2! 2a) abstützen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stößel, Kolben (3a, 3b) od.dgl. diametral zur Maschinenwelle (1) angeordnet sind.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsvolumen (5a, 5B) wahlweise auf die Ein- oder die Auslaßseite der Maschine umschaltbar ist.
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