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DE1203549B - Sicherheits-Reibungskupplung - Google Patents

Sicherheits-Reibungskupplung

Info

Publication number
DE1203549B
DE1203549B DEB37205A DEB0037205A DE1203549B DE 1203549 B DE1203549 B DE 1203549B DE B37205 A DEB37205 A DE B37205A DE B0037205 A DEB0037205 A DE B0037205A DE 1203549 B DE1203549 B DE 1203549B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction clutch
medium
clutch according
coupling
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB37205A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Peter Jan Dipl-Chem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETER JAN BALLACH DIPL CHEM DR
Original Assignee
PETER JAN BALLACH DIPL CHEM DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETER JAN BALLACH DIPL CHEM DR filed Critical PETER JAN BALLACH DIPL CHEM DR
Priority to DEB37205A priority Critical patent/DE1203549B/de
Publication of DE1203549B publication Critical patent/DE1203549B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/28Automatic clutches actuated by fluid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Sicherheits-Reibungskupplung Die Erfindung betrifft eine Sicherheits-Reibungskupplung, bei der das Drehmoment mit Hilfe von Erwärmungsvorgängen übertragen wird.
  • Es ist eine Reibungskupplung bekannt, bei der einerseits die durch Fliehkräfte erzeugten oder erzeugenden Kupplungskräfte mit Hilfe der Erwärmung und Abkühlung von Bi-Metallstreifen beeinflußt und gesteuert werden. Andererseits können bei einer derartigen Kupplung Konusteile mit Hilfe von sich unter Lagerreibung erwärmenden Bi-Metallscheiben zunächst aneinandergepreßt werden. Sie werden dann von der Umfangskraft über einen mit kegelförmigen Flächen vers#ehenen Ring aufeinander gepreßt, um das volle Drehmoment zu übertragen. Wie auch immer das selbsttätige Arbeitsspiel dieser Kupplungen zusammengestellt sein mag, so handelt es sich bei diesen Kupplungen immer nur darum, die in der Kupplung zur Herbeiführung der jeweiligen Schaltzustände verfügbaren bzw. bereitgestellten Kräfte durch Erwärmungs- bzw. Abkühlungsvorgänge zu beeinflussen.
  • Ferner ist für den Antrieb eines Kühlerpropellers an einem Kraftfahrzeugmotor eine Anordnung bekanntgeworden, bei der ein ein Medium führender Fühlkörper in das Kühlwasser des Fahrzeuges ragt und mit Hilfe eines elastischen Rohres bei Erwärmung eine kraftschlüssige Kupplung ein- und bei Abkühlung ausschaltet, um dadurch den Kühlerpropeller zu betätigen und eine automatische Regelung der Kühlwassertemperatur zu erzielen.
  • Für eine mit von außen zugeführtem Flüssigkeitsdruck betätigte Kupplung ist es bekannt, zur Schaffung einer bei überdrehzahlen ansprechenden Auslösevorrichtung, einen Satz mit Keilflächen versehener Fliehkörper anzuordnen, welche bei überschreiten einer bestimmten Drehzahl ein Widerlager axial verschieben und dadurch ein Flüssigkeitsventil zum Lösen der Kupplung betätigen. Diese drehzahlabhängige Schaltvorrichtung ruft nicht die Erzeugung der Kupplungskräfte hervor.
  • Die mit Bi-Metallstreifen ausgerüsteten und lediglich die verfügbaren Kräfte mit Hilfe von Wärme schaltenden Kupplungen sind in ihrem Aufbau sehr kompliziert und fertigungstechnisch aufwendig sowie im Betrieb wegen der Kompliziertheit störanfällig. Die Regelanlage für den Propeller eines Kraftfahrzeugkühlers erfordert eine ständige Wärinezufuhr, die aber insbesondere bei großen und über längere Zeit oder dauernd eingeschalteten Kupplungen einen untragbaren Energieverbrauch darstellen würde. Auch kann in ihr Schaltspiel von außen nicht eingegriffen werden. Der Erflndung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und betriebssichere sowie im Dauerbetrieb wenig Energie verbrauchende Sicherheits-Reibungskupplung zu schaffen. Die Erfindung besteht darin, daß in den Kupplungsteilen ein Medium enthalten ist, das in an sich bekannter Weise durch Wärmeaufnahme das Nenndrehmoment kraftschlüssig überträgt, daß zwischen den Kupplungsteilen ein Sperrelement angeordnet ist, welches die Kupplung unabhängig von der weiteren Wärinezufuhr oder einer weiteren Wärineabfuhr in eingeschaltetem Zustand hält und daß ein an sich bekanntes Abschaltelernent vorgesehen ist, das beim überschreiten des maximal zulässigen Drehmomentes die Kupplung löst. Mit einer derartigen Kupplung können bei kleinen Ab- messungen und einfachem Aufbau sehr große Kräfte übertragen werden. Die Kupplungen können als automatische Anlaufkupplung oder auch als Schaltkupplung sowie als Wellenbremse ausgebildet werden.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die das Medium enthaltenden Kupplungsteile als auf einer Welle verschiebbar, drehfest angeordnete, hohle Konusinnenteile ausgebildet sind und der von ihnen umschlossene Raum durch an sich bekannte Federbälge nach außen abgedichtet ist. Vorteilhaft kann der Reibbelag auf der dem Medium abgewandten Seite eine Wärineisolierung aufweisen.
