DE1203062B - Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement fuer Betriebsmittelzufuehrungen zu bewegten Maschinen - Google Patents
Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement fuer Betriebsmittelzufuehrungen zu bewegten MaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G13/00—Chains
- F16G13/02—Driving-chains
- F16G13/06—Driving-chains with links connected by parallel driving-pins with or without rollers so called open links
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G13/00—Chains
- F16G13/12—Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
- F16G13/16—Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains with arrangements for holding electric cables, hoses, or the like
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Description
- Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement für Betriebsmittelzuführungen zu bewegten Maschinen Die Erfindung geht aus von einer Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement für Betriebsmittelzuführungen zu bewegten Maschinen, deren Glieder mit einem Hebelarm gegeneinander abgestützte Auflageflächen aufweisen, wobei sich die Glieder gegenseitig überlappen und die überlappenden Teile über Zapfen od. dgl. fassende Ausnehmungen aufweisen.
- Für die verschiedensten Zwecke sind wenigstens in einer Richtung knicksteif gemachte Gliederketten bekannt, so z. B. als Zwischenantriebsketten bei Förderbändern, als Tragelemente für Kabel, Schläuche od. dgl. und als freitragende Schub- und/oder Zugelemente für die verschiedensten Zwecke.
- Insbesondere sind derartige Gliederketten bekannt, bei denen jedes Glied zwei Lagerlöcher aufweist und jedes zweite Glied beidseitig Verlängerungen aufweist, deren freie Enden sich an Anschlägen des ersteren Gliedes abstützen. Dabei ist sowohl bekannt, mit diesen Hilfsmitteln nur eine Ausknicksteifigkeit in einer Richtung als auch eine Ausknicksteifigkeit in beiden Knickrichtungen zu erzielen.
- Die obenerwähnten ausgesteiften Gliederketten haben gegenüber weit verbreiteten anderen Konstruktionsarten, bei denen die Abstützmittel senkrecht über den Gelenken angeordnet sind, den Vorteil einer flacheren Bauweise und eines geringeren Materialbedarfs. Die überlappung der Glieder untereinander sorgt für eine Aussteifigkeit quer zur Zugrichtung.
- Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, derartige Gliederketten, insbesondere für den Verwendungszweck als Trägermittel von Betriebsleitungen, die zu bewegten Maschinen führen, gegenüber bekannten Konstruktionen so zu vereinfachen, daß ihre Herstellung annähernd vollautomatisch erfolgen kann.
- Vollautomatische Kettenfertigung ist an sich bekannt. Bei Gliederketten nach der vorbeschriebenen Art jedoch werden bei den bekannten Konstruktionen Fertigungsgenauigkeiten verlangt, die allein durch einfache Stanzvorgänge bisher nicht erreicht werden konnten. Die Anforderungen an die Winkelkonstanz der Glieder zueinander auch bei großen Belastungen sind jedoch bei derartigen Gliederketten sehr hoch. Die geringste plastische Verformung an den Stütz- und/oder Lagerstellen führt bei den meist nur kurzen Hebelarmen bereits zu Kettendurchhängen von erheblichem Ausmaß. Je weniger winkelstabil die aneinandergereihten Glieder senkrecht zur Zugrichtung sind, desto mehr verändert sich im Laufe der Zeit die jeweils tragende Fläche, so daß die dadurch auftretenden hohen Flächenbelastungen weitere plastische Verformungen verursachen.
- Der vorerwähnten Aufgabe war daher die Aufgabe untergeordnet, die Glieder so zu gestalten, .daß sie ohne Verlust an Fertigungsgenauigkeit in einem Stanzautomaten in einem Arbeitsgang herstellbar sind. Dabei sollte weiterhin die Kette so aufgebaut sein, daß zur günstigen automatischen Herstellung alle verwendeten Glieder untereinander gleich sind.
- Dies löst die Erfindung dadurch, daß die Glieder jeweils versetzt gegeneinander drei Gelenkpunkte umfassen, wobei wenigstens drei parallele Laschenreihen vorgesehen sind und von den drei die Gelenkpunkte umfassenden Lagerlöchern ein äußeres Lagerloch kreisrund und ein äußeres Lagerloch ein Langloch ist.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Mittelloch ein nach oben versetztes Langloch, das sich nach oben verbreitert, während eines der Außenlöcher ein nach unten verlängertes, gegenüber der Senkrechten geneigtes Langloch ist.
