DE1600148A1 - Hydrodynamische Bremse - Google Patents
Hydrodynamische BremseInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D57/00—Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders
- F16D57/04—Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders with blades causing a directed flow, e.g. Föttinger type
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Description
- Hydrodynamische Bremse Die Erfindung bezieht sich auf eine hydrodynamische Bremse, bestehend aus einem feststehenden Bremsgehäuse mit Druckmittelanschlüssen, in dem ein oder mehrere Statoren und Rotoren angeordnet sind, wobei die Rotoren durch ein selbsttätig, in Abhängigkeit vom Beaufschlagungsdruck der Bremse arbeitendes Kupplungssystem mit der drehbar im Bremsgehäuse gelagerten Bremswelle verbunden sind, nach Patent .... (Anmeldung T 30 724 11l47 c).
- Wie bereits im Hauptpatent ausgeführt, ist es bei hydrodynamischen Bremsen erforderlich, die Leerlaufleistung möglichst gering zu halten, da die Bremswelle der hydrodynamischen Bremse fest mit dem Antriebsaggregat des zu bremsenden Fahrzeugs gekuppelt ist und dadurch während des Fahrbetriebes ständig mitläuft. Zur Erzielung dieser Erfordernisse wird nach dem Hauptpatent vorgeschlagen, die Rotoren einer hydrodynamischen Bremse über ein Kupplungssystem mit der drehbar im Bremsgehäuse gelagerten Bremswelle zu verbinden, das selbsttätig in Abhängigkeit von dem Druck zwischen den Schaufelkränzen der Rotoren und Statoren, die Rotoren im Leerlauf von der Bremswelle löst und im Betrieb mit der Bremswelle kuppelt. Dieses Kupplungssystem besteht dabei aus einem Grundkörper, einer Synchronisierscheibe und einem Kupplungsstück, sowie zwei zwischen dem Grundkörper und der Synchronisiersoheibe einerseits und der Synchronsierscheibe und dem Kupplungsstück andererseits angeordneten Federpaketen, die unter Zu- _ sammenwirkung eine Klauenkupplung und eine Reibungskupplung darstellen, wobei die Reibungskupplung die beiden Kupplungshälften der Klauenkupplunb vor dem Einkuppeln in Gleichlauf bringt. Der Rotor ist dabei über das Kupplungsstück auf dem mit der Bremswelle verbundenen Grundkörper gelagert, so daß selbst in ausgekuppeltern Zustand des Rotors ein Verlustreibungsmomerit zwischen den mit der drehenden Bremswelle verbundenen und den mit dem ruhenden Rotor verbundenen Bauteilen besteht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydrodynamische Bremse nach dem Hauptpatent zu schaffen, deren Verlustleistung im Leerlauf geringer ist, als bei dern Gegenstand des Hauptpatentes. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bremsgehäuse der hydrodynamischen Bremse mindestens zwei zylinderische Bohrungen aufweist, in denen der oder die Rotoren in Lösestellung der Bremse gelagert sind, so daß keine drehmomentübertragende Verbindung zwischen den Rotoren und den mit der Bremswelle rotierenden Teilen des Kupplungssystems besteht. Hierdurch wird erreicht, daß die in Lösestellung ruhenden Hauteile der Bremse von der Bremswelle getrennt im Bremsgehäuse gelagert sind. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. In dem Bremsgehäuse 1 ist ein Stator 2 und ein Rotor 3 angeordnet. Der Stator 2 ist mit dem Bremsgehäuse 2 drehfest verbunden. Der Rotor 3 ist über ein Kupplungssystem 4 auf der Bremswelle 5, die im Bremsgehäuse drehbar gelagert ist, angeordnet. Das Kupplungssystem 4 besteht im wesentlichen aus einem Grundkörper 6, einem Syn-0hronisierkörper 7 und einem Kupplungsstück 8, die . unter Zusammenwirkung eine Klauenkupplung 11 und eine Reibungskupplung 12 darstellen. Die Klauen der Klauenkupplung sind an dem Grundkörper 6 und dem Kupplungsstück 8 angeordnet, wobei das Kupplungsstück 8 gleichzeitig mit eine- rionischen Reibfläche versehen ist, die in Verbindung mit der entsprechenden Gegenreibfläche auf dem Synchronisierkörper 7 die Reibungskupplung 12 bildet. Der Synchronisierkörper 7 ist auf dem Grundkörper 6 längsverschieblich gelagert und durch eine PaB-feder 13 gegen Verdrehen gesichert. Die axiale Verschiebbarkeit des Synchronisierkörpers 7 ist in der einen Richtung durch den Grundkörper 6 selbst und in der anderen Richtung durch einen auf dem Fuß des Grundkörpers 6 angeordneten Sprengring 15 begrenzt. Daischen dem Grundkörper 6 und dem Synchronisierkörper 7 sind mehrere Federn 9 gleichmäßig auf eirlem @iro@.srin; verteilt angeorär:et, durch die der S-°aichro.is.siorkörper 7 in iluhestellmig der Bremse fest gegen den Kaischlag 15 gepreßt wird. Das Kupplungsstück 8 ist mit dem Rotor 3 der hydrodynamischen Bremse verschraubt und in Ruhestellung in den zylindrischen