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DE1553037C - Regelbare Rotations-Kolbenpumpe - Google Patents

Regelbare Rotations-Kolbenpumpe

Info

Publication number
DE1553037C
DE1553037C DE1553037C DE 1553037 C DE1553037 C DE 1553037C DE 1553037 C DE1553037 C DE 1553037C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
running
jaws
rotor
rotary piston
piston pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 8000 München Lincks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine regelbare Ro- sich gegenseitig an zwei zur Verstellrichtung paraltationskolbenpumpe mit einem radial bewegliche lelen Gleitflächenpaaren dadurch berühren, daß jeder Arbeitsschieber aufweisenden Rotor und mit zwei Laufbacken auf einer Seite ein mit der Innenseite einander gegenüberliegenden, im Querschnitt un- eine geradlinig tangentiale Verlängerung der ungefähr halbkreisförmige Laufbahnen aufweisenden 5 gefähr halbkreisförmigen Lauffläche bildendes Ver- und damit zwei sichelförmige Förderräume gegen- längerungsstück und auf der anderen Seite eine entüber dem Rotor bildenden, zur Änderung dieser För- sprechend äußere Ausnehmung aufweist, in die das derräume quer zur Rotordrehachse in einem äußeren Verlängerungsstück des anderen Laufbackens ein-Gehäuserahmen geradlinig hin- und herverschieb- greift und deren Gleitfläche dadurch mit der unbaren Laufbacken. io gefähr halbkreisförmigen Lauffläche ein keilartig aus-
Es sind schon solche Rotationskolbenpumpen mit laufendes Randteil bildet.
radial verstellbaren Teilen des Laufgehäusemantels Bei dieser Formgebung der Laufbacken werden
bekanntgeworden, bei denen diese Teile an ihrer die letztgenannten Randteile in geringem Maße ela-
Trennungsstelle mittels Vorsprüngen sich übergrei- stisch und, da im Bereich dieser Randteile der volle
fen oder, nach einem speziellen Ausführungsbeispiel, 15 Förderdruck herrscht, gleichsam wie Dichtungslippen
bei dem die Laufgehäusehälften in Ausnehmungen . an die Gegenflächen des benachbarten Verlänge-
einer Abdichtleiste hineinragen. Bei diesen bekann- rungsstückes des jeweils anderen Backens gedrückt,
ten Anordnungen sind an den Laufbacken Über- Damit wird eine besonders gute Abdichtung an den
lappungskonstruktionen mit mehreren zu den Stirn- Stoß- bzw. Überlappungsstellen erreicht und werden
wänden des Rotorarbeitsraumes parallelen Gleit- 20 somit Leckflüssigkeitsverluste weitgehend vermieden,
und Dichtungsflächen gewählt, die eine mehrfache Ferner wird zur hydraulischen Verstellung der
konstruktive Überbestimmung zur Folge haben, wo- Laufbacken vorgeschlagen, den beiden Laufbacken
bei bei der Erwärmung dieser Teile sich ungünstige Stellkolben zuzuordnen, deren Zuleitungen mit einer
unterschiedliche Wärmeausdehnungen ergeben kön- gemeinsam und auf beide Stellkolben gleichzeitig ein-
nen. Die mehrfachen Berührungsflächen der Lauf- 25 wirkenden Druckquelle verbunden sind,
backen gegeneinander erfordern außerdem einen ent- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
sprechend großen Aufwand an genauester Bearbei- gehen aus der nachfolgenden Beschreibung und den
tung. ■ Zeichnungen hervor. Es zeigt
Bei einer weiteren bekannten Rotationskolben- F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Ausführungspumpe mit nur einem Förderraum zwischen Rotor 3° form der erfindungsgemäßen Drehkolbenpumpe,
und Stator sind ein ortsfester und ein verstellbarer F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Pumpe nach Laufbacken vorgesehen, die sich, im Querschnitt ge- Fig. 1.
