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DE1113347B - Umlaufraederwechselgetriebe - Google Patents

Umlaufraederwechselgetriebe

Info

Publication number
DE1113347B
DE1113347B DEA28904A DEA0028904A DE1113347B DE 1113347 B DE1113347 B DE 1113347B DE A28904 A DEA28904 A DE A28904A DE A0028904 A DEA0028904 A DE A0028904A DE 1113347 B DE1113347 B DE 1113347B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
ring gear
brake
clutch
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA28904A
Other languages
English (en)
Inventor
Harvey Whiting Rockwell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Allis Chalmers Corp
Original Assignee
Allis Chalmers Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allis Chalmers Corp filed Critical Allis Chalmers Corp
Publication of DE1113347B publication Critical patent/DE1113347B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2716/00Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Umlaufräderwechselgetriebe Die Erfindung betrifft ein Umlaufräderwechselgetriebe mit einem in dem Gehäuse drehbar gelagerten Hohlradkranz, Planetenrädern, welche mit dem Hohlradkranz und dem Sonnenrad kämmen, und einer Kupplung, die den Hohlradkranz mit dem Planetenradträger verbinden kann und axial fluchtend mit einer Bremse angeordnet ist, die den Hohlradkranz mit dem Gehäuse verbinden kann.
  • Bei einem bekannten Getriebe dieser Art sind sowohl die Bremse als auch die Kupplung konisch ausgeführt, wobei zwischen der Kupplung und der Bremse ein konischer Reaktionsring zum In- bzw. Außereingriffbringen der Kupplung und der Bremse axial nach links bzw. rechts verschiebbar ist. In einer Mittelstellung sind sowohl die Kupplung als auch die Bremse außer Eingriff. Die Druckfläche und die Reaktionsfläche des Reaktionsringes weisen axial in entgegengesetzter Richtung und liegen radial übereinander. Daraus ergibt sich derNachteilvergrößerter Schaltwege mit zunehmendem Verschleiß, da die radial weiter außen liegenden Flächen wegen der größeren Umfangsgeschwindigkeit stärkeren Verschleiß erfahren.
  • Es ist ferner bei Umlaufräderwechselgetrieben der eingangs beschriebenen Art bekannt, die Kupplung oder Bremse als Scheiben- oder Lamellenkupplung und -bremse auszuführen.
  • Bei einer bekannten Ausführung dieser Art, bei der die Kupplung als Mehrscheibenkupplung und die Bremse konisch ausgebildet ist, addieren sich die durch die Abnutzung entstehenden zusätzlichen Schaltwege an der Kupplung und Bremse.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Umlaufräderwechselgetriebes mit einer besonders zweckmäßigen baulichen Ausgestaltung der gleichachsig angeordnetenKupplung undBremse, so daß derVerschleiß vollständig kompensiert wird und dadurch keine Veränderung der normalen Schaltwege eintritt.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß auf dem Hohlradkranz ein Reaktionsring mit zwei in die gleiche Richtung weisenden radialen Druckflächen gegen die gleichachsig angeordnete Kupplung und' Bremse axial verschiebbar ist und außer demHohlradkranz die in einer axial verschiebbaren Hülse geführten Kupplungsscheiben sowie zwischen dem Hohlradkranz und dem Reaktionsring angeordnete axiale Druckfedem umgibt, so daß die Druckfedem die Druckfläche und die Kupplungsscheiben gegen eine radiale Druckfläche des Hohlradkranzes drücken und den Hohlradkranz mit dem Planetenradträger zum gemeinsamen Umlauf im Direktgang miteinander kuppeln, und daß zwischen dem Gehäuse und der Bremse eine axial wirkende Druckvorrichtung, die axial in entgegengesetzter Richtuno, wie die Druckfläche des Rekationsringes weist, die Bremse in Eingriff bringen und den Reaktionsring bei fortgesetzter Betätigung allmählich verschieben kann, sodaß dieDruckfedemzusammengedrückt werden und die Kupplung außer Eingriff gebracht wird und dadurch der Antrieb über das Sonnenrad und die Planetenräder in einem übersetzten Gang übertragen wird.