  • Das in dem Raum eingeschlossene Medium kann zusätzlich von außen - wie an sich bekannt - erwärmt bzw. gekühlt werden. Zu diesem Zweck kann innerhalb des Mediums ein diesem gegenüber abgedichteter Hohlkörper für eine Heiz- bzw. Kühlflüssigkeit angeordnet sein.
  • Als Sperrelement kann ein Federring vorgesehen werden, der durch Fliehkraft wirkt. Dieser kann zwei Stirnflächen aufweisen, um die Kupplungsteile auseinanderzuhalten.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann das Abschaltelement als in einer Rastnut liegender Ring ausgebildet sein, welcher eine geneigte Fläche aufweist, die mit dem verschiebbaren Kupplungstcil zusammenwirkt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Teilschnitt durch eine Reibungskupplung im ausgekuppelten Zustand, F i g. 2 die Kupplung nach F i g. 1 im eingekuppelten Zustand, F i g. 3 einen Teilschnitt durch eine Kupplung, die mit einem von außen zugänglichen Heiz- und Kühlraum versehen ist.
  • Die in den Zeichnungen dargestellten Kupplungen haben eine Antriebswelle 1, äuf welcher mittels der Paßfedem 2 Konusinnenteile 4 und 5 drehfest, jedoch axial verschieblich angeordnet sind. Diese sind im Innern hohl und bilden über Federbälge 6 und 7 bzw. 6' und 7' nach außen abgeschlossene Druckkammern 3. Die Federbälge sind mit Hilfe von Dichtungsscheiben und Schraubringen 8, 9, 10 und 11 an den Konusinnenteilen 4 und 5 befestigt. Innerhalb bzw. außerhalb der Federbälge 6, 6' und 7, 7' sind im Profil T-förmig ausgebildete Stützringe 12 und 13 angeordnet. Der zwischen den Konuskörpern 4, 5 und den Faltenbälgen gebildete Druckraum weist ein sich bei Erwärmung ausdehnendes Medium auf.
  • Den Konusinnenteilen 4 und 5 stehen Außenkonen 14 und 15 gegenüber, welche Reibbeläge 16 tragen, die mit einer wärmedämmenden Schicht 17 unterlegt sind. Die Außenkonen 14 und 15 stützen sich über Tellerfedem 18 und im einzelnen unten näher erläuterte Mittel gegenüber dem mit der Abtriebswelle 19 verbundenen Gehäuse 20 ab. Dieses hat einen äußeren zylindrischen Mantel 21, mit dem die Außenkonen 14 und 15 mittels Paßfedern 22 drehfest, jedoch axial, verschieblich verbunden sind. Eine Stimplatte 23 stellt die Verbindung zur getriebenen Welle 19 dar. Die Antriebswelle ist auf einem in der Stirnplatte 23 befestigten Zapfen 24 unter Zwischenschaltung einer Lagerhülse 25 drehbar gelagert. Der Zylindermantel 21 ist an der offenen Seite von einem über die Welle 1 gesteckten, einschraubbaren Deckel 26 verschlossen, welcher mit einer Lagerhülse 27 auf der Welle 1 geführt ist. Durch die Welle 1 führen eine zentrale Schmierbohrung 28, sowie Querbohrungen 29, welche das Lager 27, sowie die für die Paßfedern 2 vorgesehenen Nuten und das Lager 25 mit Schmiermittel versorgen.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 und 2 sind die Konuskörp,er 4 und 5 innen mit achsensenkrechten Flächen 30 und 31 sowie Abschrägungen 32 und 33 versehen, innerhalb deren im Ruhezustand ein mit kegeligen Flächen 34 und 35 und achsensenkrechten Flächen 36 und 37 versehener, als Sperrelement dienender Federring 38 in einer in die Welle 1 eingearbeiteten Nut 39 liegt, in welcher er über die Bohrungen 29 ebenfalls mit Schmiermittel versorgt wird.
