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DE1203385B - Vorrichtung zum Umwandeln eines Gleichstromes in einen proportionalen Wechselstrom groesserer Leistung - Google Patents

Vorrichtung zum Umwandeln eines Gleichstromes in einen proportionalen Wechselstrom groesserer Leistung

Info

Publication number
DE1203385B
DE1203385B DEN21575A DEN0021575A DE1203385B DE 1203385 B DE1203385 B DE 1203385B DE N21575 A DEN21575 A DE N21575A DE N0021575 A DEN0021575 A DE N0021575A DE 1203385 B DE1203385 B DE 1203385B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
moving coil
direct current
magnetic field
converting
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN21575A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INSTR FABRIEK EN HANDEL VOORHE
Original Assignee
INSTR FABRIEK EN HANDEL VOORHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INSTR FABRIEK EN HANDEL VOORHE filed Critical INSTR FABRIEK EN HANDEL VOORHE
Publication of DE1203385B publication Critical patent/DE1203385B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/18Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using conversion of DC into AC, e.g. with choppers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umwandeln eines Gleichstromes in einen proportionalen Wechselstrom größerer Leistung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umwandeln eines Gleichstromes in einen proportionalen Wechselstrom größerer Leistung mit einer aus einer fremden Gleichstromquelle erregten Steuerschaltung, deren Gleichgewicht durch eine in einem Magnetfeld drehbare, von dem Gleichstrom durchflossene Drehspule beeinflußt wird.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung liegt in der Schaffung einer verbesserten Umwandlungsvorrich tung der vorgenannten Art, bei der Lageänderungen der Drehspule durch Alterungserscheinungen u. dgl. keine Fehler mehr am Wechselspannungsäusgang hervorrufen können.
  • Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Drehspule ausschließlich einem periodischen, magnetischen Wechselfeld von trapezförmiger Gestalt und konstanter Amplitude auszusetzen und die Steuerschaltung mit einem reinen Wechselspannungsausgang zu versehen.
  • Vorzugsweise enthält die Steuerschaltung eine zweite Drehspule, die mit der ersten Drehspule mechanisch gekoppelt und in einem konstanten Magnetfeld angeordnet ist.
  • Bei den bisher bekannten Umwandlungsvorrichtungen ist stets ein Gleichfeld vorhanden, und ein neben dem Gleichfeld noch vorhandenes überlagertes Wechselfeld sorgt allein für eine gewisse Dämpfung.
  • Erst der erfindungsgemäße Vorschlag des ausschließlich vorhandenen Wechselfeldes führt zu dem angestrebten Ergebnis, weil bei vorhandenem Gleichfeld der Eingangsstrom die Lage der Drehspule beeinflußt. Für die ordnungsgemäße Umwandlung soll ja der Wechselspannungsausgang der Schaltung von den Schwingungen der Drehspule, nicht aber von ihrer Lage abhängig sein.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert, die ein bekanntes und zwei erfindungsgemäße registrierende Meßinstrumente zeigen. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 ein Schaltbild eines bekannten registrierenden Meßinstrumentes, F i g. 2 ein Schaltbild eines erfindungsgemäßen registrierenden Meßinstrumentes, F i g. 3 ein erläuterndes Diagramm zur Vorrichtung nach Fig. 2; F i g. 4 ist ein Schaltbild einer anderen Ausführung eines erfindungsgemäßen registrierenden Meßinstrumentes.
  • F i g. 1 zeigt die Drehspule 1 eines Spiegelgalvanometers, welchem über die Klemmen 2 der zu registrierende Gleichstrom zugeführt wird. Die Drehspulel liegt im Feld eines Magneten 12. Auf den Spiegel wird mit einer Linse 3 das Licht einer Lampe 4 gerichtet.
  • Das reflektierte Lichtbündel verteilt sich in der Ruhelage der Drehspule 1 zu gleichen Teilen auf zwei Photowiderstände 5 oder andere photoelektrische Wandler, die zusammen mit den Widerständen 6 eine Brückenschaltung bilden, die über die Klemmen 7 mit Wechselspannung gespeist wird. Wenn die Photowiderstände gleichmäßig beleuchtet werden, ist die Brücke im Gleichgewicht, so daß der Verstärker 8 kein Eingangssignal empfängt.