  • Durch dieErfindungwird eineruckartigeLeistungsübertragung vermieden, die eintreten würde, wenn die Kupplung plötzlich außer Eingriff und die Bremse ebenso plötzlich in Eingriff gebracht würde. Vielmehr ergibt sich ein allmählicher Übergang von dem einen Gbersetzungsverhältnis zu dem anderen bei sanfter Arbeitsweise, so daß auch unerwünschte Beanspruchungen vermieden werden. Die Druckfedern kompensieren automatisch während des Betriebes den durch Verschleiß vergrößerten Weg, so daß der Schaltweg konstant bleibt, ohne die Reibscheiben periodisch zu erneuern. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßenKonstruktion besteht darin, daß die in der Kupplung und in der Bremse verwendeten Lamellen oder Scheiben untereinander austauschbar sind.
  • Dieser Vorteil ergibt sich einerseits daraus, daß Kupplung und Bremse auf dem gleichen Radius angeordnet sind, und zum anderen aus dem weiteren 3 Merkmal der Erfindung, daß Kupplung und Bremse jeweils als Mehrscheiben- oder Lamellenkupplung ausgebildet sind, wobei eine Reihe ringförmiger, radial angeordneter Lamellen axial verschiebbar durch Nut- und Keilverbindung auf dem Planetenradträger bzw. auf dem Hohlradkranz angeordnet sind und zwischen die Lamellenreihen in versetzter Anordnung eine weitere Reihe ringfönniger, radial angeordneter Lamellen eingesetzt sind, welche mit den e#-,steren Lamellen unter Druck in Reibschluß treten können und axial verschiebbar durch Nut- und Kellverbindung an dem Hohlradkranz bzw. an dem Gehäuse befestigt sind.
  • Zweckmäßigerweise sind die Lamellen der Kupplung zwischen dem Hohlradkranz und der radialen Druckfläche des Reaktionsringes, eingebettet, die von den Druckfedern gegen den Hohlradkranz gedrückt im wird. Vorzugsweise sind dann die Lamellen der Bremse zwischen der radialenReaktionsfläche desReaktionsringes und der Druckvorrichtung eingebettet, so daß sie bei der Betätigung der Druckvorrichtung dazwischen zusammengedrückt werden und dadurch die Bremse in Eingriff tritt.
  • Die Erflndung ist im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das Umlaufräderwechselgetriebe gemäß der Erfindung; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch das Getriebe in der durch die Linie 11-11 in Fig. 1 markierten Ebene und Fig. 3 ein abgebrochener Längsschnitt durch das Oberteil des in Fig. 1 gezeigten Getriebes.
  • Nach der Zeichnung enthält ein Gehäuse 11 einen Planetengetriebesatz. Das Gehäuse 11 ist aus drei gesonderten Teilen aufgebaut: einem Lagertragflansch 12, einem zylindrischen Körper 13 und einem ringförmigen Seitenteil 14, die konzentrisch um eine Antriebswelle 16 und eine Abtriebswelle 17 angeordnet sind. Die Antriebswelle 16 ist mit einer Nabe 18 in dem Tragflansch 12 verkeilt. Der Tragflansch 12 ist durch eineMehrzahl vonKopfschrauben fest mit dem zylindrischen Körper 13 verbunden. Der ringförmige Seitenteil 14 ist ebenfalls durch eine Mehrzahl von Kopfschrauben an dem zylindrischen Körper befestigt und konzentrisch um die Abtriebswelle 17 herum angeordnet. Mit der Abtriebswelle 17 ist ein Kupplungsflansch 19 verkeilt und gegen axiale Verschiebung durch eine Feststellmutter 21 gesichert.
  • Der Planetengetriebesatz enthält ein Sonnenrad 22, einen Hohlradkranz 23 und einen Planetenradträger 24. Das Sonnenrad 22 ist auf der Antriebswelle 16 verkeilt und gegen axiale Verschiebung durch eine Halteplatte 26 gesichert die durch Festsetzschrauben 27 an der Welle 16 befestigt ist. Der Planetenradträger 24 weist einen Läuferkörper 28 auf, der drei Planetenräder 29 trägt. Die Planetenräder 29 sind drehbar auf Wellenstümpfen 31 gelagert, welche auf einer Seite in dem Läuferkörper 28 und auf der anderen Seite in einem sich in axialer Richtuna erstreckenden Teil 32 sitzen, der drehbar von C, dem Tragflansch 12 getragen wird und eine genutete Mantelfläche 33 aufweist. Der Hohlradkranz 23 weist innen eine Verzahnung 35 auf, wie deutlicher aus Fig. 2 hervorg geht, die mit den Planetenrädern 29 kämmt. Er ist drehbar auf dem ringförmigen Seitenteil 14 des Gehäuses 11 mit einem Kugellager 36 gelagert, das auf einem an dem ringförinigen Seitenteil 14 ausgebildeten Sitz mittels Federringen73 gesichert ist. Die Mantelfläche des Hohlradkranzes 23 ist mit zwei genuteten Flächenabschnitten 37 und 38 versehen, die in axialer Richtung im Abstand voneinander liegen. Weiterhin ist der äußere Umfang des Hohlradkranzes 23 mit einer sich in radialer Richtung erstreckenden ringförmigen Druckfläche 41 versehen, deren Zweck im folgenden noch näher beschrieben wird.
