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DE1202799B - Wagenbremsvorrichtung fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Wagenbremsvorrichtung fuer Schreibmaschinen

Info

Publication number
DE1202799B
DE1202799B DES75121A DES0075121A DE1202799B DE 1202799 B DE1202799 B DE 1202799B DE S75121 A DES75121 A DE S75121A DE S0075121 A DES0075121 A DE S0075121A DE 1202799 B DE1202799 B DE 1202799B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
lever
typewriters
stop
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES75121A
Other languages
English (en)
Inventor
Evert G Israelson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Priority to DES75121A priority Critical patent/DE1202799B/de
Publication of DE1202799B publication Critical patent/DE1202799B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/04Sound-deadening or shock-absorbing devices or measures therein

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Wagenbremsvorrichtung für Schreibmaschinen Bei Schreibmaschinen mit Tabulator treten beim Auftreffen des Wagens auf die einstellbaren Tabulatoranschläge nicht unerhebliche Stöße auf. Ebenso werden durch das Auftreffen des in die Ausgangsstellung zurücklaufenden Wagens auf den einstellbaren Randanschlag nicht unerhebliche Stöße verursacht.
  • Es ist bereits bekannt, mittels pneumatischer Bremsvorrichtungen den Anschlag des Wagens bei seinem Rücklauf und das dadurch hervorgerufene Geräusch zu mindern. Da Tabulatoranschlag und Anfangsrandstelleranschlag bei entgegengesetzten Bewegungen des Wagens wirksam werden, läßt sich eine für den Anfangsrandsteller vorgesehene Bremsvorrichtung nicht ohne weiteres auch für den Tabulatoranschlag verwenden.
  • Die Erfindung bezweckt, den zusätzlichen Aufwand einer Bremsvorrichtung für den Tabulatoranschlag zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß bei einer Wagenbremsvorrichtun an Schreibmaschinen mit C 9 einer Randstelleinrichtung, bestehend aus einem in der Maschine fest eingebauten Hebeltrieb mit Auslöschhebel und Bremsluftzylinder, ein auf den Hebeltrieb wirkender weiterer Hebeltrieb für das Abbremsen des Wagens beim Auftreffen eines gesetzten Reiters einer Tabuliereinrichtung auf eine dem Reiteranschlag vorgeschaltete Auslösestange vorgesehen ist. Die Einrichtung nach der Erfindung kann in einfacher Weise an vorhandene Schreibmaschinen angebaut werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Aufsicht auf eine Wagenbremsvorrichtung in Ruhelage, F i g. 2 eine Seitenansicht der Wagenbremsvorrichtung.
  • Die Zeichnung zeigt nur diejenigen Teile einer Schreibmaschine, welche mit der Vorrichtung nach der Erfindung zusammenwirken und zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
  • Die Kolbenstange 11 eines Bremsluftzylinders 10 ist über eine Verbindungsstange 12 mit dem Arm 13 eines dreiarmigen Hebels verbunden, welcher auf einer ortsfesten Achse 14 drehbar angeordnet ist. Ein anderer Arm 15 des dreiarmigen Hebels trägt an seinem freien Ende eine abgewickelte Fläche 16, gegen welche für gewöhnlich das abgerundete Ende 17 eines auf einer ortsfesten Achse 18 drehbar gelagerten doppelarmigen Auslösehebels 19 anliegt. Das freie Ende 20 des anderen Armes dieses Auslösehebels 19 liegt in der Bewegungsbahn des üblichen Randanschlages 21, der verstellbar auf der Wagenzahnstange 22 in bekannter Weise angeordnet ist. Eine Feder 17' sichert die Berührung des Armes 17 des Auslösehebels 19 mit dem Arm 15 des dreiarmigen Hebels. Bei der Rücklaufbewegung des Wagens bewegt sich der Anfangsrandsteller 21 nach links (F i g. 2) und trifft auf das obere Ende 20 des Auslösehebels 19. Der Auslösehebel 19 wird hierdurch entgegen der Uhrzeigerbewegung geschwenkt, wodurch der dreiarmige Hebel in Richtung der Uhrzeigerbewegung gedreht wird und sein Arm 13 über die Verbindungsstange 12 die Kolbenstange 11 nach unten drückt. Diese Bewegung stößt auf den Widerstand, den der Bremsluftzylinder ausübt, so daß die Bewegung des Wagens abgestoppt wird, bevor der Anfangsrandsteller 21 auf den Randstelleranschlag 23 auftrifft, welcher üblicherweise auf einer Stange 24 in praktisch fester Stellung in der Maschine angeordnet ist. Der Anschlag 23 liegt in einer dem Auslösehebel 19 parallelen Ebene, so daß der Auslösehebel 19 nicht selbst an den Anschlag 23 anstößt.