  • Wenn die Eingangsklemmen 2 ein Gleichstromsignal empfangen, dreht die Drehspule 1, so daß das reflektierte Lichtbündel ungleich auf die Photowiderstände 5 verteilt wird und die Brücke aus dem Gleichgewicht gerät. Nun gibt die Brücke eine Ausgangswechselspannung ab, die über den Verstärker 8 einem Motor 9 zugeleitet wird, der das Registrierorgan antreibt. Mit dem Registrierorgan und dem Motor 9 ist ferner ein Bezugspotentiometer 10 gekoppelt, das aus einer Bezugsstromquelle 11 gespeist wird und einen Gegenstrom durch die Drehspulel schickt, der von der Lage des Registrierorgans abhängig ist. Das Registrierorgan kommt deshalb in einer Lage zum Stillstand, in der der vom Potentiometer 10 gelieferte Gegenstrom den Eingangsstrom an den Klemmen 2 gerade aufhebt.
  • Ein Nachteil der zuvor beschriebenen Vorrichtung liegt darin, daß die Brücke nicht nur durch einen Eingangsstrom an den Klemmen 2, sondern auch durch andere Ursachen aus dem Gleichgewicht geraten kann und ihren Nullpunkt verändert.
  • Dieser Nachteil wird bei einer Vorrichtung gemäß der Erfindung beseitigt.
  • In dem in F i g. 2 dargestellten Beispiel sind Komponenten, die auch in Fig. 1 gezeigt sind, mit denselben Bezugsziffern versehen.
  • Bei dem registrierenden Meßinstrument gemäß F i g. 2 wird die Brücke 5, 6 über die Klemmen 7 nicht mit Wechselspannung, sondern mit Gleichspannung gespeist. Die Brücke 5, 6 kann nun nur dann ein Wechselspannungssignal abgeben, wenn sich das reflektierte Lichtbündel über die Photowiderstände bewegt, gleichgültig ob die Brücke im Mittel im Gleichgewicht ist oder nicht. Falls die Brücke im Mittel nicht im Gleichgewicht ist, liefert sie zusätzlich ein Gleichspannungsausgangssignal, welches, falls erwünscht, dadurch unterdrückt werden kann, daß man in eine der beiden Ausgangsleitungen einen Kondensator 13 legt. Der den Eingangsklemmen 2 zugeführte, zu registrierende Gleichstrom wird in Lichtbündelschwankungen umgewandelt durch Verwendung eines Magneten 12, der ein magnetisches Feld konstanter Amplitude, aber periodisch umkehrender Richtung liefert. Dies kann z. B. mit einem Elektromagneten verwirklicht werden.
  • Wenn die Dreh spule von einem Gleichstrom durchflossen wird, führt sie eine schwankende Bewegung im periodischen Feld des Magneten 12 aus. Sie kommt erst zum Stillstand, wenn dieser Gleichstrom gerade durch den vom Bezugspotentiometer kommenden Strom kompensiert wird. Sobald dies der Fall ist, liefert die Brücke 5, 6 keine Wechselspannung mehr an den Verstärker 8, so daß der Motor 9 und damit das Registrierorgan und das Bezugspotentiometer 10 zum Stillstand kommen.
  • Im Idealfall liegt die Drehspule 1 in ihrer Ruhelage parallel zum Magnetfeld des Magneten 12. Diese Annahme kann jedoch in der Praxis nicht immer erfüllt werden, unter anderem wegen Alterungen der Aufhängorgane der Drehspule. Wenn die Drehspule unter einem Winkel zum Magnetfeld steht, wird in ihr durch den periodischen Charakter des Magnetfeldes eine Wechselspannung induziert, welche in der Drehspule einen Wechselstrom verursacht, der auch bei Fehlen eines Gleichstromsignals eine Lichtbündelschwankung hervorrufen kann.
  • Es wird in der Drehspule nur während der kurzen Zeit, in welcher sich das Magnetfeld ändert, eine Spannung induziert, so daß die auftretenden Induktionsströme unzureichend sind, um die Drehspule in Bewegung zu setzen, weil diese eine ziemlich große mechanische Trägheit hat und weil die Induktionsströme nur zu Zeitpunkten auftreten, an denen das Magnetfeld nicht seine maximale Größe hat und sich ändert. Dies wird an Hand der F i g. 3 erläutert.
  • Den Verlauf des Magnetfeldes zeigt die Kurven wobei zur Vereinfachung ein trapezförmiger Verlauf angenommen ist. Diese Flanken können erheblich steiler sein, als es die F i g. 3 zeigt.
  • Die Spannung, die von den Flanken des Wellenzuges in der Drehspule 1 induziert wird, sofern diese winklig zum Magnetfeld steht, ist bei b dargestellt.
  • Es handelt sich um eine Folge von schmalen Spannungsimpulsen wechselnder Polarität, die entsprechende Stromimpulse in der Drehspule verursachen.