  • Eine als Ganzes mit 68 bezeichnete Kupplung enthält eine Reihe ringförmigr, darial angeordneter Reibscheiben42, die an ihrem inneren Umfang durch Nut- und Keilverbindung axial verschieblich mit dem genuteten Teil 33 des Planetenradträgers 24 im Eingriff stehen. In versetzter Anordnung sind zwischen die ringförmigenReibscheiben42weitere ringförinige, radial angeordnete Reibscheiben 44 eingesetzt, die an ihrem äußeren Umfang durch Nut- und Keilverbindung mit einer in einer schwimmenden Hülse 46 ausgebildeten genuteten Innenfläche 45 im Eingriff stehen, die den Hohlradkranz 23 umgibt. Die genutete Fläche 45 der Hülse 46 steht ebenfalls mit dem genuteten Abschnitt 37 auf der Mantelffäche des Hohlradkranzes 23 so im Eingriff, daß in axialer Richtung eine Verschiebebewegung der Hülse 46 gegenüber dem Zahnradkranz 23 möglich ist.
  • Ein Druckplattenring 47 mit einer radialen Druckfläche 48, die von einem radialen Flanschteil 74 des Ringes 47 getragen wird, hält normalerweise die ineinandergreifenden Reihen der ringförmigen Reibscheiben 42 und 44 in Reibschluß, und zwar unter der Wirkung eines Druckes, welcher aus einer Quelle herrührt, die im folgenden noch zu beschreiben ist. Die Reibscheiben 42 und 44 sind zwischen der radialen Druckfläche 48 und der radialen Druckringfläche 41 des Hohlradkranzes 23 eingebettet, so daß der Planetenradträger 24 mit dem Hohlradkranz 23 zum Direktgang verriegelt wird. In diesem Zustand ist der gesamte Planetengetriebesatz mit Sonnenrad 22, Planetenradträger24 und Hohlradkranz23 in sich verriegelt, so daß er als eine Einheit umläuft. Infolgedessen ist die Antriebswelle 16 direkt mit der Abtriebswelle 17 gekuppelt, so daß beide mit Drehzahlen im übersetzungsverhältnis 1 : 1 umlaufen.
  • Der Druckplattenring 47 ist mit einem radialen Flansch 76 eines Reaktionsringes 49 durch einen Federring 51 fest verbunden, so daß er sich relativ dazu nicht bewegen kann. Der Druckplattenring 47 kann infolgedessen als mit dem Reaktionsring aus einem Teil bestehend angesehen werden. Beide Teile sind lediglich aus Herstellungs- und Montageggründen getrennt ausgeführt. Der Radialflansch 76 des Reaktionsringes 49 und der Druckplattenring 47 mit seinem Radialflansch 74 sind, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt, so angeordnet, daß sie ein Gehäuse bilden, welches die schwimmendeHülse46 umgibt und deren Axialverschiebung gegenüber der genuteten Mantelfläche 37 des Hohlradkranzes 23 begrenzt sowie weiterhin verhindert, daß die ringförmigen Reibscheiben 44 aus der genuteten Innenfläche 45 der Hülse 46 herausgleiten.
  • Das die schwimmende Hülse 46 umgebende Gehäuse dient weiterhin dazu, diese in axialer Richtung in bezug auf die Reihen der Reibscheiben 42 und 44 nachzustellen, wenn diese Scheiben im Laufe ihrer normalen Benutzung verschleißen.