  • An dem Arm 25 des auf der Achse 14 drehbar angeordneten dreiarmigen Hebels ist eine Zugstange 26 angelenkt, welche an ihrem anderen Ende einen in einen Schlitz 28 eines Armes 29 eingreifenden Zapfen 27 trägt. Der Arm 29 ist fest mit einer ortsfest gelagerten drehbaren Welle 30 verbunden, welche ebenfalls fest einen weiteren Arm 31 trägt, an dessen freiem Ende eine Auslösestange 32 angelenkt ist. Das freie Ende der Stange 32 ist gegabelt; ein oberer Arm 33 trägt einen Haken 34, der in die Bewegungsbahn der Reiter 42 einer Tabuliereinrichtung ragt; der untere Arm hat einen nach abwärts gerichteten Ansatz 35, an welchem eine Feder 36 angreift, die an einer von der üblichen Reiteranschlagstange 38 waagerecht vorspringenden Platte 37 befestigt -ist. Dieser untere Arm hat einen abgerundeten Ansatz 40, welcher von unten an der waa-erecht vorspringenden Platte 37 anliegt und an dieser entlang-,leiten kann, während er durch die Feder 36 mit ihr in Berührung gehalten wird.
  • Die Reiter 42 sind in bekannter Weise an einer Reiterschiene 41 am Wagen gelagert. Bei der Einstellbewegung des Wagens bewegt sich der eingestellte Reiter 42 nach rechts und trifft zunächst auf den Haken 34. Dadurch wird der Haken 34 und die ihn tragende Stange 32 nach rechts mitgenommen und eine Drehbewegung der Welle 30 und ihres Armes 29 in Richtuna der Uhrzeigerbewegung verursacht. Die Zu-stange 26 überträgt diese Bewe & C, -- gung des Armes 29 auf den Arm 25 des dreiarmi-en Hebels und verursacht dessen Drehun- um die Achse 14 in Richtunc, der Uhrzeigerbewegung und damit eine Bewegung der Kolbenstange 11 in den Bremsluftzylinder 10, welcher dieser Bewegung entgegenwirkt.
  • Wenn die Auslösestange 32 nach rechts gezogen wird, dringt sie in den Schlitz 39 der Platte 37 ein und setzt ihre Bewegung so lange fort, bis der Reiter 42 auf die Reiteranschlagstange 38 trifft.
  • Zuvor ist aber die Wagenbewegung durch den Bremsluftzylinder 10 über die Verbindungsstange 12, den drehbaren dreiarmigen Hebel 13, 15, 25, die Verbindungsstange 26, deren Zapfen 27, die drehbaren Arme 29, 31 und die Auslösestange 32 mit Haken 34 abgebremst worden.
  • In der Ruhestellung liegt der Zapfen 27 am rechten Ende des Schlitzes 28 an, so daß eine Bewegung der Verbindungsstange 26 nach links keinen Einfluß auf den Hebelarm 29 ausübt. Dadurch können beide Bremsvorrichtungen unabhängig voneinander wirksam werden, und derselbe Bremsluftzylinder vermag sowohl die Waaenrücklaufbewe-un- vor dem Auftreffen auf den Randstelleranschlag als auch die Bewe-uno, des Wauens untei- dem Einfluß der Tabulier-C el C einrichtung wirksam abzubremsen, bevor der Wagen jeweils an dem betreffenden Anschlag zum Stillstand kommt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Wagenbremsvorrichtung an Schreibmaschinen mit einer Randstelleinrichtune-, bestehend aus einem in der Maschine fest eingebauten Hebeltrieb mit Auslösehebel und Bremsluftzylinder, gekennzeichnet durch einen auf den Hebeltrieb (25, 13, 12) wirkenden Hebeltrieb (29, 31, 32,34) für das Abbremsen des Wagens beim Auftreffen eines gesetzten Reiters (42) einer Tabuliereinrichtung (41, 38) auf die dem Reiteranschlag (38) vorgeschaltete Auslösestange (32, 34).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Arm (29) über eine Stift-Schlitz-Verbindung (27, 28) und eine Zugstange (26) mit dem Hebelarm (25) gekuppelt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Bewegungsbahn des Anfangsrandstellers (21) ragende doppelarmige Auslösehebel (20) kraftschlüssig durch eine Feder (17') mit einem Arm (17) gegen einen Arm (15) des mit dem Brernszylinder (10) verbundenen mehrarmigen Hebels (25) anliegt.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 693 031, 712 167.
DES75121A 1961-08-01 1961-08-01 Wagenbremsvorrichtung fuer Schreibmaschinen Pending DE1202799B (de)

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DE1202799B true DE1202799B (de) 1965-10-14

Family

ID=7505156

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DES75121A Pending DE1202799B (de) 1961-08-01 1961-08-01 Wagenbremsvorrichtung fuer Schreibmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1202799B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE693031C (de) * 1931-10-23 1940-07-01 Underwood Elliott Fisher Co Stossdaempfvorrichtung fuer den Wagen von Schreibmaschinen
DE712167C (de) * 1936-04-11 1941-10-14 Wanderer Werke Ag Vorrichtung an schreibenden Geschaeftsmaschinen zum selbsttaetigen Zurueckfuehren des Papierwagens

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE693031C (de) * 1931-10-23 1940-07-01 Underwood Elliott Fisher Co Stossdaempfvorrichtung fuer den Wagen von Schreibmaschinen
DE712167C (de) * 1936-04-11 1941-10-14 Wanderer Werke Ag Vorrichtung an schreibenden Geschaeftsmaschinen zum selbsttaetigen Zurueckfuehren des Papierwagens

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