  • In jeweils einem der Konusteile 4 bzw. 5 ist eine Füllbohrung 40 für das Medium vorgesehen, welche mit einer Schraube 41 verschlossen ist. Der Außenkonus 15 stützt sich über die Federn 18 und Beilegscheiben 42 direkt an der Stirnwand 23 ab. Die Beilegscheiben 42 dienen zum Einstellen der Federspannung.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 stützt sich der Außenkonus 14 über die Tellerfedern 18 und zur Einstellung der Spannung dienende Ausgleichscheiben 42 an einem in einer Rastnut 43 liegenden Stützring 44 ab. Die Rastnut 43 ist in den Mantel 21 eingearbeitet. Der Stützring 44 hat eine konische Fläche 45, der eine an dem Außenkonus 14 angearbeitete Innenkonusfläche 46 gegenübersteht. Zwischen den Deckel 26 und den Stützring 44 sind unter Vermittlung von Federführungen 47 in Bohrungen 48 des Deckels 26 liegende Federn 49 eingespannt, welche den Stützring 44 in Richtung auf den Konus 14 zu drücken bestrebt sind.
  • Die Wirkungsweise der Kupplung des Ausführungsbeispiels nach den F i g. 1 und 2, das eine automatische Anlauf- und überlastsicherungskupplung darstellt, ist folgende: Wenn die Welle 1 in Drehung versetzt wird, so nimmt sie den Ring 38 und die Konusteile 4 und 5 mit. Der Federring 38 ist bestrebt, infolge der auf ihn wirkenden Zentrifugalkräfte sich entgegen seiner Federwirkung auszudehnen. Er drückt dabei vermittels der Kegelflächen 32 bis 35 die Konusteile 4, 5 auseinander. Sie bewegen sich dann, von dem in F i g. 1 dargestellten Ruhezustand ausgehend, in Richtung auf die Außenkonen 14 und 15 und kommen an den Reibbelägen 16 zur Anlage, so daß Reibungswärme erzeugt wird, die - unterstützt durch die Abschirmung der wärmeisolierenden Schicht 17 - im wesentlichen in das Innere der Konen 4 und 5 eindringt und das Medium erwärmt, so daß sich dieses ausdehnt und die Konen 4 und 5 mit ständig steigender Kraft gegen die Außenkonen 13 und 14 drückt, um einen Reibungsschluß herzustellen, welcher zu einem drehenden Antrieb der Abtriebswelle 19 führt. Da sich die Konen 4 und 5 infolge der steigenden Erwärmung durch die Reibung mehr und mehr voneinander entfernen, tritt der in F i g. 2 dargestellte Zustand ein, in welchem der Federring 38 mit seinen achsensenkrechten Flächen 36 und 37 zwischen die achsensenkrechten Flächen 30 und 31 der Konusteile 4 und 5 springt. Die Federn 18 sind mit Hilfe der Beilegscheiben 42 so eingestellt, daß in diesem Zustand das volle Drehmoment übertragen wird und keine Gleitreibung zwischen den Konen 4, 5 und 14, 15 auftritt. Das Medium in dem Druckraum zwischen den Konusteilen 5 kühlt sich allmählich ab. Die Konen stützen sich auf den achsensenkrechten Flächen am Ring 38 weiterhin ab, solange dieser infolge der Zentrifugalkraft seine in F i g. 2 gezeigte Größe beibehält. Sinkt die Drehzahl der Kupplung ab, so zieht sich der Federring 38 auf die in F i g. 1 dargestellte Größe zusammen und es wird ausgekuppelt. Die Kupplung ist zu einem neuen automatischen Anlaufvorgang bereit.
  • übersteigt das von der Kupplung zu übertragende Drehmoment jedoch das Nenndrehmoment, so fängt die Kupplung in dem in der F i g. 2 dargestellten eingekuppelten Zustand an zu rutschen und bewirkt eine neuerliche Erwärmung des innerhalb der Konen 4 und 5 befindlichen Mediums, so daß sich diese Konen weiter voneinander entfernen und der Konus 14 mit seiner Fläche 46 auf der Fläche 45 des Stützringes 44 zur Anlage kommt und diesen durch Keilwirkung aus der Rastnut 43 herausdrückt, so daß sich der Stützring in Achsrichtung nach rechts verschiebt und dadurch die Abstützwirkung der Federn 18 aufhebt, wodurch der Reibschluß zwischen den Konen 4, 5 und 14, 15 aufgehoben wird, was also zu einer überlastabschaltung führt. Um nach der überlastabschaltung die Kupplung wieder in den Betriebszustand zu versetzen, wird der Stützring im Ruhezustand der Kupplung mit Hilfe besonderer Hebeleisen über die Federführungen 47 in seine Rastnut 43 geschoben.