  • Der Reaktionsring 49 ist so ausgebildet, daß er in Umfangsrichtung im Abstand voneinander liegende Käfige 52 bietet, die mit den Reibscheiben 42 und 44, d. h. den Lamellen der Kupplung 68, in axialer Richtuna fluchten. Wie aus Fig. 1 und 3 hervorgeht, ist in jeden einzelnen Käfig 52 eine zylindrische Schraubenfeder 53 eingesetzt. Die Käfige 52 arbeiten mit zu ihnen fluchtenden Ausnehmungen 54 in dem Hohlradkranz 23 zusammen. Die Federn 53 werden zwischen den Ausnehmungen 54 und den radialen Anlagetlächen 56 unter Spannung gehalten, welche die Endwandung der Käfige 52 bilden. Die Federn 53 werden bei Montage der übertragungsvoArichtung unter Spannung eingesetzt. Der von den Federn 53 ausgeübte Druck preßt normalerweise den Hauptkörper des Reaktionsringes 49, der die Käfige enthält, von dem Hohlradkranz 23 weg, so daß die radiale Druckfläche 48 des Druckplattenringes 47 in der Zeichnung nach rechts gegen die Reihen der ringförmigen Reibscheiben 42 und 44 der Kupplungsvorrichtung 68 gedrückt wird. Der Druck ist so bemessen, daß diese Kupplungsscheiben in Reibschluß irtiteinander gehalten werden und eine Relativdrehung zwischen ihnen mit Sicherheit verhindert wird.
  • Wie aus Fig. 1 und 3 hervorgeht, weist das rechte Ende des Reaktionsringes 49 eine radiale Reaktionsfläche 57 auf, deren Zweck im folgenden noch näher beschrieben wird. Weiterhin weist der Ring 49 eine aenutete Innentläche 58 auf, die verschieblich mit dem genuteten Abschnitt 38 der Mantelfläche des Hohlradkranzes 23 im Eingriff steht.
  • Eine als Ganzes mit 69 bezeichnete Bremsvorrichtung ist im Abstand von der Kupplungsvorrichtung 68 und in axialer Richtung dazu fluchtend ausgerichtet angeordnet. Sie enthält eine Reihe ringföriniger, radial angeordneter Reibscheiben 59, die an ihrem inneren Umfang durch Nut- und Keilverbindung verschieblich mit dem genuteten Abschnitt 38 der Mantelfläche des Hohlradkranzes 23 im Eingriff stehen. In versetzter Anordnung sind zwischen die Reibscheiben 59 weitere ringförrnige, radial angeordnete Reibscheiben 61 eingesetzt, die an ihrem äußeren Umfang verschieblich mit einer genuteten Innenfläche 62 des ringförmigen Seitenteils 14 des Gehäuses 11 im Eingriff stehen. Die Reibscheiben 59 und 61 sind in axialer Richtung zu den Reibscheiben 42 und 44 der Kupplungsvorrichtung 68 fiuchtend angeordnet und zwischen der radialen Reaktionsfläche 57 des Reaktionsringes 49 und einer ringförmigen Radialfläche 64 einer Druckvorrichtung eingebettet, die im folgenden noch zu beschreiben ist, so daß sie dazwischen bei Betätigung der Druckvorrichtung zusammengepreßt werden und den Hohradkranz 23 mit dem Gehäuse ll'verriegeln, so daß der Planetenradträger24 mit seinen Planetenrädern29 frei um das Sonnenrad22 rotieren kann.
  • Die erwähnte Druckvorrichtung weist einen Ringkolben 63 auf, der durch ein Druckmedium in einem Rin inder 65 verschoben werden kann, der in dem , 9zyl ringförmigen Seitenteil 14 des Gehäuses 11 ausgebildet ist. Der Kolben 63 trägt in axialer Richtung, mit den ineinandergreifenden Reihen der Reibscheiben 59 und 61 fluchtend, die ringförmige Radialfläche 64. In der Zeichnung wird dem Ringzylinder 65 durch beliebige geeignete Mittel ein Druckmedium so zuge-'führt (nicht dargestellt), daß der Kolben 63 nach links verschoben wird. Mittels federbelasteter Stößel 66, von denen nur einer in der Zeichnung dargestellt ist, wird der Kolben so belastet, daß er in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Die mit einer konzentrisch aufgesetzten zylindrischen Schraubenfeder 67 versehenen einzelnen, durch die Federkraft betätigten Stößel 66 werden von zylindrischen Kammern, aufgenommen, die in dem ringförmigen Seitenteil 14 des Gehäuses ausgebildet sind. Sie sind durch einen Gewindeteil 70 fest mit dem Kolben 63 verbunden, so daß sie sich gemeinsam mit ihm bewegen.