sehen, auf einer Seite gegenseitig mit zur Verstell- Die dargestellte Drehkolbenpumpe weist ein Gerichtung parallelen Gleitflächen berühren. Dabei häuseseitenteil 1 an der Ansaugseite und ein Geläuft der ortsfeste Backen auf dieser Seite in Form 35 häuseseitenteil 2 an der Auslaßseite auf. Mit diesen eines zwischen der Laufbahnkurve und der ebenen Gehäuseseitenteilen 1 und 2 ist ein Förderrahmen 3 Gleitfläche gebildeten Keiles aus und die in diesem durch Schrauben 4 und-Paßstifte 5 verbunden. Im Bereich ebene, dann in eine Laufbahnkurve über- Förderrahmen 3 sind die beiden Laufbacken 6,7 vergehende Gegenfläche des Verstellkolbens bildet die schiebbar angeordnet, die mit ihren halbkreisförmitangentiale Verlängerung der Laufbahnkurve des 40 gen Laufbahnen 10,9 den Rotorarbeitsraum 8 umortsfesten Backens. Eine solche gegenseitige Führung grenzen. Durch Verschieben der Laufbacken 6,7 fehlt aber auf der anderen, den vorerwähnten Gleit- werden also der Rotorarbeitsraum 8 und damit die .berührungsflächen gegenüberliegenden Seite. Hier zwischen dem Rotorumfang und den Laufbahnen 9, stützen sich die Laufbacken nur an der Innenwand 10 gebildeten, im Querschnitt sichelförmigen Förderdes Ständermantels ab und die Auslaufstücke der 45 räume verkleinert oder vergrößert, wobei der Arbeits-Backen stehen einander mit Abstand gegenüber, da raumquerschnitt im wesentlichen zwischen einem dazwischen der Auslaß aus dem Förderraum vor- Oval und einem Kreis variiert. Gleichzeitig mit der gesehen ist. Die Laufbacken sind in ihrer Form ein- Änderung des Arbeitsraumes 8 werden die eventuell ander ganz verschieden. unter dem Druck von Federn stehenden Arbeits-
Eine andere Rotationskolbenpumpe weist für die 5° schieber 13 mehr oder weniger weit aus dem Rotorden Förderraum elastisch variierenden Leitkurven körper 14 heraustreten. Durch die Verschieblichkeit sogenannte hydraulische Rückstellkolben auf, die der Laufbacken kann auf einfache Weise die Fördereine Einstellung des Förderraumes ermöglichen. . menge pro Rotorumdrehung verändert werden. Durch
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine über Regelstifte 19,20 einwirkende Stellkolben 15, regelbare Rotationskolbenpumpe zu schaffen, bei der 55 16 werden dabei die zwar formgleichen, aber unbeide Laufbacken einander gleiche Teile bilden kön- symmetrisch zueinander angeordneten Laufbacken neu und dabei die Verbindungskonstruktion an den 6,7 geradlinig quer zum Rotor verschoben.
Stoßstellen so gewählt werden kann, daß die Über- Um in jeder Verstellage den. Rotorarbeitsraum 8 lappungsteile keinen so großen Bearbeitungsaufwand dichtend umgrenzen zu können, haben die Lauferfordern, eine mehrfache konstruktive Überbestim- 60 backen 6,7 je ein über ihren Halbkreisschalenbereich mung der aneinanderliegenden Teile vermieden wird . hinausreichendes, im Querschnitt gesehen, seitliches und an den Überlappungs- bzw. Stoßstellen eine mög- Verlängerungsstück 33 bzw. 35. Mit diesem Verlänliche Undichtheit und dadurch Leckflüssigkeitsver- gerungsstück überlappt jeder Laufbacken 6,7 den luste weitgehend verhindert werden. Zur Lösung die- anderen Backen diesen dichtend berührend je auf ser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, 65 einer Seite. Die je nach der Verstellage zum Teil dem daß die beiden Laufbacken einander formgleiche, Rotorkörper 14 zugewandte Innenseite 31 bzw. 32 aber zueinander unsymmetrisch, nur gleichsam »dia- jedes Verlängerungsstückes 33,35 bildet, im Quermelralsymmetrisch« angeordnete Stücke sind, welche schnitt gesehen, eine geradlinig tangentiale Verlange-