  • Bei dem in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel einer Reibungskupplung stützen sich die an der offenen Zylindermantel-Stirnseite angeordneten Tellerfedern 18 über Ausgleichscheiben 42 direkt an dem Deckel 26 ab. Zwischen den Konen 4 und 5 ist jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel ein mit der Antriebswelle 1 verbundenes Zwischenstück 50 angeordnet, in welches unter Beilage von Dichtringen 51 zwei topfringförmige Behälter 52 eingeschraubt sind, die einen gegenüber dem das Ausdehnungsmedium enthaltenden Druckraum abgeschlossenen Raum 53 bilden, welcher über die versetzt zu den ölleitungen 28 und 29 liegende Zuführbohrungen 54 und Abführbohrungen 55 mit Heiz- bzw. Kühlmittel versorgt werden kann. Innerhalb dieses von außen mit Heiz- und Kühlmittel zu versorgenden Raumes sind elektrische Heizelemente 56 angeordnet, deren Anschlußleitungen 57 durch das Teil 50 nach außen führen. Die Konen 4 und 5 sind über die Federbälge 6, 7 und 6', 7' mit dem Teil 50 verbunden, wobei die Federbälge in dem Teil 50 mit Hilfe von Schraubringen und Dichtscheiben befestigt sind.
  • Durch Aufheizen der elektrischen Heizelemente 56 kann dem zwischen den Konen 4 und 5 befindlichen Medium Wärme zugeführt werden, so daß die Konen 4 und 5 sich voneinander entfernen und den oben beschriebenen Kupplungseffekt hervorrufen. Diese Erwärmung kann auch gegebenenfalls zusätzlich durch Zuführen von Heizmedium durch die Leitung 54 erfolgen. Zur Abkühlung kann dem Raum 53 durch die Leitung 54 ein Kühlmedium zugeführt werden. Diese Möglichkeit der Wärinezufuhr von außen erscheint als zusätzliche Maßnahme zur Beschleunigung des Anlaufvorganges geeignet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche. 1. Sicherheits-Reibungskupplung, bei der das Drehmoment mit Hilfe von Erwärmungsvorgängen übertragen wird, dadurch gekennz e i c h n e t, daß in den Kupplungsteilen (4, 5) ein Medium enthalten ist, das in an sich bekannter Weise durch Wärineaufnahme das Nenndrehmoment kraftschlüssig überträgt, daß zwischen den Kupplungsteilen ein Sperrelement (38) angeordnet ist, welches die Kupplung unabhängig von der weiteren Wärmezufuhr oder einer weiteren Wärmeabfuhr in eingeschaltetem Zustand hält und daß ein an sich bekanntes Abschaltelement vorgesehen ist, das beim überschreiten des maximal zulässigen Drehmomentes die Kupplung löst.
  2. 2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Medium enthaltenden Kupplungsteile als auf einer Welle verschiebbar drehfest angeordnete hohle Konusinnenteile (4, 5) ausgebildet sind und der von ihnen umschlossene Raum durch an sich bekannte Federbälge (6, 6'; 7, 7') nach außen abgedichtet ist. 3. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibbelag (16) auf der demMedium abgewandtenSeite eineWärineisolierung (17) aufweist. 4. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in dem Raum eingeschlossene Medium zusätzlich von außen, wie an sich bekannt, erwärmt bzw. gekühlt werden kann (F i g. 3). 5. Reibungskupplung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mediums ein diesem gegenüber abgedichteter Hohlkörper (52) für eine Heiz- bzw. Kühlflüssigkeit angeordnet ist. 6. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrelement ein Federring (38) vorgesehen ist, der durch Fliehkraft wirkt. 7. Reibungskupplung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Federring (38) zwei Stirnflächen (36, 37) aufweist, um die Kupplungsteile (4, 5) auseinander zu halten. 8. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschaltelement als in einer Rastnut liegender Ring (44) ausgebildet ist, welcher eine geneigte Fläche (45) aufweist, die mit dem verschiebbaren Kupplungsteil (14) zusammenwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 488 649, 521399, 583 662, 606 827, 697 047; britische Patentschrift Nr. 626 788; USA.-Patentschriften Nr. 1482 402, 1919 437, 2633697.
DEB37205A 1955-09-16 1955-09-16 Sicherheits-Reibungskupplung Pending DE1203549B (de)

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