  • Das von den Stromimpulsen und dem Magnetfeld verursachte Moment c auf die Drehspule ist das Produkt der Kurven und b. Fig.3c zeigt, daß das resultierende Moment von kurzen symmetrischen Schwankungen um den Wert Null gebildet wird, die in relativ großen Abständen auftreten. Wegen ihrer mechanischen Trägheit reagiert die Drehspule nicht auf diese Momentanschwankungen.
  • Ein weiteres registrierendes Meßinstrument gemäß der Erfindung ist in Fig.4 schematisch dargestellt.
  • Hier sind das optische System und die Brücke gemäß F i g. 1 und 2 durch eine zweite Drehspule 14 ersetzt, die mechanisch mit der ersten Drehspule 1 gekoppelt und in einem konstanten Magnetfeld angeordnet ist, welches ein zweiter Magnet 15 erzeugt. Die Pendelungen der ersten Drehspule 1 werden auf die zweite Drehspule 14 übertragen, in welcher dann eine Wechselspannung induziert wird. Nur wenn die erste Drehspule stillsteht, d. h. wenn der zu registrierende Gleichstrom gerade vom Bezugsgleichstrom kompensiert wird, steht auch die zweite Drehspule 14 still, so daß sie keine Wechselspannung liefert.
  • Solche Vorrichtungen haben den Vorteil, sehr einfach zu sein und bleiben auch arbeitsfähig, wenn die Drehspulen durch Alterungserscheinungen der Drehspulenaufhängung oder ähnliche Ursachen im Ruhestand gegenüber dem Magnetfeld erheblich verdreht sind. Eine Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 wäre, wenn das Lichtbündel vollständig neben den Photowiderständen liegt, völlig arbeitsunfähig.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wurde zuvor für Servosysteme von registrierenden Meßinstrumenten beschrieben. Obwohl hier tatsächlich ein sehr wichtiges Anwendungsgebiet liegt, kann eine erfindungsgemäße Vorrichtung aber auch ganz allgemein immer angewandt werden, wenn ein Gleichstromsignal in ein Wechselspannungssignal umgewandelt werden soll.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Umwandeln eines Gleichstromes in einen proportionalen Wechselstrom größerer Leistung mit einer aus einer fremden Gleichstromquelle erregten Steuerschaltung, deren Gleichgewicht durch eine in einem Magnetfeld drehbare, von dem Gleichstrom durchflossene Drehspule beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehspule ausschließlich einem periodischen, magnetischen Wechselfeld von trapezförmiger Gestalt und konstanter Amplitude ausgesetzt ist und die Steuerschaltung einen reinen Wechselspannungsausgang hat.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung eine zweite Drehspule enthält, die mit der ersten Drehspule mechanisch gekoppelt und in einem konstanten Magnetfeld angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 147 279; schweizerische Patentschrift Nr. 275 033; USA.-Patentschrift Nr. 2 368 701; Zeitschrift: »Microtecnic«, Vol. VIII (1954), S.70ff.
DEN21575A 1961-05-29 1962-05-12 Vorrichtung zum Umwandeln eines Gleichstromes in einen proportionalen Wechselstrom groesserer Leistung Pending DE1203385B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1203385X 1961-05-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1203385B true DE1203385B (de) 1965-10-21

Family

ID=19871703

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN21575A Pending DE1203385B (de) 1961-05-29 1962-05-12 Vorrichtung zum Umwandeln eines Gleichstromes in einen proportionalen Wechselstrom groesserer Leistung

Country Status (1)

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DE (1) DE1203385B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT147279B (de) * 1934-07-25 1936-10-10 Siemens Ag Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung.
US2368701A (en) * 1943-07-07 1945-02-06 Bristol Company Galvanometer
CH275033A (de) * 1948-10-01 1951-04-30 Siemens Ag Kompensationsverstärker.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT147279B (de) * 1934-07-25 1936-10-10 Siemens Ag Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung.
US2368701A (en) * 1943-07-07 1945-02-06 Bristol Company Galvanometer
CH275033A (de) * 1948-10-01 1951-04-30 Siemens Ag Kompensationsverstärker.

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