rung der halbkreisförmigen Lauffläche 10 oder 9 des Laufbackens 6 bzw. 7. Jedes Verlängerungsstück 33, 35 der Laufbacken 6,7 greift in eine entsprechende Ausnehmung 36 bzw. 34 des gegenüberliegenden Laufbackens 7 bzw. 6 ein. Diese Ausnehmungen sind so gestaltet, daß die Innenseite bzw. -fläche 31,32 jedes Laufbackenverlängerungsstückes 33, 35 eine entsprechende Gegenfläche 11 bzw. 12 der Ausnehmung 36 bzw. 34 des anderen Lauf backens 7,6 dichtend berührt. Damit bilden die Flächenstücke 31,32 der Verlängerungsstücke 33, 35 und die Gegenflächen 11,12 der Laufbackenausnehmungen 36, 34 jeweils ein Gleitflächenpaar 11,31 und 12,32, wobei natürlich alle Gleitflächen zur Verstellrichtung der Laufbacken parallel sein müssen. Auf der seinem Verlängerungsstücke gegenüberliegenden Seite weist dann jeder Laufbacken 6,7 ein zwischen der Gleitfläche 12 bzw. 11 seiner Ausnehmung 34 bzw. 36 und dem dortigen Endbereich seiner Lauffläche 10 bzw. 9 verbleibendes keilartig auslaufendes Randteil 38 bzw. 37 auf.
Zur Fördermengenverstellung von Hand dient ein hydraulisches Verstellorgan mit einem Geberzylinder 23, einem Spindelhandrad 24 und einem Geberkolben 24 a. Bei entsprechender Betätigung des Handrades 24 wird in dem Zylinderraum 25 ein Flüssigkeitsdruck erzeugt. Dieser Druck wird über die Leitungen 26 auf die Stellkolben 15 und 16 und weiter auf die Regelstifte 19,20 übertragen und bewirkt eine Verschiebung der Laufbacken 6,7 und somit die vorbeschriebene Fördermengenregelung. Dabei muß die Rückstellkraft von in Fig.2 nur unvollständig dargestellten Federpaketen 21,22 unterhalb der Stellkolben 16,15 überwunden werden. Die Mengenregelung kann automatisch entweder druck- oder antriebsleistungsabhängig erfolgen. Hierzu werden Stellkolben 15,16 mit einer Druckflüssigkeit über Steuerkanäle 17,18 beaufschlagt. Bei Handregelung sind die Steuerkanäle 17,18 durch entsprechende Schrauben 27 verschlossen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Regelbare Rotationskolbenpumpe mit einem radial bewegliche Arbeitsschieber aufweisenden Rotor und mit zwei einander gegenüberliegenden, im Querschnitt ungefähr halbkreisförmige Laufbahnen aufweisenden und damit zwei sichelförmige Förderräume gegenüber dem Rotor bildenden, zur Änderung dieser Förderräume quer zur Rotordrehachse in einem äußeren Gehäuserahmen geradlinig hin- und herverschiebbaren Laufbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Laufbacken (6,7) einander formgleiche, aber zueinander unsymmetrisch, nur gleichsam »diametralsymmetrisch« angeordnete Stücke sind, welche sich gegenseitig an zwei zur Verstellrichtung parallelen Gleitflächenpaaren (11,31 und 12,32) dadurch berühren, daß jeder Laufbacken auf einer Seite ein mit der Innenseite eine geradlinig tangentiale Verlängerung der ungefähr halbkreisförmigen Lauffläche (9,10) bildendes Verlängerungsstück (33,35) und auf der anderen Seite eine entsprechende äußere Ausnehmung (34,36) aufweist, in die das Verlängerungsstück (35,33) des anderen Laufbakkens (6,7) eingreift und deren Gleitfläche (32,31) dadurch mit der ungefähr halbkreisförmigen Lauffläche (9, 10) ein keilartig auslaufendes Randteil (37,38) bildet.
2. Rotationskolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Laufbacken (6,7) Stellkolben (15,16) zugeordnet sind, deren Zuleitungen mit einer gemeinsamen und auf beide Stellkolben gleichzeitig einwirkenden Druckquelle (23,24,25) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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