- Die Länge der Langlöcher bestimmt den Knickwinkel zwischen den Gliedern und damit den Kurvenradius der Gliederkette.
- Die Vorteile der Erfindung liegen im wesentlichen darin, daß der zur Erzielung der Knicksteifigkeit verwendbare Hebelarm stets der- Abstand zwischen zwei Achspunkten ist, ohne daß die Gliedhöhe und damit die Materialaufwendigkeit übermäßig vergrößert werden muß. Ein weiterer Vorteil besteht gegenüber bekannten derartigen Gliederketten darin, daß die Höhe der Glieder nur so hoch sein muß wie die Knicksteifigkeit an dem jeweiligen Glied unter Ausnutzung des vollen Materialquerschnitts erfordert. Bei bekannten Konstruktionen ist dies so gelöst, daß ein Hebelarm nach unten und ein Hebelarm nach oben vorgesehen ist. Der nach oben ragende Hebelarm dient zur Abstützung in der einen Richtung, während die nach unten ragenden Hebelarme zur Abstützung in der anderen Richtung dienen. Beide Hebelarme messen sich jedoch nur vom Achsmittelpunkt bis zur jeweiligen Außenkante. Es wird also nur jeweils die halbe Höhe des Gliedes tatsächlich ausgenutzt. Bei den bei diesen Gliedern erforderlichen Materialstärken ist dies ein erhebliches Totgewicht.
- Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigt F i g. 9. eine Seitenansicht einer Gliederkette nach der Erfindung, F i g. 2 eine Draufsicht, bei der die Glieder im Bereich eines Achsbolzens geschnitten sind.
- Die sich gegenseitig überlappenden Glieder 2 weisen jeweils drei Lagerlöcher auf, wobei das Lagerloch 3 kreisrund, das Lagerloch 4 nach oben verlängert und verbreitert und das Lagerloch 5 auf einem Kreisbogen um den Mittelpunkt 6 des mittleren Loches nach unten verlängert ist. Wird das mittlere Loch nicht nach oben erweitert, sondern ebenfalls als kreisrundes Loch vorgesehen, so ist die mögliche Ausknickbarkeit der Kette geringer. Die Glieder 2 a, 2 b und 2 c sind jeweils um einen Lagerabstand versetzt zueinander angeordnet.
- Tritt eine Kraft von oben auf, d. h. wird die Gliederkette belastet, so ist die Knicksteifigkeit zwisehen je drei Lagerpunkten stets durch ein Glied sichergestellt.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement für Betriebsmittelzuführungen zu bewegten Maschinen, deren Glieder mit einem Hebelarm gegeneinander abgestützte Auflageflächen aufweisen, wobei sich die Glieder gegenseitig überlappen und die überlappenden Teile über Zapfen, Laschen od. dgl. fassende Ausnehmungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder (2) jeweils versetzt gegeneinander drei Gelenkpunkte (6) umfassen, wobei wenigstens drei parallele Laschenreihen vorgesehen sind und von den drei die Gelenkpunkte umfassenden Lagerlöchern (3, 4, 5) ein äußeres Lagerloch (3) kreisrund und ein äußeres Lagerloch (5) ein Langloch ist.
- 2. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelloch ein sich nach oben verbreiterndes Langloch ist, während eins der Außenlöcher (5) ein nach unten verlängertes, gegenüber der Senkrechten geneigtes Langloch ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 244 388, 332 088, 440 871, 642 402, 661967, 898 832, 963 077, 1033 299, 1063 671, I19133, 735 715, 1085 211, 1131480, 1131964; deutsche Auslegeschrift Nr. 1142 256; USA: Patentschriften Nr. 1677 077, 2 l77128.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST20181A DE1203062B (de) | 1963-01-17 | 1963-01-17 | Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement fuer Betriebsmittelzufuehrungen zu bewegten Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEST20181A DE1203062B (de) | 1963-01-17 | 1963-01-17 | Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement fuer Betriebsmittelzufuehrungen zu bewegten Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1203062B true DE1203062B (de) | 1965-10-14 |
Family
ID=7458480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST20181A Pending DE1203062B (de) | 1963-01-17 | 1963-01-17 | Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement fuer Betriebsmittelzufuehrungen zu bewegten Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1203062B (de) |
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