  • Wenn man dem Ringzylinder 65, wie beschrieben, ein Druckmedium zuleitet, -wird der Kolben 63 in axialer Richtung nach links verschoben und drückt die ineinandergreifenden Reibscheiben 59 und 61 der Bremsvorrichtung 69 allmählich in Reibschluß zueinander und gegen die radiale Reaktionsfläche 57 an den Reaktionsrin- 49, so daß der Hohlradkranz 23 mit dem Gehäuse 11 verriegelt wird. Unter der #"jirkung des Kolbens 63 werden die gegen die radiale Reaktionsfläche 57 anliegenden Reibscheiben 59 und 61 gleichzeitig den Reaktionsring 49 veranlassen, sich axial nach links in der Zeichnung zu bewegen, und zwar gegen den Widerstand, der von den Druckfedern 53 geleistet wird, so daß sich auch die radiale Druckfläche 48 axial nach links bewegt und allmählich der Druck von den ineinandergreifenden Reibscheiben 42 und 44 der Kupplung 68 abgenommen wird. Dadurch treten die Reibscheiben 42 und 44 außer Reibschluß zueinander und ermöglichen eine Relativbewegung zwischen dem Planetenradträger 24 und dem Hohlradkranz 23, so daß der Antrieb über das Sonnenrad 22 und die Planetenräder 29 in einem indirekten Gang übertragen wird.
  • In diesem Zustand kann sich der Planetenradträger 24 frei um das Sonnenrad 22 drehen, so daß Leistung von der Antriebswelle 16 zu der Abtriebswelle 1.7 in einem vorherbestimmten Drehzahlübersetzungsverhältnis übertragen werden kann.
  • Es wird besonders darauf hingewiesen, daß in dem gleichen Maße, wie die Reibscheiben 59 und 61 der Bremsvorrichtung 69 allmählich in Eingriff miteinander gebracht werden, die Reibscheiben 42 und 44 der Kupplungsvorrichtung 68 gleichzeitig und allmählich außer Eingriff gebracht werden.
  • Eine Verschiebung des Ringkolbens 63 in seinem Zylinder 65 nach links bewirkt, daß die einzelnen Federn 67 der durch Federkraft getätigten Stößel 66 durch den Kopf der Stößel bei seiner Bewegung nach links zusammengedrückt werden. Wenn das Druckmedium aus dem Zylinder 65 entweicht, bewirken die Federn 67 der einzelnen Stößel 66, das sich der Ringkolben 63 allmählich nach rechts verschiebt und dadurch die Reibscheiben 59 und 61 außer Reibschluß bringt. Gleichzeitig wird dadurch bewirkt, daß die Druckfedern 53 den Reaktionsring nach rechts drücken und die Reibscheiben 42 und 44 der Kupplungsvorrichtung 68 allmählich in Eingriff gebracht werden, so daß die Verhältnisse des Direktganges zwischen Antriebswelle 16 und Abtriebswelle 17 wiederhergestellt werden.
  • Besonders beachtenswert ist, daß die gleiche Druckkraft, die auf die Reibscheiben 59 und 61 der Brernsvorrichtung 69 ausgeübt wird, gleichfalls dazu ausgenutzt wird, den Druck auf den Reibscheiben 42 und 44 der Kupplungsvorrichtung 68 aufzuheben, der diese Kupplungsscheiben in Reibschluß miteinander hält. Diese gleichzeitige Druckanwendung auf die Bremsvorrichtung 69 und Druckauffiebung in der Kupplungsvorrichtung 68 führt zu einem kaum wahrnehmbaren übergang vom Direktgang zu einem vorbestimmt untersetzten Gang.
  • In Fig. 2 sind drei Planetenräder 29 gezeigt, die mit dem Sonnenrad 22 und dem Hohlradkranz 23 kämmen. In Abhängigkeit von dem bei einem speziellen Anwendungsfall geforderten Drehmoment kann auch ein Planetengetriebesatz mit mehr als drei Planetenrädern 29 eingesetzt werden. Wenn auch das beschriebene Getriebe in erster Linie einer Drehzahluntersetzung und Drehmomentsteigerung dient, so kann es doch auch ganz offenbar durch Vertauschung von An- und Abtriebswelle 16 und 17 zur übersetzung ins Schnelle verwendet werden.