Bohrungen 16 und 14 im Bremsgehäuse 1 längsverschieblich und drehbar gelagert. Um das Kupplungsstück 8 zum Auskuppeln nach Abschalten der Bremse axial zu verschieben, ist auf dem Grundkörper 6 ein Druckstück 19 vorgesehen, auf das die in dem Federträger 20 angeordneten Federn 10, einwirken. Im Betrieb sind die beiden Schaufelkränze von Rotor 3 und Stator 2 der hydrodynamischen Bremse mit Druckmittel gefüllt und der Rotor 3 ist über das Kupplungssystem 4 mit der Bremswelle 5 verbunden. Die Federn 9 und 10 sind durch die infolge des Druckes zwischen Rotor 3 und Stator 2 vorhandene Axialkraft gespannt. Die Drehmomentübertragung von dem Rotor 3 auf die Bremswelle 5 erfolgt über die eingerastete Klauenkupplung 11 des Kupplungssystems 4. Beim Abschalten der hydrodynamischen Bremse wird der Druckmittelzufluß durch den Kanal 18 gesperrt. Das in den Schaufelkränzen von hotor 3 und Stator 2 befindliche Druckmittel wird durch die Pumpenwirkung des Rotors 3 durch den zwischen Rotor 3 und Stator 2 am äußeren Umfang bestehenden Ringspalt in den Gehäuseraum 19 gepumpt und über einen Ablauf in einen Sammelbehälter geleitet, so daß der zwischen den SchaufelkrUnzen bestehende Druck absinkt, und die auf den Rotor 3 e invrirkenden axialen Druckkräfte geringer werden, als die Vorspannkräfte der Federn 10. Durch die Federn 10,wird daher der Rotor 3 mit dem Kupplungsstück 8 über das Druckstück 21 in Richtung auf den Stator 2 axial so weit verschoben, bis die Klauen der Klauenkupplung 11 nicht mehr ineinander greifen.
- Das Kupplungsstück 8 gleitet in die beiden Lagerbohrungen 16 und 14 im Bremsgehäuse 1 und trennt den Druckraum 17 von dem Schaufelraum zwischen Rotor 3 und Stator 2. Gleichzeitig wird infolge des Druckabfalls auch der als Kolben wirkende Synchronisierkörper 7 durch die Federn 9 axial gegen den Anschlag 15 verschoben. Der Rotor ; und das Kupplungsstück 8 sind nun vollständig von den mit der Bremswelle rotierenden Kupplungsteilen gelöst, so daß die Leerlaufverlustleistung der Bremse nur noch in der Reibung der Bremswellenlager und der Dichtringe zwischen Bremswelle 5 und dem Bremsgehäuse 1 besteht. Beim Einschalten der Bremse wird über den Einlaßkanal 18 unter Überdruck stehendes Druckmittel zugeführt, das in den Druckraum 17 gelangt und den als Kolben wirkenden Synchronisierkörper 7 gegen das Kupplungsstück 8 verschiebt, so daß die Reibflächen der Reibungskupplung 12 aneinander anliegen und der Rotor 3 Uber das Kupplungsstück 8 beschleunigt wird. Hat der Rotor 3 die gleiche Winkelgeschwinigkeit wie die Bremswelle 5, so wird er durch den in dem Druckraum 17 weiter ansteigenden Druck über den Synchronisierkörper 7 entgegen der Kraft der Federn 10 und 9 nach links verschoben, so daß die Klauen der Klauenkupplung 11 ineinander greifen und den Rotor 3 drehfest mit der Bremswelle 5 verbinden. Das Kupplungsstück 8 gleitet hierbei aus den Lagerbohrungen 16 und 14, so daß der Schaufelraum zwischen Rotor und Stator über den Druckraum 17 mit dem Finlaßkanal 18 verbunden wird. Die beiden Schaufelkränze werden nun mit dem Druckmittel gefüllt und der zwischen Stator 2 und Rotor 3 entstehende Axialschub hält den Rotor 3 in seiner Zage fest. Die Lagerung des Rotors 3 in eingekuppeltem Zustand, erfolgt über das Kupplungsstück 8, auf dem Federträger 20 einerseits und auf dem Synchronisierkörper 7 andererseits.
Claims (1)
- Patentanspruch 1. Hydrodynamische Bremse bestehend aus einem feststehenden Bremsgehäuse mit Druckmittelanschlüssen in dem eine oder mehrere Statoren und Rotoren an-. geordnet sind, wobei die Rotoren durch ein selbsttätig in Abhängigkeit von dem Bremsaufschlagungsdruck der Bremse arbeitendes Kupplungssystem mit der drehbar im Bremsgehäuse gelagerten Bremswelle verbunden sind nach Patent ....... (Anmeldung 30 724 11/47 c) dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Bremsgehäuse (1) mindestens zwei zylindrische Bohrungen (16,22) aufweist, in denen der oder die Rotoren (3) in Lösestellung der Bremse gelagert sind, so daB keine drehmomentübertragende Verbindung zwischen den Rotoren (3) und den mit der Bremswelle (5) rotierenden Teilen des Kupplungssystems (4) besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0032322 | 1966-10-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE1600148B2 DE1600148B2 (de) | 1973-03-01 |
| DE1600148C3 DE1600148C3 (de) | 1973-10-04 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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1966
- 1966-10-20 DE DE19661600148 patent/DE1600148C3/de not_active Expired
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