  • In Anbetracht der Tatsache, daß das Kugellager 36, welches den Hohlradkranz 23 in dem Gehäuse 11 lagert, fest mit dem ringförmigen Seitenteil 14 des Gehäuses durch die Federringe 73 verbunden ist, wie zuvor beschrieben, kann jede Druckkraft, die von den Druckfedern 53 ausgeübt wird, den Reaktionsring 49 in dem Maße nach rechts drücken, in dem ein Verschleiß auf den Reibscheiben 42 und 44 der Kupplung und auf den Reibscheiben 59 und 61 der Bremsvorrichtung eintritt. In dem Maße, in dem dieser Verschleiß eintritt -, wird die radiale Reaktionsffäche57 an dem Reaktionsring49 allmählich nach rechts verschoben, wobei die Stärke der ineinandergreifenden Reibscheiben die axiale Lage der radialen Reaktionsfläche 57 in bezug auf den genuteten Flächenabschnitt 38 an dem Hohlradkranz 23 bestimmt. Die Länge des genuteten Abschnitts 38 läßt diese Axialverschiebung des Reaktionsringes 49 zu. Die Weglänge, die der Ringkolben 63 zurücklegen muß, um die Reibscheiben 59 und 61 außer Eingriff zu bringen, wird daher sogar nach sehr langen Betriebszeiten annähernd konstant bleiben. Dieses Merkmal schaltet die unerwünschte Verzögerung im Ansprechen aus, die sonst eintreten würde, wenn der Kolbenweg sich mit zunehmendem Verschleiß der Teile verlängern würde.
  • Hierzu ist in Fig. 3 die Stellung des Druckplattenringes 47 und des Reaktionsringes 49 dargestellt, wenn die Reibscheiben 42 und 44 der Kupplung sowie die Reibscheiben 59 und 61 der Bremsvorrichtung verschlissen sind. Die ursprüngliche Stellung des Druckplattenringes 47, bei der noch kein Verschleiß der jeweiligen Reihen von Reibscheiben eingetreten ist, ist in strichpunktierten Linien auf der linken Seite des Druckplattenringes 47 eingezeichnet. Da die Reibflächen der Reibscheiben 42 und 44 der Kupplung und der Reibscheiben 59 und 61 der Bremsvorrichtung annähernd gleich sind, gleicht das gleichzeitige Ineingriff- und Außereingriffbringen der jeweiligen Reibscheiben während des Betriebs der übertragungsvorrichtung den Verschleiß der Reibscheiben aus.
  • Da, wie bereits im vorstehenden erwähnt, der genutete Abschnitt 38 auf der Mantelfläche des Hohlradkranzes 23 eine axiale Verschiebung des Reaktionsringes entsprechend dem auftretenden Verschleiß an den Reibscheiben von Kupplung und Bremse ermöglicht, kann die Leistungsübertragungsvorriehtung über eine beträchtliche Zeitdauer in Betrieb sein, ohne daß die Vorrichtung zum Ersetzen der verschlissenen Reibscheiben auseinandergebaut werden muß.
  • Es ist besonders darauf hinzuweisen, daß in den im einzelnen angegebenen Stellungen die folgenden Teile alle axial fluchtend zueinander ausgerichtet sind: die radiale Druckfläche 48 an dem Druckplattenring 47, die Reibscheiben 42 und 44 der Kupplung 68, die Mantelflächenabschnitte des Hohlradkranzes 23 mit der ringförmigen radialen Druckfläche 41, die Reaktionsring-Druckfedern 53, die Reaktionsfläche 57 an dem Reaktionsring 49, die Reibscheiben 59 und 61 der Bremse 69 und die ringförmige Radialfläche 64 an dem Kolben 63.
  • Die Anordnung dieser Teile in dieser Weise ermöglicht, daß die wirksa rn Kraft der Druckfedern 53 und die von dem Kolben 63 ausgeübte Kraft die gleiche in Längsrichtung verlaufende Wirkungslinie haben, so daß unerwünschte Biegebeanspruchungen oder andere Beanspruchungen dieser Teile während des Betriebes der Leistungsübertragungsvorrichtung ausgeschaltet sind.
  • Die übertragungsvorrichtung, welche den Gegenstand der Erfindung bildet, kann entweder für sich allein oder in ein größeres übertragungssystem eingesetzt angewendet werden. In Fig. 1 ist dargestellt, daß die Antriebswelle 16 durch eine Nabe 18 hindurchgreift, mit der sie zum gemeinsamen Umlauf verkeilt ist. Die Nabe 18 weist eine äußere genutete Fläche auf (nicht dargestellt), welche mit einer entsprechenden genuteten Fläche eines umgekehrten Getriebes (nicht dargestellt) verschieblich im Eingriff steht (nicht dargestellt). Selbstverständlich kann eine ganze Reihe solcher übertragungsvorrichtungen, von denen eine im einzelnen beschrieben ist, in einer Reihe längs einer Welle zusammengesteckt werden, wenn dieses gewünscht wird, um weitere Drehzahlübersetzungen zu erhalten.
  • Bei normalem Betrieb der übertragungsvorrichtung ist die Zufuhr von Druckmedium zu dem Zylinder 65 abgeschnitten. Der Kolben 63 befindet sich infolgedessen in seiner extremen rechten Stellung auf seiner Bewegungsstrecke in dem Zylinder 65. Der Planetenradträger 24 und der Hohlradkranz 23 sind zwangläufig miteinander gegen Relativdrehung verriegelt, wie im vorstehenden beschrieben, so daß der gesamte Planetengetriebesatz mit der Antriebswelle 16 in der Drehzahl des Direktganges umläuft. Da die Reibscheiben 42 und 44 der Kupplung normalerweise durch die Wirkung der Druckfedem 53 im Eingriff gehalten werden, ist es nichtnotwendig, irgendwelche zusätzlichen druckausübenden Mittel während des Starts der Vorrichtung anzuwenden, da die Antriebswelle 16 mit der Abtriebswelle 17 direkt gekuppelt ist.
  • Wenn es gewünscht wird, das Drehzahlübersetzungsverhältnis von einem Direktgang auf einen Indirektgang zu wechseln, wird dem Zylinder 65 ein Druckmedium zugeführt und dadurch der Ringkolben 63 veranlaßt, sich nach links zu bewegen und eine Axialkraft auf die Reibscheiben 59 und 61 der Bremse auszuüben, so daß diese Scheiben allmählich in Reibschluß miteinander und gegen die radiale Reaktionsfläche 57 an dem Reaktionsring 49 gedrückt werden. Der von dem Kolben 63 ausgeübten Kraft wird von den Druckfedern 53 wirksam Widerstand geleistet. In dem Maße, wie sich der Reaktionsring 49 unter der von dem Kolben 63 ausgeübten Axialkraft nach links bewegt, verschiebt sich auch der Druckplattenring 47 nach links und bewirkt, daß die an ihm befindliche Radialdruckfläche 48 die Reibscheiben 42 und 44 der Kupplung allmählich außer Eingriff bringt. Wenn die Reibscheiben der Kupplung vollständig außer Eingriff stehen, kann sich der Planetenradträger relativ zu dem Hohlradkranz 23 frei drehen. Der Hohlradkranz 23 wird durch die Reibscheiben 59 und 61 der Bremse an einer Drehung gehindert. Infolgedessen erzeugt die Vorrichtung, wie im vorstehenden beschrieben, einen indirekten Gang.' Die Reibscheiben der Kupplung 68 bleiben so lange außer Eingriff und die Reibscheiben der Kupplung 69 so lange im Eingriff, wie die Einwirkung des Druckmediums in dem Zylinder 65 auf den Kolben 63 aufrechterhalten wird.-Wenn man auf den Direktgang zurückschalten will, wird das Druckmedium aus dem Zylinder 65 durch nicht dargestellte Mittel abgelassen. Dann üben die zusammengedrückten Federn 67 der einzelnen federgetätigten Stößel 66 eine solche Kraft aus, daß der Kolben 63 in seine Ausgangslage zurückkehrt, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt. Gleichzeitig drücken die Druckfedern 53 den Reaktionsring 49 nach rechts, so daß die radiale Druckfläche 48 des Druckplattenringes 47 die Reibscheiben 42 und 44 der Kupplung in Eingriff bringt. Dadurch wird der Hohlradkranz 23 wieder, wie zuvor beschrieben, mit dem Planetenradträger 24 verriegelt und die Antriebswelle 16 wieder direkt mit der Antriebswelle 17 gekuppelt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. 1. Umlaufräderwechselgetriebe mit einem in dem Gehäuse drehbar gelagerten Hohlradkranz, Planetenrädern, welche mit dem Hohlradkranz und dem Sonnenrad kämmen, und einer Kupplung, die den Hohlradkranz mit dem Planetenradträger verbinden kann und axial fluchtend mit einer Bremse angeordnet ist, die den Hohlradkranz mit dem Gehäuse verbinden kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Hohlradkranz (23) ein Reaktionsring (49) mit zwei in die gleiche Richtung weisenden radialen Druckflächen (48, 57) gegen die gleichachsig angeordnete Kupplung (68) und Bremse (69) axial verschiebbar ist und außer dem Hohlradkranz die in einer axial verschiebbaren Hülse (46) geführten Kupplungsscheiben (44) sowie zwischen dem Hohlradkranz und dem Reaktionsring angeordnete axiale Druckfedern (53) umgibt, so daß die Druckfedem die Druckfläche (48) und die Kupplungsscheiben (68) gegen eine radiale Druckfläche (41) des Hohlradkranzes drücken und den Hohlradkranz mit dem Planetenradträger zum gemeinsamen Umlauf im Direktgang miteinander kuppeln, und daß zwischen dem Gehäuse (14) und der Bremse (69) eine axial wirkende Druckvorrichtung (63) mit einer Radialfläche (64), die axial in entgegengesetzter Richtung wie die Druckfläche (57) des Reaktionsringes weist, die Bremse (69) in Eingriff bringen und den Reaktionsring bei fortgesetzter Betätigung allmählich axial verschieben kann, so daß die Druckfedem (53) zusammengedrückt werden und die Kupplung außer Eingriff gebracht wird und dadurch der Antrieb über das Sonnenrad (22) und die Planetenräder (29) in einem übersetzten Gang übertragen wird.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung und die Bremse jeweils als Mehrscheiben- oderLamellenkupplung (68, 69) ausgebildet sind, wobei eine Reihe ringförmiger, radial angeordneter Lamellen (42, 59) axial verschiebbardurchNut- undKeilverbindung (33, 38) auf dem Planetenradträger (24) bzw. auf dem Hohlradkranz (23) angeordnet *ist und zwischen die Lamellenreihe in versetzter Anordnung eine weitere Reihe ringförmiger, radial angeordneter Lamellen (44, 61) eingesetzt ist, welche mit den ersteren Lamellen unter Druck in Reibschluß treten können und axial verschiebbar durch NutundKeilverbindung(45,46,37,62) an dernHohlradkranz (23) bzw. an dem Gehäuse (11) befestigt sind. 3. Getriebe nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (42, 44) der Kupplung (68) zwischen dem Hohlradkranz (23) und der radialen Druckfläche (48) des Reaktionsringes (49) eingebettet sind, die von den Federn (53) gegen den Hohlradkranz gedrückt wird. 4. Getriebe nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (69, 61) der Bremse (69) zwischen der radialen Reaktionsfläche (57) des Reaktionsringes (49) und der Druckvorrichtung (63) eingebettet sind, so daß sie bei der Betätigung der Druckvorrichtung dazwischen zusammengedrücktwerden und dadurch die Bremse in Eingriff tritt. 5. Getriebe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihe der Kupplungslamellen (44) an dem Hohlradkranz (23) durch Nut- undKeilverbindung in einer axial verschiebbaren Hülse (46) ang geordnet ist, welche den Hohlradkranz (23) umgibt und von der Mantelfläche des Hohlradkranzes axial verschiebbar mit Spielfreiheit in axialer Richtung mitgenommen wird. 6. Getriebe nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktionsring (49) die Hülse (46) umgibt und die Hülse einen Umfangsabschnitt des Hohlradkranzes (23) und daß axiale Anschläge (74, 75) die Axialverschiebung der Hülse (46) relativ zu dem Hohlradkranz (23) begrenzen. 7. Getriebe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlradkranz (23) auf seiner Mantelfläche zwei genutete Abschnitte (37, 38) aufweist, die axial im Abstand voneinander Regen und jeweils die axial verschiebbare Hülse (46) und den Reaktionsring (49) führen. 8. Getriebe nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung einen axial verschiebbaren Kolben (63) enthält, der auf die Bremse (69) Druck übertragen und die Lamellen der Bremse (69) gegen die radiale Druckfläche (57) des Reaktionsringes (49) zusammendrücken kann. 9. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (63) ein Ringkolben ist, der in einem in dem Gehäuse (11) ausgebildeten Ringzylinder (65) von einem Druckmedium verschoben werden kann und mit einer ringförmigen Radialfläche (64) versehen ist, um die Bremse (69) in Eingriff zu bringen. 10. Getriebe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkolben (63) in der Richtung federbelastet ist, in der die Bremse (69) außer Eingriff tritt. 11. Getriebe nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die folgenden Teile axial fluchtend zueinander angeordnet sind: die radiale Druckfläche (48) des Reaktionsringes (49), die Kupplungslamellen (42, 44), die Druckfläche (41) des Hohlradkranzes (23), die mit den Kupplungslainellen zusammenarbeitet, die Druckfedern (53), die den Reaktionsring (49) belasten, die Druckfläche (57) des Reaktionsringes (49), die Bremslamellen (59, 61) und die ringförmige radiale Druckfläche (64) des Ringkolbens (63). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 345 180, 875 762, 903 174; USA.-Patentschriften Nr. 2 115 964, 2 540 965, 2 771794, 2775 144.
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